Ratgeber zu Nationalsozialisten und Sozialisten

Von: , Frage gestellt am Sa, 5. Mai 2001

Hallo an alle,

kann mir jemand bitten den Unterschied zwischen Nationalsozialisten und Sozialisten erklären?

Danke im voraus

Markus

33 Antworten zu dieser Frage

            • Antwort von nach 7 Tagen 0 hilfreich
              Re^4: Schein und Sein

              Hi markus
              ich tue hier nichts als "Mythos" ab, diese können sogar extrem gefährlich werden.
              Mythos sind alle Aussagen, die nicht auf nachprüfbaren Fakten beruhen, sondern auf Wunschdenken
              Was ihrer Wirksamkeit ja keinen Abbruch tut!

              Gruß
              Mike

              (P.S. Oben gehts weiter...)

            • Antwort von nach 7 Tagen 0 hilfreich
              Re^3: Schein und Sein

              Hi Markus zum Sozialismus:
              Die Umsetzung dieses Konzeptes reicht ja vom Kommunismus bis
              zur Sozialdemokratie, ind der dann z.T bereits eine Synthese
              mit dem Kapitalismus versucht wird.

              Aber diese Umsetzung gilt nur für wenige.
              Ist aber die erfolgreichste und am weitesten verbreitete in
              den demokratischen Staaten. Zum Nationalsozialismus:
              Du hast natürlich recht, gerade die Industriepolitik hatte mit
              der propagierten Ideologie wenig zu tun, im Gegensatz zur
              Landwirtschaftspolitik, in der "der Bauer" ja faktisch an die
              Scholle gefesselt wurde.
              Hing natürlich damit zusammen, das die Großindustrie die
              Rüstung durchziehen konnte.
              Aber gerade die Gängelung der Unternehmen von Oben und das
              planerische Chaos in der NS-Führung sollten ja die
              Rüstungsanstrengungen ziemlich sabotieren...

              Wie meinst Du das?
              Nun, Im 3 Reich kümmerten sich zig verschiedene und
              gegeneinander Arbeitende Dienststellen um die
              Industriepolitik. Die ziemlich raren resourcen wurden dadurch
              schlecht aufgeteilt. die andauernden Änderungen der
              leitlinien, z.T. innerhalb von Monaten, sorgten für eine
              extreme Planungsunsicherheit.
              Gerade wenn man die Industrien Aliierten (GB und USA) mit dem
              Deutschen System vergleicht, kommt man zu der vernichtenden
              erkenntnis, das die permanenten Eingriffe des Staates in
              planungsdetails sich katastrophal auswirkten.
              bei den westaliierten machte die Politik die Vorgaben, die
              Industrie setzte diese Eigenverantwortlich um!
              Ist wesentlich produktiver.

              in der UdSSR war alles Staatlich, sprich, es gab keine
              Unternehmer. Auch dies war um einiges produktiver als die
              während der NS-Zeit praktizierte Mischform...

              Möchtest Du damit sagen, in der NS-Zeit gab es freier Unternehmer? das die ganze Politik der Nazis weder Arbeiterfreundlich war
              noch (überraschung) Unternehmerfreundlich, ist in meinen Augen
              bezeichnend. Gefördert wurden ja nur die "Linientreuen
              Unternehmer" was zu der bizarren Situation führte, das z.B.
              die OPEL-Werke (wg der Verb, zu GM) kaum in die
              Rüstungsanstrengungen mit Einbezogen wurden, selbst als D
              bereits mit den USA im Krieg lagen...

