Ratgeber zu war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

Von: , Frage gestellt am So, 7. Nov 2004

War Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

so könnte man den Bericht des englischen Historikers Martin Allen interpretieren.

in dem Bricht "Die Friedensfalle" (Link:NTV.-.Die.Friedensfalle.Unglaublichkeiten.wmv ) bei NTV hörte man:

Lange vor der deutschen Invasion in die Sowjetunion machte Hitler England (Churchill) folgendes Friedensangebot:

(überbracht vom päpstlichen Nunzio (Botschafter) in Spanien an den dort sich aufhaltenden englischen Botschafter)

14. November 1940 (!)

1. sofortiger Rückzug der deutschen Besatzungstruppen aus Frankreich Belgien, Holland, Dänemark und Norwegen

2. Wiedergutmachung der entstandenen Schäden

3. Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates

4. allgemeine Abrüstung

5. Vernichtung der Angriffswaffen

Beim britischen Stab sorgte das Friedensangebot für helle Aufregung, doch Churchill dem man ja bereits vor 1939 gewisse deutschfeindliche "Absichten" bislang unbewiesen unterstellte, hatte andere Pläne.

Churchill stellte eine Falle in die die deutsche NS Führung tappen sollte.
Dieser Plan rief bei den britischen Kabinettskollegen teilweise heftige Entrüstung vor.

Die SO 1 (innerhalb des Geheimdienstes "Special Operation 1")
stellt eine Friedensfalle auf, um Zeit zu gewinnen. Mit Scheinverhandlungen suggeriert man Hitlerdeutschland, daß es innerhalb des Kabinetts und der Regierung angeblich eine große Zahl Politiker gäbe, die großes Interesse an der Umsetzung des von Deutschland vorgeschlagenen Friedensvertrages hätten, jedoch muß und möchte man dazu Churchill stürzen!, und sodann kann man mit Deutschland Frieden schließen. Auch das englische Königshaus stände hinter diesem Plan.

Man nutzte diese Verhandlungen um Hitler glauben zu lassen, (weil Churchill bald abgesetzt werde), er hätte freie Hand gg. die Sowjetunion, mit der es bislang keine Ausseinandersetzung gibt, der Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin bestand.

Hitlerdeutschland als Speerspitze gegen den Bolschewismus einzusetzen, war ja eine mit der ersten Finanzierung der Hitlerbarden (u.a. Thyssen, Prescott Bush, Du Pont, Rockefellers Standard Oil, General Motors) Q: (http://wealth4freedom.com/Elkhorn.html) in Zusammenhang stehende Absicht die ja grundsätzlich nicht erledigt war.

Hugh Dalton, Kriegsminister und Chef des Geheimdienstes musste durch die dabei entstandene kontroverse Auseinendersetzung seinen Hut nehmen, da Churchills ihn als scharfen Kritiker seiner Politik nicht mehr dulden wollte!

Am 28.02.1941 schreibt er daß dieser (hinterhältige kriegstreiberische) Plan Winston Churchills mit seinem Gewissen unvereinbar sei.
Detail, zwar nahm er an, daß es im Kriegfall auch zum "Knochenkegeln" gegen die Hunnen kommen könnte, sehe es aber als moralisch verwerflich an, diesen durch Churchill vorgeschlagenen Weg wirklich zu beschreiten, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

(Anm. TG.: Letztendlich legt man sich Hitlerdeutschland zu diesem Zeitpunkt schon zurecht um ihm zu gegebenem Zeitpunkt (Dresden 1945) den Gar auszumachen, die Vernichtung Deutschlands wurde, so die Möglichkeiten je bestünden, zu diesem Zeitpunkt, während Deutschland ein Friedensangebot unterbreitet (s.o.) festgeschrieben!)

Der einzige Zweck dieser Hinhaltetaktik bestand darin, die Sowjetunion mit in den Krieg hineinzuziehen, und Hugh Dalton wusste, dass dies viele, viele Menschenleben kosten würde und verweigerte sich heldenhaft uneigennützig!

