Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

Von: , Frage gestellt am Sa, 11. Feb 2006

Hi!

@Sina: Aber deine These beruht auf einer Annahme.

Das nämlich diese Minderheit eine zur Mehrheitsgesellschaft konträre :Werteordnung hat. Und darum gehts mir wenn ich dir Hetze vorwerfe. :Ungeachtet der religiösen Diefferenzen, die normalen Menschen in :Deutschland habne in ihrem Alltagsleben nicht wirklich :unterschiedliche Lebensweisen.
Unterschiedliche Lebensweisen:

Ich für meinen Teil trinke gerne mal ein Bier oder ein Glas Wein. Ich esse auch ganz gerne Schweinesteak. Außerdem schaue ich bei Gelegenheit einer gut aussehenden Frau im kurzen Rock hinterher. Ich habe nichts dagegen, wenn Menschen ohne Trauschein zusammenleben - unabhängig vom Geschlecht. Wenn eine Frau oben-ohne öffentlich am Baggersee in der Sonne liegen will, dann soll sie das von mir aus tun. Wenn Frauen sich gegen männliche Dominanz im Alltag und im Beruf wehren, dann finde ich das gut. Mann wie Frau sollten frei bestimmen könne, mit wem sie ihr Leben verbringen wollen. Wenn Männer sich dazu entschließen, daheim zu bleiben und als Hausmann für Frau und Kinder zu sorgen, dann finde ich das völlig in Ordnung. Und ich finde es ausgesprochen gut, wenn Tabus hinterfragt werden oder angebliche "Vorschriften zur Lebensgestaltung" kräftig kritisiert werden.

Hingegen finde ich es ausgesprochen fragwürdig, wenn Frauen von muslimischen Jugendlichen als "Hure" beschimpft werden, weil diese Frauen sich augenscheinlich nicht nach dem Moralkodex der Muslime richten. Ich finde es fragwürdig, wenn muslimische Töchter von ihren Vätern einen Ehemann vorgesetzt bekommen. Genauso fragwürdig finde ich es, wenn 60% der Ehefrauen aus der Türkei "importiert" werden. Ich halte es auch für fragwürdig, wenn Frauen türkischer Herkunft nach zwanzig Jahren Aufenthalt in Deutschland noch immer so gut wie kein Wort Deutsch sprechen. Ich finde es fragwürdig, warum jeder vierte türkische Junge Gewalt zur Lösung von Konflikten bejaht (zum Vergleich: nur jeder 25. deutsche Junge, nur jedes 20. türkische Mädchen; Studie von Prof. Pfeiffer, Kriminologe in Hannover). Ich finde es fragwürdig, warum in türkischen Familien das völlig überholte Männlichkeitsbild des extremen Patriarchats weiterhin Bestand hat. Ich halte es für ausgesprochen fragwürdig, wenn Politik nicht losgelöst von religiösen Fragen stattfindet.

Es gibt unterschiedliche Lebensweisen.

Genau diese Dinge machen das Leben im Alltag aus. Und ich persönlich glaube eben nicht, dass nach einer Umkehrung der Mehrheitsverhältnisse in Deutschland die erstgenannten Dinge des Alltag weiterhin problemlos Bestand haben werden.

Nehmen wir einfach mal den Punkt "Öffentliche Kritik am Koran". Da steigt jemand auf eine Kiste, hält den Koran hoch und wettert gegen den Inhalt. Oder eine Zeitung wagt es, einen kritischen Artikel über bestimmte Inhalte des Koran zu schreiben. Was würde heute (besser: vor dem Karikaturenkonflikt) in Deutschland geschehen? So gut wie nichts. Weil es die Äußerung von Kritik zum Alltag gehört. Ich kann Politiker kritisieren, Wirtschaftsbosse, den Papst, die Bibel, meinen Nachbarn.

Wie gesagt: Kritisieren! Nicht beleidigen. Und genau da haben wir schon ein Definitionsproblem. Was ist Beleidigung?

Wenn ich sage, der Koran ist ausgemachter Mumpitz, weil er ebenso rassistisch ist wie die Bibel und deshalb verboten gehört, dann ist das nach Auffassung der Muslime eine Beleidigung. Eine todbringende, wie ich mittlerweile weiß.

Aus Sicht der heutigen Bevölkerungsmajorität ist mein Kommentar nichts weiter als eine einzelne Stimme im Meer. Kein Mensch regt sich drüber auf.

Nun drehen wir das Zeitrad 50 Jahre in die Zukunft. Die Bevölkerungsmehrheit ist muslimisch. Folglich wird sich der Staat nach dem moralischen und ethischen Empfinden der Bevölkerungsmehrheit richten. Und da der Islam keine Trennung von Staat und Religion kennt, wird Religion zwangsläufig integraler Bestandteil aller Politik. Der Mann, der sich da noch an einer Straßenecke auf eine Kiste stellt und gegen den Koran zu Felde zieht, dürfte sehr schnell einkassiert werden. Verstehst du ich versuche dir zu erklären dass zwischen der :türkischen durchschnittsfamilie und der deutschen :durchschnittsfamilie es keine erheblichen Unterschiede gibt.
Es geht doch gar nicht um die Durchschnittsfamilie, sondern um jene Kräfte, die sich die politische (oder hier besser: demographische) Situation zu Nutze machen und in höchst einflussreiche Positionen gelangen wollen. Der türkischstämmige Inhaber eine Gemüseladens spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Wenn die muslimische Bevölkerung die Mehrheit stellt, dann werden nicht diese Menschen, sondern die Verbände mit ihren führenden Persönlichkeiten die Veränderungen herbeiführen. Bereits heute nehmen entsprechende Organisationen unmittelbaren Einfluss auf muslimische Familien. Nicht umsonst fließen Millionen von Euro aus Saudi-Arabien an Verbände in Deutschland, die damit Familien bezahlen, damit die einen traditionellen islamischen Lebenswandel führen (und wollen sie ihn irgendwann nicht mehr führen, werden sie massiv unter Druck gesetzt). Nicht umsonst gelten türkische Familien in Deutschland als konservativer als ihre Landsleute in der Türkei. In Istanbul, Ankara, Alanya usw. würde keine türkische Lehrerin auf die Idee kommen, das Tragen eine Kopftuches im Schulunterricht vor Gericht einzuklagen. Warum wohl? Aber sobald der Türke sich das Recht genommen hat nicht nur Toiletten :zu putzen sondern einen Status zu erreichen wovon er auch mal :"mitbestimmen" kann, sind diffamierende Lügen über die Türken :kaschiert als Integrationsdebatten in die Öffentlichkeit getragen :worden.
Deine Wortwahl ist bereits bezeichnend. Du sprichst von "Türken" und von "Deutschen", und von "Türken", die mitbestimmen wollen. So lange ein Türke eben Türke bleibt, wird er nicht mitbestimmen können. Es sei denn, er wird Deutscher. Aber die Wortwahl "Türke" zeigt mir, dass es keinen Wunsch in Richtung "Deutscher" gibt. Lieber Türke bleiben statt Deutsche türkischer Herkunft.

Der syrischstämmige Professor Bassam Tibi - ein Muslim - hat vor wenigen Tagen folgenden Satz gesagt:
"Entweder gibt es ein islamisches Europa oder einen europäischen Islam. In einem islamischen Europa möchte ich nicht leben."

Leider wird es aber zu einem islamischen Europa kommen - siehe die demographischen Daten. Ein europäischer Islam muss zwangsläufig scheitern, denn der müßte einen Reformprozess sondergleichen durchlaufen, z.B. um eine Trennung von Religion und Staat zu akzeptieren oder Kritik am Koran bzw. dem Islam - bis hin zu Karikaturen und Satiren über ihn. Und das innerhalb von nur 40 Jahren. Das ist allein schon aufgrund der kurzen Zeitspanne unmöglich. Und selbst wenn es der europäische Islam schaffen würde, so würde er von den "rechtgläubigen" Muslimen in Saudi-Arabien, Iran, Ägypten usw. als Abweichler und Verräter an der Sache angesehen und bis aufs Blut bekämpft. Was ein inner-islamische Machtkampf bedeuten würde, kann sich jeder selbst ausmalen. Die Schiiten und Sunniten haben es ausreichend vorgemacht. Wie groß muss dann erst die Wut der rechtgläubigen Muslime gegen ihre europäischen Abweichler sein?

Grüße
Heinrich

91 Antworten zu dieser Frage

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^5: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

            Halo, Nein. Keine Kultur, keine Religion.
            Sondern nur bestimmte Sachverhalte bei gemeinsamer Basis.
            Soziologische Komponenten.
            OK. Auf der Basis können wir diskutieren. Ich werde deine Fragen diesmal normal beantworten.

            Muss aber folgendes loswerden:

            Worum es mir dabei geht ist nämlich, und das sollten die GEgenfragen deutlich machen, dass man gewisse Vorurteile nicht zu einer Diffamierung nutzen darf.

            Deswegen auch das Beispiel mit der deutschen Frau als Hure.

            Das ist nämlcih ein Vorurteil auf der türkischen Seite.

            WIe kommt dieses VOrurteil zustande? Es gibt Sachen bei deutschen, die die Türken nicht nachvollziehen können, die für sie inakzeptabel sind. Hier nehmen sie also ihre eigenen kulturellen Werte als TOP und beurteilen danach eine andere kultur. Natürlich sieht dann das andere nicht toll aus, weil sie nunmal ne andere ist.

            Ich hab dir mit der ANführung dieses Beispiels versucht zu erklären das es genauso bei den deutschen abläuft. SIe nehmen ihre kulturellen Werte sehen diese als TOP und bewerten aufgrund dieser Normen eine andere Kultur. Das führt dann zwangsläufig dazu, dass die andere Kultur nicht gut aussieht.

            Der Unterschied ist aber, und dass ist mir sehr wichtig:
            Es finden keine öffentlichen Demütigungssendungen statt, die das Bild deutsche Frau= Hure tatsächlich aus einer wissenschaftlhen SIcht debattieren wollen.

            Verstehst du den UNterschied?

            Es gbt soziologen die tatsächlich das Vorurteil türkische Frau= Untertrückt aufnehmen und es öffentlich debattieren ohne auch nur ein geringstes Verständnis für die Kultur zu haben.

            Stell dir vor, du bist duetscher in Türkei geboren und aufgewachsen dein Vater ist in die Türkei damals umgezogen weil er Abreit wollte und türkei arbeit hatte.

