Hinweise zu Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloßen?

Von: , Frage gestellt am Di, 18. Jul 2006

Servus,
wo liegt der grund dafür?
Hat keiner lust sonntags einkaufen zu gehen?



57 Antworten zu dieser Frage

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

        sie offen haben. Somit sterben die kleinen Vorortläden immer
        mehr aus oder verkommen zu "Pissbuden" .
        Warum sollte das so sein? Weil plötzlich alle nachts einkaufen
        gehen?
        es ging um USA, dort ist es so. Die Innenstadtgeschäfte sterben weil auf der grünen Wiese grosse Einkaufzentren entstehen, die alle Bedürfnisse auf einem Platz befriedigen können.
        Walmart oder auch andere grosse Läden (ich weiss nicht, ob Du USA - Waltmarts kennst, dort gibt es von Waffen bis zu fertigen Schinkenbrot alles zu kaufen) sind die einzigen, die rund um die Uhr offen haben und zu Preisen verkaufen, mit denen niemand mithalten kann. Dann haben sie Parkplätze satt und einen freundlichen Beladedienst usw. usw.

        Und ich denke, dass Deutschland für eine rund um die Uhr Ladenzeit nicht geeignet ist, da es schon heute kaum Spass macht nach 18.00 Uhr einkaufen zu gehen, weil dieser oder jener Laden schon geschlossen hat und die anderen bieten halt nicht das an was man braucht. gerade der Einzelhandel hat doch eine Chance, sich zu
        spezialisieren.
        Worauf bitte ? Dir ist sicher klar, wie hoch Mieten und Gehälter jeden Monat sind ? Und das bei Spezialisierung wohl die Spanne gross aber die Menge klein ist. In meinem Wohnort zahlt man für Miete in einer einigermassenen Lage (keine Spitzenlage) locker 2000 Euro Miete jeden Monat und eine Kraft kostet im Monat sicher noch mal soviel ... eine reicht aber bei anderen Öffnungszeiten nicht also gehe ich mal davon aus, dass bei 7*24 Stunden (oder so) um die 15-20000 Euro VERDIENT werden muss, bevor der Inhaber auch nur eine Mark auf seinem Privatkonto sieht. Nehmen wir einen türkischen Obst+Gemüsehändler aus München. Ob
        der mit seinem reichhaltigen Angebot eine Konkurrenz in Aldi,
        Lidl uind Co sieht? Der lacht doch über das verschrumpelte und
        verfaulte Gemüse.
        ?? also bei uns sind die angesprochenen Läden gut und frisch sortiert.

        Weisst Du wie ein Gemüsehändler funktioniert ?
        Der steht 2-3 mal die Woche so gegen 3.00 Uhr nachts auf und fährt zum Grossmarkt, kauft dort die Ware vom Erzeuger oder Zwischenhändler, lädt die Kisten auf seinen Hanomag und fährt ungekühlt zu seinem Laden. Dort stellt er dann die Ware in der Sonne der Tage auf und rechnet noch einige Zeit an den Preise rum, die er gezahlt hat und die er nehmen will. Dann fährt er auf den Wochenmarkt und schaut, wie hoch dort die Preise sind und ändert seine ggf.
        Abends wird die Ware in den nichtklimatisierten Laden oder Keller gepackt um am nächsten morgen als frisch verkauft zu werden. Besonders Montags sollte man dort gut aufpassen, was man bekommt. Vergammelte Ware muss er vernichten oder verkauft an Laufkundschaft immer mal eine in der Tüte.

        Anders bei Aldi oder Lidl, dort wird die Ware im Kühlwagen mehrmals die Woche direkt vom Zwischenhändler angeliefert und in Kühlhäusern/Räumen gelagert. Der Händler nimmt vergammelte Ware wieder zurück. Abends wird kritische Ware in gekühlten Räumen gelagert, ebenso über das Wochenende. Warum geht man wohl gerne dort einkaufen?
        weil er auch mal Dinge hat, die Aldi und Lidl nicht haben. Aber ganz sicher nicht wegen frischer Ware. Keine mürrischen Kassiererinnen, oftmals ein kleiner Bonus,
        sehr freundliche...
        RICHTIG.
        Ich denkle auch nicht, dass die Einmann-Bekleidungsshops
        plötzlich durch Aldi verdrängt werden, nur weil dieser dann
        24h offen hat.
        nicht Aldi aber Walmart z.B. der verbreitet sich in Deutschland nicht, weil hier nur begrenzte Grössen an Supermärkten zugelassen werden und ein Superstore braucht da schon mal 10 oder mehr Aldiflächen. Denn wer ohnehin dort einkaufen geht und diesen
        Laden als Stammladen betrachtet, wird es auch weiterhin tun.
        ich glaube nicht, dass es heute noch sowas wie Stammläden gibt. Die Leute sind beide berufstätig oder haben nur ein Auto und begrenzte Mittel für Benzin und in Zeit. Deshalb kaufen sie da, wo sie an einem Ort das meiste bekommen. (auch zu sehen daran, dass Lidl gross werden konnte).

        Wenn die kleinen Läden an einem Strang ziehen würden und alle gleiche Öffnungszeiten und ein umfassendes koordiniertes Angebot vorweisen können, wird sie Aldi und Co. eine Konkurrenz einfangen. Hier werden immer Horrorszenarien aufgezeigt, die alle nur
        wilder Phantasien entsprechen. Ganz konkret, wer ist betroffen
        davon? Der Obst+Gemüsehändler nicht, wie oben gezeigt.
        sehe ich anders. Viktualienmarkt ist nichts anderes als ein Outdoor Aldi mit spezialisiertem Angebot, dazu noch mit einem riesigen Einzugsgebiet. Für den
        sind die Supermärkte keine Konkurrenz. Bäckerein sowieso
        nicht. Also, wer ist betroffen?
        ??? Bekleidung, TV/Hifi usw., Schuhgeschäfte, Schreibwaren usw usw. Ich denke, es ist eine deutsche Eigenart, alles erst mal zu
        verdammen ohne es auszuprobieren.
        ??? hinter dem Ausprobieren stehen Existenzen und Lebenplanungen die den Bach runter gehen. Da werden riesige Schulden gemacht, die dann zu lebenslangen Peinlichkeiten führen.

        Ich bin sicher auch für die Selbstregulierung des Marktes und dafür, dass sich der Staat da raushält. Aber ich bin auch für die Stärkung von Interessensgemeinschaften um die kleinen Stark zu machen. Immer schön
        weiterwurschteln, nur kein Risiko eingehen.
        WER trägt das Risiko ? Was geschieht mit denen wenn es schief geht ? Nur, Stillstand
        bedeutet den sicheren wirtschaftlichen Tod.
        richtig. Um ein paar träge Einzelhändler ist es nicht schade.
        das sind Leben und Familien die zu Hartz IV werden, es ist kein
        anonymer Händler. Dieser Satz zeigt genau warum es NICHT funktionieren wird, weil man ohne den Versuch besser überlebt. Und ich erinnere an die Diskussionen
        Einzelhandel<->Supermärkte, wo man vom Aussterbnen und
        Verödung ganzer Innenstädte geredet hat.
        und ? ist es nicht so ? In München vielleicht nicht, weil Fremdenverkehr ein übriges tut, aber auch dort kann man den Trend in den Vororten sehen.
        Aber immer noch nicht vergessen, es gibt noch Regularien (Öffnungszeiten, Flächenbeschränkungen usw.) die einiges verhindern.

        In den mittleren Städten sieht man das Sterben der Innenstadtläden aber sehr deutlich, zuerst kommen die Billigläden und dann der Leerstand.

        Gruss von
        mir.

