Tipps zu Eigenmächtige Kindergartenleiterin - Suspendierung

Von: , Frage gestellt am Di, 11. Nov 2008

Hallo,

haben eine echt nervenaufreibende Situation in der jetzigen Kita.
Auf Grund einer Entwicklungsverzögerung meines Sohnes stellte ich Anfang 2007 einen Antrag auf integrative Erziehung in seiner Kita, der dann im Februar 2008 bewiligt wurde. Kaum zu glauben und bis heute unerklärlich weshalb es so lang mit dem Antrag dauerte, aber darum soll es jetzt nicht gehen.

Mit der Zeit, ab dem mein Sohn als Integrativkind betreut wurde, spitzte sich die Situation in der Kita Stück für Stück immer mehr zu.
Es ergaben sich anfänglich natürlich Fragen, hinsichtlich der Förderung. Wie diese genau von statten geht, was gefördert wird,
über welchen Zeitraum usw.
Leider fanden diese Fragen keine ausreichende Beachtung bei dem Personal und ich war beinahe täglich hinter den Antworten bezüglich eines Gespräches hinterher.
Nach täglicher Konfrontation bekam ich dann wenigstens mal nach knapp drei Monaten so einige Randinformationen.
Von da an wurde klar, das in dieser Kita einiges anders zu laufen schien, als man es mir nach Kontaktaufnahme mit dem Landschaftsverband dort laut Rahmenbedingungen erklärte.

Irgendwann riet mir eine andere Mutter eines Integrativkindes dazu, mir mal die Personalakte meines Sohnes geben zu lassen. Sie war über den Inahlt der Akte ihres Sohnes erstaunt und ließ nur anmerken, das es bei uns ja nicht der Fall sein müsse, es aber nicht schaden würde sich diese mal anzusehen, genaueres wusste ich nicht.
Aber es stimmte mich neugierig und ließ mir keine Ruhe, so das ich die Leitung wegen der Akte ansprach.
Sie sagte, das sie nun keine Zeit hätte, aber noch mal auf mich zukommen würde.
Insgesamt vergingen drei Monate, während dieser Zeit hatte ich sie immer und immer wieder wegen der Akte konfrontiert und wurde mehr als ungeduldig und stutzig.
Nach diesen besagten 3 Monaten nagelte ich sie fest und sagte ihr, das ich die Kita nicht eher verlassen würde, bis ich die Akte gesehen habe.
Kaum zu glauben, aber sie fragte mich noch, ob es tatsächlich jetzt sein müsse.
Während sie dann doch mal endlich mit der Akte in Richtung Kopierer lief, sprang sie beinahe cholerisch um diesen herum und schrie: "Ich kann den Namen Gian-Luca nicht mehr hören, Gian-Luca, Gian-Luca."
Ich hatte mit dieser Person insgesamt drei Gespräche und selbst wenn wir 200 gehabt hätten, hätte ich mir so was nicht erträumen lassen.

Es war einfach nur fürchterlich, so das es mir die Sprache im wahrsten Sinne des Wortes verschlug.

Die Tür des Personalraums befand sich während dieser Schreiattacke weit offen und Erzieher und Kinder schauten in den Raum hinein, grausam.
Sie sortierte die Akte aus, so das ich sie nicht vollständig bekam.
Bis heute habe ich sie nicht vollständig vorhanden.
Auf die Frage hin, weshalb sie diese aussortiere, bekam ich die Antwort, das es sich hierbei u.a. um Stichpunkte der Integrativkraft handelt, sie dies nicht ohne diese zu fragen herraus geben kann.
Wie ich es erwartet hatte, machte sie auch keine Anstalten diese zu fragen.

Ich frage mich, ob das alles so richtig ist???
Durch diese Portion Skepsis die sich da im Laufe der Zeit ergeben hat, kann man sich da doch gar nicht mehr sicher sein, das wenn man die Akte mal "vollständig" vorliegen haben sollte, das man diese im Originalursprung hat.

