Tipps zu Postbank Goldsparen

Von: , Frage gestellt am Mi, 3. Okt 2012
Hallo,
die Postbank bietet seit Anfang Oktober sog. Golsparen an.

http://www.postbank.de/privatkunden/goldsparen.html

was haltet ihr davon?

LG Vera

15 Antworten zu dieser Frage

            • nach 5 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Postbank Goldsparen
              Hallo Christian,

              genau sowas hatte ich gesucht! Vielen Dank.

              Anscheinend gibt es dort leider keine nennenswerten Mengen ;-)

              Naja, kommt vielleicht bald wieder.

              Gruß
              wilbert
  1. nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Re: Postbank Goldsparen
    Hallo,

    alles, was Banken einem aufschwatzen wollen, nutzt i.d.R. vor allem ihnen selbst.
    Die Werbung machen die nicht für Dich, sondern für sich - du bezahlst sie aber am Ende.

    Gruß, Paran
    • nach 3 Tagen 1 hilfreich
      Re^2: Postbank Goldsparen
      Hallo, alles, was Banken einem aufschwatzen wollen, nutzt i.d.R. vor
      allem ihnen selbst.
      Die Werbung machen die nicht für Dich, sondern für sich - du
      bezahlst sie aber am Ende.
      und Du gehst auch nur arbeiten, weil es Dir Spaß macht und jeder Einzelhändler hat nur Freude daran, den Menschen Lebensmittel und Kleidung zukommen zu lassen.

      Jeder, der an der Wirtschaft teilnimmt, macht dies, um daran zu verdienen. Das gilt logischerweise auch für die Kreditinstitute. Die entscheidende Frage ist nur, ob das fragliche Produkt aus Sicht des Anlegers Sinn ergibt oder eben nicht.

      Gruß
      C.
      • nach 4 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Postbank Goldsparen
        Hallo,

        mir ist schon klar, dass Banken Geld verdienen müssen, um zu funktionieren.
        Aber gerade die Anlagen, die besonders beworben werden, sind i.d.R. nicht das, was dem Kunden am ehesten entgegenkommt - die Frage hier war die eines Kunden, ergo antworte ich in dessen Sinne.

        Ich besitze per Erbschaft Schiffsanteile, geschlossener Fond, ganz toller Reinfall. Hat ein Bankberater meinem Mann aufgeschwatzt, wie ist mir nicht klar. Er hatte immerhin Hochschuldiplom, war aber wohl etwas vertrauensselig.

        Man muss schlicht selbst denken und gucken bei Anlagen, unabhängig von Werbung und Beratung.
        Habe vor 17 Jahren bei Wüstenrot Geld anlegen wollen, saß beim Berater am Tisch und während der nach tollen Angeboten suchte, sah ich einen Stapel Infozettel auf seinem Schreibtisch liegen. Nahm eines zum lesen, da es dauerte. Dort waren dann Wertpapiere der Wüstenrot zu 6% über 10 Jahre angeboten (das war 1% mehr, als die Sparkasse mir seinerzeit geboten hatte).

        Als der Berater mit Vorschlägen um 5,5% kam, hielt ich ihm den Zettel vor und meinte, das Angebot mit den 6% fände ich sehr schön.
        Das wurde es dann auch. Hat sich gut gelohnt.

        Soviel zur Beratungsqualität.

        Da die meisten Banken nicht am zu geringen Gewinn durch Kundenanlagen zu Grunde gehen, sondern durch riskante, übergierige Spekulationen, sollten die Anleger schon nehmen, was sie kriegen können.

        Gruß, Paran
        • nach 4 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Postbank Goldsparen
          Hallo, Aber gerade die Anlagen, die besonders beworben werden, sind
          i.d.R. nicht das, was dem Kunden am ehesten entgegenkommt -
          beworben wird, was neu ist, was zu aktuellen Entwicklungen paßt oder besonders dem Image des Institus entspricht. Was zu einem bestimmten Kunden paßt, kann man aus offensichtlichen Gründen nicht bewerben. Daß die Postbank gerade jetzt ein Goldprodukt auflegt, ist wohl ziemlich naheliegend. Daß man daran übermäßig viel verdient, glaube ich weniger. Allein die Absicherung, die die Postbank betreiben muß, um kein offenes Marktpreisrisiko zu haben, dürfte nicht billig sein.

