Ratgeber zu Nationalsozialisten und Sozialisten
Von: , Frage gestellt am Sa, 5. Mai 2001
Hallo an alle,
kann mir jemand bitten den Unterschied zwischen Nationalsozialisten und Sozialisten erklären?
Danke im voraus
Markus
Hallo an alle,
kann mir jemand bitten den Unterschied zwischen Nationalsozialisten und Sozialisten erklären?
Danke im voraus
Markus
Hi markus
ich tue hier nichts als "Mythos" ab, diese können sogar extrem gefährlich werden.
Mythos sind alle Aussagen, die nicht auf nachprüfbaren Fakten beruhen, sondern auf Wunschdenken
Was ihrer Wirksamkeit ja keinen Abbruch tut!
Gruß
Mike
(P.S. Oben gehts weiter...)
Hi Markus
zum Sozialismus:
Die Umsetzung dieses Konzeptes reicht ja vom Kommunismus bis
zur Sozialdemokratie, ind der dann z.T bereits eine Synthese
mit dem Kapitalismus versucht wird.
Aber diese Umsetzung gilt nur für wenige.
Ist aber die erfolgreichste und am weitesten verbreitete in
den demokratischen Staaten.
Zum Nationalsozialismus:
Du hast natürlich recht, gerade die Industriepolitik hatte mit
der propagierten Ideologie wenig zu tun, im Gegensatz zur
Landwirtschaftspolitik, in der "der Bauer" ja faktisch an die
Scholle gefesselt wurde.
Hing natürlich damit zusammen, das die Großindustrie die
Rüstung durchziehen konnte.
Aber gerade die Gängelung der Unternehmen von Oben und das
planerische Chaos in der NS-Führung sollten ja die
Rüstungsanstrengungen ziemlich sabotieren...
Wie meinst Du das?
Nun, Im 3 Reich kümmerten sich zig verschiedene und
gegeneinander Arbeitende Dienststellen um die
Industriepolitik. Die ziemlich raren resourcen wurden dadurch
schlecht aufgeteilt. die andauernden Änderungen der
leitlinien, z.T. innerhalb von Monaten, sorgten für eine
extreme Planungsunsicherheit.
Gerade wenn man die Industrien Aliierten (GB und USA) mit dem
Deutschen System vergleicht, kommt man zu der vernichtenden
erkenntnis, das die permanenten Eingriffe des Staates in
planungsdetails sich katastrophal auswirkten.
bei den westaliierten machte die Politik die Vorgaben, die
Industrie setzte diese Eigenverantwortlich um!
Ist wesentlich produktiver.
in der UdSSR war alles Staatlich, sprich, es gab keine
Unternehmer. Auch dies war um einiges produktiver als die
während der NS-Zeit praktizierte Mischform...
Möchtest Du damit sagen, in der NS-Zeit gab es freier Unternehmer?
das die ganze Politik der Nazis weder Arbeiterfreundlich war
noch (überraschung) Unternehmerfreundlich, ist in meinen Augen
bezeichnend. Gefördert wurden ja nur die "Linientreuen
Unternehmer" was zu der bizarren Situation führte, das z.B.
die OPEL-Werke (wg der Verb, zu GM) kaum in die
Rüstungsanstrengungen mit Einbezogen wurden, selbst als D
bereits mit den USA im Krieg lagen...
Das ist insoweit richt und trifft auf die Unternehmen zu, die
zu beginn noch nicht Linientreu waren. Aber das enderte sich
ziemlich schnell, die Unternehmer wollten schließlich
verdienen
Natürlich, das wollten Sie auch, aber der Staat muß sie auch
lassen. Die NS-Industriepolitik war immer sehr ambivalent und
im Untergrund schimmerte immer das "kleinbürgerliche" Konzept
durch.
das Zeigt sich unter anderem darin das erst unter dem
"Technokraten" Speer eine konzentration der Produktion von
waffen und andern Kriegsgerät durchgeführt wurde. Vorher
wurden 1000 Normen, zig verschiedene Ausführungen ein und
desselben grundlegenden Waffensystems gebaut. War ein RIESIGES
Ersatzteilproblem.
Zuim anderen produzierten viele Industriewerke eine
Riesenpalette verschiedener Produkte, anstelle sich auf einige
wenige Waffensysteme zu konzentrieren, die dann billig und vor
allem in großer Stückzahl hergestellt werden konnten...
