wie ist das eigentlich, wenn eine gerichtliche Zustellung an eine falsche Adresse erfolgt ?
in einem Verfahren wurde ein fraglicher Betrag von einer fiktiven Firma, deren Besitzer ich sein sollte - per Mahnbescheid eingefordert.
Problem hierbei ich lehnte die Annahme ab, da die Firma nicht existiert bzw. ich mit dieser nichts zu tun habe/hatte , dadurch bleibt der Zustellungsauftrag aber 3 Monate im Postamt, so daß ein Widerspruch ausgeschlossen/verfristet ist.
Andererseits kann ich kein Schreiben annehmen, was ausdrücklich an jemand anderen gerichtet ist bzw. ich mich einer Rechtsform darstellen müßte (als Firma) der ich aber nicht angehöre.
Interessant ist nun aber, daß die Forderung nicht gegen die Firma vollstreckt wird, sondern gegen mich als Privatperson.
Das betreffende Gericht versucht nun permanent durch Schriftzustellung an die nicht existierende Firma, deren Existenz „nachzuweisen“. Ich nehme weiterhin keine Schreiben an die Firma, - sondern nur an mich als Privatperson zur Kenntnis.
Mich nervt das deshalb, da das zu einer richtig guten Idee avancieren könnte,
Man nehme eine Person, eine ausgedachte Firma, benenne die Person als Firmeninhaber und stelle eine Forderung gerichtlich zu.
Die Person wird natürlich die Annahme verweigern und somit wird die Forderung per Säumnis rechtgültig.
Ich halte das für nicht richtig.
Was haltet Ihr davon.
Theo