Tipps zu Diakonie-Pflege nur für Konfessionelle?

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Jul 2002

Hallo Wissende,

warum dürfen in der Diakonie nur konfessionelle Pflegekräfte arbeiten?

Werden nicht auch unkonfessionelle Patienten gepflegt?

Gruß und Dank
vom haploid

36 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden 3 hilfreich
    Re: Diakonie-Pflege nur für Konfessionelle?

    Hallo Wissende,

    warum dürfen in der Diakonie nur konfessionelle Pflegekräfte
    arbeiten?
    das ist grundsätzlich so nicht richtig. Denn wenn die Diakonie in der Diaspora arbeitet, können durchaus andere Pflegekräfte dort arbeiten.

    Hier in Deutschland verhält es sich jedoch so, daß keiner arbeitslos sein muss, wenn Kirche ihm/ihr keine Arbeit gibt. So kann Kirche verlangen, daß diese besonderen Tätigkeiten auch in der speziellen Tradition und mit der speziellen Ausrichtung des Glaubens erledigt werden.

    Stelle dir das Geschrei der Multikultis vor, wenn (bleiben wir bei dem Beispiel) ein/e Muslim/e dazu aufgefordert würde undter dem zeichen des Kreuzes zu arbeiten, bzw. mit einem Sterbenden zu beten, oder im Kindergarten nach evangelischer/Katholischer/ sonstiger Tradition zu erziehen. Werden nicht auch unkonfessionelle Patienten gepflegt?
    Ja , weil die liebende Hilfe jedem angedeihen soll, auch wenn er noch nicht zum rechten Glauben gefunden hat. (Tradition des barmherzigen Samariters)

    Andererseits finde ich diese Einstellung nicht verwerflich. Ich stelle mir vor, ein Christ wolle in Israel Schlachter werden, oder Lehrer in einer Koranschule, oder Medizinmann bei den Pygmäen.

    Gruss
    winkel

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: System nicht konsistent

      Hallo Winkel, Hier in Deutschland verhält es sich jedoch so, daß keiner
      arbeitslos sein muss, wenn Kirche ihm/ihr keine Arbeit gibt.
      Da habe ich leider schon anderes gehört. So kann Kirche verlangen, daß diese besonderen Tätigkeiten
      auch in der speziellen Tradition und mit der speziellen
      Ausrichtung des Glaubens erledigt werden.
      Wenn es denn bei den Kirchenmitgliedern so wäre, könnte man das als Standard akzeptieren. Für einen großen Teil der Leute, die bei der Kirche arbeiten, ist die Kirchenzugehörigkeit aber eine rein formale Sache.

      Bei Einstellungsgesprächen wird meist auch nicht mehr abgefragt, als dieser Fakt einer formalen Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit. Es gibt zwar das Konstrukt "Dienstgemeinschaft", aber meist wird doch nicht mehr als allgemein humanistische Ethik gewünscht, die eben auch tolerante Nicht- oder Nichtmehr-Kirchenmitglieder erbringen können. Stelle dir das Geschrei der Multikultis vor, wenn (bleiben wir
      bei dem Beispiel) ein/e Muslim/e dazu aufgefordert würde
      undter dem zeichen des Kreuzes zu arbeiten, bzw. mit einem
      Sterbenden zu beten, oder im Kindergarten nach
      evangelischer/Katholischer/ sonstiger Tradition zu erziehen.
      Es gibt evangelische Kindergärten mit einem multikulturellen Ansatz, wo sehr wohl Muslimas einen Platz haben.
      Wieviele Erzieher und Erzieherinnen mit formaler Kirchenzugehörigkeit beten denn im evangelischen Kindergärten mit den Kindern? Das dürften die wenigsten sein. Andererseits finde ich diese Einstellung nicht verwerflich.
      Ich stelle mir vor, ein Christ wolle in Israel Schlachter
      werden, oder Lehrer in einer Koranschule, oder Medizinmann bei
      den Pygmäen.
      Das ist so nicht vergleichbar, weil das explizit religiöse Akte sind. In unserer Diskussion geht es aber um Sozialarbeit, die zwar von der Theorie her (Diakoniewissenschaft) christlich motiviert sein sollte und als Ausdruck der Religion verstanden werden sollte, aber im praktischen Vollzug läuft es faktisch nicht so. Da besteht also eine Inkonsistenz und die wird bemängelt.

      Abgesehen davon gibt es in diversen jüdischen Gemeinden derzeit Sozialarbeiterinnen, die nicht-jüdisch sind und im Bereich der sozialen Integration von russischen Juden arbeiten.
      Ich weiß auch von Einzalfällen, wo nicht-jüdische Erzieherinnen im jüdischen Kindergarten gearbeitet haben.
      Es gäbe nämlich gar nicht genug jüdische.

