Hinweise zu Religion in Schulen

Von: , Frage gestellt am Fr, 16. Aug 2002

Hallo,

vielleicht kann mich jemmand über den (Un)Sinn der Religion in Schulen aufklären?
Sollten dafür nicht andere Fächer weiter ausgebaut werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Bewerber in
Religion=1
und
Mathe=5
von irgend einer Firma genommen wird.
Religion sollte Privatsache sein oder? Da würde das Fach "Bonsai" sicherlich mehr bringen.

Ich Glaube das die Religionslehre bei bekannten Persönlichkeiten nichts gebracht hat oder?
"Du sollst kein falsches Zeugnis geben ..." oder so ähnlich.

Gruss
Ralf

48 Antworten zu dieser Frage

      • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Religion in Schulen

        Hallo Zwergenbrot, Was Du meinst, ist Reichtum erwerben, NUR durch Lug und Betrug
        möglich - oder??
        Da hast Du vielleicht nicht ganz unrecht.
        Nun ja, soweit ich weiß hat sich eine größere Gruppe von
        Mathematikern mit diesem Problem beschäftigt, zahlreiche
        Studien und Experimente durchgeführt und ist zu einem
        überraschenden Ergebnis gekommen:
        Wer "nett" ist hat bei weitem höhere Erfolgschancen.
        KLAR, wenn ich Nett zu meinem Chef (Lehrer) bin, habe ich mehr Chanzen.
        Aber wenn in Deinem Zeugnis steht: Er war BELIEBT bei seinen Mitarbeitern, ist das NEGATIV. :- )))
        Sprich: Du bist keine Führungspersönlichkeit. Wobei "nett" wohl bedeutet, wer öfter kooperiert als sein
        eigenes Ding durchzuziehen.
        Auch klar: Wenn mir als Chef keiner widerspricht, ist mir das IMMER lieber. :- ))
        Widersprechende Abteilungsleiter sind bei den Direktoren NICHT beliebt. Dazu gab es ziemlich komplexe Versuche, die weitgehend aus
        Computersymulationen bestand.
        Recht spannend. Jedenfalls verbreitet sich immermehr die
        Annahme, dass man zu wesentlich mehr Reichtum kommt, wenn man
        anstelle skrupelos und raffgierig zu sein, lieber nett und
        hilfsbereit ist.
        Warum kassieren dann die großen Konzernbosse ab, und der Betrieb geht Pleite??? (Telekom - Aktienbetrug, falsche Rechnungen, usw).
        Die DIREKTOREN setzen sich ab, und die NETTEN Mitarbeiter sind dann die bösen Arbeitslosen. Das Leben ist nicht durch Gefechte entstanden, sondern durch
        kooperation und die Bildung von Netzwerken.
        und "ICH" beherrsche das Netzwerk. :- )))

        Das Leben ist KAMPF zwischen "Gut" und "Böse".
        LANGFRISTIG setzt sich IMMER das Gute durch, doch KURZFRISTIG hat das Böse die Macht. Leider bin ich erst vor kurzem auf diese Forschungen gestoßen
        und kann noch nicht mit genaueren Angaben zu den Definitionen
        von "nett" und den Versuchsreihen, den mathematischen Modellen
        usw. aufwarten.
        Aber die Grundaussage ist wie gesagt:
        Nett ist besser.
        Du wirst es mir nicht glauben, aber dieses NETTE Netzwerk, ist eine Idealvorstellung von gerade DIESEN Machtpersönlichkeiten, die ALLES beherrschen wollen.
        IM Betrieb sollen ALLE nett sein und gut ZUSAMMEN arbeiten, und ICH (der BIG BOSS) stehe darüber. :- )))
        Firmenpolitik, damit keine widersprüche von UNTEN kommen.

        Ansonsten natürlich schon eine IDEALVORSTELLUNG. Doch jedes Ideal scheitert am Menschen SELBST.

        MfG,

        Demetrius Grüße,
        Zwergenbrot

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Religion in Schulen

      Hallo Demetrius, Insbesondere, da unsere Erziehung ja auch nicht mehr
      funktioniert - wie es eigentlich sein sollte.
      Was ist der Grund? Hat evtl. der Rel.-Unterrichts nichts gebracht? Da würde das Fach "Bonsai" sicherlich mehr bringen.
      Falsch.
      Klar *g* Ich Glaube das die Religionslehre bei bekannten
      Persönlichkeiten nichts gebracht hat oder?
      Ganz gewaltig FALSCH!!!
      Ups. Gibt es keine Steuerhinterziehungen mehr... gibt es keine Lügen mehr... gibt es keine Bestechungen mehr...
      Ich Glaube, daß die Bestellung 73 Transportmaschinen jeder Grundlage fehlt. Wie war das gleich mit den Falschaussagen der Vorstände? u.s.w. JEDER geistig hochstehende Mensch hatte UNBEDINGT auch eine
      hohe MORAL - Ethik und Anstand - wenn nicht auch Religiösität.
      Dem stimme ich zu. Man darf KIRCHENGLAUBEN und Religion nicht verwechseln.
      Bitte helfe mir, den Unterschied zu verstehen in Bezug auf das Christentum? "Du sollst kein falsches Zeugnis geben ..." oder so ähnlich.