              Das ist insoweit richt und trifft auf die Unternehmen zu, die
              zu beginn noch nicht Linientreu waren. Aber das enderte sich
              ziemlich schnell, die Unternehmer wollten schließlich
              verdienen
              Natürlich, das wollten Sie auch, aber der Staat muß sie auch
              lassen. Die NS-Industriepolitik war immer sehr ambivalent und
              im Untergrund schimmerte immer das "kleinbürgerliche" Konzept
              durch.
              das Zeigt sich unter anderem darin das erst unter dem
              "Technokraten" Speer eine konzentration der Produktion von
              waffen und andern Kriegsgerät durchgeführt wurde. Vorher
              wurden 1000 Normen, zig verschiedene Ausführungen ein und
              desselben grundlegenden Waffensystems gebaut. War ein RIESIGES
              Ersatzteilproblem.
              Zuim anderen produzierten viele Industriewerke eine
              Riesenpalette verschiedener Produkte, anstelle sich auf einige
              wenige Waffensysteme zu konzentrieren, die dann billig und vor
              allem in großer Stückzahl hergestellt werden konnten... Um was es mir bei meinem ersten Posting ging, ist folgendes:
              Sozialismus ist ein im wesentlichen wirtschaftlich
              orientiertes Konzept, dessen Gegensatz der Kapitalismus ist.
              Was daraus gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt

              Das verstehe ich auch nicht. Sozialismus ist ein, bitte was?
              Der sozialismus baut auf der Frühkapitalistischen Grundordnung
              so um 1820 auf. Damals beherrschte eine mächtige und reiche,
              aber kleine Oberschicht den Staat, während die Masse der
              Arbeiter unter heute unvorstellbaren Bedingungen lebte und
              praktisch völlig Rechtlos war.
              Der Sozialismus postuliert nun, das der Unternehmer die
              Arbeiter ausbeutet und den aus ihrer Arbeitskraft
              resultierende Mehrwehrt selber einsteckt. Somit sollten "die
              Arbeiter" die Produktionsmittel selber übernehmen und den
              Unternehmer faktisch ausschalten. Ob dies auf einen
              evolutionären oder revolutionärem Weg geschieht, bleibt in der
              Grundideologie des Sozialismus offen. Auch die Rolle des
              Staates wird im ursprünglichen Soziaistischen Konzept sehr
              ambivalent gesehen, damals war "der Staat" ein Mittel der
              Unterdrückung. Mit der Übernahme der Produktionsmittel durch
              die Arbeiter würde ihnen zwangsläufig auch der Staat in die
              Hände fallen, so das der repressive Zwangsstaat dann der
              Vergangenheit angehören würde... Nazionalsozialismus ist ein umfassendes
              Weltanschauungskonzept, dessen Gegensatz NICHT der Kommunismus
              ist, sondern der Liberalismus...
              Super, Du hast recht. Hitler diente in München mit der roten
              Armbinde unter den Kommunisten (J. Fest "Hitler" 1973 Seite
              122) Räterepublik, bitte.... das waren nicht nur Kommunisten *g*
              Aber alle radikale Goebbels bekannte sich sogar 1926 als "deutscher Kommunist"
              Weiter: Wir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind.
              Na ja, das ist schlichter Schwachsinn von Goebbels (und ein
              Mißbrauch des Ausdruckes "Sozialismus"), der auf dem Mythos
              einer Jüdischen Weltverschwörung und Jüdischen Hochfinanz
              beruht.

              Leider gibt es von diesen Aktionen Bilder. Nun gut, sagen wir mal das die Nazis auf eigenen interessen Mitmarschiert sind. Ich gebe aber zu bedenken, das Juden auch im Sozialismus und Kommunismus verdammt sind. Der Nationalsozialismus hat nämlich z.T. mystische Wurzeln:
              Den "Arier"mythos und den Mythos der "jüdischen
              Weltverschwörung"
              Diese Mythen sind dem Sozialismus im Grunde fremd.
              Im Prinzip hast Du recht, der Zusatz "National" gibt dies bei näherer Betrachtung her. Doch Vorsicht ist geboten. Jedenfalls sind und Waren sozialistische Grundordnungen die Saat für Kriege.
              Gruß,
              Mike

            • Antwort von nach 17 Tagen 0 hilfreich
              Re^3: Schein und Sein

              Der Sozialismus postuliert nun, das der Unternehmer die
              Arbeiter ausbeutet und den aus ihrer Arbeitskraft
              resultierende Mehrwehrt selber einsteckt.
              passiert das etwa nicht .....