      Viele Grüße

      Iris

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Re^3: System nicht konsistent

        Hallo Winkel, Hier in Deutschland verhält es sich jedoch so, daß keiner
        arbeitslos sein muss, wenn Kirche ihm/ihr keine Arbeit gibt.
        Da habe ich leider schon anderes gehört.
        Wenn du dem Hörensagen glaubst und nicht den Tatsachen, bitte. So kann Kirche verlangen, daß diese besonderen Tätigkeiten
        auch in der speziellen Tradition und mit der speziellen
        Ausrichtung des Glaubens erledigt werden.
        Wenn es denn bei den Kirchenmitgliedern so wäre, könnte man
        das als Standard akzeptieren. Für einen großen Teil der Leute,
        die bei der Kirche arbeiten, ist die Kirchenzugehörigkeit aber
        eine rein formale Sache.
        also wenn dir der nachweis zur Zugehörigkeit als vorgeschoben werscheint, wärst du also für eine Gewissensprüfung, damit du deinen Frieden mit den Christen finden kannst?
        Bei Einstellungsgesprächen wird meist auch nicht mehr
        abgefragt, als dieser Fakt einer formalen Zugehörigkeit oder
        Nichtzugehörigkeit. Es gibt zwar das Konstrukt
        "Dienstgemeinschaft", aber meist wird doch nicht mehr als
        allgemein humanistische Ethik gewünscht, die eben auch
        tolerante Nicht- oder Nichtmehr-Kirchenmitglieder erbringen
        können.
        die können diese ja in Nicht-Kirchlichen Institutionen tun, warum wollen die unbedingt die kirchen unterwandern? Stelle dir das Geschrei der Multikultis vor, wenn (bleiben wir
        bei dem Beispiel) ein/e Muslim/e dazu aufgefordert würde
        undter dem zeichen des Kreuzes zu arbeiten, bzw. mit einem
        Sterbenden zu beten, oder im Kindergarten nach
        evangelischer/Katholischer/ sonstiger Tradition zu erziehen.
        Es gibt evangelische Kindergärten mit einem multikulturellen
        Ansatz, wo sehr wohl Muslimas einen Platz haben.
        Ja sicher weil die Evangelischen doch sehr freidenkend sind. Nur die angesprochene Diakonie ist doch auch evangelisch!
        Caritas, wäre die katholische Variante. Also erstmal informieren, daß man sich in der diskussion nicht selbst widerspricht. Denn dann stellen die Evangelischen doch keine Kulti-Grenzen auf, oder? Wieviele Erzieher und Erzieherinnen mit formaler
        Kirchenzugehörigkeit beten denn im evangelischen Kindergärten
        mit den Kindern? Das dürften die wenigsten sein.
        Das siehst du falsch: Inden evangelischen Kindergärten ist es Tradition mindest einmal im Monat einen Familiengottesdienst abzuhalten und übers Kirchenjahr die einzelnen dazugehörigen Bibelgeschichten hinzuziehen. Andererseits finde ich diese Einstellung nicht verwerflich.
        Ich stelle mir vor, ein Christ wolle in Israel Schlachter
        werden, oder Lehrer in einer Koranschule, oder Medizinmann bei
        den Pygmäen.
        Das ist so nicht vergleichbar, weil das explizit religiöse
        Akte sind. In unserer Diskussion geht es aber um Sozialarbeit,
        die zwar von der Theorie her (Diakoniewissenschaft) christlich
        motiviert sein sollte und als Ausdruck der Religion verstanden
        werden sollte, aber im praktischen Vollzug läuft es faktisch
        nicht so. Da besteht also eine Inkonsistenz und die wird
        bemängelt.
        Die Inkonsistenz besteht nicht, denn daß hier eine christliche/konfessionelle Grundeinstellung gefordert wird, wenn man IN der Kirche und in Teilstrukturen der Kirche arbeiten will, bedeutet ebenso eine religiöse Handlung.

        Du wirfst doch auch keinem Angehörigen einer Naturreligion vor, daß er lächelnd dabeisitzt, wenn der Schamane oder Medizinmann Hokus-Pokus macht, aber er dürfte nicht dabeisitzen, wenn er nicht zur Gemeinschaft gehören würde.
        Abgesehen davon gibt es in diversen jüdischen Gemeinden
        derzeit Sozialarbeiterinnen, die nicht-jüdisch sind und im
        Bereich der sozialen Integration von russischen Juden
        arbeiten.
        Offensichtlich aber nur wohl deswegen, weil die Israeli´s zur integrativen Arbeit nicht fähig sind. Ich weiß auch von Einzalfällen, wo nicht-jüdische
        Erzieherinnen im jüdischen Kindergarten gearbeitet haben.
        Es gäbe nämlich gar nicht genug jüdische.
        aha, also wenn es genug jüdische gegeben hätte, gäb es auch nur jüdische dort? Ist da denn keine Inkontinenz, weil juden ja immer artig und brav glauben, nur die Christen eben auch mal ihre Religiösität vorschieben.