            SO nun wächst du also in einem Land auf, deren Mehrheit Bevölkerungsmäßig eh ein Vorurteil hat deine Mama als ne Hure sieht, weil die meisten von denen Kopftuch tragen deine Mama halt nicht....aber das beste als ob dies nicht genügen würde, siehst du im Fernsehen tagtäglich irgendwelche Sendungen mit irgendwelchen Pseudointellektuellen die keine AHnung haben und tatsächlich krampfhaft eine Verbindung herzustellen versuchen zwischen deutscher Kultur und Prostution, ohne auch nur einmal drauf zu kommen, dass vielleicht deine deutsche Mama aus ner ganz anderen Kultur kommt und da das völlig normal ist dass sie ohne Kopftuch rumläuft ergo sie KEINE HURE ist.

            Unter genua diesen Umständen müssen Türken hier aufwachsen. Und wenn da der eine und der andere keinen Hass auf Deutschland entwickelt dann kan man von Glück reden.

            Ich muss mich auf jeden Fall immer seehr zurückhalten.

            Nun zu deinen Fragen:
            Warum beschimpfen muslimische Jugendliche Frauen auf der Straße als "Hure", wenn diese Frauen sich augenscheinlich nicht nach dem Moralkodex der Muslime richten?
            Das sind asoziale Jugendliche. Und das ist ein ernstes Problem.
            Nun ich kenne jugendliche aus der 2. und 3. Generation. Man kann feststellen dass die 2. Generation nur gegenüber deutschen "frech" war mittlerweile ist das so dass sie gar kein Respekt haben. Sie sind auch gegenüber Türkischen Frauen so.
            Irgendwann letztes Jahr ist es mir passiert dass am Bahnhof so zwei türkische Jugendliche aus dem Zug mir ihren nackten Hintern gezeigt haben. Einfach so. Just for fun. Un dich sehe wie eine Türkin aus.
            Das hätte sich einer aus der 2. Generation nicht getraut.
            Wir sehen also dass die Jugendlichen je mehr si in deutschand aufwachsen desto asozialer werden.
            Es hat nichts mit der deutschen Kultur zu tun, aber doch mit deutschland.
            Wusstest du dass sehr viele Familien genau solche Jugendlcihe in die Türkei schicken weil sie mit ihnen nicht mehr fertig werden.
            Es hat sich mitlerweile bei den Türken eingeschlichen, dass sie wenn sie Möglichkeit haben ihre Kinder in die Heima schicken weil sie dort dies alles nicht machen können und nicht asozial aufwachsen.

            DU musst dir das so vorstellen.

            Wenn du zu Hause bist wirst du erzogen, das heisst du darfs nicht alles.

            Sobald du aber auf der Straße bist bist du als Türke quasi in einem "kulturfreien" Raum. Weil deutsche interessieren dich nciht und Türken siehst du da nicht so häufig also kannst du das machen was DU für richtig hälst. Niemand hindert dich daran.

            Das war bei mir auch so. Ich hab wenn ich draußen war sehr viele Sachen neben deutschen Erwachsenen gemacht, die ich nie neben türkischen Erwachsenen gemacht hätte.

            Warum da eine "kulturfreie" zone entsthet subjektiv weiss ich nicht. Dass müsste man erforschen. Und das ist auch im SInne der Türken, weil man selber mit den Kindern nciht mehr zu Recht kommt.

            Warum legen in türkischen Familien Väter fest, wen die Tochter zu heiraten hat?
            Legen sie gar nicht fest.
            Und wenn einer es festlegt dann sind es eher die Mütter.
            Das läuft so ab:
            Ob Tochter oder Sohn, wenn du in heiratsfähigem Alter bist, also Schuld Ausbildung etc. beendet, dann verscuhen alle sogar Nachbarn etc. dich zu verkuppeln.
            Dann heisst es da und da gibts ein Mächen/Jungen der toll ist usw. Wenn man ja sagt, also einem Kennerlernen zusagt, dann lernt man sich kennen. Je nachdem was das für ne Familie ist, läuft dieses Kennerlernen strenger oder weniger streng ab.
            Man trifft sich alleine mit dem anderen, oder im Beisein der Geschwister oder Freunde. Zuvor muss natürlich der Typ zu Hause bei den Eltern sich vorgestellt haben und für "gut befunden" worden sein.

            Warum werden bei 60% der Eheschließungen von türkischstämmigen Männern die Frauen aus der Türkei geholt?
            Das ist das Problem von Vorurteilen und ANgebot und Nachfrage sozusagen.
            Die hiesigen Türkinnen finden die hiesigen türkischen Männer grds. zu bauernhaft. Also sie finden nicht den Mann hier den sie suchen. Und sehen die Türken in der Türkei romantischer einfühlsamer. Deswegen entscheiden sich einige lieber von der Türkei zu heiraten.
            Genauso bei den hiesigen Türken. Für sie ist die türkische Frau hier zu respektlos, mit extrawünschen etc. ALso wird eine au der Türkei geholt.
            Das sind die Motive von Türken die das machen.
            Dieses Phänomen wird aber selbst unter Türken belächelt. WIr sprechen von Import-Braut/Bräutigam. Wir heisst die Leute die das nicht machen und sich ehr hier nach einem Partner ausschauen.

            Warum haben türkische Frauen selbst nach 20 Jahren Aufenthalt in Deutschland so geringe Deutschkenntnisse?
            Es kommt drauf an, was das für eine Frau ist. 1. oder 2. generation? Meine Mutter ist noch länger als 20 hier und kann auch nicht so gut deutsch. Das liegt aber daran, dass sie von irgendeinm Dorf kommt. SIe sich hier schon lesen und schreiben beigebracht hat. Das gleiche gilt für meinen Vater.
            Diese Leute sind "bauern" die haben schon alle ihre intellektuellen Kräfte rausgeholt, wenn sie schon lesen und schrieben gelernt ahben und selber zum arzt und einkaufen schaffen.

            Alle anderen Frauen die "jünger sind" sind aus dr 2. Generation können eigentlich duetsch. Ich kenne zumindest keine, die es nicht kann. Wenn sie es nicht können dann sind es höchstwahrscheinllich diese "importbräute".

            Warum bejaht jeder vierte türkischstämmige Junge in Deutschland Gewalt zur Lösung von Konflikten, hingegen nur jeder 25. deutsche Junge?
            Da musst du aufpassen. Welche Frage wurde wem gestellt?
            Mit soclhen Fragebögen kann man sehr viel Mist erzählen.
            Woher kommt diese Bereitschaft zur Gewalt? Warum tritt Gewalt in türkischen Familien dreimal so häufig auf wie in deutschen Familien?
            Also ich hab letzten eine Stude gelesen von irgendeinem Bundesminsterium, nach der Gewalt gegen Frauen aufgezählt war.
            Danach(ich habs nur schätzungsweise im Kopf) waren in deutschen Familien ca. 43 % der deutschen Faruen Gewalt ausgesetz, osteuropäische Frauen irgendwas mit 47% und türkische Frauen irgendwas mit 55%.
            Da gabs nicht wirklich einen signifikanten Unterschied.
            Ist das ne allgemein Gewalt also auch gegen Kinder und so?
            Warum gibt es bei türksichstämmigen Familien diese aus meiner Sicht völlig überholten patriarchalischen Strukturen?
            Was für eine patriarchalische Struktur? Bei uns gilt der älteste hat Respekt. Mein Vater ist der älteste deswegen bekommt er Respekt von uns allen. Wenn das allein patriarchalisch sein soll dann ok aber ich bin damit zufriedne ich finde ältere verdienen nunmal Respekt.
            Warum lässt der Islam eine säkularisierte Politik nicht zu?
            Weist du das ist so eine lange Geschichte. Der Islam lässt eigentlich eine säkulare Politik zu, aber da müssen sehr viele Feinheiten beachtet werden. Und diese Feinheiten beachtet man nicht so. Deswegen klappt das auch ncith so.

            MfG

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^6: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

              Hi,

              wenn ich das hier lese, geht mir der Hut hoch: Unter genua diesen Umständen müssen Türken hier aufwachsen.
              Und wenn da der eine und der andere keinen Hass auf
              Deutschland entwickelt dann kan man von Glück reden.
              Jedem, der Deutschland hasst, empfehle ich, in ein anderes Land - evtl. die Türkei - überzusiedeln. Ich finde, es ist eine Frechheit, die Vorzüge eines Landes zu nutzen, sich hier aufzuhalten, und gleichzeitig die Kultur und die Menschen dieses Landes zu hassen. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie die Bevölkerung dieses Landes deine Kultur sieht. Du lebst hier (ich meine es nicht auf dich persönlich bezogen), dann hast du dieses Land und diese Kultur zu akzeptieren und dich daran anzupassen. Basta. Das würde umgekehrt genauso gelten, wenn ein Deutscher in die Türkei umziehen würde.

              Gruß,
              Anja

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^7: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

              Hi,

              wenn ich das hier lese, geht mir der Hut hoch: Unter genua diesen Umständen müssen Türken hier aufwachsen.
              Und wenn da der eine und der andere keinen Hass auf
              Deutschland entwickelt dann kan man von Glück reden.
              Jedem, der Deutschland hasst, empfehle ich, in ein anderes
              Land - evtl. die Türkei - überzusiedeln. Ich finde, es ist
              eine Frechheit, die Vorzüge eines Landes zu nutzen, sich hier
              aufzuhalten, und gleichzeitig die Kultur und die Menschen
              dieses Landes zu hassen. Und dabei spielt es überhaupt keine
              Rolle, wie die Bevölkerung dieses Landes deine Kultur sieht.
              Du lebst hier (ich meine es nicht auf dich persönlich
              bezogen), dann hast du dieses Land und diese Kultur zu
              akzeptieren und dich daran anzupassen. Basta. Das würde
              umgekehrt genauso gelten, wenn ein Deutscher in die Türkei
              umziehen würde.
              Erstmal verbitte ich mir von einem Flüchtling der erst seit gestern hier ist mir gewisse Sachen nahe zu legen.

              Ich bin hier geboren deutschland ist mein Heimatland.

              So wie jeder Arbeitslose über Detschland meckert und seine Politik habe ich das Recht zu meckern was ich auch kräftig tue.

              Genauso hasse ich manchmal die Türkei, wegen ihrer bekloppten Politik oder Zuständen.

              Und ich habe gelesen, dass du studierst, vielleicht kriegst du ja bafög. Ich bitte dich zu bedenken dass mein Vater auch dazu beigetragen durch jahrelanges schuften dass du und andere Flüchtlinge/deutsche/türken etc. ihren Bafög kriegen.

              Dies Leute haben diesen Staat und sein Reichtum mit aufgebaut sie und ihre Kinder haben also entgegen gewissen Flüchtlingen nicht nur Nutzen und Vorzüge genossen sondern dafür "gearbeitet".

