Jesu Kreuzigung

Von: , Frage gestellt am Di, 2. Nov 1999

Hallo, Leute!

Es gibt da etwas am Umgang mit Jesu Tod, was ich nicht ganz verstehe. Und zwar: Auf der einen Seite wird Jesu Tod "gefeiert" (weil Jesus damit die Sünden der Welt auf sich genommen hat). Auf der anderen Seite aber werden diejenigen, die mit Jesu Tod zu tun haben, dafür verurteilt, um nicht zu sagen verflucht. In gewissem Sinne sind beide Standpunkte für sich genommen irgendwie verständlich (natürlich ist es nicht wünschenswert, daß jemand umgebracht wird; was aber die Erlösung von den Sünden angeht, ist sie für einen Christen ein wichtiger Bestandteil seines Glaubens). Meine Frage ist nun: Wie geht ein Christ mit diesem Dualismus um?
Oder habe ich bei diesem Ansatz was falsch verstanden oder einen Denkfehler reingebracht?

Gruß und schon mal danke für eure Antworten,

Darius

35 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: Jesu Kreuzigung

    Moinmoin,
    es ist schon so ein Ding mit dem Kreuz. Interessant ist, daß Du es jetzt einmal wissen wilst.
    Nur der Teufel will es nicht, daß Jesus gekreuzigt wird.
    Somit ist der Schicksalsweg bereits vorgeschrieben, und die Schrift wird erlöst.
    Siehe dazu die Geschichte von Absalom im 2. Samuel. Wie sich die Bilder doch gleichen.
    Für mich ist das Ostererlebnis nicht Maßgebend für die Lehre des Jesus von Nazaret. Wichtiger und seine Lebensaufgabe war es, die gute Nachricht zu verbreiten, und da ist die Bergpredigt viel wichtiger. Da geht es hervor, daß Gott uns alle vergeben hatund ein warten auf das Jenseits nicht notwendig ist, denn Gottesreich ist jetzt bereits auf dieser Welt da. Das war die gute Nachricht die Jesus uns gab. Ers durch die animali des Paulus wurde sie verfremdet. Ich frage mich, was soll die steigerung der bereits volzogenen Vergebung?
    Und dadran leidet die ganze Christenheit und führet sie auf einem falschen Weg. Die Geschichte der Paulusorientierten Kirchen und Sekten sagen es doch. Was sagt die Schrift: " An ihren Taten sollst du sie erkennen". Wenn ich die Taten der Kirchen und Sekten betrachte, da fällt ein nichts mehr ein!
    Gruß
    Friedrich [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
      Re^2: Jesu Kreuzigung

      Hallo Friedrich, Hallo Darius (s.u.), Für mich ist das Ostererlebnis nicht
      Maßgebend für die Lehre des Jesus von
      Nazaret.
      Für mich sind Karfreitag und Ostern die zentralen Punkte mit denen die Vergebung letztendlich vollzogen wird. Wichtiger und seine
      Lebensaufgabe war es, die gute Nachricht
      zu verbreiten, und da ist die Bergpredigt
      viel wichtiger. Da geht es hervor, daß
      Gott uns alle vergeben hatund ein warten
      auf das Jenseits nicht notwendig ist,
      denn Gottesreich ist jetzt bereits auf
      dieser Welt da. Das war die gute
      Nachricht die Jesus uns gab.
      Jesu handeln und predigen dienen 'nur' dazu den Menschen verständlich zu machen, was am Kreuz letztendlich vollzogen wird. Diese Formulierung klingt vielleicht ein wenig drastisch aber mir geht es darum klar zu stellen, dass das Kreuz die zentrale Position ausmacht und nicht die Bergpredigt u.ä. so wichtig sie unbestreitbar auch sind.
      Die Vergebung findet nun mal durch das Kreuz und die Auferstehung Jesu statt. Die Wichtigkeit lässt sich aus der Tatsache ersehen, dass der sterbende Jesus selbst am Kreuz die Worte spricht: 'Es ist vollbracht' (Johannes 19, Vers 30)
      Jesus selbst hat seine Jünger mehrfach darauf hingewiesen, was ihn erwartet. Dies geschah um Ihnen zu helfen das was geschehen wird (Kreuzigung und Auferstehung) richtig einzuordenen, nämlich als Teil der von Gott vorherbestimmten Erlösungstat. Ers durch
      die animali des Paulus wurde sie
      verfremdet. Ich frage mich, was soll die
      steigerung der bereits volzogenen
      Vergebung?
      s.o. es kann also keine Rede davon sein, dass etwas bereits vollzogenen 'Über'steigert wird.
      Und Paulus selbst weisst schon darauf hin, dass das 'Wort vom Kreuz' der 'Knackpunkt' ist, an dem sich der Glaube an Jesus Christus entscheidet. (1 Korinther 17ff) Und dadran leidet die ganze Christenheit
      und führet sie auf einem falschen Weg.
      Die Geschichte der Paulusorientierten
      Kirchen und Sekten sagen es doch. Was
      sagt die Schrift: " An ihren Taten sollst
      du sie erkennen". Wenn ich die Taten der
      Kirchen und Sekten betrachte, da fällt
      ein nichts mehr ein!
      Mir leider oft auch nicht. Aber das ist kein Grund die Grundlage des Glaubens an Jesus Christus 'über Bord zu werfen' und den Glauben an Jesu auf seine Predigten und Taten zu reduzieren.

