Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Bank?

Von: , Frage gestellt am So, 20. Mär 2005
Hallo,

wir möchten in nächster Zeit ein Haus kaufen. Wir haben da auch schon ein Objekt was uns sehr interessiert. Deswegen war ich bei der Bank, um mich wegen der Details zur Finanzierung zu erkundigen. Die Bank hat mir da ein Angebot gemacht, was ich so bisher nicht kannte und für mich sieht es auch sehr gut aus. Aber eins nach dem anderen.

Mein Finanzierungsbedarf ist bei 200.000 Euro. Die Bank teilt den Betrag in 3 Teile mit unterschiedlichen Zinssätzen zu jeweils 10 Jahren ein (wegen dem Risiko):

135.000 - 3,99% eff.
45.000 - 4,25% eff.
20.000 - 4,77% eff.

Nur der Kredit mit 20.000 Euro wird mit 3% getilgt. Die anderen Kredite sind tilgungsfrei. Demnach fallen im Monat ca. 725 Euro an Zinsen und Tilgung für die 3 Kredite an. Ich kann im Monat ca. 1200 Euro tilgen. Die Differenz zu den 725 Euro (sagen wir der Einfachheit halber 500 Euro) fließen in einen Bausparvertrag.

Meine Restschuld würde nun nach 10 Jahren ca. 192.000 Euro betragen. Allerdings befinden sich dann zu diesem Zeitpunkt auch ca. 65.000 Euro im Bausparvertrag. Womit meine effektive Schuld zu diesem Zeitpunkt noch ca. 127.000 Euro beträgt. Und jetzt kommt der eigentlich Clou, was die Sache für mich auch etwas "unglaubwürdig" macht:

Nach den 10 Jahren, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif und ich bekomme auf die Restschuld einen garantierten Effektivzins von 4,56% (für 2015!!!), wenn ich dann mit 1.312 Euro pro Monat tilge. Die Bank hat mir zugesichert, daß ich in 2015 zwischen 3 Tilgungsraten wählen kann. 1.312 Euro wäre die niedrigste und würde mit 4,56 eff. verzinst werden. Wenn ich mehr tilgen möchte (glaube 1500 Euro war der Maximalbetrag), bekomme ich 3,25% p.a. oder 2,25% p.a. garantiert. Somit wäre ich mit der niedrigsten Tilgung nach weiteren 9 Jahren schuldenfrei. Dabei sind jetzt noch keine Sonderzahlungen, die auch möglich wären.

Jetzt möchte ich mal eure Meinung zu dieser Finanzierungmethode hören. Macht das euerer Meinung nach Sinn oder habe ich da einen Haken übersehen? Mir ist bewußt, daß die Finanzierung wohl etwas riskanter ist. Wer weiß schon, wie der Zins in 10 Jahren aussieht, aber schätzungsweise nicht so gut wie heute. Ich denke, dass mit einer anderen Finanzierung kaum die Möglichkeit habe, so schnell schuldenfrei zu sein.

Vielen Dank für eure Kommentare, Hinweise und Anregungen!

Gruß,
Daniel

12 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von (abgemeldet) nach 14 Minuten 0 hilfreich
    Re: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Bank?
    Hallo Daniel, Mein Finanzierungsbedarf ist bei 200.000 Euro. Die Bank teilt
    den Betrag in 3 Teile mit unterschiedlichen Zinssätzen zu
    jeweils 10 Jahren ein (wegen dem Risiko):
    Du meinst wohl wegen der Beleihungsgrenze (=Risiko ?) 135.000 - 3,99% eff.
    45.000 - 4,25% eff.
    20.000 - 4,77% eff.
    Ich gehe mal davon aus, dass Du das Eigentum selbst bewohnen willst ? Nur der Kredit mit 20.000 Euro wird mit 3% getilgt. Die
    anderen Kredite sind tilgungsfrei. Demnach fallen im Monat ca.
    725 Euro an Zinsen und Tilgung für die 3 Kredite an. Ich kann
    im Monat ca. 1200 Euro tilgen. Die Differenz zu den 725 Euro
    (sagen wir der Einfachheit halber 500 Euro) fließen in einen
    Bausparvertrag.
    Jetzt hat er sich geoutet.
    1. verdient die Bank am Bausparvertrag 1% der Bausparsumme, wenn Du direkt tilgen würdest, dann wäre die Provision wesentlich geringer. Darf ich raten ? Die empfohlene Bausparkasse ist mit der Bank verbändelt ? (Cross-selling nennt sich das). Meine Restschuld würde nun nach 10 Jahren ca. 192.000 Euro
    betragen. Allerdings befinden sich dann zu diesem Zeitpunkt
    auch ca. 65.000 Euro im Bausparvertrag. Womit meine effektive
    Schuld zu diesem Zeitpunkt noch ca. 127.000 Euro beträgt. :
    Bei selbstgenutztem Eigentum gilt: TILGEN, TILGEN, TILGEN und zwar so schnell wie möglich und ohne Umwege !!!