      Was Du meinst, ist Reichtum erwerben, NUR durch Lug und Betrug
      möglich - oder??
      Da hast Du vielleicht nicht ganz unrecht. Aber das sind KEINE
      geistig hochstehenden Menschen.
      Ach, und woher kommt der Reichtum der Kirche? Doch es mögen bekannte
      Menschen sein, im Sinne von Medienrummel - oder in Politik und
      Wirtschaft (Geld, Macht, Einflußkur - aber kuzlebig) - aber
      nicht bekannt im Sinne von "unvergänglich - zeitlos". (also
      PERSÖNLICHKEITEN, von denen noch in 100 - 500 oder gar 1000
      Jahre geredet wird).
      Momentmal, die kurzlebigen und die unvergänglichen PERSÖNLICHKEITEN machen doch einen das Leben schwer?

      MfG
      Ralf

      PS: nobody is perfect, aber mal soll ein Blatt nicht nur von der Sonnenseite sehen.

      http://www.kirchensteuer.de/index.html

      • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Religion in Schulen

        Hallo Ralf, Insbesondere, da unsere Erziehung ja auch nicht mehr
        funktioniert - wie es eigentlich sein sollte.
        Was ist der Grund? Hat evtl. der Rel.-Unterrichts nichts
        gebracht?
        Wir haben eine schlechte Erziehung, weil die MÜTTER auf dem Arbeitsmarkt sind.
        Die RECHTE Erziehung sollte zunächst in der Familie statt finden - und dann im Religionsunterricht die Denkweisen (Prinzipien) der Religionen verdeutlichen. (Buddhismus, Hinduismus, Daoismus, Christentum, usw.) Da würde das Fach "Bonsai" sicherlich mehr bringen.
        Falsch.
        Klar *g* Ich Glaube das die Religionslehre bei bekannten
        Persönlichkeiten nichts gebracht hat oder?
        Ganz gewaltig FALSCH!!!
        Ups. Gibt es keine Steuerhinterziehungen mehr... gibt es keine
        Lügen mehr... gibt es keine Bestechungen mehr...
        Ich Glaube, daß die Bestellung 73 Transportmaschinen jeder
        Grundlage fehlt. Wie war das gleich mit den Falschaussagen der
        Vorstände? u.s.w.
        Ja, jetzt weiss ich wie Du das gemeint hast. :- )))
        Klar, bei DENEN hat der Religionsunterricht nichts gebracht!!!
        Religion ist auch nicht zu lehren, sondern NUR die Prinzipien zu zeigen. LEBEN nach diesen Prinzipien muß jeder SELBST.
        Das Problem ist dann das LEBEN SELBST. Wenn Betrug BELOHNT wird (in der Gesellschaft) oder eine Bestechung von der Politik für RECHTENS dargestellt wird, oder, wenn ein Betrieb ohne Steuerhinterziehung garnicht mehr existänzfähig ist, braucht man sich nicht zu wundern.
        Wenn Politik und Wirtschaft solch ein System aufbaut, in dem man mit ANSTAND zu nichts kommen kann, ist das nicht der Fehler der Religionen - sondern unserer GIERIGEN Politiker und Wirtschaftsbosse.


        JEDER geistig hochstehende Mensch hatte UNBEDINGT auch eine
        hohe MORAL - Ethik und Anstand - wenn nicht auch Religiösität.
        Dem stimme ich zu. Man darf KIRCHENGLAUBEN und Religion nicht verwechseln.
        Bitte helfe mir, den Unterschied zu verstehen in Bezug auf das
        Christentum?
        GERADE das Christentum zeigt eine FALSCHE Lehre.
        Sprich: Die BIBEL ist sehr wohl RICHTIG, doch die AUSLEGUNGEN der Kirchen sind falsch.
        Die Bibel ist zwar das am Meisten verkaufte Buch, aber auch das am WENIGSTEN verstandene Buch. :- )))
        Die Bhagavad Gita (Hinduismus) oder die Lehrreden des Buddha, sind einfacher zu verstehen.
        Das liegt daran, daß die Bibel SYMBOLE zur Erklärung benutzt, die falsch verstanden oder ausgelegt werden. "Du sollst kein falsches Zeugnis geben ..." oder so ähnlich.

