Tipps zu Kinder haben auch Pflichten

Von: , Frage gestellt am Fr, 5. Jan 2007
Hallo,

ich habe einen 18 jährigen Sohn, der sich mittlerweile die schmarotzende Lebensweise seiner Mutter zu eigen gemacht hat und glaubt, mir gegenüber nur Rechte zu haben, aber keine Pflichten.
Seit Monaten schiebt er den Zivildienst vor sich her und wird damit dieses Jahr wieder keine Lehre beginnen können. So verlängert sich seine Unterhaltsbedürftigkeit von Jahr zu Jahr. Jetzt habe ich meinen Sohn mal daran erinnert, das er auch eine Erwerbsobliegenheit hat und meine Unterhaltsbelastung so gering wie nur möglich zu halten hat und das es da sogar bereits einen OLG-Beschluß gibt, der da sagt, das solche, die bewußt keiner Arbeit nachgehen wollen, ihren Unterhaltsanspruch verlieren und ihnen ein fiktives Einkommen unterstellt wird.
Leider zieht das alles bei meinem Früchtchen nicht, so dass ich Klage einreichen muß. Dazu meine Frage. Hat jemand solch eine Unterhaltsabänderungs-Klage bereits einmal eingereicht und könnte mir die Klageschrift mal als Vorlage zur Verfügung stellen.Einen RA kann man ja heutzutage damit nicht mehr beauftragen, die wollen ja gleich mal 400 Euro für sowas.
Ich wäre also für jede Hilfe dankbar, die es mir ermöglicht, das ich für Gerechtigkeit sorgen kann.

