Warum sind Sonntags alle Geschäfte geschloßen?
Von: , Frage gestellt am Di, 18. Jul 2006
Servus,
wo liegt der grund dafür?
Hat keiner lust sonntags einkaufen zu gehen?
Servus,
wo liegt der grund dafür?
Hat keiner lust sonntags einkaufen zu gehen?
Hallo,
Die Innenstädte veröden zusehens (Beispiele habe ich genannt).
hab ich nicht gesehen, aber immer wenn die Geschäfte sonn- und feiertags geöffnet haben, war die Hölle los. Dar dieses Jahr etwa sechsmal der Fall, davon fünfmal innerhalb eines Monats. Ermüdungserscheinungen nicht erkennbar.
Also ein Argument für Freigabe der Öffnungszeiten.
Die Öffnungszeiten werden schon heute nicht ausgeschöpft.
Ein Zeichen dafür, daß die Geschäfte nur dann öffnen, wenn es für sie rechnet.
Also Argument für Freigabe der Öffnungszeiten.
Gewinne können nur erzielt werden, wenn die Einnahmen über den
Ausgaben liegen und dass ist bei den heutigen Löhnen, Mieten
und Nebenkosten sehr schwierig.
Bei Freigabe der Öffnungszeiten könnten sich Anbieter neue Nischen erschließen, bspw. 24 Stunden-Supermärkte, -Eisdielen, -Pizzarien, -Friseure usw.
Also ein Argument für Freigabe der Öffnungszeiten.
Weitergehende Öffnungszeiten führen nicht zur Belebung der
Innenstadt sondern zu Schaffung von einzelnen Grosszentren mit
wenig Personal.
Die jüngsten Erfahrungen sprechen dagegen: Die Innenstadt wurde kräftig belebt.
Also kein Argument gegen die Freigabe der Öffnungszeiten.
Geld wird nicht vom Konto in die Wirtschaft fliessen, weil die
Leute eben auch heute schon das kaufen was sie brauchen und
zahlen können, es ist kein Geld für mehr an Konsumgütern
vorhanden.
Das Geld wird effizienter ausgegeben. Einige Bereiche werden verlieren (Tankstellen), einige werden gewinnen.
Also kein Argument gegen die Freigabe der Öffnungszeiten.
Der Markt für Konsumgüter und neue Produkte laboriert vor sich
hin und wesentliche gewinnträchtige Produkte werden auch heute
schon über virtuelle Kaufhäuser erworben.
Die Margen sind deshalb so schwach, weil in Deutschland ein Preiskampf stattfindet, der einerseits in falschen Kaufgewohnheiten begründet ist und andererseits in der Vielzahl der Wettbewerber.
Die Freigabe der Öffnungszeiten könnte das wieder etwas entzerren, d.h. es würden sich neue Nischen ausbilden, in denen dann einzelne Anbieter auskömmlich verdienen könnten.
Aus meiner Sicht kein Argument gegen die Freigabe der Öffnungszeiten.
Der vorhandene Umsatz wird sich vermutlich leicht erhöhen aber
im Wesentlichen nur verteilen wodurch die Kosten für die
Unternehmer höher werden und viele, die heute
Oberkante-Unterlippe liegen werden eingehen zugunsten
grösserer Zentren.
Die Behauptung bleibt unbewiesen. Insgesamt ist eine Marktbereinigung wünschenswert. Es müssen in absehbarer Zeit einige Anbieter vom Markt verschwinden, damit die Preise steigen und damit dann auch irgendwann wieder die Qualität.
Beispiel USA: hier veröden die Innenstädte sein langem
(Rolla/Missouri; St. Louis; Oklahoma City; Kansas City;
Sacramento; Petaluma ....) und es konzentriert sich auf
Touristenviertel oder grössere Einkaufzentren an
Ausfallstrassen,
Ich glaube nicht, daß es zielführend ist, Deutschland und die USA in dieser Hinsicht miteinander zu vergleichen. Allein schon die städtebaulischen Strukturen sind völlig unterschiedlich.
uiui, vorsicht mit dieser Aussage. Aldi hat zar in den
letzzten Jahren unheimlich nachgebessert, aber als beste
Produkte würde ich die Waren nicht bezeichnen.
eigentlich ist mir egal wie Du die Ware bezeichnest. Ich
verlasse mich da dann doch lieber auf Tests und wenn die Sehr
gut sind und die anderen mangelhaft, dann glaub ich das mal
erst.
