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nach 2 Stunden
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Re^2: Wahl eines normalen...
Hi Heinrich,
ich möchte dir voll und ganz zustimmen. allein es gelingt mir nicht !
schau dir doch mal die vita unserer Gesundheitsministerin an.
und dann sag mir mal wieweit man mit der ausbildung bei Bayer
oder schering kommen könnte.
und die macht politik ! Regiert das gesundheitswesen nicht von einer popeligen firma (s.o.) sondern von ges, Deutschland ?!
Jetzt kommst wieder du.
mfG
friedrich
Würdet ihr einen ganz normalen Menschen, der politisch nie
sonderlich aktiv war wählen? Der aber selber aus eurer Mitte
kommt und die Probleme kennt.
Der neue Ideen hat um das Land wieder auf Fordrmann zu
bringen.
oder würdet ihr lieber einen der "alten" Parteien eure Stimme
geben?
Ich persönlich würde lieber etwas ganz neues versuchen.
Ich hätte da gewisse Probleme.
1. Er hat sich bisher nie groß politisch betätigt. Das
bedeutet, er hat keinerlei Kenntnis darüber, wie "Politik
gemacht wird". Es gibt zwei Möglichkeiten: er wird durch die
alteingesessenen Kräfte gnadenlos niedergemacht (da reichen
schon zwei, drei kleine Intrigen) oder er wird durch
irgendetwas geködert und dadurck korumpiert. Immer wieder hat
es Versuche von Neulingen in der Politik gegeben. Sie sind
alle mehr oder minder verschwunden oder haben sich angepaßt:
die "Grünen", das "Bündnis '90", die "Statt-Partei". Und die
"Schill-Partei" ist in Hamburg auch schon auf dem Weg der
Korrumpierung.
2. Wenn er, der sich nie besonders um Politik gekümmert hat,
weiß, wie man die großen und drückenden Probleme im Lande
lösen kann, wieso kommt da kein Politiker, kein Publizist,
kein Wirtschaftsboss, kein Universitätsprofessor drauf?
Politik ist hochgradig komplex. Wer von "einfachen Lösungen"
redet, ist entweder ein Maulheld oder ein Populist. Auf alle
Fälle inkompetent. Und daher für mich potentiell gefährlich
und unwählbar.
NB: Im Bundestagswahlkampf 1990 traten zwei Männer
gegeneinander an. Der eine versprach blühende Landschaften im
Osten, weil er einfache Lösungen an der Hand hatte. Der andere
warnte vor den enormen Kosten und hohen Belastungen, die auf
die Bevölkerung in den nächsten Jahren zukommen würden, und
daß es schwierig werden würde. Der Blümchenfreund mit den
einfachen Lösungen wurde gewählt, bekommen haben wir enorme
Kosten und hohe Belastungen. Vielleicht will der Wähler auch
gar nicht die Wahrheit hören. Unter diesen Umständen hätte
dieser Neuling gute Chancen, in Amt und Würden zu kommen.
c.u.
Heinrich