Wie war das damals mit der Geburt von Jesus?

Von: , Frage gestellt am Fr, 23. Nov 2001

Guten Morgen,

Wie war das damals mit der Geburt von Jesus?
Es wird so viel erzählt, wer weiss wirklich, wie das mit der Geburt des Heilands gewesen ist? Ich bitte um Erklärung.
Maria ist doch eine Jungfrau, oder!? Wie kann es möglich sein, dass der Heilige Geist der Vater von Jesus ist?

Cu,
Daniel

57 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    So war es damals, auch für uns alle heute gültig.

    Lieber Daniel, hier für Dich die Erklärung dieser Deiner Frage:

    Alle Jahre wieder wird in aller Welt von den Christen die Geburt Jesu gefeiert. Die irdischen Vorgänge und Umstände aber, die der Heiligen Nacht vorausgingen, sind kaum bekannt. Diese Lücke will ich nun allen daran wahrhaft Interessierten etwas schließen, vor allem mit Hilfe des durch Jakob Lorber wunderbar offenbarten Jakobusevangeliums (JJ).

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    Ankündigung der Geburt des Messias durch die Jungfrau Maria schon im alten Bund.
    Diese frohe Botschaft erfolgte schon im Alten Testament bei Jesaja 7, Kapitel 14 mit den Worten:
    »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
    Diese Prophezeiung ist anerkannt bei Juden, Christen und Mohammedanern. Allein die Christen wissen, daß heute vor fast 2.000 Jahren diese Vorhersage in Erfüllung ging.
    Nun zur auserwählten Familie, in die Jesus hineingeboren werden sollte:

    Jesu irdische Vorfahren und die Verlosung Marias.
    Laut Lorbers Neuoffenbarung stammten sowohl Joseph als auch Maria erwiesenermaßen vom Stamme David ab (Jesu Aussage in GEJ 6, 170, 9). - Josephs Vater hieß Eli und war Zimmermann wie Josef dann auch [GEJ. 01 171, 05] .
    Blutsverwandt war Jesus aber nur mit Maria. Deren Eltern, also Jesu Großeltern, hießen Joachim und Anna. Sie waren wohlhabend und hatten im Tempel ihre Arbeit. Laut DDT 1, 3, 6 soll auch Maria schon wunderbar zur Welt gekommen sein, denn ihre Mutter Anna war hochbetagt „und ohne ein Wunder wäre da an eine Befruchtung wohl nie zu denken gewesen“. Maria war das einzige Kind und wurde zur Erziehung in den Tempel gegeben. Als die schon sehr alten Eltern von Maria starben, wurde das Hab und Gut von Joachim und Anna vom Tempel eingezogen als Ersatz für die Erziehung von Maria.
    Mit 14 Jahren war Maria „reif“ und mußte nach Mosaischem Gesetz aus dem Tempel entlassen werden. Das heißt nicht zur Heirat, sondern zur Entlassung in eine Familie. Alle Familienväter in Judäa wurden aufgerufen. Der allbekannte Zimmermann Josef meldete sich ebenfalls zur Verlosung. Nach dem „Gottesurteil“ mit einem Lilienstab fiel das Los auf den schon Zimmermann Josef. - Vor allem Annas, ein Mitbewerber, hielt diese Verlosung für parteiisch und ungültig. Darauf ordnete der über Annas verärgerte Priester ein weiteres Gottesurteil an und zwar mit Hilfe einer Taube. Diese flog hin zu Josef, worauf alle das Urteil anerkannten. Josef aber war schon alt und Witwer und hatte 5 Söhne. Er war laut Offenbarung JJ 1, 17 und JJ 1, 12 schon ein „siebzig Jahre alter Greis“ und wollte das „Mägdlein“ Maria nicht annehmen, weil er das Gespött im Dorf fürchtete. Er wollte eigentlich nur bei der Verlosung dabei sein. Doch der Priester bedrohte ihn: „Er solle Gottes Urteil fürchten und gehorchen!“ Josef erschrak über diese Worte und bat den Priester für ihn zu beten, damit der Herr ihm wieder gnädig sein. Darauf betete der Priester im Allerheiligsten und Gott, der Herr sprach zu ihm:
    [JJ. 1, 1, 25-29] „Betrübe Mir den Mann nicht, den Ich erwählet habe; denn gerechter als er wandelt wohl keiner in Israel, und keiner auf der ganzen Erde, und keiner vor Meinem ewigen Throne in allen Himmeln! Und gehe hinaus und gebe die Jungfrau, die Ich Selbst erzogen habe, dem gerechtesten der Männer der Erde!“ Hier schlug sich der Priester auf die Brust und sprach: „O Herr, Du allmächtiger einiger Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, sei mir Sünder vor Dir barmherzig; denn nun erkenne ich, daß Du Dein Volk heimsuchen willst!“ Darauf erhob sich der Priester, ging hinaus und gab segnend im Namen des Herrn das Mägdlein dem geängstigten Joseph und sprach zu ihm: „Joseph, gerecht bist du vor dem Herrn, darum hat Er dich erwählt aus vielen Tausenden! Und so magst du im Frieden ziehen, Amen.“

    Mariä wunderbare Empfängnis und ihr Gespräch mit dem Engel
    An einem Freitagmorgen ging Maria Wasser holen, als plötzlich eine Stimme zu ihr sprach:
    [JJ. 1, 3, 2 ff] „Gegrüßet seist du, an der Gnade des Herrn Reiche! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeite unter den Weibern!“ Maria aber erschrak gar sehr ob solcher Stimme, da sie nicht wußte, woher sie kam, und sah sich darum auch behende nach rechts und links um; aber sie konnte niemanden entdecken, der da geredet hätte. Darum aber ward sie noch voller von peinigender Angst, nahm eiligst den gefüllten Wasserkrug und eilte von dannen ins Haus. Als sie da bebend anlangte, stellte sie sobald den Wasserkrug zur Seite, nahm den Purpur wieder zur Hand, setzte sich auf ihren Arbeitssessel und fing den Purpur wieder gar emsig an fortzuspinnen. Aber sie hatte sich noch kaum so recht wieder in ihrer Arbeit eingefunden, siehe, da stand schon der Engel des Herrn vor der emsigen Jungfrau und sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast eine endlos große Gnade gefunden vor dem Angesichte des Herrn; siehe, du wirst schwanger werden vom Worte Gottes!“ Als Maria aber dieses vernommen hatte, da fing sie an, diese Worte hin und her zu erwägen, und konnte nicht erfassen ihren Sinn; darum sprach sie denn zum Engel: „Wie solle denn das vor sich gehen, bin ich doch noch lange nicht eines Mannes Weib und habe auch noch nie dazu eine Bekanntschaft mit einem Manne gemacht, der mich sobald nähme zum Weibe, auf daß ich gleich andern Weibern schwanger würde und dann gebäre ihnen gleich?“
    Der Engel aber sprach zur Maria: „Höre, du erwählte Jungfrau Gottes! Nicht also solle es geschehen, sondern die Kraft des Herrn wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das da aus dir geboren wird, der Sohn des Allerhöchsten genannt werden! Du sollst Ihm aber, wann Er aus dir geboren wird, den Namen Jesus geben; denn Er wird erlösen Sein Volk von all den Sünden, vom Gerichte und vom ewigen Tode.“ Maria aber fiel vor dem Engel nieder und sprach: „Siehe, ich bin ja nur eine Magd des Herrn; daher geschehe mir nach Seinem Willen, wie da lauteten deine Worte!“ - Hier verschwand der Engel wieder, und Maria machte sich wieder an ihre Arbeit.
    [JJ. 1, 4] Als aber darauf der Engel sobald wieder verschwand, da lobte und pries Maria Gott den Herrn und sprach also bei sich in ihrem Herzen: „O was bin ich denn doch vor Dir, o Herr, daß Du mir solche Gnade erweisen magst? - Ich solle schwanger werden, ohne je einen Mann erkannt zu haben; denn ich weiß ja nicht, was Unterschiedes da ist zwischen mir und einem Manne. Weiß ich denn, was das so in der Wahrheit ist: schwanger sein? O Herr! siehe, ich weiß es ja nicht! Weiß ich wohl, was das ist, wie man sagt: ,Siehe, ein Weib gebäret'? - O Herr! siehe mich gnädig an; ich bin ja nur eine Magd von vierzehn Jahren und habe davon nur reden gehört - und weiß aber darum doch in der Tat nichts! Ach, wie wird es mir Armseligen ergehen, so ich werde schwanger sein - und weiß nicht, wie da ist solch ein Zustand! Was wird dazu der Vater Joseph sagen, so ich ihm sagen werde, oder er es etwa also merken wird, daß ich schwanger sei?! Etwas Schlimmes kann das Schwangersein ja doch nicht sein, besonders wenn eine Magd, wie einst die Sara, vom Herrn Selbst dazu erwählet wird? Denn ich habe es ja schon öfter im Tempel gehört, welch eine große Freude die Weiber haben, wenn sie schwanger sind!
    Also muß das Schwangersein wohl etwas recht Gutes und überaus Beseligendes sein, und ich werde mich sicher auch freuen, wann mir das von Gott gegeben wird, daß ich schwanger werde! Aber wann, wann wird das geschehen, und wie? - oder ist es schon geschehen? Bin ich schon schwanger, oder werde ich es erst werden? O Herr! Du ewig Heiliger Israels, gebe mir, Deiner armen Magd, doch ein Zeichen, wann solches geschehen wird, auf daß ich Dich darob loben und preisen möchte!“
    Bei diesen Worten ward Maria von einem lichten Ätherhauche angeweht, und eine gar sanfte Stimme sprach zu ihr: „Maria! sorge dich nicht vergeblich; du hast empfangen, und der Herr ist mit dir! - Mache dich an deine Arbeit, und bringe sie zu Ende, denn fürder wird für den Tempel keine mehr gemacht werden von dieser Art!“
    Hier fiel Maria nieder, betete zu Gott und lobte und pries Ihn für solche Gnade. -Nachdem sie aber dem Herrn ihr Lob dargebracht hatte, erhob sie sich und nahm ihre Arbeit zur Hand.
    Josef und Marias Verhaftung und Todesurteil mit happy end.
    Ausgerechnet die reine Tempeljungfrau Maria war unverheiratet schwanger und das im Alter von nur 15 Jahren! Ein sehr schweres Verbrechen in den Augen der Juden und vor allem der Priester, zumal Joseph und Maria ihr Fehlverhalten nicht eingestanden und so den Zorn der Priester herausforderten. Sie wurden verhaftet, verhört und verurteilt, das immer tödliche „Fluchwasser“ zu trinken. Nach drei Tagen Aufenthalt in einem vorbestimmten Gebirge, wo diejenigen, die das Fluchwasser tranken, hingehen und sterben mußten, kamen aber Maria und Josef zu aller Verwunderung wohlbehalten zurück. Der über alle Maßen erstaunte Hohepriester sagte, wenn Gott sie nicht richtete, dann wolle auch er sie auch für schuldlos und ledig sprechen! Der Ordnung halber und wegen der Schwangerschaft aber solle Josef die Maria zum Weibe nehmen, auch wenn sie so eine junge Witwe würde. - Maria war jetzt Josefs rechtmäßiges Weib. Er dankte Gott aus ganzem Herzen.