Um was es mir bei meinem ersten Posting ging, ist folgendes:
Sozialismus ist ein im wesentlichen wirtschaftlich
orientiertes Konzept, dessen Gegensatz der Kapitalismus ist.
Was daraus gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt
Das verstehe ich auch nicht. Sozialismus ist ein, bitte was?
Der sozialismus baut auf der Frühkapitalistischen Grundordnung
so um 1820 auf. Damals beherrschte eine mächtige und reiche,
aber kleine Oberschicht den Staat, während die Masse der
Arbeiter unter heute unvorstellbaren Bedingungen lebte und
praktisch völlig Rechtlos war.
Der Sozialismus postuliert nun, das der Unternehmer die
Arbeiter ausbeutet und den aus ihrer Arbeitskraft
resultierende Mehrwehrt selber einsteckt. Somit sollten "die
Arbeiter" die Produktionsmittel selber übernehmen und den
Unternehmer faktisch ausschalten. Ob dies auf einen
evolutionären oder revolutionärem Weg geschieht, bleibt in der
Grundideologie des Sozialismus offen. Auch die Rolle des
Staates wird im ursprünglichen Soziaistischen Konzept sehr
ambivalent gesehen, damals war "der Staat" ein Mittel der
Unterdrückung. Mit der Übernahme der Produktionsmittel durch
die Arbeiter würde ihnen zwangsläufig auch der Staat in die
Hände fallen, so das der repressive Zwangsstaat dann der
Vergangenheit angehören würde...
Nazionalsozialismus ist ein umfassendes
Weltanschauungskonzept, dessen Gegensatz NICHT der Kommunismus
ist, sondern der Liberalismus...
Super, Du hast recht. Hitler diente in München mit der roten
Armbinde unter den Kommunisten (J. Fest "Hitler" 1973 Seite
122) Räterepublik, bitte.... das waren nicht nur Kommunisten *g*
Aber alle radikale
Goebbels bekannte sich sogar 1926 als "deutscher Kommunist"
Weiter: Wir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind.
Na ja, das ist schlichter Schwachsinn von Goebbels (und ein
Mißbrauch des Ausdruckes "Sozialismus"), der auf dem Mythos
einer Jüdischen Weltverschwörung und Jüdischen Hochfinanz
beruht.
Leider gibt es von diesen Aktionen Bilder. Nun gut, sagen wir mal das die Nazis auf eigenen interessen Mitmarschiert sind. Ich gebe aber zu bedenken, das Juden auch im Sozialismus und Kommunismus verdammt sind.
Der Nationalsozialismus hat nämlich z.T. mystische Wurzeln:
Den "Arier"mythos und den Mythos der "jüdischen
Weltverschwörung"
Diese Mythen sind dem Sozialismus im Grunde fremd.
Im Prinzip hast Du recht, der Zusatz "National" gibt dies bei näherer Betrachtung her. Doch Vorsicht ist geboten. Jedenfalls sind und Waren sozialistische Grundordnungen die Saat für Kriege.
Gruß,
Mike
Der Sozialismus postuliert nun, das der Unternehmer die
Arbeiter ausbeutet und den aus ihrer Arbeitskraft
resultierende Mehrwehrt selber einsteckt.
passiert das etwa nicht .....
gruss marian
Der Sozialismus postuliert nun, das der Unternehmer die
Arbeiter ausbeutet und den aus ihrer Arbeitskraft
resultierende Mehrwehrt selber einsteckt.
passiert das etwa nicht .....
Hi Marian
Natürlich passiert das
und es passierte in der Anfangszeit des kapitalismus noch viel schlimmer.
In der zwischenzeit sollten aber auch die dümmsten Kapitalisten begriffenhaben, das ein allgemein hohes Wohstandsniveau auch ihnen serlber nützt.
Ein haufen verarmter kauft ja nichts...
Und darum soll (und wird auch) der Arbeitnehmer über den Lohn, der über den blanken lebenserhalt ja doch meist hinausgeht, an dem mehrwert beteiligt.
(Ja ja, ich weiss, das ist die theorie....)
Gruß
Mike
Hi Mike!
Hi Marian
Natürlich passiert das
und es passierte in der Anfangszeit des kapitalismus noch viel
schlimmer.
das ist wohl war, und hätten sich die arbeiter nicht gewehrt, dann hätten wir auch heute noch diese zustände!
In der zwischenzeit sollten aber auch die dümmsten
Kapitalisten begriffenhaben, das ein allgemein hohes
Wohstandsniveau auch ihnen serlber nützt.