Der Staatssekretär des britischen Außenministerium Lord Robert Wensitat (Schreibweise?) hielt die wahren Gründe der Verhandlung in einer Notitz an den britischen Aussenminister wie folgt fest:

Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus!
Und diejenigen die das nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts kapiert! Wir haben genug von Friedensangeboten vom Männern wie Dahlerus, Goerdeler, Weissauer und Konsorten.

Dieses Dokument, bezeichnet Martin Allen als durchaus "entlarvend" .
Denn sie besagt deutlich, daß die Bedrohung der britisch dominierten Weltordnung, nicht durch den Nazismus, sondern durch Deutschland und der Deutschen Reichsidee ausgeht!

----inne halten-----

----weiterlesen-----

Hier wird eindeutig belegt, daß hochrangige britische Politiker ganz andere Ziele mit dem Krieg verbinden, als die Menschen, die dessen Lasten zu tragen haben, setzt Martin Allen fort.

Auch der neue Außenminister Englands Anthony Eaden (?), folgt den Ausführungen seines Staatssekretärs.
Verhandlungen mit Deutschland, die das Friedensangebot ernst nehmen und hätten umsetzen können (s.o.) finden nicht statt!

Jedoch Strippenzieher der gesamten Hinhaltetaktik gg. Deutschland war Sir Winston Churchill!

Anm.:
Punkt 3 Des Friedensplans war die Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates. Punkt 1 der Rückzug aus Norwegen!

Über welche Wege hätte die Sowjetunion ohne den polnischen Korridor angegriffen werden können?
Ostpreußen? Ostsee? 80 km Slowakische Grenze?

Churchill hatte die Chance, den Krieg im Westen zu beenden, er tat es nicht!
Deutschland besetzte Frankreich im Handstreich und bot postwendend an, es wieder zu verlassen, incl. Wiedergutmachung der Schäden, und man lehnt ab?

Martin Allen erregte zuletzt Aufsehen mit seinem neuesten Buch, in dem er auf die engen Verbindungen zwischen dem britischen Königshaus und der NS Führung aufdeckte!

Im Public Record Office, dem englischen Staatsarchiv, liegen in bis zu 7 Stockwerken unterirdisch atombombensicher bis auf den heutigen Tag, relevante Akten zur Thematik, die jedoch unter "Rudolph Hess" abgelegt sind auf Beschluss der britischen Regierung bis 2017 unter Verschluss. Die Akten dürfen bis dahin nicht geöffnet werden!

Warum wohl!

Mich beschleicht das Gefühl, daß an der Geschichte irgendwas nicht stimmt!
Aber was!

Gruß Torsten

49 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
    Re: war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

    Hi, War Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

    Lange vor der deutschen Invasion in die Sowjetunion machte
    Hitler England (Churchill) folgendes Friedensangebot:
    (überbracht vom päpstlichen Nunzio (Botschafter) in Spanien
    an den dort sich aufhaltenden englischen Botschafter)
    14. November 1940 (!)
    Warum wohl. Die Briten verfügten über ausgezeichnete
    Kontakte in die Führung der Wehrmacht und auch in
    den SD. Sie wussten genau, wann Hitler wie einen
    Furz machte. So wussten die britischen Dienste mithin
    sehr genau, was es mit einem solchen "Angebot" auf
    sich hat. Zumal, wenn so ein Angebot einen Tag später
    mit der Zerstörung von Coventry "untermalt" wird.

    (vgl.: http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/luftkr...)