    Die beschwerliche Reise mit der hochschwangeren Maria.
    Eine weitere unangenehme Situation bahnte sich an: Kaiser Augustus befahl eine Volkszählung. Auch Josef mußte sich mit seiner Familie in der für Nazareth zuständigen Gemeinde Bethlehem einschreiben lassen. Besser gesagt „beschreiben“ lassen. Das war sehr peinlich für Joseph. Er sagte:
    [JJ. 01 012, 12] Wahrhaftig, dessen schäme ich mich beinahe vor den Söhnen Israels; denn sie wissen es, daß ich ein über siebzig Jahre alter Greis bin! - Was werden sie sagen, so ich das kaum fünfzehnjährige Kind, im hochschwangeren Zustande noch dazu, als mein rechtmäßiges Weib einschreiben lasse?! - Oder soll ich sie als meine Tochter einschreiben lassen? - Es wissen aber ja die Söhne Israels, woher Maria ist, und daß sie nimmer meine Tochter ist!
    Er ordnete seinen 5 Söhnen an
    [JJ. 01 013, 07] „Du, Joel, sattle die Eselin für Maria und nehme den Sattel mit der Lehne; und du, Joses, aber zäume den Ochsen und spanne ihn an den Karren, in dem wir Lebensmittel mitführen wollen!
    [JJ. 01 013, 08] Ihr drei, Samuel, Simeon und Jakob, aber bestellet den Karren mit haltbaren Früchten, Brot, Honig und Käse, und nehmet davon so viel, daß wir auf vierzehn Tage versehen sind; denn wir wissen es nicht, wann die Reihe an uns kommen wird, und wann wir frei werden, und was mit Maria geschehen kann unterwegs! Darum leget auch frische Linnen und Windeln auf den Karren!“
    [JJ. 01 013, 09] Die Söhne aber gingen und bestellten alles, wie es ihnen der Joseph anbefohlen hatte.
    Dann setzte Josef die hochschwangere Maria so weich und bequem wie möglich auf den Rücken einer Eselin, nahm selbst die Zügel in die Hand und führte die Eselin ..., während die Söhne den Ochsenkarren lenkten.

    Die Notunterkunft in einer Felsenhöhle nahe Bethlehem.
    Es kam, wie es der Herrgott haben wollte: Die Wehen setzten abends kurz vor Bethlehem so heftig ein, daß von den 6 Männern eiligst eine Not-Herberge für Maria gesucht wurde: Eine Höhle in einem Berg, in der Hirten bei Unwettern sich und ihre Schafe zur Not in Sicherheit brachten. Maria entdeckte diese Höhle zuerst (JJ 1, 14). Sie fanden Heu und Stroh und bereiteten rasch ein Lager für Maria. Dann sagte Joseph zu Maria, daß er rasch nach Bethlehem eilen wolle, um eine Hebamme zu besorgen. Notfalls solle Joel bei der Geburt helfen, weil er bei einem Arzt in Nazareth entsprechende Kenntnisse erworben hatte.
    Bethlehem lag oberhalb der Höhle auf dem Berg. Als Josef die Höhle verließ, ging der Vollmond über dem Berg auf. Es war die Nacht zum Freitag, den 7. Januar vor heute knapp 2007 Jahren. Es geschahen wundersame Dinge, beschrieben in JJ 15. Die „Wehmutter“, die Hebamme, die Josef in Bethlehem fand, wollte erst nicht mit Joseph mitgehen. Als aber Josef die Umstände schilderte, erkannte sie die Bilder in ihrem Traum, glaubte Joseph und folgte ihm rasch zu der Höhle. Es war schon um die Mitternacht, als sie ankamen. Doch bevor die beiden eintreten konnten, verhüllte eine dichte weiße Wolke dieselbe, löste sich auf und ein gewaltiges Licht drang aus der Höhle der Hebamme und Josef entgegen. Als das Licht erträglicher wurde und die Sicht freigab, sprach die Wehmutter:
    [JJ. 01 016, 10] „Wahrlich, wahrlich, das ist der von allen Propheten besungene Erlöser, der da ohne Bande frei sein wird schon im Mutterleibe, um anzudeuten, daß er all die harten Bande des Gesetzes lösen wird! Wann aber hat jemand gesehen, daß ein kaum gebornes Kind schon nach der Brust der Mutter gegriffen hätte!? Das bezeuget ja augenscheinlichst, daß dieses Kind einst als Mann die Welt richten wird nach der Liebe und nicht nach dem Gesetze! Höre, du glücklichster Mann dieser Jungfrau, es ist alles in der größten Ordnung; darum lasse mich aus der Höhle treten, denn mir fällt es schwer nun auf die Brust, da ich empfinde, daß ich nicht rein genug bin, um die zu heilige Nähe meines und deines Gottes und Herrn zu ertragen!“ Joseph erschrak völlig über diese Worte der Wehmutter. - Sie aber eilte aus der Höhle ins Freie. Als sie aber aus der Höhle trat, da traf sie draußen ihre Schwester Salome, welche ihr ob des bewußten Gesichtes nachgefolgt ist, und sprach sogleich zu ihr:
    [JJ. 01 016, 16] „Salome, Salome! komme und sehe mein Morgengesicht in der Wirklichkeit bestätigt! - Die Jungfrau hat in der Fülle der Wahrheit geboren, was die menschliche Weisheit und Natur nimmer zu fassen vermag!“ Die Salome aber sprach: „So wahr Gott lebt, kann ich eher nicht glauben, daß eine Jungfrau geboren habe, als bis ich sie werde mit meiner Hand untersucht haben!“
    [JJ. 01 017, 01] Nachdem aber die Salome solches geredet hatte, trat sie sobald hinein in die Höhle und sprach: „Maria, meine Seele beschäftiget kein geringer Streit; daher bitte ich, daß du dich bereitest, auf daß ich mit meiner wohlerfahrnen Hand dich untersuche und daraus ersehe, wie es mit deiner Jungfrauschaft aussehe!“ Maria aber fügte sich willig in das Begehren der ungläubigen Salome, bereitete sich und ließ sich untersuchen. Als aber die Salome Marias Leib anrührte mit ihrer prüfenden Hand, da erhob sie sobald ein gewaltiges Geheul und schrie überlaut:
    [JJ. 01 017, 05] „Wehe, wehe mir meiner Gottlosigkeit wegen und meines großen Unglaubens willen, daß ich habe wollen den ewig lebendigen Gott versuchen! – denn sehet, sehet hierher! - meine Hand verbrennt im Feuer des göttlichen Zornes über mich Elende!“
    Nach diesen Worten aber fiel sie sobald vor dem Kindlein auf ihre Knie nieder und sprach: „O Gott meiner Väter! Du allmächtiger Herr aller Herrlichkeit! Gedenke mein, daß auch ich ein Same bin aus Abraham, Isaak und Jakob! Mache mich doch nicht zum Gespötte vor den Söhnen Israels, sondern schenke mir meine gesunden Glieder wieder!“
    [JJ. 01 017, 09] Und siehe, sobald stand ein Engel des Herrn neben der Salome und sprach zu ihr: „Erhört hat Gott der Herr dein Flehen; tritt zu dem Kindlein hin und trage Es, und es wird dir darob ein großes Heil widerfahren!“ Und als solches die Salome vernommen hatte, da ging sie auf den Knien vor Maria hin und bat sie um das Kindlein. Maria aber gab ihr willig das Kindlein und sprach zu ihr: „Es möge dir zum Heile gereichen nach dem Ausspruche des Engels des Herrn; der Herr erbarme Sich deiner!“ Und die Salome nahm das Kindlein auf ihre Arme und trug es kniend und sprach, sobald sie das Kindlein auf dem Arme hatte:
    [JJ. 01 017, 13] „O Gott! Du allmächtiger Herr Israels, der Du regierest und herrschest von Ewigkeit! - In aller, aller Fülle der Wahrheit ist hier Israel ein König der Könige geboren, welcher mächtiger sein wird denn da war David, der Mann nach dem Herzen Gottes! Gelobet und gepriesen sei Du von mir ewig!“ Nach diesen Worten ward die Salome sobald völlig wieder geheilt, gab dann unter der dankbarsten Zerknirschung ihres Herzens das Kindlein der Maria wieder und ging also gerechtfertigt aus der Höhle wieder. Als sie aber draußen war, da wollte sie sobald laut zu schreien anfangen über das große Wunder aller Wunder und hatte auch ihrer Schwester sogleich zu erzählen angefangen, was ihr begegnet ist. Aber sobald meldete sich eine Stimme von oben und sprach zur Salome: „Salome, Salome! verkündige ja niemandem, was Außerordentliches dir begegnet ist; denn die Zeit muß erst kommen, wo der Herr von Sich Selbst zeugen wird durch Worte und Taten!“

    Und so waren als irdische Zeugen von der Geburt Jesu 9 Menschen und zwei Tiere:
    Familienvater Josef, Jungfrau Maria, die Hebamme, Salome, die die Jungfrauschaft bestätigen mußte, die fünf Söhne Josephs: Joel, Joses, Samuel, Simeon, Jakob,
    eine Eselin, ein Ochse ...

    Und so begann das Leben unseres Jesus. Die Nacht war weiterhin voller Wunder. Was hernach weiter geschah, sprengt den Rahmen dieses Beitrages. Der Herr beschreibt es während Seiner Lehrtätigkeit später einmal kurz so:

    [GEJ. 10 146, 01] (Der Herr:) „Siehe, als Ich vor nahe dreiunddreißig Jahren zu Bethlehem in einem Schafstalle von einer reinsten und frömmsten Jungfrau namens Maria, einer einzigen Tochter des Joachim und der alten Anna, die stets im Tempel zu des frommen Simeon Zeiten zu tun hatten, bin in diese Welt geboren worden, da waren es eben die Heiden, die es zuerst schon von weiter Ferne erkannt hatten, daß in Mir etwas Außerordentliches in diese Welt gekommen ist, brachten Mir allerlei Opfer - Gold, Weihrauch und Myrrhen -, und die mächtigsten Gewaltträger Roms in Judäa und über alle römischen Länder in Asien und auch in Afrika erwiesen Mir alle Liebe und leisteten Mir allen Vorschub, besonders bei der traurigen Gelegenheit, als der alte Herodes, dem es zu Ohren gekommen war, daß in Mir den Juden ein mächtigster König geboren worden sei, alle männlichen Kinder von der Geburt an bis ins zwölfte Lebensjahr hatte ermorden lassen wollen; denn Meine irdische Mutter und Mein Nährvater Joseph mit seinen fünf Söhnen, die ihm aus einer früheren Ehe zuteil geworden waren, mußten sich mit Mir nach Ägypten flüchten, und der römische Hauptmann Kornelius und sein Bruder Cyrenius haben Mir bei dieser Flucht viel Liebe erwiesen und sorgten für eine gute Unterkunft in einem fremden Lande.
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    • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
      Noch ein paar Anschlußfragen:

      Servus,

      Du weißt eine Menge, haben aber auch z.B. die Namen
      Jesus, Maria, Joseph und vielleicht auch der Name Bethlehem
      eine tiefere Bedeutung, das könnte ja sein?

      Cu,
      Daniel
      PS: Sag mal war Jesus eigentlich nicht auch Politiker? *g*

      • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
        Re: Noch ein paar Anschlußfragen:

        Lieber Daniel,

        Jesus ist damals zu den Juden gekommen, nicht um zu herrschen, das haben die Juden damals und auch heute noch von ihrem Heiland, Messias erwartet, zumal er, Jesus, auch den Titel "König der Juden" schon aus der Thora, dem Alten Testament, her überliefert zu recht trägt. Er hat auf Befragen hin geantwortet: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" Und der
        Fragesteller, Pilatus, war daraufhin beruhigt, weil er nämlich um die Macht, seine und damit der Römer Macht, sich schon Sorgen gemacht hatte. Den Juden aber schmeckte und schmeckt heute noch nicht diese Antwort, denn Jesus gibt, als von Gott angekündigter und verheissener Messias, einen Hinweis damit auf Sein Reich, das ein geistig-seelisches Reich ist. Wovon viele heute noch nichts wissen wollen. Also ganz klar: Ein Politiker ist Jesus nie gewesen und wollte und will es auch nicht sein. Man hat nur von interessierter Seite her versucht, ihn als gegnerischen Politiker abzustempeln und - wie das heute auch gerne mit Unliebsamen getrieben wird! - in eine bestimte Schublade zu pfropfen.

