Was ist 'Shit' für eine Drogenart?

Von: , Frage gestellt am Mo, 18. Okt 1999

Hallo,

um welche Droge handelt es sich denn bei sogenantem "Shit"?
Und wie sieht das Zeug aus?
Wie wirkt das Zeug?
usw.
usw.
Zur Klärung: Ich will das Zeug nicht kaufen, oder rumkosten.
Ich brauche eben nur ein paar Infos - und das auch noch ziemlich dringend.

Thanks

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 8 Minuten hilfreich
    Re: Was ist 'Shit' für eine Drogenart?

    Hallo Terry!
    Es handelt sich um eine Ende der 70ger gebräuchliche Bezeichnung für Haschisch. Damals stellte man fest das es wie getrockneter Kuhmist aussieht, und das erzählte man auch der Polizei wenn man damit erwischt wurde: "It´s just shit!".
    Muss man dir noch erzählen wie Haschisch wirkt? Da gibt es immer Schwärmer...
    Gruß
    Claudia

  2. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Was ist 'Shit' für eine Drogenart?




    Hallo Terry,

    Shit ist wie schon gesagt wurde Haschisch. Haschisch wird hergestellt und sollte im Idealfall aus purem Harz welches sich vorwiegend auf den Blüten der weiblichen Hanfpflanze bildet. Charras ist eine Form von Haschisch bei welcher das Harz durch reiben der Handflächen direkt von der Blüte der lebenden Pflanze gewonnen wird.
    Bei den anderen Sorten wird meistens nach Trocknung der Pflanze (Blüten) das Harz durch Siebung gewonnen.
    Soviel zum technischen also, aber was Deine Frage von der Wirkung angeht, glaube ich nicht dass jemand in der Lage sein wird Dir eine darauf zufriedenstellende Antwort geben zu können. Wie ist es ein Alkoholrausch zu haben? In etwa gibt es zwar auch auf diese Frage allgemeingültige Fakten, doch ist das Erlebnis bei jedem Individuell. Im Allgemeinen würde ich Haschisch wie auch Marihuana (Hanf) am ehesten mit einem Emulgator vergleichen. Wenn Du in Partystimmung bist und einen Joint rauchst oder einen Kuchen isst, dann wirst Du deine Partystimmung intensiver erleben. Wenn Du aber down bist und Cannabis Produkte konsumierst, wirst Du Dein down aber auch intensiver erleben. (Ausser Du bist ein erfahrener und selbstdisziplinierter Konsument und beherrscht gewisse Techniken um Cannabis in solchen Situationen therapeutisch einzusetzen.)
    Die Schädlichkeit von Cannabis selbst ist an und für sich Null. Da Cannabis in den meisten Fällen jedoch mit Tabak vermischt und geraucht wird, besteht bei dieser Form von Konsum die Schädlichkeit von Tabak. Ausserdem entsteht bei dem verbrennen von Cannabis zwar kein Nikotin (neutralisiert nicht Nikotin von Tabak) aber dafür ca. 70% mehr Teer, als bei der Verbrennung von Tabak.
    Eine solide Persönlichkeit wird durch den Konsum von Cannabisprodukten keinen psychischen Schaden erleiden. Eine psychisch geschädigte Person kann jedoch abhängig von Umfeld, Umgang mit Cannabis ect. einen kleinen Nutzen oder aber auch einen grossen Schaden bei dem regelmässigen konsumieren von Cannabis erleiden.
    Ein einmaliges Erlebnis mit Cannabis kann zwar in Ausnahmefällen auch schon eine schwere Schädigung zur Folge haben, doch ist eine Schädigung an und für sich wirklich ein Ausnahmefall.
    Sollte es also darum gehen dass eines Deiner Kinder Cannabis konsumiert dann nur keine Panik, solange es kein Heroin (H>eeitsch- ausgesprochen), Kokain oder anderer Scheiss ist.
    Wichtig in dem Fall ist nur Ruhe bewahren und nicht aus Panik das Falsche tun. Durch Strafe Verbote und Repression erreichst Du gar nichts, deshalb denke besser gar nicht daran. Wenn Dein Kind noch in der körperlichen Entwicklungsphase ist, dann kommt es nicht darauf an ob er nun Zigaretten oder Joints raucht. Rauchen ist speziell in dieser Zeit der grösste Unsinn welcher ein Jugendlicher begehen kann. Ich bin selbst einer der schon mit 13 Jahren zu kiffen begann und ich bereue es nicht gerne zu kiffen, aber ich bereue es so dämlich gewesen zu sein mich mit Rauchen zu vergiften, während mein Körper noch in seiner Entwicklungsphase war. Auf Verbote ist Dein Kind sicher nicht ansprechbar, aber vielleicht bringst Du es fertig über die Vernunft etwas zu erreichen. Vielleicht kannst Du durch eine gewisse Akzeptanz und Offenheit einen Handel mit Deinem Kind abschliessen.
    Aber vielleicht geht es auch gar nicht um Dein Kind und mein ganzes Bla Bla ist für die Katz :*hoffe mal dass nicht die es ist, welche Dir den Schit wegfrisst*)
    Also wenn Du noch Fragen hast mail mir einfach...
    Grüsse Snoopy

    • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
      Re^2: Was ist 'Shit' für eine Drogenart?

      Ein sorry vorweg, weil ich mich einmische - aber ich finde Deine Antwort echt "Klasse", neutral, sachlich, kompetent...
      Hat man selten
      NIKA [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Bitte nicht so verharmlosen!!!!!!!!!

      Hi Snoopy,

      : Die Schädlichkeit von Cannabis selbst ist
      : an und für sich Null. ....
      : Sollte es also darum gehen dass eines
      : Deiner Kinder Cannabis konsumiert dann
      : nur keine Panik, solange es kein Heroin
      : (H>eeitsch- ausgesprochen), Kokain
      : oder anderer Scheiss ist.

      Hasch mag zwar für sich selbst gesehen weitgehend unschädlich sein (was ich in der Form eigentlich auch
      bezweifle, aber da ich es selbst nie probiert habe, fehlt mir vielleicht auch ein wenig der Einkblick).
      ABER - und das kannst Du in sehr vielen Drogenberichten nachlesen - diese "Light"-Drogen sind die
      Einstiegsdroge Nr._1 in Heroin. Sucht ist etwas, das findet - entgegen der landläufigen Meinung -
      überwiegend "im Kopf" statt. Die reine körperliche Abhängigkeit steht erst an 2. Stelle (sonst dürfte es
      sowas wie Spielsucht ja nicht geben!).
      Das "High"-Gefühl und die dämpfende Wirkung auf die Probleme des Alltags wird als angenehm
      empfunden und immer wieder herbeigewünscht. Doch wie bei allen Suchtstoffen tritt Gewöhnung ein. Um
      diesselbe Wirkung zu erzielen, wird ständig mehr von dem Mist gebraucht. Irgendwann reicht Hasch nicht
      mehr aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen und schon kommen "härtere" Sachen dran. Die meisten
      H-abhängigen haben mit Hasch und ähnlichem angefangen und sind irgendwann umgestiegen. Ich habe 2
      gute Freunde auf diese Art verloren.

      Und in dem Licht gesehen halte ich auch Hasch für hochgefährlich!

      cu, Nena


      • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
        Aber auch nicht übertreiben.

        Halte selbst nicht viel davon! Aber es gibt da zwei Sachen die es dazu zu sagen gibt.

        1.) Cannabis schädigt die Lunge noch mehr wie Zigaretten - wobei man da nicht so viel davon raucht. Aber schädlich ists trotzdem.

        2.) Ist die Sache mit der Einstiegsdroge nicht ganz so einfach. Zwar haben 90% aller Junkies früher "Dope" geraucht. Doch läßt dies den Umkehrschluß nicht zu, denn sonst würden ja 4 Mio. regelmäßige Konsumenten von Cannabis früher oder später zu Heroin greifen. Das es aber weit unter 10% sind ist offensichtlich.
        Ich würde Cannabis daher nicht als Einstiegsdroge bezeichnen. Da gibts viele schlimmere (Beruhigungs- und andere Pillen, Alkohol, Nikotin).

        Gruß Ivo

      • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
        Keine Verharmlosung


        Hi Nena,

        Snoopys Artikel war nicht verharmlosend.

