Gedicht mit Begriff Eiskristalle gesucht!

Von: , Frage gestellt am Mo, 21. Jan 2002

Liebe Gedichtfreunde,

ich suche dringend und ganz schnell ein Gedicht in dem der Begriff "Eiskristalle" oder "Schneekristalle" vorkommt!!!


Ganz herzlichen Dank schon jetzt!

Carina

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 37 Minuten 1 hilfreich
    Re: Gedicht mit Begriff Eiskristalle gesucht!

    hallo carina,

    hier folgen einige suchergebnisse.
    wenn du weitere suchst, schau einfach bei google oder metager unter "gedicht + schneekristall" oder "gedicht + eiskristall". ich hab unmengen gefunden.

    gruß,
    fabienne

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    Große Mutter

    Ich hab Dich tausendfach gesehen
    In jedem Apfelbaum
    Durch zarte weiße Blütenpracht
    Läßt Du die Schleier wehen

    Ich hab Dich tausendfach erblickt
    Mit buntem Sommerkleid
    Im Wogen jedes Ährenfelds
    Dein Körper sanft sich wiegt

    Ich hab Dich tausendfach erahnt
    In jedem Erntekorb
    Dein Füllhorn gießt sich übers Land
    Du trägst Dein Herbstgewand

    Ich hab Dich tausendfach gespürt
    Durch jedes Eiskristall
    Du hast mit kalten Lippen sanft
    Mein Innerstes berührt

    Hanae
    gefunden: http://www.magieheim.at/jade/godess.html

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    Die lebende Statue

    Ein Standbild bin ich, meine Glieder schmerzen,
    in meinen Adern tobt des Blutes Schlacht:
    Dumpf schmerzen mir die Muskeln, die erstarrten,
    und tote Nerven ringen ohne Macht.

    Vor meinen Augen ziehn vorbei die Bilder
    der Kämpfe, völkermordend, frührer Zeit:
    Der Kämpfer auch für heilig-ewige Rechte
    mit Söldnerhorden, die der Norden speit.

    Auch sehe ich die Schatten meiner Kinder,
    seh, die gefallen in des Endkampfs Wut,
    in Dörfern lodert und auf Warschaus Mauern
    der Name meines wilden Feinds in Blut.

    Ich hör Getöse der verlornen Schlachten,
    hör die Verräter flüstern um das Grab.
    Und kann nicht schleudern der Verratnen Flüche
    auf ihre Köpfe fürchterlich hinab.

    Ich kann nicht weinen, obwohl meine Augen
    gleich Regenschauern tränen hundertmal:
    Doch wenn sie in die rauhe Welt gelangen,
    erstarren sie zu hartem Eiskristall.

    Gewittergleich in meinem Kopf Gedanken
    jagen einander irr und Schlag auf Schlag:
    Zum Opfer willig Patriotenfeuer
    lodert, und schnöder Treubruch folgt ihm nach.

    Und was nach all dem vielen Blutvergießen
    hat meinem Volk so großes Leid gebracht,
    das Mißgeschick, ist hoher Ruhm - am Morgen, -
    Tod, Not und Schande abends nach der Schlacht:

    Ein Herz - o welches Leid! - in welchem brennend
    die Glut der heiligen Rache sich empört:
    Ein Haus im Brand, darin der Hausherr umkommt,
    weil schnöd der Nachbar Rettung ihm verwehrt.

    Und meine schwere Brust ist voller Seufzer,
    weil dieses alte Leiden ewig währt:
    Doch bleibt sie stumm, weil einem Zauberwall gleich
    der Marmordeckel nun das Herz beschwert.

    Mein stöhnend Weh ist stumm, ich kann nicht sprechen,
    auf meinen Lippen stirbt mir jedes Wort.
    Meiner Gefühle und Gedanken Adler
    kreisen in mir nur quälend immerfort.

    Das kampfdürstende Schwert ragt hoch erhoben,
    doch rührt der angespannte Arm sich nie;
    erstarrt im Schreiten stehen meine Beine,
    daß ich vor meinen Qualen nicht entflieh.