        Zu den weiteren Fragepunkten:

        Jesus heißt auch „Immanuel“ oder anders geschrieben „Emanuel“ = „Gott mit uns“. Was für die Gottesfürchtigen eine bedeutende Verheißung schon in der Thora war und für alle Zeiten auch ist.

        In GEJ 07.188,15 sagt der Herr: „So ihr (Juden und Pharisäer) Jesajas gelesen und nur in Wenigem verstanden habt, so müsset ihr denn doch wissen, was das sagen will: ,Eine Jungfrau wird uns einen Sohn gebären, und sein Name wird sein >Emanuel<, das heißt >Gott mit uns<!’ Hat sich denn das nicht wie auch alles andere eben an mir erfüllt?!“ In dieser Textstelle des GEJ wird der Wortlaut „Emanuel = Gott mit uns“ aus der Prophetie des Jesaja („Isaias“) übernommen.

        Und ergänzend dazu in GEJ 07.197,11: (Das Volk): „... Wir wissen aber, daß allen Juden ein Messias verheißen ist, dessen Name groß sein wird; denn Er wird heißen Immanuel, das ist: Gott mit uns. Dieser Mensch (Jesus) ist das sicherlich; denn woher käme ihm sonst solche Macht und Weisheit?“ Das Volk selbst hatte also begriffen, wer Jesus ist, die Sadduzäer (Zyniker; nicht an das Jenseits glaubend) aber wollten das nicht begreifen.
        Damit haben wir im GEJ (nahe beieinander) zwei leicht abweichende
        Namensangaben: „Emanuel“ und „Immanuel“.

        Und zusätzlich steht in JJ 171.25 mit Hinweis auf diesen Namen Jesu: „Kennst du den Sohn, den eine Jungfrau gebären wird und wird Ihn heißen ,Immanuel’!?“ und weiter in Ziffer 26: „Siehe, das alles bin Ich!“ sagt das Jesuskind von sich.

        Verwunderlich ist, daß mal der Buchstabe „E“ mal „I“ am Wortanfang dieses Gottesnamens verwendet wird. Es handelt sich hier nicht um einen Vokal, sondern um den ersten Buchstaben des hebräischen Alphabets: das ist „Aleph“ = A = 1 und kann in der Übersetzung aus dem Hebräischen (in unserem Alphabet) auch als „E“ oder „I“ geschrieben werden (bedeutet aber als die „Aleph“ dasselbe).

        Diese 1 = „Aleph“ ist das noch nicht Geteilte, ist die Einheit vor der Schöpfung: ist jener Zustand, aus dem alles kommt = Gott in Seiner Einheit, d.h. bei Sich Selbst (noch vor (außerhalb) der Erschaffung der Welt). Von diesem „A“ („E“ oder „I“) geht die Entwicklung über die „Mem“ (= M = 40) in die Zeitlichkeit (in der materiellen Schöpfung besteht Zeit, nicht außerhalb), denn „M“ (40) ist die Hieroglyphe für Wasser (Wasser = Zeit, Verlauf, Dauer, Welle). Von hier dann zur „Nun“ (= N = 50), in den Zustand des Neubeginns. Dann folgt erneut das „A“ „Aleph“ bzw. „E“ oder „I“ = die 1 für den ungeteilten Zustand (Gott in Seiner Einheit). Und abschließend der Buchstabe „Lamed“ (= L = 30); das ist der Zustand, der weiterbringt (als Bild oder Hieroglyphe der Ochsenstachel).

        Setzt man den Gottesnamen „EMANUEL“ unter Ansatz der Aussagefähigkeit der verwendeten hebräischen Buchstaben (die den Charakter von Hieroglyphen haben) zusammen, ergibt sich folgende Aussage über den Inhalt dieses Gottesnamens:

        Gott geht aus Seiner Ungeteiltheit (Aleph = E) in die Zeitlichkeit, d.h. in Seine Schöpfung (Mem = M) und bewirkt dort einen Neubeginn (Nun = N) und dies ist Gott der Ungeteilte (Aleph = E), der alles in Seiner Schöpfung weitertreibt bzw. veranlaßt (Lamed = L).

        Das ist EMaNuEL: „a“ und „u“ sind Vokale im Wort, um es aussprechen zu können; um diesem Gottesnamen mit diesen beiden Vokalen die Sprachmelodie zu geben, denn in allem liegt ein Ton und Töne ergeben Melodie (entsprechen der Seele im Wort).

        So wird verständlich weshalb EMaNuEL „Gott mit uns“ heißt:
        E = Gott der Herr (der EINE; der „Alles in Allem“)
        M = ist bei uns (ist in der Zeit; in Seiner Schöpfung)
        N = wegen des Neubeginns (der Rückkehr zur EIN-heit wegen)
        E = als Gott den Herrn (als der alleinige Herr und Gott)
        L = mit Seinen Anstößen (und wirkt auf die Geschöpfe ein).
        ----------------------------
        = EMaNuEL = (Gott mit uns)

        Da insbesondere der Prophet Jesaja (Isaia) der Ankündiger des Herrn in Jesus (des Messias = Kristos [Griechisch]) aus der Zeit des AT ist (in einem Weihnachtslied heißt z.B. „Was uns Jesaja sang ...“) und den Herrn mit dem Gottesnamen „EmaNuEL“ benennt, findet man verständlicherweise nichts in der Literatur der Juden des AT, denn Er ist als Messias nicht anerkannt. (Ich konnte dazu nichts finden.)

        Laut GEJ (siehe oben) heißt „Gott mit uns“ mal „EmaNuEL“, mal „IMMaNuEL“. Vermutlich ist „Immanuel“ eine nicht hebräische Schreibweise des Namens (???): wahrscheinlich Aramäisch.
        Zur Zeit des Herrn im Menschensohn (Jesus auf Erden) war Aramäisch die Umgangssprache. Das Alt-Hebräisch (aus der Zeit Mosis) war „nur“ die Sprache der Thora und damit dem Tempel und seinen Schriftgelehrten vorbehalten. (Analogie: Latein der Bibel und kath. Priester[vor Luther].) Die Überlieferung sagt: die Offenbarung am Sinai (an Moses) wurde von Gott nicht nur dem Inhalt nach, sondern auch der Form nach (aller Schriftzeichen des Hebräischen) den Menschen gegeben. So ist es dann nicht erheblich, ob Sanskrit „älter“ ist als Hebräisch. Auf das Hebräische kommt es an, denn es ist die Sprache des Buches (der Thora; der Offenbarung des Herrn an alle Menschen).
        Gestützt auf den göttlichen Ursprung des Hebräischen wird dann verständlich, daß jeder Buchstabe des Wortes der Thora eine tiefe Bedeutung hat und mit den einzelnen Worten des Buches Strukturen gebildet werden können (aufgrund der Zahlenwertigkeiten der 22 Buchstaben). Diese Strukturen in den Worten (Numerik) zeigen auf, wie die Welt „gebaut“ ist und wie das gesamte Erlebnis-Spektrum der Menschen ist. Zum Vergleich: siehe Angaben zu dieser „göttlichen“ Sprache in „Die geistige Sonne“, Abschnitt „Sonnenpalast“ (auf einer der oberen Plattformen des Palastes).
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        • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
          Re^2: Für die anderen Teilaspekte Deiner Fragen:

          Lieber Daniel,

          gerade weil eines der höchsten Feste der Christenheit bevorsteht, nämlich das Weihnachtsfest, und davor also jetzt kommend, der Advent, Advent ist lateinisch und heißt von advenire = hinzukommen, Ankunft, gebe ich Dir gerne noch einige wenige Zusatzinformationen, die von vielen noch nicht gekannt sind, auch Christen tun sich bisher leider manchmal schwer damit. Weil es aber bei Christen gar keine Geheimnisse gibt, geben soll, nach dem Geist Jesu Christi, ist alles für den offenbar, der wirklich wissen will, und so stelle ich Dir und interessierten Lesern hiermit gerne weitere Informationen zur Verfügung, die anzuschauen und darüber nachzudenken, möglichst im stillen Gebet zu Jesus Christus, unseren Herrn, sich lohnt.

          Zum Beispiel Deine Frage nach der Maria dort:

          * Warum heißt die Mutter des Herrn „Maria“?
          * Was verbirgt sich hinter der Verlosung der Maria beim Weggang aus der Betreuung durch den Tempel?
          * Weshalb haben sieben Jungfrauen (inkl. Maria) den Tempelvorhang ausgebessert? Warum wurde er ausgebessert?
          * Warum hat Maria die Vorhangausbesserungen an den Farben Scharlach und echter Purpur durchgeführt?
          * Warum hat sich der Engel bei ihr beim Wasserholen angekündigt?
          * Warum hat der für die Betreuung der Maria Zuständige den Namen „Joseph“?
          * Warum wird das Alter von Joseph mit schon über 70 angegeben?
          * Warum ist der Geburtsort von Jesus „Bethlehem“?
          * usw.

          All das sind sehr bedeutende Angaben, die den Juden sehr wichtige Zeichen des Aufhorchens hätten sein können. Nicht nur für die Juden der damaligen Zeit, sondern genau so für allen Menschen heute. Solche Angaben werden oft nur als Ausschmückung einer Geschichte betrachtet: sie enthalten aber tiefe Weisheit oder Entsprechung zu geistigen Dingen. Um das ein wenig anzustoßen, möchte ich ein paar Angaben zu den Namen „Maria“, „Joseph“ und „Bethlehem“ machen. Es wäre dann schön, wenn Franz zusätzlich die Angaben aus den Swedenborg-Mitteilungen über die Entsprechungen dazu beisteuern könnte.
          Anmerkung: Man darf sicherlich davon ausgehen, daß das NT (in griechischer Sprache verfaßt) die bestehenden alten hebräischen Namen nur in diese damals vorherrschende Sprache übertragen hat (so wie heute auch, z.B. von Johannes nach John, etc.).

          Der Name „Maria“:
          Der hebräische Name heißt „Miriam“. Das bestätigt uns in Jugend Jesu(JJ) der Priester in Kapitel 1, Ziffer 10. Schon im AT gibt es eine bedeutende Miriam: die Tochter des Pharao, die den kleinen ausgesetzten Moses im Körbchen aus den Wassern des Nils fischt. Auch schon hier wird eine bedeutende Person von einer Miriam angenommen, bewahrt und behütet. Schon damals ordnete ein Pharao an, daß alle Kleinkinder getötet werden sollten: es ging schon damals darum zu verhindern, daß ein Jenseitiger, ein Hebräer (ursprünglicher Name IBRI) keine Chance bekommen sollte, hier im Diesseits zu leben. Auch das Klein-Kind Jesus wollte man auf diese Weise eliminieren. Es waren schon immer alle Mittel recht, um die weltliche Macht zu erhalten. („Es gibt nichts Neues unter der Sonne!“ sagen Welt-Weise hierzu.) Der Name Miriam hatte somit für die Schriftgelehrten eine sehr große symbolische Bedeutung. Was aber haben die Schriftgelehrten und Pharisäer mit diesem Wissen zur Zeit Jesu und gegenüber Jesus gemacht? Sie haben sich verhalten wie vormals die Lakaien Pharaos. Der Pharao hat der kleinen Miriam erlaubt, das aus dem Wasser gefischte Kind Mose zu behalten und aufzuziehen. Herrscher sind nun mal lieb zu kleinen Mädchen (da trieft ihnen das Herz). So ist das AT für das NT „vor-bildend“: zeigt an, was sich bilden wird. Der gute Herrscher zur Zeit Jesu ist dann der liebe Cyrenius (der Vize des Römischen Kaisers). Die Schriftgelehrten zur Zeit Jesu hätten das alles wissen können, wenn sie das Hebräische so genutzt hätten, wie sie es „theoretisch“ aus ihrer Thora ja längst kannten.
          Der Name „Miriam“ = M-R-J-M enthält sowohl den Begriff „bitter“ = M-R, als auch den Begriff „Wasser“ = M-J-M. „bitter“ bezieht sich auf das Leid der Mutter um ihr Kind. In dem Begriff „Wasser“ liegt das „Schenken der Zeit“. Das Wasser steht für die Hieroglyphe „Zeit“ und eine Mutter schenkt einem Leben das Sein in der Zeit (im Diesseits). Die „Miriam“ = die leidvolle Mutter schenkt einer Seele mit ihrem Geist, einem jenseitigen Menschen (einem Geistwesen) das Leben in der Zeit (im Hier-Sein), in der materiellen Welt. So ist es verständlich, daß die Mutter Gottes Miriam = Maria heißt. Das lateinische Wort „Mater“ sagt dasselbe. Von daher vermutlich auch die große Bedeutung der „Gottesmutter Maria“. Der Name selbst ist schon die leidgeprüfte Mutter; sie wird es nicht erst, weil dann die äußeren Lebensumstände so eintreten werden. (Der Name selbst sagt das schon vorneweg aus.)

