Re: verschwiegene Historiker
Hallo,
zum zweiten Link:
Ich kenne eigentlich die Lesart, nach der ein Angriff der Sowjetunion auf Japan nach der Kapitulation deutschlands fest vereinbart gewesen soll zwischen den Alliierten. Das sollen die in Jalta so beschlossen haben - und dafür müßte es eigentlich dann auch Beweise geben.
Dann hätte Stalin also nichts anderes gatan, als seinen Bündnispflichen nachzukommen.
Und damit wäre auch keine Geheimoperation nötig gewesen, um sowjetische Nachrichten zu entschlüsseln und der ganze Quatsch Makulatur.
Wobei natürlich die Amerikaner sich (wie wohl jeder Sieger) dafür interessiert haben dürften, was der gegner konnte und wußte. Insofern war eine gewisse Jagd auf deutsche Spezialisten aller Art kaum verwunderlich. Aber sie taugt nicht als beweis für etwas, was auf der Hand lag.
Zumal ja auch die Verlegung von rund einer Million russischer Soldaten aus dem Westen quer durch ganz Sibirien und noch dazu auf einer einzigen Bahn linie (der Transib) ja nun wirklich keiner wie auch immer geartetetn Aufklärung verborgen bleiben konnte.
Ich sehe da nichts in dem Artikel, was eine Neuschreibung der Geschichte nötig machen würde.
Gernot Geyer