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

          es ging um USA, dort ist es so. Die Innenstadtgeschäfte
          Nein, es geht bei den Ladenschlusszeiten um Deutschland. USA kennen sowas nicht. Ein Blick über die Landesgrenzen genügt. Und ich denke, dass Deutschland für eine rund um die Uhr
          Ladenzeit nicht geeignet ist, da es schon heute kaum Spass
          macht nach 18.00 Uhr einkaufen zu gehen, weil dieser oder
          jener Laden schon geschlossen hat und die anderen bieten halt
          nicht das an was man braucht.
          Das wäre ein Widerspruch. Gerade dann macht es doch Sinn, in die 24h-Shops zu gehen. Worauf bitte ? Dir ist sicher klar, wie hoch Mieten und
          Gehälter jeden Monat sind ? Und das bei Spezialisierung wohl
          Was haben denn die Mieten damit zu tun. Sie steigen doch nicht plötzlich, nur weil der Shop länger auf hat. Aber man könnte auch neben dem Mainstream Spezialitäten anbieten. Wenn der Einzelhandel sich so benimmt wie Supermärkte, braucht er sich nicht zu wundern, wenn er mit den Preisen nicht mithalten kann. ?? also bei uns sind die angesprochenen Läden gut und frisch
          sortiert.
          So, man findet wirklich bei euch bei Aldi 18.00 Uhr noch frisches Gemüse vor? Die Läden haben bis 20.00 geöffnet. Weisst Du wie ein Gemüsehändler funktioniert ?
          Du scheinst es leider nicht zu wissen. Hier werden regelmäßig die Obst+Gemüseläden von Lieferwagen angefahren. Abends wird die Ware in den nichtklimatisierten Laden oder
          Keller gepackt um am nächsten morgen als frisch verkauft zu
          werden. Besonders Montags sollte man dort gut aufpassen, was
          Das würde man der Ware ansehen. Erstaunlich, wie frisch sie sich in diesen kellern hält. Das sollte man als Patent anmelden. Da braucht man keien Kühllager mehr. Anders bei Aldi oder Lidl, dort wird die Ware im Kühlwagen
          mehrmals die Woche direkt vom Zwischenhändler angeliefert und
          in Kühlhäusern/Räumen gelagert.
          Wenn ich 18.00 zum Aldi gehe, ist kaum noch etwas von dem Grünzeug da. Diese Läden werden vieleicht 1x pro Tag beliefert. Man kann sich leicht vorstellen, wie sie auf 24h reagieren müssten. ich glaube nicht, dass es heute noch sowas wie Stammläden
          gibt. Die Leute sind beide berufstätig oder haben nur ein Auto
          und begrenzte Mittel für Benzin und in Zeit. Deshalb kaufen
          sie da, wo sie an einem Ort das meiste bekommen. (auch zu
          sehen daran, dass Lidl gross werden konnte).
          Warum nicht. Gerade Großstädter haben ihre Stammläden. Viele haben gar kein Auto und sich nachts in die U-Bahn klemmen, um irgendwo aus Land zum Einkaufen zu fahren, wird nicht drin sein. Er wird man diese Tätigkeiten auf den nhächsten Tag verschieben. Wenn die kleinen Läden an einem Strang ziehen würden und alle
          gleiche Öffnungszeiten und ein umfassendes koordiniertes
          Angebot vorweisen können, wird sie Aldi und Co. eine
          Konkurrenz einfangen.
          Mag sein. Dazu sollten sie aber weg vom Mainstream kommen. sehe ich anders. Viktualienmarkt ist nichts anderes als ein
          Outdoor Aldi mit spezialisiertem Angebot, dazu noch mit einem
          riesigen Einzugsgebiet.
          Der Viktualienmarkt gehört nicht einer Firma und existierte schon vor dem Ladenschlussgesetz. Die Menschen gehen gerne frisches Obst und Gemüse einkaufen. Wir haben in regensburg etwas ähnliches. Seltsam nur, dass sich auf den Märkten aqlles drängt, während die Discounter "leer" bleiben. Scheint wohl doich bessere Ware dort zu geben. Und da würde sich auch nichts daran ändern, wenn Aldi 24h offen hätte. Frischer als auf den Märkten würde es nicht werden. ??? Bekleidung, TV/Hifi usw., Schuhgeschäfte, Schreibwaren usw
          usw.
          Wohl kaum. Denn ich wie gesagt, Bekleidungsgeschäfte sind gerade spezialisiert. Entweder bieten sie eigene Moden an oder im Auftrag einer Mode, z.B. ESPRIT oder Lacoste. Ich glaube nicht, dass jemand, der Lacoste haben möchte, bei Aldi in der Sammelbox wühlt.

          TV/Hifi weiß ich nicht, da viele ihre Geschäfte nach der Arbeit erledigen oder Samstags. Aber da kämpfen die Einzelhändler schon lange mit Mediamarkt und Saturn. Und wer bei diesen einkaufen geht, wird es auch weiterhin tun.

          Schreibwaren gibt es an jeder Tankstelle oder in jedem Bahnhof 24h lang. ??? hinter dem Ausprobieren stehen Existenzen und
          Lebenplanungen die den Bach runter gehen. Da werden riesige
          Schulden gemacht, die dann zu lebenslangen Peinlichkeiten
          führen.
          Hiinter Ausprobieren stehen auch neue Chancen. Ganz neue Felder werden eröffnet. Ich frage mich immer wieder, wie das z.B. in Frankreich oder Italien funktioniert. Irgendiwe müssen die Deutschen eine besondee Spezies sein, wo sich neue Errungenschaften einfach nicht durchsetzen. WER trägt das Risiko ? Was geschieht mit denen wenn es schief
          geht ?
          Das Risiko trägt immer der Inhaber. Das ist aber überall so. Wenn es schief geht, sollte man mal an seiner Planung feilen. Ich habe erst letzens erlebt, wie in eine Inhaberin ein Bekleidungsgeschäft aufgegeben hat und nun Backwaren verkauft. Sie hat flexibel auf den Markt reagiert und sich nicht hingesetzt und irgendjemanden verantwortklich gemacht.

          Kein gesetz der Welt kann eine Überlebensgarantie für kleien EInzelhändler geben. Das machen die Kunden und wen man freundlich zu den Kunden ist, ihnen freundlcih entgegen kommt, sich großzügig zeigt, wie manch türkischer Händler, spezielel Services anbietet, hat man die größten Chancen. Aber dazu muss man ja Arbeiten, Aktiv werden. das sind Leben und Familien die zu Hartz IV werden, es ist
          kein
          anonymer Händler. Dieser Satz zeigt genau warum es NICHT
          funktionieren wird, weil man ohne den Versuch besser überlebt.
          Der Markt regelt das aber. Um es hart auszudrücken, wenn du viele faule Früchte unterstützt und dies auf Kosten der gesunden, geht die ganze Pflanze daran ein. Wo Existenzen zu grunde gehen, entsehen neue. Das ist Marktwirtschaft. Es gibt keine Erfolgsgarantie. und ? ist es nicht so ? In München vielleicht nicht, weil
          Fremdenverkehr ein übriges tut, aber auch dort kann man den
          Trend in den Vororten sehen.
          In welchen Städten ist es denn passiert? Man spricht darüber, man zeigt aber keien Beispiele. Das würde mich mal sehr interessieren. Gerade in München hat man sich aufgeregt, besonders im Zusammenhang mit den erhöhten Parkgebühren. Nun, schon mal Samstags in München shoppen gegangen? Verödung stelle ich mir anders vor. In den mittleren Städten sieht man das Sterben der
          Innenstadtläden aber sehr deutlich, zuerst kommen die
          Billigläden und dann der Leerstand.
          In welchen Städten passiert das? Und warum? Wenn der 5. Jeansladen in der selben Strasse aufmacht, braucht man sich nicht zu wundern. Regensburg ist eine mittlere Stadt. Von Verödung kann man da nicht reden. Übrigens machen die Geschäfte hier in der Innenstadt 18.00 zu, während sie in den anliegenden Gebieten bis 20.00 aufhaben. Schießt man sich da nciht selber ins Knie? Aber es ist ja kein Wollen sondern ein Müssen.

          • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
            Re^5: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

            es ging um USA, dort ist es so. Die Innenstadtgeschäfte
            Nein, es geht bei den Ladenschlusszeiten um Deutschland. USA
            kennen sowas nicht.
            ? ich habe als Beispiel, dass es eben NICHT funktioniert und die Innenstadtgeschäfte aussterben, die USA angeführt.
            Als Argument für die Freigabe und dass es funktioniert sind weder die Nachbarstädte noch die USA geeigent (Grossstädte/Tourismus ausgenommen). Ladenzeit nicht geeignet ist, da es schon heute kaum Spass
            macht nach 18.00 Uhr einkaufen zu gehen, weil dieser oder
            jener Laden schon geschlossen hat und die anderen bieten halt
            nicht das an was man braucht.
            Das wäre ein Widerspruch. Gerade dann macht es doch Sinn, in
            die 24h-Shops zu gehen.
            ist das so ? Nein. Auch heute hätten diese Shops schon die Möglichkeit bis 20.00 Uhr zu öffnen UND ? sie machen schon um 18.00 zu hin und wieder mal ein Laden gegen 19.00 Uhr. Was aber immer stärker aufkommt ist, dass sie erst gegen 10.00 Uhr öffnen.... weil sie sich eben das Personal nicht leisten können/wollen. Worauf bitte ? Dir ist sicher klar, wie hoch Mieten und
            Gehälter jeden Monat sind ? Und das bei Spezialisierung wohl
            Was haben denn die Mieten damit zu tun. Sie steigen doch nicht
            plötzlich, nur weil der Shop länger auf hat.
            Steht auch Gehälter da, ansonsten sie Nebenkosten wie Strom usw. halt auch ein Faktor oder bei euch nicht ? Aber man könnte
            auch neben dem Mainstream Spezialitäten anbieten. Wenn der
            Einzelhandel sich so benimmt wie Supermärkte, braucht er sich
            nicht zu wundern, wenn er mit den Preisen nicht mithalten
            kann.
            gut, einverstanden. Aber ob ich deshalb durch die Gegend fahre und hoffe, dass der Laden offen hat oder ob ich gleich an EINEN zentralen Punkt fahre .... ich denke mal 2. derweil als beruftätiger Familienvater mit pflegebedürftiger Mutter, Hund und Garten ist die Zeit zum Bummeln und Einkaufen recht begrenzt. Und da Frau auch arbeitet, ist gar die Hausarbeit zu gleichen Teilen zu bewältigen ..

            Ergo. Die berufstägigen Konsumenten werden sich in einem eng umgrenzten Rahmen bewegen und die Mehrzahl der Menschen (die Nichtberufstägtigen) haben auch heute schon alle Möglichkeiten.
            So, man findet wirklich bei euch bei Aldi 18.00 Uhr noch
            frisches Gemüse vor? Die Läden haben bis 20.00 geöffnet.
            mindestens so frisch wie beim Türken. Weisst Du wie ein Gemüsehändler funktioniert ?
            Du scheinst es leider nicht zu wissen. Hier werden regelmäßig
            die Obst+Gemüseläden von Lieferwagen angefahren.
            ok, ich weiss nicht alles. Aber Gemüsehändler habe ich während meiner Studienzeit selbst lange gespielt und auch heute helfe ich einer Bekannten noch in Urlaubszeiten. Dazu kommt noch, dass meine Mutter über 50 Jahre ein eigenes Geschäft betrieben hat, teilweise auf Wochenmärkten, teilweise in eigenen Räumen.
            Ich selbst habe jahrelang eine Wäscherei betrieben. Zumindest was die Kostenseite betrifft weiss ich wo der Hammer hängt. anmelden. Da braucht man keien Kühllager mehr.
            mach hinne, das Geld liegt auf der Strasse. Wenn ich 18.00 zum Aldi gehe, ist kaum noch etwas von dem
            Grünzeug da. Diese Läden werden vieleicht 1x pro Tag
            beliefert. Man kann sich leicht vorstellen, wie sie auf 24h
            reagieren müssten.
            und genau da ist auch das Problem. Diese Läden werden die ersten sein, die die Zeiten nutzen werden und deren Logistik ist vorhanden und funktioniert.

            Wenn Du von schlechter oder wenig Ware (was sicher vorkommt, da auch die einzelnen Läden unterschiedlich geführt und unterschiedlich gut sind) redest, gilt gleiches natürlich auch für den Türken um die Ecke. Der Grossmarkt ist um 10.00 Uhr beendet. Warum nicht. Gerade Großstädter haben ihre Stammläden. Viele
            haben gar kein Auto und sich nachts in die U-Bahn klemmen, um
            irgendwo aus Land zum Einkaufen zu fahren, wird nicht drin
            sein. Er wird man diese Tätigkeiten auf den nhächsten Tag
            verschieben.
            darüber ist müssig zu reden. Da wo die wohnen ist auch ohne Öffnungszeiten kein Laden offen. Die paar Kunden halten niemand am Leben. Siehe heute: alles was Du schreibst (bis auf den Sonntag) ist auch heute schon möglich. Alle können Spezialisten werden und von 8.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends öffnen und verkaufen was das Zeug hält. Die Tante Emma Läden ... kein Problem um 8 Uhr hat kaum ein Laden offen und um 20 Uhr auch keiner ... wäre doch das Geschäft schlechthin. Ne ist es eben nicht. Wenn die kleinen Läden an einem Strang ziehen würden und alle
            gleiche Öffnungszeiten und ein umfassendes koordiniertes
            Angebot vorweisen können, wird sie Aldi und Co. eine
            Konkurrenz einfangen.
            Mag sein. Dazu sollten sie aber weg vom Mainstream kommen.
            ach was. Auch sie müssen Geld verdienen. VERDIENEN heisst, nach Abzug aller Kosten plus Abzug des Beschaffungspreises muss was übrig bleiben, und zwar soviel, dass der Inhaber davon leben kann. sehe ich anders. Viktualienmarkt ist nichts anderes als ein
            Outdoor Aldi mit spezialisiertem Angebot, dazu noch mit einem
            riesigen Einzugsgebiet.
            Der Viktualienmarkt gehört nicht einer Firma und existierte
            schon vor dem Ladenschlussgesetz.
            und trotzdem hat er Öffnungszeiten und er wird die auch nicht erweitern nur weil ein paar Leute aus der Schrannenhalle noch was kaufen mögen wollten.
            Eine Firma ist auch in grösseren Zentren nicht. Selbst bei Obi hats Franchaisnehmer genug. Die Menschen gehen gerne
            frisches Obst und Gemüse einkaufen.
            aldi/Lidl nicht, aber der Türke hat ? Wie ? Woher ? Sind beim ihm andere 24h unterwegs ? Wir haben in regensburg
            etwas ähnliches. Seltsam nur, dass sich auf den Märkten aqlles
            drängt, während die Discounter "leer" bleiben. Scheint wohl
            doich bessere Ware dort zu geben.
            kann ja sein. Warum nicht ? Das wird sicherlich regional verschieden sein. Ich gehe auch auf den Wochenmarkt... Samstags, ganz früh ... ist wohl alles teuerer als irgendwo aber eben frisch und vielfältiger.

            Nichts desto trotz bekomme ich bei Lidl frische Ware von Standardprodukten (nicht bei allen Filialen, aber die hat man -wie beim Türken- schnell raus) zu ganz kleinen Preisen.
            Und wie Warentests immer und immer wieder zeigen, sind die Produkte dieser Ketten Spitzeprodukte.

            Ich könnte Dir nun noch etwas über die Beschaffung bei Aldi erzählen aber was solls, weisst ja eh besser. Und da würde sich auch
            nichts daran ändern, wenn Aldi 24h offen hätte. Frischer als
            auf den Märkten würde es nicht werden.
            das ist Streit um des Kaisers Bart. Es ist bei Aldi jedenfalls nicht schlechter und dort habe ich alles beisammen und brauch nicht rumgurken sondern kann in der Zwischenzeit meine Unterhosen zusammenlegen und die Wohnung aufräumen. ??? Bekleidung, TV/Hifi usw., Schuhgeschäfte, Schreibwaren usw
            usw.
            Wohl kaum. Denn ich wie gesagt, Bekleidungsgeschäfte sind
            gerade spezialisiert. Entweder bieten sie eigene Moden an oder
            im Auftrag einer Mode, z.B. ESPRIT oder Lacoste. Ich glaube
            nicht, dass jemand, der Lacoste haben möchte, bei Aldi in der
            Sammelbox wühlt.
            ist doch eine völlig andere Klientel. Zum Klamottenkauf gehe ICH auch in die Kölner City, meine Unterhosen kaufe ich in den USA. Aber die Jeans bei Aldi geht weg wie warme Semmeln und wenn Du da mal drauf achtest wie die Angebote teilweise schon zum Zeitpunkt der Ladenöffnung vergriffen sind, dann sollte klar sein, dass der Grund warum Aldi Erfolg hat und die kleinen Spezialisten nicht, eben im Produkt-Portfolio liegt und im Vertrauen darauf, Qualität zu kleinen Preisen zu bekommen (nicht Designerquark gemeint).

