argumente für und gegen die existenz gottes

Von: , Frage gestellt am Mi, 31. Okt 2007

hallo

mich würd mal interessieren was es so für argumente für oder gegen die existenz eines gottes gibt. also wenn man die ganze sache ums glauben oder nicht-glauben mal ganz objektiv betrachtet und sich überlegt was für oder gegen eine existenz eines gottes spricht.
einerseits ist es ja das wesen des glaubens, dass man nicht weis ob es wirklich einen gott gibt. aber andererseits werden die wenigsten einfach so an gott glauben ohne für sich selbst einen guten grund zu haben anzunehmen, dass es wohl einen gott gibt.
anders rum kann man auch nicht beweisen, dass es keinen gott gibt, aber jeder der es ablehnt an einen gott zu glauben, hat wohl seine gründe dafür.

ich möchte einfach mal aus purem interesse darum bitten, dass jeder der dazu lust hat, hier ein oder mehrere argumente angibt die für oder gegen die existenz eines gottes sprechen. wer auf einen beitrag eines anderen eingehen möchte, soll bitte selbst auch ein argument schildern.

51 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 36 Minuten 1 hilfreich
    Re: argumente für und gegen die existenz gottes

    Hallo,

    ich fürchte, so funktioniert das nicht. Du fragst nach Argumenten, nach guten Gründen die einen dazu bringen, an Gott zu glauben.

    Nun funktioniert aber Glaube zu einem großen Teil auf der Gefühlsebene. Darum wirst du auch mit Argumenten nie im Leben jemanden von seinem Glauben abbringen. Der Glaube ist Argumenten nur sehr eingeschränkt zugänglich. Am besten, man akzeptiert einfach, dass Menschen ihn haben, denn ändern wird man es nicht.

    Die Liebe läuft ja auch auf der Gefühlsebene ab. Ok, also dann bring mal ein paar Argumente, die für deine Partnerin (so vorhanden, und ich hoffe du bist überhaupt ein Er) sprechen. Gut, du könntest jetzt einiges aufzählen. Ich will das jetzt nicht weiter vertiefen. Aber dann könnte ich fragen: Ja und? Haben andere Frauen das nicht? Warum muss es genau diese eine sein?

    Du würdest dann wahrscheinlich nicht wirklich Argumente liefern können. Und so ähnlich ist es auch mit dem Glauben. Man kann es nicht so wirklich begründen - eben weil der Glaube im Gegensatz zur rationalen Welt steht.

    Schöne Grüße

    Petra

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: argumente für und gegen die existenz gottes

      naja, mir ist schon klar, dass man gottes existenz nicht beweisen oder widerlegen kann. aber wenn jemand an gott glaubt oder nicht an ihn glaubt, dann wird er vielleicht argumente dafür haben warum. und genauso wie "nicht Wissen" mit dem Glauben an etwas verwoben ist, so ist das meiner meinung nach auch das Zweifeln.
      ich suche hier auch bestimmt nicht nach beweisen oder gegenbeweisen und habe auch nicht vor jemanden vom glauben abzubringen oder zu bekehren. mich würds einfach nur mal interessieren.

      als argument für gottes existenz könnte man z.B. die bibel oder bestimmte bibelstellen aufführen. auch soll es erwiesen sein, dass jesus eine historische person war. das ist natürlich kein beweis, aber ein argument dafür, dass an dieser "gott-sache" was dran sein könnte. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: argumente für und gegen die existenz gottes

        Hallo nochmal, als argument für gottes existenz könnte man z.B. die bibel
        oder bestimmte bibelstellen aufführen.
        Genau das ist meiner Meinung nach kein Gottesbeweis. Denn wer hat denn die Bibel geschrieben? Doch niemand anderer als die Gläubigen selbst. Was soll da also anderes drinstehen, als dass es Gott gibt?

        Wenn also ein Gottesbeweis möglich sein sollte, dann müsste er von unabhängiger Quelle kommen. Wenn also ein Wissenschaftler feststellt, dass es da etwas gibt, dass auf die Existenz Gottes hinweist, dann würde das einem Gottesbeweis schon sehr nahe kommen.