Du solltest nicht nur die Tests lesen sondern die Waren geschmacklich vergleichen. Da kommt man ins Staunen, hat mir neulich jemand versichert, der sich bisher hauptsächlich von Aldi-Produkten ernährte und neulich mal auf einem Wochenmarkt zwangseinkaufte.
Sollte das zu euch nicht durchgedrungen sein, dann gehts hier
um ein wirtschaftliches Prinzip. Dem Verkäufer ist egal was er
verkauft, er will einen Nutzen und wer Aldi als Kunden
verliert kann eigentlich seinen Laden dicht machen ... daher
Aldi und Lidl haben die besten Lieferanten und die günstigsten
Preise und das umfangreichste Angebot.
FAKT!
Auch das ist falsch. Von allen Discountern hat Aldi das kleinste Sortimente und es gibt etliche Lieferanten, die aufgrund der Einkaufspolitik von Aldi die Geschäftsbeziehung in letzter Zeit aufgekündigt haben. Der Umsatz sank, der Gewinn stieg an.
Im übrigen kann auch der beste Lieferant schlechte Produkte liefern, wenn er zu Preiszugeständnissen gezwungen wird. Auch wenn die Hersteller bei Aldi oft die mit einem großen Namen sind, sind deren Produkte für Aldi und Kaufhof nicht unbedingt die gleichen.
Gruß,
Christian
Hi,
hab ich nicht gesehen, aber immer wenn die Geschäfte sonn- und
feiertags geöffnet haben, war die Hölle los. Dar dieses Jahr
etwa sechsmal der Fall, davon fünfmal innerhalb eines Monats.
Ermüdungserscheinungen nicht erkennbar.
ich rede nicht von Grossstädten wie Düsseldorf oder Brüssel oder München, Köln usw.
Was geschieht da ? Die Suburbanier hat Zeit diese Kaufregionen (Grossstadt) aufzusuchen und läßte die eigenen Städte links liegen. Es wird nicht zu einem Mehrumsatz insgesamt kommen sondern er wird sie verlagern und zeitmässig verteilen.
Also ein Argument für Freigabe der Öffnungszeiten.
ich hab doch nichts dagegen sondern nur etwas gegen die falschen Argumente und die Prognosen. Für Dü ist das ganz sicher ein Gewinn, für Solingen oder Remscheid nicht.
Die Öffnungszeiten werden schon heute nicht ausgeschöpft.
Ein Zeichen dafür, daß die Geschäfte nur dann öffnen, wenn es
für sie rechnet.
ganz genau.
Also Argument für Freigabe der Öffnungszeiten.
ei ei Sir.
Bei Freigabe der Öffnungszeiten könnten sich Anbieter neue
Nischen erschließen, bspw. 24 Stunden-Supermärkte, -Eisdielen,
-Pizzarien, -Friseure usw.
sehe ich in den suburbanen Gebietne absolut nicht.
Weitergehende Öffnungszeiten führen nicht zur Belebung der
Innenstadt sondern zu Schaffung von einzelnen Grosszentren mit
wenig Personal.
Die jüngsten Erfahrungen sprechen dagegen: Die Innenstadt
wurde kräftig belebt.
eben genau nicht. Die Randstädte sind tot und die Geschäftsinhaber schimpfen über den schlechten Umsatz. Verbunden mit Attraktionen von der Stadt initiert wurde es dann besser. Ansonsten findet man Solingen und Remscheider in Köln oder Düsseldorf.
Also kein Argument gegen die Freigabe der Öffnungszeiten.
ein falsches Argument, weil es für Dü zutrifft und für SG....
genau das Gegenteil bewirkt.
Geld wird nicht vom Konto in die Wirtschaft fliessen, weil die
Leute eben auch heute schon das kaufen was sie brauchen und
zahlen können, es ist kein Geld für mehr an Konsumgütern
vorhanden.
Das Geld wird effizienter ausgegeben. Einige Bereiche werden
verlieren (Tankstellen), einige werden gewinnen.
was ist daran effizienter ?
Also kein Argument gegen die Freigabe der Öffnungszeiten.
auch keins dafür.
Der Markt für Konsumgüter und neue Produkte laboriert vor sich
hin und wesentliche gewinnträchtige Produkte werden auch heute
schon über virtuelle Kaufhäuser erworben.