          Der Name „Joseph“:
          Wie bei „Miriam“ schon ersichtlich gab es auch bei „Joseph“ schon einen wichtigen Vorläufer im AT (in den Büchern Moses): den Josef in Ägypten. Auch der Joseph des AT ist ein wichtiger Diener des Herrn. Er ist treu, trifft weise Vorkehrungen, ist selbstlos. Ein wirklich gutes, wirkungsvolles Werkzeug für den Herrn, weil er in großer Demut und damit Selbstlosigkeit ist. Josef in Ägypten tut alles für seinen Herrn; auch Josef der Zimmermann tut alles für seinen Herrn: er ist der ideale Diener des Herr. In Jugend Jesu (JJ) 001.25 steht: „... denn gerechter als er wandelt wohl keiner ...“ Der Herr kann ihn einsetzen, ihm voll vertrauen, daß er alles ausführt, was ihm die innere Stimme als Aufgabe oder Weg anzeigt. „Josef“ heißen zu dürfen ist eine Ehre für einen sehr Demütigen. Der Josef des AT und auch der Josef des NT sind wichtige Werkzeuge des Herrn und Erlösers. Auch hier zeigt sich wieder, daß das AT für das NT vor-bildend ist: es wird angezeigt, was sich bilden wird. Der weltliche Chef des AT-Joseph ist der Pharao; der des NT-Joseph ist der Hohepriester (er sagt, daß Joseph die Maria erhalten soll).
          So sind die Namen „Josef“ und „Maria“ durchaus nicht willkürlich: sie sind die Vor-Bildung dessen, was lange vorher schon vom Herrn für Seine Inkarnation auf Erden vor-bereitet wurde. „Herr, wer kennt Deine Wege?!“

          Der Ortsname „Bethlehem“:
          In GEJ 06.171,04 wird mitgeteilt, „... daß dieser nunmalige (betreffende) Galiläer (Jesus) nicht in Galiläa, sondern in Bethlehem, der Stadt Davids, geboren ist, und daß seine beiden Eltern in der geradsten Linie von David abstammen“ (Zur David-Abstammung siehe Mail vom 17. 11. 2001). Warum wird wohl betont, daß der Herr in Bethlehem geboren sei? Und weshalb wird gesagt, daß das die Stadt Davids ist? (Aus heutiger Sicht: war.)
          Der Name „Bethlehem“ bedeutet „Haus des Brotes“. Um Brot herzustellen, wird Feuer und Wasser benötigt (für den Backvorgang). Es ist ein mühsamer Weg vom Weizenkorn als Same bis zum fertigen Brotlaib. In Bethlehem, im „Haus des Brotes“, des Endproduktes vom Weizen, wenn mithin die Entwicklung oder die langwierige Arbeit zuende ist, kann das Neue dann erscheinen. Und dieses Neue erscheit dort, wo der Ursprung des ganzen messianischen Geschlechtes (David-Geschlecht; David-Eigenschaften) liegt: „in der Stadt (Stätte) David“.

          Hebräisch schreibt man das Wort „Bethlehem“ = B-J-T-L-C-M = 2-10-400-30-8-40 = 490 (Summe). 490 ist die Grenze vor dem Kommen der 500 (7 x 70). Es ist das Ende des 7. Tages, der Ort also, wo jetzt der Übergang vom 7. zum 8. = von dieser Welt in die Nächste stattfindet. Hier in „Bethlehem“ kommt die jenseitige Welt (größer 7 x 70) zu uns herein.

          Schon im AT ist „David“ der Gesalbte, der „Liebling“ des Herrn. Wer aus einem solchen Geschlecht ist, wer aus dieser Linie kommt (wer auf dieser Linie ist), ist würdig. Josef und Maria und der Herr Selbst sind aus dieser Linie.

          Und wieder darf man annehmen, daß all das den Schriftgelehrten nicht unbekannt war. Trotzdem oder gerade deshalb haben sie dann Jesus mit allen verfügbaren Mitteln bekämpft.

          Jesus wird also in der Stätte geboren, wo die lange vorbereitende Arbeit zur Fertigstellung des Brotes sich befindet, das die entscheidende Nahrung für uns ist. Und alle Zuständigen wußten, was der Ausdruck „in der Stadt David“ dem inneren Sinne nach ausdrückt: das Kommen des Messias in dieser Stätte. Das galt es dann zu vertuschen, denn das hätte die eigene Herrschaft unterminiert. Der Herr kam mithin nicht in gute Verhältnisse hinein; er kam in wohl vorbereitete Verhältnisse durch Seine Geburt hinein.

          Kurze Anmerkung: Auch das Wort „geboren“ hat nicht nur einen äußeren Sinn. Aber, das würde sicher hier zu weit führen, wenn
          keine weiteren Fragen sind, schließe ich vorerst diese Advents-
          Freude für Interessierte wieder.

          Dein Norbert.
          ........................................_____________.................................................

          PS:
          Das Wort „Bethlehem“ = B-J-T-L-C-M = 2-10-400-30-8-40 = 490 (Summe). Von der Summe 490 ist die 1. Quersumme „13“. Soviel ich weiß, ist die 13 eine besondere Glückszahl bei den Juden.
          Mögen die aber ihre Chance ergreifen und sicher ebenfalls erbaulich und liebevoll, wie das hier im Brett so gehandhabt wird, darüber weiter aufklären, falls die wollen. Amen.
          .........................................._____________.................................................

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Interpretation von Texten

          Hallo,

          mein problem mit Textinterpretationen ist, dass in irgendwelche Worte Bedeutungen gesehen werden, die der Autor vielleicht nie so gesehen hat. Wenn das mit aktuellen Texten von lebenden Autoren geschieht, hätte man ja immer noch die Möglichkeit, den Autor zu fragen, ob er das wirklich so gemeint hat.

          Bei der Bibel ist nun das Problem, dass die Autoren nicht mehr leben. Also verkneife ich es mir lieber, jedes Wort der Bibel auf die Goldwaage zu legen.

          Viele Grüsse,

          Herb

          • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
            Re: Interpretation von Texten

            Aber lieber Herbert,

            das Problem, das Du aufzeigst, das hatten wir doch alle mal,
            mehr oder weniger. Nur, dieses Problem kann man bei bestimmten
            Texten als gelöst ansehen, wenn man sich den betreffenden
            Erschließungs-Algorithmus dazu betrachtet, ihn zu verstehen ver-
            sucht und sich auf ihn EINLÄSST, wenn man es denn auch wirklich
            innerlich will.
            Somit stellt sich, Deinem selbstgewählten Motto gemäß, nur noch
            die simple Frage, willst Du überhaupt DAS wissen, worum es hier
            geht, oder willst Du nur philosophieren, bzw. nur Wissen, um des
            Wissens willen "reinziehen"!
            Bei den von mir bevorzugten weitergehenden! Texten ist das anders,
            als bei den tradierten Texten. Es sind quasi "Geheim-Texte", deren
            Lösungsvorschrift!, und dann aber auch für jeden!, lautet:
            Wer sich bemüht, mit dem Herzen zu sehen, wie es der berühmte
            Dichter Antoine de St. Exupery vor etwa 60 Jahren so ausdrückte,
            der sieht manche Dinge einzig richtig.
            Auch ich habe länger gebraucht, das zu kapieren. Hab' das sogar
            in meiner Naivität und scheinbaren Souveränität verlacht!
            Aber irgendwann dann später, wohl ein wenig weiser durch meine
            Lebenserfahrung geworden,habe ich mich bewußt darauf eingelassen.

            Und bin Texte, Überlieferungen streng im Geiste des Autors ange-
            gangen. Nach dessen Lese- und vor allem! Verstehensanweisung!!!

            Und seitdem, Herbert, klappt das von Tag zu Tag besser!

            Mir erschließen sich dem oberflächlichen Überleser verborgene
            Seins-Inhalte, die sogar auf verschiedenen Verstehens-Ebenen
            geschachtelt übereinander! miteinander verzahnt sein können.

            So was schreibt sicher kein Reinecker, Hedwig-Kurts-Mahler, oder
            die gute Rosemarie Pilcher. So was schreibt nur ein Gott, bzw.
            läßt das, in Seinem Namen, schriftlich fixieren.

            Um derartige Texte also wirklich verstehen zu können, bedarf es
            einer neuen Denke, einer neuen Denkweise, die man auch, s.o, mit
            "Herzensdenken" gar trefflich umschreiben und verdeutlichen kann.

            Verlaß Dich drauf, große Menschen der Geschichte haben sich drauf
            eingelassen und haben sehr, sehr viel dadurch gewinnen können.
            Die Geschichte ist voll von ihnen. Frauen, Männer.

            Weil sie geistig flexibel waren, und ihr "Herze" öffneten, für
            eine Lehre, die dem rein Verstandesgelehrten, dem Vernunftanbeter
            gar, purer Blödsinn oder Kinderkram sein müssen, weil er selber
            seinen eigenen Erfassungs-Horizont hochmütig begrenzt, reduziert.

            Der Mensch aber, lieber Herbert, ist zu mehr berufen, als nur zu
            arbeiten, zu leben, zu sterben. Der Mensch, lieber Herbert, auch
            Du!, hat eine Seele. Und die ist im Körperkleid, der Umhüllung
            der feinstofflichen Seele, unsterblich!, ewig lebend.
            Sogar neuere parapsychologische Untersuchungen kommen dem inzwi-
            schen näher, der verstorbene Professor Benda am Institut für
            Parapsychologie der Universität Freiburg im Breisgau (Schwarzwald)
            hat da Bedeutendes sogar in wissenschaftlicher Grenzüberschreitung
            zuwege bringen können.

            Aber, wer nicht will, lieber Herbert, der wird natürlich nicht
            gezwungen, klar doch. Dies ist ein sogar göttliches Universalgesetz.

            Und an das, an das hält Sich Selber sogar der Schöpfer.
            Frag nicht warum, sonst muß ich Dir ellenlang antworten.
            (Also nur, wenn Du Dir das antun willst? mein problem mit Textinterpretationen ist, dass in
            irgendwelche Worte Bedeutungen gesehen werden, die der Autor
            vielleicht nie so gesehen hat. Wenn das mit aktuellen Texten
            von lebenden Autoren geschieht, hätte man ja immer noch die
            Möglichkeit, den Autor zu fragen, ob er das wirklich so
            gemeint hat.
            Genau das, lieber Herbert, kann ein echter Christ, der seinen
            Herrgott, der der Autor bestimmter Texte nun mal ist, auch wenn
            Er sich zum Schreiben mehrerer stilistisch verschiedener Schreib-
            Knechte bedient, zumal die Texte in unterschiedlichen Zeiten
            geschrieben wurden!, einfach mal im Gebet darum fragt.

