Freundin10 von meiner Tochter8 beklaut uns.

Von: (abgemeldet) , Frage gestellt am Mo, 15. Aug 2011
Hallo an alle?
Ich weiß mir keinen Rat mehr.
Die Freundin(10)von meiner Tochter(8) bestiehlt uns.
Ich habe schon öfter versucht mit den eltern zu sprechen,aber die Flippen immer gleich aus.
Letztens war sie hier und hat von meinen beiden Kinder die Speicherkarten aus den Fotoapparaten genommen.
Ich habe sie drauf angesprochen.
Sie sagte,wie immer:Ich war das nicht.
Aber 2 Minuten vorher hatte sie sich noch Fotos angeschaut.
Ich weiß das sie sie genommen hat.
Wäre nicht das erste mal das sie was nimmt.
Kam schon öfter vor.
Wenn man sie fragt grinst sie nur und guckt woanders hin.
ich bin mit meinem Latein am ende.
ich habe mitbekommen das sie zuhause keine Liebe und Zuwendung bekommt,sondern viel Materielles.
Sie sagt zu den eltern springt und die eltern fragen wie hoch.
Man muß doch irgentwas tun können.
ich habe schon absolutes Spielverbot erteilt.
Nur Schade eigentlich.
Die kinder haben immer gerne zusammen gespielt.
Aber das ist die beste Lösung für uns alle.
Kann mir jemand helfen.
Ich bin auch nicht die einzigen Mutter die sowas widerfahren ist.
Die Mutter von dem Mädchen wurde auch schon öfter zur Schule gerufen.
Kein Zweck.
Alle sind schuld aber ihre Tochter nicht.
Ich wäre euch dankbar für jede Hilfe.
Vielen Dank im vorraus.

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von (abgemeldet) nach 26 Minuten 0 hilfreich
    Re: Freundin10 von meiner Tochter8 beklaut uns.
    Hallo Sweet37,

    eine schwierige Situation. Ihr Kind spielt gerne mit dem anderen Kind - ist auch klar, Kinder kennen noch nicht den Unterschied zwischen gut und böse. Sie können die Gefahr nicht erkennen.

    In dieser Situation kann man wenig machen außer zuschauschen und das Kinder nicht mehr in die Wohnung lassen. So nach dem Motto spielen kannst du aber reinkommen nein das kommt auf keinen Fall mehr in die Tüte.

    Wichtig ist nun sich mit dem Klauen mit Ihrer Tochter auseinandersetzen - sonst kann es leicht passsieren das hier mal ein Lutscher ein Bonbon und später eine CD mitgegangen lassen wird. Dies muss nicht der Fall sein aber es kann - egal ob Ihre Tochter mit einer ,,Diebin" befreundet ist oder nicht. (z.B. Mutprobe) Daher ist familärer Rückhalt das Beste und vermitteln Sie Ihrem Kind, wir die Eltern sind da und du kannst kommen und uns um Geld fragen.

    In den meisten Fällen wächst das Klauen der Kinder mit dem Alter einfach mit heraus und hört auf, aber manchaml auch nicht Zwangsverhalten (Kleptomanie) daher auch das andere Kind beobachten. Informationen einholen über andere Muttis über deren Kinder usw. wenn keine andere Möglichkeit wie z.B. mit der Mutter zu reden ==> Anzeige bei der Polizei.

    Viel Erfolg und starke Nerven wünscht
    Seltnes
    Attraktiv M?dchen
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    • Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
      Seltsame Ansicht
      Hallo Seltnes eine schwierige Situation. Ihr Kind spielt gerne mit dem
      anderen Kind - ist auch klar, Kinder kennen noch nicht den
      Unterschied zwischen gut und böse. Sie können die Gefahr nicht
      erkennen.
      Ein 10jähriges Kind kennt nicht den Unterschied zwischen Gut und Böse?

