Kennt jemand die genauen Zielen der großen Drei auf den KOnferenz während des zweiten WEltkrieges z. B. Teheran und Jalta? War zu der Zeit der eigentliche Gegner Stalins mehr Churchíll als Roosevelt. Der hat denn Stalin doch noch recht sympatisch gefunden oder? Wie sieht es mit dem Morgenthau-Plan aus. Hatte den Roosevelt wirklich in Erwägung gezogen? Und was wurde denn noch auf der Potsdamer KOnferenz beschlossen? War nicht schon alles in Jalte geregelt worden?
Hallo,
ich versuch das in groben Zügen darzustellen:
Teheran dient der Koordinierung der strategischen Pläne.
Weiterhin wird über die Errichtung einer zweiten Front entschieden und die Interessengebiete der beteiligten Mächte werden festgelegt. Es wird auch entschieden, dass die sowjetische Westgrenze nach dem Krieg die Curzonlinie(Ostgrenze Polens 1919) sein soll, und Polen dafür durch die Gebiete ostwäerts von Oder und Neisse eine Entschädigung erhalten soll.
Diese Vereinbarungen haben Stalin aber nicht davon abgehalten in 08.44 Bessarabien zu annektieren.
Der Morgenthauplan wurde auf der 2. Konferenz von Quebec von Churchill und Roosevelt akzeptiert. Es waren 14 Bestimmungen, die Deutschland auf den Status eines Agrarstaates zurückführen sollten. Er wurde in der Ursprungsform jedoch nicht durchgeführt.In verminderter Form sind diese Gedanken dann doch im Industrieplan von 1946 enthalten.
„Exkurs: In 12.44 plädiert Churchill für die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung ostwärts der Oder-Neisse-Linie.“
In Jalta(1945) werden die Beschlüsse von Teheran über die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen bestätigt, unter Berücksichtigung der französischen Interessen. Dazu kommen Übereinkünfte über Reparationen, Gebietsabtretungen, endgültige Anerkennung der Curzonlinie, Entwaffnung Deutschlands, Bildung eines Kontrollrates, Beschluss der Einberufung der UN zur Lösung von Weltsicherheitsfragen in San Francisco.
Die Konferenz von Potsdam hatte folgende Ergebnisse:
Einrichtung eines alliierten Kontrollrates in Berlin. Festlegung der Reparationsansprüche und der Demontagen, dazu deutsche Gebietsabtretungen gemäss der Beschlüsse von Jalta:
Nordteil Ostpreussens unter sowjetische Verwaltung, der Rest der Gebiete ostwärts von Oder und Neisse unter polnische verwaltung.
Aber eine endgültige Regelung sollte einem Friedensvertrag vorbehalten sein. Was danach geschah ist ja wohl bekannt.
Churchill war nicht unbedingt ein Freund Stalins, er war für eine Landung auf dem Balkan um britische Interessen dort zu sichern, und um auch den russischen Expansionsgelüsten einen Riegel vorzuschieben. Aber Roosevelt war damals etwas sehr blauäugig. Ich habe ein amerikanisches Buch von 1943 von John F. Dulles über die russisch-amerikanischen Beziehungen gelesen. Darin wurde die SU als ein moderner demokratischer Staat dargestellt. Ich war nach der Lektüre leicht über die amerikanische Naivität erschüttert. Aber man muss dies auch aus der damaligen Zeit heraus verstehen. Jedes Mittel war Recht im Kampf gegen Nazi-Deutschland.
Gruss
Rainer
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Ziele auf den Konferenzen vor Potsdam: Schwächung Deutschlands!!! -> Teilung in einzelne Zonen
Beide Westmächte waren eher gegen als für Stalin…
Dennoch waren sich die Siegermächte was Deutschland anbetrifft nicht ganz einig, denn ein Streitpunkt war, wie weit die Schwächung gehen soll, ob nur wirtschaftlich, politisch…
Auf der Konferenz von P. wurde eigentlcih alles, was man auf früheren Konferenzen gesagt hatte wieder aufgenommen… es wurde praktisch lles festgehalten bzw. einiges kam noch dazu.