              MfG

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^8: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

              Hallo, <-- Anrede Hi,

              wenn ich das hier lese, geht mir der Hut hoch: Unter genua diesen Umständen müssen Türken hier aufwachsen.
              Und wenn da der eine und der andere keinen Hass auf
              Deutschland entwickelt dann kan man von Glück reden.
              Jedem, der Deutschland hasst, empfehle ich, in ein anderes
              Land - evtl. die Türkei - überzusiedeln. Ich finde, es ist
              eine Frechheit, die Vorzüge eines Landes zu nutzen, sich hier
              aufzuhalten, und gleichzeitig die Kultur und die Menschen
              dieses Landes zu hassen. Und dabei spielt es überhaupt keine
              Rolle, wie die Bevölkerung dieses Landes deine Kultur sieht.
              Du lebst hier (ich meine es nicht auf dich persönlich
              bezogen), dann hast du dieses Land und diese Kultur zu
              akzeptieren und dich daran anzupassen. Basta. Das würde
              umgekehrt genauso gelten, wenn ein Deutscher in die Türkei
              umziehen würde.
              Erstmal verbitte ich mir von einem Flüchtling der erst seit
              gestern hier ist mir gewisse Sachen nahe zu legen.
              woher weißt du denn bitte, ob ich
              a) ein Flüchtling bin und
              b) wie lange ich hier lebe?
              Falls du meine Beiträge in diesem Forum aufmerksam gelesen hast, solltest du jedenfalls wissen, dass ich nicht erst seit gestern hier bin. Eigentlich sollte man das schon allein anhand meiner Schriftsprache folgern. Ich bin hier geboren deutschland ist mein Heimatland.
              Schön für dich. Ich bin zwar nicht hier geboren, aber ich habe die deutsche Staatsbürgerschaft, ich spreche akzent- und fehlerfrei Deutsch und hatte bis vor kurzem ausschließlich einen deutschen Freundeskreis. Mein Heimatland ist Deutschland, aber ich stehe auch dazu, dass ich - wenn ich die Vorzüge dieses Landes genießen will - mich an den hiesigen Regeln zu orientieren habe. Im Übrigen hatte ich schon nicht nur eine Diskussion mit russischstämmigen Einwanderern, die über Deutschland gestänkert haben, denen ich genau dasselbe nahegelegt habe: dorthin zurückzugehen, wo es ihnen besser gefällt. So wie jeder Arbeitslose über Detschland meckert und seine
              Politik habe ich das Recht zu meckern was ich auch kräftig
              tue.
              1. Könntest du meine Beiträge etwas genauer lesen? Ich habe dich früher schon mal darauf hingewiesen, dass du Dinge auf dich persönlich beziehst, die gar nicht an dich persönlich gerichtet sind. Lies dir bitte meinen Post noch einmal durch und kühl dich ab.

              2. Über politische Missstände zu meckern ist das eine, die Etablierung einer Parallelkultur zu fordern ist das andere. Und ich habe gelesen, dass du studierst, vielleicht kriegst du
              ja bafög. Ich bitte dich zu bedenken dass mein Vater auch dazu
              beigetragen durch jahrelanges schuften dass du und andere
              Flüchtlinge/deutsche/türken etc. ihren Bafög kriegen.
              Stell dir vor, meiner auch. Und nicht nur er, auch mein Bruder zahlt kräftig Steuern. Dies Leute haben diesen Staat und sein Reichtum mit aufgebaut
              sie und ihre Kinder haben also entgegen gewissen Flüchtlingen
              nicht nur Nutzen und Vorzüge genossen sondern dafür
              "gearbeitet".
              Auf der Grundlage, dass du dich als etwas Besseres siehst, nur weil du länger in Deutschland lebst, verbittet sich jegliche Diskussion.

              Gruß,
              Anja <-- Unterschrift

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^6: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

              Hi! Nun zu deinen Fragen:
              Warum beschimpfen muslimische Jugendliche Frauen auf der
              Straße als "Hure", wenn diese Frauen sich augenscheinlich
              nicht nach dem Moralkodex der Muslime richten?
              Das sind asoziale Jugendliche. Und das ist ein ernstes
              Problem.
              Nun ich kenne jugendliche aus der 2. und 3. Generation. Man
              kann feststellen dass die 2. Generation nur gegenüber
              deutschen "frech" war mittlerweile ist das so dass sie gar
              kein Respekt haben. Sie sind auch gegenüber Türkischen Frauen
              so.
              [...] Wir sehen also dass die Jugendlichen je mehr si in deutschand
              aufwachsen desto asozialer werden.
              Es hat nichts mit der deutschen Kultur zu tun, aber doch mit
              deutschland.
              Wusstest du dass sehr viele Familien genau solche Jugendlcihe
              in die Türkei schicken weil sie mit ihnen nicht mehr fertig
              werden.
              Es hat sich mitlerweile bei den Türken eingeschlichen, dass
              sie wenn sie Möglichkeit haben ihre Kinder in die Heima
              schicken weil sie dort dies alles nicht machen können und
              nicht asozial aufwachsen.
              Es ist interessant, dass für das Scheitern der familiären Erziehung die deutsche Kultur ("je mehr sie in Deutschland aufwachsen, desto asozialer werden sie") verantwortlich gemacht wird. Nach meiner Auffassung liegt das Scheitern in der Diskrepanz zwischen den Wertesystemen der eigenen Kulturbereiches, gelebt in der Familie, und den Wertesystemen der Gesellschaft, in der sich die Jugendlichen bewegen. Aus dieser Diskrepanz entsteht bei Jugendlichen ein innerer Konflikt, den weder sie selbst noch die Familienmitglieder lösen können. Und die Spannung eines inneren Konfliktes löst sich meist in Gewalttaten oder Verachtung gegenüber einer Seite. Warum legen in türkischen Familien Väter fest, wen die Tochter
              zu heiraten hat?
              Legen sie gar nicht fest.
              Und wenn einer es festlegt dann sind es eher die Mütter.
              Das läuft so ab:
              Ob Tochter oder Sohn, wenn du in heiratsfähigem Alter bist,
              also Schuld Ausbildung etc. beendet, dann verscuhen alle sogar
              Nachbarn etc. dich zu verkuppeln.
              Dann heisst es da und da gibts ein Mächen/Jungen der toll ist
              usw. Wenn man ja sagt, also einem Kennerlernen zusagt, dann
              lernt man sich kennen. Je nachdem was das für ne Familie ist,
              läuft dieses Kennerlernen strenger oder weniger streng ab.
              Man trifft sich alleine mit dem anderen, oder im Beisein der
              Geschwister oder Freunde. Zuvor muss natürlich der Typ zu
              Hause bei den Eltern sich vorgestellt haben und für "gut
              befunden" worden sein.
              Du beschreibst das "Wie", nicht aber das "Warum". Mit dieser Antwort ist mir noch immer nicht klar, warum das so abläuft, wie du es beschrieben hast. Warum darf die Masse der Mädchen aus türkischstämmigen Familien sich ihren Lebenspartner nicht selbst suchen? Warum z.B. nicht auch außerhalb ihrer eigenen Religion? Warum werden bei 60% der Eheschließungen von türkischstämmigen
              Männern die Frauen aus der Türkei geholt?
              Das ist das Problem von Vorurteilen und ANgebot und Nachfrage
              sozusagen.
              Die hiesigen Türkinnen finden die hiesigen türkischen Männer
              grds. zu bauernhaft. Also sie finden nicht den Mann hier den
              sie suchen. Und sehen die Türken in der Türkei romantischer
              einfühlsamer. Deswegen entscheiden sich einige lieber von der
              Türkei zu heiraten.
              Genauso bei den hiesigen Türken. Für sie ist die türkische
              Frau hier zu respektlos, mit extrawünschen etc. ALso wird eine
              au der Türkei geholt.
              Das sind die Motive von Türken die das machen.
              Dieses Phänomen wird aber selbst unter Türken belächelt. WIr
              sprechen von Import-Braut/Bräutigam. Wir heisst die Leute die
              das nicht machen und sich ehr hier nach einem Partner
              ausschauen.
              Halten wir fest:
              Türkischstämmige junge Frauen heiraten keine hiesigen türkischstämmigen jungen Männer, weil die ihnen zu "bauernhaft" sind. Deshalb heiraten sie Männer aus der Türkei. Folglich sind die Männer aus der Türkei weniger "bauernhaft" als die hiesigen. Richtig?

              Türkischstämmige junge Männer heiraten keine hiesigen türkischstämmigen jungen Frauen, weil die ihnen "zu respektlos" sind. Deshalb heiraten sie Frauen aus der Türkei, da diese "respektvoller" sind.

              Mit anderen Worten: es besteht eine sehr große Differenz in den Lebensformen zwischen den hiesigen türkischstämmigen Männern und den hiesigen türkischstämmigen Frauen. Der hiesige türkischstämmige Mann ist ein Tölpel und nicht in der Lage, mit der hiesigen türkischstämmigen Frau mitzuhalten - ganz im Gegensatz zu seinem Geschlechtsgenossen in der Türkei, der keine Probleme mit der "respektlosen und Extrawünsche äußernden" hiesigen türkischstämmigen Frau hat.

              Das ist - ganz ehrlich gesagt - für mich kaum nachvollziehbar.

              Ich vermute vielmehr, dass eine "respektlose, Extrawünsche äußernde" junge türkischstämmige Frau ein Risiko für die Kontrolle durch den Familienverbund darstellt. Wenn sich diese Gefahr des Kontrollverlustes abzeichnet, wird die Frau in Richtung Türkei verheiratet.
              Umgekehrt stellt eine junge Frau aus der Türkei, die kein Wort Deutsch spricht, die in ihren fünf oder sechs Jahren Schulzeit gerade mal das Grundgerüst moderner Bildung erlernt hat, die zudem nichts von den Lebensumständen in ihrer zukünftigen Heimat weiß, die weder ihre (deutschen) Rechte kennt noch Informationen über mögliche Anlaufstellen bei Hilfe kennt, so eine Frau stellt das perfekte Objekt für die Kontrolle durch den Familienverbund dar, in den sie heiratet.