      Kopfschüttelnde Grüße

      Luise
      • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
        Re: Seltsame Ansicht
        Hallo Luise,

        ich glaube, es sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass das jüngere Kind noch nicht erkennt, was das 10-Jährige mit ihm treibt.

        LG
        sine
  2. Antwort von nach einer Stunde 11 hilfreich
    Re: Freundin10 von meiner Tochter8 beklaut uns.
    Hallo,

    wenn Kinder in diesem Alter klauen, dann geht es in aller Regel nicht wirklich um materiellen Gewinn. Der Ursprung liegt häufig in fehlender Aufmerksamkeit von Seiten der Familie/ des Umfeldes, im weiteren Verlauf kommt dann oft das tröstliche Gefühl des Besitzens bestimmter Dinge hinzu. Das ist vergleichbar damit, wenn Menschen einkaufen gehen, um ein Loch in ihrer Seele zu stopfen.

    Unrechtsbewusstsein ist bei einer Zehnjährigen im Normalfall als gegeben vorauszusetzen. Aber es gibt Kinder, die - nicht selten auf Grund von Vernachlässigung oder Misshandlung/ Missbrauch - nicht gelernt haben, Grenzen ziehen zu können. Die wichtigste Grenze, die es zu ziehen gilt, ist die Grenze zwischen "ich" und "du".

    Wenn Kindern die Erfahrung fehlt, selbst etwas "wert" zu sein, fällt es ihnen häufig auch schwer, zwischen "mein" und "dein" zu trennen. Das Bestreiten der Tat geschieht in der Folge aus der (unbewussten) Angst vor erneuter Ablehnung. Möglicherweise erfolgt eine echte Bestrafung auch durch die Eltern, die sich wohl nach außen hin vor ihr Kind stellen mögen, es aber dennoch für den Diebstahl (hart?) bestrafen.

    Solche Kinder brauchen im Prinzip genau das Gegenteil von dem, was sie bisher erfahren haben. Das Verbot, mit deiner Tochter zu spielen, könnte durchaus so etwas wie die Höchststrafe für das Mädchen sein, weil es den Verlust eines wertvollen positiven sozialen Kontakts bedeutet.

    Ich verstehe auch deine Position: Du möchtest nicht bestohlen werden und befürchtest, dass deine Tochter ebenfalls zu stehlen beginnt. Doch auch wenn es vordergründig der einfachere Weg ist, den Kontakt zu unterbinden, gäbe es vielleicht noch einen anderen, der auch deiner Tochter wichtige Lernerfahrungen vermittelt.

    Ich würde das Mädchen zu einem freundlichen Gespräch unter vier Augen einladen, das möglichst dann stattfindet, wenn deine Tochter nicht in der Nähe ist. Dann würde ich dem Mädchen sagen, dass ich es mag und eigentlich nicht möchte, dass die beiden Freundinnen nicht mehr miteinander spielen können.

    Und dann würde ich dem Mädchen sagen, dass ich aber auch nicht beklaut werden möchte und dass ich es doof fände, bei jedem Besuch damit rechnen zu müssen, dass wieder was verschwindet. Die Dinge, die euch gehören, sind von eurem Geld bezahlt, für das ihr gearbeitet habt.

    Dann würde ich sagen, dass ich mir wünschen würde, dass das Mädchen weiterhin zu uns kommen kann und die Freundschaft zwischen allen noch mal eine Chance kriegt. Und dass ich bereit bin, ihr wieder zu vertrauen, wenn in Zukunft nichts mehr weggenommen wird. Abschließend würde ich fragen, ob sie denn gerne wieder kommen möchte. Wenn sie bejaht, würde ich sie - je nach Art der Beziehung - entweder mal kurz in den Arm nehmen oder ihr die Hand geben.

    Das nächste Gespräch würde ich mit meiner Tochter führen und ihr von der Vereinbarung erzählen. Ich würde ihr sagen, dass ich für wichtig halte, einem Menschen auch dann eine zweite Chance zu geben, wenn er einen mal enttäuscht hat. Ich würde sie fragen, ob sie das auch gerne möchte - und wenn sie bejaht, wäre die Sache klar.

