Wie komme ich zum Bahnhof... Suche

Von: , Frage gestellt am Fr, 12. Nov 2004

Moin alle,
hier oder in einem der anderen Bretter stand mal ein Text, wo ein Mensch nach dem Weg zum Bahnhof fragt und dann von seiten verschiedener Psychoarbeiter (Tiefenpsychologen, Gesprächs-, Verhaltens- und sonstige Therapeuten, Psychiater, Sozialarbeiter) etc. (interpretierend, analysierend) geantwortet wurde.
Erinnert sich jemand? Hat jemand den Text noch? Würde ihn gern an jemanden weitergeben und weiß nicht so recht, wie und wo ich suchen soll.
Euch einen schönen Tach,
Anja

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Minuten 0 hilfreich
    Re: Wie komme ich zum Bahnhof... Suche

    Erinnert sich jemand? Hat jemand den Text noch? Würde ihn gern
    an jemanden weitergeben und weiß nicht so recht, wie und wo
    ich suchen soll.
    Da es sich um einen Witz handelt, würde ich mal
    im Witzbrett fragen.


    Gruss, Marco

  2. Antwort von nach 5 Minuten 1 hilfreich
    Re: Wie komme ich zum Bahnhof... Suche

    Hallo Frau Adler,

    bitteschön:

    "Wo geht's denn hier zum Bahnhof?" - Es antwortet...

    ...ein Gesprächstherapeut:
    «Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?»

    ...ein Psychoanalytiker:
    «Spielen Ihre Träume öfters in einer so dunklen Höhle?»

    ...ein Verhaltenstherapeut:
    «Heben Sie den rechten Fuß. Schieben Sie ihn nach vorn. Setzen Sie ihn auf. Sehr gut, hier haben Sie ein Bonbon.»

    ...ein Gestalttherapeut:
    «Du, lass es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.»

    ...ein Hypnotherapeut:
    «Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie Ihr Unterbewusstsein, ob es bei Ihrer Suche behilflich sein will.»

    ...ein Logopäden:
    «Bahnhof ist ein viel zu schweres Wort. Beginnen Sie doch erst einmal mit 'Bubu'.»

    ...einen Provokativ-Therapeuten:
    «Ich wette, darauf kommen Sie nie!»

    ...einen Familientherapeuten:
    «Was ist Dein sekundärer Gewinn, wenn Du mich nach dem Weg zum Bahnhof fragst? Möchtest Du meine Bekanntschaft machen?»

    ...ein Telefonseelsorger:
    «Weiß ich nicht, aber wir können gern darüber sprechen.»

    ...ein TZI-Therapeut:
    «Sag die Frage noch einmal. Sei jetzt aber bitte ganz Du selbst.»

    ...ein Neurolinguistischer Programmierer:
    «Stell Dir vor, Du bist schon am Bahnhof. Welche Schritte hast Du zuvor getan?»

    ...ein Sozialarbeiter:
    «Keine Ahnung, aber ich fahr Dich schnell hin.»

    ...ein Caritasmitarbeiter:
    «In Deutschland werden Menschen nicht über den Weg zum Bahnhof informiert.»

    ...ein Manager:
    «Fragen Sie nicht lange. Gehen Sie einfach los!»

    ...ein Benchmarker:
    «Kennen Sie jemanden, der ähnliche logistische Probleme bereits erfolgreich gelöst hat? Wie lässt sich dessen Vorgehen sinnvoll auf Ihre Situation übertragen?»

    ...ein Moderator:
    «Welche Lösungswege haben Sie angedacht? Schreiben Sie alles hier auf dieses Kärtchen.»

    ...ein Priester:
    «Heiliger Antonius, guter Mann, hilf, dass er ihn finden kann. Amen.»

    ...ein Bischof:
    «Wo, sagten Sie, wollen Sie nochmal hin?»

    ...ein Papst:
    «Hinterm Petersdom halb links. Keine 15 Minuten zu Fuß. Gute Reise.»

    ...ein Bioenergetiker:
    «Machen Sie mal sch...sch...sch...!»

    ...ein Psychiater:
    «Seit wann bedrängt Sie diese Frage?»

