hi,
wer kennt eine ausführliche seite die sich mit dem thema befasst? mein opa war fallschirmjäger und sprang über rhetymon (?) ab. würde mehr wissen wollen. leider sind opas nicht immer gesprächig wenns um diese zeit geht.
danke sagt
showbee
hi,
wer kennt eine ausführliche seite die sich mit dem thema befasst? mein opa war fallschirmjäger und sprang über rhetymon (?) ab. würde mehr wissen wollen. leider sind opas nicht immer gesprächig wenns um diese zeit geht.
danke sagt
showbee
Hallo,
geh mal auf „dropzone“ oder „Fallschirmjägerforum“ in einer Suchmaschine. FschJg sind aber nicht nur auf Kreta gesprungen.
WK 2 Kriegsteilnehmer sind mit Recht nicht immer gesprächig, da sie oft mit irgendwelchen Defekten, bedingt durch das Erlebte und das Gesehene zurückkamen.
Gruss
Rainer
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Operation Merkur, Mai 1941
Hallo Showbee!
Hier die Seite:
http://www.gebirgsjaeger.4mg.com/kreta.htm
Mein Vater (1923-1996) war auch bei den Fallschirmjägern. Gespräche mit ihm über diese Zeit waren ausnehmend schwierig, die von Rainer kurz angedeuteten Folgen haben sein Leben nach '45 maßgeblich bestimmt, Kriegstrauma.
Alles Gute
Diana
hi,
wer kennt eine ausführliche seite die sich mit dem thema
befasst? mein opa war fallschirmjäger und sprang über rhetymon
(?) ab. würde mehr wissen wollen. leider sind opas nicht immer
gesprächig wenns um diese zeit geht.
Hallo Showbee!
Diese Mitteilung wird dir zwar nichts nützen, weil das österr. Fernsehen noch nicht auf Satellit ist, denn da läuft heute um 22.30 Uhr in ORF 2 in der Reihe „Im Brennpunkt“ eine Dokumentation zu genau diesem Thema: „Die Schlacht um Kreta“ (Hitler, Churchill und die Fallschirmjäger)
Halt die Augen offen, vielleicht kommt’s demnächst auch auf einem für dich erreichbaren Sender.
Ich werde es aufnehmen - falls du daran interessiert bist…
Gruß Helene
hi helene,
danke, aber ich denke über kurz oder lang wird es auch auf 3sat zur späten nacht zu sehen sein…
danke trotzdem für das angebot sagt
der showbee
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hi diana,
werde gleich mal hinsurfen. das komische und mir unerklärliche: die mission war doch (wie ich bisher ohne langes nachlesen weiss) erfolgreich für die deutschen, wenn auch mit hohen verlusten, oder? jedenfalls ging mein opa dann in gefangenschaft in die staaten und war da in texas und bei chicago… dann auch in frankreich und erst mitte 1946 kam er heim. deswegen wird er nicht sehr gesprächig, weil es doch eine lange zeit war, vor allem als er nach hause kam, gab es seine heimat nicht mehr (bei königsberg!)…
mal sehen, was ich neues in erfahrung bringen kann,
danke sagt der
showbee
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Helene!
Hast Du denn die ORF-Sendung gesehen? Mein Opa war nämlich im Krieg auch auf Kreta. Näheres weiß ich leider nicht. Was war denn die wichtigste Aussage des Films? Wurde auf eine Wiederholung auf 3Sat hingewiesen? Für Deine Antwort schon mal vielen Dank!
Gruß
Christoph
Servus Christoph!
Hast Du denn die ORF-Sendung gesehen?
Ja , gesehen und aufgenommen.
Mein Opa war nämlich im
Krieg auch auf Kreta. Näheres weiß ich leider nicht. Was war
denn die wichtigste Aussage des Films?
Erschütternd! Ein grausamer Beleg für die Hirnrissigkeit jener Zeit, aber gerade deshalb sehenswert.Es gibt keine schrecklichen Bilder (vom BILD her), doch in Verbindung mit dem Text und den Aussagen der heute 80jährigen ehem. Soldaten (Deutsche und Engländer) wird es manchmal schwer zuzuhören. Ich kann sehr gut verstehen, dass manche Opas von dieser Zeit nicht reden möchten… vielleicht würden sie davon reden wollen, wenn dann nicht auch noch Fragen gestellt würden.
Und es ist auch eine Geschichte des Fallschirmspringens, denn das hat im 2. WK die deutsche Armee „erfunden“ (wusste ich bisher auch nicht, d.h. ich hab mir nie darüber Gedanken gemacht…)
Wenn du die Namen der Deutschen, die in dem Film zu Wort gekommen sind, wissen möchtest - vielleicht ist ein Bekannter deines Opas dabei? - teile ich sie dir gerne in einer priv. Mail mit.
Wurde auf eine Wiederholung auf 3Sat hingewiesen?
Nein.
Ich wünsche dir - euch ein schönes Osterfest!