            Herbert, genau das habe ich getan. Und meine exakt für mich ge-
            zielte Antwort von IHM, Gottvater, meinem Liebevollen da im Himmel,
            zugesandt bekommen. Auf SEINE WEISE natürlich. Nicht auf meine.
            Glaube ja nicht, daß ich alles glaube, was mir irgendwer erzählen
            will. Du zum Beispiel!!! Aber - ich prüfe alles! Und das Gute,
            das behalte ich. Wie es Gott in Jesus Christus übrigens auch rät! Bei der Bibel ist nun das Problem, dass die Autoren nicht mehr
            leben. Also verkneife ich es mir lieber, jedes Wort der Bibel
            auf die Goldwaage zu legen.
            Mann, Herbert, gibst Du aber schnell auf.
            Mach nicht so schnell schlapp, wir fangen gerade erst an!
            Die Schreiber leben nicht mehr als materielle Menschen auf der
            Erde, insoweit hast Du sicher recht! Ja!
            Aber der Autor, der lebt erstens und ist zweitens für die Seinen
            jederzeit, rund um die Uhr, ohne Geschäftszeiten!, ansprechbar!
            Und Er beantwortet jede, ich wiederhole JEDE Frage bezüglich
            geistig-seelischen Dingen in Seinem Reich, bzw. Ihn Selber be-
            treffend, - allerdings: auf SEINE, auf GOTTES Weise.

            Herbert, auch ich mußte das erst mal erlernen. Hat auch ein
            Weilchen bei mir gedauert, bin selber kein Einstein! Aber,
            inzwischen habe ich viele hunderte Fragen an Gott geschickt,
            per kostenlosem! Gebet, bzw. Bitte (vergiß die Gebetsvorschriften
            es gibt nur eine Regel dafür: ehrlich, aufrichtig und vertrauensvoll!
            Sonst nix), und alle, restlos alle sind mir
            beantwortet worden. Komischer ZUFALL, was? Ich staune ab und an
            selber darüber noch.
            Geh nun hin, lieber Herbert, und frage einen anderen, beliebigen
            echten Christen, ob der auch mit seinem Liebsten, mit Seinem Gott
            spricht und Antwort kriegt. Jeder echte Christ bestätigt das.
            Ob in Deutschland, in USA, in Israel (dort werden es auch immer
            mehr, aber nicht offiziell!), in China, sonstwo.

            Das ist das offene Geheimnis. Herbert, steig ein. Versuch es mit
            ihm auch selber. Wenn Du es ehrlich, aufrichtig und voll
            Vertrauen wagst. Nur dann hat das Zweck.
            Hilfestellung, wenn ich kann, gebe ich gerne. Dazu ist jeder
            echte Christ berufen! Denn den Seelenfrieden, den ich seitdem
            habe, den will ich nicht allein haben. Jeder sollte ihn haben.
            Aber, wer nicht will, der hat schon. Schaaaade.
            Also, ruf Ihn selber an, im kostenlosen G-Netz (G für Gebet!).

            Dein oller Norbert.

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Mal was längeres von mir...

              Hallo Norbert,

              ich denke nicht, dass es so etwas wie einen allgemeingültigen Algorithmus gibt, mit dessen Hilfe Texte interpretiert werden. Jeder Text muss in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden. Einen Text einfach anhand der Worte die da stehen zu interpretieren führt nur bei Quellcode irgendwelcher Programmiersprachen zu einem Erfolg.

              Du schreibst von "Geheim-Texten", die für "jeden" eine Lösungsvorschrift bieten. Das ist ein Widerspruch an sich. Entwerder geheim oder öffentlich für jeden zugänglich. Du verstehst, worauf ich hinaus will?

              Antoine de Saint-Exupérys Kernaussage aus "Der kleine Prinz" ist wohl "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar". Aber auch das ist nur ein Teil seines Wesens. Ich habe mich nicht viel mit Saint-Exupéry beschäftigt, aber soweit ich weiss war er ein Humanist mit sehr viel Ethos. Die Tatsache, dass er sehr extremen Situationen ausgesetzt war (und diese Situationen, wie Hunger, völlige Isolation und Tod) in einigen Romanen ganz gut beschreibt, erklärt vielleicht seine Sichtweise ein bisschen. Von ganz allein ist er jedenfalls nicht zu dieser Sichtweise gekommen.

              Du schreibst, Du bist Texte streng im Geist des Autors angegangen. Welche Texte welcher Autoren, wenn ich fragen darf? Und haben diese Autoren wirklich eine Lese- und Verstehensanweisung dazugeschrieben? Der Bibel hätte eine explizite Anleitung gut getan, dann hätte es so etwas wie die Kreuzüge nie gegeben.

              Wenn Du in einem Text verschiedene "Verstehens-Ebenen geschachtelt" siehst, frage ich mich, wie der Autor darauf Antworten würde. Bei Bibeltexten kann das jeder Behaupten, die Autoren leben schon lange nicht mehr. Und warum sollte ein Autor seine Texte derart komplex verschachteln. Schliesslich will er ja eine Botschaft loswerden (oder auch nicht).

              Und nein, ich denke nicht, dass ein Gott die Hand eines Verfassers führt. Das macht der schon selber.

              Wenn die sogenannte Seele "feinstofflich", also aus Materie besteht, dann wäre sie schon nachgewiesen. Über Seelentheorien können wir uns hier elendslang unterhalten. Ich habe mich ein Weilchen mit komplexen genetischen Netzalgorithmen beschäftigt. Die können Dir eine Schaltung entwerfen, die kein Mensch genau versteht, aber dennoch funktioniert (und das bei minimalem Einsatz von Bauteilen). Netze können sehr wohl ein "eigenleben" entwickeln, aber haben sie damit auch eine Seele? Die Seele ist ein Spirituelles Prinzip, das die Quelle aller geistigen Handlungen und Vorgänge bildet. Wenn sich nun diese Netze mit "Eigenleben" dazu entschliessen, etwas auf eine bestimmte Weise zu tun (und nicht auf eine andere), haben sie dann eine Seele? Über die Seele haben sich die Christen schon lange gestritten. Albert Magnus hat da einen netten Text dazu geschrieben (De anima - Über die Seele).

              Und ich Frage doch: Warum soll sich der Schöpfer an das von Dir beschriebene "Universalgesetz" halten? Tu's mir an :)

              Es ist billig, zu behaupten, ein Gott habe etwas geschrieben, indem er sich irgendwelcher Schreiberlinge bedient. Genau solche Argumente stossen mir übel auf. Wenn einer etwas schreibt, dann soll er auch dazu stehen. Hinterher zu behaupten, ein Gott habe ihn dazu angeleitet ist einfach nur billig. Solche psychologischen Tricks dienen dazu, Menschen zu manipulieren. Der Glaube an einen oder mehrere Götter hat seinen Hintergrund in der Natur des Menschen. Manche Menschen nutzen das eben aus.

              Du schreibst, Du prüfts alles, was man Dir erzählt, und nur das Gute behälst Du. Wie läuft dieser Auswahlprozess ab? Die Summe Deiner Erfahrungen bestimmt Dein denken. Dein Unterbewusstsein, Dein tierischer Anteil, der spricht da auch mit rein. Pol Pot war sich sicher, nur das Beste für sein Volk zu wollen, in dem er Landwirtschaft als die einzig wahre Lebensform sah. Das hielt er für Gut. Mohandas Karamchand Gandhi hielt Gewaltfreiheit für Gut. Jeder bildet für sich seine Sicht der Dinge.

              Der Glaube an einen Gott hat für viele Fehler gesorgt. Der von Dir beanspruchte Einstein hat einmal gesagt "Gott würfelt nicht!" und darauf seine Quantentheorie in die Falsche Richtung überarbeitet.

              Solange Du im Gebet antworten für Dich findest, ist das in Ordnung. Nur das Sendungsbewusstsein, das bei streng gläubigen Menschen so dominant hervortritt, das kann ich weniger leiden.

              Viele Grüsse,

              Herb

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re: HUCH, von mir auch...

              Tach lieber Herbert,

              wie Du gehe auch ich davon aus, daß es nicht so etwas wie einen
              allgemeingültigen Algorithmus gibt, mit dessen Hilfe alle Texte
              interpretiert werden können. Ganz sicher nicht.
              Du gehst die Sache allerdings von der logischen,der nachvollzieh-
              bar! wissenschaftlichen Ansatzweise her an. Die, in sich!, natür-
              lich ein geschlossenes Denkmodell ist, und aufgrund ihrer eigenen
              strengen Regelgesetzgebung sicher nicht! beliebig interpretierbar
              sein KANN.

              Nur: Nicht jeder Text ist ein logischer, oder gar ein für jeden
              nachvollziehbarer! Weil es eben, und das nimmst Du mir bisher
              nicht ab, wie ich sehr wohl weiß, Texte gibt, die sich der bis-
              herigen Denk- und Verstehensweise, wie sie allgemeinhin gelehrt
              werden, entziehen. Und zwar auch irgendwie "intelligent", aber
              intelligent in einem anderem Begriffsinhalte von intelligent, als
              Dir bekannt ist!

              Du erinnerst Dich bestimmt soweit an die Bibel, Neues Testament,
              daß Du den Satz gehört hast: Die kleinen Kinder, die Unmündigen,
              die verstehen meine Worte, aber die Weisen, die Gelehrten, die
              Professoren usw., die können sie nimmermehr verstehen. Obwohl ich
              meine Worte für jeden klar hörbar sage!
              Diese Aussage, sinngemäß, nicht wörtlich (keine Paragraphenklau-
              berei einmal, okay=), von Jesus bringt es auf den Punkt.