    ...ein frommer Mensch:
    «Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem Bahnhof unseres Lebens?»

    ...ein Pilger aus Taize:
    «Gehe jeden Tag nur so weit, wie Du vom Weg zum Bahnhof weißt. Und sei es noch so wenig.»

    ...ein Soziologe:
    «Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?»

    Gruß,
    Klaus

  3. Antwort von nach 7 Minuten 1 hilfreich
    meinst du diesen hier?

    Ein Mensch fragt: „Wo geht es denn hier zum Bahnhof?"

    Und dies sind die Antworten, alphabetisch sortiert nach kommunalem System und lokaler Sprache.

    Allgemeinarzt: "Sind Sie privat versichert?"

    Bioenergetiker: "Schau mal, dein Körper kennt schon die Antwort. Mach mal: Sch-sch-sch . . .! Geht doch!“

    Caritasmitarbeiter: „In Deutschland werden die Menschen nicht über den Weg zum Bahnhof informiert!“

    Coach: „Sind Sie Teil der Lösung oder Teil des Problems?“

    klassischer Familientherapeut: „Was ist Dein sekundärer Gewinn, wenn Du mich nach dem Weg zum Bahnhof fragst?
    Möchtest Du meine Bekanntschaft machen?“

    Familienaufsteller: „Wenn Sie ihren Vater hinter sich spüren würden, hätten sie den Bahnhof schon längst gefunden!„

    Gedächtnistrainer: „Angenommen, ich würde Ihnen den Weg beschreiben. Mit welcher Eselsbrücke könnten Sie sicherstellen,
    daß Sie sich jederzeit wieder daran erinnern?“

    Geistheiler: „Für die Antwort brauchen wir viel positive Energie. Lass uns einen Kraftkreis bilden und Deinen Schutzgeist anrufen!“

    Gesprächspsychotherapeut: "Sie wissen den Weg zum Bahnhof nicht, und das macht Sie traurig?"

    Gestalttherapeut: "Du, lass es doch einfach voll zu, dass Du zum Bahnhof willst!"

    Humanistischer Psychologe: "Wenn Sie wirklich dahin wollen und einfach nur ganz fest an sich glauben,
    dann werden Sie den Weg auch finden."

    Hypnotherapeut: „Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich! Fragen Sie nun Ihr Unterbewusstsein,
    ob es Ihnen bei ihrer Suche behilflich sein will.“

    Journalist: „Aus ihrer Frage machen wir einen Artikel im Lokalteil unserer nächsten Wochenend-Ausgabe!“

    Kreativitätstherapeut: „Hüpfen Sie solange auf einem Bein herum, bis ihr Kopf eine spontane Idee erzeugt!“

    Aus der analytischen Philosophie stammender logische Grundlagenforscher: „Nimm Bahnhof = b, potentieller Reisender = r, intendiertes Reiseziel = i, Menge der möglichen anderen Reiseziele, wenn er falsch einsteigt = I, Ort des Aufenthalts von r zum Zeitpunkt t = O(r,t); Distanz vom Bahnhof zu O(r,t) = d b, O(r,t)) (Ohne Beschränkung der Allgemeinheit sei der Ort des Bahnhofs mit b identifiziert und für den Zeitraum der Fragestellung als fix
    anzunehmen.) - Betrachten wir nun die Menge der partiellen potentiellen Modelle für (B,r,i,I, O(x,y), d(z,w)) in Abhängigkeit vom Zeitmodell (relativistisch
    oder newtonsch, verzweigte oder lineare Zeit, ...), so ergibt sich aufgrund
    der Braithwaite-Ramsey-Vermutung bei geeigneten Vorbedingungen eine
    prognostische Relevanz, die sehr interessant wäre, wenn der Kerl mir weiter
    zugehört hätte!„

    Logopäde: „Das heißt nicht „Bannhoff“, sondern „Baahhnhoof“. Versuchen Sie‘s noch einmal!“