        Was Du meinst, ist Reichtum erwerben, NUR durch Lug und Betrug
        möglich - oder??
        Da hast Du vielleicht nicht ganz unrecht. Aber das sind KEINE
        geistig hochstehenden Menschen.
        Ach, und woher kommt der Reichtum der Kirche?
        Da haben wir es doch. :- )))
        KIRCHE ist heute nur noch Management um KASSE zu machen, und nicht mehr um die WAHRHEIT zu lehren.
        Die "Schäfchen" werden nicht mehr auf den rechten Weg gebracht, sondern der Weg wird den "Schäfchen" angepasst - damit möglichst viele kommen.


        Doch es mögen bekannte
        Menschen sein, im Sinne von Medienrummel - oder in Politik und
        Wirtschaft (Geld, Macht, Einflußkur - aber kuzlebig) - aber
        nicht bekannt im Sinne von "unvergänglich - zeitlos". (also
        PERSÖNLICHKEITEN, von denen noch in 100 - 500 oder gar 1000
        Jahre geredet wird).
        Momentmal, die kurzlebigen und die unvergänglichen
        PERSÖNLICHKEITEN machen doch einen das Leben schwer?
        Die "kurzlebigen" machen das Leben schwer - weil sie Abkassieren.
        Die "langlebigen" haben ein schweres Leben - aber sammeln kein Geld, sondern Erfahrung.

        MfG,
        Demetrius MfG
        Ralf

        PS: nobody is perfect, aber mal soll ein Blatt nicht nur von
        der Sonnenseite sehen.

        http://www.kirchensteuer.de/index.html

  1. Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
    Re: Religion in Schulen

    Hallo Ralf, vielleicht kann mich jemmand über den (Un)Sinn der Religion in
    Schulen aufklären?
    Ich persönlich halte dieses Fach nicht für Unsinn. Soweit ich weiss, sind die Lehren des Christentums ein wesentlicher Bestandteil unseres Grundgesetzes.
    Nach meiner Meinung kann man bei Kindern mit der Vermittlung dieser Werte nicht früh genug anfangen, weil doch gerade wir Erwachsene eine Ellenbogengesellschaft geschaffen haben, die bereits im Kindergarten zum Tragen kommt. Sollten dafür nicht andere Fächer weiter ausgebaut werden.
    Es wäre denkbar, aber für den Religionsunterricht gibt es keine Alternative für diese Form von Wissensvermittlung rund um Recht, Gerechtigkeit, sozialen Zusammenleben usw. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Bewerber in
    Religion=1
    und
    Mathe=5
    von irgend einer Firma genommen wird.
    Das Studium Theologie soll kann schön happig sein. Jeder wie kann. Religion sollte Privatsache sein oder? Da würde das Fach
    "Bonsai" sicherlich mehr bringen.
    Wenn der Sohn eines Japaners die Baumschule seines Vaters übernehmen soll, dann schon. Aber wie oft kommt das vor? ;-))) Ich Glaube das die Religionslehre bei bekannten
    Persönlichkeiten nichts gebracht hat oder?
    "Du sollst kein falsches Zeugnis geben ..." oder so ähnlich.
    wie war das mit dem Apfelbäumchen anpflanzen?
    Wenn man Kinder früh genug und nachhaltig beibringt, dass ihre Lügerei die Harmonie in ihrer Gemeinschaft zum Kippen bringen kann, dann werden sie irgendwann einmal von diesem Gebot überzeugt sein - sag ich jetzt mal einfach so, auch wenn ich weiss, dass das Lügen quer durch die Gesellschaft als ein Kavaliersdelikt angesehen wird. Aber das ist kein Grund darauf zu verzichten auf den Hinweis, dass Lügen schlichtweg falsch ist.