        PS: Man kann nicht einfach in der Kirche sein, man muss schon getauft sein. Und die Taufe ist ein Sakrament, daß die Zugehörigkeit zur irche und zu Gott manifestiert. Das äußer zeichen ist die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft.

        Ich weiss nicht was ihr hier wollt, wenn es die kirchlichen Krankenhäuser und sozialen Einrichtungen nicht gäbe, wäre unser Sozialsystem nicht auf diesem Niveau. Den Kirchen jetzt ans Bein zu pinkeln wegen ihrer Personalpolitik ist schlicht und einfach unüberlegt dumm und böse.

        gruss
        winkel

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          mißverständlich - vielleicht verwechselst Du was?

          Hallo Winkel, Hier in Deutschland verhält es sich jedoch so, daß keiner
          arbeitslos sein muss, wenn Kirche ihm/ihr keine Arbeit gibt.
          Da habe ich leider schon anderes gehört.
          Wenn du dem Hörensagen glaubst und nicht den Tatsachen, bitte.
          Ich habe ganz konkret von Leuten, die aus der Kirche ausgetreten sind sowie einer Jüdin gehört, daß sie als KrankenpflegelehrerIN keine Stelle in ihren jeweiligen Regionen bekommen, weil die Ausbildungseinrichtungen kirchlich sind. So kann Kirche verlangen, daß diese besonderen Tätigkeiten
          auch in der speziellen Tradition und mit der speziellen
          Ausrichtung des Glaubens erledigt werden.
          Wenn es denn bei den Kirchenmitgliedern so wäre, könnte man
          das als Standard akzeptieren. Für einen großen Teil der Leute,
          die bei der Kirche arbeiten, ist die Kirchenzugehörigkeit aber
          eine rein formale Sache.
          also wenn dir der nachweis zur Zugehörigkeit als vorgeschoben
          werscheint, wärst du also für eine Gewissensprüfung, damit du
          deinen Frieden mit den Christen finden kannst?
          Ich brauche in dieser Hinsicht keinen Frieden mit wem auch immer. Ich weise hier nur auf Inkonsistenzen hin.
          Es geht auch gar nicht um "vorgeschoben", sondern um konkrete Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen, die von sich selber sagen, daß ihnen Kirche und christliche Inhalte egal sind, sie aber wegen ihres Arbeitsplatzes nicht aus der Kirche austreten könnten. Ob man eine solche Identifikation mit dem Arbeitgeber als formal oder nicht formal bezeichnet, muß man selber entscheiden. Bei Einstellungsgesprächen wird meist auch nicht mehr
          abgefragt, als dieser Fakt einer formalen Zugehörigkeit oder
          Nichtzugehörigkeit. Es gibt zwar das Konstrukt
          "Dienstgemeinschaft", aber meist wird doch nicht mehr als
          allgemein humanistische Ethik gewünscht, die eben auch
          tolerante Nicht- oder Nichtmehr-Kirchenmitglieder erbringen
          können.
          die können diese ja in Nicht-Kirchlichen Institutionen tun,
          warum wollen die unbedingt die kirchen unterwandern?
          Ich hatte nicht den Eindruck, daß sie die Kirchen unterwandern wollen, sondern einen Arbeitsplatz, mit dem sie sich genauso viel oder wenig identifizieren, wie diverse Leute, die eine formale Kirchenzugehörigkeit haben. So habe ich es zumindest verstanden. Stelle dir das Geschrei der Multikultis vor, wenn (bleiben wir
          bei dem Beispiel) ein/e Muslim/e dazu aufgefordert würde
          undter dem zeichen des Kreuzes zu arbeiten, bzw. mit einem
          Sterbenden zu beten, oder im Kindergarten nach
          evangelischer/Katholischer/ sonstiger Tradition zu erziehen.
          Es gibt evangelische Kindergärten mit einem multikulturellen
          Ansatz, wo sehr wohl Muslimas einen Platz haben.
          Ja sicher weil die Evangelischen doch sehr freidenkend sind.
          Nur die angesprochene Diakonie ist doch auch evangelisch!
          Caritas, wäre die katholische Variante. Also erstmal
          informieren, daß man sich in der diskussion nicht selbst
          widerspricht. Denn dann stellen die Evangelischen doch keine
          Kulti-Grenzen auf, oder?
          Wieso - wo siehst Du hier den Widerspruch. Das Beispiel mit den muslimischen Erzieherinnen war als Ausnahmefall formuliert, und der Hinweis war auch dabei, daß der Nachfolgepfarrer, wenn er das nicht will wegen ACK-Klausel selbige Muslima nicht weiterbeschäftigen muss. Wieviele Erzieher und Erzieherinnen mit formaler
          Kirchenzugehörigkeit beten denn im evangelischen Kindergärten
          mit den Kindern? Das dürften die wenigsten sein.
          Das siehst du falsch: In den evangelischen Kindergärten ist es
          Tradition mindest einmal im Monat einen Familiengottesdienst
          abzuhalten und übers Kirchenjahr die einzelnen dazugehörigen
          Bibelgeschichten hinzuziehen.
          In DEN evangelischen Kindergärten sicher nicht. In wievielen das der Fall ist weiß ich nicht und auch nicht, inwieweit es über die Formen religiöser Erziehung in diesem Arbeitsbereich Untersuchungen gibt. Andererseits finde ich diese Einstellung nicht verwerflich.
          Ich stelle mir vor, ein Christ wolle in Israel Schlachter
          werden, oder Lehrer in einer Koranschule, oder Medizinmann bei
          den Pygmäen.
          Das ist so nicht vergleichbar, weil das explizit religiöse
          Akte sind. In unserer Diskussion geht es aber um Sozialarbeit,
          die zwar von der Theorie her (Diakoniewissenschaft) christlich
          motiviert sein sollte und als Ausdruck der Religion verstanden
          werden sollte, aber im praktischen Vollzug läuft es faktisch
          nicht so. Da besteht also eine Inkonsistenz und die wird
          bemängelt.
          Die Inkonsistenz besteht nicht, denn daß hier eine
          christliche/konfessionelle Grundeinstellung gefordert wird,
          wenn man IN der Kirche und in Teilstrukturen der Kirche
          arbeiten will, bedeutet ebenso eine religiöse Handlung.
          Die Theorie habe ich ja oben erwähnt, aber wie ist die Praxis konkret - also Anspruch und Wirklichkeit. Du wirfst doch auch keinem Angehörigen einer Naturreligion
          vor, daß er lächelnd dabeisitzt, wenn der Schamane oder
          Medizinmann Hokus-Pokus macht, aber er dürfte nicht
          dabeisitzen, wenn er nicht zur Gemeinschaft gehören würde.
          Den Vergleich verstehe ich nicht und von "vorwerfen" kann keine Rede sein, sondern es geht mir um Strukturen und deren immanente Logik oder Un-Logik. Abgesehen davon gibt es in diversen jüdischen Gemeinden
          derzeit Sozialarbeiterinnen, die nicht-jüdisch sind und im
          Bereich der sozialen Integration von russischen Juden
          arbeiten.
          Offensichtlich aber nur wohl deswegen, weil die Israeli´s zur
          integrativen Arbeit nicht fähig sind.
          Was meinst Du denn jetzt damit? Wir reden doch von sozialer Arbeit in Deutschland. Was hat das mit Israelis zu tun oder was haben die damit zu tun wenn es in Deutschland nicht genug hier ausgebildete und aufgewachsene mit dem System vertraute jüdische SozialarbeiterInnen für die Arbeit mit den russischen Juden gibt.

