Ansparplan für Nachhilfe

Von: , Frage gestellt am Fr, 29. Aug 2008

Ein führendes Nachhilfeinstitut bietet in Deutschland lt. einer Pressemitteilg. v. 28.8.08 eine kreditfinanzierte Nachhilfe an, um auch Geringverdienern die Möglichkeit zu geben, deren Kindern professionelle
Nachhilfe geben zu können. Ob dieses System sinnvoll ist, sei dahingestellt - ich möchte jedoch einen anderen Weg gehen: einen Ansparplan zu kreieren, der in Zeiten, wo das Schulkind keine Nachhilfe benötigt, Beträge in beliebiger Größenordnung anspart, um das Geld dann abzurufen, wenn tatsächlich die Notwendigkeit besteht.

Dies ist m. E. ein Zwecksparen, wie es m.W. in Deutschland außer beim Bausparen nicht üblich (und evtl. auch verboten?) ist. Wer von den Bankern in diesem Forum kann mir da weiterhelfen?

Gruß L.

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
    Re: Ansparplan für Nachhilfe

    Guten Tag L.,
    wenn Sie - ich habe Sie doch richtig verstanden ? - einen zielgerichteten Ansparplan kreieren wollen, heißt das doch,
    dass Sie diesen Plan unters Volk bringen wollen.
    Unabhängig von irgendwelchen Erfolgsaussichten oder Konzeptüberlegungen sollten Sie dabei berücksichtigen, dass Sie
    dadurch eine Bankdienstleistung anbieten. Das geht nur, wenn Sie
    eine Kleinigkeit an Sicherheiten anbieten und von der BaFin eine
    Genehmigung dafür bekommen.
    Wenn Sie keine Bank bereits haben oder Ihnen das Kleingeld zur Gründung fehlt, können Sie das alles auch einfach vergessen.
    Gruß
    Günther [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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