    In der Folge würde ich - unbedingt ohne dass meine Tochter das mitkriegt - darauf achten, keine Dinge von Wert herumliegen zu lassen und einen Blick darauf zu haben, was tatsächlich da ist. Es besteht nämlich auch die Gefahr, für verschwundene Gegenstände einen Sündenbock zu finden, wenn sich jemand für diese Rolle anbietet. Dem Mädchen würde ich versuchen das Gefühl zu geben, wirklich wieder willkommen zu sein.

    Wird wieder geklaut und ist das eindeutig, dann würde ich die Konsequenzen ziehen und den Kontakt unterbinden. Den Versuch, dem Mädchen ein Stück weit in ein gutes Leben zu helfen, würde ich wagen.

    Schöne Grüße,
    Jule
    • Antwort von nach 11 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Freundin-der Tochter
      hallo Jule
      warum würdest du die Tochter erstauf den 2. Schritt hinzu holen ?
      Ich hätte meine Tochter zu einem solchen Gespräch direkt miteinbezogen, denn es ist 1.ihre Freundin und 2.geht es die Tochter ja auch etwas an und 3. kann sie aus einem solchen Gespräch auch nur lernen.
      Vor dem Freundingespräch hätte ich mich mit meiner Tochter besprochen und sie nicht erst mal "ausgeschlossen" in letztendlich ihrer Angelegenheit.

      In der Sache des up wäre ich wie folgt vorgegangen:
      Ein Gespräch wie von HuJule beschrieben . nur eben mitbeiden Mädels zusammen.
      2. hätte ich die Freundin dann eingeladen, wenn ich Zeit habe mit den beiden etwas zusammen zu machen (..basteln, spiele machen, lesen, Hausaufgaben /Lernen, Schwimmbadbesuch, Picknick usw. - denn dann hätte man ein wenig die Aufsicht über "Klausituationen" und könnte inflagranti darüber reden,,, und außerdem würde in gemeinsamen Aktionen eine Basis geschaffen um dem Mädel auch weiterhin zur Seite stehen zu können.
      • Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
        Ein Kind ist ein Kind
        Hallo iq, warum würdest du die Tochter erstauf den 2. Schritt hinzu holen ?
        Weil das ein Gespräch unter vier Augen sein sollte. Für das Mädchen fühlt sich das unter Umständen ganz schön blöd an, von der Mutter ihrer Freundin vor deren Augen auf einen Diebstahl angesprochen zu werden. Das kann Eigendynamik entwickeln.

        Zum einen kann leicht das Gefühl entstehen, einer Art "Familieninquisition" (2:1) gegenüberzusitzen. Immerhin handelt es sich um ein 10-jähriges Kind. Die Gefahr, Schutzreaktionen, wie Abwehr oder Rückzug, auszulösen, halte ich für nicht gering. Zum anderen würde ich meiner Tochter ein Stück Verantwortung aufladen, das sie mit 8 Jahren nicht tragen muss. Den Überblick über diese Sache habe ich als Erwachsene, und ich sehe es als meinen Job an, für Klärung zu sorgen und das an mein Kind abzugeben, was es auch tragen kann.

        Nicht zu unterschätzen ist auch, dass ich meinem Kind ein Stück Macht gäbe, mir der es möglicherweise nicht gut umgehen kann. Kinderfreundschaften sind von permanenten Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Und ich würde es durchaus für möglich halten, dass mein Kind in einer Streitsituation ihrer Freundin gegenüber diese Macht dazu benutzt, sie zu verletzen oder sich Vorteile zu verschaffen. ("Wenn du das nicht machst, sag' ich meiner Mama und dann...").