14 Antworten zu dieser Frage

    • nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re: Buchtipp
      Bücher sind ja eine feine Sache. Leider spielt sich das Leben aber nicht in Büchern ab.
      Wie will man einem 18-jährigen Jugendlichen, der von seiner Mutter nur vorgelebt bekommt, wie man durch Erpressung von "Verpflichteten" und Jammern beim Arbeitsamt immer wieder das Ziel erreicht sich ohne Arbeit zu bereichern, klarmachen, das das normale Leben eigentlich anders funktioniert, nämlich durch Arbeit und Fleiß das zu erreichen, was man sich wünscht.
      Einem so lange Zeit versauten Jugendlichen kann man offensichtlich seine Grenzen nur zeigen indem man ihn knallhart mit dem Gesetz und seinen Pflichten konfrontiert.
      Und da gibt es zum Glück mittlerweile endlich mal einen OLG-Beschluß aus Brandenburg (9 WF 157/04 Brandenburgisches Oberlandesgericht
      21 F 81/04 Amtsgericht Bad Liebenwerda) , der Jugendlichen ihre Verpflichtungen nahe bringt. Kleines Zitat daraus "Es bestehen daher grundsätzlich keine Bedenken, einem 15-jährigen Kind eine Obliegenheit zum Erwerb aufzuerlegen. Da der Kläger die Abänderung ab dem 1. August 2001 begehrt und der Beklagte am 20. November 1985 geboren
      und daher im August 2001 etwa 15 Jahre und 9 Monate alt war, bestehen keine Bedenken an seiner Erwerbsobliegenheit."
      Leider hatte ich 18 Jahre lang keine Gelegenheit, an der Erziehung meines Sohnes teilhaben zu dürfen, sonst hätte ich ihm sicher andere Werte vermittelt. Das Jugendamt stand 18 Jahre auch immer auf der seite der Mutter und hat mich nur als einen Unterhaltsflüchtigen behandelt, wenn es mir aus objektiven, nicht durch mich verschuldeten beruflichen Gründen, finanziell schlecht ging und ich nicht in der Lage war, den vollen Unterhalt zu zahlen.
      Als Vater fand man nirgends Zuhörer, nur Abweisung und Schimpfe.
      Ich muß nun Klage einreichen und sicher wieder 300 Euro dafür bezahlen, das ich nichts weiter will als eine Klärung einer ganz normalen Sache. Mütter und Kinder gehen dazu einfach zum Jugendamt, jammern und ihnen wird geholfen ohne das da was zu zahlen ist. Oder sie nutzen gleich die unverschämte Methode den Unterhalt gleich per Zwangsvollstreckung einzutreiben und damit zu riskieren, das der Unterhaltsverpflichtete gekündigt wird. Das Unterhaltstitel überhaupt der Zwangsvollstreckung unterliegen, gleicht einem Freibrief für rachsüchtige Mütter, dem Ex-Mann so richtig eine zu verpassen.
      Das Familenrecht in D ist überhaupt eine Katastrophe.
      Da werden Menschen aufeinander gehetzt und zu Feinden gemacht und Rechtsanwälte verdienen dabei satte Kohle. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
      • nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^2: Buchtipp
        Hallo! Bücher sind ja eine feine Sache. Leider spielt sich das Leben
        aber nicht in Büchern ab.
        Nein. Aber man kann sich dort durchaus Anregungen holen. Vor allem auch in dem Sinne, dass man auch mal in eine andere Richtung denkt. Wie will man einem 18-jährigen Jugendlichen, der von seiner
        Mutter nur vorgelebt bekommt, wie man durch Erpressung von
        "Verpflichteten" und Jammern beim Arbeitsamt immer wieder das
        Ziel erreicht sich ohne Arbeit zu bereichern, klarmachen, das
        das normale Leben eigentlich anders funktioniert, nämlich
        durch Arbeit und Fleiß das zu erreichen, was man sich wünscht.
        Nun, wie steht es mit Dir? Hast DU an der Erziehung Deines Sohnes keinen Anteil gehabt? Wolltest Du nicht oder durftest Du nicht? Das würde mich mal interessieren... Einem so lange Zeit versauten Jugendlichen kann man
        offensichtlich seine Grenzen nur zeigen indem man ihn
        knallhart mit dem Gesetz und seinen Pflichten konfrontiert.
        Das magst Du meinen. Das ist aber bei jedem unterschiedlich. Ich habe bei Druck erstmal GAR NIX gemacht, eher wäre ich verhungert. Erst als mich meine Mutter in Ruhe gelassen hat, habe ich mich nach meinem Sinne entwickelt, auch beruflich. Gehemmt wurde ich außerdem auch durch meinen Vater, der ebenfalls meinte, er müsse mir jetzt den Unterhalt streichen, weil ich mich nicht nach seinem Sinne verhalte. Plötzlich mischte er sich ein - bei der Erziehung vorher irgendwie gar nicht. Erst als es ums Geld ging. Ich hoffe ganz ehrlich, das ist bei Dir nicht der Fall. Und da gibt es zum Glück mittlerweile endlich mal einen
        OLG-Beschluß aus Brandenburg (9 WF 157/04 Brandenburgisches
        Oberlandesgericht
        21 F 81/04 Amtsgericht Bad Liebenwerda) , der Jugendlichen
        ihre Verpflichtungen nahe bringt. Kleines Zitat daraus "Es
        bestehen daher grundsätzlich keine Bedenken, einem 15-jährigen
        Kind eine Obliegenheit zum Erwerb aufzuerlegen. Da der Kläger
        die Abänderung ab dem 1. August 2001 begehrt und der Beklagte
        am 20. November 1985 geboren
        und daher im August 2001 etwa 15 Jahre und 9 Monate alt war,
        bestehen keine Bedenken an seiner Erwerbsobliegenheit."
        Leider hatte ich 18 Jahre lang keine Gelegenheit, an der
        Erziehung meines Sohnes teilhaben zu dürfen, sonst hätte ich
        ihm sicher andere Werte vermittelt.
        Ok, das erklärt dann meine Frage von oben. Hast Du Dich wirklich bemüht? Interessiert mich ehrlich. Wie häufig hast Du Deinen Sohn gesehen?

        Das Jugendamt stand 18 Jahre auch immer auf der seite der Mutter und hat mich nur als
        einen Unterhaltsflüchtigen behandelt, wenn es mir aus
        objektiven, nicht durch mich verschuldeten beruflichen
        Gründen, finanziell schlecht ging und ich nicht in der Lage
        war, den vollen Unterhalt zu zahlen.
        Als Vater fand man nirgends Zuhörer, nur Abweisung und
        Schimpfe.
        Ganz ehrlich, das klingt nun sehr selbstmitleidig. Hmmm, immer die Schuld beim anderen suchen? Könnte es sein, dass Dein Sohn da vielleicht von Dir ein bißchen..... naja, lassen wir das... Ich muß nun Klage einreichen und sicher wieder 300 Euro dafür
        bezahlen, das ich nichts weiter will als eine Klärung einer
        ganz normalen Sache. Mütter und Kinder gehen dazu einfach zum
        Jugendamt, jammern und ihnen wird geholfen ohne das da was zu
        zahlen ist. Oder sie nutzen gleich die unverschämte Methode
        den Unterhalt gleich per Zwangsvollstreckung einzutreiben und
        damit zu riskieren, das der Unterhaltsverpflichtete gekündigt
        wird.
        Naja, anscheinend hast Du Deine Pflicht nicht getan und nicht bezahlt. Oben jubelst Du auf das Gericht, jetzt plötzlich handeln die unverschämt? Ich mußte den Unterhalt auch eintreiben, weil ich nach meinem unbezahlten Praktikum in meine Wohnung kam, deren Miete ich nicht bezahlen konnte und nichts zu Essen im Kühlschrank hatte, weil meinem Vater auf gut deutsch auch irgendwas nicht paßte...

