Hallo Alexander,
das sind ne Menge Fragen auf einmal.
Gekommen sind sie ab dem 1. Jahrhundert v.u.Z. Einen Grund dazu brauchten sie strenggenommen eigentlich nicht. Rom wollte fremde Völker beherrschen und ausbeuten, das war alles. Allenfalls kam noch eine gewisse Sicherungsfunktion dazu. Man wollte das Eroberte gegen feindliche Angriffe schützen und erorberte dazu die Grenzgebiete. Und weil die dann auch wieder geschützt werden mußten, ging das so weiter...
Es gab damals noch kein Deutschland. Es gab ein Gebiet vom heutigen Frankreich (Gallien) an nord- und ostwärts, in dem iregndwelche Barbaren lebten. Da spielten die heutigen Grenzen keine Rolle. Daraus ergibt sich, das die Römer schon um 100 v.u.Z. und sicher auch eher zur Sicherung Norditaliens in die Alpen vorrrückten. Zu dieser Zeit regierte in Rom noch kein Kaiser, da war Rom noch Republik.
Das war es auch noch, als Julius Gaius Caesar um 50 v.u.Z. römischer Prokonsul in Gallien wurde. Er war damit oberster Statthalter in Südfrankreich. Um den Ruhm des römischen Reiches zu mehren (und seinen eigenen auch, er wollte nach oben) begann er, die noch freien Völker Galliens in blutigen Feldzügen zu unterwerfen. Dabei setzte er auch ertmals nach England über und, was für uns wesentlicher war, er stieß nach Germanien vor. Der Rhein galt damals als Grenze und Caesar überquerte in erstmals und lies dazu eine Rheinbrücke schlagen. Er setzte sich aber wohl nicht im rechtrheinischen Gebiet fest.
Mit ihm begann die Eroberung deutscher Gebiete im großen Stil und erreichte unter Augustus (das war der erste römische Kaiser um 9 v.u.Z. ihren Höhepunkt.
In diesem Jahr wurde der Feldherr Varrus von den Germanen unter Arminius vernichtend geschlagen, wahrscheinlich im teuteburger Wald. Das hatte zur Folge, daß der Rhein die Grenze des römischen Reiches bis zum Ende blieb. In Süddeutschland verlief die Grenze dann durch den Schwarzwald zur Donau hin, die die nördliche Grenze des römischen Reiches bildete.
Diese Grenze, die stark befestigt wurde, blieb bis in die Endzeit des römischen Reiches bestehen. Im Zuge der Völkerwanderung und der Hunneneinfälle von Osten bedrohten erst die germanischen Völker die Grenze,. Da wwar im 3. und 4. Jahrhundert. Im 4. Jahrhundert konnte das römische Reich nicht mehr standhalten, zumal eine Teilung in ein oströmisches und weströmisches Reich stattgefunden hatte. Das weströmische Reich zerfiel unter den Barbareneinfällen zusehends und hörte 374 auf zu bestehen, als der germanische Herrführer Odoaker Rom eroberte und sein reich gründete. Ostrom wurde stäter zum byzantinischen Reich.
Gernot Geyer