Zu Hause angekommen las ich mir die Dokumente aus der Akte durch und mich raf der eiskalte Schlag.
Es war ein mehrseitiger Bericht (pädagogische Stellungnahme),
der Anfang 2008 zum Landschaftsverband hinsichtlich des Mehraufwandes wegen des Integrativantrages ging.
In diesem Bericht wird von einem Kind berichtet, das niemand in der familiären Umgebung und auch sonst wo jemals so erlebt hat.
Laut diesem Bericht, nur mal ganz kurz gehalten, soll mein Sohn wenig lachen, Angst wieder spiegeln und ein nach innen gerichtetes Weinen zeigen.
Er würde hauchend sprechen und Trauer und Wut ausdrücken, indem er Laute von sich gibt.
Ich fragte mich immer wieder, weshalb mich niemand aus der Kita jemals darauf anprach?
Wäre ich dieser Akte nicht hinterher gerannt, hätte ich es bis heute nicht gewusst.

Ich sprach das Personal hinsichtlich des Berichtes wegen eines Gespräches an und ließ meinen Sohn bis zu diesem aus der Kita.
Mir schlugen die Alarmglocken mehr als rot und ich konnte es mir nicht anders erklären, als das etwas unstimmig in dieser Kita sein müsse, das mein Sohn sich so verhielt.

Das Gespräch fand statt, in dem die Erzieherin und die Leiterin zugegen waren. Zufälliger Weise und wie es sich nachher herraus stellte zum Glück nahm ich diesen Termin nicht allein wahr.
Ich fing an den Bericht von Anfang an durchzugehen und kam gerade mal bis zum ersten Absatz.
Dort stand ein Satz, das er bim Heben auf dem Wickeltisch Angst hat und beim wickeln geschrien und sich verkrampft hätte.
Von der Oma meines Sohnes kam der Hinweis, das es sein könne, da er ja zu Beginn gefremdelt hatte, deshalb das Anfassen vielleicht nicht mochte.

Darauf hin ging es ratz fatz, die Leiterin sprang auf, schnitt der Erzieherin das Wort ab und meinte zu mir: "Alles klar, das Gespräch ist beendet, ich werde das weitergeben. Ich bin ab heutigem Tage nicht mehr Ihre Ansprechpartnerin." Wegen der Personalakte, den restlichen Dokumenten, solle ich mich nun an eine Sachbearbeiterin der Stadt wenden.
Es kam schon so vor, als hätte man auf so was gewartet, nur frage ich mich wie man die Worte so drehen kann bis sie scheinbar für Sinn und Zweck passen?

Insgesamt kam man sich schon so vor nach diesem Gespräch, wie in einem schlechten Traum. Ich grübelte, was sie nun damit sagen wollte, keine Ansprechpartnerin müsse auch gleichermaßen heißen, Kindergartenplatz gekündigt, dachte ich mir.
Und so war dies auch, als ich mit meinen Sohn am nächsten Tag in die Kita ging, wurden wir sofort gebeten die Kita umgehend zu verlassen, da man nach gestriger "Unterstellung" nicht mehr dazu in der Lage sei, meinen Sohn zu betreuen!?!?
Er sollte den Morgen sowieso nicht dort bleiben, nur hatte ich an diesem Tag noch anderweitige formelle Dinge mit der Erzieherin zu klären, wo ich meinen Sohn leider mitnehmen musste.
Man könne eventuell wieder kommen, wenn wir ein klärendes Gespräch mit der Stadt aufgesucht haben.


Von der Leiterin suspendiert(?) so zu sagen, das habe ich noch nie gehört und schon mal gar nicht, wenn man sich die "Gründe" dafür vor Augen hält.

Ich habe heute ein Gespräch bei der Stadt aufgesucht. Aber viel mehr um dies alles aus meiner Sicht, den ellenlangen Lauf um diese Akte, sowie diese Umstände der (fehlenden) Kommunikation, sowie die Integrativsituation mal kund zu tun.
In dieser Kita möchte ich ihn nicht mehr reingeben, so schwer es leider auch tatsächlich ist, einen anderen Kindergartenplatz zu finden.

Vielleicht kann mir jemand sagen, ob das alles so richtig ist, mit der Akte usw.?
Die Stadt hat mir leider keine konkreten Antworten darauf hin gegeben, ausser das es nicht richtig war uns zu suspendieren.

11 Antworten zu dieser Frage

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Eigenmächtige Kindergartenleiterin - Suspend

        Schon richtig dies geht nicht erst seit gestern.Gesprächsbedarf habe ich denke ich mal signalisiert. Da ich Erziehung genossen habe, weiß ich auch wie man respektwürdig nach einen Termin bittet.
        Ich habe mein Verhalten längst reflektiert und war wenn ich zurück blicke noch zu ruhig, so das selbst Therpeuten meines Kindes mich fragten, weshalb ich so mit mir reden lasse.
        Aber es geht ja eben um das Kind, ich kanns nicht erklären, nur lag hier bis dato eine ganz klare Hemmschwelle bei mir dort mal auf den Tisch zu hauen.
        Für den Fall hatte ich vorgesorgt, im Laufe dieser Zeit insgesamt einfach mal drei voneinander unabhängige Zeugen mitgenommen, vielleicht war es gut so, ich weiß es nicht.