        Ich möchte auch unbedingt vermeiden, dass meine Tochter ihre Freundin belauert und sich zur Detektivin in Sachen Klauen oder zur Richterin aufschwingt. Mit 8 Jahren ist ein Kind noch nicht in der Lage, eine solche Situation mit der nötigen Umsicht und dem entsprechenden Weitblick zu betrachten.

        Schöne Grüße,
        Jule
        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re: Ein Kind
          hallo Jule,
          da hast du nicht ganz Unrecht*smile . Ich bin da mit meinem Kind immer anders umgegangen, aber Kind ist nicht immer gleich Kind, da gibt es schon Unterschiede.Auch meine Beratungsfamilien warenund sind immer noch oft sehr unterschiedlich. *
          Ich bin auch davon ausgegangen, dass die Tochter im vorgestellten Fall eh schon mit der "Diebstahl-Situation" konfrontiert war..
          .

          lG
          iq13
  3. Antwort von (abgemeldet) nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Freundin10 von meiner Tochter8 beklaut uns.
    Danke für die Antworten!
    Manche Antworten von euch waren sehr hilreich.
    Als ich mit dem Mädchen gesprochen habe,war meine Tochter dabei.
    Also sie weiß bescheid über alles.
    Ich habe es ihr erklärt und ich denke das sie es verstanden hat.
    Gestern war ich bei ihren Eltern und habe versucht mit ihrer Mutter zu sprechen.
    Hoffnungslos.
    Sie hat zwar zugehört,wußte sich nicht mehr zu helfen und hat mich wieder angeschnauzt.
    Sie hält zu ihrer Tochter egal was die gemacht hat.
    Ob Klauen,schlagen etc.
    Ich halte auch zu meiner Tochter.Ist ja Normal.
    Aber wenn ich mal erfahren sollte,oder jemand kommt zu mir das meine Tochter klaut,würde ich dem auf den Grund gehen und so lange löchern und stochern bis die Wahrheit ans Licht kommt.
    Ich habe zu meiner Tochter gesagt:Wenn sie mal Klauen sollte,hacke ich ihr die Finger ab und sie kann 5 Wochen nicht mehr sitzen.
    Das Mädchen hingegen wird jetzt immer Agressiver und schlägt meine Tochter.
    Ich habe jetzt echt Angst,weil die Schule wieder losgeht,das meiner Tochter auf dem Schulhof was passiert.
    Die Eltern sind genauso wie die Tochter.Verbohrt und Stur.
    In 2 Wochen ca. kommt das Mädchen wieder an und will sich mit meiner Tochter vertagen.
    War bisher immer.
    Ich werde sie dann testen.
    Ich lege irgentwas auf den Tisch was sie Interessieren könnte.
    Wir haben eine Kamera.
    Die stelle ich vorher versteckt auf.
    Und dann habe ich es Schwarz auf Weiß.
    Sie Beschmiert auch Türen und schreibt ihren Namen drunter.
    Sie wurde angesprochen(nicht von mir)sie solle es doch bitte wieder wegmachen.
    Sie hat alles abgestritten.Sie war es nicht.
    Ihr Name stand aber drunter mit ihrer Handschrift.
    Sehr Eigenartig.
    Vielen Dank fürs zuhören.
    Sorry,ist etwas lang geworden.
    LG Sweet37
    • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
      Re^2: Freundin10 von meiner Tochter8 beklaut uns.
      Hallo Sweet37,

      ich beneide dich ja um deine Geduld!

      Bei mir gäb es da ehrlich gesagt nur eine Möglichkeit: Das Kind kommt mir nicht mehr ins Haus. Schluss. Selbst wenn meine eigene Tochter dann jaulen würde. Ich lass mich doch nicht in meinem eigenen Haus beklauen, führ dann noch nen Affentanz mit dem Gör und den Eltern auf und lass mir dann auch noch von dem Blag auf der Nase rumtanzen!
      Das Kind würde keinen Schritt mehr über meine Schwelle setzen.

      Gruß
      finnie


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