    Und jetzt kommt der eigentlich Clou, was die Sache für mich auch etwas "unglaubwürdig" macht:
    Nach den 10 Jahren, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif und
    ich bekomme auf die Restschuld einen garantierten Effektivzins
    von 4,56% (für 2015!!!), wenn ich dann mit 1.312 Euro pro
    Monat tilge.
    1. sind im Effektivzins nicht alle Kosten reingerechnet
    2. erkaufst Du Dir diesen Zins mit geringen Ansparzinsen
    3. sind die Zinsen für ein Darlehen mit langer Laufzeit z.Zt. auch nicht höher. Die Bank hat mir zugesichert, daß ich in 2015
    zwischen 3 Tilgungsraten wählen kann. 1.312 Euro wäre die
    niedrigste und würde mit 4,56 eff. verzinst werden. Wenn ich
    mehr tilgen möchte (glaube 1500 Euro war der Maximalbetrag),
    bekomme ich 3,25% p.a. oder 2,25% p.a. garantiert. Somit wäre
    ich mit der niedrigsten Tilgung nach weiteren 9 Jahren
    schuldenfrei. Dabei sind jetzt noch keine Sonderzahlungen, die
    auch möglich wären.
    Wie gesagt: es sind nicht alle Kosten im Effektivzins eingerechnet. Ausserdem: woher weisst Du, dass der Bausparvertrag auch zuteilungsreif ist, wenn Du ihn brauchst ? Meistens muß man noch teuer Zwischenfinanzieren.

    Mein Meinung dazu ist ganz einfach:

    1. selbst ist der Mann / die Frau, d.h. nicht einfach irgendwelchen in der Gegend rumgeworfenen Zinssätzen glauben, sondern alles ausrechnen, also jede monatliche Rate und zwar bis der Kredit abgezahlt ist. Danach alle Zahlungsströme der verschiedenen Finanzierungsvarianten miteinander vergleichen (idealerweise abgezinst auf den heutigen Barwert).
    2. Risikoabschätzung: Was passiert, wenn die Zinsen nach Ablauf der Zinsbindung steigen. Was passiert, wenn Du mal arbeitslos bist ? Was passiert, wenn die Sparform (BSV, LV...) gegen die tilgungsfrei finanziert wird, nicht die erforderliche Rendite bringt ?
    3. Im Zweifelsfall einen Honorarberater hinzuziehen. Denn der darf zwar Geld von Dir pro Beratungsstunde bekommen, dafür darf er Dir aber nichts verkaufen und haftet für seine Beratung. Im Gegensatz dazu steht der Verkäufer (der sich oft auch Kundenberater nennt...), der nur ein Interesse hat: möglichst hohe Provisionen (und die gibt's am Besten bei tilgungsfreien Darlehen).

    Grüsse

    Sven

    P.S.: ich habe nichts gegen tilgungsfreies Finanzieren (mache es bei einer vermieteten Immobilie selbst), aber die Randbedingungen dazu müssen passen und man sollte wissen, auf was man sich einläßt.
    • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Ban
      Hallo Daniel,
      Hallo Sven,