            Wie gesagt, es geht hier nicht um die Trendeinkaufstrassen der Grossstädte.
            TV/Hifi weiß ich nicht, da viele ihre Geschäfte nach der
            Arbeit erledigen oder Samstags. Aber da kämpfen die
            Einzelhändler schon lange mit Mediamarkt und Saturn. Und wer
            bei diesen einkaufen geht, wird es auch weiterhin tun.
            Internethandel wird hier die Oberhand gewinnen und die Hersteller werden vielleicht Showrooms in guten Lagen (siehe z.B. Nürnberg) offerieren. Gekauft wird woanders.
            Der Versuch von Elektronikpartner ist ja achtenswert aber deckt halt auch nur Nischen ab (Grossbild LCD-TV; BangOlufsen usw.) aber auch hier wird HarztIV und die dauerhafte Arbeitslosigkeit zur Ausdünnung führen (Einkommensverluste usw.).
            Schreibwaren gibt es an jeder Tankstelle oder in jedem Bahnhof
            24h lang.
            eben, auch heute schon. ??? hinter dem Ausprobieren stehen Existenzen und
            Lebenplanungen die den Bach runter gehen. Da werden riesige
            Schulden gemacht, die dann zu lebenslangen Peinlichkeiten
            führen.
            Hiinter Ausprobieren stehen auch neue Chancen. Ganz neue
            Felder werden eröffnet.
            einverstanden. Aber dazu sollte wir dann auch dafür sorgen, dass Risikokapital vorhanden ist und fexible Mietverträge möglich sind und Beteiligungsgehälter mit staatlicher Subvention und und und.

            Geld ist genug da, es muss nur anders verteilt werden. Der Euro hat seins zur Gewinnsteigerung der Unternehmen getan, nun sollen diese Gewinn auch mal sinnvoll genutzt werden. Ich frage mich immer wieder, wie das
            z.B. in Frankreich oder Italien funktioniert.
            WO bitte funktioniert das ? Ausser in Touristikzentralen oder Grossstädten ?? Das Risiko trägt immer der Inhaber. Das ist aber überall so.
            eben. Wenn es schief geht, sollte man mal an seiner Planung feilen.
            :-))) das war ein Witz oder ? Ich habe erst letzens erlebt, wie in eine Inhaberin ein
            Bekleidungsgeschäft aufgegeben hat und nun Backwaren verkauft.
            Sie hat flexibel auf den Markt reagiert und sich nicht
            hingesetzt und irgendjemanden verantwortklich gemacht.
            ich habe letztens eine Frau gesehen, die einen tollen Job bei Douglas hatte, sich selbständig gemacht hat und nun auf einem Arsch voll Schulden sitzt, täglich viele Stunden einem Billigjob nachgeht und nur vom Existenzminimum lebt. Männe und Kinder haben sie längst verlassen und Freunde sind auch keine mehr da ... die kauft übrigens ihre Klamotten bei Aldi.
            Kein gesetz der Welt kann eine Überlebensgarantie für kleien
            EInzelhändler geben.
            ja, ist ja ok, ich bin auch für Freigabe der Öffnungszeiten aber nicht für die Liberalisierung der Überlebenschance. Die Deutschen sind zu dumm um selbständig sein zu können. Das machen die Kunden und wen man
            freundlich zu den Kunden ist, ihnen freundlcih entgegen kommt,
            sich großzügig zeigt, wie manch türkischer Händler, spezielel
            Services anbietet, hat man die größten Chancen. Aber dazu muss
            man ja Arbeiten, Aktiv werden.
            JAA, man. Hat nichts mit Öffnungszeiten zu tun, hast aber völlig recht. Ein Kunde der heute nichts kauft tut es morgen doppelt. Wieder die USA, dort gibt es keine muffigen und unfreundlichen Verkäufer. Dort geht man in jeden Laden, lässt sich umfassend beraten und geht ohne was zu kaufen wieder raus und man wird freundlich verabschiedet immer überall wo man einen Laden betritt heisst es "Hi, how are you doing" usw usw. grunde gehen, entsehen neue. Das ist Marktwirtschaft. Es gibt
            keine Erfolgsgarantie.
            ne, wir haben unseren Staat bewusst mit sozialer Marktwirtschaft gegründet und dazu stehe ich. Gesetze und der Staat sind nicht meine Gegner oder Feinde sondern die haben ein Interesse daran, dass ich überleben kann. Der Marktwirtschaft ist egal ob ich verrecke oder nicht. Deshalb gibt es den Staat, der die Aufgabe hat für die Rahmenbedingungen zu sorgen .... und ? ist es nicht so ? In München vielleicht nicht, weil
            Fremdenverkehr ein übriges tut, aber auch dort kann man den
            Trend in den Vororten sehen.
            In welchen Städten ist es denn passiert? Man spricht darüber,
            man zeigt aber keien Beispiele.
            in der bergischen Region in jeder Stadt z.B. im Ruhrgebiet an jeder Ecke. Das ist Stand des Wissens .. zumindest hier oben. Schau Dir Schwabach an oder Kornwestheim oder Ludwigsburg oder Hamburger Vororte .... Das würde mich mal sehr
            interessieren. Gerade in München hat man sich aufgeregt,
            besonders im Zusammenhang mit den erhöhten Parkgebühren. Nun,
            schon mal Samstags in München shoppen gegangen? Verödung
            stelle ich mir anders vor.
            Echt, in Unterhaching ? in Aschheim ? Dagolfing ? ist das so.
            Ok, ich bin nur gelegentlich dort aber immer war es öde ... teilweise gar in Schwabing. In den mittleren Städten sieht man das Sterben der
            Innenstadtläden aber sehr deutlich, zuerst kommen die
            Billigläden und dann der Leerstand.
            In welchen Städten passiert das?
            Solingen, Remscheid, Wuppertal, teilweise Düsseldorfer Vororte. Und warum? Wenn der 5.
            Jeansladen in der selben Strasse aufmacht, braucht man sich
            nicht zu wundern.
            ne, woanders ist das Angebot umfassender. Regensburg ist eine mittlere Stadt. Von
            Verödung kann man da nicht reden. Übrigens machen die
            Geschäfte hier in der Innenstadt 18.00 zu, während sie in den
            anliegenden Gebieten bis 20.00 aufhaben.
            ja und warum machen sie zu ?

            Gruss

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^6: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

              ? ich habe als Beispiel, dass es eben NICHT funktioniert und
              die Innenstadtgeschäfte aussterben, die USA angeführt.
              In welchen Städten sind die Innenstädte konkret ausgestorben. Ich möächte mir gerne selber ein Bild davon machen. ist das so ? Nein. Auch heute hätten diese Shops schon die
              Möglichkeit bis 20.00 Uhr zu öffnen UND ? sie machen schon um
              18.00 zu hin und wieder mal ein Laden gegen 19.00 Uhr. Was
              aber immer stärker aufkommt ist, dass sie erst gegen 10.00 Uhr
              öffnen.... weil sie sich eben das Personal nicht leisten
              können/wollen.
              Dann reagieren sie nicht flexibel. Dann sollen sie vom Markt verschwinden. Wer Kunden aussperrt, darf sich nicht wundern, keine Geschäfte mehr zu machen. Flexibel heißt eben, dann zu schließen, wenn wenige bis gar keine Kunden erwartet. Steht auch Gehälter da, ansonsten sie Nebenkosten wie Strom
              usw. halt auch ein Faktor oder bei euch nicht ?
              Diese Nebenkosten sind marginal. Gehälter kann man beeinflussen, indem man unflexible Verkäufer durch motivierte Studenten ersetzt, die sich mal ein paar Euronen dazuverdienen wollen. So kann man das Gehalt auf gut 8 EUR/h runtersetzen.