        Das Unterhaltstitel überhaupt der Zwangsvollstreckung unterliegen, gleicht einem Freibrief für rachsüchtige Mütter,
        dem Ex-Mann so richtig eine zu verpassen.
        Jaja, die miesen Frauen. Mein Gott, ich wundere mich überhaupt nicht, dass es Deinem Sohn richtig schlecht geht mit einem Vater, der so über Frauen insgesamt und seine Ex im Speziellen herzieht, Angst hat, auch nur einen Pfennig zu viel für seinen Sohn zu bezahlen, der offensichtlich Probleme hat und HILFE braucht(und anscheinend Liebe, so wie ich das hier alles lese) um SELBSTSICHERHEIT zu erlangen, die ihm dann den Weg aufzeigt einen für ihn geeigneten Job zu finden. So wie Du Dich anhörst, machst Du ihn nur noch immer unsicherer und das macht alles noch viel schlimmer. Das Familenrecht in D ist überhaupt eine Katastrophe.
        Da werden Menschen aufeinander gehetzt und zu Feinden gemacht
        und Rechtsanwälte verdienen dabei satte Kohle.
        Das stimmt. Aber so wie es sich anhört bist DU derjenige, der hier den Rechtsanwalt holen will. Klappt bestimmt. Ich hab damals aus Angst vor dem ganzen Streß freiwillig gesagt, dass ich keinen Unterhalt mehr will von meinem Vater. Mir ging es so richtig dreckig, ich hatte eine schlimme Pubertät, eine schlimme Zeit (hptsl. wegen meiner Eltern!) und dann kam mein Vater und trat mir so richtig in den Arsch und es ging nur noch um Leistung. Und er zerrte mich vor Gericht. Ich habe anschließend den Kontakt größtenteils abgebrochen und erst als ich diesen ganzen miesen Druck von meinen Eltern nicht mehr hatte, die natürlich genau wußten, welche Leistungen ein Kind zu bringen hat und überhaupt nicht darüber nachgedacht haben, welche Leistungen sie als Eltern vielleicht nicht gebracht haben, erst dann konnte ich mich frei entfalten, Ausbildung und Akademie machen, arbeiten etc.

        Überleg Dir, was Dir wichtiger ist. Willst Du Deinem Sohn zur Seite stehen? Ihm helfen? Er ist bestimmt nicht glücklich mit der Situation und ich glaube nicht, dass er das gerade genießt.

        Oder willst Du Geld sparen und außerdem Dein "Recht" bekommen? Dann verklag ihn. Und er wird sich noch ein bißchen kleiner fühlen und noch ein bißchen mehr ungeliebt. Das wird ihn ziemlich sicher in Hartz IV bringen.

        Bitte überleg es Dir wirklich ganz genau. Dein Sohn braucht eher Hilfe als Druck. Frag ihn doch, ob Ihr zusammen zur Beratung gehen könnt oder irgendwas. Mach einen Urlaub mit ihm und rede ihm ins Gewissen. Zeig ihm was er Dir bedeutet und dass ER Dir am Herzen liegt, nicht seine Leistungen.

        Es geht doch wohl hoffentlich nicht um Recht und Unrecht, sondern um Menschen mit Problemen, die Vater und Sohn sind und sich gegenseitig HELFEN sollten.

        So, jetzt bin ich auch fertig. Ich habe nur geschrieben, was mir damals geholfen hätte und was mich glücklicher gemacht hätte.

        Es gibt immer Ursachen, warum ein junger Mensch sich so benimmt. Meist sind das die Eltern und die Erziehung. Dieser junge Mensch, der anscheinend auch sehr zu leiden hatte, sollte dafür nicht bestraft werden.

