Weihnachten - Theaterstück !!!

Von: , Frage gestellt am Sa, 9. Dez 2000

Hallo Leute ...

Kennt wer von euch zufällig ein weihnachtliches Theaterstück, welches lustig und spannend ist, ca. 15 Minuten dauert - für 4 bis 5 Personen gedacht - innerhalb eines Tages ohne Probleme einstudiert werden kann und überdies im Internet im Volltext zu finden ist ???

Ich weiß, nicht einfach *lach* ...
Fröhliche Weihnachtszeit jedenfalls wünscht Tanja

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Tagen 5 hilfreich
    Die 'Ultra-Mega-Weihnachtgeschichte'??

    Hallo Tanja,

    da habe ich mir doch im vergangenen Jahr eine "Ultra-Mega-Weinachtsgeschichte" aus dem Netz gespeichert - ich glaube, es war auch hier bei w-w-w, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

    Gepostet hatte sie ein "Stefan" - vielleicht liest er jetzt noch mit. Ich hoffe, es ist ihm recht, wenn ich diese Geschichte hier anhänge - vlelleicht kannst Du sie brauchen.

    Sind allerdings so rund 12 Leute, die da vorkommen, aber vielleicht könnt ihr ein paar doppelt besetzen ...

    Frohe Weihnachten!

    Gruß
    Martin

    Die Ultra-Mega-Weihnachtsgeschichte

    Personen: Joseph, Erzähler, Philipp, Jenny, Martin (= drei Hirten) Lautsprecherstimme. Kaspar, Melchior, Balthasar, Ochse, Esel. Radiosprecher.
    Requisiten: Telefon, Telefonbuch, Stift, Papier, zwei große Geschenkpakete, Fernglas, ein kleines Geschenkpaket, Eselsohren, Ochsenhörner.
    Geräusche: Freizeichen, Licht-in-der-Finsternis-Scheppern, Hubschrauber, Kinderschreien.

    Joseph: (Joseph hat die gelben Seiten aufgeschlagen und ein Telefon zu Hand. Blättert, hebt den Telefonhörer ab.)

    Geräusch: (Freizeichen.)

    Joseph: (wählt eine Nummer. Wartet) Shalom, hier ist Josef Zimmermann aus Nazareth. Spreche ich mit dem Sheratonhotel in Jerusalem? - Ich möchte ein Zimmer reservieren. - Ja, ich verstehe. - Ja, Hauptsaison, da kann man nichts machen. - Danke. - Wiederhören. (legt auf.) Sheraton wäre uns sowieso zu teuer. (Blättert) Oder vielleicht etwas außerhalb. Ich war schon lange nicht mehr daheim in Bethlehem. (hebt den Telefonhörer ab.)

    Geräusch: (Freizeichen.)

    Joseph: (Wählt.) Shalom, hier ist Josef Zimmermann aus Nazareth. Spreche ich mit der Pension Sonnenschein in Bethlehem? - Ich möchte ein Zimmer reservieren. - Ja, zwei Personen, vielleicht auch drei. - Was, Kinder unter drei Jahren kosten nichts extra. Dann zwei Personen. - Ankunft am 24. Dezember. Wir wollen mindestens eine Woche bleiben, vielleicht auch länger. - Nein, Januar ist zu spät, ich kann das nicht verschieben. - Ja, dann versuche ich es bei der Touristinformation. - Ich wiederhole 4508 Durchwahl 751 oder 752 Vorwahl 0371. - Vielen Dank für den Hinweis. - Wiederhören. (Drückt die Gabel am Telefon nieder. Läßt wieder los.)

    Geräusch: (Freizeichen.)

    Joseph: (Wählt wieder.) Shalom, hier ist Josef Zimmermann aus Nazareth. Spreche ich mit der Zimmervermittlung der Touristinformation Bethlehem? - Ich möchte ein Zimmer für zwei Personen ab dem 24. Dezember. - Ja, ich warte. - Ja. - Was gar nichts? - Naja, kann man nichts machen.(legt auf.) Dann bleibt bloß noch die Jugendherberge. Die stecken uns bestimmt in zwei verschiedene Schlafsäle, wo wir doch noch nicht verheiratet sind. Dabei wollte ich Maria nicht allein lassen gerade jetzt in ihren Umständen. Hoffentlich ist wenigstens die Jugendherberge nicht überbelegt.