    ...
    Um für die geplante Invasion in England die erforderliche 
    Lufthoheit zu gewinnen, begann am 13. August 1940 die 
    "Luftschlacht um England". Die Großangriffe der deutschen 
    Luftwaffe konzentrierten sich auf britische Flottenverbände, 
    Rüstungsindustrien, Luftabwehrstellungen und ...
    ...
    Nach schweren Verlusten wurden die deutschen Großangriffe 
    Mitte September eingestellt. Da die durchschnittliche 
    britische Flugzeugproduktion von 470 Jagdmaschinen im Monat 
    doppelt so hoch lag wie die deutsche, war die vom Deutschen 
    Reich angestrebte Luftüberlegenheit zu einer Illusion geworden.
    ...
    Erstmals war London am 5./6. September 1940 als Angriffsziel 
    freigegeben. Mitte Oktober wurden die Luftangriffe auf das mittel-
    englische Industriegebiet ausgeweitet. 500 Bomber flogen in der Nacht 
    zum 15. November 1940 den schwersten Angriff gegen eine 
    englische Stadt und zerstörten Coventry nahezu vollständig.
    ...
    1. sofortiger Rückzug der deutschen Besatzungstruppen aus
    Frankreich Belgien, Holland, Dänemark und Norwegen
    2. Wiedergutmachung der entstandenen Schäden
    3. Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates
    4. allgemeine Abrüstung
    5. Vernichtung der Angriffswaffen
    LOL. Wer stand hinter einem solchen Angebot?
    Wirklich Hitler? Die SO 1 (innerhalb des Geheimdienstes "Special Operation 1")
    stellt eine Friedensfalle auf, um Zeit zu gewinnen. Mit
    Scheinverhandlungen suggeriert man Hitlerdeutschland, daß es
    innerhalb des Kabinetts und der Regierung angeblich eine große
    Zahl Politiker gäbe, die großes Interesse an der Umsetzung des
    von Deutschland vorgeschlagenen Friedensvertrages hätten,
    jedoch muß und möchte man dazu Churchill stürzen!, und sodann
    kann man mit Deutschland Frieden schließen. Auch das englische
    Königshaus stände hinter diesem Plan.
    Und die Deutschen, die auch gute Kontakte nach England
    hatten, haben einen solchen "Trick" natürlich niemals
    vermutet? Diese tumben Sachsenvölker! Man nutzte diese Verhandlungen um Hitler glauben zu lassen,
    (weil Churchill bald abgesetzt werde), er hätte freie Hand gg.
    die Sowjetunion, mit der es bislang keine Ausseinandersetzung
    gibt, der Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin
    bestand.
    Die Idee, die SU anzugreifen, kam imho von Hitler und
    nicht von Churchill. Der Angriff wurde für Hitler not-
    wendig, weil klar war, dass unter den gegebenen Voraus-
    setzungen England nicht zu besiegen war.

    Streng genommen müsste man Churchill "vorwerfen", sich
    nicht von Deutschland besiegen haben zu lassen und damit
    Deutschland automatisch in den fatalen Vernichtungskrieg
    nach Osten getrieben zu haben ;-) Deutschland besetzte Frankreich im Handstreich und
    bot postwendend an, es wieder zu verlassen, incl.
    Wiedergutmachung der Schäden, und man lehnt ab?
    Postwendend? Mich beschleicht das Gefühl, daß an der Geschichte irgendwas
    nicht stimmt!
    Aber was!
    Finde es raus. Mein Favorit bei solchen Fragen sind
    Shirer (ISBN 3881991204 [Buch anschauen])
    und Höhne (ISBN 3572013429 [Buch anschauen]).

    Grüße

    CMБ

  2. Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
    Re: war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

    Hallo Torsten!

    Zugegeben, Hitler wollte anfangs den Krieg mit England nicht, sondern stellte sich eher eine Zusammenarbeit mit dem "germanischen Brudervolk" vor, aber doch nicht zu diesen Bedingungen! Als Heß rüberflog und den "Friedensplan" unterbreitete, war DER Zug schon lang abgefahren...
    Zu Heß und seinem Geisteszustand wurde ja schon so einiges verbreitet. Dabei darfst du natürlich nicht die Seiten lesen, die du in deinem Mail als Referenz für die These von Churchill als Kriegstreibermonsterungeheuer nennst. Beides sind klar und eindeutig Neonazi-Seiten!!! Hilfreicher wäre es vielleicht, sich mal den Film über die Nürnberger Prozesse anzuschauen (rein auf Heß bezogen...).
    Bisschen enttäuscht bin ich allerdings von n-tv. Hat sich bei denen keiner das Material angesehen, bevor´s gesendet wurde?