      danke für deine Antwort, auch an die anderen, die sich dazu geäußert haben. Ich gehe mal davon aus, dass Du das Eigentum selbst bewohnen
      willst ?
      Richtig! Nur der Kredit mit 20.000 Euro wird mit 3% getilgt. Die
      anderen Kredite sind tilgungsfrei. Demnach fallen im Monat ca.
      725 Euro an Zinsen und Tilgung für die 3 Kredite an. Ich kann
      im Monat ca. 1200 Euro tilgen. Die Differenz zu den 725 Euro
      (sagen wir der Einfachheit halber 500 Euro) fließen in einen
      Bausparvertrag.
      Jetzt hat er sich geoutet.
      1. verdient die Bank am Bausparvertrag 1% der Bausparsumme,
      wenn Du direkt tilgen würdest, dann wäre die Provision
      wesentlich geringer. Darf ich raten ? Die empfohlene
      Bausparkasse ist mit der Bank verbändelt ? (Cross-selling
      nennt sich das).
      Ich denke, du hast recht, daß Bank und Bausparkasse miteinander verbändelt sind. Die Bank ist die Sparda-Bank und die Bausparkasse ist die BHW. In der Filialie meine Sparda-Bank lagen auffällig viele Prospekte der BHW rum. Könnte sich aber auch um eine Partnerschaft handeln. Nach den 10 Jahren, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif und
      ich bekomme auf die Restschuld einen garantierten Effektivzins
      von 4,56% (für 2015!!!), wenn ich dann mit 1.312 Euro pro
      Monat tilge.
      1. sind im Effektivzins nicht alle Kosten reingerechnet
      2. erkaufst Du Dir diesen Zins mit geringen Ansparzinsen
      3. sind die Zinsen für ein Darlehen mit langer Laufzeit z.Zt.
      auch nicht höher.
      Zu 3.: Natürlich sind die Zinsen momentan auch nicht höher. Aber die Bank garantiert mir jetzt schon, daß ich ab 2015 für weitere 10 Jahre einen Zinssatz zwischen 2,25% p.a. und 4,25% p.a. bekomme. Oder stehe ich da auf dem Schlauch? 1. selbst ist der Mann / die Frau, d.h. nicht einfach
      irgendwelchen in der Gegend rumgeworfenen Zinssätzen glauben,
      sondern alles ausrechnen, also jede monatliche Rate und zwar
      bis der Kredit abgezahlt ist. Danach alle Zahlungsströme der
      verschiedenen Finanzierungsvarianten miteinander vergleichen
      (idealerweise abgezinst auf den heutigen Barwert).
      Das Vergleichen geht ja leider nicht so einfach. Ich kann ja nur die ersten 10 Jahre miteinander vergleichen. Und da gibt es sich meiner Meinung nach nicht sonderlich viel. Erst bei der Anschlußfinanzierung macht sich der Bausparvertrag mit den niedrigen Zinssätzen besonders bemerkbar (vorausgesetzt, die Zinsen für Kredite sind in 10 Jahren nicht mehr auf dem heutigen Niveau). 3. Im Zweifelsfall einen Honorarberater hinzuziehen. Denn der
      darf zwar Geld von Dir pro Beratungsstunde bekommen, dafür
      darf er Dir aber nichts verkaufen und haftet für seine
      Beratung. Im Gegensatz dazu steht der Verkäufer (der sich oft
      auch Kundenberater nennt...), der nur ein Interesse hat:
      möglichst hohe Provisionen (und die gibt's am Besten bei
      tilgungsfreien Darlehen).
      Das werden wir auf jeden Fall machen, bevor wir uns da einen "super" Kredit anschwatzen lassen.

      Gruß,
      Daniel
      • Antwort von (abgemeldet) nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Ban
        Hallo DAniel, 1. selbst ist der Mann / die Frau, d.h. nicht einfach
        irgendwelchen in der Gegend rumgeworfenen Zinssätzen glauben,
        sondern alles ausrechnen, also jede monatliche Rate und zwar
        bis der Kredit abgezahlt ist. Danach alle Zahlungsströme der
        verschiedenen Finanzierungsvarianten miteinander vergleichen
        (idealerweise abgezinst auf den heutigen Barwert).
        Das Vergleichen geht ja leider nicht so einfach. Ich kann ja
        nur die ersten 10 Jahre miteinander vergleichen. Und da gibt
        es sich meiner Meinung nach nicht sonderlich viel.
        Es gibt auch Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit (für Dich 10 Jahre lang bindend), ansonsten würde ich mal schauen, welchen Einfluss eine Zinserhöhung nach 10 Jahren hat. Durch den BSV bleibt der Kreditbetrag lange oben, bei direkter Tilgung dürfte nach 10 Jahren schon was weg sein und die Zinskosten dadurch niedriger. Ausserdem sind beim BSV die Habenzinsen niedriger als die Zinskosten, die deswegen noch anfallen.