              Aber wie gesagt, man muss ja nicht aufmachen und wenn der Supermarkt nebenan die Geschäfte des Lebens macht, sollte man mal an sich selber zweifeln, was man falsch macht. Denn diese bezahlen i.d.R. ihre Verkäufer auch. gut, einverstanden. Aber ob ich deshalb durch die Gegend fahre
              und hoffe, dass der Laden offen hat oder ob ich gleich an
              EINEN zentralen Punkt fahre .... ich denke mal 2. derweil als
              beruftätiger Familienvater mit pflegebedürftiger Mutter, Hund
              und Garten ist die Zeit zum Bummeln und Einkaufen recht
              begrenzt. Und da Frau auch arbeitet, ist gar die Hausarbeit zu
              gleichen Teilen zu bewältigen ..
              Bitte nicht schon wieder die pflegebedürftige Mutter mit den 12 Kindern aufführen. Das überlass mal Rainer. Das ist nicht der Mainstream. Diese Personen könen doch immer noch einen zentralen Punkt anfahren. Die können immer noch die Shops anfahren, die auch bis 18.00 aufhaben. Das fällt doch nicht weg. Ergo. Die berufstägigen Konsumenten werden sich in einem eng
              umgrenzten Rahmen bewegen und die Mehrzahl der Menschen (die
              Nichtberufstägtigen) haben auch heute schon alle
              Möglichkeiten.
              Die Berufstätigen haben das nachsehen, da die Nichtberuftstätigen in der Regel alles morgens wegkonsumiert haben. Versuch doch mal 18.00 beim Aldi noch frisches Obst zu bekommne. Die werden nur einmal angefahren. Wenn es weg ist, ist es weg. Bei einem Obsthändler genügt ein Anruf und ich bin immer wieder erstaunt, wie flexibel Türken auf den Markt reagieren können. Da ist immer frisches Obst+Gemüse da. Da heißt es nicht "Wir erwarten diese Woche noch frische Ware." mindestens so frisch wie beim Türken.
              Wohl kaum, denn dann könnte ich bei Aldi auch noch von 18.00 bis 20.00 Gemüse vorfinden. Was findet man stattdessen? Nichts. Einfach gar nichts. Leere Paletten (ausgenommen kartoffeln und Zwiebeln, also lagerfähige Ware). Erst am nächsten Morgen wird wieder aufgefüllt. Eine Riesenchance für kleine Läden. Der Türke dagegen geht ins Kühllager und holt den frischen Salat raus.

              Selbst Globus reagiert sehr flexibel und füllt während der Einkaufszeiten die Ware mehrmals auf. Aldi dagegen? Nichts, gar nichts. Denn in der Regel sind die Verkäufer auch diejenigen, die die Waren wieder auffüllen müssen. ok, ich weiss nicht alles. Aber Gemüsehändler habe ich während
              meiner Studienzeit selbst lange gespielt und auch heute helfe
              Offensichtlich nicht richtig. Wie oft warst du beim Großhändler? Wie oft hast du Ware bei ihm bestellt? Aber das ist ja schon alles Off Topic. und genau da ist auch das Problem. Diese Läden werden die
              ersten sein, die die Zeiten nutzen werden und deren Logistik
              ist vorhanden und funktioniert.
              Aldi? Die sind an der Grenze angekommen. Wie mehrfach zu lesen war, hat Aldi massive Probleme mit dem Wachstum und hinkt auch sonst dem Markt hinterher. Zusätzliche logistik kostet bei den großen Firmen massiv Kapital. Beim kleinen Händler ist das wesentlich leichter erledigt. Wenn Du von schlechter oder wenig Ware (was sicher vorkommt,
              da auch die einzelnen Läden unterschiedlich geführt und
              unterschiedlich gut sind) redest, gilt gleiches natürlich auch
              für den Türken um die Ecke. Der Grossmarkt ist um 10.00 Uhr
              beendet.
              Du vermutest sicherlich hintern den türkischen Verkäufern Menschen, die ihre Ware hinter sich herziehen. Nun, dem ist nicht so. Fast alle dieser Verkäufer haben feste Läden, zahlen Miete und Strom wie alle anderen. Sie werden aber als Familienbetriebe geführt. Das kennen natürlich die Deutschen nicht. um 20 Uhr auch keiner ... wäre doch das Geschäft schlechthin.
              Ne ist es eben nicht.
              Hat es denn schon jemand ausprobiert? Nein. Geht ja nicht. Ist ja verboten. Aber trotzdem wissen alle (alle Verkäufer und Gegner) 100%ig Bescheid, dass es nicht funktionieren wird. Schauen wir nach Belgien:

              http://www.europa-digital.de/service/bruessel/einkau...

              "Zum Verzweifeln: der Ladenschluss

              Wer erinnert sich noch an die Zeit, als die Läden in Deutschland um 18 Uhr dichtmachten? Willkommen in Belgien! Die Läden schließen uneinheitlich, aber meist geht um 18 Uhr der Rolladen runter. Spätestens um 19 Uhr ist dann fast alles dicht - Schluss mit dem Bummel durch die Geschäfte. Ausnahmen: Die größeren Supermärkte haben bis 20 Uhr auf, manche sogar sonn- und feiertags - sie lassen sich diesen Service allerdings auch bezahlen.

              Eine wichtige Alternative: Was dem Deutschen die Tankstelle ist dem Belgier der Nightshop. In jedem Viertel gibt es zahlreiche dieser Läden, die oft bis Mitternacht oder weit länger geöffnet sind und die wichtigsten Lebensmittel für Nachtmenschen führen: Bier, Chips, Tiefkühlpizza... Auch hier mit einem saftigen Preisaufschlag. Der Tipp: einfach durchs Viertel spazieren, kein Nightshop ist weiter als 5 Minuten entfernt. "
              ach was. Auch sie müssen Geld verdienen. VERDIENEN heisst,
              nach Abzug aller Kosten plus Abzug des Beschaffungspreises
              muss was übrig bleiben, und zwar soviel, dass der Inhaber
              davon leben kann.
              Können sie doch. Viele scheuen jedoch Risiken, Veränderungen. und trotzdem hat er Öffnungszeiten und er wird die auch nicht
              erweitern nur weil ein paar Leute aus der Schrannenhalle noch
              was kaufen mögen wollten.
              Diese zeiten werden streng von der Stadt geregelt. Das ist keine freiwillige Angelegenheit, sonst hätte der länger offen. aldi/Lidl nicht, aber der Türke hat ? Wie ? Woher ? Sind beim
              ihm andere 24h unterwegs ?
              Welcher hat denn 24h geöffnet? Und wie Warentests immer und immer wieder zeigen, sind die
              Produkte dieser Ketten Spitzeprodukte.
              http://www.food-monitor.de/produktsicherheit/2005nov...

              Guten Appetit. klar sein, dass der Grund warum Aldi Erfolg hat und die
              Aldi und Erfolg? das geht aber schon lage durch die Presse:

              http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=200...
              http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=200...
              http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,... einverstanden. Aber dazu sollte wir dann auch dafür sorgen,
              dass Risikokapital vorhanden ist und fexible Mietverträge
              möglich sind und Beteiligungsgehälter mit staatlicher
              Subvention und und und.
              Warum sollte wir dafür sorgen? Das ist Aufgabe der Geschäftsführer. Geld ist genug da, es muss nur anders verteilt werden. Der
              Geld muss gar nicht verteilt werden. Es ist Aufgabe eines jeden Menschen, sich selber darum zu sorgen. Nichtstun ist das Schlechteste, was der Wirtschaft passieren kann. WO bitte funktioniert das ? Ausser in Touristikzentralen oder
              Grossstädten ??
              Hab ich doch geschrieben. Nimm eine beliebige Suchmaschine deiner Wahl und suche nach Ladenschlusszeiten und Frankreich oder Italien. Auch wenn es nur in den Großstädten funktioniert, sind doch die Kleinstädte nicht ausgestorben. Es wird doch ständig behauptet, dass eine Verödung stattfindet. Das sind reale Beispiele. Zeige mir ein Gegenbeispiel. :-))) das war ein Witz oder ?
              Nein, wer soll denn sonst Schuld sein? Wenn der kunde Äpfel will, ich aber Birnen verkaufe, ist nicht der Kunde schuld. ich habe letztens eine Frau gesehen, die einen tollen Job bei
              Douglas hatte, sich selbständig gemacht hat und nun auf einem
              Arsch voll Schulden sitzt, täglich viele Stunden einem
              Hast du sie nach der Ursache gefragt? aber nicht für die Liberalisierung der Überlebenschance. Die
              Deutschen sind zu dumm um selbständig sein zu können.
              Das wird ihnen immer eingeredet. Man müsse sie an der Hand führen, der Staat sorgt für alles. JAA, man. Hat nichts mit Öffnungszeiten zu tun, hast aber
              Hat soweit mit den Öffnungszeiten zu tun, dass man versucht, Kunden zu binden, auch wenn man nicht 24h geöffnet haben kann. ne, wir haben unseren Staat bewusst mit sozialer
              Marktwirtschaft gegründet und dazu stehe ich.
              man kann auch soziale Marktwirtschaft mit freien Öffnungszeiten haben (siehe europ. Ausland) Schau Dir Schwabach an oder Kornwestheim oder Ludwigsburg oder
              Hamburger Vororte ....
              Schwabach wohl kaum, es sei denn, du meinst ein anderes außer das fränkische. Hamburger Vororte würde der Behauptung widersprechen, dass alles in die Vororte ausgelagert wird. Echt, in Unterhaching ? in Aschheim ? Dagolfing ? ist das so.
              Ok, ich bin nur gelegentlich dort aber immer war es öde ...
              teilweise gar in Schwabing.
              Da sah es noch nie anders aus. Es ging um die Verödung der Innenstädte. Und Aschheim mit kanpp 7000 Einwohnern als Stadt zu bezeichnet, grenzt schon an Dreistigkeit. Ich kann dir gerne ein paar weiter Dörfer als Beispiel zeigen. In diese Dörfer einen Supermarkt zu errichten, ist wirtschaftlicher Wahnsinn. Seit jeher ziehen diese Leute in die Innenstädte zum Shoppen. Solingen, Remscheid, Wuppertal, teilweise Düsseldorfer
              Vororte.
              Zu Düsseldorft sollte mal Christian was sagen. Wa smich dabei aber wundert ist, dass ja nach deiner Behauptung alles aus der Innenstadt in die Vororte zieht. Wenn jetzt die Vororte auch noch leer sind, dürfte sich doch in Düsseldorf und Umgebung gar nichst mehr rühren. Die Beobachtungen sprechen aber andere Bilder. ja und warum machen sie zu ?
              Stadtverordnung. Trotzdem gibt es Geschäfte, trotzdem ist keine Verödung in Sicht.

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^7: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

              Du vermutest sicherlich hintern den türkischen Verkäufern
              Menschen, die ihre Ware hinter sich herziehen.
              oh mann. In meiner Stadt ist der Ausländeranteil über 20 % und davon die meisten türkischer Herkunft und ich habe weder was gegen sie noch was dagegen was sie verkaufen oder tun. Sie sind nur nicht besser als die Aldis .... wie ja in Deinen Links schön bestätigt wird.

              Brüsselthema weil Grosstadt mal entfernt. Ob sich dort die
              Nachbarin hintraut .... keine Ahnung. Aber ich hab doch nix dagegen oder hast Du das erkannt ? Können sie doch. Viele scheuen jedoch Risiken, Veränderungen.
              wenn Du meinst. Grossstädte und Brüssel ist eine, dazu noch mit erheblich touristischem und EU Rummel. aldi/Lidl nicht, aber der Türke hat ? Wie ? Woher ? Sind beim
              ihm andere 24h unterwegs ?
              Welcher hat denn 24h geöffnet?
              sorry, es war Dein Argument. Und wie Warentests immer und immer wieder zeigen, sind die
              Produkte dieser Ketten Spitzeprodukte.
              http://www.food-monitor.de/produktsicherheit/2005nov...

              Guten Appetit.
              ???? bestätigt doch eindrucksvoll die Qualtität, natürlich im Rahmen aller anderen Qualitäten. Glaubst Du, dass der Freilandbauer nach Tschernobyl noch unbelastet produzieren kann oder dass Nitrate wegbleiben können .... bei uns jedenfalls kommt das Bio immer stärken in die Läden. Selbst Lidl verkauft vieles mit Bio-Siegel.

              Aber es macht eigentlich keinen Sinn ... alles ist verseucht. Solange die Konsumgesellschaft alles ohne Rücksicht vermarktet, sehe ich keinen Grund für Bio usw. Wenn Tiere auf den Verdacht hin, dass evtl. einer mal ohne Schnitzel am Wochenden auskommen müsste, geschlachtet werden und wenn diese Produkte dann montags in die Tonne gehen .... na ja, ich brauche tatsächlich Öffnungszeiten und zwar von 15-24 uhr. klar sein, dass der Grund warum Aldi Erfolg hat und die
              Aldi und Erfolg? das geht aber schon lage durch die Presse:
              hatte Aldi keinen Erfolg ? Erfolg ist doch ein Ding der Vergangenheit und nicht der Zukunft ... klar ?!

              Und die Zukunft, dass die woanders als in Deutschland liegt ist auch klar ... wann, keine Ahnung. Aber der Wohlstand wandert mit der Produktion und Kaufverhalten hängt niemals von Öffnungszeiten ab sondern von dem Vertrauen in die Zukunft. Und Deine Läden werden nur dann Erfolg haben, wenn der Bürger seine Rücklagen auslöst und das tut er nur wenn er keine Angst haben muss.

              OK, die derzeitigen Bestrebungen muss man dem Bürger erst klar machen. Alle Rücklagen nutzen nichts derweil sie, wenn man sie braucht, doch unter staatliche Obhut kommen (Pflegefall, Hartz IV usw.). Das also das soziale Netz einen nur dann auffängt wenn man pleite ist, muss man den Menschen verkaufen, dann gehen sie vielleicht auch Risiko ein...
              (wenn Du Sakasmus findest, kannst Du ihn behalten) oder plündern ihre Rücklagen zugunsten des Kleinkonsums. Warum sollte wir dafür sorgen? Das ist Aufgabe der
              Geschäftsführer.
              wer ? ROTFL :-)) Geld ist genug da, es muss nur anders verteilt werden. Der
              Geld muss gar nicht verteilt werden. Es ist Aufgabe eines
              jeden Menschen, sich selber darum zu sorgen. Nichtstun ist das
              Schlechteste, was der Wirtschaft passieren kann.
              ok als FDP - Wähler ist man so. Es gibt keine Gesellschaft sondern purer Kapitalismus in reinster Form.
              Die Wirtschaft und die Unternehmen sind eigentlich die Organe der Gesellschaft. Sie haben keinen Zweck ausser dem Menschen zu dienen und ihm Wohlstand zu bringen.
              Wirtschaft ist auch nicht dazu da, dass sie jeden in Arbeit hält sondern sie hat den Zweck ihn zu ernähren.
              Die Community hat die Wirtschaft zu diesem Zwecke zu lenken. Wirtschaft ist nicht Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck. Hab ich doch geschrieben. Nimm eine beliebige Suchmaschine
              deiner Wahl und suche nach Ladenschlusszeiten und Frankreich
              oder Italien. Auch wenn es nur in den Großstädten
              funktioniert, sind doch die Kleinstädte nicht ausgestorben.
              tue ich aber doch. Ich mach noch mehr, ich fahre hin. Es
              wird doch ständig behauptet, dass eine Verödung stattfindet.
              Das sind reale Beispiele. Zeige mir ein Gegenbeispiel.
              in meiner Stadt z.B. werden die leerstehenden Läden nun von Künstlern kostenlos genutzt. Eine Initiative der Regionalzeitung; mit dem Sinn, dass Menschen die Lage der Läden sehen und auf Ideen kommen. Hmm, es wird vielleicht eine Stadt der Kunstausstellung wie es aussieht.
              5 Mio. Arbeitslose und eine Quote von über 10 % (das ist nun nicht eine Quote der Bevölkerungsanzahl) sowie Produktionsverlagerungen wirken nachhaltig erst nach Jahren und ich denke die heftigen Auswirkungen werdet ihr so ab 2020-2030 erleben. Und da ist nicht einfach Stop gesagt oder so.