Die Margen sind deshalb so schwach, weil in Deutschland ein
Preiskampf stattfindet, der einerseits in falschen
Kaufgewohnheiten begründet ist und andererseits in der
Vielzahl der Wettbewerber.
schön, gut für den Konsumenten. Aber was sind falsche Kaufgewohnheiten ? Und viele Wettbewerber zeigen doch, dass
man trotzdem Gewinne macht und dass was hier teilweise als Argument
für die Freigabe gebracht wurde, deutet auf noch mehr hin.
Und als Argument für die Freigabe höhere Preise zu nehmen wirst Du sicher nicht gemeint haben.
Die Freigabe der Öffnungszeiten könnte das wieder etwas
entzerren, d.h. es würden sich neue Nischen ausbilden, in
denen dann einzelne Anbieter auskömmlich verdienen könnten.
ja, richtig, einzelne Anbieter sicherlich.
Aus meiner Sicht kein Argument gegen die Freigabe der
Öffnungszeiten.
aus meiner auch nicht.
Der vorhandene Umsatz wird sich vermutlich leicht erhöhen aber
im Wesentlichen nur verteilen wodurch die Kosten für die
Unternehmer höher werden und viele, die heute
Oberkante-Unterlippe liegen werden eingehen zugunsten
grösserer Zentren.
Die Behauptung bleibt unbewiesen.
natürlich, ebenso wie die Vorteile die angeblich in der Öffnung
liegen.
Insgesamt ist eine Marktbereinigung wünschenswert.
nein, sehe ich völlig anders. Es wird so kommen aber wünschenswert sind immer viele Wettbewerber.
Es müssen in absehbarer Zeit
einige Anbieter vom Markt verschwinden, damit die Preise
steigen und damit dann auch irgendwann wieder die Qualität.
:-) wenn das dass Ziel ist, werde ich gegen eine Öffnung votieren. Aber so ist es nicht. Dass die Qualität bei weniger Anbietern steigen wird ist ein Unsinn und hat mit Marktwirtschaftlichen Prinzipien nichts zu tun und der Wirtschafts wesensfremd.
Die Qualität wird nur durch Käufervotum besser und das erreicht man nur durch viele alternative Kaufmöglichkeiten.
Ich glaube nicht, daß es zielführend ist, Deutschland und die
USA in dieser Hinsicht miteinander zu vergleichen. Allein
schon die städtebaulischen Strukturen sind völlig
unterschiedlich.
eben. Und das kommt nicht von ungefähr sondern hat was mit der Art des Wirtschaftens zu tun. Und wenn diese Art verändert wird, verändern sich die Strukturen und die Städte und die Menschen... zum Besseren ? Kaum.
Du solltest nicht nur die Tests lesen sondern die Waren
geschmacklich vergleichen.
nun sag mir doch bitte nicht was ich tun soll. Ich sag ja auch nicht was ich getan habe. Darum geht es nicht.
Ich lese Tests und wenn ein Produkt dabei ist welches durchfällt, kaufe ich es nicht mehr und wenn ich lese, dass bestimmte Warenanbieter regelmässig unter den Besten sind, dann vertraue ich dem und kaufe auch andere -nicht getestete- Produkte dort.
Ganz sicher werde ich nicht jedes Ei erst dann kaufen wenn ein Test vorliegt aber ich werde in Unternehmen die schlechte Produkte vermarkten nicht kaufen. WEIL es ein kapitalistische Prinzip gibt.
Da kommt man ins Staunen, hat mir
neulich jemand versichert, der sich bisher hauptsächlich von
Aldi-Produkten ernährte und neulich mal auf einem Wochenmarkt
zwangseinkaufte.
ach. Sorry, ich bin keiner, der einen "Standardhändler" hat sondern ich kaufe da wo es gerade z.B. Olivenöl eben bei Aldi weil es da am besten ist UND weil es aus einer Produktion kommt, die ich persönlich kenne ....
Dann sind mit Tomaten aus dem Glashaus in Venlo lieber als Tschernobylfreiland Tomaten und das Fleisch vom Metzger lasse ich zugunsten meines Bauernhofes liegen, dafür kauf ich dann Bioeier auch dort .... wie es kommt und passt halt.
Aldi und Lidl haben die besten Lieferanten und die günstigsten
Preise und das umfangreichste Angebot.
FAKT!
Auch das ist falsch. Von allen Discountern hat Aldi das
kleinste Sortimente und es gibt etliche Lieferanten, die
aufgrund der Einkaufspolitik von Aldi die Geschäftsbeziehung
in letzter Zeit aufgekündigt haben.