        Grüsse

        Sven
        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Ban
          Nochmal Hallo, 1. selbst ist der Mann / die Frau, d.h. nicht einfach
          irgendwelchen in der Gegend rumgeworfenen Zinssätzen glauben,
          sondern alles ausrechnen, also jede monatliche Rate und zwar
          bis der Kredit abgezahlt ist. Danach alle Zahlungsströme der
          verschiedenen Finanzierungsvarianten miteinander vergleichen
          (idealerweise abgezinst auf den heutigen Barwert).
          Das Vergleichen geht ja leider nicht so einfach. Ich kann ja
          nur die ersten 10 Jahre miteinander vergleichen. Und da gibt
          es sich meiner Meinung nach nicht sonderlich viel.
          Es gibt auch Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit (für Dich 10
          Jahre lang bindend), ansonsten würde ich mal schauen, welchen
          Einfluss eine Zinserhöhung nach 10 Jahren hat. Durch den BSV
          bleibt der Kreditbetrag lange oben, bei direkter Tilgung
          dürfte nach 10 Jahren schon was weg sein und die Zinskosten
          dadurch niedriger. Ausserdem sind beim BSV die Habenzinsen
          niedriger als die Zinskosten, die deswegen noch anfallen.
          Ich muß mir das wohl nochmal alles genau in Excel durchrechnen, welche Auswirkungen eine Zinserhöhung hätte, wenn ich erstmal nur 10 Jahre fest mache. Aber der Zins könnte halt in 10 Jahren lcoker doppelt so hoch sein wie heute.

          Gruß,
          Daniel
  2. Antwort von (abgemeldet) nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Bank?
    Hallo,

    ich darf auf die Antwort von Sven verweisen - tilgen, tilgen, tilgen.

    Weiter kann ich nur die Beratung der Verbraucherzentralen empfehlen, hat uns auch etwas Geld gekostet, aber es ist gut angelegtes Geld.

    Je nach Höhe des vorhandenen Kapitals kann man heute noch ganz gut mit den Banken verhandeln. Wenn Du allerdings 80 oder mehr Prozent des Kaufpreises finanzieren musst, dann sieht es schlechter aus.

    Meine Meinung: da finazieller Spielraum hinsichtlich der Ratenhöhe besteht, für 10 oder 15 Jahre fester Zinssatz, sollte nicht viel über 4 % p. a. sein. Aber, wichtig, höhere Rückzahlung vereinbaren, z. B. statt 1 % 2 oder 3 % Tilgung vereinbaren. Macht auch nicht jede Bank, da die dann weniger verdienen.

    Wir haben alles über einen Finanzdienstleister abgewickelt, Adresse hatte wir von der Verbraucherzentrale, hat keinen Euro gekostet, ging schnell und kann ich nur empfehlen.

    Gruss

    Andreas
  3. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Bank?
    Hallo Daniel! Die anderen Kredite sind :tilgungsfrei....
    ...fließen in einen
    Bausparvertrag.
    Bei selbst genutztem Wohneigentum solltest Du tilgen, was das Zeug hält und keinen Cent in einen niedrig verzinsten Bausparvertrag stecken.

    Derzeit ist Baugeld sehr billig. Das muß man nutzen, indem das verfügbare Geld jetzt in die Tilgung fließt, statt die Tilgung auf spätere Zeiten mit womöglich erheblich höheren Zinsen zu legen.

    Wenn Du 1.200 € im Monat zahlen kannst, bekommst Du bei derzeit üblichen Darlehenszinsen eine Finanzierung ohne Umwege und Bauspar-Schnickschnack mit 3% Tilgung hin. Das ist der schnellste Weg. Die Verhältnisse werden anschaulich, wenn Du mit Excel einen Zahlungsplan für verschiedene Finanzierungsvarianten erstellst. Dann siehst Du, wieviel Dir am Ende eines jeden Jahres von der Hütte schon gehört und wann die Zahlerei ein Ende hat.