Hier folgende Bestimmungen:
moralische Bestimmungen:
* Deutschland hat die alleinige Kriegsschuld!!!
=> das schlimmste was den deutschen passieren konnte, denn sie fühlten sich auch überhaupt nich schuld daran
wirtscahftliche Bestimmungen:
* Abgabe von einzelnen Gbeieten
* entmillitariesierte Rheinzone
* Zahlung von Reparationen und Sachleistungen (wobei keine Höhe/Wert genannt worden ist, was Vorteil für SU war, denn die zockte Deutschland gut ab!!!)
* Internationalisierung der Flüsse
…
und v.a. Einteilung in 4 Besatzungszonen, bzw. Berlin wird in 4 Sektoren geteilt.
Jede Besatzungsmacht ist für ihre eigene Zone zuständig… denn wie schon erwähnt, es herrschte keine Einigkeit. Daher konnte jede Siegermacht machen was sie wollte und das hat die SU vollstens ausgenutzt!!!
Am besten Du merkst die Schlagwörter:
Demokratisierung
Dezentralisierung
Denazifizierung
und das 4. weiß ich leider nicht mehr
Abschließend kann man sagen, dass die Potsdamer Konferenz nicht wirklich was gebracht hat, denn es wurde ja nicht mal die Höhe der Reparaionen festgehalten… und außerdem war da schon eine Teilung Deutschlands voraus zu sehen…
Ziele auf den Konferenzen vor Potsdam: Schwächung
Deutschlands!!! -> Teilung in einzelne Zonen
Beide Westmächte waren eher gegen als für Stalin…
Dennoch waren sich die Siegermächte was Deutschland anbetrifft
nicht ganz einig, denn ein Streitpunkt war, wie weit die
Schwächung gehen soll, ob nur wirtschaftlich, politisch…
Auf der Konferenz von P. wurde eigentlcih alles, was man auf
früheren Konferenzen gesagt hatte wieder aufgenommen… es
wurde praktisch lles festgehalten bzw. einiges kam noch dazu.
Hier folgende Bestimmungen:
moralische Bestimmungen:
* Deutschland hat die alleinige Kriegsschuld!!!
=> das schlimmste was den deutschen passieren konnte,
denn sie fühlten sich auch überhaupt nich schuld daran
wirtscahftliche Bestimmungen:
* Abgabe von einzelnen Gbeieten
* entmillitariesierte Rheinzone
* Zahlung von Reparationen und Sachleistungen (wobei keine
Höhe/Wert genannt worden ist, was Vorteil für SU war, denn die
zockte Deutschland gut ab!!!)
* Internationalisierung der Flüsse
…
und v.a. Einteilung in 4 Besatzungszonen, bzw. Berlin wird in
4 Sektoren geteilt.
Jede Besatzungsmacht ist für ihre eigene Zone zuständig…
denn wie schon erwähnt, es herrschte keine Einigkeit. Daher
konnte jede Siegermacht machen was sie wollte und das hat die
SU vollstens ausgenutzt!!!
Am besten Du merkst die Schlagwörter:
Demokratisierung
Dezentralisierung
Denazifizierung
und das 4. weiß ich leider nicht mehr
Ich habe mal in einigen Geschichtsbüchern nachgeforscht, die mir aber nicht alles über die Ziele der Alliierten erzählen konnte, so wurden nur einige deiner Punkte genannt. Aber von den vier D’s stand da auch was drin: Deine drei Punkte waren da aufgeführt und einmal der Punkt Demilitarisierung und der Punkt Dekartellisierung (Entflechtung der Großbetriebe) Danke für deine Antwort. Sie hat mir geholfen.