    Erzähler: (sehr langsam wie ein Märchenerzähler) Irgenwo im Gebirge südlich von Jerusalem, ist es in dieser Nacht stiller als sonst. Die Schafe schlafen. Die Hirten haben ihre Schafe gezählt und sind auch eingeschlafen. Es ist so still, daß nicht mal eine Ziege es wagt, zu meckern, doch plötzlich...

    Geräusch: lautes bis schrilles Scheppern.

    (Die Hirten (Philipp und Jenny) sprechen Dialekt, den ich leider nicht schreiben kann. Der 3. Hirte (Martin) spricht so, wie es geschrieben steht.)
    Philipp: Licht aus!
    Jenny: Nicht so laut ...(blinzelt) und nicht so hell.
    Martin: Wahas soll das behedeuten? Ehes taget jaha schon.
    Philipp: Licht aus! Aber bischen plötzlich! Ich will noch schlafen.
    Jenny: Ich hab kein Licht angemacht.
    Philipp: Wer soll hier sonst Licht angemacht haben?
    Jenny: Das kann doch nicht schon die Sonne sein. Es ist doch noch mitten in der Nacht. (Schaut auf ihre Uhr.)
    Philipp: Ach, deine Uhr geht doch nach dem Mond.
    Jenny: Ja, eben, aber der Mond scheint eigentlich nicht so hell.
    Martin: Wohlan, sehet, Kameraden, dort jenes Gestirn am Firmament.
    Philipp: (zu Jenny) Was meint der Martin?
    Jenny: Ach, der meint dort drüben den hellen Stern. (Zeigt auf einen Scheinwerfer.) Philipp: Wo?
    Jenny: Na, daaaaa! Mach deine Augen auf, Mensch! Das sieht doch ein Blinder!
    Philipp: (Verfolgt mit den Augen den ausgestreckten Arm.) Ach, da! Mensch, das ist doch viel zu hell für einen Stern. Das ist ein Feuerball.

    Geräusche: (Hubschraubergeräusche weden eingeblendet.)

    Philipp: Ein Kugelblitz. Ein Suchscheinwerfer. Und der wird größer. Der kommt direkt auf uns zu. (Wirkt plötzlich verängstigt.) Schnell packt die Sachen zusammen. Wir müssen weg hier.

    Lautsprecherstimme: Achtung, Achtung! Eine Durchsage! Nur keine Angst, Jungs - und Mädels. Bloß keine Angst, ey! Ganz im Gegenteil. Jetzt geht die Party erst richtig los und alle sind eingeladen. Heute ist nämlich die Geburtstagsfeier von eurem Retter. Habt ihr das verstanden: Ihr seid praktisch schon gerettet, klar. Euer Retter ist gerade angekommen drüben in Bethlehem, im Kreißsaal der Scheune. Ende der Durchsage.

    Geräusche: (Hubschraubergeräusche werden wieder ausgeblendet.)

    Philipp: Hast Du kapiert, was der gesagt hat?
    Jenny: Irgendwas von einer Geburtstagsfeier.
    Philipp: Ja, und daß wir eingeladen sind.
    Jenny: Ja, ja, sowas kapierst du sofort. Aber überleg mal, was kann das schon für eine Party werden? Das Geburtstagskind ist gerade mal ne halbe Stunde alt. Also nix mit lauter Musik.
    Martin: Sti-hill, sti-hill, still, waheils Kindlahein schlafehen will.
    Philipp: Genau, aber überleg doch mal. Irgend etwas besonderes muß doch sein.
    Jenny: Eine Geburtstagsfeier ist immer genauso langweilig, wie die Einladung dazu.
    Philipp: Eben und diese Einladung gerade war mit Abstand das absolut irre großartigste, was ich je erlebt hat. Das wird bestimmt die erstaunlichste Geburtstagsfeier aller Zeiten. Da wird man noch in einigen tausend Jahren davon reden. Also ich geh hin.
    Martin: So lasset uns denn gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen, die uns der Herr kundgetan hat.
    Jenny: (zu Martin) Sag mal, Martin, kannst du nicht normal reden,wie jeder andere Mensch auch?
    Martin: Hier stehe ich, ich kann nicht anders.

    Erzähler: Zur gleichen Zeit, etwas weiter östlich ziehen durch die Wüste zwei Heiligedreikönige mit großen Geschenkpaketen.
    (Die zwei Heiligendreikönige kommen dahergeschritten, Sie bleiben erschöpft stehen, setzen die Pakete ab.)