    Aber noch ein anderes Argument für den Religionsunterricht:
    Gerade in dieser Stunde wird oftmals den Kindern angeboten sich über ihre Erfahrungen mit christlichen Wertevorstellungen und Geboten auszutauschen, was ein sehr angenehmer Kontrast zum täglichen Leistungsdruck sein kann. Religion befaßt sich ja nicht nur mit diesem "Märchenhokuspokus" (über die in der Bibel berichteten Wunder kann man geteilter Meinung sein), sondern auch mit ethischen Grundlagen, ein wenig Lebensphilosopie, sozialem Verhalten. Das kann eine Unterrichtsstunde über Bonsai-Bäumchen nicht bieten :)

    viele Grüße
    Claudia

    • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
      Re^2: Religion in Schulen

      Hallo Claudia, Ich persönlich halte dieses Fach nicht für Unsinn.
      Ein Beweis für den Sinn in der Geschichte habe ich noch nicht gefunden. Soweit ich
      weiss, sind die Lehren des Christentums ein wesentlicher
      Bestandteil unseres Grundgesetzes.
      Ah, alle sind gleich, aber einige sind gleicher. (Politiker und ihre Machenschaften) Nach meiner Meinung kann man bei Kindern mit der Vermittlung
      dieser Werte nicht früh genug anfangen, weil doch gerade wir
      Erwachsene eine Ellenbogengesellschaft geschaffen haben, die
      bereits im Kindergarten zum Tragen kommt.
      Wenn es die Eltern nicht schaffen, kann die Schule nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein der nichts bringt.

      Die Erschaffer der Ellenbogengesellschaft hatten alle Religion. Es wäre denkbar, aber für den Religionsunterricht gibt es
      keine Alternative für diese Form von Wissensvermittlung rund
      um Recht, Gerechtigkeit, sozialen Zusammenleben usw.
      Komisch, im Osten gab es an den Schulen keine Religion, aber nach meinen Erfahrungen war das gegeben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Bewerber in
      Religion=1
      und
      Mathe=5
      von irgend einer Firma genommen wird.
      Das Studium Theologie soll kann schön happig sein. Jeder wie
      kann.
      Sorry Studium? Wer es studieren will... Soll es auch, aber nicht in der Schule. Wenn man Kinder früh genug und nachhaltig beibringt, dass ihre
      Lügerei die Harmonie in ihrer Gemeinschaft zum Kippen bringen
      kann, dann werden sie irgendwann einmal von diesem Gebot
      überzeugt sein
      siehe weiter oben. Aber noch ein anderes Argument für den Religionsunterricht:
      Gerade in dieser Stunde wird oftmals den Kindern angeboten
      sich über ihre Erfahrungen mit christlichen Wertevorstellungen
      und Geboten auszutauschen, was ein sehr angenehmer Kontrast
      zum täglichen Leistungsdruck sein kann.
      Kontrast? Ja, eine Stunde mal nichts tun. Religion befaßt sich
      ja nicht nur mit diesem "Märchenhokuspokus" (über die in der
      Bibel berichteten Wunder kann man geteilter Meinung sein),
      sondern auch mit ethischen Grundlagen,
      Sollten dann nicht die Eltern hingehen, die das alles verlernt haben, um ihre Kinder danach zu erziehen? *g* Lebensphilosopie, sozialem Verhalten. Das kann eine
      Unterrichtsstunde über Bonsai-Bäumchen nicht bieten :)
      Warum nicht, wenn man gleichzeitig Lebensphilosopie und soziales Verhalten lehrt?

      viele Grüße
      Ralf

      PS: nimm es nicht persönlich, aber das Bewustsein in der Entwicklung des Menschen der letzen 1000 Jahre ist nicht gestiegen.

      Was hat sich eigentlich seit der Leibeigenschaft geändert?
      Keine Folter? Die Folter in unserer Zeit ist die Angst der meisten, seinen Job nicht zu verlieren.
      Sozialhilfe? Wird nur gezahlt um keine Revolution (äh 1848) zu erleben. Stell dir mal vor: Von Heute auf Morgen wird keine Sozialhilfe mehr gezahlt.... Meine Meinung: Das Chaos würde den Staat kippen.

      Ach ja, Kirche. Wusstes du das die Kirche (ausser wenige) so sozial ist und Obdachlose nicht in ihrer Kirche schlafen lassen?

      Wusstest du, dass die Kirche sich fast jede Wohltat? vom Staat bezahlen lässt?

      Zum Abschluss noch ein Link:
      http://www.kirchensteuer.de/index.html

      (Etwas wahres wird schon dran sein.)

