Hallo Petzi,
schau Dir doch mal diese Seite an: http://www.stillenacht.at/de/index.asp
Hier findest Du alles zu diesem Lied.
Hallo Petzi,
schau Dir doch mal diese Seite an: http://www.stillenacht.at/de/index.asp
Hier findest Du alles zu diesem Lied.
De gusto non est disputandum
Und warum gehört das dann nicht
in „jedem“ Weihnachtsgottesdienst am heiligen Abend zum
Standardprogramm? Und wie kennt Ihr das aus Eurer Kiche?
Bei vielen Gestaltungsfragen, vor allem auch musikalischer Art, ist nun mal der Geschmack der Vorbereitungsgruppe und des Liturgen entscheidend. Wenn diese Leute das Lied von der Stillen Nacht nicht mögen, wird es eben nicht gesungen. Vorgaben der Liturgie gibt es hierzu in keiner mir bekannten Kirche. In vielen Gemeinden ist es freilich Tradition, dass das Lied kommt, und dann wird diese Tradition meist auch fortgeführt.
„O du fröhliche“ besingt aber nicht den Advent, sondern das Weihnachtsgeschehen. Dieses Lied gehört also eher in den Hauptgottesdienst am Weihnachtstag selbst.
Hallo Petzi,
in unserer ökumenischen Liturgierunde sagte die evangelische Pfarrerin, dass dieses Lied in diesem Jahr am Beginn des Gottesdienstes nur auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde gesungen wurde. Ihrer Meinung nach habe der Text keine theologische Aussage. Das sei bei „o du fröhliche“ schon anders. In unserem katholischen Gottesdienst wird „Stille Nacht“ von Hl. Abend bis Dreikönig gesungen.
Liebe Grüße,
Claudia
Liebe Petzi,
Nimm das nicht so ernst, ist sicher ein wunderbares Lied…
mir kommen immer fast die Tränen.
Vor vielen Jahren haben wir „Dorflausbuben“ jeweils, um die Sache fröhlicher zu stimmen, den Text abgeändert:
Stille Nacht, heilige Nacht, sBett hätt kracht, dä Vatter hätts gmacht…
(
)
Ist ja nicht so schlimm, hauptsache man hat noch Freude am gemeinsachen Singen.
Wünsche allseits viel Freude und Lebensqualität
zum neuen Jahr.
Fritz
a.d.Uw.
Hallo,
dieses Jahr war ich seit langem an Heiligabend mal wieder um 22.00 Uhr in der Landeskirche - und was war das erste Lied? - „Stille Nacht…!“
Ich habe aus Protest nicht mitgesungen, da ich der festen Überzeugung bin, dass dieses Lied im Gottesdienst aus textlichen Gründen nichts zu suchen hat. Die Darstellung Jesu und des Weihnachtsgeschehens in diesem Lied finde ich absolut unbiblisch - ein paar Beispiele:
Ich plädiere deshalb dafür, dieses Lied aus allen Kirchengesangbüchern sowie aus der gottesdienstlichen Praxis zu streichen. Bei „O du fröhliche“ habe ich dagegen keinerlei Bedenken.
Herzliche Grüße
Alex
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo, auch,
darf ich mir hier ausnahmsweise ein ganz unchristliche, dafuer
giftige Bemerkung erlauben:
Ich wurde gerade wieder in meiner anti-kirchlichen,
nicht-religioesen Lebenshaltung bestaetigt.
Vielleicht ist es gar nicht so falsch, dass ich in dem
Land lebe, in dem ich nun mal lebe. Hier kann ich wenigstens
ueber die humorlosen, verbissenen Ansichten der regierenden
Mehrheit lachen.
Gruesse, Elke
Stille Nacht --> stimmig
Hi Elke
darf ich mir hier ausnahmsweise ein ganz unchristliche, dafuer giftige Bemerkung erlauben
warum denn nur ausnahmsweise?
Hier kann ich wenigstens ueber die humorlosen, verbissenen Ansichten der regierenden Mehrheit lachen.
das darf man in D doch auch - und im w-w-w auch 
Grüße in die Wüste
Metapher, der das Lied übrigens auch für einen der schönsten rituellen religiösen Gesänge überhaupt hält. Und dabei ist das völlig wurscht, ob es im Detail theologisch stimmig ist, das spielt dabei nicht die geringste Rolle. Abgesehen davon, daß gar kein theologischer Fehler darin ist.
Hallo Alex!
Stille Nacht: Kann sehr wohl sein, der Trubel ist immer nur im Zentrum, nicht beim entlegenen Stall,den die drei Weisen ja auch erst erfragen mußten.
Heilige Nacht: Na sicher steht sowas nicht in der Bibel. Vom Hl. Thomas steht da aber auch nix drin, das Argument ist heiße Luft.
Falsches Bildnis: Das kann nur für den übernatürlichen Gott gelten, nicht aber für den fleischgewordenen Menschensohn.
Verniedlichungen sind als künstlerische Freiheit erlaubt, wenngleich ich mir schon vorstellen kann, daß der Kleine gebrüllt hat wie am Spieß auf seinem kratzigen Strohlager. Aber wie machte sich das in einem Weihnachtslied?
Die rettende Stund’: Naja, die Erlösung folgte erst mit dem Tod … Aber dazu mußte er ja einmal geboren werden.
Deine fundamentalistische Hetze ist irgendwie peinlich,
meint
Barney
Hi Metapher,
darf ich mir hier ausnahmsweise ein ganz unchristliche, dafuer giftige Bemerkung erlauben
warum denn nur ausnahmsweise?
Weil ich im Allgemeinen ein ungiftiger Mensch bin, nur manchmal mit Laestermaul behaftet, dass ich aber zumindest im Religionsbrett lieber geschlossen halte.
Hier kann ich wenigstens ueber die humorlosen, verbissenen Ansichten der regierenden Mehrheit lachen.
das darf man in D doch auch - und im w-w-w auch 
??? Darf man wirklich? — I wonder…
Ich mag das Lied auch, auch als nicht-Religioese, nicht-Glaeubige. Mein aeltester Sohn ist als Baby NUR mit diesem Lied eingeschlafen (ich hatte es umgedichtet: Timo, schlaf, Jabu schlaf, …). Aber mir kommt es so wunderbar ur-deutsch vor, dass jemand in einem Gottesdienst sitzt und verbissen ein Lied nicht mitsingt, weil er glaubt, theologische Unstimmigkeiten darin entdeckt zu haben. Dabei dann noch das Nicht-Singen so demonstrativ zeigen, dass man hinterher gefragt wird, warum, und dann dozieren darf. Und wenn keiner fragt, doziert man trotzdem.
Grüße in die Wüste
Danke. Und zurueck in die Kaelte.
Elke