              gruss marian

            • Antwort von nach 17 Tagen 0 hilfreich
              Re^4: Schein und Sein

              Der Sozialismus postuliert nun, das der Unternehmer die
              Arbeiter ausbeutet und den aus ihrer Arbeitskraft
              resultierende Mehrwehrt selber einsteckt.
              passiert das etwa nicht .....
              Hi Marian
              Natürlich passiert das
              und es passierte in der Anfangszeit des kapitalismus noch viel schlimmer.
              In der zwischenzeit sollten aber auch die dümmsten Kapitalisten begriffenhaben, das ein allgemein hohes Wohstandsniveau auch ihnen serlber nützt.
              Ein haufen verarmter kauft ja nichts...

              Und darum soll (und wird auch) der Arbeitnehmer über den Lohn, der über den blanken lebenserhalt ja doch meist hinausgeht, an dem mehrwert beteiligt.
              (Ja ja, ich weiss, das ist die theorie....)

              Gruß
              Mike

            • Antwort von nach 17 Tagen 0 hilfreich
              Re^5: Schein und Sein

              Hi Mike! Hi Marian
              Natürlich passiert das
              und es passierte in der Anfangszeit des kapitalismus noch viel
              schlimmer.
              das ist wohl war, und hätten sich die arbeiter nicht gewehrt, dann hätten wir auch heute noch diese zustände! In der zwischenzeit sollten aber auch die dümmsten
              Kapitalisten begriffenhaben, das ein allgemein hohes
              Wohstandsniveau auch ihnen serlber nützt.
              Ein haufen verarmter kauft ja nichts...
              und da wiederspreche ich dir!

              - warum soll denn ein haufen verarmter überhaupt etwas kaufen!!! hauptsache, der haufen armer hat genügend, um sich zu reproduzieren!!
              - ein allgemein hohes wohlstandsniveau sagt nichts darüber aus, wie es tatsächlich verteilt ist
              - meinst du etwa das wohlstandsniveau von computern, die immer weniger abstürzen, von robotern die weniger wartung benötigen ...


              wenn du zum ausdruck bringen wolltest, dass das kapital die notwendigkeit eingesehen hat, dass es der breiten masse soviel zuzugestehen hat, dass es ruhig bleibt, dann gebe ich dir recht. es nützt ihnen, eine gute infrastruktur mit viel bildung und fortbildung, sicherheit durch exekutive, legislative und judikative, kommunikation etc. zu haben.

              das klärt aber noch nicht die frage nach der gerechten verteilung. Und darum soll (und wird auch) der Arbeitnehmer über den Lohn,
              der über den blanken lebenserhalt ja doch meist hinausgeht, an
              dem mehrwert beteiligt.
              dann schau dir die einkommens-schere an, geht die zu, oder weiter auf. verschiebt sich das eigentum an erarbeiteten werten zugunsten der unteren 70 % oder der oberen 30 % ...

              es ist nur eine frage der realitionen ;o)

              gruss marian

            • Antwort von nach 17 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Schein und Sein

              Hi marian...
              halten wir fest:
              In der gegenwärtigen Form des "kapitalismus mit menschlichem Antlitz" geht es uns so gut wie nie.
              Wie können weitgehend sagen, was wir wollen.
              Unsere Lebenserwartung ist sensationell hoch.
              Unser Einkommen und das weiter Bevölkerungsschichten übersteig das Unbedingt nötige Minimum um einiges.
              Und: was wollen denn die leute: Friede, Freude, Schweinsbraten...
              Kling vieleicht hart, aber so ist es. Die leute kümmern sich nicht um Klassenkampfparolen, wenns Fressen stimmt.
              Tut mir ja ehrlich leid für alle Hardcore-Sozialisten

              Ja, natürlich gibt es Armut.
              ABER diese Armut betrifft nicht weite Teile der Bevölkerung, sondern eine Minderheit.