              Wie gesagt, das ist meine Begründung für den Import/Export von Bräuten. Warum haben türkische Frauen selbst nach 20 Jahren Aufenthalt
              in Deutschland so geringe Deutschkenntnisse?
              Es kommt drauf an, was das für eine Frau ist. 1. oder 2.
              generation? Meine Mutter ist noch länger als 20 hier und kann
              auch nicht so gut deutsch. Das liegt aber daran, dass sie von
              irgendeinm Dorf kommt. SIe sich hier schon lesen und schreiben
              beigebracht hat. Das gleiche gilt für meinen Vater.
              Diese Leute sind "bauern" die haben schon alle ihre
              intellektuellen Kräfte rausgeholt, wenn sie schon lesen und
              schrieben gelernt ahben und selber zum arzt und einkaufen
              schaffen.
              Die Frage ist m.E. nicht die geistige Kapazität, sondern die Bereitschaft zum Erlernen der Sprache und die Nutzung der gebotenen Möglichkeiten. Letzteres ergibt sich automatisch, wenn man aus der selbstgewählten Isolation heraustritt und den Kontakt zur Außenwelt sucht. Leider ist genau dies durch die Etablierung der Parallelkultur in diesem Lande unterblieben - mal ganz abgesehen davon, dass Frauen mit dem Wunsch nach Erlernen der Fremdsprache oftmals Widerstand in der Familie entgegentritt. In vielen Städten gibt es Kurse "Deutsch als Fremdsprache". Aber werden die auch adäquat genutzt? Alle anderen Frauen die "jünger sind" sind aus dr 2.
              Generation können eigentlich duetsch. Ich kenne zumindest
              keine, die es nicht kann. Wenn sie es nicht können dann sind
              es höchstwahrscheinllich diese "importbräute".
              Diese "Importbräute" dürften aber mittlerweile hunderttausende sein. Und trotzdem stelle ich die Frage: Warum erlernen die "Importbräute" kein Deutsch? Warum bejaht jeder vierte türkischstämmige Junge in
              Deutschland Gewalt zur Lösung von Konflikten, hingegen nur
              jeder 25. deutsche Junge?
              Da musst du aufpassen. Welche Frage wurde wem gestellt?
              Mit soclhen Fragebögen kann man sehr viel Mist erzählen.
              Also keine Antwort? Woher kommt diese Bereitschaft zur Gewalt? Warum tritt Gewalt
              in türkischen Familien dreimal so häufig auf wie in deutschen
              Familien?
              Also ich hab letzten eine Stude gelesen von irgendeinem
              Bundesminsterium, nach der Gewalt gegen Frauen aufgezählt war.
              Danach(ich habs nur schätzungsweise im Kopf) waren in
              deutschen Familien ca. 43 % der deutschen Faruen Gewalt
              ausgesetz, osteuropäische Frauen irgendwas mit 47% und
              türkische Frauen irgendwas mit 55%.
              Da gabs nicht wirklich einen signifikanten Unterschied.
              Ist das ne allgemein Gewalt also auch gegen Kinder und so?
              Auszug aus der Studie:
              "Die höchsten Opferraten durch schwere elterlicher Gewalt in der Kindheit finden sich bei den Jugendlichen aus türkischen Familien, und zwar sowohl bei den eingebürgerten als auch bei jenen, welche nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Bei ihnen fallen vor allem die deutlich erhöhten Mißhandlungsraten ins Auge, welche bei den nicht eingebürgerten jugendlichen Türken um das dreifache über der Rate der einheimischen Deutschen liegen. Die zweite Gruppe bilden die Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Südeuropa und die anderen Ausländer. Die dritte Gruppe bilden die Jugendlichen Aussiedler und die nicht aus der Türkei stammenden Eingebürgerten, also die Migranten mit deutschem Paß. Sie haben zwar vergleichbare Gesamtopferraten wie die zweite Gruppe, aber ihre Mißhandlungsraten sind deutlich niedriger. Die wenigsten Opfer innerfamiliärer Gewalt durch Eltern in der Kindheit finden wir bei den einheimischen Deutschen."
              (aus: Christian Pfeiffer u.a., Innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und ihre Auswirkungen, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen) Warum gibt es bei türksichstämmigen Familien diese aus meiner
              Sicht völlig überholten patriarchalischen Strukturen?
              Was für eine patriarchalische Struktur? Bei uns gilt der
              älteste hat Respekt. Mein Vater ist der älteste deswegen
              bekommt er Respekt von uns allen. Wenn das allein
              patriarchalisch sein soll dann ok aber ich bin damit zufriedne
              ich finde ältere verdienen nunmal Respekt.
              Wenn das Alter die entscheidende Rolle spielen würde, hätte ich von "Gerontokratie" gesprochen, nicht von "Patriarchat".
              Ein Patriarchat ist die Herrschaft der Männer über die Gemeinschaft, z.B. über die Familie. Im allgemeinen hat der älteste Mann das Sagen. Sehr häufig tritt der älteste Mann seine Führungsposition an seinen ältestes Sohn ab, wenn der die Volljährigkeit erreicht - der älteste Mann hat damit seine "patriarchalische Aufgabe" erfüllt, die Führung der Familie in männlicher Linie weiterzugeben.
              Frauen nehmen in einem Patriarchat keine Führungsrolle ein. Die männliche Linie ist stets die führende, z.B. steht der männliche Sohn in der Entscheidungsgewalt über seinen jüngeren Brüdern, über allen Schwestern (altersunabhängig) und nach dem Rückzug des Vaters aus der Führungsrolle auch über seiner eigenen Mutter.

              Das ist die patriarchalische Struktur. Warum lässt der Islam eine säkularisierte Politik nicht zu?
              Weist du das ist so eine lange Geschichte. Der Islam lässt
              eigentlich eine säkulare Politik zu, aber da müssen sehr viele
              Feinheiten beachtet werden. Und diese Feinheiten beachtet man
              nicht so. Deswegen klappt das auch ncith so.
              Sehr schwammige Antwort. Bitte konkretisieren.

              Grüße
              Heinrich

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^7: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

              Hi! Nun zu deinen Fragen:
              Warum beschimpfen muslimische Jugendliche Frauen auf der
              Straße als "Hure", wenn diese Frauen sich augenscheinlich
              nicht nach dem Moralkodex der Muslime richten?
              Das sind asoziale Jugendliche. Und das ist ein ernstes
              Problem.
              Nun ich kenne jugendliche aus der 2. und 3. Generation. Man
              kann feststellen dass die 2. Generation nur gegenüber
              deutschen "frech" war mittlerweile ist das so dass sie gar
              kein Respekt haben. Sie sind auch gegenüber Türkischen Frauen
              so.
              [...] Wir sehen also dass die Jugendlichen je mehr si in deutschand
              aufwachsen desto asozialer werden.
              Es hat nichts mit der deutschen Kultur zu tun, aber doch mit
              deutschland.
              Wusstest du dass sehr viele Familien genau solche Jugendlcihe
              in die Türkei schicken weil sie mit ihnen nicht mehr fertig
              werden.
              Es hat sich mitlerweile bei den Türken eingeschlichen, dass
              sie wenn sie Möglichkeit haben ihre Kinder in die Heima
              schicken weil sie dort dies alles nicht machen können und
              nicht asozial aufwachsen.
              Es ist interessant, dass für das Scheitern der familiären
              Erziehung die deutsche Kultur ("je mehr sie in Deutschland
              aufwachsen, desto asozialer werden sie") verantwortlich
              gemacht wird.
              Nein. Das mache ich gerade nicht. Und ich habe dies auch ausdrücklich geschrieben: Nicht die deutsche Kultur aber Deutschland.

              Nach meiner Auffassung liegt das Scheitern in der Diskrepanz zwischen den Wertesystemen der eigenen
              Kulturbereiches, gelebt in der Familie, und den Wertesystemen
              der Gesellschaft, in der sich die Jugendlichen bewegen. Aus
              dieser Diskrepanz entsteht bei Jugendlichen ein innerer
              Konflikt, den weder sie selbst noch die Familienmitglieder
              lösen können. Und die Spannung eines inneren Konfliktes löst
              sich meist in Gewalttaten oder Verachtung gegenüber einer
              Seite.
              Nein. Eben nicht. Um es auf den Punkt zu bringen, du denkst weil in den Familien deutshe Frau= Hure gesehen wird, übernehmen das die Jugendlichen. Sagen wir mal es wäre so (es ist nicht so) trotzdem gäbe es keine Antwort auf die frage wie es dazu kommt dass Jugendliche sich das Recht herausnehmen genau dies auch "auszusprechn".
              Und darum gehts mir. Die Erklärung des asozialen Verhaltens.
              Und das hat dann halt eben nicht mit Kultur zu tun sondern mit Deutschland und demn hiesigen Gepflogenheiten.
              Ich möchte folgendes aufführen um es deutlicher zu formulieren:
              Nehmen wir mal die beiden jugendlichen die mir ihren Hintern gezeigt haben. Man würde solche Jugendliche in der Türkei nicht antreffen, also ich sage nicht die Lust hätten ihren nackten Hintern zu zeigen nein sondern Jugendliche die ungestraft ihre Lust ausleben können. Aber sagen wir mal in der Türkei wären zwei Jugendliche die ihren Lust Luft machen würden.
              Ich hätte ohne überlegen mir die Jugendlichen gepackt mir hätte auch ein Passant in jedem Fall geholfen hätte irgendein Bahnhofverantwortlichen oder Polizsen angesprohen, dann hätten diese Jugendliche erstmal was zu hören bekommen vielleicht hätte ich ihre Eltern angerufen.

              Aber in BRD traut ma sich das nicht. Ich habe mich das nicht getraut. Erstmal hätte ich schon SChwierigkeiten die beiden zur Rede zu stellen. Weil alle Passanten die neben mir standen hat es nicht gestört keiner hat eingegriffen usw. Wenn die mir also ne ohrfeige gegeben hätten hätte auch keiner eingegriffen. Sagen wir mal ich hätte sie trotzdem zu einem Bahnhofsverantwortlichen und einem Polizisten gebracht, meinst du da hätten sie etwas zu befürchten gehabt?
              Und genau aus diesem "kulturfreien" Raum wo irgendwie niemanden etwas angeht jeder in Ruhe gelassen wird und Polizei etc nur dann eingreift wenn eine Straftat vorliegt entstehen solche Sachen.

              Nehmen wir mal das Alkoholverbot für Jugendliche:
              Ich begegne sehr vielen Jugendlichen die ganz offensichtlich NICHT in dem Alter sind die es ihnen gestatten würde, Alkohol zu trinken...aber weder ich noch andere gehen da hin und fragen die Jugendlichen woher sie dieses Alkohol haben etc.

              Dein Beispiel:
              In der Türkei zumindest in meiner Hauptstadt (ich möchte nicht für ganz Türkei sprechen) könnte kein Jugendlicher eine Frau eines anderen als Hure beschimpfen oder sonst irgendwie blöd anmachen. In der Türkei könntest du dir die packen und Passanten würden mitmachen, und es würde gar nicht der Polizei bedürfen. Aber auch wenn die Polizei kommen würde wäre nicht der Tenor des Gesprächs "wollen sie eine ANzige wegen Beleidigung Herr Herinrich" sondern der Tenor würde erstmal an die Jugendlichen gehen " wer sind eure Eltern etc".