        Vor zwei, drei Jahren hat die französische Regierung eine Expertenkommission beauftragt, die Gefährlichkeit von Drogen zu taxieren. Das Ergebnis war eine Dreiteilung. Als am gefährlichsten wurden Heroin, Alkohol und Kokain eingestuft. In der zweiten Gruppe fanden sich Zigaretten und die restlichen Drogen. Gruppe Drei bestand aus Cannabis-Produkten (Ich weiß nicht, ob in der dritten Gruppe noch andere Stoffe angeführt waren. Wenn ja, dann wohl Kaffee, Schwarzer Tee und Schokolade). Sucht ist etwas, das findet - entgegen der
        landläufigen Meinung -
        überwiegend "im Kopf" statt. Die reine
        körperliche Abhängigkeit steht erst an 2.
        Stelle (sonst dürfte es
        sowas wie Spielsucht ja nicht geben!).
        So doof ist heute kaum noch jemand, dass er das übersehe: Natürlich geht psychische Abhängigkeit ein in die Beurteilung der Gefährlichkeit. (Kokain gilt z.B. genau deswegen als brandgefährlich - obwohl es so gut wie keine köperliche Abhängkeit nach sich zieht).

        Doch wie bei allen Suchtstoffen tritt Gewöhnung ein. Um
        diesselbe Wirkung zu erzielen, wird
        ständig mehr von dem Mist gebraucht.
        Alle Studien, die ich kenne, zeigen, dass Cannabis Konsumenten keine oder nur eine geringe Tendenz zur Dosis-Steigerung zeigen. ABER - und das kannst Du in sehr vielen
        Drogenberichten nachlesen - diese
        "Light"-Drogen sind die
        Einstiegsdroge Nr._1 in Heroin.
        Das alte Märchen von der Einstiegsdroge - durch nichts begründet.
        Allein wahr ist, dass (überproportional) viele Konsumenten harter Drogen vorher Cannabis geraucht haben.
        Es ließe sich sicher auch finden, dass (überproportional) viele Junkies sich als Kids unflätiger Sprache bedient haben (ähnliche Zusammenhänge hat man tatsächlich gefunden). Das heißt aber nicht, dass fluchen eine 'Einstiegsdroge' ist - eine Korrelation weist keine kausale Beziehung aus.
        Vielmehr ist eine Neigung zur Drogenabhängigkeit wohl nicht spezifisch für eine Droge. Nehmen wir an, jemand sei disponiert Heroin, weil - sagen wir - er die Neigung hat 'die Realität zu flüchten'. Dann
        hat er damit auch die Neigung Alkohol zu trinken, Zigaretten zu rauchen...(und was einem alles sonst noch eine Fluch ermöglicht). Und wahrscheinlich wird er erst die harmloseren Möglichkeiten (Zig., Akl., Hasch) wählen, und dann die schädlicheren.

        BTW Eine neue, große Studie (für die Psychologen:von R. Silbereisen) zeigt, daß gerade auch in Gruppe der beonders cleveren und psychisch gesunden Kids, in einem bestimmten Alter besonders viel mit Hasch experimentiert wird. Nach der 'Einstiegsdrogen-Logik' hieße das dann...

        Gruss Paul

        • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
          Re: Keine Verharmlosung

          Hi Paul, Das Ergebnis war eine Dreiteilung. Als am
          gefährlichsten wurden Heroin, Alkohol und
          Kokain eingestuft.
          Kein Widerspruch. In der zweiten Gruppe
          fanden sich Zigaretten und die restlichen
          Drogen. Gruppe Drei bestand aus
          Cannabis-Produkten (Ich weiß nicht, ob in
          der dritten Gruppe noch andere Stoffe
          angeführt waren. Wenn ja, dann wohl
          Kaffee, Schwarzer Tee und Schokolade).
          Sucht ist etwas, das findet - entgegen der
          landläufigen Meinung -
          überwiegend "im Kopf" statt. Die reine
          körperliche Abhängigkeit steht erst an 2.
          Stelle (sonst dürfte es
          sowas wie Spielsucht ja nicht geben!).
          Sorry, ich steh grad auf meiner Leitung. Ist Cannabis und Hasch dasselbe? So doof ist heute kaum noch jemand, dass
          er das übersehe: Natürlich geht
          psychische Abhängigkeit ein in die
          Beurteilung der Gefährlichkeit. (Kokain
          gilt z.B. genau deswegen als
          brandgefährlich - obwohl es so gut wie
          keine köperliche Abhängkeit nach sich
          zieht).