        Natürlich spricht sich solch ein Vorkommnis, wie bei uns geschehen schnell herum.
        Ich hatte vor kurzem mit einigen Müttern telefoniert, eine ebenfalls eines Integrativkindes, die mir sogar noch ganz andere Dinge erzählte. Nur leider und so siehts aus machen die wenigsten etwas in Hinsicht dies mal bei dem Träger zu melden!

        Es ist tatsächlich so, das man mir die ganze Sache an einigen Stellen nicht glauben möchte, was mir letzten Endes relativ gleichgültig ist.
        Bei einem Integrativkind lautet es nach Rahmenbedingen:

        "Die Fördeung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und die Beratung und die Information der Erziehungsberechtigten sind von wesentlicher Bedeutung."

        "Der Kindergarten hat seinen Erziehungs- und Bildungsauftrag im ständigen Kontakt mit der Familie und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen."


        Ich müsste lügen, wenn ich was anderes sagen würde, als das ich damit nicht an die Öffentlichkeit gehen möchte!
        Die Stadt hier steht mit ihren Kindertageseinrichtungen zur Zeit sowieso hier in der Kritik, abgesehen davon ist es doch klar das die Stadt nicht sonderlich darauf erpicht ist, wenn ich da weiter gehe.
        Nur steht bei mir an erster Stelle mein Sohn und der benötigt einen anderen Kindergartenplatz!

        Ich möchte hier nur gern mitteilen, was sich in der letzten Stunde hier ereignet hat.
        Man erinnere sich, bei der Stadt hieß es nach der Suspendierung, das man den Kindergartenplatz eigentlich jetzt nicht kündigen könne, da es sich um Jahresverträge handelt.
        Man würde hier aber eine "große Ausnahme" machen und nach einem anderen Platz Ausschau halten. Man sagte mir gleich dazu, das dies nicht so schnell klappen könne, da die Kitas tatsächlich vollgestopfter als vollgestopft sind.

        Nun habe ich gerade eben meinen Anrufbeantworter abgehört, die Stadt hatte sich während ich ausser Haus war gemeldet mit der Botschaft einen anderen Platz zu haben.
        Da fällt mir natürlich wie man sich denken kann für meinen Sohn eine riesen Tonne Last vom Herz.
        Ob es nun Zufall war, das dies alles so schnell über Nacht funktionierte, steht wohl weiterhin in den Sternen!

        Ich habe trotz alledem für morgen einen Anwaltstermin, das mit der Akte ist noch nicht geklärt und so wie mir der Anwalt nun gesagt hat, habe ich einen gesetzlichen Anspruch auf Akteneinsicht.
        Wo ja um die 15 Seiten herraus genommen wurden mit der Erklärung es handelt sich um persönliche Notizen.

        Ich habe bei der Stadt gesagt, wenn man meinen Sohn so erlebt hat, wie es in einem Bericht von Februar 2008 Seitens der Kita an das Landesjugenamt, nämlich der Kostenträger bezügl. der Integrativsituation lautet, dann hätte man mir dies mitteilen müssen!!!

        Zudem erfuhr ich, das in diesem Bericht, datiert Februar 2008 lt. Kita ein Kind beschrieben wurde wie es 2006 gewesen sein soll.
        Dennoch auch 2006, in keinstem Zeitraum seit dem mein Sohn lebt, kennt und kannte das familäre Umfeld ihn so.
        Laut Stadt hatte man gemutmaßt, das man mich darauf hin nicht angesprochen hätte, weil ja die beschriebene Verhaltensweise meines Sohnes identisch zu dem Krankheitsbild "Entwicklungsverzögerung" meines Sohnes wäre!?

        Mir war bis dato nicht geläufig, das sich Kitas scheinbar auch als Ärzte versuchen!?
        Dies ist nicht das Kind was ich hier habe und auch nie hatte!