        Gruß,

        N.
        • nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^3: Buchtipp
          Nun, wie steht es mit Dir? Hast DU an der Erziehung Deines
          Sohnes keinen Anteil gehabt? Wolltest Du nicht oder durftest
          Du nicht? Das würde mich mal interessieren...
          leider konnte ich daran nur sehr geringen Anteil haben, weil es die Kindesmutter verstanden hat, immer wieder jeglichen Kontakt zu meinem Sohn mit fadenscheinigen Argumenten zu vereiteln. Unser Sohn war zum Spielball ihrer blinden Rache geworden. Auf dem Rücken unseres Sohnes trug sie ihre persönliche Rache aus.
          In meinem Scheidungsantrag hatte ich sogar das Sorgerecht für ihn beantragt.... und wie ich heute weiß, hätte ich es wohl auch bekommen, wenn ich durchgezogen hätte und nicht auf die Erpressung seiner Mutter gehört hätte, die mir wegen dieses Antrages angedroht hatte, sich dann das leben zu nehmen. Sie sagte damals "Wenn Du das machst, hast Du ein leben auf dem gewissen." Schön, was ?
          Auch ihr Vater redete damals auf mich ein und so zog ich den Antrag zurück. Ergebnis war, das die Kindesmutter nun, nachdem sie das Sorgerecht hatte, einen Krieg entfachte, der seines gleichen suchte.
          Seit 18 Jahren geht das nun schon so und unser Sohn ist das Instrument ihrer Rache.

          Plötzlich mischte er sich ein - bei der Erziehung vorher irgendwie gar
          nicht. Erst als es ums Geld ging. Ich hoffe ganz ehrlich, das
          ist bei Dir nicht der Fall.
          Wie schon geschrieben, ich hätte mich sehr gerne schon vorher mit "eingemischt". das wurde mir aber nicht ermöglicht.



          Ok, das erklärt dann meine Frage von oben. Hast Du Dich
          wirklich bemüht? Interessiert mich ehrlich. Wie häufig hast Du
          Deinen Sohn gesehen?
          Bis zu seinem 12. Lebensjahr habe ich alles unternommen, um mit meinem Sohn in Kontakt zu bleiben und durch teure Klagen bei Gericht, Aussprachen beim Jugendamt gelang es mir hin- und wieder, das Tim Umgang mit mir haben durfte.
          Leider hat eine Mutter , die täglich mit ihrem Kind zusammen ist, bessere Chancen, ein Kind von sich selbst zu überzeugen und kann dem Kind alles mögliche schlechte vom Vater einreden.
          Wie sich bei unserem Gespräch an seinem 18. Geburtstag heraus gestellt hat, hat sie in ihm ein Bild von mir projeziert, welches mich als einen agressiven Schlägertypen darstellt, der seinen Sohn gar nicht liebt und seine Frau ständig verprügelt hätte... Ich mußte den Unterhalt auch
          eintreiben, weil ich nach meinem unbezahlten Praktikum in
          meine Wohnung kam, deren Miete ich nicht bezahlen konnte und
          nichts zu Essen im Kühlschrank hatte, weil meinem Vater auf
          gut deutsch auch irgendwas nicht paßte...
          Ach wie froh wäre ich, wenn mein Sohn weinigstens erst mal sowas machen würde... aber der lungert ja nur herum und tritt seinen Zivi-Dienst bewußt nicht an um möglichst viel Zeit heraus zu schinden, keine Lehre antreten zu müssen.
          Ich habe den Unterhalt immer pünktlich und in voller Höhe bezahlt.
          Nur jetzt habe ich den Unterhalt mal Anfang des Monats gekürzt und nur die Hälfte überwiesen, die zweite Hälfte 1 Woche später.
          Ich wollte ihm damit deutlich machen, das er die verdammte Pflicht hat, mit mir zu reden und alles mit mir zu klären und nicht zu glauben, ich habe nur Pflichten ihm gegenüber.
          Nächsten Monat werde ich , da er ja nicht reagiert und auch nicht mit mir reden will, leider Klage einreichen müssen.
          Er hätte das abwenden können, wenn er einen Schritt auf mich zugehen würde. welche Leistungen sie als Eltern vielleicht nicht gebracht
          haben, erst dann konnte ich mich frei entfalten, Ausbildung
          und Akademie machen, arbeiten etc.
          Deine Eltern haben da sicher auch vieles falsch gemacht. Wem von beiden dabei die größere Schuld zukommt, wage ich nicht zu beurteilen.
          Vielleicht ging es deinem Vater ähnlich wie mir.
          Jahrelang durfte er nicht an der Erziehung teilhaben und dann fand er eine Tochter vor, die ihm nichts weiter mitzuteilen hatte, das er ihr gegenüber Pflichten hat.
          Wie würdest Du in so einem Fall reagieren?
          Würdest Du solch ein Kind noch lieben können, was in Dir nur den Erzeuger sieht? Oder willst Du Geld sparen und außerdem Dein "Recht" bekommen?
          Dann verklag ihn. Und er wird sich noch ein bißchen kleiner
          fühlen und noch ein bißchen mehr ungeliebt. Das wird ihn
          ziemlich sicher in Hartz IV bringen.
          Er ist meines Wissens bereits in Hartz 4, das habe ich auf einem Ausdruck seiner Mutter gesehen.Er bekommt da einen Anteil ausgezahlt. Es geht doch wohl hoffentlich nicht um Recht und Unrecht,
          sondern um Menschen mit Problemen, die Vater und Sohn sind und
          sich gegenseitig HELFEN sollten.
          Wie oft habe ich ihm das schon angeboten, das wir reden sollten. Leider beantwortet keine meiner sms und keine e-mails mehr.