          Wenn Du aber von Israel sprichst, ist das eine andere Sache, die mit Juden in Deutschland nichts zu tun hat.
          Wieso sollten Israelis nicht zu integrativer Arbeit fähig sein?
          Israel ist eine multikulturelle Einwanderungsgesellschaft, die glücklicherweise im Hinblick auf "integrative Arbeit" was die russisch jüdischen Zuwanderer betrifft deren Potentiale zu nutzen weiß.

          In Deutschland finden doch dauernd Sozialarbeiter- oder Heilpädagogik-Tagungen statt, zu denen Fachleute aus Israel eingeladen werden um ihre Erfahrungen bzgl. integrativer Arbeit darzustellen, wie im Moment in Bremen.

          Es gibt ganze Bücher die diesen Wissenschaftsretransfer als solchen beschreiben, denn im Berlin der 20iger Jahre wurden im der Sozialarbeit und Heilpädagogik in jüdischen Einrichtungen wegweisende Konzepte "integrativer Arbeit" entwickelt, die dann von den Emigranten nach Palästina (oder Amerika) mitgenommen wurden, dort weiterentwickelt wurden und jetzt im Zuge dieses Re-Transfers wieder nach Deutschland kommen. Ich weiß auch von Einzalfällen, wo nicht-jüdische
          Erzieherinnen im jüdischen Kindergarten gearbeitet haben.
          Es gäbe nämlich gar nicht genug jüdische.
          aha, also wenn es genug jüdische gegeben hätte, gäb es auch
          nur jüdische dort?
          Da haben wir wegen des Holocaust keine Vergleichsmöglichkeiten.
          Vor dem Holocaust war es - wegen konfessioneller Abgeschlossenheit - nicht üblich, daß egal ob jüdische, evangelische oder katholische Erzieherinnen in konfessionell anders ausgerichteten Einrichtungen gearbeitet hätten.