Ein haufen verarmter kauft ja nichts...
und da wiederspreche ich dir!
- warum soll denn ein haufen verarmter überhaupt etwas kaufen!!! hauptsache, der haufen armer hat genügend, um sich zu reproduzieren!!
- ein allgemein hohes wohlstandsniveau sagt nichts darüber aus, wie es tatsächlich verteilt ist
- meinst du etwa das wohlstandsniveau von computern, die immer weniger abstürzen, von robotern die weniger wartung benötigen ...
wenn du zum ausdruck bringen wolltest, dass das kapital die notwendigkeit eingesehen hat, dass es der breiten masse soviel zuzugestehen hat, dass es ruhig bleibt, dann gebe ich dir recht. es nützt ihnen, eine gute infrastruktur mit viel bildung und fortbildung, sicherheit durch exekutive, legislative und judikative, kommunikation etc. zu haben.
das klärt aber noch nicht die frage nach der gerechten verteilung.
Und darum soll (und wird auch) der Arbeitnehmer über den Lohn,
der über den blanken lebenserhalt ja doch meist hinausgeht, an
dem mehrwert beteiligt.
dann schau dir die einkommens-schere an, geht die zu, oder weiter auf. verschiebt sich das eigentum an erarbeiteten werten zugunsten der unteren 70 % oder der oberen 30 % ...
es ist nur eine frage der realitionen ;o)
gruss marian
Hi marian...
halten wir fest:
In der gegenwärtigen Form des "kapitalismus mit menschlichem Antlitz" geht es uns so gut wie nie.
Wie können weitgehend sagen, was wir wollen.
Unsere Lebenserwartung ist sensationell hoch.
Unser Einkommen und das weiter Bevölkerungsschichten übersteig das Unbedingt nötige Minimum um einiges.
Und: was wollen denn die leute: Friede, Freude, Schweinsbraten...
Kling vieleicht hart, aber so ist es. Die leute kümmern sich nicht um Klassenkampfparolen, wenns Fressen stimmt.
Tut mir ja ehrlich leid für alle Hardcore-Sozialisten
Ja, natürlich gibt es Armut.
ABER diese Armut betrifft nicht weite Teile der Bevölkerung, sondern eine Minderheit.
Ja, natürlich gibt es ein Soziales Gefälle.
Aber wie willst Du es regeln, das alle auf gleich hohem (nicht niedrigem) Lebensstandard leben. Der Mensch ist nun mal selbssüchtig und egoistisch. Wenn ich was arbeite, dann will ich auch Kohle sehen... so einfach ist das. wer mehr arbeitet, kriegt mehr Kohle...
(gut, einige der unverschämt hohen Salärs für irgendwelche Direktoren will ich mal übergehen...)
Zum thema Kapitalismus an sich.
natürlich müssen "die Massen" auf einem hohen Lebensstandard gehalten werden. wer würde denn sonst die ganzen tollen neuen Sachen kaufen... Handys... Computer... Waschmaschinen
Fakt bleibt: Arme Leute kaufen nix. Damit sind die als Markt unattraktiv. Wer, wenn nicht "das Volk" soll denn die Produktion abnehmen??? die paar Reichen können au net mehr als 2 Schnitzel fressen (bitte jetzt cum grano salis verstehen). Das Ausland? das produziert doch selber...
Das Problem des Vulgärsozialismus bleibt, das es die Wirtschaft als ein Nullsummenspiel versteht. aber das ist es nicht.
Es ist ein Spiel, bei dem alle Gewinnen können.
Die einem mit höheren finanziellen Gewinnen, die anderen mit einem Höheren Lebensstandard und damit mehr Lebensqualität.
Dem wirkt übrigens auch der Schuldenabbau des Bundes nicht entgegen. gerade die Finanzierung "auf Pump" ist unsozial, da dies langfristig Steuergelder (von allen) auf die Gläubiger (net grad der ärmliche Teil der Bevölkerung) umverteilt.
da Problem liegt auch in der immer noch hohen Arbeitslosigkeit.
Und nachdem alle egalitären Gesellschaftssysteme kläglich gegen die harte Wand der Realität geknallt sind, bleibt eigentlich derzeit nur das kapitalistische mit einigen sozialen Aspekten übrig.
man kann wunderbar gegen das derzeitige System polemisieren, aber wie kann man es wirklich besser (!!!) machen????
Mir fällt nix ein.
Dir?