Maxi
Abschließend kann man sagen, dass die Potsdamer Konferenz
nicht wirklich was gebracht hat, denn es wurde ja nicht mal
die Höhe der Reparaionen festgehalten… und außerdem war da
schon eine Teilung Deutschlands voraus zu sehen…
Ja genau, Demilitarisierung war das 4. D!!!
Das bedeutet einfach nur, dass Deutschland alle Truppen abziehen lassen musste und dass die damalige „Wehrmacht“ auf 100.000 Mann reduziert werden musste.
Falls Du noch mehr Frage hast zu diesem Thema oder überhaupt zu Geschichte zw. 19. und 20.Jhdt. dann kannste mir ruhig persönlich neeMail schicken, ich werde sie auch umgehend und so gut ich kann beantworten. Denn ich hatte Geschichte LK und mir liegt diese Epoche auch voll, v.a. was Deutschland betrifft!!!
Das bedeutet einfach nur, dass Deutschland alle Truppen
abziehen lassen musste und dass die damalige „Wehrmacht“ auf
100.000 Mann reduziert werden musste.
Das war nach nach dem 1. Weltkrieg. Nach 1945 wurde die Wehrmacht auf 0 reduziert, vulgo aufgelöst.
Demilitarissierung bedeutete aber auch eine geistige Aufgabe, unter der alles Preußische besonders leiden musste (Preußen als Symbol des Militarismus schlechthin - eine Beschuldigung, die so richtig erst Haffners „Preußen ohne Legende“ zurückgewiesen hat).
Im Endergebnis war es so, es dauerte nur seine Zeit. Die Engländer sammelten ja alles Wehrmaterial und liessen dieses von deutschen KG wieder instandsetzen bzw. in Stand halten.
Die Übergabe von Waffen und Gerät erfolgte in Norwegen teilweise erst etliche Wochen nach der Kapitulation. Mein Vater hatte Anfang August 1945 noch seine private Pistole. Die musste er erst abgeben, als er zur Entlassung nach Deutschland verschickt wurde.
Minenräumverbände der Marine wurden recht bald unter alliiertem Oberbefehl wieder zum Minenräumen eingesetzt. Wenn ich mich recht entsinne, wurden einige dieser Boote auch noch von der Bundesmarine übernommen.
Gruss
Rainer
Das bedeutet einfach nur, dass Deutschland alle Truppen
abziehen lassen musste und dass die damalige „Wehrmacht“ auf
100.000 Mann reduziert werden musste.
Das war nach nach dem 1. Weltkrieg. Nach 1945 wurde die
Wehrmacht auf 0 reduziert, vulgo aufgelöst.
Nach dem 2. WK wurde das Millitär aber nicht ganz aufgelöst!!!
Aber Du hast recht, dass das AUCH nach dem 1.WK so war!!!
Dass es sich auf 100.000 Mann reduzierte im 2. WK habe ich so in meinen Geschichte-LK-Unterlagen stehen… So habe ich es auch im Abi geschrieben
Es ging einfach darum, dass ein so großes Land wie Deutschland mit gerade mal 100.000 Mann eh nix anfangen kann bzw. keinen Unfug betreiben kann
Demilitarissierung bedeutete aber auch eine geistige Aufgabe,
unter der alles Preußische besonders leiden musste (Preußen
als Symbol des Militarismus schlechthin - eine Beschuldigung,
die so richtig erst Haffners „Preußen ohne Legende“
zurückgewiesen hat).
Schon vor dem 2. WK gab es nix „Preußisches“ mehr!!!
Gruß China
Nach dem 2. WK wurde das Millitär aber nicht ganz
aufgelöst!!!
Jetzt interessiert mich aber doch, was das für eine Organisation gewesen sein soll. Gewöhnlich unterhalten Staaten eine Armee. Wer sollte das in Deutschland nach der Verhaftung der Regierung Dönitz gewesen sein?
Oder zählst Du die Polizei dazu?