    Vg
    Christian

    • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

      Hallo
      Zugegeben, Hitler wollte anfangs den Krieg mit England nicht,
      sondern stellte sich eher eine Zusammenarbeit mit dem
      "germanischen Brudervolk" vor, aber doch nicht zu diesen
      Bedingungen!
      Aber man muss sagen, dass Hitler Herbst 1939
      den Krieg mit England sehenden Auges riskierte,
      obwohl in der deutschen Bevölkerung eine
      Kriegsmüdigkeit existierte und obwohl er
      wusste, dass England ein harter Gegner werden würde.

      Als Heydrich den Setup für Gleiwitz vorbereitete,
      wusste Churchill über die Geheimdienstkontakte
      im SD vorher, dass Hitler nach fingierten
      polnische Übergriffe den Krieg gegen Polen
      eröffnen würde.

      Was taten die Briten? Um Hitler zu stoppen, schlossen
      sie einen Beistandsvertrag mit Polen ab (25.8.).
      Und Hitler? Er tobte. Er schrie. So wie er 3 Tage vorher
      (SU-Nichtangriffsvertrag) vor Freude wie ein Kind tanzte.
      Er war nun sauer. An diesem Tag begann der Untergang
      Deutschlands. Das ahnte er sicher. Aber er machte
      weiter und zog es durch. Und England? Konnte oder
      wollte es sich die einst größte Macht der Welt
      leisten, nicht zu ihrem Wort gegenüber Polen zu stehen?

      Grüße

      CMБ

      • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

        Hallo

        Als Heydrich den Setup für Gleiwitz vorbereitete,
        wusste Churchill über die Geheimdienstkontakte
        im SD vorher, dass Hitler nach fingierten
        polnische Übergriffe den Krieg gegen Polen eröffnen würde.

        Was taten die Briten? Um Hitler zu stoppen, schlossen
        sie einen Beistandsvertrag mit Polen ab (25.8.).
        ...Und England?
        Konnte oder wollte es sich die einst größte Macht der Welt
        leisten, nicht zu ihrem Wort gegenüber Polen zu stehen?
        Ist der letzte Satz nicht etwas zu pathetisch ?
        (zumal vorher ja steht, wie die Briten ihre Interessen
        verfolgten)

        Nescio

        • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

          Hallo Konnte oder wollte es sich die einst größte Macht der Welt
          leisten, nicht zu ihrem Wort gegenüber Polen zu stehen?
          Ist der letzte Satz nicht etwas zu pathetisch ?
          (zumal vorher ja steht, wie die Briten ihre Interessen
          verfolgten)
          Ich meinte, das so zu formulieren, wie die Briten
          "sich selbst" sahen. Als Weltmacht mit einer sehr
          starken Flotte und einem pathetischen Glauben
          an ihre eigene Wichtigkeit.

          Sicher waren und sind die Briten genau solche barbarischen
          Germanen- und Normannenvölker wie ihre deutschen Adäquate.

          Nur hatten sie in Punkto Weltherrschaft und Eroberung
          ausreichend Routine und Erfahrung, um die Notwendigkeit
          zu erkennen, den ungearteten markomannischen Führer
          jetzt so frühzeitig wie möglich zu stoppen -- wolten
          sie nicht selbst unter die Hufe kommen.