Gruß
Mike
hi mike,
In der gegenwärtigen Form des "kapitalismus mit menschlichem
Antlitz" geht es uns so gut wie nie.
genau! hauptsache uns geht es gut, dann ist ja alles gut! da kann man dann auch ganz prima mit leben!
Wie können weitgehend sagen, was wir wollen.
nur solange, wie wir nicht gefährlich werden. ansonsten gibt es berufsverbot oder andere ächtung und repressalien gegen ein geordnetes leben. ich muss es wissen ;o)
Unsere Lebenserwartung ist sensationell hoch.
ich bin auf der expo auch in dem pavillion gewesen, wo die unterschiedlichen lebenserwartungen nach nationen benannt wurde. deutschland war nicht mal unter den top 15, und es gab auch länder mit durchschnittlich unter 40. beschämend.
Unser Einkommen und das weiter Bevölkerungsschichten übersteig
das Unbedingt nötige Minimum um einiges.
das in dieser welt ja, das ist aber kein indikator für gerechtigkeit.
Und: was wollen denn die leute: Friede, Freude,
Schweinsbraten...
frieden: balkan, nordspanien, korsika, nordirland - das ist nur in europa.
freude: lass ich mich nicht weiter zu aus;
schweinsbraten: mks und bse
Kling vieleicht hart, aber so ist es. Die leute kümmern sich
nicht um Klassenkampfparolen, wenns Fressen stimmt.
ein egoismus, der den mächtigen wohl zu passe kommt, ja. kein wunder, wer die medienmacht hat ...
Tut mir ja ehrlich leid für alle Hardcore-Sozialisten
tut mir leid für alle!
Ja, natürlich gibt es Armut.
ABER diese Armut betrifft nicht weite Teile der Bevölkerung,
sondern eine Minderheit.
kommt immer auf den breitengrad an, von dem man die betrachtung beginnt!
Ja, natürlich gibt es ein Soziales Gefälle.
Aber wie willst Du es regeln, das alle auf gleich hohem (nicht
niedrigem) Lebensstandard leben.
es sollen nicht alle unbedingt gleich sein - aber das gefälle darf einfach nicht so krass sein.
Der Mensch ist nun mal
selbssüchtig und egoistisch.
ist es angeboren, oder sozialisiert. ich meine, letzteres. es hebt den menschen vom tier ab, dass er genau über diesen sachverhalt reflektieren kann und sich auch gegen seinen trieb entscheiden kann.
Wenn ich was arbeite, dann will
ich auch Kohle sehen... so einfach ist das. wer mehr arbeitet,
kriegt mehr Kohle...
was arbeitet frau elizabeth II in england zB - die jetzt sogar schon geringere orden zurückfordert, wenn es höherrangige gibt, um ca. 2000 pfund im jahr zu sparen ...
(gut, einige der unverschämt hohen Salärs für irgendwelche
Direktoren will ich mal übergehen...)
... da nähern wir uns ja schon dem punkt ...
Zum thema Kapitalismus an sich.
natürlich müssen "die Massen" auf einem hohen Lebensstandard
gehalten werden. wer würde denn sonst die ganzen tollen neuen
Sachen kaufen... Handys... Computer... Waschmaschinen
eine produktion funktioniert ganz ohne mensch, warum ... und solange es billiglohnländer gibt, in die wir produktionen auslagern können, wie nach china zB oder wo die arbeitskräfte (polen) gar zu uns kommen, um für hungerlöhne sich unterdrücken zu lassen, dann lässt sich das immer noch weiter drücken
Fakt bleibt: Arme Leute kaufen nix. Damit sind die als Markt
unattraktiv.
auch die kaufen was, aber das ist nen off-topic ;o)
Wer, wenn nicht "das Volk" soll denn die
Produktion abnehmen??? die paar Reichen können au net mehr
als 2 Schnitzel fressen (bitte jetzt cum grano salis
verstehen). Das Ausland? das produziert doch selber...
ich kann hundert volkswagen produzieren, oder ein bugatti. und wenn der herr piech mal keine arbeitskräfte mehr braucht, was wird er wohl produzieren ...
Das Problem des Vulgärsozialismus bleibt, das es die
Wirtschaft als ein Nullsummenspiel versteht. aber das ist es
nicht.
vulgärsozialismus kenne ich nicht. wirtschaft ist auch nie ein nullsummenspiel. es gibt für die wirtschaft zwei wichtige indikatoren: wie produktiv ist sie, und wie moralisch/ethisch sinnvoll ..
Es ist ein Spiel, bei dem alle Gewinnen können.