              Weil Kinder mit einer inneren Herzenssehe, einem quasi dritten
              Auge des Herzens nämlich, Dinge und Zusammenhänge verstehen
              können, was geschulte und gebildete Erwachsene, durch ihre
              Denkschema-Kategorisierung und quasi -Normierung nicht mehr be-
              herrschen!!! Sie müßten es denn neu und sehr, sehr mühselig neu
              erlernen! - Das meinte Jesus damals; wie heute gültíg!
              Das meinte auch der Flieger des WK, Antoine de St. Exupery, mit
              seinem weltberühmten Zitat. Er, er hat es verstanden. Ich darf
              das, weil ich mich da hineingeackert!!! habe, auch verstehen.
              Und aus dieser neu erarbeiteten Verstehensgrundhaltung, die ich
              auch Dir gegenüber als GEHEIM-Sprache titulierte, erschließt sich
              das Verstehen des eigentlichen Sinnes einer Aussage, deren
              Verstehen bei der falschen Zielgruppe, nämlich den nur Kopf-ge-
              steuerten Schriftgelehrten und Pharisäern, kontraproduktiv für
              Jesus's Zielsetzung gewesen wäre, aber positiv in Seinem Sinne,
              in Seinem Geiste, für die Gemütsmenschen, wenn ich sie Dir gegen-
              über mal so nennen darf.
              Für die einen GEHEIM, dieselben Worte für andere aber offen, klar
              und lieblich, harmonisierend und voll Herzenswärme!
              So hatte sich das Jesus auch "intelligent" gedacht! Indem er
              Wortbegriffsbedeutungen wählte, von denen er wußte, daß die einen
              es so verstehen würden,wie er es ursprünglich auch ehrlich meint,
              und die anderen stehen da und staunen - und kapieren nichts. Weil
              ihnen die vorgetragene Logik ein Blödsinn, ein Schmarrn, oder
              närrisches Zeuch sein muß, - aus ihrer ERWACHSENEN-KRÄHWINKEL-
              Logik, die sie in den Schulen haben eingebleut bekommen, irgend-
              wann. Jeder Text muss in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden.
              Eben, genau das meine ich.
              Jesus will,und das in der gesamten Bibel, den Seinen, denen also,
              die dieses HERZENSDENKEN des Antoine noch oder wieder können,
              etwas auf einer Verstehensebene"rüberbringen",salopp ausgedrückt,
              wovon er gleichzeitig vermeiden will, daß es die etwas hochmüti-
              geren Doktores, Geleeeeeerten (geleert vom Gemüt!), die sich was
              auf ihre hochgeistige (Pseudo-)Bildung einbilden (zu Unrecht nach
              Jesu Christi Wertung!)auch verstehen. Diese Letzteren, würden
              sich eher die Zunge abbeißen, als zu fragen, Meister, ich kapiere
              das nicht, lehre mich, dieses auch recht in Deinem Sinne zu ver-
              stehen. Würden die Letzteren sich dazu überwinden können, wären
              sie nicht mehr hochmütig, sondern demütig ein wenig schon - und
              könnten somit auch den Lerninhalt des Jesus verstehen lernen.
              So aber ist ihnen das "zu trivial", zu simpel, zu abstrus, zu un-
              durchsichtig usw. usf., was Jesus in seinen Gleichnissen für die
              SEHENDEN!, zu denen auch ich gehören darf,was mich aber sehr viel
              Mühen und Arbeit gekostet hat, wieder demütig zu werden!, einfach
              und klar vorexerziert. Die einen kapieren es mühelos, die anderen
              nimmer! (Weil sie es nämlich im HERZEN!!! gar nicht wollen. Sie
              ziehen den Elfenbeinturm IHRER WISSENSCHAFT dem Geplapper eines
              dahergelaufenen Nazareners,dessen Vater als Gelegenheitsschreiner
              bekannt war, vor! Diese Geisteshaltung also verhindert, gezielt,
              das Verstehen-Können der Message, janz salopp "rübergeschaufel"!

              Und, lieber Herbert, sicher ist Dir jetzt ein wenig klarer, wie
              ich das meinte! Ich gehe aber noch weiter, denn dieser daherge-
              laufene Wüstensohn zweifelhafter Herkunft dazu, der hatte noch
              mehr auffe Pfanne, indem er in anderen "TEXTEN", nur für die Sei-
              nen übrigens gedacht, die anderen lachen sich krank darüber! Ist
              mir klar, und stehe dennoch zu den Insider-Texten! Indem Jesus
              also in anderen "TEXTEN" weiter ins Detail ausgehend, denn das NT
              ist ja quasi in den Evangelien nur eine Art Stenogramm der wich-
              tigsten Aussagen in komprimierter Form,davon spricht, daß es über
              der gerade vorgestellten Ebene noch weitere Verstehensebenen tief
              strukturiert und noch viel, viel weiser und universeller!!! vor
              allen Dingen gibt, regt er natürlich die Seinen, also auch mich,
              damit natürlich!!! an, auch selbigen Ebenen näher zu kommen, in-
              dem man sich auch damit beschäftigt. Da bin ich noch bei, denn
              auch ich bin nicht eine Super-Leuchte, sondern nur ein kleines
              Licht. Weiß aber immerhin, daß der Weltgelehrte Immanuel Sweden-
              borg, ein großer, bedeutender Wissenschaftler, auf diesem Gebiet
              ein wahrer Meister wahr, und mehrere Ebenen höher aus den selben!
              Worten noch weit, weit tiefere und stimmende sowie in sich stim-
              mige Bedeutungsinhaltsebenen erkennen und auch für meine schlich-
              te Ebene runtertransponieren konnte. Wofür ich dem bedeutenden
              schwedischen Forscher des 17. Jahrhunderts auch sehr dankbar bin.

              Damals war, lieber Herbert, es noch nicht Usus an den Universitä-
              ten, Geistes- und Naturwissenschaften zu trennen. Das war eine
              Unsitte und Unart, die das Denken negativ beeinflussen mußte -
              und auch gewaltig in mindestens 2 Jahrhunderten seitdem tat!
              Erst neuerdings finden Geistes- und Naturwissenschaften über
              bestimmte Aspekte und Effekte wieder zueinander, die sie die
              Trennung überwinden lassen wird in schon absehbarer Zeit. Das,
              das ist auch für mich sehr, sehr erfreulich. Swedenborg hat
              schon damals Natur- und Geisteswissenschaften stets nur als
              Einheit zurecht gesehen, und nur aus dieser Einheit ist das
              Ganze nämlich als komplexe Struktur überhaupt verstehensmöglich!
              Durch das immer weiter sich atomisieren von Fakultäten in
              Unterfakultäten - kommt man nicht weiter, der Sinnkern wird
              immer undurchschaubarer! Erst die Synergieeffekte des ganzheit-
              lichen Denkansatzes schaffen da neuerdings ein wenig Abhilfe
              schon, Herbert. Und somit ist der Ausblick der Wissenschaften
              bereits gezeigt, aber: wo gibt es GENERALISTEN, die das alles
              subsummieren, zusammenfassen können, bündeln, und interdiszipli-
              när geachtet und respektiert vortragen können, als was es wirk-
              lich ist, DAS, was untersucht wird. In so vielen Fakultäten!
              Auch der gute Steven Hawkins hat sich im D-Zug-Tempo in seine
              Theorien verrannt, der gute! Die Weltformel ist da, ein kleines
              Kind hat sie! Ich hab sie. Jeder, der Augen hat, zu sehen, hat
              sie vor sich die Weltformel! Es sind nicht die 4 Bausteine der
              DNS, nein, peanuts sind dies!
              Es sind die drei, bzw. vier Buchstaben, die alles subsummieren,
              vollständig um- und be-schreiben, erklären und fassen!
              g, o, d, oder im deutschen: g, o, t, t,

              Ein Kind kapiert das, das wirst auch Du mir abnehmen, Herbert?!
              Der Wissenschaftler steht davor, wie der Ochs vor'm Scheunentor!
              Und ist danach so klug, als wie zuvor.

              Immanuel Swedenborg war beides! Weltweit geachteter Wissenschaft-
              ler und kleines Kind im Geiste Jesu Christi zugleich!

              Mach Dir mal den Spaß, hol Dir in der Bibliothek irgendwas von
              dem Mann. Er schreibt brilliant. Ich durfte für den Swedenborg-
              Verlag in der Schweiz auch ein klein-bißchen Tastaturtippend
              helfen, voriges Jahr! Bezüglich Swedenborgs Auslegung der Offen-
              barung des Johannes, letztes Buch der Bibel im Neuen Testament!
              Ich habe nur so mit den Ohren geschlackert, als ich diesen Text
              auch für mich "reinzog"! Brilliant ist arg untertrieben.
              Göttlich begnadet erklärt Swedenborg die Sinninhalte des Bibel-
              Textes, den kaum einer ansatzweise kapiert. Weil zu mehrdeutig
              für die Einen, zu verquast und unverständlich für die Anderen, zu
              hoch, u.a. für mich damals!, und für wieder andere Menschen halt
              einfach nur perpetuierte Märchenstunde ...

              Aber, dem rechten Geist, - hier: Geheimlehre!!! - dem erschließt
              sich beim Lesen, in Verbindung mit dem inspirierenden Spiritus
              rector, Gott!, eine tiefere Begriffsverständnisebene.
              Man kann sie lernen! Aber, das setzt Abkehr von innerem Hochmut voraus, nämlich Demut und andere sogenannte "göttliche" Tugenden.

              Aber, Herbert, da muß ich Dir und anderen hier im Brette sicher
              recht geben, wer will heute schon solch altmodische Sachen hören,
              lesen oder gar selber einüben, wie: Tugenden??? Igittigitt.
              Und dann erst Kardinals- oder göttliche Tugenden gar - ...

              Herbert,habe ich mich diesbezüglich zumindestens ein kleinbißchen
              Dir verständlich machen können, wie das mit den von mir hier
              exemplarisch für viele weiterführende "Texte" so beschaffen ist? Du schreibst von "Geheim-Texten", die für "jeden" eine
              Lösungsvorschrift bieten. Das ist ein Widerspruch an sich.
              Entwerder geheim oder öffentlich für jeden zugänglich. Du
              verstehst, worauf ich hinaus will?
              Na aber sicher doch. Aber, wenn Du meinen Beitrag oben liest,
              dann verstehst Du, wie ich darauf geantwortet habe, um diese
              Fragestellung in einem mit zu "erschlagen", oder? Antoine de Saint-Exupérys Kernaussage aus "Der kleine Prinz"
              ist wohl "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche
              ist für die Augen unsichtbar". Aber auch das ist nur ein Teil
              seines Wesens.
              Aber Herbert, das ist der wesentliche Teil seines Wesens,
              dafür ist der Antoine "unsterblich", in weltlichem Sinne betrach-
              tet!, geworden. Weil viele Menschen ihn darin verstehen und
              endlich, endlich mal etwas lesen können, was ihre innerste Ein-
              stellung reflektiert. Ansonsten ist ja diesbezüglich auf dem
              Literaturjahrmarkt meißt trübe Einheitssoße bzw. Steckrübenbrei!
              (Rein metaphorisch zu sehen, bitte nicht wörtlich!!! Diese Ebene
              soll nur andeuten, daß es darüberschwebende, UNSICHTBARE, Ver-
              stehensebenen gibt! Nicht mehr als nur andeuten.) Ich habe mich nicht viel mit Saint-Exupéry
              beschäftigt, aber soweit ich weiss war er ein Humanist mit
              sehr viel Ethos. Die Tatsache, dass er sehr extremen
              Situationen ausgesetzt war (und diese Situationen, wie Hunger,
              völlige Isolation und Tod) in einigen Romanen ganz gut
              beschreibt, erklärt vielleicht seine Sichtweise ein bisschen.
              Nein Herbert, das ist es ganz! sicher nicht!
              Dadurch lernt man nicht, mit dem Herzen zu sehen!
              Man erlernt dieses schwierige Sujet nur - durch innere Haltung!
              Durch Demut!!! - Herbert! Wer aber weiß heute noch, was Demut
              eigentlich ist, was sie bedeutet, wozu sie "nützlich" ist!!!
              (Was scheinbar nichts nützt, braucht man auch nicht zu lernen,
              nicht wahr?)
              Wobei ausdrücklich zu bemerken ist,sonst verstehen es Viele nicht

              Sich demütigen ist etwas völlig verschiedenes als
              Jemanden demütigen!

              Ich meine das natürlich jetzt nicht im vordergründigen Sinne,
              wo es offensichtlich ist!, sondern im charakterlichen Geiste,
              wo es schon ein wenig! schwieriger ist, das zu verstehen. Aber,
              es ist wenigstens nicht zuuuu schwer, und somit durchaus als
              Einstieg brauchbar. In das göttliche !!! Thema: DEMUT.

              Und genau dieses Thema hat ein kleines Volk im Nahen Osten bis
              heute noch in seiner Masse nicht! verstanden. Und deswegen gibt
              es Krieg. Und das große Volk in Mitteleuropa, daß 45 gedemütigt
              wurde, von außen her, das hat die Demut -einigermaßen jedenfalls-
              verstanden, und darum hat es keinen Krieg. Und kriegt in dieser
              Zeit absehbar mit dieser Geisteshaltung auch keinen mehr.