Kindergartengehampel. Kein Laden hat ein grösseres Angebot im Lebenmittelsektor als Aldi oder Lidl und keiner schneidet in Tests besser ab.
Das mit der Einkaufspolitik unterschreibe ich und man wird diese Unternehmen nur noch mit Mühe lebend sehen oder bald wieder bei Lidl... aber wie Du schon sagtest, der Markt muss sich gesundschrumpfen und Maschinen, die die Produktion preiswerter machen werden auch von Arbeitnehmern gebaut und nach Tschechien oder Polen wollen wir ja auch exportieren.
Der Umsatz sank, der
Gewinn stieg an.
kapitalistisches Prinzip eben.
Im übrigen kann auch der beste Lieferant schlechte Produkte
liefern, wenn er zu Preiszugeständnissen gezwungen wird.
richtig, dafür gibt es Verbrauchertests.
Auch
wenn die Hersteller bei Aldi oft die mit einem großen Namen
sind, sind deren Produkte für Aldi und Kaufhof nicht unbedingt
die gleichen.
nicht ? ok, kann sein obwohl ich bezweifle, dass die Produktion von immer verschiedenen Waren günstig verlaufen kann.
Waschmaschinen werden z.B. von ein - zwei Unternehmen zusammengebaut, alles gleich nur die Schilder sind andere.
Oder die Baugruppen für Autos (das teuerste in der Entwicklung) sind für viele Modelle gleich ob Golf oder Passat oder oder oder.
Denke immer dran. Heute werden Produkte nicht einzel angefertigt.
und nun viel Spass am WE ich geh jetzt in die Altstadt zum
Ürigen.
Hallo,
hab ich nicht gesehen, aber immer wenn die Geschäfte sonn- und
feiertags geöffnet haben, war die Hölle los. Dar dieses Jahr
etwa sechsmal der Fall, davon fünfmal innerhalb eines Monats.
Ermüdungserscheinungen nicht erkennbar.
ich rede nicht von Grossstädten wie Düsseldorf oder Brüssel
oder München, Köln usw.
Was geschieht da ? Die Suburbanier hat Zeit diese Kaufregionen
(Grossstadt) aufzusuchen und läßte die eigenen Städte links
liegen. Es wird nicht zu einem Mehrumsatz insgesamt kommen
sondern er wird sie verlagern und zeitmässig verteilen.
auch in kleineren Städten gab es die verkaufsoffenen Sonntage und sie waren ein voller Erfolg. Vielleicht nicht in allen, aber in einigen, die ich kenne.
Das Geld wird effizienter ausgegeben. Einige Bereiche werden
verlieren (Tankstellen), einige werden gewinnen.
was ist daran effizienter ?
Ganz einfach: Es werden nicht mehr "zwangsweise" die höheren Preise der Tankstellen bezahlt. Das gesparte Geld wird anderweitig ausgegeben und sorgt damit für mehr Nachfrage. Die Gewinne der Tankstellen werden natürlich sinken, aber das kann ich verschmerzen.
Die Margen sind deshalb so schwach, weil in Deutschland ein
Preiskampf stattfindet, der einerseits in falschen
Kaufgewohnheiten begründet ist und andererseits in der
Vielzahl der Wettbewerber.
schön, gut für den Konsumenten. Aber was sind falsche
Kaufgewohnheiten ?
Preis vor Qualität zu setzen.
Und viele Wettbewerber zeigen doch, dass
man trotzdem Gewinne macht und dass was hier teilweise als
Argument
für die Freigabe gebracht wurde, deutet auf noch mehr hin.
Der Lebensmitteleinzelhandel macht seit Jahren aufgrund des Preiskampfes keine nennenswerten Gewinne mehr, einige der großen Unternehmen sogar dicke Verluste (die Karstadtfastpleite ist nur ein Beispiel).
Und als Argument für die Freigabe höhere Preise zu nehmen
wirst Du sicher nicht gemeint haben.
Doch, das meine ich. Ich sehe nicht den mikro- sondern den makroökonomischen Ansatz. Der Volkswirtschaft ist nicht damit gedient, daß Massenware aus zweifelhafter Herkunft mit minimalen Margen auf den Markt geworfen wird. Deutsche Produkte sind kaum noch konkurrenzfähig, weil niemand die Preise bezahlen will. Mit Wohlwollen sehe ich allerdings den Aufstieg der Biosupermärkte.
Insgesamt ist eine Marktbereinigung wünschenswert.
nein, sehe ich völlig anders. Es wird so kommen aber
wünschenswert sind immer viele Wettbewerber.
