Hallo Matthew,
von Deinem Vorhaben würde ich die Finger lassen, weil
- bringen anonyme Briefe nichts.
- wenn Dein AG von solchen Aktionen etwas bemerkt, setzt er
Dich an die Luft. Das Recht ist dabei sogar auf seiner Seite.
Genau. Das ist ja auch meine Befürchtung. Wenn ich aber sehe, dass 4 ehemalige Mitarbeiter nicht mehr ausbezahlt werden, darunter eine schwangere Frau - alles mit dem Hinweis: „Das waren doch nur freie Mitarbeiter, die kennen das“ geht mir die Hutschnur hoch!!!
Willst Du das etwa auf welchem Wege auch immer äußern? Was
soll denn das heißen? Das ist weicher Pudding, sonst nichts.
Ich will nicht mehr loyal sein, aber bis ich einen neuen Arbeitsplatz habe, muss ich dort bleiben. Und ich möchte auch nicht so eiskalt abserviert werden wie die anderen - denn auch wir erwarten Nachwuchs
Es geht mir nicht ums „Beweisen“, sondern darum, dass einmal festgestellt wird, dass der Geschäftsführer ein Schwein ist, dem nur das Geld wichtig und die Menschen egal sind.
Entscheide Dich, ob Du loyal zum Betrieb stehen willst und
wenn etwas nicht in Ordnung ist, dies innerhalb des Betriebes
den zuständigen Leuten sagst oder ob Du den Mund hälst, dann
aber auch solche eher hinterhältigen (und nutzlosen) Aktionen
bleiben läßt.
Bei einem Betrieb, der aus dem Eigentümer, vier Angestellten und etwa 10 „freien Mitarbeitern“ besteht, fällt das schwer. Im übrigen könnte ich in diesem Falle mit meiner eigenen Hinterhältigkeit leben, viel besser: Ich würde mich sogar freuen.
Anonyme Schreiber sind nirgends besonders beliebt. Entweder
offenes Visier oder Finger weg!
Vielen Dank für Deine Antwort, ich denke, wir sehen das von sehr unterschiedlichen Standpunkten, du von der sachlich-neutralen Seite und ich eher von der emotionalen Seite. Hat beides seine Vor- und Nachteile.
Matthew