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Re^6:



Hallo Raimund,

ich möchte gerne ein paar Anmerkungen zu Deinen Ausführungen machen.

ich kenne nur die Canandalife und die CM von den Bedingungen
+ Beide haben als Gerichtstand den Wohnsitz der Versicherten,
eine wichtige Klausel!
+ Währungsrisiko besteht nicht, da der Euro die Wärung ist.
+ Vertragsrecht it natürlich deutsches.
+ Eigenart der CM: die schließen mit dem Kunden z.B. einen
Vertrag bis zum 95. LJ. Abgekürzte Zahlung bis (z.B.) 65.
Bedeutet: Kunde zahlt bis 65 (+/- 5 Jahre)seinen Beitrag. Ab
65 bekommt er eine ratierliche Auszahlung seines angesparten
Kapitals. Dadurch, dass er nicht alles auf einmal abhebt, hat
er also weiterhin Zinsgewinne.
Vorteile:
+ Steuerfrei (keine Ertragssteuer)
+ garantierte Vererbung an die Hinterbliebrenen (also nicht
unbedingt die Ehefrau), gleich zu welchen Endalter (in unserem
Bei´spiel begrenzt auf das 95. LJ)
+ Zur Auszahlung bei Tod kommt entweder der Fondswert, oder
die Todesfallsumme (meist wird 60 % abgeschlossen)
+ Derzeitige Rendit (2003): 8,4 %
Wie kommst Du auf die derzeitige Rendite in Höhe von 8,4%?
+ Einmal erwirtschaftete Gewinne können nicht verspekuliert
werden.
+ Mindestrendite ist 2,5 %.
Diese 2,5 % gelten aber nur für das eine Jahr und können von Jahr zu Jahr verändert werden, was ja auch in den letzten Jahren erfolgte. Theoretisch könnten hier sogar 0% stehen. Das soll nicht heißen, dass es dann eine schlechte Anlage wäre, denn je geringer die Garantie umso besser sind auch die Anlagechancen, weil nicht soviel Geld in festverzinslichen Wertpapieren investiert werden muss.
Da die Englämnder aber den
Gesamten Beitrag damit verrechnen (im Gegensatz zu den
deutschen: da wird erst der Risiko-,Verwaltungs-und
Provisionsanteil abgesogen) ist also der Zins in etwas dem der
Deutschen.
Auch bei der Clerical Medical wird in den ersten Jahren nicht der gesamte Beitrag investiert.
Beispiel: Beim Wealthmaster Classic werden bei einer Beitragszahlungsdauer von 25 Jahren und bei monatlicher Zahlweise im ersten Jahr nur 10% und im zweiten Jahr nur 21% investiert. Erst ab dem dritten Jahr sind es 100%.
Weiterhin wird eine monatliche Verwaltungsgebühr in Höhe von 4,70 Euro pro Vertrag kassiert, die jährlich überprüft wird und auch schon öfter angepasst worden ist.
Als letztes sollte man nicht vergessen, dass mit dem angelegten Beitrag die Anteile nur zum Ausgabepreis erworben werden. Die Spanne zwischen Ausgabe- und Rücknahmepreis stellt die Anfangsgebühr dar und beträgt immerhin 7%.

Ich vermittele die CM schon seit vielen Jahren und habe sehr gute Erfahrungen damit gesammelt, vor allem bei Einmalanlagen evtl. sogar kreditfinanziert. Die Ergebnisse waren hervorragend! Verdoppelung des eingesetzten Kapitals nach 5 Jahren mit Kredit war möglich.
Bei monatlicher Zahlweise empfehle ich die CM erst ab 150 Euro und vor allem bei langfristigen Verträgen. Möglichst, wie auch Du sagst, bis zum höchstmöglichen Endalter, wegen der steuerfreien Vermögensverwaltung und der hohen Flexibilität.
+ Smoothingverfahren: glättung der Spitzen nasch unten wie
nach oben. Dadurch einerelativ gleichbleibende Renditekurve =
weniger Herzrasen beim Sparer.
Das nur aus dem Stehgreif.
Grüße
Raimund
Gruß und schönes Wochenende

Ralf
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Re^6: Rente


Hallo Raimund,
ich schließe gerade ein CM selber für mich ab.
Ich habe aber noch ein paar Anmerkungen:ich kenne nur die Canandalife und die CM von den Bedingungen
+ Beide haben als Gerichtstand den Wohnsitz der Versicherten,
eine wichtige Klausel!
Interessant, aber was ist wenn die deutsche Gesellschaft die der
Vertragspartner insolvent wird ?

Wie kommst du auf die 8,3 % Rendite ?

Ach zum Thema Kosten noch eine kleine Info. Es sind keine 10 %
Aus Versicherungsjournal:
""

Vergleich zur früheren Generation zeichne den aktuellen „Wealthmaster Classic“, eine Kapital-Lebensversicherung nach britischer Art, ein flexibleres Ablauf-Management aus, das noch stärker als bisher auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sei.