Siehe oben: Das falsche Kaufverhalten der Konsumenten und der (nicht zuletzt dadurch bedingte) Preiskampf der Ketten sorgt für einen ruinösen Wettbewerb, bei dem die Qualität zunehmend auf der Strecke bleibt.
Es müssen in absehbarer Zeit
einige Anbieter vom Markt verschwinden, damit die Preise
steigen und damit dann auch irgendwann wieder die Qualität.
:-) wenn das dass Ziel ist, werde ich gegen eine Öffnung
votieren. Aber so ist es nicht. Dass die Qualität bei weniger
Anbietern steigen wird ist ein Unsinn und hat mit
Marktwirtschaftlichen Prinzipien nichts zu tun und der
Wirtschafts wesensfremd.
Wenn Du das so siehst, kann ich da nichts machen. Um trotzdem ein Argument zu bringen: Bei weniger Konkurrenten steigen die Preise und damit die Möglichkeit, auch wieder qualitatv hochwertige Produkte an den Kunden zu bringen.
Auch das ist falsch. Von allen Discountern hat Aldi das
kleinste Sortimente und es gibt etliche Lieferanten, die
aufgrund der Einkaufspolitik von Aldi die Geschäftsbeziehung
in letzter Zeit aufgekündigt haben.
Kindergartengehampel. Kein Laden hat ein grösseres Angebot im
Lebenmittelsektor als Aldi oder Lidl und keiner schneidet in
Tests besser ab.
Die Tests kenne ich nicht und sie interessieren mich auch nicht.
Entgegen Deiner Behauptung gehört es sogar zum Aldi-Konzept, ein kleines Sortiment anzubieten. Zitat von der Aldi-Seite:
"Wir sparen bei allem, was Ware üblicherweise nur verteuert. Unsere Läden sind nicht zu groß. Unser Sortiment ist nicht zu breit, die Warenpräsentation nicht aufwendig."
Beide Aldis haben weniger als 1000 Produkte im Sortiment. Bei Tengelmann, Rewe, Spar usw. gibts teilweise die zehnfache Zahl. Bei Real, Eurospar, Kaufland usw. ist das Sortiment noch viel größer.
Das mit der Einkaufspolitik unterschreibe ich und man wird
diese Unternehmen nur noch mit Mühe lebend sehen oder bald
wieder bei Lidl...
Naja, ich kenne den Markt und die Unternehmen vermutlich ein klein wenig besser als Du und kann Dir versichern, daß noch kein größeres Unternehmen daran geshceitert ist, daß man Aldi, Lidl usw. nicht mehr beliefert.
Auch
wenn die Hersteller bei Aldi oft die mit einem großen Namen
sind, sind deren Produkte für Aldi und Kaufhof nicht unbedingt
die gleichen.
nicht ? ok, kann sein obwohl ich bezweifle, dass die
Produktion von immer verschiedenen Waren günstig verlaufen
kann.
Nein, es gibt dann zwei oder drei Produktionsstraßen bzw. Produkte. Eins für die/den Discounter, eine für das Markenprodukt. Warum auch nicht? Jedes Unternehmen bietet Produktvariationen an. Es müssen ja nicht gleich die zig Varianten von Ritter und Milka sein.
Waschmaschinen werden z.B. von ein - zwei Unternehmen
zusammengebaut, alles gleich nur die Schilder sind andere.
Nein, auch die verbauten Teile sind unterschiedlich, in verschiedener Hinsicht. Es gab in den 90ern weltweit bspw. nur eine Handvoll von Herstellern von Bildschirmröhren, die allerdings in verschiedenen Qualitätsstufen aus der Produktion kamen. Während no name-Anbieter dann die zweite und dritte Wahl nahmen, ging die erste Wahl an Sony und Eizo (als Beispiel genannt).
Auch bei der Weißen Ware gibt es Hersteller, die auf den gleichen Produktionsanlagen für verschiedene eigene Marken produzieren. In die einen kommen die Kugellager, die hundert Jahre halten, in die anderen der Schrott, der nach fünf Jahren auseinanderfällt.
Gruß,
Christian
Es gibt also was anderesx. Nennen wir es Spezialitäten.
http://www.gourmondo.de/category.jsp?country=Frankre...
hier z.B. findest Du Spezialität ... hin und wieder und hier kaufe ich sie.
hallo.
