Immer noch in Erklärungsnot

Hi marflow
Du schreibst: Was ich getan habe, ist ja durchaus als Arbeitskampf zu bezeichnen, das muß doch einer sehen.
Ja° so sehe ich das Auch, Hat aber nie jemand so gesehen oder für ernst genommen, Um so mehr danke ich für das Feeling.
Ich fürchte auch, dass eine Bezahlung für einen Best/Anwalt, - viel Geld kostet, sehr viel Geld.
Damit ist das Ding auch schon gegessen. Die einzige Rache wäre eine gesellschaftskritische Expose, über die 30 Jahre eines vergeudetem Leben zu schreiben, habe leider eine Schreibblockade, ich bin Legastheniker, habe also eine Phobie für konzentriertes Vielschreiben.
Jedenfalls noch mal Danke für das „so sehen“: Das ich mit einem 30jährigen Kampf der heutigen Generation von Künstlern geholfen habe, einen Weg gezeigt habe, wie sie unbehelligt der Straßenkunst frönen können. Wer aber soll das Den Reisenden klar machen? Vielleicht und sicher unterstützt mich der eine oder Die andere. Wenn ich für das Palaver mehr investiere, als die Flache Bier letztlich wert ist, da kann ich sicher nichts zurückholen was ich dafür aufgewandt habe.
Ja! Es gibt den Bund-bildender-Künstler unter dem Dachverband einer Künstlergewerkschaft - IG. Medien? Was sagt denn die dazu ?
Nichts, die Schweigt: Denn die hat mich 1981 in Stich gelassen, als es darum ging eine von mir erzwungene Verfassungsprüfung ( 1-BvR-183 - 81 -) für die Öffentlichkeit aufzuarbeiten und anzuerkennen. Da ist der Justitiar des Vereins lieber der politischen Hetze erlegen, Dass das Freiheitsrecht der Batiktanten, Wurzelschnitzer und unbegabten Flötenspieler auf der Straße, dann doch nichts mit der Kunstfreiheitsgarantie gemein habe. ( elitäre Abgrenzung )
Auf meinen Protest hin, hat man mich dann aus der Mitgliedschaft des -BBK- ausgeschlossen, Mundtot gemacht. Damit hatte ich weder für mich noch für alle anderen Straßenkünstler eine Lobby. Vielleicht war es gerade diese Isolierung , dass man mich bis 1997 hin, aus der Kunstfreiheit für Straßenkünstler rausdefinieren wollte und konnte.
Ja Du hast recht Ich tät’s probieren, eine Wiedergutmachung einzufordern ?
Aber wie? Die Beste Möglichkeit wäre, mit meinen Bilder wieder Öffentlichkeit zu suchen, um dann doch noch Menschen zum Hinhören zu erreichen. Aber genau hier beißt der Hund sich wieder in den Schwanz. die Materialfrage wäre durchaus zu lösen, zu erbetteln .
Nur der Werkraum wäre das Hindernis. Denn ein Mietverhältnis, von bis Tausend DM Monat, für eine Vorleistung, dass ich mindest ein Jahr benötige, wieder eine Ausstellung zusammen zu pinseln zu malen. Diesen Traum kann ich in Eigenleistung vergessen. Förderung? Ja! Die Mitarbeiter des Bundespräsident J. Rau haben gerade mal tausend Mark Starthilfe zugebilligt ( die mir das Sozialamt aber wieder auf die Hilfe zum Lebebunterhalt abgezogen hat.)
Jammern, jammern jammern. Na und, was dem Anders ?
Ich bin als Gewinner in jedem Fall der Verlierer.
G. Rupp

Ohje

Hi marflow
Du schreibst: Was ich getan habe, ist ja durchaus als
Arbeitskampf zu bezeichnen, das muß doch einer sehen.

net schlecht die Masche…jetzt tut er so als ob er mit jemanden „reden“ würde, d. h. irgendjemand ihm zustimmen würde…

Sorry, Rupp, aber ich denke, daß du wirklich krank bist und in Erwägung ziehen solltest professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen - nicht nur weil du hier anfängst „Geister“ zu sehen…

Bernd