Ratgeber zu Geldanlage, private Altersvorsorge für Geringverdi

Von: , Frage gestellt am Mi, 10. Sep 2008

Hallo,

welche Arten von Geldanlagen und privaten Altersvorsorgen könnt ihr mir empfehlen, die sich ein Geringverdiener leisten kann.

Möglichst geringe monatliche Beiträge bei möglichst hohen (zugesicherten) Auszahlungssummen.

Gibts darüber evtl. einen aktuellen Test, Vergleich ...?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

21 Antworten zu dieser Frage

      • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: noch was grundsätzliches

        Das andere Extrem wäre ein Umstieg auf ein komplett privat
        finanziertes kapitalgedecktes (Pflicht)System.

        Was denn wirklich kommen wird, hängt auch davon ab, wo wir
        alle unser Kreuzchen bei den nächsten Wahlen machen.
        Ein Umstieg auf ein komplett privat finanziertes kapitalgedecktes (Pflicht) System, was verschiedene Vorteile aber auch Nachteile hätte, ist nicht mehr möglich.
        Zur Zeit fließen schon 70 Milliarden Euro Steuergelder zusätzlich zu den von uns allen gezahlten Rentenbeiträgen in die Rentenkasse, um die jetzige Rentnergeneration zu finanzieren. Will ich das als Partei/Staat auf Privat-umstellen verliere ich die Rentenbeiträge, da diese ja dann privat investiert werden und ich bekomme als Staat ein riesiges Haushaltsproblem. Bei einem jährlichen Steueraufkommen das so ca zwischen 350-500 Milliarden Euro, je nach KonjunturLage schwankt, ist eine Umstellung komplett auf Privat überhaupt nicht mehr finnzierbar. Vor 20 Jahren vielleicht noch, aber heute ist es dafür zu spät.

        Zur Zeit scheint die Politik ja die Taktik zu fahren, die Renten nach un nach durch kalte Steuerprogression und Stufenweise Anhebung des Eintrittsalters(nur wenn es halt nicht mehr anders geht, unpopulär) schleichend leicht zu kürzen. Und darauf zu warten das der Punkt kommt wo das System kollabiert und die dann regierende Parteien die unbequemen notwendigen Kürzungen ad-hoc vornehmen muss und sich damit für die nächsten Jahre endgültig ins Abseits stellt.

        Rentner sind halt eine viel zu wichtige Wählergruppe als das man diese verärgern möchte. Deshalb kann man Rentenkürzungen nur schleichend und in die Zukunft gerichtet durchführen. Halt so das das der Otto-Normal-Verbraucher das halt nicht sofort kapiert.

    • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: noch was grundsätzliches

      Da ein
      Geringverdiener eh jetzt schon am Minimum rumkräpelt wird es
      ihm im Alter auch nicht anders ergehen,
      Das wird dann wohl eine selbsterfüllende Prophezeiung, denn wer es nicht für möglich hält, sich in Richtung auf ein höheres Einkommensniveau zu entwickeln, wird das wahrscheinlich auch niemals erreichen. Für alle anderen gilt, daß ein Euro dann am besten für die Altersvorsorge angelegt ist, wenn er möglichst früh angelegt wurde. Das sind einfach die Realitäten, die sich aus der
      demografischen Entwicklung ergeben..
      Eigentlich ist das eher eine mögliche Realität für diejenigen, die sich mit dem status quo abfinden und alles andere den Staat machen lassen. Am besten kommt das bei Jugendlichen und Heranwachsenden, die sich schon mit 15 oder 18 Jahren auf ein Leben auf Staatskosten einstellen (wobei es da ja verschiedene Varianten gibt). "Kannst Du halt nichts machen, Alter. Is krass, aber is halt so."

      C.



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