              WIe gesagt es geht nicht um deutsche Kultur, denn die gebietet nicht Frauen auf der Straße blöd anmachen zu dürfen...aber es ist ich sag mal das Klima das durch Anonymität mangelndem Engagement und dem Glauben "man können alles durch STrafgesetze" in Orndung halten. Warum legen in türkischen Familien Väter fest, wen die Tochter
              zu heiraten hat?
              Legen sie gar nicht fest.
              Und wenn einer es festlegt dann sind es eher die Mütter.
              Das läuft so ab:
              Ob Tochter oder Sohn, wenn du in heiratsfähigem Alter bist,
              also Schuld Ausbildung etc. beendet, dann verscuhen alle sogar
              Nachbarn etc. dich zu verkuppeln.
              Dann heisst es da und da gibts ein Mächen/Jungen der toll ist
              usw. Wenn man ja sagt, also einem Kennerlernen zusagt, dann
              lernt man sich kennen. Je nachdem was das für ne Familie ist,
              läuft dieses Kennerlernen strenger oder weniger streng ab.
              Man trifft sich alleine mit dem anderen, oder im Beisein der
              Geschwister oder Freunde. Zuvor muss natürlich der Typ zu
              Hause bei den Eltern sich vorgestellt haben und für "gut
              befunden" worden sein.
              Du beschreibst das "Wie", nicht aber das "Warum". Mit dieser
              Antwort ist mir noch immer nicht klar, warum das so abläuft,
              wie du es beschrieben hast. Warum darf die Masse der Mädchen
              aus türkischstämmigen Familien sich ihren Lebenspartner nicht
              selbst suchen? Warum z.B. nicht auch außerhalb ihrer eigenen
              Religion?
              SIe düfen selsbt aussuchen. Guck mal entweder du lernst selbst jemanden kennen oder du wirst verkuppelt und lernst so jemanden kennen.
              Wenn du auf das Mitspracherecht der Eltern abspielst: Grdunsätzlich holt man sich das OK der Eltern, was man auch bei Deutschen Familien sieht. ALso mine Freundinnen mussten ihre Männer zu Hause auch vorstellen und wenn die Eltern ein Problem mit denen hatte haten sie auch Probleme. Was anders vielleicht läuft dass das bei uns selbsverständlich ist dass man sich um das EInverständnis der Eltern bemüht. Das liegt daran dass bei uns Familie hochgeschrieben steht, und wenn man jemanden heiratet wird dieser in de Familie "gebunden". D.h. der Typ den man heiratet ist nicht nur der Ehemann sondern ein aktives Familienmitgleid. Da schaut man natürlich drauf ob der in die Familie passt.
              Wenn die Eltern ein Problem mit dem typen haben, und sie auch nicht belabert werden können, dann holt man sich als Kind dieser Familie Unterstützung bei Bekannten und Verwandten die reden dann auf die ELtern ein. Wenn dabei auch nichts rauskommt dann hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man beugt sich der ANsicht der Eltern und sagt OK der Typ ist nicht gut oder man beharrt drauf und heiratet den Typ. Zwei meiner Schäwgerinnen haben auf diesem Wege geheiratet. DIe ELtern waren nicht zu überzeugen wollten nicht dass die Töchter mit meinen Brüdern heiraten tun, sie haben auf die Eltern verzcihtet und haben trotzdem mit meinen Brüdern geheiratet. Übrigens bei soclhen Sachen hat die Mutter mehr Sagen als er Vater. rein aus Erfahrung die Väter sind am wenigstens die die quer liegen. Warum werden bei 60% der Eheschließungen von türkischstämmigen
              Männern die Frauen aus der Türkei geholt?
              Das ist das Problem von Vorurteilen und ANgebot und Nachfrage
              sozusagen.
              Die hiesigen Türkinnen finden die hiesigen türkischen Männer
              grds. zu bauernhaft. Also sie finden nicht den Mann hier den
              sie suchen. Und sehen die Türken in der Türkei romantischer
              einfühlsamer. Deswegen entscheiden sich einige lieber von der
              Türkei zu heiraten.
              Genauso bei den hiesigen Türken. Für sie ist die türkische
              Frau hier zu respektlos, mit extrawünschen etc. ALso wird eine
              au der Türkei geholt.
              Das sind die Motive von Türken die das machen.
              Dieses Phänomen wird aber selbst unter Türken belächelt. WIr
              sprechen von Import-Braut/Bräutigam. Wir heisst die Leute die
              das nicht machen und sich ehr hier nach einem Partner
              ausschauen.
              Halten wir fest:
              Türkischstämmige junge Frauen heiraten keine hiesigen
              türkischstämmigen jungen Männer, weil die ihnen zu
              "bauernhaft" sind. Deshalb heiraten sie Männer aus der Türkei.
              Folglich sind die Männer aus der Türkei weniger "bauernhaft"
              als die hiesigen. Richtig?
              Nach deren Meinung. Ja. Türkischstämmige junge Männer heiraten keine hiesigen
              türkischstämmigen jungen Frauen, weil die ihnen "zu
              respektlos" sind. Deshalb heiraten sie Frauen aus der Türkei,
              da diese "respektvoller" sind.

              Mit anderen Worten: es besteht eine sehr große Differenz in
              den Lebensformen zwischen den hiesigen türkischstämmigen
              Männern und den hiesigen türkischstämmigen Frauen. Der hiesige
              türkischstämmige Mann ist ein Tölpel und nicht in der Lage,
              mit der hiesigen türkischstämmigen Frau mitzuhalten - ganz im
              Gegensatz zu seinem Geschlechtsgenossen in der Türkei, der
              keine Probleme mit der "respektlosen und Extrawünsche
              äußernden" hiesigen türkischstämmigen Frau hat.
              Das ist so das Vorurteil derer die von der Türkei heiraten. Darauf sollte man keine objektive Meinung bilden. Das ist - ganz ehrlich gesagt - für mich kaum nachvollziehbar.

              Ich vermute vielmehr, dass eine "respektlose, Extrawünsche
              äußernde" junge türkischstämmige Frau ein Risiko für die
              Kontrolle durch den Familienverbund darstellt. Wenn sich diese
              Gefahr des Kontrollverlustes abzeichnet, wird die Frau in
              Richtung Türkei verheiratet.
              D.h. nach deiner Meinung wäre also der Mann aus der Türkei dann noch "patriarchalischer" als die türkischen Männer hier..Wenn dies so ist dann passt es zu deinen AUsführungen unten nicht mehr. Umgekehrt stellt eine junge Frau aus der Türkei, die kein Wort
              Deutsch spricht, die in ihren fünf oder sechs Jahren Schulzeit
              gerade mal das Grundgerüst moderner Bildung erlernt hat, die
              zudem nichts von den Lebensumständen in ihrer zukünftigen
              Heimat weiß, die weder ihre (deutschen) Rechte kennt noch
              Informationen über mögliche Anlaufstellen bei Hilfe kennt, so
              eine Frau stellt das perfekte Objekt für die Kontrolle durch
              den Familienverbund dar, in den sie heiratet.

              Wie gesagt, das ist meine Begründung für den Import/Export von
              Bräuten.
              Ja. Das ist deine Begründung ohne auch nur eine socleh Familie zu kennen. Ich habe eine Nachbarin die ist Deutsch und hat mit einem Türken aus der Türkei geheriatet letzes Jahr. Was sagst du dazu? Warum haben türkische Frauen selbst nach 20 Jahren Aufenthalt
              in Deutschland so geringe Deutschkenntnisse?
              Es kommt drauf an, was das für eine Frau ist. 1. oder 2.
              generation? Meine Mutter ist noch länger als 20 hier und kann
              auch nicht so gut deutsch. Das liegt aber daran, dass sie von
              irgendeinm Dorf kommt. SIe sich hier schon lesen und schreiben
              beigebracht hat. Das gleiche gilt für meinen Vater.
              Diese Leute sind "bauern" die haben schon alle ihre
              intellektuellen Kräfte rausgeholt, wenn sie schon lesen und
              schrieben gelernt ahben und selber zum arzt und einkaufen
              schaffen.
              Die Frage ist m.E. nicht die geistige Kapazität, sondern die
              Bereitschaft zum Erlernen der Sprache und die Nutzung der
              gebotenen Möglichkeiten. Letzteres ergibt sich automatisch,
              wenn man aus der selbstgewählten Isolation heraustritt und den
              Kontakt zur Außenwelt sucht. Leider ist genau dies durch die
              Etablierung der Parallelkultur in diesem Lande unterblieben -
              mal ganz abgesehen davon, dass Frauen mit dem Wunsch nach
              Erlernen der Fremdsprache oftmals Widerstand in der Familie
              entgegentritt. In vielen Städten gibt es Kurse "Deutsch als
              Fremdsprache". Aber werden die auch adäquat genutzt?
              Oc mann. Das ist echt nicht zum Aushalten. Hast du dir wieder Sendungen angeschaut und plapperst diese nach? Keine Frau wird an einem Deutschlkurs gehindert. Wenn das so wäre würde s innerhalb der türkischen Community nicht DeutschKUrse hochbesucht sein. Wenn ein ANgebot besteht dann werden die Kurse auch besucht. Alle anderen Frauen die "jünger sind" sind aus dr 2.
              Generation können eigentlich duetsch. Ich kenne zumindest
              keine, die es nicht kann. Wenn sie es nicht können dann sind
              es höchstwahrscheinllich diese "importbräute".
              Diese "Importbräute" dürften aber mittlerweile hunderttausende
              sein. Und trotzdem stelle ich die Frage: Warum erlernen die
              "Importbräute" kein Deutsch?
              Es gibt solche und solche. Es gibt einige die in der Türkei studiert haben, die lernen aktiv Deutsch. Sozusagen auf eigene Kappe.
              Andere die nicht so einen Bildungsgrad haben sind zufrieden wenn sie die Alltäglichen Sachen bewäktigen können und lernen darüber hinaus deutsch, wenn in der Nähe ein Deutschkurs angeboten wird von der türkischen Commnity etc. Warum bejaht jeder vierte türkischstämmige Junge in
              Deutschland Gewalt zur Lösung von Konflikten, hingegen nur
              jeder 25. deutsche Junge?
              Da musst du aufpassen. Welche Frage wurde wem gestellt?
              Mit soclhen Fragebögen kann man sehr viel Mist erzählen.
              Also keine Antwort?
              Ich weiss doch nciht was da gefragt wurde. Wenn da gefragt wurde, wenn du angepöbelt wirst würdest du zuschlagen ist doch kalr dass man mit ja antwortet. Ih würde auch mit Ja antworten und trotzdem habe ich bis jetzt niemanden verprügelt. Woher kommt diese Bereitschaft zur Gewalt? Warum tritt Gewalt
              in türkischen Familien dreimal so häufig auf wie in deutschen
              Familien?
              Also ich hab letzten eine Stude gelesen von irgendeinem
              Bundesminsterium, nach der Gewalt gegen Frauen aufgezählt war.
              Danach(ich habs nur schätzungsweise im Kopf) waren in
              deutschen Familien ca. 43 % der deutschen Faruen Gewalt
              ausgesetz, osteuropäische Frauen irgendwas mit 47% und
              türkische Frauen irgendwas mit 55%.
              Da gabs nicht wirklich einen signifikanten Unterschied.
              Ist das ne allgemein Gewalt also auch gegen Kinder und so?
              Auszug aus der Studie:
              "Die höchsten Opferraten durch schwere elterlicher Gewalt in
              der Kindheit finden sich bei den Jugendlichen aus türkischen
              Familien, und zwar sowohl bei den eingebürgerten als auch bei
              jenen, welche nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.
              Bei ihnen fallen vor allem die deutlich erhöhten
              Mißhandlungsraten ins Auge, welche bei den nicht
              eingebürgerten jugendlichen Türken um das dreifache über der
              Rate der einheimischen Deutschen liegen. Die zweite Gruppe
              bilden die Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus
              Südeuropa und die anderen Ausländer. Die dritte Gruppe bilden
              die Jugendlichen Aussiedler und die nicht aus der Türkei
              stammenden Eingebürgerten, also die Migranten mit deutschem
              Paß. Sie haben zwar vergleichbare Gesamtopferraten wie die
              zweite Gruppe, aber ihre Mißhandlungsraten sind deutlich
              niedriger. Die wenigsten Opfer innerfamiliärer Gewalt durch
              Eltern in der Kindheit finden wir bei den einheimischen
              Deutschen."
              (aus: Christian Pfeiffer u.a., Innerfamiliäre Gewalt gegen
              Kinder und Jugendliche und ihre Auswirkungen, Kriminologisches
              Forschungsinstitut Niedersachsen)
              Ich würde gerne die Prozentzahlen sehen. Also wieviel Prozent? Und wie sieht der Vergleich türkische und deutshe Arbeiterfamilien aus?

