Jesus und die Juden

Von: , Frage gestellt am Di, 13. Jun 2006

Hallo,
sorry, aber ich muss hier mal nachfragen.
Wie ist das verhältnis Jesus zu Juden?
War Jesus Jude?
Haben ihn die Juden ans Kreuz hängen lassen oder wie ist der genaue Zusammenhang!Danke und GRuß
WKN

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Minuten 0 hilfreich
    Re: Jesus und die Juden

    Hallo, Wie ist das verhältnis Jesus zu Juden?
    War Jesus Jude?
    Natürlich. Was soll er sonst gewesen sein?

    Elke

    • Antwort von nach 16 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Jesus und die Juden

      Hallo, War Jesus Jude?
      Natürlich. Was soll er sonst gewesen sein?
      Bitte?! Das hat die Natur nicht verdient!

      Gruß guvo

      • Antwort von nach 20 Minuten 0 hilfreich
        Re^3: Jesus und die Juden

        Was hat die Natur nicht verdient?
        Sorry, aber wenn ich es wissen würde hätte ich nicht gepostet---

        • Antwort von nach 24 Minuten 0 hilfreich
          Re^4: Jesus und die Juden

          Hi,
          er hat sich halt ein Spässle erlaubt und "natürlich"
          wörtlich genommen.
          Ich lach jetzt noch :-(
          Und ja, ich hab's verstanden, Religion hat nichts
          mit Natur zu tun.

          Gruß
          Elke

          • Antwort von nach 45 Minuten 0 hilfreich
            Re^5: natürlich

            Hallo,
            natürlich war Jesus "natürlich" ein Jude. Entscheidend ist doch hier die Abstammung von der jüdischen Mutter.
            (Ein vergleichbarer Grundsatz findet sich auch im römischen Recht und im Kirchenrecht:
            Mater certa, pater semper incertus: Die Mutter gilt immer als sicher, der Vater immer als unsicher.)
            Aber was mich mal wirklich interessieren würde:
            Gibt es eine von allen - ich sag jetzt ganz politisch korrekt: - jüdischen Menschen akzeptierte Definition, wer ein Jude ist?
            Wenn's schon wo ausdiskutiert im Archiv steht, verratet es mir bitte, bevor hier eine Riesenkontroverse entsteht.
            Beste Grüße!
            H.

            • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: natürlich

              Hallo,

              wenn überhaupt, könnte die Definition nur religiös sein, da "völkisch" Blödsinn ist und national gesehen ein Israeli durchaus nicht Jude und ein Jude kein Israeli sein muß.

              Eine allgemin anerkannte religiöse Definition wirst Du aber nicht finden, da die jüdische Religion kein Zentrum bzw. Oberhaupt hat, sondern sich bereits vor der Geburt Jesu' begann, in verschiedene "Fraktionen" aufzuspalten. Heutzutage sind z. B. Orthodoxe Juden durchaus nicht deckungsgleich mit konservativen Juden. Es gibt dann auch durchaus Richtungen, die anderen Menschen bzw. ganzen Gemeinden, die sich selber als jüdisch verstehen, dieses absprechen.
              Die Entscheidungen des Großrabbiners von Jerusalem sind nur für Juden maßgeblich, die im Staat Israel leben, aber auch da gibt es durchaus unterschiedliche Richtungen.
              Allein schon aus diesen Unterschieden innerhalb der jüdischen Religion sind Verallgemeineinerungen einfach nur Blödsinn

              &Tschüß

              Wolfgang

            • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
              Re^7:nein - Klärungen

              Hallo Wolfgang,
              wenn überhaupt, könnte die Definition nur religiös sein,
              nein, weil Judentum sehr viel mehr als Religion umfaßt. Es ist ein häufiges Wahrnehmungsproblem von Christen, daß sie Judentum ausschließlich als Religion sehen.

              Ein Jude ist Teil des jüdischen Volkes. Und wer zum Judentum übertritt, hat in seiner Urkunde nicht stehen, daß er jetzt zur jüdischen Gemeinde, zur Jüdischen Religion oder was auch immer gehört, sondern daß er / sie jetzt Teil des jüdischen Volkes ist.

