Hallo Vera,
das kann ganz schön anstrengen, oder? :)
also bei mir lags an der Psyche (alles Mist zu der Zeit) und an einem sechs Jahre langen Wohnen an einer schöööööönen Hauptverkehrskreuzung, wo die diversen Rettungskräfte immer ihre Sirenen einschalten mußten.
Es lagen alle Zimmer zur Straße hin, also nix mit Rückzug.
Vorher hatte ich 1 Jahr bei der Arbeit enormen Lärm, da davor ne wunderbare Straßenbaustelle war.
Hatte auch die totale innere Unruhe.
Seitdem ich in eine ruhigere Wohnung umgezogen bin und - leider - auch keine Arbeit hab, habe ich ruhe und bin nicht mehr so leicht zu erschrecken.
Vorher brauchte mein Freund nur ins Zimmer zu kommen und ich hab die Maus durch die Gegend geschmissen oder bin nen halben Meter höher gehüpft und/oder hab auch geschrieen, daß er sich dann erschrocken hat :D:D
Püfe doch mal Dein Umfeld, ob Dich da was ganz besonders stört, Du es aber schon gar nicht mehr wahrnimmst - Lärm z.B.
Oder ob Deine Ohren noch gut sind? Die sind bei mir zusätzlich noch nicht so gut, so daß man sich nähernde Menschen nicht so schnell hört und auf einmal sind sie da....*hüpf*
Ich bin täglich mehrmals erschreckt (worden). Nicht gut, das Herz hat dann gerast wie nix, aber auf das Herz würd ich es nicht schieben, eher auf Deine Wahrnehmungen. Bin medizinisch aber Laie ;) Eben die Ohren - oder daß Du Dich - bevor Du Dich erschrickst, Dich ganz besonders auf etwas konzentriert hast - z.B. ein Buch oder am PC oder ganz gemütlich in Dich gekehrt abgewaschen oder die Suppe umgerührt hast... die Umwelt quasi ausgeblendet hast? Deine Augen schon eine Art Tunnelblick bekommen haben und nicht mehr wahrgenommen haben, was am Rande passiert?
Ich hoffe doch, daß jeder, der harmlos die Straße langgeht und neben ihm ein Rettungsfahrzeug die Sirene anschmeißt, sich erschrickt? ;) Wenn nicht, muß ich noch ruhiger/gelassener werden ;)
Schönen Gruß und - viel Erfolg beim Abbauen des Schreckhaften ;)
Silvia