  1. Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
    Re: Eigenmächtige Kindergartenleiterin - Suspendie

    Moin,

    die Kommunikation in der letzten Kita scheint ja gewaltig schief gegangen zu sein. Damit es beim nächsten Mal besser wird und auch, damit man dir hier sinnvoll helfen kann, hätte ich ein paar Fragen: Auf Grund einer Entwicklungsverzögerung meines Sohnes
    Ich nehme an, diese Diagnose hat der Kinderarzt gestellt? Gibt es spezielle Ursachen für die Entwicklungsverzögerung? Wurden vom Kinderarzt daraufhin konkrete Maßnahmen verschrieben, zum Beispiel Krankengymnastik, Logotherapie, Ergotherapie oder ähnliches? Wo werden die Maßnahmen durchgeführt? Erhält dein Sohn Frühförderung? Wenn ja von wem? Ist die Lebenshilfe eingeschaltet? stellte
    ich Anfang 2007 einen Antrag auf integrative Erziehung in
    seiner Kita,
    Welche Bedingungen muss ein Kind erfüllen, um als Integrationskind angenommen zu werden, und wer hat die entsprechende Begutachtung wann durchgeführt? der dann im Februar 2008 bewiligt wurde. Kaum zu
    glauben und bis heute unerklärlich
    Wie läuft denn üblicherweise in der Kita das Prozedere nach Antragstellung ab? Was hat man dir dazu gesagt? Es ergaben sich anfänglich natürlich Fragen, hinsichtlich der
    Förderung. Wie diese genau von statten geht, was gefördert
    wird,
    über welchen Zeitraum usw.
    Habt ihr diese Fragen denn nicht schon bei Antragstellung erörtert? Ich meine, normalerweise müsste doch schon bei Antragstellung der Förderbedarf eines Kindes umrissen werden, wie soll man denn sonst einen Antrag auf Förderung stellen? Was stand denn in dem Antrag drin? Leider fanden diese Fragen keine ausreichende Beachtung bei
    dem Personal und ich war beinahe täglich hinter den Antworten
    bezüglich eines Gespräches hinterher.
    "das Personal" war vermutlich auch nicht in der Lage, Auskunft zu geben und somwas ist auch nichts für ein Gespräch zwischen Tür und Angel, womöglich wenn du gerade das Kind abholst oder bringst, gerade dann hat "das Prsonal" alle Hände voll zutun und du ein Kind auf dem Arm. Hast du bereits in der Phase mal versucht einen Termin mit der verantwortlichen Person auszumachen? Das dies grundsätzlich geht, zeigt ja der Termin später. Nach täglicher Konfrontation bekam ich dann wenigstens mal
    nach knapp drei Monaten so einige Randinformationen.
    Von da an wurde klar, das in dieser Kita einiges anders zu
    laufen schien, als man es mir nach Kontaktaufnahme mit dem
    Landschaftsverband dort laut Rahmenbedingungen erklärte.
    Hast du diese Diskrepanzen schriftlich notiert? So nach dem Motto: Das soll laut Rahmenbedingungen des Landschaftsverbands (?) so und so sein, wird aber laut Auskunft von Betreuer(in) (Name) am (Datum) abweichend von den Rahmenbedingungen so und so gehandhabt? Falls nicht, solltest du dies für das Gespräch mit der Stadt nachholen, wenigstens mit ungefährem Datum falls du dich nicht genau erinnerst. Irgendwann riet mir eine andere Mutter eines Integrativkindes
    dazu, mir mal die Personalakte meines Sohnes geben zu lassen.
    Sie war über den Inahlt der Akte ihres Sohnes erstaunt und
    ließ nur anmerken, das es bei uns ja nicht der Fall sein
    müsse, es aber nicht schaden würde sich diese mal anzusehen,
    genaueres wusste ich nicht.
    Aber es stimmte mich neugierig und ließ mir keine Ruhe, so das
    ich die Leitung wegen der Akte ansprach.
    Sicher ist es immer interessant zu wissen, was in so einer Akte steht. Aber welche Art von Informationen hast du dir daraus erhofft? Sie sortierte die Akte aus, so das ich sie nicht vollständig
    bekam.
    Bis heute habe ich sie nicht vollständig vorhanden.
    Auf die Frage hin, weshalb sie diese aussortiere, bekam ich
    die Antwort, das es sich hierbei u.a. um Stichpunkte der
    Integrativkraft handelt, sie dies nicht ohne diese zu fragen
    herraus geben kann.
    Wie ich es erwartet hatte, machte sie auch keine Anstalten