    So löset euch, zu Stein erstarrte Glieder,
    brich, Seufzer, aus leblosem Körpers Born!
    Sei welterschütternd wie die Not der Nächte
    mit Kummer aufgeladen und mit Zorn!

    Verlasse, unterdrücktes Wort, den Kerker,
    brich aus dem Herzen stumpfen Volks hervor,
    daß klinge auf dem ganzen weiten Erdball
    von deinem Donner jedes feige Ohr.

    Ich will nur wenig euch, doch Großes sagen:
    Menschen, Natur, ihr, Nationen all!
    Gibt es auf Erden Recht, im Himmel Mitleid,
    dann blickt auf mich und sehet meine Qual!

    GÜNTHER DEICKE
    gefunden: http://www.mek.iif.hu/porta/szint/human/szepirod/mag...

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    H o h e N a c h t

    O Mensch,
    der Du ein Wandrer bist:
    Nur flücht'ger Gast auf Erden,
    und immerzu -
    gleich einem Wandelstern auf seiner Bahn -,
    auf deinem Endlospfad zu eig'nem Werden,
    voranstrebst ohne Rast
    noch Ruh -:
    Halt an!

    Gedenke deiner kurzbemessnen Frist hiernieden.

    Im Winterwald,
    wo überall zu Schneekristall
    verzauberte Sekunden säumen
    und,
    eingebunden
    in die schattenlose Einsamkeit der Flur,
    der stete Gang der Jahresuhr
    in seinem Laufe scheinbar innehält:
    Da mache Halt!

    Hier, wo die diamant'ne Seinsgestalt
    der Stunden
    als dünne Rieselspur
    von schneebedeckten,Bäumen fällt -
    gradso als ob es schneit,
    und hie und da
    ein kahler Ast
    von seiner Last befreit,
    nachzitternd leicht erbebt:
    Dort halte ein!
    Da gönn'Dir Rast!
    Gib dich dem Frieden hin,
    der dir an diesem Ort beschieden!

    Nimm diesen Tag -
    den Abschied nun mit Purpur schmückt,
    da sich die Dämm'rung ihm vermählt -
    als ein Geschenk.

    Und wenn dann sacht
    ein eis'ger Windhauch Tannenwipfel
    leis bewegt;
    und irgendwo im Winterhag -
    vom Schlaf entrückt -
    verhaltner Flügelschlag
    im Traum die Schwingen regt-;

    wenn vor Dir -
    über steiler Berge Wipfel -
    ein runder Mond sanft Silberschimmer
    in die Bläue webt:

    Dann sei des Wunders dieser Nacht -
    des hohen Lichts, das Dich umschwebt -
    für immer -
    ja, für immer eingedenk!

    Erspür denn hier,
    in tiefem Einssein mit der Stille,
    die Dich mit jähem Glücksgefühl belohnt,
    daß aller Dinge Drängen nach Erscheinung,
    ein hoher Wille innewohnt.

    Erkenn' den Sinn!

    Enthüllet sich doch schneeig rein,
    in dieser Spanne selt'nen Glücks -
    heraufbeschworen -
    von der Gunst des Augenblicks -
    ein einz'ges nur:

    Du bist

    wie alles Sein in der Natur,
    vom Werden an -
    auch im Vergehen -,
    im Untergang
    wie Auferstehen,
    weit
    vor dem fernen
    Erstbeginn der Zeit,
    weit
    vor den Urbeginn
    der Ewigkeit -:

    den Sternen zugeboren!

    Georg Albert Bosse
    gefunden: http://www.vho.org/D/ruw/Archiv/5/6/Lyrik.html

    ---

    Der Schnee

    Schneekristall zur Erde schwebt
    und die Welt ganz weiß belegt
    friedlich liegend auf der Erde
    wartend, ob benutzt er werde
    Freude oder Ärger bringend
    zu verwünschen oder zu besingend
    er darliegt zu Daseins ? Zweck
    bis die Sonne, ihn zerschmelzt.

    gefunden: http://members.tripod.de/klezi1/Literatur/GedichteKl...