          Da die Fragestellerin das Angebot auf der HP gefunden hat, auf der mutmaßlich alle Produkte der Postbank zu finden sind, frage ich mich, im übrigen, was Deine Einlassungen zu bedeuten haben. Ist jetzt jedes Produkt aller Banken schlecht, wenn es auf deren HP in irgendeiner Form zu finden ist? die Frage hier war die eines Kunden, ergo antworte ich in
          dessen Sinne.
          Nein, Du hast eine im konkreten Zusammenhang völlig unpassende Generalkritik geäußert und dabei so getan, als wären es vor allem die Kreditinstitute, die es auf das Geld des Kunden abgesehen haben. Ich besitze per Erbschaft Schiffsanteile, geschlossener Fond,
          ganz toller Reinfall. Hat ein Bankberater meinem Mann
          aufgeschwatzt, wie ist mir nicht klar. Er hatte immerhin
          Hochschuldiplom, war aber wohl etwas vertrauensselig.
          Komischerweise hat sich 2006-2008 niemand darüber beklagt, daß ihm Schiffsanteile aufgeschwatzt worden waren. In der Zeit brummte das Geschäft nämlich. Nachdem es dann anschließend nicht sooo gut lief, machte niemand die eigene Entscheidung dafür verantwortlich, sondern den Bankmitarbeiter, der ein aus damaliger Sicht nicht grundsätzlich falsches Produkt empfohlen hatte und dabei nicht daran gedacht hatte, daß in drei Jahren in den USA eine Immobilienblase platzen würde, was dann auf die Seeschiffahrt durchschlug. Habe vor 17 Jahren bei Wüstenrot Geld anlegen wollen, saß beim
          Berater am Tisch und während der nach tollen Angeboten suchte,
          sah ich einen Stapel Infozettel auf seinem Schreibtisch
          liegen. Nahm eines zum lesen, da es dauerte. Dort waren dann
          Wertpapiere der Wüstenrot zu 6% über 10 Jahre angeboten (das
          war 1% mehr, als die Sparkasse mir seinerzeit geboten hatte).

          Als der Berater mit Vorschlägen um 5,5% kam, hielt ich ihm den
          Zettel vor und meinte, das Angebot mit den 6% fände ich sehr
          schön.
          Und die Konditionen waren bei der 5,5%- und bei der 6%-Variante absolut identisch? Da die meisten Banken nicht am zu geringen Gewinn durch
          Kundenanlagen zu Grunde gehen, sondern durch riskante,
          übergierige Spekulationen, sollten die Anleger schon nehmen,
          was sie kriegen können.
          Mal abgesehen davon, daß in Deutschland sehr selten Kreditinstitute zugrunde gehen, kommen diese "übergierigen" Spekulationen vor allem dadurch zustande, daß man am normalen Geschäft nichts verdient, weil wiederum sich die Kunden für jedes Produkt einen anderen Anbieter suchen - nämlich den billigsten und das ist in der Regel einer, bei dem diese spezielle Dienstleistung nichts kostet.

          Wer daran glaubt, daß die Institute dann ausgerechnet Anlageprodukte entwickeln, an denen sie nichts verdienen, ist entweder blauäugig oder blöd.

          Gruß
          C.
  2. nach 8 Tagen 0 hilfreich
    Re: Postbank Goldsparen
    Hallo Vera,

    witzige Sache! Das Angebot erweckt den Eindruck, als würde der Sparer zur Hälfte an der Goldpreisentwicklung partifizieren. Das ist jedoch nicht der Fall. Das Angebot ist vor allem ein Marketing-Gag.

    Viele Grüße
    oscar.


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