      an Darius:

      Hallo nochmal,

      Wenn der Tod und die Auferstehung die zentralen Punkte der 'Heilstat' Jesus sind, wie ich oben zu erklären versucht habe, muss ich mir natürlich die Frage stellen was da passiert ist.
      Er ist am Kreuz stellvertretend für unsere Schuld gestorben.
      Worin besteht diese Schuld ? Im Kern darin, dass wir Menschen uns gegen Gott auflehnen und unser Leben aus eigener Kraft und ohne Gott leben. Daraus resuliert letztendlich alles das was man als Sünde, Schuld etc. bezeichnet.
      Der Preis für dieses Ablehnen Gottes ist letztendlich der Tod, die ewige Gottesferne oder wie man es auch immer bezeichnen mag.
      Hier nun setzt Jesus an. Er nimmt den Tod auf sich, und durchbricht Ihn mit der Auferstehung. Nun ist ein Weg geebnet, auf dem wir Menschen zurück zu Gott finden können. Voraussetzung dafür ist, dass wir genau diese Erlösungstat Jesus anerkennen und für uns in Anspruch nehmen. Dann ist uns unsere Schuld die Ihn letztendlich ans Kreuz gebracht hat vergeben. Und so schliesst sich der Kreis. Der Mensch der an Gott/Jesus schuldig wurde, ihn ans Kreuz trieb/schlug und letztendlich verloren/verflucht/tot war, kann durch den Sieg Jesu über den Tod gerettet werden. Diejenigen die das aber nicht anerkennen/annehmen, bleiben verurteilt/tot.

      Es ist schon ein recht komplexes Thema das Du da angeschnitten hast. Aber ich hoffe, dass ich Dir ein Paar Denkanstöße geben konnte, um mit diesem 'scheinbaren' Wiederspruch weiter zu kommen.