        Kennst du den Ausspruch von Einstein, "Gott würfelt nicht"?
        Wenn Einstein so etwas sagt, finde ich es irgendwie sehr viel überzeugender, als wenn ein Bischof das sagen würden - obwohl es der gleiche Satz ist. auch soll es erwiesen
        sein, dass jesus eine historische person war.
        Ja, schon möglich. Was hat das mit der Sache zu tun? naja, mir ist schon klar, dass man gottes existenz nicht
        beweisen oder widerlegen kann. aber wenn jemand an gott glaubt
        oder nicht an ihn glaubt, dann wird er vielleicht argumente
        dafür haben warum.
        Ja sicher. Aber diese Gründe werden sich in den meisten Fällen auf der Gefühlsebene bewegen und daher keine "Argumente" sein.

        Möchtest du einen der Gründe hören, warum ich an Gott glaube? Es ist aber nur ein Grund von vielen. Und er macht nur auf der Gefühlsebene Sinn.

        Am 15.09.01 bin ich von New York zurück nach Deutschland geflogen. Ich hatte einen Fensterplatz auf der rechten Seite. Wir sind von diesem Flughafen östlich von Manhattan gestartet - ich glaube es war JFK airport. Das Flugzeug ist dann eine Linkskurve geflogen, und ich hatte einen unvergesslichen Blick auf Ground Zero. Bei meiner Ankunft in New York war das noch nicht Ground Zero gewesen ...

        Und ich habe mich in diesem Moment (trotzdem) absolut sicher gefühlt. Wie kann ich denn die Existenz Gottes da noch anzweifeln?

        Übrigens, um da keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Mit "sicher" meine ich jetzt nicht sicher in dem Sinn, dass ich überzeugt war, dass mir so etwas nicht passiert. Ich hätte genauso gut in einem der anderen Flieger sitzen können. (Übrigens gehörte zu meiner Reise auch ein Inlandsflug - ich habe mir noch gedacht, "wie Busfahren, da gibt es ja gar keine Kontrollen".) Ich meine mit "sicher" also nicht dass ich immer im richtigen Flieger sitzen werde. Das kann man nicht sagen. Mit "sicher" meine ich, dass mir nichts passieren wird, egal in welchem Flieger ich sitze.

        Andere Menschen machen andere Gotteserfahrungen. Das war eine von meinen. Und deshalb glaube ich auch an Gott, obwohl ich mich von der Kirche schon lange abgewandt habe, aber das hat andere Gründe.

        Schöne Grüße

        Petra

        • Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
          Re^4: argumente für und gegen die existenz gottes

          Hallo nochmal, als argument für gottes existenz könnte man z.B. die bibel
          oder bestimmte bibelstellen aufführen.
          Genau das ist meiner Meinung nach kein Gottesbeweis. Denn wer
          hat denn die Bibel geschrieben? Doch niemand anderer als die
          Gläubigen selbst. Was soll da also anderes drinstehen, als
          dass es Gott gibt?
          ich behaupte nicht, dass die bibel ein gottesbeweis ist. das war nur ein beispiel für ein mögliches argument und ist nicht meine meinung. Kennst du den Ausspruch von Einstein, "Gott würfelt nicht"?
          Wenn Einstein so etwas sagt, finde ich es irgendwie sehr viel
          überzeugender, als wenn ein Bischof das sagen würden - obwohl
          es der gleiche Satz ist.
          naja, mir ist schon klar, dass man gottes existenz nicht
          beweisen oder widerlegen kann. aber wenn jemand an gott glaubt
          oder nicht an ihn glaubt, dann wird er vielleicht argumente
          dafür haben warum.
          Ja sicher. Aber diese Gründe werden sich in den meisten Fällen
          auf der Gefühlsebene bewegen und daher keine "Argumente" sein.
          diese "gründe" interessieren mich aber. ich habe auch nicht den anspruch "gute argumente" zu hören. mich interessiert nur, wieso jemand an gott glaubt (also wieso er seine existenz für möglich hält) oder warum er nicht an ihn glaubt (wieso er gottes existenz für eher unwahrscheinlich hält).