          So, jetzt bin ich auch fertig. Ich habe nur geschrieben, was
          mir damals geholfen hätte und was mich glücklicher gemacht
          hätte.
          Wenn sich aber mein Sohn nicht mit mir unterhalten will, kann ich ihm leider auch nicht helfen. Aber ausnutzen lasse ich mich von ihm auch nicht. Im Moment spielt er nur den King, der glaubt, es mit mir machen zu können. Das kann ich nicht zulassen, das verstehst Du doch auch, oder? Es gibt immer Ursachen, warum ein junger Mensch sich so
          benimmt. Meist sind das die Eltern und die Erziehung. Dieser
          junge Mensch, der anscheinend auch sehr zu leiden hatte,
          sollte dafür nicht bestraft werden.
          Stimmt ... eigentlich gehört die Kindesmutter in Behandlung, denn die hat ja unseren Sohn dorthin gebracht, wo er jetzt ist.
          Als ich mich scheiden lies, schlitzte sie sich die Adern auf, nach einer meiner Klagen wurde sie von der Familienrichterin zu einer familienpsychologischen Betreuung verdonnert usw... aber genützt hat das biser alles nix.
          Das Jugendamt hat sozusagen immer schön zugesehen, wie eine erziehungsunfähige Mutter ein Kind erzieht...

          Das Ergebnis haben wir heute: einen unbelehrbaren, großkotzigen Jugendlichen, der seinen Vater wie ein Stück Dreck behandelt.