              Ja, natürlich gibt es ein Soziales Gefälle.
              Aber wie willst Du es regeln, das alle auf gleich hohem (nicht niedrigem) Lebensstandard leben. Der Mensch ist nun mal selbssüchtig und egoistisch. Wenn ich was arbeite, dann will ich auch Kohle sehen... so einfach ist das. wer mehr arbeitet, kriegt mehr Kohle...
              (gut, einige der unverschämt hohen Salärs für irgendwelche Direktoren will ich mal übergehen...)

              Zum thema Kapitalismus an sich.
              natürlich müssen "die Massen" auf einem hohen Lebensstandard gehalten werden. wer würde denn sonst die ganzen tollen neuen Sachen kaufen... Handys... Computer... Waschmaschinen
              Fakt bleibt: Arme Leute kaufen nix. Damit sind die als Markt unattraktiv. Wer, wenn nicht "das Volk" soll denn die Produktion abnehmen??? die paar Reichen können au net mehr als 2 Schnitzel fressen (bitte jetzt cum grano salis verstehen). Das Ausland? das produziert doch selber...

              Das Problem des Vulgärsozialismus bleibt, das es die Wirtschaft als ein Nullsummenspiel versteht. aber das ist es nicht.
              Es ist ein Spiel, bei dem alle Gewinnen können.
              Die einem mit höheren finanziellen Gewinnen, die anderen mit einem Höheren Lebensstandard und damit mehr Lebensqualität.

              Dem wirkt übrigens auch der Schuldenabbau des Bundes nicht entgegen. gerade die Finanzierung "auf Pump" ist unsozial, da dies langfristig Steuergelder (von allen) auf die Gläubiger (net grad der ärmliche Teil der Bevölkerung) umverteilt.

              da Problem liegt auch in der immer noch hohen Arbeitslosigkeit.

              Und nachdem alle egalitären Gesellschaftssysteme kläglich gegen die harte Wand der Realität geknallt sind, bleibt eigentlich derzeit nur das kapitalistische mit einigen sozialen Aspekten übrig.
              man kann wunderbar gegen das derzeitige System polemisieren, aber wie kann man es wirklich besser (!!!) machen????
              Mir fällt nix ein.
              Dir?

              Gruß
              Mike

            • Antwort von nach 18 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Schein und Sein