    Lösungsfokussierter Kurztherapeut: „ Angenommen, ....... Sie wären heute Abend ...... nachhause gegangen, und....... - mitten in der Nacht -...... geschieht ein Wunder...... und was Sie zu mir geführt hat, ist gelöst...... - einfach so! -,...... aber es geschah ja, während Sie schliefen -..... woran ...... würden Sie beim Erwachen merken, dass sie schon am Bahnhof sind? Wer außer Ihnen könnte es sonst noch merken? Und woran?„

    Manager: „Fragen Sie nicht lange! Gehen Sie einfach los!“

    Moderator: „Welche Lösungswege haben Sie schon angedacht? Schreiben Sie alle hier auf diese Kärtchen!“

    Mutter: „Kind, was willst Du am Bahnhof? Halt Dich an Deine Familie!“

    Neurolinguistischer Programmierer: „Stell Dir vor, Du bist schon im Bahnhof. Welche Schritte hast Du zuvor getan?

    Neurologe: „Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter in letzter Zeit?“

    Pädagoge: „Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich glaube, dass es besser für Dich ist, wenn Du es selbst
    herausfindest!“

    Politiker: „Nun, gerade in bezug auf diese Frage haben wir im Gegensatz zur Opposition und im übrigen auch in voller Übereinstimmung mit unserem Parteivorsitzenden immer ein offenes Ohr für alle Belange, die unsere Bürger betreffen und das auch und gerade in den neuen Ländern.“

    Priester: „Heiliger Antonius! Gerechter Mann! Hilf, daß er ihn finden kann!“

    Psychiater: „Seit wann bedrängt Sie diese Frage?“

    Psychoanalytiker: "Sie meinen dieses dunkle Gebäude, wo die länglichen Züge immer rein und raus fahren?"

    Psychodrama-Therapeut: „Zum Bahnhof? Fein. Das spielen wir doch gleich mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann ...“

    Provokanter Therapeut: „Ich wette, Sie werden den Weg zum Bahnhof nie finden!“

    Reinkarnationstherapeut: „Geh zurück in der Zeit- bis vor Deine Geburt! Welches Karma läßt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?“

    Sozialarbeiter: "Keine Ahnung, aber ich fahr‘ Dich eben hin."

    Sozialpädagoge: "Du, das weiß ich auch nicht, aber ich finde es total gut, dass wir beide so offen darüber reden können."

    Soziologe: „Bahnhof? Zugfahren? Sie? 1. oder 2. Klasse?“

    Systemischer Strukturaufsteller: „Wählen Sie einfach unter den Vorübergehenden jemand für den Bahnhof aus! Was ändert sich für Sie, wenn Sie sich ihm nähern? Gibt es vielleicht etwas dabei, um das es eigentlich auch noch geht, außer dem Bahnhof?„

    Systemiker: „Was glauben sie, was es für ihre Frau bedeutet, wenn sie erfährt, dass sie zum Bahnhof wollen? Und was glauben sie, wird ihre Schwiegermutter vermuten, was ihre Frau sagen wird?"

    Tiefenpsychologe: "Sie verspüren wieder diesen Drang zu reisen?"

    Trendscout: "Geil, aus deiner Frage mache ich ein plattes Feature für die Rubrik Sex & Co. unserer City-Illu!"

    Verhaltenstherapeut: "Heben Sie zuerst den rechten Fuß, strecken Sie ihn aus, schieben Sie ihn nach vorne, und setzen Sie ihn wieder auf! Gut! Hier haben Sie ein Bonbon."

    Vox populi: „Zum Bahnhof? Da gehse ersma die zweite Ampel links, dann wieder rechts, bis dahin, wo früher der Aldi war, dann an unsern Vereinsheim vorbei, dann wo der Willi wohnt rechts und dann frachse da noma nach!“

    Zeitplanexperte: „Haben Sie überhaupt genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?“

    gruß,
    ramona

    • Antwort von nach 8 Minuten 0 hilfreich
      ups,

      da war ich nicht die einzige, die gesucht hat ;-)

      ramona

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      ich sage nur ein Wort -- GEIL, total GEIL ! owt

      für die die wo trotzdem hier gelandet sind:
      das sternchen is von mir.
      genau
      t. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach 18 Minuten 0 hilfreich
    Wow...

    seid ihr schnell....
    gaanz herzlichen Dank...
    Anja

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