              Hier muss man betrachten. Wenn in deutschland so eine Umfrage gestartet wird, dann bewertet man bei duetschen eine gesamtgesellschaftliche Sache : dh hier sind Ärzetfamilien und Arbeiterfamilien gleichermaßen in die Bewertung eingeflossen. Wenn man aber eine Umfrage bei den hiesiegen Türken macht dann sind es vornehmlich Arbeiterfamilien und zwar von der niedrigsten Klasse.
              Kannst du dir dann vorstellen dass es demenstprechend "verschiebungen" in der Auswertung gibt.
              Das heisst ich würde daraus nur dann eine nur bzgl. Türken alarmierende Glocke sehen, wenn man türkische Arbeiterfamilien und deutsche Arbeiterfamilien vergleicht. Gibt es Ausführungen darüber in dem Buch? Warum gibt es bei türksichstämmigen Familien diese aus meiner
              Sicht völlig überholten patriarchalischen Strukturen?
              Was für eine patriarchalische Struktur? Bei uns gilt der
              älteste hat Respekt. Mein Vater ist der älteste deswegen
              bekommt er Respekt von uns allen. Wenn das allein
              patriarchalisch sein soll dann ok aber ich bin damit zufriedne
              ich finde ältere verdienen nunmal Respekt.
              Wenn das Alter die entscheidende Rolle spielen würde, hätte
              ich von "Gerontokratie" gesprochen, nicht von "Patriarchat".
              Ein Patriarchat ist die Herrschaft der Männer über die
              Gemeinschaft, z.B. über die Familie. Im allgemeinen hat der
              älteste Mann das Sagen. Sehr häufig tritt der älteste Mann
              seine Führungsposition an seinen ältestes Sohn ab, wenn der
              die Volljährigkeit erreicht - der älteste Mann hat damit seine
              "patriarchalische Aufgabe" erfüllt, die Führung der Familie in
              männlicher Linie weiterzugeben.
              Frauen nehmen in einem Patriarchat keine Führungsrolle ein.
              Die männliche Linie ist stets die führende, z.B. steht der
              männliche Sohn in der Entscheidungsgewalt über seinen jüngeren
              Brüdern, über allen Schwestern (altersunabhängig) und nach dem
              Rückzug des Vaters aus der Führungsrolle auch über seiner
              eigenen Mutter.
              Nein das ist eben nicht so. In der türkischen Familie hat der Ältest ANwesende den Respekt unabhänig von seinem geschlecht. Meistens sdin es die Großmütter. Wenn wir in der Türkei sind, dann sind erst mal alle still auch die Väter denn dort ist Großmutter. Ich bin älter als mein Bruder der kann mir nicht vorschrieben. Und mein Bruder kann auch nicht meiner Mutter Sachen vorschreiben.

              Ich rate dir mal in einer türkischen Familie irgendwie reinzukommen als Freund der Familie und odrt mal lle Vorurteile über Bord zu werfen udn zu sehen wer wem dort etwas vorschrieben darf und kann.

              Wnen ich das von dir lese dann hat man den EIndruck als wäre die türkische Familie so ne Art 3. Reich wo einer befiehlt und andere gehorchen.

              So ne Art VAter Hitler und Führer und alle anderen sind Drekck.

              Der Respekt dem ich meinen Vater entgegenbringe heisst nur dass ich ihm ein Mitspracherecht einräume. Aber nicht dass er mich tyrannisiert oder tyrannisieren darf. Meinst du mein Vater musss nicht mit uns Kindern reden? Un er kann alles so haben wie er es will?

              Oder die Mama befiehlt und alle gehorchen?

              Es ist ein einvernehmliche Sache, die auf Respekt aufbaut.

              Wenn ein Vater/Mutter in den Raum kommt dann setzen Kinder sich vernünftig hin. Nicht weil ihnen dann die Todesstrafe droht sondern weil man es so lernt. Das sind Menschen, so wie du und ich, kein Vater und auch keine Mutter bringt Kinder auf die Welt damit er sie misshandln oder missbrauchen kann, sondern es get um die Gründung einer Familie. Und Familie ist nunmal der Ort wo man Abstriche machen muss.

              Mein Vater ist sofort nach der Arbeit nach Hause gekommen, er war nicht zwie Stunden Bier trinken. Er hat sich auch nicht danach ins Wohnzimmer eingeschlossen sondern hat sich mit uns Kindern beschäftigt. SO haben das viele andere türkische Männer gamacht. Meinst du er oder andere müssen uns tyrannisieren damit wir ihm zu hören?

              MfG

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^8: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

              Hi! Es ist interessant, dass für das Scheitern der familiären
              Erziehung die deutsche Kultur ("je mehr sie in Deutschland
              aufwachsen, desto asozialer werden sie") verantwortlich
              gemacht wird.
              Nein. Das mache ich gerade nicht. Und ich habe dies auch
              ausdrücklich geschrieben: Nicht die deutsche Kultur aber
              Deutschland.
              Hmm... Ganz offenbar definierst due die Art und Weise des Zusammenlebens in Deutschland nicht als "deutsche Kultur", sondern als Staatsbegriff
              .
              "Deutsche Kultur" ist für mich die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen sowohl auf Basis einer ethnischen Zusammengehörigkeit (Stichwort "Volk") als auch innerhalb eines definierten Staatsgebietes (Stichwort "Deutschland").

              Wenn also das rüpelhafte Benehmen türkischstämmiger Jugendlicher auf den Einfluss Deutschlands zurückzuführen ist (in welcher Form überhaupt, wenn nicht durch "deutsche Kultur", also der vorhandenen Lebensäußerungen), dann entschuldigst du die Familien, aus denen die Jugendlichen stammen - denn ganz offensichtlich sind diese Familien nicht in der Lage, die Jugendlichen in den Griff zu bekommen - die Verantwortung dafür legst du aber vor die Füße Deutschlands. Nein. Eben nicht. Um es auf den Punkt zu bringen, du denkst
              weil in den Familien deutshe Frau= Hure gesehen wird,
              übernehmen das die Jugendlichen. Sagen wir mal es wäre so (es
              ist nicht so) trotzdem gäbe es keine Antwort auf die frage wie
              es dazu kommt dass Jugendliche sich das Recht herausnehmen
              genau dies auch "auszusprechn".
              Ich habe keineswegs behauptet, in den Familien werden die deutschen Frauen als Huren gesehen. Ich habe nur gesagt, dass die Frauen in der deutschen Gesellschaft eine andere Rolle spielen als in einer türkischstämmigen Familie. Mit diesem ethisch-moralischen Dilemma kommt ein türkischstämmiger Jugendlicher nicht ohne weiteres zurecht. Daheim hat er als "Mann" das Sagen, steht in der Familienhierarchie, selbst innerhalb seiner Community, wie du das nennst, über allen Frauen. Trifft er aber außerhalb dieser Community auf eine Frau, spielt sein "Mann-sein" plötzlich eine untergeordnete Rolle. Schlimmer noch: Lässt er den Macho raus, macht er sich zur Witzfigur. Wie soll ein türkischstämmiger Jugendlicher da bestehen können, es sei denn, er sieht die deutsche Frau als Hure an? Nehmen wir mal die beiden jugendlichen die mir ihren Hintern
              gezeigt haben. Man würde solche Jugendliche in der Türkei
              nicht antreffen, also ich sage nicht die Lust hätten ihren
              nackten Hintern zu zeigen nein sondern Jugendliche die
              ungestraft ihre Lust ausleben können.
              Das ist ausschließlich eine Frage der Moral in dem jeweiligen Land. Ob jemand ungestraft seinen nackten Hintern zeigen kann oder nicht, das legt der Konsens der Gesellschaft fest. In Deutschland regt sich niemand über zwei nackte Hintern auf, in der Türkei vermutlich schon. Wie gesagt: individuelle moralische Regeln, festgelegt durch Mehrheitsmeinung.



              Aber sagen wir mal in
              der Türkei wären zwei Jugendliche die ihren Lust Luft machen
              würden.
              Ich hätte ohne überlegen mir die Jugendlichen gepackt mir
              hätte auch ein Passant in jedem Fall geholfen hätte irgendein
              Bahnhofverantwortlichen oder Polizsen angesprohen, dann hätten
              diese Jugendliche erstmal was zu hören bekommen vielleicht
              hätte ich ihre Eltern angerufen.
              Gegenbeispiel:

              Spanien war einmal ein ultrakonservatives, streng katholisches Land. Frauen hatten eingeschränkte Rechte, die Moral wurde durch die katholische Kirche festgelegt. Keine wilde Ehe, keine Empfängnisverhütung, die Frau hatte als Jungfrau in die Ehe zu gehen. Irgendwann haben sich die Frauen in Spanien ihr Recht erkämpft. Die spanische Frau gilt heute in Europa als eine der modernsten. Und kaum jemand regt sich im Spanien noch darüber auf, ob eine Frau mit einem Winz-Tanga an den Strand geht.
              Hier haben sich die moralischen Meinungen drastisch geändert, und ich glaube nicht, dass die Mehrzahl der spanischen Frauen zu den Verhältnissen unter einer restriktiven katholischen Kirche zurück will.