          Alle Studien, die ich kenne, zeigen, dass
          Cannabis Konsumenten keine oder nur eine
          geringe Tendenz zur Dosis-Steigerung
          zeigen.
          Ja nun. Und ich bin wohl kein Wissenschaftler. Und es ist auch eine ganze Weile lang her, daß ich mich mit dem Thema beschäftigt und Berichte darüber gelesen habe. Aber ich habe seit früher Kindheit ständig mit Suchterkrankungen im Umfeld zu tun. Im direkten Freundeskreis mußte ich hilflos zuschauen, wie 2 Freunde
          mit Hasch angefangen und schließlich hochgradig heroinsüchtig geworden sind und
          ihr Leben damit völlig ruiniert haben. Es war genau der Ablauf, den ich in meinem
          Posting beschrieben habe. Okay, ich bin kein "Drogenexperte" in dem Sinn wie Snoopy. Aber ich habe eben viel im engsten Umkreis erlebt und damals, als diese Situation (mit den zunächst Hasch- und dann Heroinabhänigen Freunden) akut war, viel über Drogen
          und Sucht gelesen.
          Du darfst mir also schon zugestehen, daß ich in punkto Sucht auch das eine oder andere Wissen habe. Allerdings mehr von der Betroffenen-Seite. Und deshalb löste
          dieses Posting - selbst wenn es von der "wissenschaftlichen" Warte aus betrachtet
          noch so richtig sein mag - Panik aus. MEINE Erfahrungen sind völlig andere.

          greetings, Nena

      • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
        Objektiv ja. Verharmlosung nein!!!

        Hallo Nena,
        Du weißt dass ich Dich gut mag und eigentlich auch denke dass Du in der Lage sein solltest Dich von Vorurteilen und Klischee denken befreien zu können.
        Von Verharmlosung kann keine Rede sein !!!! Du weißt dass es mir in keiner Weise geht Dich irgendwie anzugreifen, aber beim Verfassen Deines Artikels hast Du Dich ganz offensichtlich vom Klischeedenken leiten lassen. Du sagst, dass Du es nicht selbst versucht hast und deshalb auch keinen Einblick haben würdest. Ich jedoch sage dass selbst wenn Du 20 Jahre kiffen würdest dies noch nicht automatisch bedeuten würde, dass Du mehr Einblick haben würdest. Mein Artikel war in keiner Form verharmlosend und ausnahmslos alles was ich darin geschrieben habe, entspricht den Tatsachen. Andersum jedoch wurde jahrelang Panik gemacht, falsche Gutachten (wie z.B. das von Dir erwähnte) angefertigt und die gesamte Bevölkerung verarscht.
        Wenn es die Gesetze rund um Cannabis sind welche tatsächlich gefährlich sind, dann darf daraus nicht geschlossen werden, dass Cannabis gefährlich ist.
        Also, erstens gibt es keine Haschsüchtigen und zweitens ist Haschisch keine Einstiegsdroge.
        Ich rauche nun 25 Jahre lang Haschisch und habe in dieser Zeit niemals das Gefühl gehabt dass es mir nicht genügen würde. Geschmäcker sind verschieden und ich liebe den Geschmack von gutem Hasch oder Grass und deshalb geniesse ich. Beim Einwerfen einer Pille kann ich keinen Genuss sehen, und ich kann auch keinen Genuss erkennen welchen man beim Einstecken einer Nadel haben könnte.
        Die Aussage von Dir dass die körperliche Abhängigkeit an zweiter Stelle stehen würde ist in dieser Form völlig falsch. Psychische Abhängigkeit ist in erster Linie ein Problem von Charakterschwäche und somit muss das Problem nicht bei der "Droge" sondern beim Konsumenten oder dessen Umwelt gesucht werden.
        Bei einer (relativ schnell stattfindenden) Gewöhnung an Heroin sind die dabei auftretenden Entzugserscheinungen ein nicht zu vernachlässigender Faktor welcher natürlich in Interaktion zur Psyche steht. Deshalb kann eine solche Aussage in solcher Form auch nicht stehen bleiben.

        Cannabis wird zwar tatsächlich meistens durch Verbrennung konsumiert, daraus darf jedoch nicht automatisch gefolgert werden, dass Cannabis deshalb gesundheitsschädlich sei. Wird das Harz z.b. nur verdampft oder durch Nahrung aufgenommen, besteht keinerlei Schädlichkeit. Deshalb habe ich ganz bewusst erwähnt, dass Cannabis als solches nicht schädlich ist. Es geht mir um den Denkfehler welcher (täglich und nicht nur in bezug auf Cannabis) bei dieser Art der Betrachtung automatisch daraus folgt. Ein psychisch gesunder Mensch kann auch bei exzessivem Genuss von Cannabis keinen psychischen Schaden erleiden, und wenn dies bei einem psychisch nicht gesunden Menschen anders ist, dann müssen wir das Übel an der Wurzel anpacken. Diese jedoch beinhaltet die Ursachen dieser psychischen Störungen bei welchen Cannabis lediglich als Kommunikationsform des Problems, aber in keinem Fall als Ursache dessen auftauchen kann.