  2. Antwort von nach 45 Minuten 1 hilfreich
    Plural gibt's auch...

    hallo nochmal, carina,

    vielleicht hab ich dein posting nicht genau genug gelesen oder wie auch immer, falls es für dich superwichtig war, die kristallE im plural zu haben, dann hab ich hier noch was für dich...

    gruß,
    fabienne

    ---

    COOLER WINTER

    Das war´n cooler Wintertag!
    Wir sind verreist in die vereiste weiße Weite.
    In verschneite entlegene Gegenden,
    durch die wir mit Moonboots, Skischuhen und Schneestiefeln im
    Tiefschnee stiefelten.
    Du schnieftest. Schliefst dann mit Pullmoll oder Paroli
    im molligen Wollpulli am Bollerofen.
    Ich lag daneben mit Rolli.
    Und Frau Holles dicke Schneedaunendecke hing über die Hüttendecke
    wie ne Lawine kurz vorm Absturz.
    Die Rückkehr scheiterte. Wir schienen eingeschneit.
    Allein zu zweit, weit und breit nur Dunkelheit.
    Und im Schneekleid funkelte unbewohnt der Mond.
    Wenns auf den Klee schneit glitzern alle Eiskristalle ganz ungewohnt.
    Vom Ofenfeuer blieb nur Glut. ich schob Scheite nach.
    Funken flogen aus den lodernden Flammen. Fackeln flackerten.
    Schatten wackelten in den Wellen deiner Wolldecke.
    Der Wasserkessel tütete. Ich schüttete «ne Tüte Tee rein,
    reichte Dir ein´ Becher und die Hütte taute auf.
    Du schautest zu mir rauf ohne Worte, wie die mit der Yes Torte.
    Vertrautest darauf, daß der Schneesturm bald abflaut
    und das Eis draußen abtaut.
    Während der Winterwind die weißen Wolken weich gegen die Wand
    haucht, graut draußen der Tag.
    Und im bläulichen morgendlichen Licht glich die gleiche Gegend nun
    ´nem glitschigen rutschigen Gletscher. Fertig zur Abfahrt?
    Wir startete die Schlitterpartie,
    zersplitterten die Eiszapfen und
    schnitten mit den Schlittenkufen Furchen in den Schnee.
    Der Bob schleuderte beim Slalom aus geschlängelten Bahnen und
    überschlug sich im Flug zum Looping.
    Ich fing an zu zweifeln: das war nicht wahr!
    Wir waren wahnsinnig nah am Nirvana und schwebten
    schwerelos mit Schwung in Windgeschwindigkeit weiter.
    Huckel und Hügel die katapultierten unsern Raumgleiter
    insweltall und ins Walhall.
    Überall warn wir Traumreiter-Im durchgeknallten Überschall
    prallte ich mit geballter Power gegen die Schallmauer,
    die Welt wurde grauer.
    Ich fiel im freien Fall aus allen Wolken
    in die Daunen und Sprungfedern, in den´ ich auf dem Rücken lag.
    Das war´n cooler Wintertag!

    gefunden:
    http://student.merz-akademie.de/user/klaus.finkenber...

    ---


    Eiskristalle

    eine leichte Wolke schwebt geradewegs
    in die rotglühende Abendsonne
    doch in der Morgensonne
    die kalt über den Horizont blinzelt
    wirft sie fahle Schatten
    in die Wüste aus gefrorenen Gefühlen

    das einst so nahe Ufer
    in nebeliger Ferne entschwunden
    Schreie drängen hinaus
    doch bleiben gefesselt
    im Gefängnis aus eigenem Willen
    aus selbst auferlegter Pein