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Religion in Schulen

        Hallo Ralf, Komisch, im Osten gab es an den Schulen keine Religion, aber
        nach meinen Erfahrungen war das gegeben.
        Im Osten hat die Lehrerin meines Bruders gesagt: "Wer an Gott glaubt, der steht jetzt bitte auf." Mein Bruder ist aufgestanden und die Lehrerin hat gesagt: "Jetzt könnt ihr alle mal Lachen, denn der Junge ist dumm." Im Osten durfte meine Mama nicht einige Zeit lang nicht studieren, weil sie konfirmiert war. Erst nach ihrer zusätzlichen Jugendweihe durfte sie dann das Wissen bekommen. Im Osten wurde meine Großmutter bei einer Stelle abgelehnt, mit der Begründung, sie sei in der Kirche.
        Im Osten fuhren die Jungpioniere mit Sprüchen rum, wie: Ohne Gott und Sonnenschein treiben wir die Ernte ein.
        Wo sind da die ethischen Grundsätze von Toleranz usw. geblieben?
        Die DDR hatte einige tolle Dinge, unbestritten, aber zumindest in Religion und in Ethik hatte sie noch einiges zu lernen.
        Zumindest als Christ kann ich froh sein, dass die Mauer gefallen ist. Kontrast? Ja, eine Stunde mal nichts tun.
        Stimmt, sich über Gott und Ethik und über persönliche Erfahrungen auszutauschen ist verschwendete Zeit. Das mir das nicht früher aufgefallen ist. Jetzt sehe ich alles viel klarer.
        Oder was genau möchtest Du damit sagen? Sollten dann nicht die Eltern hingehen, die das alles verlernt
        haben, um ihre Kinder danach zu erziehen? *g*
        Richtig, sollten sie. Aber die sind leider meist zu stur, um noch irgendwas in der Richtung zu lernen. *g* Was hat sich eigentlich seit der Leibeigenschaft geändert?
        Keine Folter? Die Folter in unserer Zeit ist die Angst der
        meisten, seinen Job nicht zu verlieren.
        Sozialhilfe? Wird nur gezahlt um keine Revolution (äh 1848) zu
        erleben. Stell dir mal vor: Von Heute auf Morgen wird keine
        Sozialhilfe mehr gezahlt.... Meine Meinung: Das Chaos würde
        den Staat kippen.
        Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist oder ob Du vielleicht kein Staatsbürger bist, aber eigentlich solltest Du durchaus die Möglichkeit haben die zu organisieren und selbst in die Politik zu gehen. Mach es besser. Ich wähl Dich auch.
        Klar würde es Stress geben, wenn der Staat die Sozialhilfe abschaffen würde, aber es wüde genauso Stress geben, wenn der Staat die Pozilei oder die Feuerwehr, die Krankenhäuser, die Museen, die Schulen und Universitäten einfach löschen würde. Deshalb macht er das ja nicht.
        Und ich persönlich finde die Folter, seinen Job verlieren zu können, bei weitem wünschenswerter, als 3 Jahre lang, allein, in einem Gefängnis zu sitzen, ohne zu wissen, wo das überhaupt steht, was einem Freund von mir in der DDR passiert ist. Da waren Stundenlange Verhöre mit viel Geschrei an der Tagesordnung. Wusstest du, dass die Kirche sich fast jede Wohltat? vom Staat
        bezahlen lässt?
        Ich bin mir nicht ganz sicher, aber soweit ich weiß geht die Kirchensteuer zuerst an den Staat und der verteilt die dann.
        Somit bekommt die Kirche alles Geld (mit Ausnahme der Spenden) vom Staat.