      Gruß
      Gerd

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Jesu Kreuzigung

        Hallo Ihr,

        Hallo Gerd, Hallo Friedrich, Hallo Darius (s.u.), Für mich ist das Ostererlebnis nicht
        Maßgebend für die Lehre des Jesus von
        Nazaret.
        Für mich sind Karfreitag und Ostern die
        zentralen Punkte mit denen die Vergebung
        letztendlich vollzogen wird.
        Jesus hat damit die Schrift erlöst!
        Die Erlösung von der Schrift, also dem Gesetz ist er hier bis zur letzten Konsequenz gegangen. Da er uns von der Schrift erlöst hat, indem wir das Gesetz nichtmehr erfüllen müssen, ist aber die Schuld noch nicht erlöst? oder doch!
        Der anscheinede Zwiespalt ist der in der Bergpredig vollzogene Schuldenerlass. Ohne diese Bekenntnis zur eigenen Schuld und wehmüttigen Reuhe der Anerkennung dieser Schuld, kann man nicht vom Gesetz Gottes erlösung finden. Das eine ist mit dem anderen verbunden. Doch was ist wichtig? Ich glaube das der erste Schritt wichtiger ist als alles andere, und das ist nun mal die Bergpredigt Wichtiger und seine
        Lebensaufgabe war es, die gute Nachricht
        zu verbreiten, und da ist die Bergpredigt
        viel wichtiger. Da geht es hervor, daß
        Gott uns alle vergeben hatund ein warten
        auf das Jenseits nicht notwendig ist,
        denn Gottesreich ist jetzt bereits auf
        dieser Welt da. Das war die gute
        Nachricht die Jesus uns gab.
        Jesu handeln und predigen dienen 'nur'
        dazu den Menschen verständlich zu machen,
        was am Kreuz letztendlich vollzogen wird.
        Diese Formulierung klingt vielleicht ein
        wenig drastisch aber mir geht es darum
        klar zu stellen, dass das Kreuz die
        zentrale Position ausmacht und nicht die
        Bergpredigt u.ä. so wichtig sie
        unbestreitbar auch sind.
        Die Vergebung findet nun mal durch das
        Kreuz und die Auferstehung Jesu statt.
        Die Wichtigkeit lässt sich aus der
        Tatsache ersehen, dass der sterbende
        Jesus selbst am Kreuz die Worte spricht:
        'Es ist vollbracht' (Johannes 19, Vers
        30)
        Der Bezug darauf ist, daß jetzt die Schrift erlöst worden ist.
        Es wurde der Psalm 22 vom Herrn zitiert: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" oder besser und Jesusgerechter müsse es so klingen "Mein Gott, mein Gott..warum tust dus, als hättes du mich verlassen?" Jesus selbst hat seine Jünger mehrfach
        darauf hingewiesen, was ihn erwartet.
        Dies geschah um Ihnen zu helfen das was
        geschehen wird (Kreuzigung und
        Auferstehung) richtig einzuordenen,
        nämlich als Teil der von Gott
        vorherbestimmten Erlösungstat.
        Das geschah immer nur im hinweis, daß die Schrift erlöst werde. Ers durch
        die animali des Paulus wurde sie
        verfremdet. Ich frage mich, was soll die
        steigerung der bereits volzogenen
        Vergebung?
        s.o. es kann also keine Rede davon sein,
        dass etwas bereits vollzogenen
        'Über'steigert wird.
        Und Paulus selbst weisst schon darauf
        hin, dass das 'Wort vom Kreuz' der
        'Knackpunkt' ist, an dem sich der Glaube
        an Jesus Christus entscheidet. (1
        Korinther 17ff) Und dadran leidet die ganze Christenheit
        und führet sie auf einem falschen Weg.
        Die Geschichte der Paulusorientierten
        Kirchen und Sekten sagen es doch. Was
        sagt die Schrift: " An ihren Taten sollst
        du sie erkennen". Wenn ich die Taten der
        Kirchen und Sekten betrachte, da fällt
        ein nichts mehr ein!
        Mir leider oft auch nicht. Aber das ist
        kein Grund die Grundlage des Glaubens an
        Jesus Christus 'über Bord zu werfen' und
        den Glauben an Jesu auf seine Predigten
        und Taten zu reduzieren.
        Das will auch keiner. Doch Jesus sagt auch zu seinen Jüngern, "hinter mir her sollt ihr gehen!" und nicht vorweg. Auch wenn die Bibel heilig ist, so muß man meines Glaubens versuchen, dem Herrn hinterher zu trapsen. Die Entscheidung ob dieser oder jener Artikel im NT Jesuskomform ist oder ein Miracel, bleibt jedem im einklang mit dem Herrn selbst überlassen.
        an Darius:

        Hallo nochmal,

        Wenn der Tod und die Auferstehung die
        zentralen Punkte der 'Heilstat' Jesus
        sind, wie ich oben zu erklären versucht
        habe, muss ich mir natürlich die Frage
        stellen was da passiert ist.
        Er ist am Kreuz stellvertretend für
        unsere Schuld gestorben.
        Zur Erfüllung der Schrift, da die Schuld doch schon mit der Bergpredig Vergebung erlangte. Man muß sich einfach von Paulus trennen.
        Es wird in der Bibel ja auch vom Wolf im Schafspelz berichtet. Paulus war ein Wolf. Worin besteht diese Schuld ? Im Kern
        darin, dass wir Menschen uns gegen Gott
        auflehnen und unser Leben aus eigener
        Kraft und ohne Gott leben. Daraus
        resuliert letztendlich alles das was man
        als Sünde, Schuld etc. bezeichnet.
        Der Preis für dieses Ablehnen Gottes ist
        letztendlich der Tod, die ewige
        Gottesferne oder wie man es auch immer
        bezeichnen mag.
        Hier nun setzt Jesus an. Er nimmt den Tod
        auf sich, und durchbricht Ihn mit der
        Auferstehung. Nun ist ein Weg geebnet,
        auf dem wir Menschen zurück zu Gott
        finden können. Voraussetzung dafür ist,
        dass wir genau diese Erlösungstat Jesus
        anerkennen und für uns in Anspruch
        nehmen. Dann ist uns unsere Schuld die
        Ihn letztendlich ans Kreuz gebracht hat
        vergeben. Und so schliesst sich der
        Kreis. Der Mensch der an Gott/Jesus
        schuldig wurde, ihn ans Kreuz
        trieb/schlug und letztendlich
        verloren/verflucht/tot war, kann durch
        den Sieg Jesu über den Tod gerettet
        werden. Diejenigen die das aber nicht
        anerkennen/annehmen, bleiben
        verurteilt/tot.
        So ist die allgemeine Auffassung, dem ich aber meine Gegenrede stelle. Es ist einzig und allein der erfüllung und die freiheit von dem Gesetz, das mit dem Kreuzestot seine Volbringung dokumentiert. Nur für Paulus wurde ein Menschenopfer notwendig. Doch der Herr Zebraort sagt doch durch Jesaja: "Was soll ich mit euren Opfern.. sie sind mir zuwieder." Das handeln nach Paulus ist Gotteslästerung!,doch es geschiet unbewust, da der Christ es so glaubt wie Du es sagst. Vergebe Gott uns alle.
        Es ist schon ein recht komplexes Thema
        das Du da angeschnitten hast. Aber ich
        hoffe, dass ich Dir ein Paar Denkanstöße
        geben konnte, um mit diesem 'scheinbaren'
        Wiederspruch weiter zu kommen.

        Gruß
        Gerd
        Gruß
        Friedrich

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Jesu Kreuzigung

          Hallo Ihr,
          Hallo Friedrich, Jesus hat damit die Schrift erlöst!
          Die Erlösung von der Schrift, also dem
          Gesetz ist er hier bis zur letzten
          Konsequenz gegangen. Da er uns von der
          Schrift erlöst hat, indem wir das Gesetz
          nichtmehr erfüllen müssen, ist aber die
          Schuld noch nicht erlöst? oder doch!
          Was heißt, 'die Schrift erlöst', bzw. 'von der Schrift erlöst' ?
          Es geht doch darum, dass wir vom Tod als Folge unserer Schuld und Auflehnung gegen Gott und sein Gebot erlöst sind. Und diese Erlösung geschieht durch die Vollstreckung des Urteils, das uns gegolten hätte, an Jesus Christus.
          Davon dass wir das Gesetz nicht mehr erfüllen müssen kann keine Rede sein. Jesus selbst sagt, 'Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, zu erfüllen...' (Mt 5,17 ff) Der anscheinede Zwiespalt ist der in der
          Bergpredig vollzogene Schuldenerlass.
          Wo ist in der Bergpredigt von 'vollzogenem Schuldenerlass' die Rede ?
          Vielmehr macht mir gerade die Bergpredigt bewußt, wie sehr/oft ich beim Versuch Jesu nachzufolgen bzw. seinen Willen zu tun schuldig werde. Da werde ich dann richtig froh, darüber, dass Jesus für meine Schuld gestorben ist. ...Aber das ist
          kein Grund die Grundlage des Glaubens an
          Jesus Christus 'über Bord zu werfen' und
          den Glauben an Jesu auf seine Predigten
          und Taten zu reduzieren.
          Das will auch keiner.
          Aber so hört es sich für mich an. Bitte korrigiere mich, wenn ich da was falsch verstanden habe. Auch
          wenn die Bibel heilig ist, so muß man
          meines Glaubens versuchen, dem Herrn
          hinterher zu trapsen. Die Entscheidung ob
          dieser oder jener Artikel im NT
          Jesuskomform ist oder ein Miracel, bleibt
          jedem im einklang mit dem Herrn selbst
          überlassen.
          Damit begibst du Dich auf ziemlich duennes Eis. Es besteht sehr schnell die Gefahr, die Bibel zu einem Selbestbedienungsladen zu machen, aus dem sich jeder das heraus nimmt was Ihm passt. Wohl gemerkt, das will ich Dir hier NICHT unterstellen.