              Aber auch dies, selbstverfreilich von mir mit mehreren Sinnver-
              stehensebenen strukturiert,als Lernmaterial für diejenigen Leser,
              die sich das gerne und freudig "antun" wollen, sich diesem Lehr-
              mittel von mir unterziehen wollen, nur als Einstiegshilfe zu ver-
              stehen, um göttlichen "Texten" in ihrem Gehalt näher kommen zu können. Denn nichts anderes ist Sinn und Zweck meines Tuns und
              Trachtens hier. Der Bibel hätte eine explizite Anleitung gut getan, dann hätte
              es so etwas wie die Kreuzüge nie gegeben.
              Die Ebene, die Du damit, dadurch ansprichst, darum ging es dem
              Autor der Bibel, der sich verschiedener Schreiber bediente, be-
              dingt allein durch die verschiedenen Jahrhunderte und auch ver-
              schiedener Autoren für die Evangelien, um verschiedene Gemüter
              in ihrer Geisteshaltung individueller ansprechen zu können, nicht
              vordergründig, sondern nur äußerst peripher. Auch, aber am Rande!

              Der Autor, Gott, die Beweisführung zum Autor erschließt sich, um
              Deine und anderer Fragesteller Fragen vorweg zu nehmen, nur dem
              mit diesem inneren Auge, der inneren "Sehe" (wie Gott es selber
              auszudrücken beliebt in deutsch!) hat eine viel grundsätzlichere
              Zielsetzung in ihren "TEXTEN". Sie soll auf ewig!!! Gottes Kinder
              geschichtlich belehren, was sich einst zugetragen hat, sie soll
              viele Noch-NICHT-Gottes-Kinder ernsthaft dazu anhalten, sich mit
              dem Thema Gott und SEIN! WILLE auseinanderzusetzen (nicht im Ver-
              stand oder in Vernunft, das führt in bekannte Sackgassen!), sie
              soll aufzeigen, wohin Gott falsch interpretieren führen kann, s.
              AT-Horror-Beispiele dorten!, s. Kreuzzüge um 1.000 nach Christi
              Geburt (Jeder kriegt sein Fett ab!), und sie soll Einführung in
              die tiefere Herzensdenkweise im Himmel sein, da auch die neuere
              Sterbensforschung, Kübler-Ross hat dazu bedeutende Werke publi-
              ziert, sich dem Thema Weiterleben nach dem Tode der Seele nähert.
              Darüber hinaus hat die Bibel noch sehr viele weitere Verstehens-
              Ebenen, von denen aber auch ich bekennen darf, daß sie sich mir
              noch nicht alle erschließen. Mein Trost ist, daß Gott, als er
              dazu befragt wurde von einer anderen Seele, antwortete: "Sogar
              die höchsten Engel im Himmel haben noch nicht ganz allen Sinnge-
              halt meines Wortes mit dem Mensch erfaßt." Das beruhigt natürlich
              ungemein, regt aber doch auch an, sich noch ein wenig tiefer in
              die Materie reinzuknien - weil sich durch das damit Lernen und
              Beschäftigen dem so Tätigen: SEELENFRIEDEN in seinem eigenen
              Herzen eröffnet. - Verstehen kann das aber nur ein schon etwas
              darin eingearbeiteter Mensch, auch und sicher können das gewisse
              fernöstliche Menschen, die aus anderen Religionsansätzen - zu
              genau demselben Schlusse kommen. Für mich eine indirekte
              "Beweisführung" für die offenbarten Worte Gottes, der sagte, daß
              Er Selber einst einem jeden Volk der Erde dieselben Weisheiten
              vorgestellt und erklärt hatte. Wobei die unterschiedlichen Kul-
              turen jedoch dies unterschiedlich und in verschiedenen Teilaspek-
              ten verfremdeten, wegließen (aus nachvollziehbaren profanen Grün-
              den) und oft geheim vor dem ge(nas-)führten Volk durch Vordenker
              überall und allerorten hielten - und leider immer noch halten.
              Ich spreche da gerade auch und insbesondere die sich christlich nennenden Amtskirchen in Deutschland an, denen ich letzteren bö-
              sen Vorwurf machen muß!


              Wenn Du in einem Text verschiedene "Verstehens-Ebenen
              geschachtelt" siehst, frage ich mich, wie der Autor darauf
              Antworten würde.
              Herbert,mir und anderen Christen hat der Autor darauf geantwortet
              auf SEINE wohlgeweiste, charakteristische "Art". Eine Wesensart
              kann auch so eigentümlich, so charakteristisch sein, daß man von
              quasi "Fingerabdrücken" sprechen könnte. Daran erkennt man ihn.
              Und dieser Autor lebt außerdem. Ist nicht "tot". Oder "wech", wie
              ein bekanntes nahöstliches Wüstenvolk es mit ihrem Gott und ihren
              Propheten seit 2000 Jahren nun schon irgendwie zu ertragen lernte

              Übrigens hat auch der allseits bekannte Dalai Lama eine sehr
              ausgeprägte und fast unnachahmliche Art, meinst Du nicht auch? Bei Bibeltexten kann das jeder Behaupten, die
              Autoren leben schon lange nicht mehr.
              Das ist Deine bloße Vermutung! Sie ist falsch.
              Denn der Autor ist nur einer: Gott.
              Die Schreiberlinge, da hast Du allerdings recht; auf Deine Ver-
              stehensebene nun eingehend.
              Aber wiederum deren Seelen auch nicht; denn deren Fleisch - ist
              verwest, vermodert, verwittert, wech. Aber deren Seelen - sind
              wiederum bei Gott, geborgen. Denn Gott ist mit den Seinen! Und warum sollte ein
              Autor seine Texte derart komplex verschachteln. Schliesslich
              will er ja eine Botschaft loswerden (oder auch nicht).
              JEIN!
              Wie ich oben schon ausführte, will der Autor seine "Message" an
              die Zielgruppe bringen, und das tut er, indem er die "Message" so
              kryptologisch präpariert, daß die leider mitlesende Gruppe, die
              die Message von der "frohen Botschaft" noch nicht verstehen SOLL,
              mit für ihren begrenzten, dogmatisch und vor allem charakterlich
              eingegrenzten Verstehenshorizont unbegreifbaren Worten versieht,
              die der Zielgruppe völlig eingängig, klar und "hell-leuchtend"
              sind. Warum sollen die charakterlich vor allen Dingen noch nicht
              so weiten Menschen die "Message" nicht verstehen?
              Damit sie heilige Dinge nicht wie Perlen vor die Säue schmeißen!
              Damit sie nicht aufgrund ihres Verstehens später um so schärferes
              Urteil im "Gericht" über sich empfangen brauchen! Also ein beson-
              derer Gnadenakt Gottes hierin.

              Denn, lieber Herbert, ein Mensch, der einen Fehler macht, ohne
              so recht zu wissen,warum er diesen Fehler macht, wird doch sicher
              milder am Ende zu bestrafen sein, im "Gericht", als ein Mensch,
              dem alles haarklein zuvor erklärt wurde, der auch zu verstehen
              gab, alles zu kapieren, aber dann quasi wissentlich das Falsche
              tut, getan hat. Der wird um so härter im "Gericht" bestehen!!!
              Leuchtet doch ein, oder? (Das war ein Teilaspekt der vielen
              Aspekte Gottes, ein winziger Teilaspekt!) Und nein, ich denke nicht, dass ein Gott die Hand eines
              Verfassers führt. Das macht der schon selber.
              Sicher, seine Muskeln machen das.
              Der Schreiberling, nicht der Verfasser!, der hat seinen Willen,
              wie in der berühmt-berüchtigten Seance ein Schreibmedium, Gott
              unterstellt. Der schreibt also durch ihn.

              Lieber Herbert, wer aber schreibt in altaramäisch, oder in
              englisch, oder wieder eine Minute später in griechisch, in
              chinesisch gar, wenn ein Schreibmedium außer 4 Jahren Volks-
              schule nie Spezialunterricht hatte? Solche Fälle sind bei
              Professor Dr. Benda, der inzwischen verstarb, in der Universität
              Freiburg im Breisgau/Schwarzwald am Institut für Parapsychologie
              dokumentiert. Auch ich war schon dort, im Uni-Archiv, um mich
              einzulesen.

              Oder wer schreibt da, wenn eine Seance verstorbene Geister
              beschwört, und dann tatsächlich in völlig unbekannter Schrift
              für alle Anwesenden etwas niedergelegt wird. Wochen, Monate
              später erst kann es irgendein Sprachexperte als nur ihm und
              ganz wenigen Menschen bekannte Schrift deuten???

              Na, Herbert, jetzt geht es ins "Eingemachte"! Es wird schwer
              Interdisziplinär! Ohne ganzheitliches Denken keine Lösungsstruk-
              tur denkbar. Meine ich ganz, ganz vorsichtig in Deine Richtung. Wenn die sogenannte Seele "feinstofflich", also aus Materie
              besteht, dann wäre sie schon nachgewiesen.
              Stop! Denkfehler!
              Feinstofflich ist von der Begriffsdefinition vielleicht ein
              wenig unglücklich sprachlich ausgedrückt, meint aber eindeutig
              nicht-materiell. Wie auch schon Max Planck einst erkannt hat, als
              er das Welle-Korpuskel-Modell vor Augen hatte, daß alles!!! auf
              Geist beruht. Denn auch Licht kann sowohl gegenständlich, als
              Korpuskel, aber auch nicht-gegenständlich, als Welle beschrieben
              werden, jedoch beides nicht gleichzeitig!
              Feinstofflich ist also GEIST, Geist-Äther, wobei alte Lexika, von
              vor der Jahrhundertwende weiterführen, wenn man dort unter diesen
              unserem Jahrhundert fremden Begriffen nachschlägt. Ich habe das
              mit dem Brockhaus von 1898 einmal getan, dort kommt man diesbe-
              züglich weiter. Über Seelentheorien können wir uns hier elendslang unterhalten.
              Ich habe nicht vor, mich darüber zu unterhalten. Oder andere
              damit zu "unterhalten". Wirklich nicht. Da haben wir uns sicher
              mißverstanden! Ich habe mich ein
              Weilchen mit komplexen genetischen Netzalgorithmen
              beschäftigt. Die können Dir eine Schaltung entwerfen, die kein
              Mensch genau versteht, aber dennoch funktioniert (und das bei
              minimalem Einsatz von Bauteilen). Netze können sehr wohl ein
              "Eigenleben" entwickeln, aber haben sie damit auch eine Seele?
              Eindeutige Antwort: NEIN. Die Seele ist ein Spirituelles Prinzip, das die Quelle aller
              geistigen Handlungen und Vorgänge bildet. Wenn sich nun diese
              Netze mit "Eigenleben" dazu entschliessen, etwas auf eine
              bestimmte Weise zu tun (und nicht auf eine andere), haben sie
              dann eine Seele?
              Nein, Du meinst jetzt Artverwandte zur sogen. "Fuzzy-Logik"?
              Denn auch deren "Eigenleben" ist durch streng vorgegebene
              Kriterien in sehr engem Rahmen sogar "determiniert"! Was diesen
              Netzen nur eine sehr schmalbrüstige "Handlungsbandbreite" gibt.