          Der Vergleichspunkt ist auch nicht der, ob und inwieweit es gemischt religiöse Teams gibt, sondern daß in jüdischen Einrichtungen keine Analogie zur ACK-Klausel besteht und folglich - auch nicht bei Leitungswechsel im Trägerteam (analog zum Pfarrer gesehen) die nichtjüdische Fachkraft entlassen wird so sie einmal eingestellt ist und die übliche Probezeit bestanden hat. Ist da denn keine Inkontinenz, weil juden
          ja immer artig und brav glauben, nur die Christen eben auch
          mal ihre Religiösität vorschieben.
          "Inkontinenz" ist allerschöööönst :-)
          Schwieriger Vergleich, weil "Glauben" als Kategorie in der religiösen Tradition nicht die Bedeutung hat wie im Christentum. Es kommt auf das Ausführen der Mizwot (Gebote) an.
          Aber gerade, weil das mit dem "Glauben" und wie er denn sichtbar ist, eine heikle Sache ist, kam vielleicht oben Deine Anmerkung mit der "Gewissensprüfung", die für mich nicht so nachvollziehbar ist. PS: Man kann nicht einfach in der Kirche sein, man muss schon
          getauft sein. Und die Taufe ist ein Sakrament, daß die
          Zugehörigkeit zur Kirche und zu Gott manifestiert. Das äußer
          zeichen ist die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft.
          Ja eben - das äußere! Ich weiss nicht was ihr hier wollt, wenn es die kirchlichen
          Krankenhäuser und sozialen Einrichtungen nicht gäbe, wäre
          unser Sozialsystem nicht auf diesem Niveau. Den Kirchen jetzt
          ans Bein zu pinkeln wegen ihrer Personalpolitik ist schlicht
          und einfach unüberlegt dumm und böse.
          Kann es sein, daß Du hier was reinliest, was keine/r von den bis jetzt an der Diskussion beteiligten Postern gemeint hat - nach meinem Verstehen.

          Es hat doch auch keiner unterstellt, daß die Kirchen schlechte Sozialarbeit machen. Aber gerade, weil für viele Leute nicht erkennbar ist, daß das, was die Kirchen tun - auch wenn sie den Anspruch vertreten - mehr als Sozialarbeit ist, entsteht doch immer wieder in den Ausbildungseinrichtungen für Erzieherinnen, Heilpädagogen, Sozialarbeiter etc. die Frage, warum die Nichtkirchenmitglieder keinen Zugang haben, obwohl der Etat meist mehrheitlich über nicht-kirchliche Mittel finanziert wird.

          Das ist für viele in einer säkularen Gesellschaft nicht (mehr) nachvollziehbar. Und es sind doch nicht nur - wie Du anscheinend annimmst - hauptsächlich die Leute von außen, die das kritisch sehen, sondern das wird doch auch innerkirchlich an der Basis thematisiert.

          Die Dinge, auf die ich hier Bezug nehme habe ich in und aus kirchlichen Institutionen gehört, da ich viele Jahre lang - und derzeit nur noch gelegentlich - in der Aus- und Fortbildung von Fachkräften in der sozialen Arbeit tätig war.

          Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende

          Iris

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re: mißverständlich - vielleicht verwechselst Du w

            Hallo Iris,

            ich habe auch schon oft gehört, dass Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen, nur noch "in der Kirche sind", weil sie sonst ihren Job verlieren würden.

            Was sagt das über die Kirche aus?

            Das Klima wird wirtschaftlich rauher - und schwuppdiwupp, sind auch die Leistungsansprüche an die Pfleger/innen gestiegen.
            Wenn früher Diakonissen ihren Dienst taten, die bei den Pflegebedürftigen noch ein Frühstück zum Dank einnehmen durften, werden inzwischen die Pflegekräfte im Minutentakt eingesetzt.
            Frau M. hatte eine schlechte Nacht - nur nicht nachfragen - sonst wird das als Bereitschaft zum Zuhören missbraucht und dafür ist einfach keine Zeit.

            Die Pflegeversicherung hat auch im kirchlichen Bereich für eine Kunden-/Dienstleistermentalität gesorgt.

            Leistungen werden eingekauft und Arbeitsleistungen werden ausgerechnet - für religiöse Gespräche und Handlungen, wäre doch sowieso keine Zeit mehr.

            Wirtschaftliches Arbeiten - das steht doch auch bei den Kirchen im Vordergrund - mit welchem Recht wird auf eine religiöse Einstellung der Pflegepersonen gepocht - es ist doch gar keine Zeit mehr für kirchlich/religiöse Belange vorhanden.