          Gruß
          • nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Re^4: Buchtipp
            Hallo Ralli! leider konnte ich daran nur sehr geringen Anteil haben, weil
            es die Kindesmutter verstanden hat, immer wieder jeglichen
            Kontakt zu meinem Sohn mit fadenscheinigen Argumenten zu
            vereiteln. Unser Sohn war zum Spielball ihrer blinden Rache
            geworden. Auf dem Rücken unseres Sohnes trug sie ihre
            persönliche Rache aus.
            Das ist schade. Und man merkt, wie böse Du noch auf seine Mutter bist und anscheinend sie an allem Schuld ist und Du überhaupt nichts zu der schlimmen Situation beigetragen hast. Nun gut, sowas kommt selten wie nie vor, aber glauben wir Dir mal. TROTZDEM kann Dein Sohn dafür nichts! In meinem Scheidungsantrag hatte ich sogar das Sorgerecht für
            ihn beantragt.... und wie ich heute weiß, hätte ich es wohl
            auch bekommen, wenn ich durchgezogen hätte und nicht auf die
            Erpressung seiner Mutter gehört hätte, die mir wegen dieses
            Antrages angedroht hatte, sich dann das leben zu nehmen. Sie
            sagte damals "Wenn Du das machst, hast Du ein leben auf dem
            gewissen." Schön, was ?
            Nein. Aber hat mit Deinem Sohn NICHTS zu tun. Und ich hoffe, Du redest mit Deinem Sohn nicht so über sie. Auch ihr Vater redete damals auf mich ein und so zog ich den
            Antrag zurück. Ergebnis war, das die Kindesmutter nun, nachdem
            sie das Sorgerecht hatte, einen Krieg entfachte, der seines
            gleichen suchte.
            Seit 18 Jahren geht das nun schon so und unser Sohn ist das
            Instrument ihrer Rache.
            Das ist schade. Hat aber wiederum mit Deinem Sohn und der jetzigen Situation nichts zu tun, denn auch dafür kann ER nichts.
            Bis zu seinem 12. Lebensjahr habe ich alles unternommen, um
            mit meinem Sohn in Kontakt zu bleiben und durch teure Klagen
            bei Gericht, Aussprachen beim Jugendamt gelang es mir hin- und
            wieder, das Tim Umgang mit mir haben durfte.
            Leider hat eine Mutter , die täglich mit ihrem Kind zusammen
            ist, bessere Chancen, ein Kind von sich selbst zu überzeugen
            und kann dem Kind alles mögliche schlechte vom Vater einreden.
            Wie sich bei unserem Gespräch an seinem 18. Geburtstag heraus
            gestellt hat, hat sie in ihm ein Bild von mir projeziert,
            welches mich als einen agressiven Schlägertypen darstellt, der
            seinen Sohn gar nicht liebt und seine Frau ständig verprügelt
            hätte...
            Aha. Dann sag mal ehrlich - hast Du Deine Ex-Frau geschlagen oder nicht? Und tust Du gerade etwas anderes, so wie Du über sie redest? Ich habe nicht das Gefühl als wärst Du da großartig anders... Ach wie froh wäre ich, wenn mein Sohn weinigstens erst mal
            sowas machen würde... aber der lungert ja nur herum und tritt
            seinen Zivi-Dienst bewußt nicht an um möglichst viel Zeit
            heraus zu schinden, keine Lehre antreten zu müssen.
            Ich habe den Unterhalt immer pünktlich und in voller Höhe
            bezahlt.
            Nur jetzt habe ich den Unterhalt mal Anfang des Monats gekürzt
            und nur die Hälfte überwiesen, die zweite Hälfte 1 Woche
            später.
            Ich wollte ihm damit deutlich machen, das er die verdammte
            Pflicht hat, mit mir zu reden und alles mit mir zu klären und
            nicht zu glauben, ich habe nur Pflichten ihm gegenüber.
            Nächsten Monat werde ich , da er ja nicht reagiert und auch
            nicht mit mir reden will, leider Klage einreichen müssen.
            Er hätte das abwenden können, wenn er einen Schritt auf mich
            zugehen würde.
            Du MUSST keine Klage einreichen, du KANNST. Also sag bitte nicht, Du mußt. Wieso hat er denn die Pflicht, mit Dir über alles zu reden? Vielleicht verstehst Du, dass es ihm schwerfällt? Er hatte ewig lange keinen Kontakt zu seinem Vater (wer daran schuld ist, ist jetzt irrelevant), sein Vater findet in seinem Leben praktisch nicht statt und taucht jetzt auf, als jemand der ihm sagen will, wie er sein Leben zu leben hat, obwohl er ihn kaum kennt, weil er keine Lust hat für ihn zu zahlen. Sieh es mal aus seiner Sicht: Du kümmerst Dich nicht (auch wenn es nicht Deine Schuld ist) und dann wenn Du kommst, freust Du Dich nicht auf ihn um die verlorene Zeit nachzuholen und ihn in die Arme zu schließen, sondern um ihm Vorschriften zu machen! Vielleicht kannst Du auch erstmal Vertrauen aufbauen?
            Deine Eltern haben da sicher auch vieles falsch gemacht. Wem
            von beiden dabei die größere Schuld zukommt, wage ich nicht zu
            beurteilen.
            Vielleicht ging es deinem Vater ähnlich wie mir.
            Jahrelang durfte er nicht an der Erziehung teilhaben und dann
            fand er eine Tochter vor, die ihm nichts weiter mitzuteilen
            hatte, das er ihr gegenüber Pflichten hat.
            Äh, no. Du scheinst ja Väter ganz schön zu verklären. Mein Vater hatte kein Interesse daran, mich zu sehen oder einen Beitrag zur Erziehung zu leisten. Trotz Schloß, 2 Porsche und Privatflieger hatte er keinen Bock, mehr Unterhalt zu zahlen als zum Beispiel ein Friseur und meine Mutter wurde psychisch fertiggemacht mit immer neuen Lügen und Verleumdungen, gegen die sie sich erstmal zur Wehr setzen mußte. Er zog seine Rache durch. Er war auch der Verlassene. Und geprügelt wurde auch, ich kann mich lebhaft daran erinnern.