          Für mich ist die Bibel Gottes Wort und es steht mir nicht zu, sie in 'Jesuskonforme' Teile und sonstiges zu zerpflücken. Sondern ich bemühe mich sie als Ganzes zu sehen und zu verstehen, was zugegebenermassen nicht immer einfach ist. Aber mit dem 'alten' Grundsatz: Die Bibel mit der Bibel zu erklären, kommt man dann doch zum Ziel. Man muss dabei wie gesagt das Ganze im Auge behalten und nicht nur einzelne Verse, sonst kommt man sozusagen 'in Teufels Küche'. Man muß sich einfach von Paulus
          trennen.
          Es wird in der Bibel ja auch vom Wolf im
          Schafspelz berichtet. Paulus war ein
          Wolf.
          NEIN,
          1. siehe oben.
          2. Beachte doch mal das Zeugnis, das Gott selbst von Paulus gibt. Apg 9 vorallem Vers 15.

          .... So ist die allgemeine Auffassung, dem ich
          aber meine Gegenrede stelle. Es ist
          einzig und allein der erfüllung und die
          freiheit von dem Gesetz, das mit dem
          Kreuzestot seine Volbringung
          dokumentiert.
          s.o. Nur für Paulus wurde ein
          Menschenopfer notwendig. Doch der Herr
          Zebraort sagt doch durch Jesaja: "Was
          soll ich mit euren Opfern.. sie sind mir
          zuwieder."
          Hier redet Gott von verlogen und heuchlerisch dargebrachten Opfern.
          Jesu Opfertod am Kreuz macht dann in der Folge tatsächlich Opfer überflüssig, da er selbst als Lamm Gottes die Sünde gesühnt hat. Das handeln nach Paulus ist
          Gotteslästerung!
          Ich handle nicht nach Paulus, sondern versuche nach Gottes Willen zu leben/handeln, und dies im Glauben und Vertrauen auf Jesu Tod und Auferstehung und dem damit verbundenen Angebot der Vegebung.
          Paulus ist lediglich ein Zeuge für Gottes Gnade und ein Lehrer darin, was es heißen kann bzw. wie es aussehen kann nach Gottes Wille zu leben. ,doch es geschiet
          unbewust, da der Christ es so glaubt wie
          Du es sagst. Vergebe Gott uns alle.
          Ich glaube das, weil es so in Gottes Wort steht, und weil ich Gottes Liebe und Beistand immer wieder erfahren durfte.

          Viel Grüße
          Gerd

          P.S Leider sind wir nun völlig von Darius' Ausgangsfrage weggekommen aber ich kann Friedrichs Worte einfach nicht unwiedersprochen stehen lassen.

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^5: Jesu Kreuzigung

            WAHHOOOOOOO GERD !

            Du bist gut!

            Stimme voll zu !

            Tschau
            Tom [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
            Re^5: Jesu Kreuzigung

            Moinmoin Ihr,
            ja, daß ist der allgemeine Glaube, den ich Euch auch lassen möchte.
            Der Glaube richtet sich an die Schuld!!! Jesus spottet dadrüber.
            Johannes der Täufer - er glaubte an die Schuld und fing an zu Taufen, Jesus spottet über Johannes, der eines der größten unter den Menschen sei, doch im Himmelreich währe der größer, der auch nur ein kleines Fünkchen Glauben hat. Johannes wurde für seinen Glauben an die Schuld geköpft. Jesus der gekreuzigte durfte aber wiederauferstehen. Der große Unterschied ist doch sichtbar.
            Wann entsteht Schuld? Doch nur durch das Gesetz, und davon hat Jesus uns befreit, in dem er die Schrift im allem erlöste, bis zur letzten Konsequens (siehe ersten Artikel bzw. 2. Samuel).
            Wenn es jetzt kein Gesetz mehr gibt, kann ich auch nicht göttliche Schuld auf mich laden.
            Gott selbst überläst den Menschensohn den Menschenhänden und nach Menschengerechtigkeit wird dieser Menschensohn gerichtet.
            Doch nicht für Gott.
            Gott läst den Menschensohn auferstehen. Damit ist die Liebe Gottes offenbar geworden, daß im seinem Reich die Menschengesetze keine Gültigkeit haben werden, und er selbst den Menschensohn eben nicht den Menschen überlassen hat.