              Die Bewertung von nackten Hintern hängt eben von den moralischen Regeln eines Landes ab. Allein deshalb wirst du in Deutschland vermutlich größte Probleme haben, jemanden zu finden, der zwei nackte Männerhintern als großes Problem ansieht - was in der Türkei vermutlich ganz anders ist. Nehmen wir mal das Alkoholverbot für Jugendliche:
              Ich begegne sehr vielen Jugendlichen die ganz offensichtlich
              NICHT in dem Alter sind die es ihnen gestatten würde, Alkohol
              zu trinken...aber weder ich noch andere gehen da hin und
              fragen die Jugendlichen woher sie dieses Alkohol haben etc.
              Das ist keine Frage der Moral, sondern ein klarer Gesetzesverstoß.


              In der Türkei zumindest in meiner Hauptstadt (ich möchte nicht
              für ganz Türkei sprechen) könnte kein Jugendlicher eine Frau
              eines anderen als Hure beschimpfen oder sonst irgendwie blöd
              anmachen. In der Türkei könntest du dir die packen und
              Passanten würden mitmachen, und es würde gar nicht der Polizei
              bedürfen.
              Im Klartext: Selbstjustiz. Wenn du auf das Mitspracherecht der Eltern abspielst:
              Grdunsätzlich holt man sich das OK der Eltern, was man auch
              bei Deutschen Familien sieht. ALso mine Freundinnen mussten
              ihre Männer zu Hause auch vorstellen und wenn die Eltern ein
              Problem mit denen hatte haten sie auch Probleme. Was anders
              vielleicht läuft dass das bei uns selbsverständlich ist dass
              man sich um das EInverständnis der Eltern bemüht. Das liegt
              daran dass bei uns Familie hochgeschrieben steht, und wenn man
              jemanden heiratet wird dieser in de Familie "gebunden". D.h.
              der Typ den man heiratet ist nicht nur der Ehemann sondern ein
              aktives Familienmitgleid. Da schaut man natürlich drauf ob der
              in die Familie passt.
              Wenn die Eltern ein Problem mit dem typen haben, und sie auch
              nicht belabert werden können, dann holt man sich als Kind
              dieser Familie Unterstützung bei Bekannten und Verwandten die
              reden dann auf die ELtern ein. Wenn dabei auch nichts
              rauskommt dann hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man beugt
              sich der ANsicht der Eltern und sagt OK der Typ ist nicht gut
              oder man beharrt drauf und heiratet den Typ.
              Da möchte ich gerne die Verhältniszahlen wissen. Wie viele türkischstämmige Mädchen setzen ihren Willen gegen den Willen der Familie/Community durch, und wie viele hingegen opfern ihre Liebe dem Willen der Familie?
              Wie hoch ist der Anteil an türkischstämmigen Frauen, die einen Lebenspartner außerhalb der "Community" heiraten, sprich sich einen deutsche nicht-muslimischen Ehemann suchen? Halten wir fest:
              Türkischstämmige junge Frauen heiraten keine hiesigen
              türkischstämmigen jungen Männer, weil die ihnen zu
              "bauernhaft" sind. Deshalb heiraten sie Männer aus der Türkei.
              Folglich sind die Männer aus der Türkei weniger "bauernhaft"
              als die hiesigen. Richtig?
              Nach deren Meinung. Ja.
              Nur nach deren Meinung? Mit anderen Worten: es besteht eine sehr große Differenz in
              den Lebensformen zwischen den hiesigen türkischstämmigen
              Männern und den hiesigen türkischstämmigen Frauen. Der hiesige
              türkischstämmige Mann ist ein Tölpel und nicht in der Lage,
              mit der hiesigen türkischstämmigen Frau mitzuhalten - ganz im
              Gegensatz zu seinem Geschlechtsgenossen in der Türkei, der
              keine Probleme mit der "respektlosen und Extrawünsche
              äußernden" hiesigen türkischstämmigen Frau hat.
              Das ist so das Vorurteil derer die von der Türkei heiraten.
              Darauf sollte man keine objektive Meinung bilden.
              Mir scheint, es sollen "aufmüpfige" junge türkischstämmige Frauen zurück in die Türkei transferiert werden, da dort die Möglichkeit zur Flucht aus der Ehe deutlich geringer ist als hier. Frauenhäuser in Deutschland berichten über deutliche Zunahmen bei der Zahl zufluchtsuchender türkischstämmiger Frauen. Warum? Ich vermute vielmehr, dass eine "respektlose, Extrawünsche
              äußernde" junge türkischstämmige Frau ein Risiko für die
              Kontrolle durch den Familienverbund darstellt. Wenn sich diese
              Gefahr des Kontrollverlustes abzeichnet, wird die Frau in
              Richtung Türkei verheiratet.
              D.h. nach deiner Meinung wäre also der Mann aus der Türkei
              dann noch "patriarchalischer" als die türkischen Männer
              hier..Wenn dies so ist dann passt es zu deinen AUsführungen
              unten nicht mehr.
              Siehe meine Ausführungen dazu eine Absatz höher: Geringer Chance zum Ausbruch Ja. Das ist deine Begründung ohne auch nur eine socleh Familie
              zu kennen. Ich habe eine Nachbarin die ist Deutsch und hat mit
              einem Türken aus der Türkei geheriatet letzes Jahr. Was sagst
              du dazu?
              Zu vernachlässigender Einzelfall. Interessant werden solche Ehen immer dann, wenn die Scheidung ansteht und der Streit um die Kinder losgeht. Oc mann. Das ist echt nicht zum Aushalten. Hast du dir wieder
              Sendungen angeschaut und plapperst diese nach? Keine Frau wird
              an einem Deutschlkurs gehindert. Wenn das so wäre würde s
              innerhalb der türkischen Community nicht DeutschKUrse
              hochbesucht sein. Wenn ein ANgebot besteht dann werden die
              Kurse auch besucht.
              Wieso stellen dann Behörden und andere Organisationen wiederholt Folgendes fest:
              die erste Generation sprach kaum Deutsch und hat sich während der Zeit ihres Aufenthaltes in Deutschland auch kaum Sprachkenntnisse angeeignet
              die zweite Generation hat sehr schnell und gut Deutsch gelernt
              die dritte Generation fällt auf den Stand der ersten Generation zurück oder spricht teilweise noch weniger Deutsch Es gibt solche und solche. Es gibt einige die in der Türkei
              studiert haben, die lernen aktiv Deutsch. Sozusagen auf eigene
              Kappe.
              Andere die nicht so einen Bildungsgrad haben sind zufrieden
              wenn sie die Alltäglichen Sachen bewäktigen können und lernen
              darüber hinaus deutsch, wenn in der Nähe ein Deutschkurs
              angeboten wird von der türkischen Commnity etc.
              Was gibt es so an Sprachangeboten von türkischer Seite für Hausfrauen? Warum bejaht jeder vierte türkischstämmige Junge in
              Deutschland Gewalt zur Lösung von Konflikten, hingegen nur
              jeder 25. deutsche Junge?
              Da musst du aufpassen. Welche Frage wurde wem gestellt?
              Mit soclhen Fragebögen kann man sehr viel Mist erzählen.
              Also keine Antwort?
              Ich weiss doch nciht was da gefragt wurde. Wenn da gefragt
              wurde, wenn du angepöbelt wirst würdest du zuschlagen ist doch
              kalr dass man mit ja antwortet. Ih würde auch mit Ja antworten
              und trotzdem habe ich bis jetzt niemanden verprügelt.
              Untersucht wurden zwei Dinge:
              zum einen die ethnischen Zusammensetzungen der Jugendstrafanstalten in Deutschland,
              zum anderen per Befragung von 16.000 Schülern von 9. und 10.Schulklassen über deren Erfahrungen mit Gewalt

              15% der Jugendgefängnisinsassen sind türkischer Herkunft, was dem dreifachen des Bevölkerungsanteils in Deutschland entspricht. Alle anderen ethnischen Minderheiten in Deutschland stellen zusammen 12% der Bevölkerung und 25% der Insassen in den Jugendstrafanstalten (also etwa das Zweifache).

              Zum Vergleich: 50% der Gefängnisinsassen sind Deutsche bei einem Bevölkerungsanteil von 78%.

              Frage also: Warum sind türkischstämmige Jugendlich überproportional in den Jugendgefängnissen vertreten? Ich würde gerne die Prozentzahlen sehen. Also wieviel Prozent?
              Und wie sieht der Vergleich türkische und deutshe
              Arbeiterfamilien aus?
              Von hundert Straftaten, die von Jugendlichen ausgeübt wurden, waren 28,9% der Täter türkischer Herkunft. Selbst türkischstämmige Opfer benannten zu 26,9% ihre Landsleute als Täter.

              Etwa 66% der türkischstämmigen Jugendlichen betrachten ihre sozioökonomische Lage als schlecht (gegenüber 25% der deutschen), was zum Schluss führen mag, die sozioökonomische Lage sei Schuld an der überproportionale Gewaltbereitschaft. Doch selbst in Regionen, wo türkischstämmige Familien als gut integriert anzusehen sind, sind türkischstämmige Jugendliche noch immer doppelt so häufig verhaltensauffällig wie ihre deutschen Altersgenossen (und liegen damit vor anderen ethnischen Gruppen vom Balkan oder aus Russland).

              Pfeiffer untersuchte daher über die befragten 16.000 Jugendlichen auch das Gewaltbild, das sie in ihren Familien erleben. Deutsche Jugendliche erlebten in den zwölf Monaten vor der Befragung zu 5,4% körperliche Misshandlungen (= ab Fausthieb aufwärts), zu weiteren 7,5% schwere Züchtigungen. Eingebürgerte Türken nannten zu 18.2% körperliche Misshandlungen und zu 12,4% schwere Züchtigungen. Bei nicht eingebürgerten Türken wurde zu 17,8% körperliche Misshandlungen und zu 11,0% schwere Züchtigungen genannt. Damit lagen die türkischstämmigen Jugendlichen mit 30,6% bzw. 28,8% deutlich vor der nächsten ethnischen Gruppe (Ex-Jugoslawien, 21,9%).

              Im Vergleich: Nahezu jeder fünfte türkischstämmige Jugendliche ist im Elternhaus misshandelt worden gegenüber jedem 18. deutschen Jugendlichen.

              Laut Studie bleiben diese Unterschiede bestehen, wenn die soziale Situation der Familie berücksichtigt werden (d.h. Familien derselben sozialen Gruppe).

              Bei der "Partnergewalt", also Gewalt zwischen den Eltern, sieht es nicht viel anders aus.
              Häufige Gewalt zwischen den Eltern
              bei deutschen Familien 5,0%
              bei eingebürgerten Türken 21,5%
              bei nicht eingebürgerten Türken 14,5%
              nächststärkste ethnische Gruppe (= Südeuropäer) 12,5%

              Das Erleben und Erleiden von Gewalt erhöht die Wahrscheinlichkeit, selbst Gewalttäter zu werden.