              hi mike, In der gegenwärtigen Form des "kapitalismus mit menschlichem
              Antlitz" geht es uns so gut wie nie.
              genau! hauptsache uns geht es gut, dann ist ja alles gut! da kann man dann auch ganz prima mit leben! Wie können weitgehend sagen, was wir wollen.
              nur solange, wie wir nicht gefährlich werden. ansonsten gibt es berufsverbot oder andere ächtung und repressalien gegen ein geordnetes leben. ich muss es wissen ;o) Unsere Lebenserwartung ist sensationell hoch.
              ich bin auf der expo auch in dem pavillion gewesen, wo die unterschiedlichen lebenserwartungen nach nationen benannt wurde. deutschland war nicht mal unter den top 15, und es gab auch länder mit durchschnittlich unter 40. beschämend. Unser Einkommen und das weiter Bevölkerungsschichten übersteig
              das Unbedingt nötige Minimum um einiges.
              das in dieser welt ja, das ist aber kein indikator für gerechtigkeit. Und: was wollen denn die leute: Friede, Freude,
              Schweinsbraten...
              frieden: balkan, nordspanien, korsika, nordirland - das ist nur in europa.
              freude: lass ich mich nicht weiter zu aus;
              schweinsbraten: mks und bse Kling vieleicht hart, aber so ist es. Die leute kümmern sich
              nicht um Klassenkampfparolen, wenns Fressen stimmt.
              ein egoismus, der den mächtigen wohl zu passe kommt, ja. kein wunder, wer die medienmacht hat ... Tut mir ja ehrlich leid für alle Hardcore-Sozialisten
              tut mir leid für alle! Ja, natürlich gibt es Armut.
              ABER diese Armut betrifft nicht weite Teile der Bevölkerung,
              sondern eine Minderheit.
              kommt immer auf den breitengrad an, von dem man die betrachtung beginnt! Ja, natürlich gibt es ein Soziales Gefälle.
              Aber wie willst Du es regeln, das alle auf gleich hohem (nicht
              niedrigem) Lebensstandard leben.
              es sollen nicht alle unbedingt gleich sein - aber das gefälle darf einfach nicht so krass sein. Der Mensch ist nun mal
              selbssüchtig und egoistisch.
              ist es angeboren, oder sozialisiert. ich meine, letzteres. es hebt den menschen vom tier ab, dass er genau über diesen sachverhalt reflektieren kann und sich auch gegen seinen trieb entscheiden kann. Wenn ich was arbeite, dann will
              ich auch Kohle sehen... so einfach ist das. wer mehr arbeitet,
              kriegt mehr Kohle...
              was arbeitet frau elizabeth II in england zB - die jetzt sogar schon geringere orden zurückfordert, wenn es höherrangige gibt, um ca. 2000 pfund im jahr zu sparen ... (gut, einige der unverschämt hohen Salärs für irgendwelche
              Direktoren will ich mal übergehen...)
              ... da nähern wir uns ja schon dem punkt ... Zum thema Kapitalismus an sich.
              natürlich müssen "die Massen" auf einem hohen Lebensstandard
              gehalten werden. wer würde denn sonst die ganzen tollen neuen
              Sachen kaufen... Handys... Computer... Waschmaschinen
              eine produktion funktioniert ganz ohne mensch, warum ... und solange es billiglohnländer gibt, in die wir produktionen auslagern können, wie nach china zB oder wo die arbeitskräfte (polen) gar zu uns kommen, um für hungerlöhne sich unterdrücken zu lassen, dann lässt sich das immer noch weiter drücken Fakt bleibt: Arme Leute kaufen nix. Damit sind die als Markt
              unattraktiv.
              auch die kaufen was, aber das ist nen off-topic ;o) Wer, wenn nicht "das Volk" soll denn die
              Produktion abnehmen??? die paar Reichen können au net mehr
              als 2 Schnitzel fressen (bitte jetzt cum grano salis
              verstehen). Das Ausland? das produziert doch selber...
              ich kann hundert volkswagen produzieren, oder ein bugatti. und wenn der herr piech mal keine arbeitskräfte mehr braucht, was wird er wohl produzieren ... Das Problem des Vulgärsozialismus bleibt, das es die
              Wirtschaft als ein Nullsummenspiel versteht. aber das ist es
              nicht.
              vulgärsozialismus kenne ich nicht. wirtschaft ist auch nie ein nullsummenspiel. es gibt für die wirtschaft zwei wichtige indikatoren: wie produktiv ist sie, und wie moralisch/ethisch sinnvoll .. Es ist ein Spiel, bei dem alle Gewinnen können.
              ... das hat ja die letzte börsenblase gerade wieder gezeigt. es können nur dann alle gewinnen, wenn alle partizipieren! wenn alle gerecht partizipieren, dann ist das in ordnung. frag aktuell mal beim lufthansa-bodenpersonal nach, mach dir das vergnügen! Die einem mit höheren finanziellen Gewinnen, die anderen mit
              einem Höheren Lebensstandard und damit mehr Lebensqualität.
              und die anderen mit dem segen gottes, na klar! seit jahrhunderten! Dem wirkt übrigens auch der Schuldenabbau des Bundes nicht
              entgegen. gerade die Finanzierung "auf Pump" ist unsozial, da
              dies langfristig Steuergelder (von allen) auf die Gläubiger
              (net grad der ärmliche Teil der Bevölkerung) umverteilt.
              da gebe ich dir bedingungslos recht! auf pump ist immer auf kosten der kommenden generationen, eine ungerechtigkeit sonder gleichen. ich warte auf die generation, die nicht nur den schuldenberg abgebaut, sondern auch einmal was für die kommende generation als guthaben überlässt. wer das macht, der verdient meine achtung!

