schlüsselfrage

Von: , Frage gestellt am Mo, 15. Nov 2004

hallo!!

ich glaube zu wissen, wie ein schlüssel funktioniert (also einer, der kein schlüsselloch sein gegenstück nennt, wo man durchgucken kann). aber wie funktioniert dann ein generalschlüssel, mit dem ich z.b. 100 schließfächer aufkriege (frage ich mich jedes mal dann, wenn ich mir selbigen aus dem sekretariat holen muss, weil ich meinen vergessen hab.)

gruß und danke
yvi

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: schlüsselfrage

    Hallo !

    Du meinst einen Hauptschlüssel oder Masterkey.

    Das kann man nicht beschreiben, das ginge nur mit mehreren Zeichnungen.

    Der Hauptschlüssel vereint sämtliche Zuhaltungenentriegelungen der anderen Schlüssel in sich.

    mfgConrad

  2. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: schlüsselfrage

    Hallo,

    hier aber ich einen Link für dich:

    http://www.42.org/~sec/lock/chapter9.htm

    Lies mal den Punkt 9.10 Generalschlüssel, ich denke das beantwortet deine Frage.

    Gruß,
    Larina [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: schlüsselfrage

    Hallo,

    wenn Du dir einen gängigen so genannten Sicherheitsschlüssel mit dem gezackten Bart ansiehst, dann ist nicht die gesamte Form des Bartes für das Schließen entscheidend. Vielmehr sitzen im Schließzylinder nur einzelne Stifte, die bestimmte Positionen im Bart abtasten. Je mehr, um so besser das Schloss. Diese Stifte sind zweigeteilt und ragen von unten aus dem Gehäuse in den Zylinder mit dem Schlüsselkanal und blockieren damit den Zylinder, solange kein passender Schlüssel eingesteckt ist. Damit der Schlüssel den Zylinder drehen kann, müssen die Stifte genau so stehen, dass sich die Unterbrechung des Stiftes auf Höhe der Außenkante des Zylinders befindet, also kein Stift mehr den Zylinder mit dem Gehäuse verbindet und der Zylinder sich dementsprechend frei drehen kann.

    Bei einer Schließanlage unterbricht man die Stifte doppelt und hat so neben der individuellen Schließung 1:1 eben auch noch eine bei allen Schlössern funktionierende zusätzliche gemeinsame Schließung durch den Generalschlüssel. Dessen Bart sorgt dafür, dass statt den für die individuelle Schließung zuständigen Unterbrechungen der Stifte die zweite Unterbrechung auf passende Höhe kommt, die dann den Zylinder freigibt.

    Gruß vom Wiz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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