            Nur Paulus führte die ganze Christenheit auf einem falschen Weg, und erst er besigelte es mit Menschenblut und einem Gott der dieses Blut zur Vergebung irgendwelcher Schuld braucht.So einen Gott der das so macht gibt es nicht. Das ist für den Glauben der Kirchen zwar ketzerisch, entspricht aber der Tatsache.
            Gruß
            Friedrich

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^6: Jesu Kreuzigung

              Hallo Friedrich, ja, daß ist der allgemeine Glaube, den
              ich Euch auch lassen möchte.
              Das ist der Glaube, wie Ihn Gottes Wort, die Bibel lehrt !
              Doch lassen wir das. Wir kommen wohl nicht zusammen da wir beide an unseren Überzeugungen festhalten.
              Schade ist nur, dass Du Deine Aussagen nur sehr allgemein formulierst und nicht an konkreten Bibelstellen festmachst. Doch auch dann kämen wir wahrscheinlich nicht weiter, da Du ja grosse Teile des Neuen Testaments (der ganzen Bibel ?) nicht als das gelten lässt, was sie letztendlich sind, nämlich Teile des Wortes Gottes an uns Menschen.

              Ich jedenfalls, weiß dass ich mit meinem Glauben getrost leben und sterben kann.

              Viele Grüße

              Gerd

              P.S. Wir werden uns 'hier' bestimmt mal wieder bei anderer Gelegenheit, anderen Themen und Fragen begegnen. Bis dann also.

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^7: Jesu Kreuzigung

              Hallo Gerd,

              ..ja Danke für Deine Ausführungen. Zusammen kommen wir schon, in dem wir beide Jesus Wort gelten lassen und mit dem Herrn verbunden sind. Ich denke grade an das Wort:" In meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen".
              Da für mich der Atem (also Geist) wichtiger ist, wie das geschribene Wort, soll doch nicht bedeuten das ich mich nicht freue über Deine Offenbarung. Als nochmal alles gute und Danke.

              Friedrich

  2. Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
    Re: Jesu Kreuzigung

    Hallo Darius Auf der einen Seite wird Jesu Tod
    "gefeiert" (weil Jesus damit die Sünden
    der Welt auf sich genommen hat). Auf der
    anderen Seite aber werden diejenigen, die
    mit Jesu Tod zu tun haben, dafür
    verurteilt, um nicht zu sagen verflucht.
    Ich sehe hier zwei verschiedene Möglichkeiten, Deine Frage zu interpretieren:

    - Einmal geht es um die konkreten Personen, die Jesu Tod verursacht haben Judas, die Hohenpriester, Pontius Pilatus. Diese haben etwas Böses getan und damit Gottes Heilsplan verwirklicht. In bezug auf Judas äußert sich Jesus selbst: "Dieses alles muß geschehen, aber verflucht ist, wer es herbeiführt". Da diese Personen nicht mehr leben, können wir die Sache getrost Gott überlassen und uns höchstens ein negatives Beispiel an dem Verhalten dieser Menschen nehmen.

    - Auf der anderen Seite lese ich in Deiner Frage einen Hang zur Rassendiskriminierung nach dem Motto "die Juden" haben Jesus gekreuzigt. Eine solche Haltung war zwar in der Vergangenheit zu häufig in den christlichen Kirchen anzutreffen, entbehrt aber jeder biblischen Grundlage und wird heutzutage nur noch von Rechtsradikalen vertreten (denen eine christliche Haltung eh egal und Mittel zum Zweck ist). Die heute lebenden Juden haben mit Jesu Tod so viel zu tun wie wir mit der Erfindung des Feuers. (natürlich ist es nicht wünschenswert,
    daß jemand umgebracht wird; was aber die
    Erlösung von den Sünden angeht, ist sie
    für einen Christen ein wichtiger
    Bestandteil seines Glaubens). Meine Frage
    ist nun: Wie geht ein Christ mit diesem
    Dualismus um?
    Tatsächlich können wir HEILfroh sein, daß Jesus für unsere Sünden gestorben und (!!!!) von den Toten auferweckt wurde. Nur auf diese Weise haben wir eine wirkliche und lebendige Hoffnung.

    Der Tod Jesu ist damit eine historische Tatsache und wir leben mit den Konsequenzen ohne gezwungen zu sein, darauf irgendwelche Schuldzuweisungen aufbauen zu müssen.

    Gruß
    Thomas



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