    Kaspar: Ach, wo bleibt denn wieder der Balthasar?
    Melchior: Immer müssen wir auf den warten.
    Kaspar: Dabei haben wir die größten Pakete. ein ganzes Sortiment von Räucherstäbchen ...
    Melchior: ...und Medikamente: Myrrhe und so weiter.
    Kaspar: Ja, ich weiß, du bist fürs Praktische. Wo hast du eigentlich das ganze Zeug auftreiben können? Als mein Schwager neulich die Grippe hatte, hab ich noch nicht einmal Fencheltee bekommen.
    Melchior: Ja, es wird langsam Zeit, daß jemand die Krankenkassen erfindet, aber wann das sein wird, das steht in den Sternen.

    Erzähler: Bei diesen Worten holt ein Heiligerdreikönig sein Fernglas heraus und glast in die Ferne.

    Kaspar: (Holt ein Fernglas heraus und glast in die Ferne)
    Melchior: (Beobachtet ihn) Und, was siehst du, wann ist es denn soweit? Was siehst du noch? Hält man uns irgendwann mal für Könige? Werden unsere Namen überliefert, oder erfindet man irgendwelche albernen Namen wie Melchior oder Kaspar?
    Kaspar: Was soll das dumme Gerede? Wie soll ich das aus den Sternen lesen? Wir sind Wissenschaftler, keine Scharlatane!
    Melchior: (beleidigt) Und, was sieht der Herr Wissenschaftler?
    Kaspar: Balthasar kommt.
    Balthasar: (kommt angekeucht. In beiden Händen ein winziges, aber sehr schweres Paket.)
    Melchior: Hi, Balthasar! Endlich bist du auch da. Dann kanns ja gleich weitergehn.
    Balthasar: Wartet, ich brauch mal 'ne Pause.
    Kaspar: Warum mußt du auch sowas schweres schenken?
    Balthasar: Was soll das heißen, 'warum muß ICH sowas schweres schenken'. Wir haben die Geschenke zusammen ausgesucht. Aber ICH hab die ganze Zeit das Gold geschleppt, während ihr die Räucherstäbchen und den Kräutertee auf die leichte Schulter nehmen könnt.
    Melchior: Mann, is ja gut. Reg dich bloß wieder ab.
    Balthasar: Manchmal frag ich mich, ist es das eigentlich Wert. Die lange Reise, die Strapazen, und alles nur wegen einem neugeborenen König.
    Kaspar: (Aufmunternd) Balthasar, laß deine Zweifel. Du hast selbst den Stern gesehen. Das ist ein eimaliges Ereignis. Und du kennst die astronomischen Archive. So etwas gabs noch nie. Der Neugeborene ist nicht irgendein neuer Herrscher über irgendeine Provinz. Der ist viel mehr, das kannst du dir gar nicht vorstellen.
    Melchior: Mehr als der große Herodes?
    Kaspar: Viel mehr! Sogar der erhabene Kaiser Augustus verblasst neben IHM!
    Melchior: (zu Balthasar) Ich geb jetzt meine Heilkräuter ab an Kaspar. Du nimmst seine Räucherstäbchen und ich schlepp jetzt mal eine zeitlang das Gold. (Sie tauschen die Pakete)
    Kaspar: Phantastisch diese Methode. Ein jeder trage die Last des andern.
    (Sie machen sich wieder auf den Weg. Kaspar und Balthasar schnell ab.) Los kommt, weiter gehts.
    Melchior: Wartet auf mich. (Schleppt das kleine schwere Paket weg.)

    Erzähler: In einem Stall am Rande von Bethlehem wurden heute Abend die, die sonst immer dort wohnen, etwas in den Hintergrund gedrängt. Dennoch wollen wir belauschen, was Ochs und Esel sich zu sagen haben. (Ochse und Esel sind nur erkennbar an Ohren bzw. Hörnern, ansonsten sind es Leute wie du und ich.)