Helene
Und es ist auch eine Geschichte des Fallschirmspringens, denn
das hat im 2. WK die deutsche Armee „erfunden“ (wusste ich
bisher auch nicht, d.h. ich hab mir nie darüber Gedanken
gemacht…)
Hallo,
Bereits „am 16.04.1889 liessen sich der Chef des deutschen Generalstabes … auf dem Übungsplatz der Militärluftschifferabteilung in Berlin-Schöneberg einen Fallschirmabsprung des französischen Konstrukteurs Charles Leroux von einem Ballon, den die Luftschifferabteilung zur Verfügung gestellt hatte, vorführen.“(„Hurra wir Springen“, W. Gericke, Seite 35). Der amerikanische General Mitchell bereitete bereits im ersten Weltkrieg den Masseneinsatz von Fallschirmspringern vor. Der wurde durch den Waffenstillstand zu einem jähen Ende gebracht. Dazu kam noch, dass er nicht ernst genommen wurde.
Bereits 1928 und 1929 fanden militärische Fallschirmabsprünge in den USA in kleinem Rahmen statt, in Italien auch.
Das eigentliche militärische Fallschirmspringen wurde in der SU entwickelt. 1935 und 1936 wurden schon Batallione und Regimenter bei Manövern abgesetzt.
Nach Tugwell: Aus der Luft ins Gefecht, 2. Auflage 1975, Stuttgart, Seite 22, waren die Deutschen schon ab den geheimen Abkommen im Gefolge der Rapallo-Verträge über die sowjetische Fallschirmspringerei recht gut informiert.
Es war keine deutsche Erfindung, nur die Deutschen haben etwas gemacht, mit dem niemand gerechnet hat. Der Blutzoll auf Kreta war jedoch sehr hoch.
Gruss
Rainer
Opas, die nicht gerne reden
Hallo Helene!
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Jetzt muss ich, glaube ich erst einmal einen falschen Eindruck korrigieren. Ich hatte leider nie Gelegenheit, mit meinem Opa über diese Zeit zu sprechen; denn er ist bereits drei Jahre vor meiner Geburt gestorben. Das, was ich weiß, weiß ich von meiner Mutter und meiner mittlerweile ebenfalls verstorbenen Oma. Kontakte zu „Krigskameraden“ hat er meines Wissens nicht gepflegt. Deshalb würden mir eventuelle Namen vermutlich nichts sagen. Meine Mutter meinte auch, 1941 wäre er noch nicht auf Kreta gewesen, sondern in Frankreich, und Fallschirmspringer war er wohl auch nicht, sondern gehörte zu den normalen Heereseinheiten.
Das Interesse ist bei mir durch den Besuch unseres Bundespräsidenten in Griechenland im vergangenen Jahr geweckt worden. In diesem Zusammenhang wurde ausführlich über ein Massaker in einem Dorf auf dem griechischen Festland berichtet. Dieses war aber wohl erst Ende 1943 und hatte mit den Ereignissen auf Kreta zumindest nicht unmittelbar etwas zu tun. Außerdem fliegen morgen drei Freunde von mir nach Kreta und werden dort in Retimon wohnen. Aber mich interessiert noch etwas anderes: Welche Strategie wurde mit der Landung auf Kreta überhaupt verfolgt. Wollte man einfach „nur“ ein Stück Land erobern oder war Kreta als Brückenkopf für weitere Eroberungen (Türkei?) eingeplant.
Noch mal vielen Dank und frohe Ostern!
Christoph
Frohe Ostern, Christoph!
Mit den schweigsamen Opas habe ich wohl etwas in anderen Postings verwechselt…
Nach dieser Dokumentation habe ich mich noch ein wenig mit dem Thema beschäftigt; dabei bin ich auf folgende Website gestoßen:
http://www.wh2.tu-dresden.de/~sledge/kreta.html
Ich denke, hier findest du auch eine ausführliche Antwort auf deine Frage.
Schöne Grüße!
Helene
Hallo Rainer! Schöne Ostern!
Danke für deine Informationen! Sehr interessant!
Ursprünglich dachte ich immer, die Fallschirmspringerei sei von den Amerikanern ausgegangen; in diesem Bericht wird das aber nicht erwähnt. Der Film startet wohl mit einer kurzen Sequenz über die jetzige amerikan. Ausbildung, aber von den frühen Versuchen wird leider nichts erzählt. Mit einem Satz erwähnt man die sowjet. Versuche, die aber nicht weiter verfolgt wurden.
Der Film ist von Andrew Thompson, BBC History Channel
Übrigens: Zu meinem 50. Geburtstag schenkten mit meine Kinder einen Tandemsprung: Der freie Fall, das anschließende Gleiten - ein Traum!!! Ich werde es sicher noch einmal machen!
Schöne Grüße - Helene
Hallo Helene!
Danke für den Tip! Der Link klärt ja einige Fragen. Ich kann nur nicht nachvollziehen, was der Autor an dem Kampf der deutschen Soldaten heroisch findet.
Gruß
Christoph
hi chris,
fand die seite auch nicht sehr toll. von den fakten her schon gut, aber die schreibweise erinnert doch eher an einen „Landser“ Roman … ich steh nicht auf populitische schriften!
vielleicht sendet 3sat ja mal die sendung …
der showbee
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