              btw: die immense privatisierung von bundesunternehmen ist eine der schlimmsten geschichten überhaupt. die unternehmen hätten genausogut in volkseigentum fit gemacht werden können. imho hätten die unternehmen zwar sicherlich teilprivatisiert werden können, aber nicht komplett verschleudert werden sollen. da Problem liegt auch in der immer noch hohen
              Arbeitslosigkeit.
              und da schliesst sich immer wieder der kreis! unser gesellschaftssystem fördert uneffektivität und nichts-tun. Und nachdem alle egalitären Gesellschaftssysteme kläglich
              gegen die harte Wand der Realität geknallt sind, bleibt
              eigentlich derzeit nur das kapitalistische mit einigen
              sozialen Aspekten übrig.
              stimmt. das es übig geblieben ist, heisst aber nicht, das es nicht auch eines tages an die wand fährt. solange ein system nur durch wachstum gewinnen kann, wird es irgendwann an seine grenze kommen. irgendwann ist schluss. man kann wunderbar gegen das derzeitige System polemisieren,
              aber wie kann man es wirklich besser (!!!) machen????
              Mir fällt nix ein.
              Dir?
              bestimmte sachen, ja!


              gruss marian

    • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
      Re: Kurze Frage, längere Antwort...

      Hallo Mike, danke für die Antwort, werde am Wochenende mir diese genau durchlesen.

      Gruß

      Markus [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 7 Tagen 0 hilfreich
      Re: Kurze Frage, längere Antwort...

      Hi markus
      ich wills mal versuchen

      Sozialismus ist ein Konzept, in dem die
      Produktionsmittel in den besitz deren gelangen, die die
      Produktion auch durchführen. also der Arbeiter. der durch die
      Produktion erzielte mehrwert wird also direkt auf die Arbeiter
      verteilt, ohne das ein Unternehmer dazwischen geschaltet ist.
      der Sozialismus entstand als Gegenbewegung zum Kapitalismus.
      Es handelt sich beim Sozialismus weniger um ein politisches
      Konzept denn um ein wirtschaftliches. Der Rahmen, in dem sich
      der Sozialismus als ideologie bewegt, ist somit sehr weit
      gesteckt.

      Moderne Demokratien bewegen sich immer im Wirtschaftlichen
      spannungsfeld zwischen Sozialismus und kapitalismus, das real
      existierende Wirtschaftssystem weist in einer Demokratie immer
      gewisse Mischformen auf, da sowohl Sozialismus als auch
      Kapitalismus in Reinform nicht praktikabel sind...

      Nationalsozialismus ist dagegen ein
      gesellschaftspolitisches Konzept, das auch wirtschaftliche
      Aspekte umfasst. es ist also wesentlich "enger" gefasst als
      der Sozialismus und betrifft auch ganz andere Bereiche.

      Nationalsozialismus ist

      1. Antidemokratisch, Demokratie wird durch "Volksgemeinschaft"
      Sprich das "gesunde Volksempfinden" ersetzt, der Rechtsstaat
      aufgehoben, Minderheitenmeinungen werden nicht akzeptiert.

      Das ist beim Sozialismus genauso 2 Hierachisch Struckturiert auf eine "Führer"persönlichkeit,
      die im Endeffekt alles alleinverantwortlich entscheidet.

      Das ist im Sozialismus auch so 3. Nationalchauvinistisch und biologisch-rassistisch
      Orientiert... Herrenvölker, Sklavenvölker, sowie ein "zu
      verschrottender" (Originalzitat) Rest...
      dazu gehört auch ein krampfhaftes Autarkiestreben und
      ausklinkung aus dem weltwirtschaftlichen Verbund.

      Wird vom Kommunismus auch betrieben 4.Die Wirtschaftspolitik ist untergeordnet, aber in den
      Grundzügen Kleinbürgerlich/Kleinbäuerlich ausgerichtet und
      zielt ideologisch gegen das "Großkapital". Überspitzt kann man
      sagen, Tyssen sollte in 100000 Eisenwarenläden umgewandelt
      werden.
      Die Gleichsetzung Nationalsozialismus = Kapitalismus ist somit
      gar nicht haltbar...