          Grüße

          CMБ

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

            Hallo Konnte oder wollte es sich die einst größte Macht der Welt
            leisten, nicht zu ihrem Wort gegenüber Polen zu stehen?
            Ist der letzte Satz nicht etwas zu pathetisch ?
            (zumal vorher ja steht, wie die Briten ihre Interessen
            verfolgten)
            Ich meinte, das so zu formulieren, wie die Briten
            "sich selbst" sahen.
            "Beistandspakt", wie du schriebst, ist somit ein typisches
            Beispiel für "cant". Sicher waren und sind die Briten genau solche barbarischen
            Germanen- und Normannenvölker wie ihre deutschen Adäquate.
            ;-) Nur hatten sie in Punkto Weltherrschaft und Eroberung
            ausreichend Routine und Erfahrung...
            wofür Hitler sie auch bewunderte ... um die Notwendigkeit
            zu erkennen, den ungearteten markomannischen Führer
            jetzt so frühzeitig wie möglich zu stoppen -- wolten
            sie nicht selbst unter die Hufe kommen.
            D'accord.
            Nescio

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Leben im Paraleluniversum

            Aus welchem Universum beziehst Du solche Informationen? Nur hatten sie in Punkto Weltherrschaft und Eroberung
            ausreichend Routine und Erfahrung, um die Notwendigkeit
            zu erkennen, den ungearteten markomannischen Führer
            jetzt so frühzeitig wie möglich zu stoppen -- wolten
            sie nicht selbst unter die Hufe kommen.
            Die Notwendigkeit, Hitler zu stoppen, ist den Westmächten (GB inkl.) erst nach dem deutschen Einfall in Frankreich bewusst geworden. Und erst während der Schlacht um England haben sie das auch richtig verstanden.

            Falls es die Einsicht schon früher gegeben hat, dann war sie doch sehr gut versteckt, denn die bis dato sichtbaren Versuche, Hitler zu stoppen, verschwinden sämtlich unter der Lächerlichkeitsgrenze.

            MfG

            C.

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re: Leben im Paraleluniversum

              Hallo, Aus welchem Universum beziehst Du solche Informationen?
              z.B. R. "Overy, "Die Wurzeln des Sieges" RoRoRo 2002"

              u.A. Falls es die Einsicht schon früher gegeben hat, dann war sie
              doch sehr gut versteckt, denn die bis dato sichtbaren
              Versuche, Hitler zu stoppen, verschwinden sämtlich unter der
              Lächerlichkeitsgrenze.
              Aber nur deshalb, weil Hitler ein "unkonventioneller"
              Staatsmann war. Die Lehren daraus zogen die Briten
              am Ende doch.

              Aber! z.B. aus obiger Quelle:

                ... 
                das britische Bomber Command im Dezember 1937 die 
                Anweisung [erhielt], einen genauen Plan zur Zerstörung der 
                deutschen Wirtschaft durch Luftangriffe auszuarbeiten. 
                Auf seiner Grundlage beruhte die kombinierte Bomberoffensive, 
                die 1943 einsetzte.

              Grüße

              CMБ

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              1937?


              Aber! z.B. aus obiger Quelle:

                ...
                das britische Bomber Command im Dezember 1937 die
                Anweisung [erhielt], einen genauen Plan zur Zerstörung der
                deutschen Wirtschaft durch Luftangriffe auszuarbeiten.
                Auf seiner Grundlage beruhte die kombinierte
              Bomberoffensive,
                die 1943 einsetzte.

              Hallo Semjon,

              Also 1937 checkt England, wie es Deutschland angreifen kann!?

              Ich plaudere mal so belanglos was daher, in Geschichtsbüchern steht ja eh nur das, was reingeschrieben wurde:

              ...Hitler sieht oder ahnt das. Er sucht den Kontakt zu England mit der Bitte eines Friedensvertrages...England fragt, was er denn dafür bietet, (so ist es immer bei Verhandlungen, man muß schon was in die Waagschale werfen, um beim Verhandlungspartner wenigstens den EIndruck der Gleichwertigkeit zu erlangen) ? Glaichzeitig ist Deuschland immer noch WK1 Verlierer, also der moralisch Letzte der gg. den Gewinner "Bitten" stellen Kann.
              Antwort Deutschland: "zu bieten?"
              -Kolonien, Land, Geld, Der Schutzgelderpresser lässt die Gaststätte ja nur dann in Ruhe, wenn diese ihm was bietet - es sein denn...
              Nun zu bieten? Nichts!
              England : lächerlich!
              Deutschland: wollt ihr etwa halb Europa von uns für einen Friedensvertrag?
              England: hört sich nicht schlecht an!
              Drei Jahre später, das Angebot kommt (Ausgangsposting) und England (Churchill) schlägt aus.
              ---
              wie gesagt nur mal so dahergeredet, völlig undenkbar? Grüße

              CMБ
              dto Torsten

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re: 1937?