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Religion in Schulen

          Hallo Zwergenbrot, durfte sie dann das Wissen bekommen. Im Osten wurde meine
          Großmutter bei einer Stelle abgelehnt, mit der Begründung, sie
          sei in der Kirche.
          Das ist doch hier auch so. Wer nicht in der Kirche ist hat selten die Chance in der kirlichen Welt zu arbeiten. Im Osten fuhren die Jungpioniere mit Sprüchen rum, wie: Ohne
          Gott und Sonnenschein treiben wir die Ernte ein.
          Find ich echt gut den Spruch. Muss ich mir merken. Wo sind da die ethischen Grundsätze von Toleranz usw.
          geblieben?
          Die DDR hatte einige tolle Dinge, unbestritten, aber zumindest
          in Religion und in Ethik hatte sie noch einiges zu lernen.
          Und, sind es alle Verbrecher geworden??? Kontrast? Ja, eine Stunde mal nichts tun.
          Stimmt, sich über Gott und Ethik und über persönliche
          Erfahrungen auszutauschen ist verschwendete Zeit. Das mir das
          nicht früher aufgefallen ist.
          Typisch Christen. lesen ohne zu verstehen, was dort steht. Jetzt sehe ich alles viel klarer.
          Was siehst du klarer? Ich denke nicht das zum "Freidenkertum" übertreten wirst. Sollten dann nicht die Eltern hingehen, die das alles verlernt
          haben, um ihre Kinder danach zu erziehen? *g*
          Richtig, sollten sie. Aber die sind leider meist zu stur, um
          noch irgendwas in der Richtung zu lernen. *g*
          FALSCH! Auch Eltern lernen jeden Tag etwas dazu. Was hat sich eigentlich seit der Leibeigenschaft geändert?
          Keine Folter? Die Folter in unserer Zeit ist die Angst der
          meisten, seinen Job nicht zu verlieren.
          Sozialhilfe? Wird nur gezahlt um keine Revolution (äh 1848) zu
          erleben. Stell dir mal vor: Von Heute auf Morgen wird keine
          Sozialhilfe mehr gezahlt.... Meine Meinung: Das Chaos würde
          den Staat kippen.
          Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist oder ob Du vielleicht kein
          Staatsbürger bist, aber eigentlich solltest Du durchaus die
          Möglichkeit haben die zu organisieren und selbst in die
          Politik zu gehen. Mach es besser.
          Jetzt hast du mich erwischt. Wenn ich nicht faul wäre, hätte ich vielleicht schon meine eigene Partei. Wer weiss vielleicht komm ich mal in Schwung. Meine Reden im Bundestag würden alle Redakteure begrüssen. 30min. nur Fakten und zahlen ... Abstimmung und fertig. Ich wähl Dich auch.
          Vielen Dank für die Blumen, aber etwas zu früh. Klar würde es Stress geben, wenn der Staat die Sozialhilfe
          abschaffen würde, aber es wüde genauso Stress geben, wenn der
          Staat die Pozilei oder die Feuerwehr, die Krankenhäuser, die
          Museen, die Schulen und Universitäten einfach löschen würde.
          Pozilei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Schulen und Universitäten braucht er unbedingt, wobei auf den Uni's nicht jeder Mist gelehrt werden muss. Die Uni's sollten sich an den techn. Fortschritt halten. können, bei weitem wünschenswerter, als 3 Jahre lang, allein,
          in einem Gefängnis zu sitzen, ohne zu wissen, wo das überhaupt
          steht, was einem Freund von mir in der DDR passiert ist. Da
          waren Stundenlange Verhöre mit viel Geschrei an der
          Tagesordnung.
          Das gibt es hier auch. Nennt sich BND und befreudete Dienste.

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Re^5: Religion in Schulen

            Hallo Ralf, Das ist doch hier auch so. Wer nicht in der Kirche ist hat
            selten die Chance in der kirlichen Welt zu arbeiten.
            Ich bezweifle, das "hier" die Nicht-Christen in so drastischer Weise gemobbt werden, wie es in der guten alten DDR der Fall war. Wenn ich mich irre, dann solltest Du Dich an den Verfassungsschutz wenden, die sind so weit ich weiß dafür da, sowas zu verhindern. Find ich echt gut den Spruch. Muss ich mir merken.
            Ohne Sonne, ohne Gott, geht die ganze Welt bankrott! Und, sind es alle Verbrecher geworden???
            Leider gab es tatsächlich viele Verbrecher. Nicht zwingend Mörder oder Vergewaltiger, aber in Sachen Ehre und Moral ist doch schon mehr schief gelaufen. Typisch Christen. lesen ohne zu verstehen, was dort steht.
            Typisch Juden...
            Typisch Atheisten...
            Typisch Deutsche...
            Typisch Türken...
            Typische Schwarze...
            Die meisten Sätze, die mit "Typisch ..." anfangen sind nicht sonderlich geistreich. FALSCH! Auch Eltern lernen jeden Tag etwas dazu.
            Richtig, die Frage ist nur was. Leider sind die Eltern aufgrund ihrer Vergangenheit meist nicht sonderlich weltoffen.
            Das ist ihnen nicht unbendingt vorzuwerfen, schließlich sind einige in einem System aufgewachsen, das Religion verspottet hat.
            Aber schade ist es trotzdem. Pozilei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Schulen und Universitäten
            braucht er unbedingt, wobei auf den Uni's nicht jeder Mist
            gelehrt werden muss. Die Uni's sollten sich an den techn.
            Fortschritt halten.
            Und die Sozialhilfe nicht? Du hast doch davon gesprochen, dass der Staat ohne Sozialhilfe in sich zusammenfallen würde, oder?
            Und ich bin mir nicht sicher, ob es an den Unis liegt, dass dort die Naturwissenschaften etwas zurückfallen. Fakt ist doch, dass zwar die Kurse angeboten werden, aber die meisten Leute nicht Mathematik, Physik, usw. studieren wollen oder können.
            In anderen Berufen hat man bessere Berufschancen, in anderen Studienfächern fallen nicht 90% der Studenten nach den ersten 2 Semestern weg. Die Schuld der Unis ist es sicherlich nicht allein. Das gibt es hier auch. Nennt sich BND und befreudete Dienste.
            Bei konkreten Beispielen wende Dich doch bitte an die Gerichte.