      Das finde ich auch 5. Militaristisch-expansionistisch. Nachdem man ja die
      "Herrenrasse" ist, hat man das Recht, ja sogar die Historische
      Pflicht, das Land der Herrenrasse (Stichwort
      "Lebensraum")auszudehnen. Gestützt wird das durch eine
      Sozialdarwinistische Weltanschaung, nach dem Motto,"der Starke
      frist den Schwachen"

      Die Idelogie der Herrenrasse gibt es auch im Kommunismus. Die Ausdehnungswünsche sind auch im Sozialismus und Kommunismus vorhanden. Man nennt die Kinder nur anders. So, das wärs in aller Kürze

      Gruß
      Mike

      • Antwort von nach 7 Tagen 0 hilfreich
        Nachfrage

        Hi Markus
        bevor wir weiterdiskutieren
        Wie definierst DU
        1. Sozialismus.
        2. Nationalsozialismus.

        Nach meinen Definitionen ist "Sozialismus" ein (wie gesagt) wirtschaftliches Konzept. Mit einer weiten Streuung der politischen Umsetzungsmöglichkeiten.
        du scheinst es enger zu fassen und im wesentlichen mit den verschieden Spilearten des Kommunismus gleichzusetzen.

        dann ist deine Ausgangsfragestellung irreführend, und Du suchst den unterschied zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus, den ich hier als den Nazionalsozialismus deutscher prägung aufgefasst habe. Nationalsozialismus ist

        1. Antidemokratisch, Demokratie wird durch "Volksgemeinschaft"
        Sprich das "gesunde Volksempfinden" ersetzt, der Rechtsstaat
        aufgehoben, Minderheitenmeinungen werden nicht akzeptiert.

        Das ist beim Sozialismus genauso
        Nicht bei allen Spielarten, bspweise Sozialdemokratie.... oder dem "Menschewismus" (nach der Februarrevolution ind Russland) 2 Hierachisch Struckturiert auf eine "Führer"persönlichkeit,
        die im Endeffekt alles alleinverantwortlich entscheidet.

        Das ist im Sozialismus auch so
        Im Kommunismus maoistisch-oder Stalinistischer prägung , ja, bei anderen spielarten, wie gesagt, Nein 3. Nationalchauvinistisch und biologisch-rassistisch
        Orientiert... Herrenvölker, Sklavenvölker, sowie ein "zu
        verschrottender" (Originalzitat) Rest...
        dazu gehört auch ein krampfhaftes Autarkiestreben und
        ausklinkung aus dem weltwirtschaftlichen Verbund.

        Wird vom Kommunismus auch betrieben
        1. Kommunismus ungleich sozialismus
        2. Kommunismus fehlt im Kern (!) der Nationalchauvinismus (nur bei Stalinismus, sowie bei Pol-Pot/Kambodscha) sowie der biologische Rassismus.
        Da geht es mehr um soziale Unterschiede 4.Die Wirtschaftspolitik ist untergeordnet, aber in den
        Grundzügen Kleinbürgerlich/Kleinbäuerlich ausgerichtet und
        zielt ideologisch gegen das "Großkapital". Überspitzt kann man
        sagen, Tyssen sollte in 100000 Eisenwarenläden umgewandelt
        werden.
        Die Gleichsetzung Nationalsozialismus = Kapitalismus ist somit
        gar nicht haltbar...

        Das finde ich auch 5. Militaristisch-expansionistisch. Nachdem man ja die
        "Herrenrasse" ist, hat man das Recht, ja sogar die Historische
        Pflicht, das Land der Herrenrasse (Stichwort
        "Lebensraum")auszudehnen. Gestützt wird das durch eine
        Sozialdarwinistische Weltanschaung, nach dem Motto,"der Starke
        frist den Schwachen"

        Die Idelogie der Herrenrasse gibt es auch im Kommunismus. Die
        Ausdehnungswünsche sind auch im Sozialismus und Kommunismus
        vorhanden. Man nennt die Kinder nur anders.
        Sicher aber viele soziale Spielarten verfolgen eben nicht das militärische Konzept, sondern ein Evolutionäres...

        Gruß
        Mike



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