            Und lies nochmal das, was darüber steht, aus der sicht seines Sohnes. Ihr kennt Euch kaum, Du warst nicht da für ihn, das ist Fakt. Auch wenn Du wolltest. Und jetzt bist Du da und machst ihn nur auf seine Pflichten aufmerksam. Dein Sohn war derjenige, der alles schön mitachen mußte so wie es war. Und jetzt hat er wieder einen Vater und hat es sich so schön vorgestellt und der kommt jetzt mit Forderungen... Wie würdest Du in so einem Fall reagieren?
            Würdest Du solch ein Kind noch lieben können, was in Dir nur
            den Erzeuger sieht?
            Naja, vielleicht solltet Ihr Euch mal richtig kennenlernen. OHNE dass Du diese Forderungen stellst. Und ja, ich liebe mein Kind noch, wenn es in mir nur die Erzeugerin sieht. Nicht weniger als vorher. Elternliebe sollte nämlich eigentlich BEDINGUNGSLOSE Liebe sein und nicht auf Forderungen und Bedingungen aufbauen. Er ist meines Wissens bereits in Hartz 4, das habe ich auf
            einem Ausdruck seiner Mutter gesehen.Er bekommt da einen
            Anteil ausgezahlt.
            Naja, dann sollte man ihn da raushloen. Die Klage würde da wohl eher nichts bringen, nur dass Du Dir das Verhältnis zu Deinem Sohn gründlich zerrüttest. Denn er wird sich denken: "Was tut mein Vater für mich?" Und er hat Recht. Die Unterhaltszahlungen die ganzen Jahre lang, waren keine GESCHENK von Dir an ihn, sondern eine Pflicht und eine Voraussetzung und Eltern sollten sich FREUEN, ihrem Kind so zu helfen damit. Und, mein Gott, er ist 18! Als ich die Probleme hatte, war ich 21! Er kommt doch mal gerade aus der Pubertät raus! Vielleicht 10 Prozent meiner Freunde und Bekannte wußten mit 18 schon, was sie machen wollen. Ich hing mit 18 NUR zu Hause ab und bin nicht mehr zur Schule gegangen und nix. Was wäre ich froh gewesen, wenn meine Eltern mal ein anderes Thema gehabt hätten, wahrscheinlich wäre es dann von selbst besser geworden, weil ich mich akzeptiert gefühlt hätte WIE ICH BIN und mein sehr geringes Selbstwertgefühl gestärkt worden wäre. Wie oft habe ich ihm das schon angeboten, das wir reden
            sollten. Leider beantwortet keine meiner sms und keine e-mails
            mehr.
            Dann versuch es doch einfach erstmal damit, dass Du sagst, dass Du das leidige Thema NICHT anprechen wirst und ihn einfach nur sehen und Zeit mit ihm verbringen möchtest. Es muß doch erst Vertrauen aufgebaut werden. Man muß ja jetzt nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und drohen, das ist kontrproduktiv.
            Wenn sich aber mein Sohn nicht mit mir unterhalten will, kann
            ich ihm leider auch nicht helfen. Aber ausnutzen lasse ich
            mich von ihm auch nicht. Im Moment spielt er nur den King, der
            glaubt, es mit mir machen zu können. Das kann ich nicht
            zulassen, das verstehst Du doch auch, oder?
            Meinst Du wirklich, dass er das tut? Vielleicht hat er auch noch ziemlich viele Verletzungen? Vielleicht ist er unsicher Dir gegenüber (sogar ziemlich wahrscheinlich). Vielleicht läßt er sich nichts von jemandem sagen, den er kaum kennt (was richtig ist!). Vielleicht funktioniert er unter Druck NOCH weniger? (so wie ich). Vielleicht muß man einmal ihn und seine Bedürfnisse sehen, seine Gefühle, Probleme, Sorgen und Ängste und nicht einfach seine Leistung? Kaum ein Kind ist ein solches A********, es wirkt vielleicht manchmal nur so. Denn wie soll man ausdrücken, was einem die ganze Zeit gefehlt hat? Stimmt ... eigentlich gehört die Kindesmutter in Behandlung,
            denn die hat ja unseren Sohn dorthin gebracht, wo er jetzt
            ist.
            Vielleicht. Aber Du wärst einen Riesenschritt weiter in Richtung auf Deinen Sohn, wenn Du die Schuldzuweisungen lassen könntest. Denn immerhin hat sie das Kind großgezogen. Ob Du es besser gemacht hättest, kann keiner sagen. Vielleicht hat sie auch vieles richtig gemacht. Sieh es positiv. Wenigstens ist er kein Jasager, der blind Anweisungen von (fast) fremden Menschen befolgt. Das kann sehr viel wert sein. Jetzt noch Selbstvertrauen und Antrieb stärken und los geht's... Als ich mich scheiden lies, schlitzte sie sich die Adern auf,
            nach einer meiner Klagen wurde sie von der Familienrichterin
            zu einer familienpsychologischen Betreuung verdonnert usw...
            aber genützt hat das biser alles nix.
            Das Jugendamt hat sozusagen immer schön zugesehen, wie eine
            erziehungsunfähige Mutter ein Kind erzieht...
            Das ist Vergangenheit und nicht mehr zu ändern. Nimm Deinen Sohn an, wie er jetzt ist, unterstütze ihn, ermutige ihn und hilf ihm. Mehr kannst Du meiner Meinung nach nicht tun und mehr steht Dir IMHO auch (noch) nicht zu.
            Das Ergebnis haben wir heute: einen unbelehrbaren,
            großkotzigen Jugendlichen, der seinen Vater wie ein Stück
            Dreck behandelt.
            Ok, wenn Du so von Deinem Sohn denkst und redest hast Du NICHTS verstanden und anscheinend kaum Liebe übrig. Das klingt so herablassend und abfällig, dass ich kotzen könnte. Sorry, aber ob Dein Sohn sowas noch braucht nach so vielen Jahren...