            Mit freundlichen Grüßen,
            Zwergenbrot

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Religion in Schulen

        Hallo Ralf,

        in einem sind wir uns einig: es ist schwierig, einmal vereinbarte Lebensideale in einer ganzen Gemeinschaft als Maxime durchzusetzen, und für deren Einhaltung sich durchzusetzen. Keiner hat mehr Angst vor Hölle und Teufel, sprich es scheint sich keiner vor Repressalien fürchten, wenn er andere zum Beispiel beklaut (Steueraffäre in Köln).
        Und dennoch sind für jegliche Form von Lebensgemeinschaften (Länder, Teams, Belegschaften, Familien, Klassengemeinschaften) Regeln und auf einen Nenner gebrachte Wertevorstellungen wichtig, weil sonst langfristig mit Chaos in besagten Gemeinschaften zu rechnen ist.

        Noch ein Argument für Religösität:
        In schlechten Zeiten, wenn Armut und Ungerechtigkeiten zunehmen, ist der Glaube für immer mehr Menschen eine Zufluchtsmöglichkeit, um der unbehaglichen Realität zu entkommen. Es ist nachzulesen, dass die Leute heute vermehrt an Schutzengel glauben (vorallem darauf hoffen), mit nicht wahrnehmbaren Kräften (Schutzheilige, Gott, Christus, Maria und was auch immer) rechnen, und deren Existenz als Trost empfunden wird. Und man weiss davon, dass gerade Kinder, mit all ihrem Mangel an Lebenserfahrung und ihren Ohnmachten, Zuflucht im Glauben suchen (Stoßgebete).

        Und noch ein Argument für Religiösität:
        Es gibt eine nicht unerhebliche Anzahl von Kirchenvertretern (Dekane, Pfarrer, Pastoren, Nonnen), die Nächstenliebe aus ihrer religiösen Motivation heraus vorbildlichst praktizieren. Solche Menschen tuen uns allen gut, auch wenn wir nicht umbedingt ihr Tun nachahmen wollten.

        Dein Argument mit den zweifelhaft sozialen Engagement der Kirchen (die Sache mit den Obdachlosen, Kirchengelder usw.) ist uns allen nicht unbekannt, aber für mich wirklich kein Grund gegen das ganze Wesen um das Kirchenwesen eingestellt zu sein.

        Tatsache ist, dass die Kirchen ihre Finger auch im Lehrplan haben sollten, weil es dann später unter uns Erwachsenen noch weniger Idealisten gäbe. Im meinem ersten Posting schrieb ich ja bereits, dass es schon Sinn macht in einer christlichen Kultur deren Wertevorstellung unseren Kindern zu vermitteln, weil sie Bestandteil von unserem Zusammenleben darstellt, und deren Nichteinhaltung geahndet wird (siehe unsere Gesetze).

        Deine Gegenargumente entspringen nach meiner Auffassung aus einer Resignation heraus, was ja mit einer persönlichen Sichtweise von Dir zu tun hat, aber nicht aus einem soziologischen Blickwinkel geschieht.
        Du siehst ein halb leeres Glas, und möchtest den Rest gleich wegschütten, weil er Dir ungenießbar erscheint. Ich möchte den Rest noch wahren, weil ich Religion als einen unverzichtbaren Bestandteil für unser Leben sehe - nicht für alle Menschen, das ist mir schon klar.
        Religionen hat es schon immer gegeben, seit Menschengedenken. Wenn in Lebensgemeinschaften betont auf Religiösität verzichtet wird, ist es eine Frage der Zeit, bis dann doch irgendeiner ausbricht und nach etwas Metaphysischen sucht.

        Um die Suche nach etwas Hilfsbereiten aus dem Nichts in die richtige Bahnen zu lenken (Sekten genießen viel zu viel Aufmerksamkeit dank der Kirchenverdrossenheit), ist es wichtig den Kindern grundsätzliche Zusammenlebensregel beizubringen, sei es auf ethischer oder auf der christlicher Basis.