Das bedeutet einfach nur, dass Deutschland alle Truppen
abziehen lassen musste und dass die damalige „Wehrmacht“ auf
100.000 Mann reduziert werden musste.
Das war nach nach dem 1. Weltkrieg. Nach 1945 wurde die
Wehrmacht auf 0 reduziert, vulgo aufgelöst.
Nach dem 2. WK wurde das Millitär aber nicht ganz
aufgelöst!!!
Aber Du hast recht, dass das AUCH nach dem 1.WK so war!!!
Dass es sich auf 100.000 Mann reduzierte im 2. WK habe ich so
in meinen Geschichte-LK-Unterlagen stehen… So habe ich es
auch im Abi geschrieben
Es ging einfach darum, dass ein so großes Land wie Deutschland
mit gerade mal 100.000 Mann eh nix anfangen kann bzw. keinen
Unfug betreiben kann
Bis du davon wirklich überzeugt? Ich kann mich nur Andreas Frage nach einer Organisation anschließen, die diese 100 000 Mann leitete. Die Bundeswehr wurde erst 1956 gegründet. Seitdem gibt es erst wieder Soldaten in Deutschland. Vorher gab es einige amerikanische, englische und französische ( auch sowjetische), aber keinen deutschen Soldat. Die Welt hat von der Zeit nach dem ertsne Weltkrieg gelernt. Die wollten so etwas nicht nochmal machen (denk nur an die Tatsache, dass die Treffen in Jalta und Potsdam z. B. nur unter den Großen Drei stattfande, und Frankreich nicht dabei war).
Demilitarissierung bedeutete aber auch eine geistige Aufgabe,
unter der alles Preußische besonders leiden musste (Preußen
als Symbol des Militarismus schlechthin - eine Beschuldigung,
die so richtig erst Haffners „Preußen ohne Legende“
zurückgewiesen hat).
Schon vor dem 2. WK gab es nix „Preußisches“ mehr!!!
Gruß China
Meinst du den Preußenschlag von von Papen? Das Land Preußen wurde erst nach dem 2. Weltkrieg aufgelöst, als Wurzel des militärischen Übels. Aber auch unter Hitler gab es noch einige preußischen Tugenden. Er verflechtete sie mit dem Nationalsozialismus. So war Disziplin das oberste Gebot in seinen Organisationen z.B. HJ oder BDM.
Nach dem 2. WK wurde das Millitär aber nicht ganz
aufgelöst!!!
Jetzt interessiert mich aber doch, was das für eine
Organisation gewesen sein soll. Gewöhnlich unterhalten Staaten
eine Armee. Wer sollte das in Deutschland nach der Verhaftung
der Regierung Dönitz gewesen sein?
Oder zählst Du die Polizei dazu?
Ja, stimmt. Ich weiß ja auch nit,… das stand echt so in meinen Unterlagen vom Ge-LK. Habe extra wieder nachgeschaut!
Ich weiß, dass wir uns damals auch alle drüber gewundert haben etc. aber wir bekamen nur zur Antwort:„Ja, das war halt so, einige Militärs wurden noch beibehalten…“, jo das wars
Schon vor dem 2. WK gab es nix „Preußisches“ mehr!!!
Gruß China
Meinst du den Preußenschlag von von Papen? Das Land Preußen
wurde erst nach dem 2. Weltkrieg aufgelöst, als Wurzel des
militärischen Übels. Aber auch unter Hitler gab es noch einige
preußischen Tugenden. Er verflechtete sie mit dem
Nationalsozialismus. So war Disziplin das oberste Gebot in
seinen Organisationen z.B. HJ oder BDM.
Natürlich gab es auch nach 1932 Preußen, wenn auch mehr als geistige Tradition. Völlig zu Recht heißt eine Biographie über den Widerstandskämpfer Henning von Tresckow „Ein Preuße gegen Hitler“. Und genau darum kannst Du Disziplin und Gehorsam nicht einfach als preußische Tugenden bezeichnen. Preußisch sind sie erst dann, wenn Sie an bestimmte Werte gebunden sind.