          • Antwort von nach 16 Stunden 2 hilfreich
            KÖNNEN SIE LESEN

            Längst schon erläutert. Ich würde mir mal die Ratschläge zu Herzen nehmen, die Sie weiter oben so freigiebig verteilen.

          • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
            Re^5: argumente für und gegen die existenz gottes

            Hallo nochmal,

            diese "gründe" interessieren mich aber. ich habe auch nicht
            den anspruch "gute argumente" zu hören. mich interessiert nur,
            wieso jemand an gott glaubt (also wieso er seine existenz für
            möglich hält) oder warum er nicht an ihn glaubt (wieso er
            gottes existenz für eher unwahrscheinlich hält).
            Hallo,

            Ich hab mal ne Frage an dich: Glaubst du an Gott? Und wenn ja (bzw. wenn nein) warum? Was sind denn deine Argumente?

            Lg Janine

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Re^6: meine argumente

              hallo

              ich glaube eher nicht an gott. ich kann die existenz eines gottes nicht ausschliessen, halte sie aber für sehr unwahrscheinlich.
              meine argumente gegen die existenz eines gottes decken sich so ziemlich mit denen in diesem thread genannten.
              wieso sollte ein allmächtiger gott uns menschen erschaffen haben? wieso hat er stattdessen nicht etwas vollkommenes geschaffen? welchen nutzen kann ein allmächtiger gott aus uns menschen ziehen?

              jemand hat in diesem thread geschrieben, dass es nicht sein kann, dass so eine komplexe lebensform wie der mensch zufällig aus einer ursuppe entstanden ist. hier sehe ich genau das problem in der denkweise vieler gläubigen. der mensch überschätzt sich selbst. betrachtet man als mensch sich selbst (eine andere möglichkeit der sichtweise hat man ja nicht), dann sieht man in sich ein unglaublich komplexes ding voller wunder (so sieht man auch den ganzen rest der natur). wenn man versucht seinen verstand zu verstehen, indem man seinen verstand dazu benutzt, dann benutzt man als werkzeug das was man untersuchen will. das kann natürlich kein objektives ergebnis liefern.
              ich sehe den menschen nur als einen etwas höherentwickelten affen. genau wie alle anderen säugetiere frisst, säuft, pisst, kackt und fickt der mensch (sorry für die ausdruckweise, aber ich will es so sagen wie es ist). es gibt keinen unterschied. der mensch ist eine zusammensetzung von funktionalen organen. nur durch das erreichen einer bestimmten gehirnmasse gelingt es ihm sich selbst zu erkennen.
              gott soll ja den menschen nach seinem ebenbild erschaffen haben. ich kann da absolut nichts göttliches erkennen.
              ich glaube an die evolution und daran, dass sich der mensch weiterentwickeln wird so wie alle anderen lebensformen. vielleicht wird sich der mensch eines tages selbst ausrotten. das wäre dann auch nur teil der evolution. und hinterher gäbe es keinen der sich darüber aufregen könnte.

              ich könnt jetzt noch ne weile weiterschreiben, aber es ist schon spät und obs jemanden interessiert ist ne andere sache. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: meine argumente

              (...) gott soll ja den menschen nach seinem ebenbild erschaffen
              haben. ich kann da absolut nichts göttliches erkennen.
              ich glaube an die evolution und daran, dass sich der mensch
              weiterentwickeln wird so wie alle anderen lebensformen.
              vielleicht wird sich der mensch eines tages selbst ausrotten.
              das wäre dann auch nur teil der evolution. und hinterher gäbe
              es keinen der sich darüber aufregen könnte.

              ich könnt jetzt noch ne weile weiterschreiben, aber es ist
              schon spät und obs jemanden interessiert ist ne andere sache.
              Abend,

              doch schreib bitte weiter, mich interessiert es. Muss ja nicht mehr heute sein. Haben ja Zeit.

              Lg Janine

  2. Antwort von nach 44 Minuten 0 hilfreich
    Seine Offenbarung in Jesus Christus (OwT)

    OwT



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