            Gruß
            Gruß
  1. (abgemeldet) nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Re: Kinder haben auch Pflichten - aber 100 Pro
    Hallo

    ich habe nicht alles gelesen - kann ich auch nicht
    sonst schwillt mir der Kamm.

    Also ich würde auch etwas mehr Druck ausüben wenigstens zur Entscheidungsfindung und Ihm auch erkären das es so nicht gehen kann.

    Solidarität für Ralli !!!!!

    Er ist derjenige der VERSUCHT seinen Sohn in die Richtung zu bringen
    und was passiert ?
    Wie es in Deutschland mittlerweile überall passiert,
    man diskutiert und muss sogar den Rechtsstaat bemühen um ein
    fragliches Urteil zu erhalten.
    Hier in diesem Fall schafft der Staat doch aus einer Vater - Sohn
    Beziehung, Kriegsparteien zu schaffen, anstatt die Gesetze so zu Ordnen, das der Zahlende auch den Gewissen Einfluss erhält - das bedingt sich doch jeder bei allen anderen Geldausgaben !
    Durch diese gezündeten Diskussionen schaffen die Politiker es doch
    leicht sozialen Unfrieden zu stiften wir gehen uns an die Hälse
    und lassen uns doch allzu leicht verwalten.
    Daher ist Kinder zu erziehen heutzutage ein derart schwieriges Feld geworden.
    Auf dem Rücken der Kinder wird allerdings auch so manche Schlacht geschlagen,und die Mentalität ist doch heute das, was die Psyschologen der Werbung und Medien diesen beibringen.
    Es ist fast unmöglich dort gegen anzuarbeiten.
    Dabei werden wir, die Generation mit Kindern im Alter bis ca.20 Jahren
    so mit Ring in der Nase überall derart vorgeführt, bis wir endlich auch das Stadium der Orientierungslosigkeit erreicht haben.
    Wir sind verantwortlich für deren Handeln und tun bis 18 bzw.21
    aber dürfen ihnen ab dem 14 Lebensjahr so ungefrähr nichts mehr sagen - sondern nur noch deren Wünsche und Bedürfnisse erfüllen.

    Bin (noch) nicht verbittert - habe aber auch Probleme zu bewältgen
    die ich nicht gerufen habe !!!
    Es ist allerdings auch entsetzlich mitanzusehen das die Politik der Wirtschaft den Freiraum einräumt, uns als Freiwild, mit allen
    modernen Foltermethoden zu benutzen und den Jugendlichen keine
    Perspektiven aufbaut.
    Wir haben vergessen das wir das Volk sind und sollten uns nicht
    gegenseitig strangulieren !???

    Hier im Umkreis gibt es einige junge Frauen in diesem Alter
    die sich ein Kind haben "machen" lassen, die sind doch in dem Alter fein raus (natürlich nicht wirklich). Väter müssen für 5 Minuten
    27 Jahre zahlen und an die armen Kinder denkt doch keiner mehr
    Welche Motivation soll dann ein Vater haben zu zahlen
    Eine kenn ich, die hat 2 Kinder von 2 Vätern - ist doch klasse oder ?

    Daraus ergibt sich eine weitere Frage - wenn man zu den glücklichen
    Schwiegerväter der eben genannten jungen Frauen gehört dann darf man doch sicherlich auch dafür zahlen - naja allerdings nur bis die Lichter ausgehen.
    Anmerk: Ich wohne nicht in einem sozial niedrigem Umfeld !

    Hoffnungsuchende Grüße

    Jolli




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