            Gruß
            vom haploid [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
            Re: mißverständlich - vielleicht verwechselst Du w

            Hallo Winkel,

            Ich habe ganz konkret von Leuten, die aus der Kirche
            ausgetreten sind sowie einer Jüdin gehört, daß sie als
            KrankenpflegelehrerIN keine Stelle in ihren jeweiligen
            Regionen bekommen, weil die Ausbildungseinrichtungen kirchlich
            sind.
            Dann sollen sie doch kirchenneutrale oder öffentliche Schulen besuchen: DRK, AWO, Private Schulen, öffentliche Pflegeschulen, Krankenhäuser. (Aber mir dröhnt es schon im Ohr: kostet Geld, ist 10km entfernt, möchte mich nicht von Mami trennen oder so nen Antimobilitätskram)
            Ich brauche in dieser Hinsicht keinen Frieden mit wem auch
            immer. Ich weise hier nur auf Inkonsistenzen hin.
            Es geht auch gar nicht um "vorgeschoben", sondern um konkrete
            Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen, die von sich selber
            sagen, daß ihnen Kirche und christliche Inhalte egal sind, sie
            aber wegen ihres Arbeitsplatzes nicht aus der Kirche austreten
            könnten. Ob man eine solche Identifikation mit dem Arbeitgeber
            als formal oder nicht formal bezeichnet, muß man selber
            entscheiden.
            Die Kirchen, wie auch der Deutsche Fußballbund, wie auch die Gewerkschaften sind derart verfasst, daß sie vom Staat sogar das eingeschränkte Recht der eigenen Gerichtsbarkeit haben. Versuch mal nen Job beim DGB zu bekommen ohne mit dem Arbeitsvertrag die Mitgliedsanträge zu unterschreiben. Versuche Trainer in einem Verein zu werden, ohne Mitglied dieses Vereines zu sein, versuche beim ADAC zu arbeiten, ohne Mitglied des ADAC zu sein, und wehe du bist Mitglied im ACE. Versuche bei einer Versicherungsgesellschaft zu arbeiten und bei einer anderen versichert zu sein!

            Also kurz um: warum ist Inkonsistenz in den Kirchen, aber nicht anderswo? Ich hatte nicht den Eindruck, daß sie die Kirchen unterwandern
            wollen, sondern einen Arbeitsplatz, mit dem sie sich genauso
            viel oder wenig identifizieren, wie diverse Leute, die eine
            formale Kirchenzugehörigkeit haben. So habe ich es zumindest
            verstanden.
            Das klingt eher nach Neid. Denn gegen den Mitgliedsbeitrag der Kirchenstuer können sie den Job ja auch haben. Also worum geht´s, ums Moralaposteln? das seid ihr hier ja päpstlicher als der Papst.
            Wieso - wo siehst Du hier den Widerspruch. Das Beispiel mit
            den muslimischen Erzieherinnen war als Ausnahmefall
            formuliert, und der Hinweis war auch dabei, daß der
            Nachfolgepfarrer, wenn er das nicht will wegen ACK-Klausel
            selbige Muslima nicht weiterbeschäftigen muss.
            Du musst in Bayern leben, denn hier in NRW werden Muslime und andere in jedem kirchlichen Kindergarten ausgebildet, nur eben nicht angestellt. Aber sie haben ihre Ausbildung und können ja im DRK oder der AWO oder in städtischen Kindergärten arbeiten. Dein Beispiel ist keine Ausnahme, es ist System. Aber wenn man irgendwo Probleme sehen will, kann man sich welche machen.
            In DEN evangelischen Kindergärten sicher nicht. In wievielen
            das der Fall ist weiß ich nicht und auch nicht, inwieweit es
            über die Formen religiöser Erziehung in diesem Arbeitsbereich
            Untersuchungen gibt.
            Also ich kenne bald jeden Kindergarten hier in OWL, der evangelisch ist. Aber wie kannst du meiner aussage widersprechen und im Nachsatz sagen, daß du es eigentlich garnicht weißt.