... das hat ja die letzte börsenblase gerade wieder gezeigt. es können nur dann alle gewinnen, wenn alle partizipieren! wenn alle gerecht partizipieren, dann ist das in ordnung. frag aktuell mal beim lufthansa-bodenpersonal nach, mach dir das vergnügen!
Die einem mit höheren finanziellen Gewinnen, die anderen mit
einem Höheren Lebensstandard und damit mehr Lebensqualität.
und die anderen mit dem segen gottes, na klar! seit jahrhunderten!
Dem wirkt übrigens auch der Schuldenabbau des Bundes nicht
entgegen. gerade die Finanzierung "auf Pump" ist unsozial, da
dies langfristig Steuergelder (von allen) auf die Gläubiger
(net grad der ärmliche Teil der Bevölkerung) umverteilt.
da gebe ich dir bedingungslos recht! auf pump ist immer auf kosten der kommenden generationen, eine ungerechtigkeit sonder gleichen. ich warte auf die generation, die nicht nur den schuldenberg abgebaut, sondern auch einmal was für die kommende generation als guthaben überlässt. wer das macht, der verdient meine achtung!
btw: die immense privatisierung von bundesunternehmen ist eine der schlimmsten geschichten überhaupt. die unternehmen hätten genausogut in volkseigentum fit gemacht werden können. imho hätten die unternehmen zwar sicherlich teilprivatisiert werden können, aber nicht komplett verschleudert werden sollen.
da Problem liegt auch in der immer noch hohen
Arbeitslosigkeit.
und da schliesst sich immer wieder der kreis! unser gesellschaftssystem fördert uneffektivität und nichts-tun.
Und nachdem alle egalitären Gesellschaftssysteme kläglich
gegen die harte Wand der Realität geknallt sind, bleibt
eigentlich derzeit nur das kapitalistische mit einigen
sozialen Aspekten übrig.
stimmt. das es übig geblieben ist, heisst aber nicht, das es nicht auch eines tages an die wand fährt. solange ein system nur durch wachstum gewinnen kann, wird es irgendwann an seine grenze kommen. irgendwann ist schluss.
man kann wunderbar gegen das derzeitige System polemisieren,
aber wie kann man es wirklich besser (!!!) machen????
Mir fällt nix ein.
Dir?
bestimmte sachen, ja!
gruss marian
Hallo Mike, danke für die Antwort, werde am Wochenende mir diese genau durchlesen.
Gruß
Markus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi markus
ich wills mal versuchen
Sozialismus ist ein Konzept, in dem die
Produktionsmittel in den besitz deren gelangen, die die
Produktion auch durchführen. also der Arbeiter. der durch die
Produktion erzielte mehrwert wird also direkt auf die Arbeiter
verteilt, ohne das ein Unternehmer dazwischen geschaltet ist.
der Sozialismus entstand als Gegenbewegung zum Kapitalismus.
Es handelt sich beim Sozialismus weniger um ein politisches
Konzept denn um ein wirtschaftliches. Der Rahmen, in dem sich
der Sozialismus als ideologie bewegt, ist somit sehr weit
gesteckt.
Moderne Demokratien bewegen sich immer im Wirtschaftlichen
spannungsfeld zwischen Sozialismus und kapitalismus, das real
existierende Wirtschaftssystem weist in einer Demokratie immer
gewisse Mischformen auf, da sowohl Sozialismus als auch
Kapitalismus in Reinform nicht praktikabel sind...
Nationalsozialismus ist dagegen ein
gesellschaftspolitisches Konzept, das auch wirtschaftliche
Aspekte umfasst. es ist also wesentlich "enger" gefasst als
der Sozialismus und betrifft auch ganz andere Bereiche.
Nationalsozialismus ist
1. Antidemokratisch, Demokratie wird durch "Volksgemeinschaft"
Sprich das "gesunde Volksempfinden" ersetzt, der Rechtsstaat
aufgehoben, Minderheitenmeinungen werden nicht akzeptiert.
Das ist beim Sozialismus genauso
2 Hierachisch Struckturiert auf eine "Führer"persönlichkeit,
die im Endeffekt alles alleinverantwortlich entscheidet.
Das ist im Sozialismus auch so
3. Nationalchauvinistisch und biologisch-rassistisch
Orientiert... Herrenvölker, Sklavenvölker, sowie ein "zu
verschrottender" (Originalzitat) Rest...
dazu gehört auch ein krampfhaftes Autarkiestreben und
ausklinkung aus dem weltwirtschaftlichen Verbund.