    Ochse: Ich hab Hunger.
    Esel: Nun hab dich nicht so. Du siehst doch, daß deine Krippe jetzt für wichtigeres gebraucht wird.
    Ochse: Und trotztem hab ich Hunger. Ich sag ja nicht, daß ich jetzt was zu fressen brauch. Ich hab nur Hunger.
    Esel: Du bist vielleicht ein Rindvieh.
    Ochse: Selber, du Esel!
    Esel: Du Ochse!
    Geräusche: (Das Kind fängt an zu schreien.)
    Ochse und Esel: Psst!
    Esel: Ist der nicht niedlich, der Kleine.
    Ochse: Ja. Ob der es bequem hat auf meinen Haferflocken?
    Esel: Also, ich versteh die Menschen nicht. Der schönste Platz, den ich mir vorstellen kann, ist im windgeschützten Stall im schönen warmen Stroh und die Menschen finden sowas ärmlich. Kannst du dir einen schöneren Platz vorstellen?
    Ochse: Ja, es fehlen noch ganz viele Haferflocken vor mir in der Krippe.
    Esel: Ach, ich hör schon deine vier Mägen knurren. - Aber dieses kleine Mensch wird uns einmal verstehen. Uns kleine Leute. Weil es von selber weiß, wie wir wohnen und was uns bewegt.
    Ochse: Es heißt, es wird einmal ein König werden.
    Esel: Wirklich? Wenn das wahr ist, dann will ich ihn auf meinem Rücken tragen, wohin immer er gehen will, nach Jerusalem oder sonstwohin; wenn es sein muß sogar bis nach Ägypten. Und ich nehm dafür auch nur ganz wenig Haferflocken.
    Ochse: Nun mach mal halblang. Bis der erwachsen ist, bist du bestimmt uralt. Und ich auch. Wahrscheinlich erleben das noch nicht mal meine Kinder.
    Esel: (lacht) I-A, I-A. Nein deine Kinder bestimmt nicht. I-A, höchstens deine Nichten und Neffen, du Ochse. I-A, I-A.
    Ochse: Halts Maul, sonst stopf ich dirs zu - mit Haferflocken, wenn es sein muß. Ja, du kannst froh sein, daß du kein Muli bist.
    Geräusch: (Das Kind fängt an zu schreien.)
    Ochse und Esel: Psst.


    Fortsetzung



    Jetzt muss ich an meine Version des Weihnachtsspiels doch noch eine Szene dranhängen. Ich wollte, es wäre nicht notwendig, aber ich kann nicht anders:



    (Ein ägyptischer Beamter der Zentralen Ausländerbehörde des Regierungspräsidiums erledigt den Papyruskram.)

    Beamter: Noch diesen Fall für heute, dann mache ich Feierabend. (holt sich eine Papyrusrolle) Asylbewerberverfahren der Familie Zimmermann aus Nazareth in Galiläa.

    Also mal sehen was steht denn da? Das Kleinkind dieser Familie wird angeblich aus politischen Gründen verfolgt. Herodes der Große sieht sich von ihm bedroht. Dass ich nicht lache, der große Herodes hat Angst vor einem kleinen Kind. Also die könnten sich wirklich einmal eine glaubwürdigere Geschichte einfallen lassen. Wie heißt denn das Kleine eigentlich (Wühlt in den Papyrusrollen) Wo ist denn die Geburtsurkunde? Ist die vielleicht gar nicht mit dabei? Ich schau nochmal durch, schließlich bin ich ja ein gewissenhafter Beamter. (Wühlt wieder im Papyrus.) Da ist tatsächlich keine Geburtsurkunde dabei. Na das wird sich in die Länge ziehen. Schließlich arbeitet das Standesamt in Nazarath auch nicht besonders schnell. (Schaut wieder in eine Rolle.) Moment mal, was schreibt dieser Zimmermann über den Sprössling? Geburtsort: Bethlehem. Das liegt doch gar nicht mehr in Galiläa, sondern schon in Judäa. Da waren die schon auf dem Weg hierher und der Kandidat des Asylbewerberverfahrens war noch gar nicht geboren. Also irgendwas riecht da faul. Das sollen die erstmal erklären, wie das zusammengeht. Momentmal? Hat der von Herodes dem Großen geschrieben, der ihn verfolgt? Tatsächlich. Aber der ist doch vor vier Jahren gestorben, das stand doch groß in allen Zeitungen. Und da glaubt der, er kann mich damit hinters Licht führen. Ich werde da also erstmal zusätzliche Unterlagen anfordern. Oje, da kommt wieder ein Haufen Papyruskram auf mich zu. Ich weiß was besseres. Morgen geht eine Expresskarawane und einen Ermessensspielraum hab ich ja auch und dann dauert es etwas länger als bis übermorgen, bis die wieder hier bei mir auftauchen und ich brauch nur einen Papyrusvordruck ausfüllen, also keine großartigen Hieroglyphen, sondern nur hier ein Kreuz und Unterschrift und fertig und jetzt ist Feierabend.