            Und was soll eine Untersuchung erreichen, deren Endaussage sein wird: In allen konfessionellen Kindergärten wird Wert auf eine religiöse Erziehung gelegt.
            Die Theorie habe ich ja oben erwähnt, aber wie ist die Praxis
            konkret - also Anspruch und Wirklichkeit.
            Der Anspruch ist immer höher als die Wirklichkeit zu leisten imstande ist. Du wirfst doch auch keinem Angehörigen einer Naturreligion
            vor, daß er lächelnd dabeisitzt, wenn der Schamane oder
            Medizinmann Hokus-Pokus macht, aber er dürfte nicht
            dabeisitzen, wenn er nicht zur Gemeinschaft gehören würde.
            Den Vergleich verstehe ich nicht und von "vorwerfen" kann
            keine Rede sein, sondern es geht mir um Strukturen und deren
            immanente Logik oder Un-Logik.
            Jedes Mitglied der Kirche ist wichtig und nicht aufgegeben. Solange es in der Gemeinschaft sich aufhält und die Gemeinschaft ihm/ihr Rahmen und Halt gibt, besteht Hoffnung für die arme Seele. Hier setzt deine Begrifflichkeit von Logik und Unlogik aus. Bezeichne es ruhig als Kundenfang. Kirche nennt es Mission. Abgesehen davon gibt es in diversen jüdischen Gemeinden
            derzeit Sozialarbeiterinnen, die nicht-jüdisch sind und im
            Bereich der sozialen Integration von russischen Juden
            arbeiten.
            Offensichtlich aber nur wohl deswegen, weil die Israeli´s zur
            integrativen Arbeit nicht fähig sind.
            Was meinst Du denn jetzt damit? Wir reden doch von sozialer
            Arbeit in Deutschland. Was hat das mit Israelis zu tun oder
            was haben die damit zu tun wenn es in Deutschland nicht genug
            hier ausgebildete und aufgewachsene mit dem System vertraute
            jüdische SozialarbeiterInnen für die Arbeit mit den russischen
            Juden gibt.
            Da seh ich eher Inkonsistenz, da werden UNgläubige herangezogen, um sie nachher pauschal als potentielle Antiblabla´s zu beschimpfen, nur weil sie Deutsche sind. Entschuldige diesen Ausflug in andere Threads, aber mir platzt gerade mal wieder die Stirnader, wenn mir hier verklickert werden soll, wie edel doch Juden im Gegensatz zu Christen sind. Israel ist eine multikulturelle Einwanderungsgesellschaft, die
            glücklicherweise im Hinblick auf "integrative Arbeit" was die
            russisch jüdischen Zuwanderer betrifft deren Potentiale zu
            nutzen weiß.
            Ja multikulti, solange jüdisch im Glauben, das ist Rassismus in Reinkultur. (Nichtjuden dürfen keine Grundstücke kaufen! Da kotz ich doch, so braun ist allein der Gedanke.)
            In Deutschland finden doch dauernd Sozialarbeiter- oder
            Heilpädagogik-Tagungen statt, zu denen Fachleute aus Israel
            eingeladen werden um ihre Erfahrungen bzgl. integrativer
            Arbeit darzustellen, wie im Moment in Bremen.

            Es gibt ganze Bücher die diesen Wissenschaftsretransfer als
            solchen beschreiben, denn im Berlin der 20iger Jahre wurden im
            der Sozialarbeit und Heilpädagogik in jüdischen Einrichtungen
            wegweisende Konzepte "integrativer Arbeit" entwickelt, die
            dann von den Emigranten nach Palästina (oder Amerika)
            mitgenommen wurden, dort weiterentwickelt wurden und jetzt im
            Zuge dieses Re-Transfers wieder nach Deutschland kommen.
            Entschuldige: Was sollen wir von der Integration der Palastineser durch die Juden lernen, daß wir für die Integration der Afrikaner oder Süd- und Ost-Europäer gebracuehn könnten? Der Militäreinsatz? Ich weiß auch von Einzalfällen, wo nicht-jüdische
            Erzieherinnen im jüdischen Kindergarten gearbeitet haben.
            Es gäbe nämlich gar nicht genug jüdische.
            aha, also wenn es genug jüdische gegeben hätte, gäb es auch
            nur jüdische dort?
            Da haben wir wegen des Holocaust keine
            Vergleichsmöglichkeiten.
            Vor dem Holocaust war es - wegen konfessioneller
            Abgeschlossenheit - nicht üblich, daß egal ob jüdische,
            evangelische oder katholische Erzieherinnen in konfessionell
            anders ausgerichteten Einrichtungen gearbeitet hätten.
            Siehste und was beschwerste dich jetzt über diese Tradition bei den christlichen Kirchen?
            Der Vergleichspunkt ist auch nicht der, ob und inwieweit es
            gemischt religiöse Teams gibt, sondern daß in jüdischen
            Einrichtungen keine Analogie zur ACK-Klausel besteht und
            folglich - auch nicht bei Leitungswechsel im Trägerteam
            (analog zum Pfarrer gesehen) die nichtjüdische Fachkraft
            entlassen wird so sie einmal eingestellt ist und die übliche
            Probezeit bestanden hat.
            Das ist eine tolle Behauptung: siehe doch mal in aller ruhe in diesem Film nach: Yentl, da siehst du viel, was Ressentiments gegen Nichtangehörige der Glaubensgemeinschaft angeht.