„Produktunterlagen sowie Vertragsgestaltung bieten eine einfache Handhabung und mehr Kundenfreundlichkeit“, hebt das Unternehmen hervor.

Radikale Kostensenkung
Am deutlichsten ist dieses Bemühen an der Kostenstruktur bei Policen mit abgekürzter Beitragszahlungs-Dauer zu erkennen. Die „Anfangsgebühr“ (für Abschluss-Kosten) richten sich jetzt nicht mehr nach der Laufzeit der Verträge, sondern nach der Beitragszahlungs-Dauer.

So werden zum Beispiel bei einer Laufzeit von 27 Jahren und einer Beitragszahlungs-Dauer von 5 Jahren insgesamt 9,4 Prozent der Beitragssumme als Abschluss-Kosten einbehalten.

Bei der vorherigen Tarifgeneration waren noch 32,4 Prozent der Beitragssumme kassiert worden (VersicherungsJournal 18.9.2002).

Die Bedeutung der Laufzeit
Wird die gleiche Beitragssumme in 27 statt in 5 Jahresbeiträgen gezahlt, betragen die Gebühren aktuell insgesamt 6,2 Prozent.

Das ist gegenüber den früheren Abschlusskosten von 5,6 Prozent bei übereinstimmender Vertrags- und Beitragszahlungs-Dauer nun deutlich teurer.

Weitere Kosten
Neben den genannten Abzügen fallen weitere Kosten an:

· Ausgabeaufschlag (7 Prozent)

. Verwaltungsgebühren (4,70 Euro pro Jahr, in 2002 wurden 4,35 Euro verlangt),

· Managementgebühren (1,5 Prozent des Poolwerts, früher 1,0 Prozent
"""

Das zum Thema "günstige" Policen.

Björn

Re^2: Rente


Hallo Björn,

vielen Dank für Deine Antwort - und natuerlich den anderen auch!

Die Sache mit der Rentengarantiezeit von 5 Jahren find ich nicht wirklich prickelnd muss ich mal sagen. Eigentlich hatte ich nicht vor, mit 70 ins Gras zu beissen...
Wie sieht es denn da bei anderen Anbietern aus? Ist dies so ein genereller Wert?

Wäre nett, wenn Du oder jemand anders, mir da etwas mehr dazu sagen kann.

Nochmals DANKE

Ann
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Re: Rente


Hallo Ann,
das Thema hatten wir schon vor kurzem.
Doch hier noch einmal.
Stasndart Life, Cananda Life, Clerical Medical und Skandia habe LV-Tarife die weit über die masse der anbieter hinaus ragen.
Wenn dich die Rentengarantiezeit stört (mich stört sie auch) dann gibt es von den 3 nur eine: die Klerical Medical. Die kennst keine zeitliche Begrenzung.
Von der Qualität sind alle 4 hervorragend und haben auch im Ranking (ich ghlaube alle 4) AA+ (höchstes AAA), also fast absolute Spitze.
Grüße
Raimund

Re^2: Rente


Hej Raimund,

hab ich fast befürchtet, dass ich hier ein altes Thema wieder aufwärme - ist nur eben nicht mehr gelistet. Seis drum.

Dann werde ich doch mal meinen Makler anfunken, mich über die
KM aufzuklären.

Dir vielen Dank! :-)

Ann
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Re^2: Rente


Hallo Ann,
das Thema hatten wir schon vor kurzem.
Doch hier noch einmal.
Stasndart Life, Cananda Life, Clerical Medical und Skandia
habe LV-Tarife die weit über die masse der anbieter hinaus
ragen.
Wenn dich die Rentengarantiezeit stört (mich stört sie auch)
dann gibt es von den 3 nur eine: die Klerical Medical. Die
kennst keine zeitliche Begrenzung.
Von der Qualität sind alle 4 hervorragend und haben auch im
Ranking (ich ghlaube alle 4) AA+ (höchstes AAA), also fast
absolute Spitze
Bitte die Aspecta und den Gerling ( FU04) nicht vergessen.

grüße

Björn

Re^3: Rente


hallo Björn,
das wäre eine schlechte Beratung!
Aspecte gibt hohe >Performance an und wirbt damit.... zur Auszahlung kommt nur ein Bruchteil dessen.
Und Gerling steckt in tiefen Schwierigkeiten.

Grüße
Raimund

Re^4: Rente


hallo Björn,
das wäre eine schlechte Beratung!
Aspecte gibt hohe >Performance an und wirbt damit.... zur
Auszahlung kommt nur ein Bruchteil dessen.
Und Gerling steckt in tiefen Schwierigkeiten.
Sorry Raimund,

aber mit diesen Argumenten könntest du Skandia aus dem
Rennen werfen, die hatten ja gerade einen größeren Skanadal
und einen großteil der englischen Versicherer. Da die FSA
die Rechnungslegung bei den englischen Versicherungen
bemängelt hat.

Wie kommst du bei der Aspecta auf diese Aussage ?


Grüße

Björn

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