    Gruß
    Wolfgang
    • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Ban
      Hallo Daniel!
      Hallo Wolfgang! Wenn Du 1.200 € im Monat zahlen kannst, bekommst Du bei
      derzeit üblichen Darlehenszinsen eine Finanzierung ohne Umwege
      und Bauspar-Schnickschnack mit 3% Tilgung hin. Das ist der
      schnellste Weg. Die Verhältnisse werden anschaulich, wenn Du
      mit Excel einen Zahlungsplan für verschiedene
      Finanzierungsvarianten erstellst. Dann siehst Du, wieviel Dir
      am Ende eines jeden Jahres von der Hütte schon gehört und wann
      die Zahlerei ein Ende hat.
      Ich habe das mal mit einem Programm ausgerechnet: Wenn ich ein normales Darlehen über die herkömmliche Methode abbezahle, bin ich nach 17,5 Jahren schuldenfrei. Dies würde aber voraussetzen, daß die Zinsen in 10 Jahren immer noch auf dem gleichen Niveau sind. Und das glaube ich eben leider nicht. Damit wäre die Variante mit dem Bausparvertrag "geschickter". Die spielt nach 10 Jahren ihr niedriges Zinsnivaeu aus.

      Wenn die Zinsen auf dem gleichen Niveau bleiben, war ich letztendlich mit dem Bausparvertrag etwas teurer. Aber was soll ich machen, wenn wir in 10 Jahren mal wieder 8% Zinsen haben? Dann steht der Verlust bei einer normalen Finanzierung mit sofortiger Tilgung in keinem Vergleich zu dem gesparten, wenn die Zinsen gleich bleiben würden. Oder bin ich dermaßen durch den Wind?

      Gruß,
      Daniel
      • Antwort von (abgemeldet) nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Ban
        Hallo Daniel, Ich habe das mal mit einem Programm ausgerechnet: Wenn ich ein
        normales Darlehen über die herkömmliche Methode abbezahle, bin
        ich nach 17,5 Jahren schuldenfrei. Dies würde aber
        voraussetzen, daß die Zinsen in 10 Jahren immer noch auf dem
        gleichen Niveau sind. Und das glaube ich eben leider nicht.
        Warum schließt Du nicht eine Finanzierung mit Laufzeit 17,5 Jahre ab ? Die Bank ist an den Zinssatz gebunden, Du bist jedoch nach 10 Jahren frei. Damit wäre die Variante mit dem Bausparvertrag "geschickter".
        Die spielt nach 10 Jahren ihr niedriges Zinsnivaeu aus.
        Was Du aber vorher mit einem niedrigen Habenzins und hohen Zinskosten für das tilgungsfreie Darlehen erkaufst (oder ist der Habenzinssatz beim BSV um die 4% ?)

        Grüsse

        Sven
        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: Meinungen zum Finanzierungsvorschlag der Ban
          Hallo Sven, Ich habe das mal mit einem Programm ausgerechnet: Wenn ich ein
          normales Darlehen über die herkömmliche Methode abbezahle, bin
          ich nach 17,5 Jahren schuldenfrei. Dies würde aber
          voraussetzen, daß die Zinsen in 10 Jahren immer noch auf dem
          gleichen Niveau sind. Und das glaube ich eben leider nicht.
          Warum schließt Du nicht eine Finanzierung mit Laufzeit 17,5
          Jahre ab ? Die Bank ist an den Zinssatz gebunden, Du bist
          jedoch nach 10 Jahren frei.
          Naja, wenn ich ein Darlehen über 17,5 Jahre abschließe, bekomme ich wieder einen schlechteren Zins und bin nach 17,5 Jahren letztendlich nicht schuldenfrei. Damit wäre die Variante mit dem Bausparvertrag "geschickter".
          Die spielt nach 10 Jahren ihr niedriges Zinsnivaeu aus.
          Was Du aber vorher mit einem niedrigen Habenzins und hohen
          Zinskosten für das tilgungsfreie Darlehen erkaufst (oder ist
          der Habenzinssatz beim BSV um die 4% ?)
          Um Gottes Willen nein. Der Guthabenzins beträgt nur 1,5%! Letztendlich kann es mir doch egal sein zu welchem Zeitpunkt welche Variante günstiger ist. Es zählt doch, wann ich früher schuldenfrei bin. Und so richtig habe ich das Risiko beim BSV nicht realisiert! Ist das Augenwischerei mit den garantierten Zinsen für 2015?

          Gruß,
          Daniel


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