            *ironie an*
            Aber das ist ja Geschichte, so sind wir doch heute nicht mehr. Nur die bösen christen leben noch in alten Traditionen.
            *ironie aus* Ist da denn keine Inkontinenz, weil juden
            ja immer artig und brav glauben, nur die Christen eben auch
            mal ihre Religiösität vorschieben.
            "Inkontinenz" ist allerschöööönst :-)
            Schwieriger Vergleich, weil "Glauben" als Kategorie in der
            religiösen Tradition nicht die Bedeutung hat wie im
            Christentum. Es kommt auf das Ausführen der Mizwot (Gebote)
            an.
            Das wäre jetzt einer Erkärung wert, denn letzendlich kommts bei den Christen auch auf die Ausführung der Eucharistie an und das Glaubensbekenntnis. Aber gerade, weil das mit dem "Glauben" und wie er denn
            sichtbar ist, eine heikle Sache ist, kam vielleicht oben Deine
            Anmerkung mit der "Gewissensprüfung", die für mich nicht so
            nachvollziehbar ist.
            naja bei dem besipiel Juden ist es auch einfacher. Da lautet die Frage: War deine Mutter Jüdin? Danach ist egal was du denkst, dann bist du Jude. PS: Man kann nicht einfach in der Kirche sein, man muss schon
            getauft sein. Und die Taufe ist ein Sakrament, daß die
            Zugehörigkeit zur Kirche und zu Gott manifestiert. Das äußer
            zeichen ist die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft.
            Ja eben - das äußere!
            Das innere ist eine Sache zwischen Gott und dem Gläubigen.
            Das ist für viele in einer säkularen Gesellschaft nicht (mehr)
            nachvollziehbar. Und es sind doch nicht nur - wie Du
            anscheinend annimmst - hauptsächlich die Leute von außen, die
            das kritisch sehen, sondern das wird doch auch innerkirchlich
            an der Basis thematisiert.
            Die Gesellschaft ist nicht so säkular, wie sie von den Religionsfreien begriffen wird. Dass die Kirche "leise" ihre Arbeit tut und kaum ein Christ noch wagt sich zu bekennen, heißt nicht, daß sie nicht die Mehrheit in der BRD sind.

            gruss
            winkel

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              entschuldige mal

              Ja multikulti, solange jüdisch im Glauben, das ist Rassismus
              in Reinkultur. (Nichtjuden dürfen keine Grundstücke kaufen! Da
              kotz ich doch, so braun ist allein der Gedanke.)
              das gehört aber hier nicht zum Thema! naja bei dem besipiel Juden ist es auch einfacher. Da lautet
              die Frage: War deine Mutter Jüdin? Danach ist egal was du
              denkst, dann bist du Jude.
              Bei den christl. Kirchen wird auch nur gefragt: Bist Du getauft?
              Und dazu hast Du noch gar nichts selber beigetragen, zur Taufe wirst Du getragen, ob Du willst oder nicht.

              Gruss Harald

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^2: mißverständlich - vielleicht verwechselst Du

              na na langsam kommt der kern raus bei dir. nur weiter so. wir wollen mehr outings! erzähl ruhig mehr darüber, wie rassistisch das judentum ist und wie braun israel ist.

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^3: mißverständlich - vielleicht verwechselst Du

              na na langsam kommt der kern raus bei dir. nur weiter so. wir
              wollen mehr outings! erzähl ruhig mehr darüber, wie
              rassistisch das judentum ist und wie braun israel ist.
              Stimmt´s denn nicht?

              Daß dich das stört, ist mir klar.

              Ich wehre mich ja nur dagegen, daß das was Israel macht uns als leuchtendes Beispiel vorgehalten wird.

              Und die Verknüpfung Israel und Judentum ist erlaubt, wenn ihr es wollt, wenn z.b. ich das tue, stoßt ihr wieder ins Antiblala-Horn.

              Ich respektiere die jüdische Religion, deswegen muß ich sie nicht gut finden. Und wenn ich sie nicht gut finde ist das noch kein Beweis für irgendeine Einstellung.

              gruss
              winkel

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^4: mißverständlich - vielleicht verwechselst Du

              na na langsam kommt der kern raus bei dir. nur weiter so. wir
              wollen mehr outings! erzähl ruhig mehr darüber, wie
              rassistisch das judentum ist und wie braun israel ist.
              Stimmt´s denn nicht?
              nein, es stimmt nicht! Ich wehre mich ja nur dagegen, daß das was Israel macht uns
              als leuchtendes Beispiel vorgehalten wird.
              wer tut denn so was?
              Du scheinst einiges falsch verstanden zu haben.

              Aber wenn Du Details bringst, können wir Dir sicher weiterhelfen ;-)

              Gruss Harald



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