    Manche Nachrichten bewirken ganz einfach, das ich nicht still bleiben kann, obwohl ich gerne eine schönere Geschichte geschrieben hätte. In diesem Fall bewirkten das zwei Nachrichten eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst:



    Freie Presse Chemnitz vom Freitag den 10. Dezember 1999:



    Rechtswidrig abgeschoben

    Chemnitzer Gericht verfügt Rückholung einer kurdischen Familie



    Chemnitz (DRR). Das Verwaltungsgericht ließ keine Zeit verstreichen, um festzustellen, dass die durch die Zentrale Ausländerbehörde des Chemnitzer Regierungspräsidiums ins Werk gesetzte Abschiebung der kurdischen Familie G. rechtswidrig sei. Denn das Asylbewerberverfahren der eineinhalbjährigen Tochter war noch nicht abgeschlossen. Dennoch konnten die Richter mit der Eile der Ausländerbehörde nicht mithalten.

    Frau G. und ihre fünf Kinder waren in der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember aus dem Asylbewerberheim in Olbernhau abgeholt worden. Als das Gericht gleich am Vormittag des 7. Dezember die Rechtswidrigkeit der beabsichtigten Abschiebung feststellte, konnten die Richter nur noch die "unverzügliche" Rückholung der Familie verfügen, denn die saß schon im Flugzeug nach Istanbul. Damit aber scheint die Ausländerbehörde nun gar keine Eile mehr zu haben, bezweifelt satt dessen die Richtigkeit des Richterspruchs.

    Laut Asylbewerbergesetz darf während eines laufenden Asylbewerberverfahrens nicht abgeschoben werden. Warum die Zentrale Ausländerbehörde die sechsköpfige kurdische Familie dennoch ins Flugzeug nach der Türkei setzte - die Beantwortung dieser Anfrage der "Freien Presse" sei "zum momentanten Zeitpunkt bedauerlicherweise nicht abschließend möglich", so die schriftliche Einlassung von Behördenchef Konrad Hiersemann, der gegen den Verwaltungsgerichtsbeschluss nun erst einmal Beschwerde einlegen will.

    "Die Abschiebung mag eine Panne gewesen sein, man könnte aber auch eine gewisse Böswilligkeit vermuten", sagte Nikolaus Tautrims von der Berliner Anwaltskanzlei Klotz, die die Familie G. vertritt. Ihm habe der zuständige Beamte bei der Ausländerbehörde die Abschiebung damit begründet, dass von einem laufenden Asylverfahren der kleinen Tochter angeblich nichts bekannt gewesen sei.





    Angesichts dieser weihnachtlichen Stimmung kommen mir die Tränen. :-((((((



    Und jetzt kommt die Gute Nachricht. Das ist zwar schon etwas länger her, aber es ist immer noch aktuell: Das mit dem Asyl hat damals in Ägypten doch noch geklappt und deswegen feiern wir ja jedes Jahr nicht nur Weihnachten, sondern auch Ostern. Deswegen gebe ich die Hoffnung nicht auf.



    Allen, die das lesen, wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest.

    Stefan



    P.S.: Eines wollte ich noch fragen: Was meint ihr? Soll ich den Leuten in der Chemnitzer Ausländerbehörde auch Weihnachtswünsche mit dem Text eines Weihnachtsspiels zukommen lassen? [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re: Die 'Ultra-Mega-Weihnachtgeschichte'??

      Hallo Stefan ...
      vielen Dank für Die Weihnachtsgeschichte. Sie ist sehr witzig und kreativ. Leider ist sie für meine Zwecke eher nicht geeignet. Ich vergaß zu erwähnen, daß ich eine Story brauche, mit der auch Kleinkinder was anfangen können.
      Trotzdem danke, fröhliche Weihnachten, Tanja

    • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
      Re: Die 'Ultra-Mega-Weihnachtgeschichte'??

      Gepostet hatte sie ein "Stefan" - vielleicht liest er jetzt
      noch mit. Ich hoffe, es ist ihm recht, wenn ich diese
      Geschichte hier anhänge - vlelleicht kannst Du sie brauchen.
      Hi Martin,

      Du warst schneller als ich. Ich hatte die Geschichte nur auf einem anderen Computer. Gut fand ich, dass Du die Fortsetzung nicht weggelassen hast, samt der Pressemeldung. Das ist mir schon wichtig, dass das dabei ist.

      Viele Grüße
      Stefan (Autor)

    • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
      Suuuper-Ultra-Mega!!! o.T.

      -)))

      • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
        Danke

        -)))
        (((-:

        Stefan

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