    zu Eiskristallen gefrorene Sehnsuchtstränen
    überziehen die morschen Äste der müden Bäume
    ein Feenkind pflückt sich keck
    die Traumsternchen von den Zweigen
    zerronnen aus einem zerissenen Herzen
    geboren aus einem unerfüllt Sehnen

    lege ihn an den Panzer aus Eis
    dich gegen die Gefahren des Winters zu schützen
    Vorräte aus Zärtlichkeit und Nähe
    bald schon aufgezehrt
    denn gesammelt
    in einem viel zu kurzen Sommer

    wo sind sie die träume
    wann geht es je weiter
    die nackten bäume
    sie lachen so heiter
    ein lachen das dir auf den lippen gefriert
    ein lachen das dunkle angst dir gebiert

    bleierne Stille

    ~~~ °°° ~~~
    Wolfenritter im November AD 2001

    gefunden: http://www.wolfenritter.de/Frame047.htm

    ---

    Weihnachten

    Schneekristalle, die um unsere Nasen herum wirbeln
    sind selten geworden.
    Doch kalte Kindheitserinnerungen wecken noch warme Gefühle.
    Auch in der Zeit eines fahrlässigen Umgangs mit unserer Natur,
    wo Klima und Schnee sich scheinbar zu zieren beginnen.
    Wieder Weihnachten !
    Wo unsere Seelen die selben Hoffnungen hegen, wie eh und je,
    wenn Bethlehems Stern uns wieder den Weg weisen will,
    zu Umkehr, Glaube , Liebe und Hoffnung.
    Weihnachten für uns, die Krone der Schöpfung.
    Weihnachten aber auch, für den Kaiser der Schöpfung, die Natur.
    Wenn unser Innerstes und unser Tun die Dinge zurechtrücken,
    dann wird Weihnachten auch später noch Reichtum und Sinn verkünden
    und Zukunft für alle !
    Wir möchten nach den Schneeflocken Ausschau halten,
    nach der Eingebung unserer kindlichen Bilder und Träume.
    Die innere Antenne im Kreise herum ausrichten und Harmonie empfangen.
    In unseren Herzen gute Vorsätze und in unseren Autotanks Pflanzenöl,
    wie schön !
    Weihnachten heißt, nach Weihnachten weiterleben,
    überleben oder eine neue Eiszeit riskieren, wo wir frieren und hungern,
    wenn wir nicht handeln und Hände falten allein nützt nichts.
    Weihnachten !
    Tag der Geburt, Tag der Besinnung, Tag der Familie.
    Tag des Aufbruchs zu den Weihnachtsfesten unserer Enkel und Urenkel,
    wo man den Vorfahren danken, oder wo man sie verfluchen wird.
    Weihnachten mit oder ohne Schnee ?
    Weihnachten !

    gefunden: http://www.kunst-in-der-waschanlage.de/gedicht6.html

    ---

    Laterne Mond und Sterne


    Leis tropfen dicke Schneekristalle
    Nieder auf unsre alte vergessene Welt
    Leuchten herab aus dem Weltenalle
    Wie die Sterne aus Gottes weitem Himmelszelt

    Der Schnee deckt die schlafenden Gräber zu
    Bäume wiegen sanft im Wind
    Der gibt sein klägliches Urteil dazu
    Jede Nacht wenn wir schon am schlafen sind

    Doch heute ach heute bekomme ich keine ruh
    Muss immer an Dich denken schönes Kind

    Kalt so kalt brechen die Winternächte herein
    Klar der Himmel und hell die Sterne
    Leuchten wie eine Straßenlaterne
    In mein Zimmerchen hinein

    Und der Mond überstrahlt die fahle Nacht
    Wenn die Finsternis über mich hereinbricht
    Sei dann mein kleines Kerzenlicht
    Das meinen Schlaf bewacht

    Oh Du meine Laterne
    Vertreib diesen Schatten aus meinem Gesicht
    Hab Dich doch so gerne
    Alleine schlafen lass mich nicht!

    gefunden: http://www.megaphones.de/sunset/sunset.htm

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