              Eine göttl. inspirierte Seele,die ich in Anspruch nehme zu haben,
              die hat immer, auch wenn scheinbar nur 2 Möglichkeiten bleiben!,
              weit mehr Lösungsmöglichkeiten bzw. Auswege aus der "gegebenen
              Lage", als sich der Aufgabensteller nur vorstellen kann. Weil
              die göttliche Inspiration quasi "online", um in dieser mechanis-
              tischen "Denke" zu verweilen, meine Seele mit genau den richtigen
              "Inputs" versehen wird, um genau das zu bewirken, was "richtig"
              ist.
              Lieber Herbert, "richtig" jetzt nicht nur begrenzt gesehen auf
              die gerade gegebene Übungsaufgabe,sondern "richtig" zumindestens
              auch im Sinne des Probanten, dessen weitere Lebensführung, und
              auch den Hochmut des Übungsaufgabe-Stellers! Also mehrdimensional geistig-seelisch das Übungsaufgaben-Schema spren-gend, indem darüberhinausgehend. Ohne das Schema selber zu ver-
              letzen. Denn für den Aufgabensteller soll ja auch alles schön
              nachvollziehbar in seiner Sandkastendenkmethodik bleiben. Hier.
              Im Beispiel, jedenfalls! Und ich Frage doch: Warum soll sich der Schöpfer an das von
              Dir beschriebene "Universalgesetz" halten? Tu's mir an :)
              Weil es nicht bloß ein läppisches "Universalgesetz" ist, sondern
              zugleich auch in sich "göttlich". Sein "Fingerprint" quasi. Für
              Seine Wesensart, Seinen Charakter. Das "göttliche" Universalge-
              setz,ich bleibe bei dieserm Begriffs-Charakterisierung, FREIHEIT,
              was könnte es größeres, gewaltigeres und göttlicheres denn noch
              geben? Sag Du es mir? Mir fällt da nix ein, auch nicht mit
              Inspiration.

              Aber gerade diese Freiheit, sorgt - früher oder später - bei den
              vielen in alle Richtungen von Gott wegeilenden Seelen, die ihre
              Freiheit austoben müssen, wir - auf der Erde!, dafür, Herbert!,
              daß sich nach und nach diese Seelen einzeln!!! besinnen, woher
              die Freiheit, von wem, und wie gütig der Geber, und wie zurecht
              göttlich er außerdem, und - deswegen werden sie irgendwann ein-
              zeln umkehren, heim, retour an die Vaterbrust, der "daheim" im
              Türstock steht und auf das verlorene Kind, aus der Fremde von den
              Schweinetrögen dort zurückkehrend, wartet, sehnsüchtig wartet und
              dem armen Teufel auch noch einen Schritt entgegenkommt, (indem Er
              Selber, Gottvater als Jesus Mensch wird, sich das Elend antut, um
              den Seinen nah zu sein, und den Weg zurück ins gute Vaterhaus
              aufzuweisen,vorzugehen! Muß die Kükenherde nur noch nachwatscheln
              und sich dann daheim unter die Fittiche der Glucke kuscheln!
              Um jetzt einmal exemplarisch mehrere Metaphern ineinander zu
              schachteln, die dasselbe aussagen, wie die Gleichnisse in der
              Bibel im sogenannten Neuen Testament auch. Nichts anderes sagt
              der Vater im Himmel durch die Bibel, Sein Wort, und Er ist das
              Wort Selber. Mit jeder Geschichte in der Bibel. Unterschiedlich.
              Aber inhaltlich gleichend.
              Die Bibel ist und bleibt die Geschichte Gottes mit dem Menschen! Es ist billig, zu behaupten, ein Gott habe etwas geschrieben,
              indem er sich irgendwelcher Schreiberlinge bedient. Genau
              solche Argumente stossen mir übel auf.
              Herbert, das ist gut, daß Dir das aufstößt!
              Warum das gut ist? Weil Du damit sofort eindeutig siehst,
              wo bei Dir die Denkblockade sitzen muß!
              Willst Du einem Gott verbieten, so vorzugehen?
              Hat Gott oder wer anders oder ich je behauptet, daß Gott in
              einfachen, durchaus nachvollziehbaren Handlungen vorgeht?
              Nur: das glauben zu können, dazu bedarf es innerer Haltung!
              UND: eine gewisse Portion investiertes VORSCHUSS-VERTRAUEN!
              Gib es zu, das hast Du bisher noch nicht eingeschossen?!

              Man kann einem selber Unbekanntes nicht immer mit dem bisher
              vertrauten Klempner-Werkzeug aufschließen. Manchmal muß es
              ein anderes Werkzeug sein, z.B. ein Magnetschlüssel, oder ein
              elektronisches Impuls-Schloß.
              Oder, bei Gott, darf es eine demütige, bzw. zur inneren Demut
              bereit seiende, Herbert - das genügt nämlich auch schon! -, Hal-
              tung sein. Mehr nicht. Den Rest, den "besorgt" der liebende
              Vater im Türstock, auch hier, auch bei Dir. Ganz sicher!!!
              (Wenn der Alte Herr mit Rauschebart, um das Klischee einmal
              fortzuspinnen,es mit mir geschafft hat,warum dann nicht mit Dir?) Wenn einer etwas schreibt, dann soll er auch dazu stehen.
              Lieber Herbert, wenn er das aber gar nicht kann?
              Weil er zu dämlich ist, das von ihm geschriebene geistig-selisch
              zu "raffen", zu "schnallen", zu "kapieren"??? Was dann?

              Wie erklärst DU DAS? - ICH ERBITTE!,denn mehr kommt mir nicht zu,
              Deine Antwort, gerne kurz!, DAZU!!! Hinterher zu behaupten, ein Gott habe ihn dazu angeleitet, ist
              einfach nur billig.
              Wenn es nur eine Behauptung ist, haste 100 pro recht damit, ja!!!

              Wenn es aber die Wahrheit ist, was dann, lieber Herbert? Sag was
              bitte auch dazu! Solche psychologischen Tricks dienen dazu, Menschen zu
              manipulieren.
              Unzweifelhaft richtig, wenn es denn derartige Tricks sind!
              Nicht immer darfst Du von Deiner Denkweise auch beim Gegenüber
              ausgehen. Bei mir kannste das locker, denn ich denke auch so wie
              Du, weil: früher hatte ich nur! sooo gedacht, wie Du. Heute kann
              ich aber auch anders denken. Und verstehen! Und die Gläubigen
              detailliert begreifen, in ihrer Not des NICHT-VERSTANDEN-WERDENS.

              Dafür habe ich aber die Möglichkeit, mich adäquat artikulieren
              zu können. Und sollte dies aber dann, diese Gabe, in den Dienst
              der armen Mitmenschen stellen, was ich gerade hiermit tue, die
              sich sonst in ihrer Glaubens-Denke nicht mehr ausdrücken können. Der Glaube an einen oder mehrere Götter hat
              seinen Hintergrund in der Natur des Menschen.
              Manche Menschen nutzen das eben aus.
              Da ist sogar sehr viel Wahres dran. Haste recht!
              Sie nützen das sogar zu sehr schäbigen, niederen Dingen aus!!!
              Die Tatsache nämlich,daß Glauben-Können!!! in jedem Menschen ist. Du schreibst, Du prüfts alles, was man Dir erzählt, und nur
              das Gute behältst Du. Wie läuft dieser Auswahlprozess ab?
              Herbert, das war Deine bisher beste Frage!
              Ich, der ich bisher so beredt und rhetorisch drauf war,
              bin sprachlos! Ich kann Dir das nicht nachvollziehbar beschreiben
              Das wüßte ich selber gern.
              Ein Ansatz,den Du sicher nicht akzeptieren kannst,wäre vielleicht
              daß mein Herz in mir(nicht der Hohlmuskel!) dies in Verbindung
              mit Gott gegenprüft, ob das Vorgelegte gerade von Gott ist, oder
              von irgendwelchen Testern, von böswillige Scherzemachern oder gar
              zu kommerziellen Zwecken! Die Lebenserfahrung von mir ist es
              sicher nicht! Die bringt diesbezüglich nicht viel. Hat anderswo
              ihre Hauptanwendung. Die Summe Deiner Erfahrungen bestimmt Dein Denken.
              JEIN.
              Vom einfachen Verstandes- und Vernunft-Denken her betrachtet, ja!
              Vom geistig-seelischen Sein her - sicher nicht!
              Denn auch bei völlig neuer geistig-seelischer "Lage" werde ich
              sicher "richtig" im Geiste Gottes "ent"scheiden, wenn ich Ihn
              zuvor im kurzen Gebet, vielleicht 2 Sekunden lang nur, um Hilfe-
              stellung bitte. Dann ist auch das Handeln "richtig".
              Wie sich manchmal erst Tage, Wochen später herausstellen werden
              wird! (Öfter schon erlebt!)

              Wobei "richtig" jetzt auch wieder mehrdimensional, auf mehreren
              Ebenen also! (nicht: 3, 4, n-dimensional im kartesischen Sinne)
              gemeint ist.

              Dein Unterbewusstsein, Dein tierischer Anteil, der spricht da auch
              mit rein.
              Das ist für Handeln ohne! Gott selbstverständlich richtig!
              Aber nicht für Handeln unter ausdrücklicher UNTERORDNUNG UNTER
              GOTTES EWIGEN GEIST bevor man zu Handeln beginnt, in einem Kurz-
              Gebet nonverbal z.B.

              Pol Pot war sich sicher, nur das Beste für sein Volk zu wollen, in dem er Landwirtschaft als die einzig wahre
              Lebensform sah. Das hielt er für Gut.
              Jetzt nehm ich Dich mal auf die Rolle! - Das ist doch auch GUT?
              Oder nicht?

              Nur hat er getötet! Nur hat er die Menschen ihres freien! Willens
              beraubt! Und er hat nur an sich und seine eigene Meinung gedacht!
              Und somit ist es "moralisch",von einer höheren Warte her gesehen,
              nicht mehr gut.
              Gäbe es diese "höhere Warte" nicht, also die höhere "Ebene", dann
              wäre gemäß "L'etat, c'est moi!" sein Tun sicher nur mit GUT zu
              bewerten, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
              (Wobei irrelevant wäre, was der Westen für ein Affen-Theater auf-
              führt, wenn er die Gebeinhäuser zu sehen bekommen wird!) Mohandas Karamchand Gandhi hielt Gewaltfreiheit für Gut. Jeder bildet für sich seine Sicht der Dinge.
              Ich war Ausbilder beim Heer der Bundeswehr. Hab' die Leute im
              effektiven Töten ausgebildet! Und im möglichst nicht selber ge-
              tötet werden, dabei! Fand ich auch gut! Echt!
              Daß ich das heute etwas differenzierter sehe, wirst Du mir sicher
              abnehmen. Ich erspare Dir meinen Sermon dazu! Der Glaube an einen Gott hat für viele Fehler gesorgt.
              Ja, es werden viele Eulen nach Athen getragen, heute noch! Der von Dir beanspruchte Einstein hat einmal gesagt"Gott würfelt
              nicht!" und darauf seine Quantentheorie in die Falsche Richtung
              überarbeitet.
              Lassen wir den armen Mann wech. Er ist der Meistüberschätzte des
              vorigen Jahrhunderts. Zu hoch gejubelt worden, das mußte ja ein
              böser Absturz werden! Solange Du im Gebet antworten für Dich findest, ist das in
              Ordnung.
              Herbert, darf ich Dir auf Knien für Deine Bewertung danken???
              (Achtung: Eine Sonderform von Humor in der Nähe!) Nur das Sendungsbewusstsein, das bei streng gläubigen
              Menschen so dominant hervortritt, das kann ich weniger leiden.
              Gut,daß Du mich nicht mit "Sendungsbewußtsein" angesprochen hast.
              Sonst ...

              Ehem, welche Sendung, wessen bewußt eigentlich?
              Und welcher Kirche denn streng-hörig geradezu, wie Du es meinst? Viele Grüsse,
              Aber sicher doch, sind wir wieder auf Reihe und friedlich,
              tun die Dolche auf dem Rücken verstecken und spielen wir
              sittsame, duldige und humorvolle Bürger, bis zum nächstenmal,

              Dein oller Norbert.

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Re: tief!

        bet lechem heißt brothausen. diese überaus tiefe wahrheit hat norbertchen ausgelassen. ich werde schon noch rausfinden, wo er das alles abgeschrieben hat. laß dich nicht blenden.

        gruß!



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