Hallo Alexander!
Da die Trichterbecherleute zahlenmäßig sehr klein waren, gingen sie in andere Gemeinschaften auf, denen sie sich zugesellten. In Mitteleuropa wurden sie von den Schnurkeramikern absorbiert.
Der Amerikaner Geoffry Bibby glaubt, daß die Trichterbecherleute andere Völker besoffen gemacht haben. Das heißt, die Trichterbecherleute waren sehr große Bierbrauer. Und weil ihr Zug durch ganz Europa so friedlich verlief, vermutet er, die anderen wurden mit Bier gefügig gemacht. Denn überall, wo man ein Trichter grab findet, ist ein Bierbecher beigestellt. Es war Bier drin!!!
Das alles nach Rudolf Pörtner "Bevor die Römer kamen".
Der Nächste:
Die Trichterbecherleute waren Bauern, wie Jäger. Man findet überall in Norddeutschland Spuren ihrer Tätigkeit. In der Siedlung Hüde 1 am Dümmer erlegten sie mit Pfeil und Bogen vor allem Biber, Wildkatzen, Wildpferd, Wolf, Fuchs, Bär, Dachs, Marder, Reh und Rothirsch.
In der vorhergehenden Ertebölle-Ellerbek-Kultur waren Wildbret und Fisch noch Hauptgrundnahrungsmittel. Während Getreide und Fleisch der Haustiere nur als zusätzliche Nahrung dienten.
Bei den Trichterb. war es dann umgekehrt.
Abschließend : Unter Einfluß bäuerlicher Kulturen aus dem südl. Mitteleuropa entstand in dem riesigen Gebiet zwischen der Ukraine und dem östl. Holland die Trichterbecherkultur.
Gruß Werner
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