              Aber, dass sind Dinge, die ein Professor Affeld schon von 10 Jahren beschrieben hat und schon heute kann man sehen wie recht er hatte. Nein, wer soll denn sonst Schuld sein? Wenn der kunde Äpfel
              will, ich aber Birnen verkaufe, ist nicht der Kunde schuld.
              Wirtschaft für Anfänger. Verkaufen heisst, dass ich dem Kunden das verkaufe was ich anzubieten habe. Und wenn der Äpfel wollte geht der gefälligst mit Birnen aus dem Laden sonst kann ich das Ding gleich zumachen. ich habe letztens eine Frau gesehen, die einen tollen Job bei
              Douglas hatte, sich selbständig gemacht hat und nun auf einem
              Arsch voll Schulden sitzt, täglich viele Stunden einem
              Hast du sie nach der Ursache gefragt?
              ja, sicher. Der Laden lief gut halt nicht gut genug um die Kosten abzudecken und als sie dann krank wurde, weil eben einige Jahre mit 18 Stunden Arbeit nicht nahtlos bleiben. War es vorbei. In Deutschland identifiziert sich kein Angestellter mit dem Laden in dem er arbeitet; der ist wie ein Fremdkörper man Arbeitet um zu Leben und Arbeit darf prinzipiell keine Freude machen und man ist immer unzufrieden und auf seinen Vorteil aus. man kann auch soziale Marktwirtschaft mit freien
              Öffnungszeiten haben (siehe europ. Ausland)
              gerne. Aber kein Beispiel europ. Ausland bitte. Dort funkt es auch nicht (natürlich wirst Du wieder Brüssel bringen, auch Paris oder Berlin oder München, dort wird es klappen). Schau Dir Schwabach an oder Kornwestheim oder Ludwigsburg oder
              Hamburger Vororte ....
              Schwabach wohl kaum, es sei denn, du meinst ein anderes außer
              das fränkische.
              ne, ich meine schon das fränkische ... und was ist da nicht ?
              Ist ein Kaff aber siehst Du nicht, was geschieht ? Hamburger Vororte würde der Behauptung
              widersprechen, dass alles in die Vororte ausgelagert wird.
              nicht in DIE Vororte sondern am Rande, in neuen Gebieten ... siehe
              Centro Oberhausen ... boomt bis zum Abwinken, da liegt die Zukunft.
              (mittelfristig). Da sah es noch nie anders aus. Es ging um die Verödung der
              Innenstädte.
              gut. dann nimm halt Remscheid, Solingen ... aber das kennst Du ja nicht. Und Aschheim mit kanpp 7000 Einwohnern als Stadt
              zu bezeichnet, grenzt schon an Dreistigkeit.
              jetzt aber, Du kommst mit Brüssel eine Fremdenverkehrszentrale. Solingen, Remscheid, Wuppertal, teilweise Düsseldorfer
              Vororte.
              Zu Düsseldorft sollte mal Christian was sagen.
              in Dü ist die Altstadt sicher immer voll aber wenn die verlassen wird ist alles verlassen aber zumindest würde eine Schadowstrasse vom Sonntag profitieren. Wa smich dabei
              aber wundert ist, dass ja nach deiner Behauptung alles aus der
              Innenstadt in die Vororte zieht.
              ?? ich hab das behauptet ? die Leute bauen in Gebieten die bezahlbar sind und die Menschen wandern mit. Investoren bauen in neuen Gebieten und die Infrastruktur muss dann erst noch wachsen. Wenn jetzt die Vororte auch
              noch leer sind, dürfte sich doch in Düsseldorf und Umgebung
              gar nichst mehr rühren. Die Beobachtungen sprechen aber andere
              Bilder.
              eben. Die Arbeiten in Dü (Stau) und kommen aus dem Ruhrgebiet oder dem Bergischen Land (Stau). Auf dem Weg kaufen sie ein und Fahrzeit ist Stunden mit Auto.
              Kennst Du sicher auch aus München wenn man Augsburg oder ander dazu nimmt. Stadtverordnung. Trotzdem gibt es Geschäfte, trotzdem ist
              keine Verödung in Sicht.
              ok, :-) ich sags den OBs Steven sagt, keine Verödung, keine finanziellen Problem der Kommunen, es brauchen keine Bäder geschlössen werden, es müssen keine Kindergärten geschlossen werden und die Kirchen sind voll .... ich glaub ich sags im doch nicht, wenn ich dann heim komm stehen die mit ner weissen Jacke und langen Bändeln da und warten auf mich.

              Lieben Gruss und schönes Wochenende

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^8: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

              Warum Veröden Innenstädte?

              nach Meinung, weil sich sehr viel Einkaufszentren in die billigen Außengebiete verlagern. Was spräche denn dagegen, 24h-Shops in der Innenstadt zu eröffnen, die eben erhöhte Preise haben.

              Man könnte ebenso einer Verödung entgegenwirken, indem man besondere bedingungen für große Zentren in den Außenbezirken schafft. Aber auf keien Fall soll das ladenschlussgesetz dafür missbraucht werden. Denn das ist der denkbar falscheste Weg.

              Gegen eine Verödung kann ebenfalls die Stadt mit bestimmten kulturellen und öffentlichen Einrichtungen entegenwirken. Regensburg wäre ohne die Uni eien arme Stadt, denn bei Studenten sittz das Geld am lockersten.

              Mit bestimmten Festen kann ebenfalls die Besucherzahl erhöht werden. Jedes hJahr gibt es ein großes Fest in regensburg, es kommen merh Besucher, als regensburg Einwohner hat. Alles arme Menschen?

              Das Nachtleben ist in den Studentenstädten ungemein hoch. Wenn die alle kein Geld hätten, würden die Kneipen leer bleiben. Diese Menschen gehen auch gerne nachts einkaufen. Warum sollte das zu einer Verödung führen?

              Und die Städte, die schon um 18.00 ihre Läden in der Innenstadt schließen ... sorry, die sind verödet. Da passiert dann danach nichts mehr und die Menschen fahren dann in die Orte, wo sie noch shoppen gehen können. Der Einzelhandel jammert in den Dörfern, tut aber nichts, um die Lage zu verbessern, der Einzelhandel in den Großstädten verbucht steigende Umsätze.

              Regensburg hat 3 Einkaufszentren in der Stadt, eins direkt in der Innenstadt, eins gekoppelt mit dem Bahnhof. Ein an der Donau. Es ist also möglich, auch in die Innenstädte Einkaufszenren zu legen.

              http://www.regensburg-arcaden.de/
              http://www.donaueinkaufszentrum.de/
              http://www.galeria-kaufhof.de/sales/coco/co_filialen...

              Wie es in München aussieht, darüber braucht man erst gar nicht zu reden.

              Es wird immer nur gejammert, gemeckert, dagegen protestiert. Wie schon erwähnt, eine typische deutsche Eigenart. Diejenigen, die es dennoch gegen den Widerstand mit Tricks schaffen, denen kann man Erfolg bescheinigen.

              Das Ladenschlussgesetz wird fallen, das ist sicher. Lange wird sich die Regierung nicht mehr gegen die Bedürfnisse ihrer Bürger stellen können.

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

          Hi,

          nicht böse gemeint, aber dein Posting ist typisch deutsch: erst mal aufzählen, warum es nicht klappen kann.
          Es geht doch nicht darum, dass jemand seinen Laden öffnen muss, sondern das darf, wann er will. Warum traut denn niemand den Ladenbesitzern zu, selbst flexibel auf ihren Markt oder die Strukturen in ihrer Gegend reagieren zu können? Was wissen denn irgendwelche Regierungsfuzzis oder Funktionärsschnarchnasen in Berlin, wie man z.B. im Sauerland seine Waren optimal verkauft?
          Zudem frage ich mich, warum das alles in anderen europäischen Ländern prima klappt und hier angeblich nicht funktionieren kann.
          Der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben besinnen, diese effektiv ausführen und ansonsten die Bürger und Geschäftsleute in Ruhe lassen.