              Man kann Jude sein und mit jüdischer Religion nicht die Bohne am Hut haben.


              da
              "völkisch" Blödsinn ist und national gesehen ein Israeli
              durchaus nicht Jude und ein Jude kein Israeli sein muß.
              Da geht ja wieder alles durcheinander - aber da findet sich einiges im Archiv. Eine allgemin anerkannte religiöse Definition wirst Du aber
              nicht finden,
              so - wirklich nicht? Warum kenne ich dann eine?

              da die jüdische Religion kein Zentrum bzw.

              die evangelische Kirche hat auch kein Zentrum. Trotzdem kann es bestimmte Basics geben, die für alle verbindlich sind. Oberhaupt hat, sondern sich bereits vor der Geburt Jesu'
              begann, in verschiedene "Fraktionen" aufzuspalten.
              Die Richtungen, die wir heute im Judentum haben, haben nichts mit Fraktionen / Aufspaltungen zur Zeit Jesu zu tun.
              Das liberale Judentum ist im Deutschland des 19. Jahrhunderts entstanden.

              Näheres zu den Richtungen im heutigen Judentum hier:
              http://www.berlin-judentum.de/synagogen/richtungen.htm

              Heutzutage sind z. B. Orthodoxe Juden durchaus nicht deckungsgleich mit
              konservativen Juden. Es gibt dann auch durchaus Richtungen,
              die anderen Menschen bzw. ganzen Gemeinden, die sich selber
              als jüdisch verstehen, dieses absprechen.
              Ich würde da nicht von Richtungen sprechen. Es gibt in jeder Weltanschauung fundamentalistische Gruppierungen, die sich für die einzig wahren halten. Das ist aber nicht für die ganze Religionsgemeinschaft repräsentativ.

              Viele Grüße

              Iris

            • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
              Re^8:nein - Klärungen

              hallo Iris,

              also Deine Definition ist nicht gerade überzeugend, denn auch in Deutschland gibt es Probleme innerhalb der Juden (wenn dieser begriff so verallgemeinernd für dich o. k. ist) mit der Frage, wer Jude ist. Ich bekomme das in meinem Bekanntenkreis durchaus mit, Das sowohl die Anstammungsdefinition über Generationen zurück in Frage gestellt wird und Übertritte z. T. nicht akzeptiert werden.

              By the way, auch im Protestantismus gibt es derartige unterschiede, daß noch nicht mal die Taufe immer anerkannt wird und da geht es nicht um Mini-Sekten.

              &tschüß

              Wolfgang

            • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
              Re^9:nein - Klärungen

              Hallo Wolfgang,
              also Deine Definition ist nicht gerade überzeugend, denn auch
              in Deutschland gibt es Probleme innerhalb der Juden (wenn
              dieser begriff so verallgemeinernd für dich o. k. ist) mit der
              Frage, wer Jude ist.
              Das ist kein Widerspruch. Wenn jemand liberal konvertiert ist und dann orthodox leben möchte und sich in ein orthodoxes Umfeld begibt, dann muß eine Lösung gesucht werden.

              Vielfach ergeben sich Probleme daraus, dass Leute keine Papiere haben und auch nicht beschaffen können.

              Probleme gibt es dann auch, wenn jemand in einem orthodoxen Umfeld aktiv sein möchte, sich dann aber herausstellt, daß jemand von den mütterlichen Vorfahren liberal konvertiert ist. Ich bekomme das in meinem Bekanntenkreis
              durchaus mit, Das sowohl die Anstammungsdefinition über
              Generationen zurück in Frage gestellt wird und Übertritte z.
              T. nicht akzeptiert werden.
              Ja, in einem orthodoxen Umfeld wird ein liberaler Übertritt nicht akzeptiert.
              By the way, auch im Protestantismus gibt es derartige
              unterschiede, daß noch nicht mal die Taufe immer anerkannt
              wird und da geht es nicht um Mini-Sekten.
              Ich vermute, daß es weniger die Taufe ist, sondern daß einige Freikirchen eine Kindertaufe nicht anerkennen.

              Viele Grüße

              Iris



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