Anläßlich einer Führung durch das KZ Theresienstadt erwähnte die Führerin beiläufig, daß es ein immer noch aktives Netzwerk ehemaliger SS-Angehöriger bzw. von deren Nachkommen gebe. Federführend sei die Tochter von Heinrich Himmler. Davon hatte ich noch nie zuvor gehört, und kann es auch kaum glauben. Wer weiß was darüber?
Hallo,
es handelt sich wohl um die Hiag(HIAG) = Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS.
Gruss
Rainer
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Hallo Joachim!
Warum ist das kaum zu glauben?
Jede ehemalige Wehrmachtseinheit hat heute noch ihren Traditionsverein und keiner regt sich darüber auf.
Wenn von SS die Rede ist, sind nicht immer die Totenkopfverbände gemeint, sondern die Waffen-SS gab es auch noch. Das waren Frontverbände, welche mit den Totenkopfverbänden nichts zu tun hatten. Die Totenkopfverbände haben sicher keinen öffentl. Verein!
Und lt. Herrn Reemstma waren die Wehrmachtseinheiten nicht besser als die SS. Also müßte man sich über alle diese Vereine aufregen, denn ich glaube auch, so ganz sauber ist keine Wehrmachtseinheit geblieben.
Es gab Polizeibataillone, die den SS-Verbänden zugearbeitet haben, also müßte man heute die Polizei abschaffen! Selbst die Bundeswehr als selbsternannte Nachfolgerin der Wehrmacht hat dann keine Daseinsberechtigung.
Es gab/gibt die „Odessa“, Organisation der ehem. SS-Angehörigen.
Die Hiag wurde schon beschrieben. Man muß sich das aber nicht so vorstellen, als wenn diese Mitgliedsausweise, Mitgliedsnummern und Vereinssatzungen haben!
Gruß Werner
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‚Stille Hilfe‘
Hallo Joachim,
hier kannst Du etwas mehr zum Thema nachlesen:
http://www.sonntagszeitung.ch/1998/sz46/s19-1104.HTM
http://www.spiegel.de/spiegel/nf/0,1518,83437,00.html
http://www.free.de/antifa/nrw/winter97/helfersh.html
http://www.verfassungsschutz.nrw.de/cgi-bin/vs/displ…
Gruss
Eve*