              Hi! Also 1937 checkt England, wie es Deutschland angreifen kann!?

              Ich plaudere mal so belanglos was daher, in Geschichtsbüchern
              steht ja eh nur das, was reingeschrieben wurde:

              ...Hitler sieht oder ahnt das. Er sucht den Kontakt zu England
              mit der Bitte eines Friedensvertrages...England fragt, was er
              denn dafür bietet, (so ist es immer bei Verhandlungen, man muß
              schon was in die Waagschale werfen, um beim
              Verhandlungspartner wenigstens den EIndruck der
              Gleichwertigkeit zu erlangen) ? Glaichzeitig ist Deuschland
              immer noch WK1 Verlierer, also der moralisch Letzte der gg.
              den Gewinner "Bitten" stellen Kann.
              Antwort Deutschland: "zu bieten?"
              -Kolonien, Land, Geld, Der Schutzgelderpresser lässt die
              Gaststätte ja nur dann in Ruhe, wenn diese ihm was bietet - es
              sein denn...
              Nun zu bieten? Nichts!
              England : lächerlich!
              Deutschland: wollt ihr etwa halb Europa von uns für einen
              Friedensvertrag?
              England: hört sich nicht schlecht an!
              Drei Jahre später, das Angebot kommt (Ausgangsposting) und
              England (Churchill) schlägt aus.
              ---
              wie gesagt nur mal so dahergeredet, völlig undenkbar?
              Wie wär's denn, wenn du dich mal mit den historischen Fakten vertraut machst, die zur Bomberkonzeption der Briten von 1937 führten (bzw. der Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien in absehbarer Zeit Krieg gegen das Dritte Reich führen wird und deshalb entsprechende Luftkriegskonzepte benötigt):

              März 1935:
              Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland (das Dritte Reich rüstet auf)

              Juni 1935:
              deutsch-britisches Flottenabkommen, durch das Deutschland eine Kriegsmarine bekommt, u.a. dürfen die bisher nicht vorhandenen U-Boote gebaut werden (das Dritte Reich rüstet auf)

              März 1936:
              Die Wehrmacht besetzt entgegen allen bestehenden Verträgen das entmilitarisierte Rheinland (Konfrontation und drohende militärische Gewalt)

              Juli 1936:
              deutsche Truppen greifen in den Spanischen Bürgerkrieg ein, sowohl mit Material als auch mit Truppen, u.a. mit einer Luftwaffe, die eigentlich gar nicht existieren dürfte -> Versailler Vertrag (das Dritte Reich rüstet auf)

              August 1936:
              Hitler fordert die Kriegsbereitschaft der deutschen Wirtschaft innerhalb der nächsten vier Jahre (das Dritte Reich rüstet auf).

              November 1936:
              Mussolini spricht erstmals offiziell von einer "Achse Berlin-Rom", die in Wahrheit schon seit drei Jahren existiert; das Deutsche Reich hat damit seinen ersten engen Verbündeten gefunden (das Dritte Reich rüstet auf)

              Selbst ein nur halbwegs begabter Politiker konnte mühelos erkennen, dass Europa auf einen militärischen Konflikt zusteuerte, in dem das Dritte Reich der Aggressor war (siehe auch das Hoßbachprotokoll vom November 1937). Es ist m. E. daher mehr als verständlich, wenn Großbritannien ab 1937 eine Konzeption für den strategischen Luftkrieg erarbeitet hat.

              Von daher ist dein Szenario "Deutschland hat nichts zu bieten, also will England den Krieg" für mich wirklich undenkbar.

              Grüße
              Heinrich



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