Ein anekdotisches Beispiel. Ein friedrizianischer Offizier führte einen Befehl aus, der zu dem Zeitpunkt nicht sehr nützlich war. Friedrich der Große tadelte den Offier: „Ich hab’ ihn zum Generalstabsoffizier gemacht, damit er weiß, wann er einen Befehl NICHT zu befolgen hat.“ Hätte das ein Nazi gesagt?
Ja, stimmt. Ich weiß ja auch nit,… das stand echt so in
meinen Unterlagen vom Ge-LK. Habe extra wieder nachgeschaut!
Ich weiß, dass wir uns damals auch alle drüber gewundert haben
etc. aber wir bekamen nur zur Antwort:„Ja, das war halt so,
einige Militärs wurden noch beibehalten…“, jo das wars
Ein schlechter Lehrer! Vermutlich hat er das mit der Wiederaufbauphase der Bundeswehr vor 1956 verwechselte. Da wurden einige ehemalige Wehrmachtsgeneräle (am prominentesten von Manstein) als Berater engagiert, um die künftige Struktur der neuen Streitkräfte festzulegen.
moralische Bestimmungen:
* Deutschland hat die alleinige Kriegsschuld!!!
=> das schlimmste was den deutschen passieren konnte,
denn sie fühlten sich auch überhaupt nich schuld daran
wirtscahftliche Bestimmungen:
* Abgabe von einzelnen Gbeieten
* entmillitariesierte Rheinzone
* Zahlung von Reparationen und Sachleistungen (wobei keine
Höhe/Wert genannt worden ist, was Vorteil für SU war, denn die
zockte Deutschland gut ab!!!)
* Internationalisierung der Flüsse
…
Kann es sein, daß Du hier die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz mit dem Versailler Vertrag verwechselst?
Nach dem 2. WK wurde das Millitär aber nicht ganz
aufgelöst!!!
Doch. Erst zur Wiederbewaffnung/Neugründung der Bundeswehr gab es wieder Soldaten.
Schon vor dem 2. WK gab es nix „Preußisches“ mehr!!!
Auch das stimmt nicht - bis 1933 hatte Preußen eine frei gewählte Landesregierung unter Otto Braun. Erst als Göring Ministerpräsident wurde und Preußen schliesslich wie die anderen Bundesstaaten direkt dem Führer unterstellt wurde, war es damit aus.
Ein schlechter Lehrer! Vermutlich hat er das mit der
Wiederaufbauphase der Bundeswehr vor 1956 verwechselt. Da
wurden einige ehemalige Wehrmachtsgeneräle (am prominentesten
von Manstein) als Berater engagiert, um die künftige Struktur
der neuen Streitkräfte festzulegen.
Und nicht nur als Berater! Für einen großen Teil der Generalität beider deutscher Armeen (Bw/NVA) wurden ehemalige Wehrmachtsgeneräle direkt übernommen (in der Bw z.B. auch Speidel). Man konnte auf deren Erfahrung nicht verzichten. War es Adenauer, der sagte „Ich glaube nicht, daß die NATO mir 18-jährige Generäle abnehmen würde“? Damit ist die Situation wohl treffend beschrieben!
Auch das stimmt nicht - bis 1933 hatte Preußen eine frei
gewählte Landesregierung unter Otto Braun. Erst als Göring
Ministerpräsident wurde und Preußen schliesslich wie die
anderen Bundesstaaten direkt dem Führer unterstellt wurde, war
es damit aus.
Der Exaktheit halber. Preußens Selbständigkeit endete am 20. Juli 1932(!), als die Reichsregierung unter Franz v. Papen die preußische Regierung (SPD/Zentrum), die allerdings keine parlamentarische Mehrheit mehr hatte, durch einen Reichskommissar ersetzt („Gleichschaltung“).
Das war für die spätere „Machtergreifung“ wichtig, weil die mächtige preußische Polizei durchaus republikanisch eingestellt war, und selbst der Reichswehr ein ebenbürtiger Gegner gewesen wäre.