        so sehe ich das.
        viele Grüße
        Claudia

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Religion in Schulen

          Hallo Claudia, in einem sind wir uns einig: es ist schwierig, einmal
          vereinbarte Lebensideale in einer ganzen Gemeinschaft als
          Maxime durchzusetzen, und für deren Einhaltung sich
          durchzusetzen.
          durchzusetzen? Diktatur? Vielleicht nur etwas unglücklich geschrieben.
          Dann stimme ich dem zu, was aber ohne Reli. auch geht, oder? Und dennoch sind für jegliche Form von Lebensgemeinschaften
          (Länder, Teams, Belegschaften, Familien,
          Klassengemeinschaften) Regeln und auf einen Nenner gebrachte
          Wertevorstellungen wichtig, weil sonst langfristig mit Chaos
          in besagten Gemeinschaften zu rechnen ist.
          Ja, daß geht auch ohne Reli. Noch ein Argument für Religösität:
          In schlechten Zeiten, wenn Armut und Ungerechtigkeiten
          zunehmen, ist der Glaube für immer mehr Menschen eine
          Zufluchtsmöglichkeit, um der unbehaglichen Realität zu
          entkommen.
          Das ist doch der Grund, warum die Sekten und rechtsradikale Gruppen den Zulauf haben, weil es der Reli-Unterricht in den Schulen vollkommen versagt.
          Warum verdient ein Pfarrer in schlechten Zeiten immer noch 7,- Euro? Es ist nachzulesen, dass die Leute heute vermehrt
          an Schutzengel glauben (vorallem darauf hoffen), mit nicht
          wahrnehmbaren Kräften (Schutzheilige, Gott, Christus, Maria
          und was auch immer) rechnen, und deren Existenz als Trost
          empfunden wird.
          Selbsthypnose! Und man weiss davon, dass gerade Kinder, mit
          all ihrem Mangel an Lebenserfahrung und ihren Ohnmachten,
          Zuflucht im Glauben suchen (Stoßgebete).
          In welcher Gegend wohnst du?
          In meiner Gegend passiert das nur als unbedeutender Spruch, wie "is Cool Mann". Und noch ein Argument für Religiösität:
          Es gibt eine nicht unerhebliche Anzahl von Kirchenvertretern
          (Dekane, Pfarrer, Pastoren, Nonnen), die Nächstenliebe aus
          ihrer religiösen Motivation heraus vorbildlichst praktizieren.
          Wirklich ohne Gegenleistung????????
          Bei Nonnen glaube ich das ungesehen, aber alle anderen.... Solche Menschen tuen uns allen gut, auch wenn wir nicht
          umbedingt ihr Tun nachahmen wollten.
          Warum nicht, wenn es doch schön ist? Dein Argument mit den zweifelhaft sozialen Engagement der
          Kirchen (die Sache mit den Obdachlosen, Kirchengelder usw.)
          ist uns allen nicht unbekannt, aber für mich wirklich kein
          Grund gegen das ganze Wesen um das Kirchenwesen eingestellt zu
          sein.
          Komisch, wenn es dir bekannt ist, warum deine weitere Unterstützung für eine Unrechtsreligion?
          Wo ist die klare und logische Denkweise? Tatsache ist, dass die Kirchen ihre Finger auch im Lehrplan
          haben sollten, weil es dann später unter uns Erwachsenen noch
          weniger Idealisten gäbe.
          Und, was hat sich in den letzten 100Jahren geändert? Im meinem ersten Posting schrieb ich
          ja bereits, dass es schon Sinn macht in einer christlichen
          Kultur deren Wertevorstellung unseren Kindern zu vermitteln,
          weil sie Bestandteil von unserem Zusammenleben darstellt, und
          deren Nichteinhaltung geahndet wird (siehe unsere Gesetze).
          Wertevorstellung, Moral und Ethik = JA.
          Religion = NEIN Deine Gegenargumente entspringen nach meiner Auffassung aus
          einer Resignation heraus, was ja mit einer persönlichen
          Sichtweise von Dir zu tun hat, aber nicht aus einem
          soziologischen Blickwinkel geschieht.
          Resignation, nein, ich will mit meiner Betrachtungsweise und meiner Ausbeutung durch die Kirche, anderen das wahre Wesen von Religionen (den meisten) darlegen. Du siehst ein halb leeres Glas, und möchtest den Rest gleich
          wegschütten, weil er Dir ungenießbar erscheint. Ich möchte den
          Rest noch wahren, weil ich Religion als einen unverzichtbaren
          Bestandteil für unser Leben sehe - nicht für alle Menschen,
          das ist mir schon klar.
          Jeder soll denken dürfen, was er will. Um die Suche nach etwas Hilfsbereiten aus dem Nichts in die
          richtige Bahnen zu lenken (Sekten genießen viel zu viel
          Aufmerksamkeit dank der Kirchenverdrossenheit),
          Jetzt versuche mir mal die Ursache der Kirchenverdrossenheit zu nennen? Was meinen deine Freunde zu diesen Thema?
          Kirchenverdrossenheit = die Menschen denken nach!

          so sehe ich das.
          viele Grüße
          Ralf



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