          Viele Grüße
          WoDi

          • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
            Re^5: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

            nicht böse gemeint, aber dein Posting ist typisch deutsch:
            erst mal aufzählen, warum es nicht klappen kann.
            ja, ist so. Aber das liegt nicht an typisch deutsch sondern an den hier herrschenden Rahmenbedingungen.
            Rahmenbedingungen der Ämter, Behörden; Rahmenbedingungen der Gesellschaft; Rahmenbedinguen der Politik usw usw.
            DIE setzen die Maßstäbe und Handlungsmaxime oder ?

            Wenn ich ein Gewerbe aufmache, dann brauche ich entweder jede Menge Eigenkapital, dann bekomme ich auch einigermassen günstige Kredite oder ich brauche einen Bürgen. In Deutschland fehlt es an Risikokapital. Eigenkapital von Kleinunternehmern ist aber jahrelang gespartes abhängiges Einkommen und wenn es dann den Bach runter geht, war mindestends ein Leben scheisse.
            Die ersten die die Hand aufhalten sind die Finanzämter mit geschätzten Umsatzsteuervorauszahlungen, dann kommen die Stadtwerke mit Vorauszahlungen von Strom, Gas und Wasser, dann kommen die Vermieter mit langfristigen Mietverträgen (nix mit dynamisch nach Umsatz oder so), dann kommen die Ordnungsämter mit Kühltemperaturen oder Angestelltentoiletten usw. usw. Es geht doch nicht darum, dass jemand seinen Laden öffnen
            muss, sondern das darf, wann er will. Warum traut denn niemand
            den Ladenbesitzern zu, selbst flexibel auf ihren Markt oder
            die Strukturen in ihrer Gegend reagieren zu können?
            richtig, es geht doch hier nicht um zutrauen sondern um die Diskussion, ob sowas funktionieren kann. Es geht auch nicht darum, dass diese Diskussion etwas unterdrücken oder abwimmeln will sondern darum, wie muss man Rahmenbedingungen ändern oder wie sollte sich Unternehmer verhalten um erfolgreich zu sein.

            Die Frage war siehe Topic; WARUM und hier sollten die Gründe geschrieben werden oder ?
            Mach ein neues Topic auf und frage danach, wie Unternehmer bei unbegrenzten Öffnungszeiten auch in strukturschwachen Gegenden erfolgreich sein können..... aber bitte nicht mit Spezialisierung als Einzelgeschäft ohne Parkplätze. Was wissen
            denn irgendwelche Regierungsfuzzis oder
            Funktionärsschnarchnasen in Berlin, wie man z.B. im Sauerland
            seine Waren optimal verkauft?
            ja, trotzdem haben die am Sonntag geschlossen, obwohl sie öffnen dürften. Es lohnt sich nicht; Gehälter werden vom Gewinn nicht gedeckt.

            Und das möchte ich dem Unternehmer dann auch selbst überlassen. ER soll seine Gewinnchance selbst beurteilen. Zudem frage ich mich, warum das alles in anderen europäischen
            Ländern prima klappt und hier angeblich nicht funktionieren
            kann.
            ?? wo klappt das mit einigermassen vertretbaren sozialen Bedingungen. Es gibt einige wenige Orte, die eine gute Infrastruktur haben und ein grosses Einzugsgebiet für Wochenendeinkauf (Venlo evtl. oder Maastricht). Ansonsten arbeiten Billigarbeitskräfte ohne soziale Sicherheit stundenlang ... sorry aber das ist mir das alles nicht wert. Ich finde den sozial erreichten Standard in unserem Land super und will ihn nicht der Ausbeutung der Rausgefallenen opfern. Der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben besinnen, diese
            effektiv ausführen und ansonsten die Bürger und Geschäftsleute
            in Ruhe lassen.
            ne, so nicht. Ich will schon, dass hier soziale Standards erhalten bleiben und so weit wie möglich ausgeweitet werden.

            LG R

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^6: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

              Hallo, Wenn ich ein Gewerbe aufmache, dann brauche ich entweder jede
              Dann besinne dich doch auf den Hintergrund, warum du ein Gewerbe aufmachen willst? Und bitte keine Standardphrasen wie Selbstverwirklichung. Meistens geht es um Unabhängigkeit und Reichtum. Unabhängigkeit (im Sinne der Selbstverantowrtung) ist in einem sozialen Land so gut wie nicht erreichbar. Reichtum ist mit Risiko verbunden.

              Wenn dein geschäft den Bach runtergeht, war deine Strategie falsch oder du hast nicht flexibel genug reagiert. will sondern darum, wie muss man Rahmenbedingungen ändern oder
              wie sollte sich Unternehmer verhalten um erfolgreich zu sein.
              Die Änderung betrifft die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes. Mach ein neues Topic auf und frage danach, wie Unternehmer bei
              unbegrenzten Öffnungszeiten auch in strukturschwachen Gegenden
              erfolgreich sein können..... aber bitte nicht mit
              Spezialisierung als Einzelgeschäft ohne Parkplätze.
              Warum sollten sie das nicht? Wenn die Gegend strukturschwach ist und die Leute nur einmal in der Woch ezum Einkaufen kommen, kann man auch darauf reagieren, z.B. mit einem Bringservice. Der Kunde bezahlt natürlich dafür entsprechend mehr. Strukturschwache gegenden haben in der Regel keine Supermärkte. ja, trotzdem haben die am Sonntag geschlossen, obwohl sie
              öffnen dürften. Es lohnt sich nicht; Gehälter werden vom
              Gewinn nicht gedeckt.
              Dann macht man eben nicht auf. Nochmal, es ist kein Muss, sondern ein Kann. Wie sieht es denn beim Internetshopping aus? Haben die etwa Sonntags geschlossen oder gibt es ab 20.00 nichts mehr zu kaufen.Auch neben dem I-Net-Shopping gibt es Einzelhändler und es sind massenhaft neue kleine Firmen entstanden, weil man nur so die Ladenschlussgesetze umgehen kann. Wen wundert es, dass viele nur noch online shoppen gehen? ?? wo klappt das mit einigermassen vertretbaren sozialen
              Bedingungen. Es gibt einige wenige Orte, die eine gute
              Frankreich, Italien z.B. Infrastruktur haben und ein grosses Einzugsgebiet für
              Wochenendeinkauf (Venlo evtl. oder Maastricht). Ansonsten
              arbeiten Billigarbeitskräfte ohne soziale Sicherheit
              stundenlang ...
              In welchem europäischen Land passiert denn das? ne, so nicht. Ich will schon, dass hier soziale Standards
              erhalten bleiben und so weit wie möglich ausgeweitet werden.
              Soziale Standards bedeuten doch nicht, dass die Wirtschaft durch unsinnige Gesetze behindert wird. Immer mehr Firmen machen ihren Hauptumsatz im Internet. Wie willst du denn das zugunsten der unfelxiblen Einzelhändler verhindern?

              Ich warte nur daraf, dass die ersten Tankstellen Bekleidungen verkaufen, das wäre der Gipfel der Perversion, was in Deutschland an Unfug getrieben wird.

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^6: Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloße

              Hi, nicht böse gemeint, aber dein Posting ist typisch deutsch:
              erst mal aufzählen, warum es nicht klappen kann.
              ja, ist so. Aber das liegt nicht an typisch deutsch sondern an
              den hier herrschenden Rahmenbedingungen.
              Also doch typisch deutsch.
              Die Rahmenbedingung, um die es in diesem Thread geht, ist das Ladenschlussgesetz. Und das muss weg. Was dann kommt, wird von den Ladenbesitzern ausgestaltet unter Berücksichtigung des Marktes. Wenn es sich lohnt, wird aufgemacht, wenn nicht, dann nicht.
              Wo ist das Problem?

              Das typisch deutsche Problem liegt darin, dass die von mir schon genannten Fuzzis und Schnarchnasen den Bürgern nichts zutrauen und immer denken, es besser zu wissen, besser zu können usw.
              Was du in deinem Posting in epischer Breite ausführst, sind Dinge, die die Leute selbst ausgestalten müssen.

              Viele Grüße
              WoDi



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