Wird vom Kommunismus auch betrieben
4.Die Wirtschaftspolitik ist untergeordnet, aber in den
Grundzügen Kleinbürgerlich/Kleinbäuerlich ausgerichtet und
zielt ideologisch gegen das "Großkapital". Überspitzt kann man
sagen, Tyssen sollte in 100000 Eisenwarenläden umgewandelt
werden.
Die Gleichsetzung Nationalsozialismus = Kapitalismus ist somit
gar nicht haltbar...
Das finde ich auch
5. Militaristisch-expansionistisch. Nachdem man ja die
"Herrenrasse" ist, hat man das Recht, ja sogar die Historische
Pflicht, das Land der Herrenrasse (Stichwort
"Lebensraum")auszudehnen. Gestützt wird das durch eine
Sozialdarwinistische Weltanschaung, nach dem Motto,"der Starke
frist den Schwachen"
Die Idelogie der Herrenrasse gibt es auch im Kommunismus. Die Ausdehnungswünsche sind auch im Sozialismus und Kommunismus vorhanden. Man nennt die Kinder nur anders.
So, das wärs in aller Kürze
Gruß
Mike
Hi Markus
bevor wir weiterdiskutieren
Wie definierst DU
1. Sozialismus.
2. Nationalsozialismus.
Nach meinen Definitionen ist "Sozialismus" ein (wie gesagt) wirtschaftliches Konzept. Mit einer weiten Streuung der politischen Umsetzungsmöglichkeiten.
du scheinst es enger zu fassen und im wesentlichen mit den verschieden Spilearten des Kommunismus gleichzusetzen.
dann ist deine Ausgangsfragestellung irreführend, und Du suchst den unterschied zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus, den ich hier als den Nazionalsozialismus deutscher prägung aufgefasst habe.
Nationalsozialismus ist
1. Antidemokratisch, Demokratie wird durch "Volksgemeinschaft"
Sprich das "gesunde Volksempfinden" ersetzt, der Rechtsstaat
aufgehoben, Minderheitenmeinungen werden nicht akzeptiert.
Das ist beim Sozialismus genauso
Nicht bei allen Spielarten, bspweise Sozialdemokratie.... oder dem "Menschewismus" (nach der Februarrevolution ind Russland)
2 Hierachisch Struckturiert auf eine "Führer"persönlichkeit,
die im Endeffekt alles alleinverantwortlich entscheidet.
Das ist im Sozialismus auch so
Im Kommunismus maoistisch-oder Stalinistischer prägung , ja, bei anderen spielarten, wie gesagt, Nein
3. Nationalchauvinistisch und biologisch-rassistisch
Orientiert... Herrenvölker, Sklavenvölker, sowie ein "zu
verschrottender" (Originalzitat) Rest...
dazu gehört auch ein krampfhaftes Autarkiestreben und
ausklinkung aus dem weltwirtschaftlichen Verbund.
Wird vom Kommunismus auch betrieben
1. Kommunismus ungleich sozialismus
2. Kommunismus fehlt im Kern (!) der Nationalchauvinismus (nur bei Stalinismus, sowie bei Pol-Pot/Kambodscha) sowie der biologische Rassismus.
Da geht es mehr um soziale Unterschiede
4.Die Wirtschaftspolitik ist untergeordnet, aber in den
Grundzügen Kleinbürgerlich/Kleinbäuerlich ausgerichtet und
zielt ideologisch gegen das "Großkapital". Überspitzt kann man
sagen, Tyssen sollte in 100000 Eisenwarenläden umgewandelt
werden.
Die Gleichsetzung Nationalsozialismus = Kapitalismus ist somit
gar nicht haltbar...
Das finde ich auch
5. Militaristisch-expansionistisch. Nachdem man ja die
"Herrenrasse" ist, hat man das Recht, ja sogar die Historische
Pflicht, das Land der Herrenrasse (Stichwort
"Lebensraum")auszudehnen. Gestützt wird das durch eine
Sozialdarwinistische Weltanschaung, nach dem Motto,"der Starke
frist den Schwachen"
Die Idelogie der Herrenrasse gibt es auch im Kommunismus. Die
Ausdehnungswünsche sind auch im Sozialismus und Kommunismus
vorhanden. Man nennt die Kinder nur anders.
Sicher aber viele soziale Spielarten verfolgen eben nicht das militärische Konzept, sondern ein Evolutionäres...
Gruß
Mike