'Billigst' bei Neuemissionen

Von: , Frage gestellt am Mi, 9. Feb 2000

Hallo,

eine weitere Frage zu Neuemissionen:

Wenn man z.B. bei der comdirect eine Neuemission (Bookbuildingverfahren) zeichnet, kann man wählen, ob man dies mit Limit oder "billigst" tun will. Was bedeutet nun "billigst" in diesem Zusammenhang? Ist der maximale Preis nicht durch die vorgegebene Preisspanne festgelegt (und somit auch eine "billigst" - Order faktisch limitiert)?

Herzlichen Dank!

Andreas

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: 'Billigst' bei Neuemissionen

    prinzipiell hast du schon recht! eigentlich wurde das bookbuilding-verfahren entwickelt, um dem anleger ne chance zu geben seine preisvorstellungen der bank mitzuteilen. da aber jeder neuemission überzeichnet ist, erreicht der preis immer die obere bookbuilding-spanne. nur wer billigst zeichnet hat ne chance etwas zu bekommen! wenn du billigst zeichnest, dann nimmst du automatisch die obere b-spanne in kauf....

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re^2: 'Billigst' bei Neuemissionen

      wenn du billigst zeichnest, dann nimmst
      du automatisch die obere b-spanne in
      kauf....
      Es kann also auch bei einer "billigst" - Order (die ja eigentlich unlimitiert ist) nicht passieren, daß ich plötzlich irgendwelche weit höheren Preise zahlen muß? Oberste Grenze (und damit faktisches Limit) bildet der Höchstpreis der angegebenen Preisspanne?

      Nochmals herzlichen Dank!

      Andreas

      • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
        Re^3: 'Billigst' bei Neuemissionen

        wenn du billigst zeichnest, dann nimmst
        du automatisch die obere b-spanne in
        kauf....
        Es kann also auch bei einer "billigst" -
        Order (die ja eigentlich unlimitiert ist)
        nicht passieren, daß ich plötzlich
        irgendwelche weit höheren Preise zahlen
        muß? Oberste Grenze (und damit faktisches
        Limit) bildet der Höchstpreis der
        angegebenen Preisspanne?
        Bei Neuemissionen gibt es nicht "irgendwelche weit höheren Preise" (solange man nicht außerbörslich am Handeln ist). Zu Beginn der Zeichnung wird die Bookbuilding-Spanne festgelegt, d.h. die Spanne, in der der Emissionspreis liegen wird. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist wird dann der tatsächliche Emissionspreis festgelegt, der immer innerhalb der vorher festgelegten Spanne liegt, dafür ist die Angabe der Spanne schließlich da.

        Kai

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