    diese zu fragen.
    Was hat denn deine Nachfrage bei der Integrativkraft ergeben? Es war ein mehrseitiger Bericht (pädagogische Stellungnahme),
    der Anfang 2008 zum Landschaftsverband hinsichtlich des
    Mehraufwandes wegen des Integrativantrages ging.
    Von welcher Person wurde der Bericht angefertigt? In diesem Bericht wird von einem Kind berichtet, das niemand
    in der familiären Umgebung und auch sonst wo jemals so erlebt
    hat.
    Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kinder sich in der Kita, im Kindergarten oder in der Schule anders verhalten als zu Hause. Hast du je mal einen Tag in der Kita "hospitiert", also mal einen Tag lang am Kita-Geschehen teilgenommen, um zu sehen, wie der Alltag so abläuft? Laut diesem Bericht, nur mal ganz kurz gehalten, soll mein
    Sohn wenig lachen, Angst wieder spiegeln und ein nach innen
    gerichtetes Weinen zeigen.
    Er würde hauchend sprechen und Trauer und Wut ausdrücken,
    indem er Laute von sich gibt.
    Ich fragte mich immer wieder, weshalb mich niemand aus der
    Kita jemals darauf anprach?
    Wäre ich dieser Akte nicht hinterher gerannt, hätte ich es bis
    heute nicht gewusst.
    Wobei wir wieder am Anfang deiner Antragstellung sind. Welche Informationen hattest du denn beim Antrag bezüglich weiteres Prozedere, mögliche Begutachtung deines Sohnes, konkrete Gründe für die beantragung einer integrativen Betreuung? Von wem ging dieser Antrag überhaupt aus? Von dir oder der Kita? Ich sprach das Personal hinsichtlich des Berichtes wegen eines
    Gespräches an und ließ meinen Sohn bis zu diesem aus der Kita.
    Mir schlugen die Alarmglocken mehr als rot und ich konnte es
    mir nicht anders erklären, als das etwas unstimmig in dieser
    Kita sein müsse, das mein Sohn sich so verhielt.
    Warum glaubst du, dass die Ursachen für das Verhalten bei der Kita liegen müsste? Ich frage wieder: Was waren denn die Gründe für die Antragstellung einer integrativen Betreuung? Diese Gründe müssen doch in deinem Sohn begründet sein und zwar müssen diese so erheblich sein, dass die Notwendigkeit einer integrativen Betreuung besteht. WÄobei wir wieder am Anfang sind: wer hat denn gesagt, dass bei deinem Sohn ausreichend Gründe für einen Antrag vorliegen und wie wurde dies begründet? Das Gespräch fand statt, in dem die Erzieherin und die
    Leiterin zugegen waren. Zufälliger Weise und wie es sich
    nachher herraus stellte zum Glück nahm ich diesen Termin nicht
    allein wahr.
    Ich fing an den Bericht von Anfang an durchzugehen
    War die Person, die den Bericht verfasst hat, ebenfalls anwesend? Darauf hin ging es ratz fatz, die Leiterin sprang auf, schnitt
    der Erzieherin das Wort ab und meinte zu mir: "Alles klar, das
    Gespräch ist beendet, ich werde das weitergeben. Ich bin ab
    heutigem Tage nicht mehr Ihre Ansprechpartnerin." Wegen der
    Personalakte, den restlichen Dokumenten, solle ich mich nun an
    eine Sachbearbeiterin der Stadt wenden.
    Welche "Personalakte" Insgesamt kam man sich schon so vor nach diesem Gespräch, wie
    in einem schlechten Traum. Ich grübelte, was sie nun damit
    sagen wollte, keine Ansprechpartnerin müsse auch gleichermaßen
    heißen, Kindergartenplatz gekündigt, dachte ich mir.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hat dein Sohn die Kita zu dem Zeitpunkt doch schon gar nicht mehr besucht. Was hast du denn als Begründung für das Fernbleiben deines Sohnes angesehen? Konnte das so gewertet werden, dass du die Kita gekündigt hast? Man könne eventuell wieder kommen, wenn wir ein klärendes
    Gespräch mit der Stadt aufgesucht haben.
    Das erscheint mir doch sinnvoll und es scheint ja auch deinen Wünschen zu entsprechen, da du ja deinen Sohn bis auf Weiteres (bis die Situation geklärt ist?) aus der Kita genommen hattest.

    Was genau möchtest du denn mit deiner Aktion eigentlich konkret erreichen?

    Gruß
    Marion



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!