        Und wenn ich sage nur keine Panik dann deshalb, weil Panik in den meisten Fällen eine Trotzreaktion zur Folge hat und den Zugang zu seinem Gegenüber verschliesst. Ich kann mir ausserdem keine Eltern vorstellen welche über keinerlei Drogenerfahrung verfügen und mit einem Heroin abhängigem Kind der Situation entsprechend kommunizieren können. In solchen Fällen sind Panikreaktionen zwar auch falsch, doch Panik ist angesagt und die Eltern müssen einiges Unangenehmes dazulernen. Solange es aber um Hanf geht ist eine Kommunikation mit den Kindern auch für Laien möglich, solange man eine offene Haltung behält. Wenn das erste Ziel jedoch jenes ist den Jugendlichen von seinem Konsum weg zu bringen, kann von einer offenen Haltung nicht die Sprache sein und dies merkt der Jugendliche. Das Ziel sollte deshalb meiner Ansicht nach sein den Jugendlichen in erster Instanz überhaupt zu erreichen und indem man selbst Offenheit zeigt, glaube ich auch dass es dem Jugendlichen leichter fallen wird sich an die Spielregeln zu halten und seinerseits auch Offenheit zu zeigen. In zweiter Instanz könnte dann z.b. erreicht werden dass man zugibt eine Zeitlang jeden Scheiss gefressen und geglaubt zu haben, aber in einer Weise welche deutlich macht dass man den selben Irrtum kein zweites Mal machen will. Haschisch ist nicht schädlich o.K. das ist eine Tatsache. Aber erstens ist rauchen speziell in der Entwicklungsphase verdammt schädlich und zweitens kann der Effekt von Cannabis manchmal ganz angenehm sein, aber die ganze Zeit zugedröhnt rumzuhängen ist sicherlich keine lebenswerte Existenz. Ich glaube dass auf der Basis von Offenheit, Ehrlichkeit und Selbstehrlichkeit auch bei Jugendlichen eine akzeptable Lösung in bezug auf Cannabis gefunden werden kann. Auch wenn es uns vielleicht nicht gelingen wird sie zumindest bis zu einem gewissen Alter vom kiffen abzuhalten, kann es uns doch zumindest gelingen ihnen zu lernen verantwortungsbewusst (zumindest in einem Rahmen) mit sich selbst und im Umgang mit Drogen umzugehen.

        Also viele Grüsse Snoopy

        P.s. Danke Paul für Deinen kurzen und informativen Beitrag

        • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
          Re: Objektiv ja. Verharmlosung nein!!!

          Hi Snoopy, Du weißt dass ich Dich gut mag und
          Danke. :-))) Und Du weißt es umgekehrt auch. eigentlich auch denke dass Du in der Lage
          sein solltest Dich von Vorurteilen und
          Klischee denken befreien zu können.
          Siehe meine Antwort auf Dein Mail und auf das Posting von Paul.

          Okay, ich ziehe teilweise zurück und beuge mich Deinem Sachverstand. Aber trotzdem: ich habe im engsten persönlichen Umfeld genau das erlebt, was ich beschrieben habe: Hasch - nicht lassen können - Heroin - Ende. Und das ist nicht meine einzige Erfahrung mit tödlich verlaufenden Suchtkarieren. Und wer ist psychisch schon so gesund, daß man die Gefahr, daß die Sucht im Kopf stattfindet (Charakterschwäche finde ich einen zwar nicht gänzlich unrichtigen, aber auch nicht ganz zutreffenden Ausdruck für eine seelische Erkrankung) mit Sicherheit ausschließen kann? Sehr viele haben eine Sch... Kindheit hinter sich und sind deshalb eben nicht eine "solide Persönlichkeit" sondern empfänglch für Fluchtmöglichkeiten. Dafür kann zwar vermutlich das Cannabis nix... aber ich bin gegen das freie Verteilen von Zudrön-Mitteln aller Art. Ich wäre auch dafür, Alkohol und Nikotin ebenfalls zu verbieten. Es würde vielen Menschen und deren Angehörigen sehr viel Leid ersparen. Daher mein vehementes Auftreten... Nix für ungut.

          Liebe Grüße, Nena



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