              (die Untersuchung ist nachzulesen unter
              http://www.kfn.de/fb81.pdf
              inkl. Übersetzung ins Türkische) Das heisst ich würde daraus nur dann eine nur bzgl. Türken
              alarmierende Glocke sehen, wenn man türkische Arbeiterfamilien
              und deutsche Arbeiterfamilien vergleicht. Gibt es Ausführungen
              darüber in dem Buch?
              s.o.:
              "Laut Studie bleiben diese Unterschiede bestehen, wenn die soziale Situation der Familie berücksichtigt werden (d.h. Familien derselben sozialen Gruppe)." Ich bin älter als mein Bruder der kann mir nicht
              vorschrieben. Und mein Bruder kann auch nicht meiner Mutter
              Sachen vorschreiben.
              Datum: 8.März 2003
              Ort: die Vorstädte von Paris
              Hunderte von muslimischen Frauen ziehen demonstrierend durch die Straßen: "Wir ersticken an dem Machismo der Männer in unseren Vierteln. Im Namen der 'Tradition' verweigern sie uns die elementarsten Menschenrechte. Wir nehmen das nicht länger hin!"

              Datum: Januar 2006
              Zitat: "Die Gewalt ist in türkischen Familien dreimal so hoch wie in deutschen, die Täter sind Männer, die Opfer Frauen und Kinder. Die Mädchen aber identifizieren sich mit der Opfer-Mutter, die Jungen mit dem Täter-Vater (auch wenn sie selber sein Opfer sind). Doch solange wir uns im Namen eines blauäugigen Rassismus-Vorwurfs das Benennen dieser Tatsachen verbieten lassen, solange werden wir auch nicht an die Wurzeln des Übels kommen"

              Quelle: Emma - das politische Magazin für Frauen, Ausgabe Januar/Februar 2006


              Datum: Dezember 2005
              Ort: Berlin
              Zitat: "Am vorletzten Wochenende hat sich in Berlin ein Verbrechen ereignet, das selbst abgebrühte Ermittler schockiert. Eine im siebten Monat schwangere junge Frau wurde so brutal mit Fußtritten und Schlägen traktiert, dass ihre Rettung – und die ihres ungeborenen Kindes – einem Wunder gleichkam.
              [...]
              Inge Sewig, die über 30 Jahre lang am Kreuzberger Robert-Koch-Gymnasium unterrichtet hat, sieht ein Hauptproblem der jungen Männer in dem »total verlogenen« Frauenbild, das in vielen traditionellen Migrantenfamilien gepflegt werde: »Der Wert eines Mädchens hängt am Jungfernhäutchen. Während kurdische, türkische und arabische Mädchen tabu sind, wird es stillschweigend hingenommen, dass die jungen Männer sich sexuell mit deutschen Mädchen ausprobieren. Kommt es dann zur Schwangerschaft, wird die ›deutsche Schlampe‹ verantwortlich gemacht, nicht der Junge, der sich nur ›die Hörner abstoßen‹ wollte.« Inge Sewig sieht diese Mentalität nicht auf dem Rückzug, sondern – im Zuge der kulturellen Selbstabschottung der Migranten – sogar noch auf dem Vormarsch."

              Quelle: Die Zeit, Ausgabe 51/2005

              Ort: Berlin
              Datum: September 2005
              Zitat:
              "[taz] An welcher Macht ist Hatun Aynur Sürücü gescheitert?

              [Kelek] An der ihrer Familie. Auch ein sozial aus der Unterschicht stammender Mann versucht sehr früh zu heiraten und eine Familie zu gründen. Mit ihr hat er dann einen, seinen Ordnungsstaat gegründet. Und je mehr Söhne er hat, desto stärker wird sein Staat, nach innen wie nach außen.

              [taz] Ist das Familienoberhaupt, der Staatspräsident weniger wert, wenn er nur Mädchen gezeugt hat?

              [Kelek] Nur Töchter als Kinder? Ha! Dann hätte er keinen Staat. Seinen Staat bildet er mit seinen Söhnen, die Hauptaufgabe dieser Staatsmitglieder ist es, die Ordnung so aufrechtzuerhalten, dass die weiblichen Mitglieder im Haus unter Kontrolle sind. Über die bestimmen sie dann: etwa, ob sie zur Schule gehen dürfen oder nicht.

              [...]

              [taz] Aber Geschwister haben doch eine Bindung

              [Kelek] Sie kennen sich doch kaum. Das Mädchen wird rasch Teil der Frauengesellschaft. Der Junge jedoch muss draußen sein, bestehen, sich raufen. Und dann kommt er nach Hause, wird bedient, Hausschuhe werden ihm herangebracht, ganz wie dem Vater. Was ihn am meisten verletzt, ist, wenn das Mädchen sagt: Ich mache, was ich will."

              Quelle: taz Nr. 7776, 23.09.2005

              Das alles liest sich irgendwie ganz anders als deine Darstellungen. Das sind Menschen, so wie
              du und ich, kein Vater und auch keine Mutter bringt Kinder auf
              die Welt damit er sie misshandln oder missbrauchen kann,
              sondern es get um die Gründung einer Familie. Und Familie ist
              nunmal der Ort wo man Abstriche machen muss.
              Die Untersuchung Pfeiffers gibt andere Aufschlüsse zum Thema Misshandlung in der Familie. Wie kommt das? Mein Vater ist sofort nach der Arbeit nach Hause gekommen, er
              war nicht zwie Stunden Bier trinken.
              Das würde auch seinem Glauben widersprechen. Er hat sich auch nicht
              danach ins Wohnzimmer eingeschlossen sondern hat sich mit uns
              Kindern beschäftigt. SO haben das viele andere türkische
              Männer gamacht. Meinst du er oder andere müssen uns
              tyrannisieren damit wir ihm zu hören?
              Wer sind dann all diese Männer, die ich in den türkischen Café sehe? Warum sehe ich so viele türkischstämmige Jugendliche auf den Straßen, wenn es ihnen zuhause so viel besser geht?

              Die Zahl der Widersprüche nimmt nicht ab. Erklär's mir.

              Grüße
              Heinrich

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^9: OT

              Hallo Heinrich,

              danke für den aufschlussreichen Link zur Studie!

              Die Sache mit den nackten Hintern erinnert mich im Übrigen an meinen Frankreichurlaub vor ein paar Jahren. Damals hatten ich und eine Freundin eine französische Sport-Jugendmannschaft kennengelernt, die in dem Urlaubsörtchen sozusagen ihr Trainingslager hatte. Als die Jungs dann zurück mussten, haben wir sie vor ihrem Bus verabschiedet. Nachdem sie eingestiegen sind, hat dann die halbe Truppe die Hosen runtergelassen und ihre Hintern an die Busfenster gedrückt. Wir haben uns nur drüber amüsiert, ich hab' sogar noch ein Foto davon. Es kommt natürlich auf den Kontext an (ob das spaßig oder entwürdigend wirken soll), aber mein Gott, da denke ich doch nicht gleich an die Polizei! Es scheint da also tatsächlich große Diskrepanzen bzgl. der Moralvorstellungen zu geben.

              Grüße,
              Anja

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^10: OT

              Hi! danke für den aufschlussreichen Link zur Studie!
              Keine Ursache. Es kommt
              natürlich auf den Kontext an (ob das spaßig oder entwürdigend
              wirken soll), aber mein Gott, da denke ich doch nicht gleich
              an die Polizei! Es scheint da also tatsächlich große
              Diskrepanzen bzgl. der Moralvorstellungen zu geben.
              Ich stelle mir gewisse Leute ;-) beim Karneval in Rio vor.
              Ob die da auch die Polizei rufen würden?

              Grüße
              Heinrich

  1. Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
    Re: Unendliche Toleranz (Forts. Auslandspolitik)

    Hallo Heinrich,

    ich hab jetzt mal den größten Teil von dem Kram den du geschrieben hast weggemacht. Kann mich aber bicht zurückhalten bei einer Sache noch was dazu zu äussern. Nehmen wir einfach mal den Punkt "Öffentliche Kritik am
    Koran". Da steigt jemand auf eine Kiste, hält den Koran hoch
    und wettert gegen den Inhalt. Oder eine Zeitung wagt es,
    einen kritischen Artikel über bestimmte Inhalte des Koran zu
    schreiben. Was würde heute (besser: vor dem
    Karikaturenkonflikt) in Deutschland geschehen? So gut wie
    nichts. Weil es die Äußerung von Kritik zum Alltag gehört. Ich
    kann Politiker kritisieren, Wirtschaftsbosse, den Papst, die
    Bibel, meinen Nachbarn.

    Wie gesagt: Kritisieren! Nicht beleidigen. Und genau da haben
    wir schon ein Definitionsproblem. Was ist Beleidigung?

    Wenn ich sage, der Koran ist ausgemachter Mumpitz, weil er
    ebenso rassistisch ist wie die Bibel und deshalb verboten
    gehört, dann ist das nach Auffassung der Muslime eine
    Beleidigung. Eine todbringende, wie ich mittlerweile weiß.
    Nun, ich denke das man hier wohl zwei Dinge durcheinanderbringt (bitte berichtigt mich sollte ich etwas falsch ausdrücken), aber es gibt zum einen den Koran und zum anderen die Sharia. Wobei der Koran die Glaubenslehren enthält, die ebenso wie in der Bibel sehr verschieden interprtiert werden können. Die Sharia ist meines Wissens nach die Interpretation der Koranregeln und gilt als Gesetz. Sie wird vom höchsten Muslimischen Rat beschlossen. Ich denke das man wenn überhaupt nicht über den Koran und seinem Inhalt diskutieren sollte sondern wenn überhaupt über die Sharia sie ja ausagt wie der Koran auszulegen ist.
    Und was das Ehrgefühl anbetrifft, so ist es bei jedem Menschen anders. Der eine, unabhängig von der Herkunft, ist schon beleidigt wenn jemand sagt es wäre dumm und andere widerum kratzt sowas überhaupt nicht.
    Dein Unverständnis hierbei zeigt das du nur von dir selbst ausgehst und von deinen Wertevorstellungen und nicht gewillt bist für eine neutrale Betrachtung dir mal die Wertevorstellungen dieser Menschen zu eigen zu machen.
    Und ehrlicher Weise mit westlichen Werten betrachtet finde ich die Karikatur auch nicht schlimm, aber wenn ich da an unsere Freunde denke und mich in sie hineinversetze - ja dann ist die Karikatur schon beleidigend.

    Was nicht heißt das mit Gewalt darauf reagiert werden sollte, aber ein friedlicher Protest und dieser auch weltweit halte ich für gerechtfertigt.

    Grüße
    Andrea



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