Auch an Sonntagen möchte man gerne Lebensmittel einkaufen und
sich nicht an langen Schlangenim Supermarkt anstellen müssen.
wer ist denn "man"? mir reicht's völlig, wenn ich am freitag für's wochenende einkaufe. und je nachdem, zu welcher zeit man einkauft, halten sich auch bei einem feiertag die schlangen in grenzen.
Sonntags mal zu Baden eine Erfrischung mitnehmen? Geht nur von
Tanksrtellen.
falsch. das geht auch, wenn man sich vor dem sonntag drauf einrichtet. und so verderblich sind erfrischungen nicht, daß sie sich nicht ein paar tage lang aufheben lassen.
Schon heute verkaufen Tankstellen neben Benzin
auch Eier, Brot Obst und Gemüse. DAS finde ich pervers.
allerdings.
Gewinner sind die Konsumenten.
auch falsch. ein geschäft geöffnet zu haben, kostet energie und arbeitszeit. jede stunde länger kostet entsprechend mehr.
meinst du, diese mehrkosten würden nicht auf die preise draufgeschlagen?
die konsumenten sind am ende also die verlierer.
kleinere, flexiblere 24hh-Shops, wie sie von Amerika oder
Japan bekannt sind, enstehen können.
ein kleiner einzelhändler wird sich's dreimal überlegen, ob es sich lohnt, sein geschäftchen 24 stunden offen zu halten, nur um VIELLEICHT früh um drei EINEM kunden EINE flasche cola verkaufen zu können - die nach wirtschaftlichen gesichtspunkten 20 euro kosten müßte.
außerdem muß man amis und japanern nicht alles nachmachen? unsere gesellschaft ist so schon krank genug.
gruß
michael
Hallo,
wer ist denn "man"? mir reicht's völlig, wenn ich am freitag
für's wochenende einkaufe. und je nachdem, zu welcher zeit man
einkauft, halten sich auch bei einem feiertag die schlangen in
grenzen.
Du bist offensichtlich mit "man" nicht gemeint. Gemeinzt sind diejenigen, die auch mal Sonntags oder aucht nachts einkaufen gehen wollen.
Sonntags mal zu Baden eine Erfrischung mitnehmen? Geht nur von
Tanksrtellen.
falsch. das geht auch, wenn man sich vor dem sonntag drauf
Was ist daran falsch? Erörtern wir dasmal. Da du behauptest, es wäre falsch, gibt es also eine Möglichkeit, Sonntags doie Getränke außer an Tankstellen zu kaufen. Bitte ein paar Möglichkeiten nennen.
einrichtet. und so verderblich sind erfrischungen nicht, daß
sie sich nicht ein paar tage lang aufheben lassen.
Natürlich kann man sich darauf einrichten. Man könnte auch nur Montags auf machen und den Rest der Woche geschlossen halten, denn man kann sich ja drauaf auch einrichten. Wer ist übrigens "man".
Aber die Frage ist ja, warum soll sich der Kunde auf den Verkäufer einstellen? Schon klar, in der Servicewüste Deutschland ist das normal ainakzeptabel. Verkäufer, die solch eine Einstellung haben, sollten tunlichst gemieden werden.
Gewinner sind die Konsumenten.
auch falsch. ein geschäft geöffnet zu haben, kostet energie
und arbeitszeit. jede stunde länger kostet entsprechend mehr.
Was hat der Konsument damit zu tun?
meinst du, diese mehrkosten würden nicht auf die preise
draufgeschlagen?
Wer behauptet das? Sind die Tanbkstellen etwa billiger als die Supermärkte? In jedem 24h-Shop auf diesem Planezten sind die Preise höher, als im Supermarkt. Diese Preise werden akzeptiert und auch gezahlt.
die konsumenten sind am ende also die verlierer.
In welcher Hinsicht? Sie bekommen ihre Ware und das rund um die Uhr. Sehen so Verlierer aus?
ein kleiner einzelhändler wird sich's dreimal überlegen, ob es
sich lohnt, sein geschäftchen 24 stunden offen zu halten, nur
um VIELLEICHT früh um drei EINEM kunden EINE flasche cola
verkaufen zu können - die nach wirtschaftlichen
gesichtspunkten 20 euro kosten müßte.
Dann macht er es nicht auf. Kein Problem. Ich frage mich immer wieder, warum es immer als MUSS angesehen wird?
außerdem muß man amis und japanern nicht alles nachmachen?
unsere gesellschaft ist so schon krank genug.
Dann macht man es den Belgiern nach. Dort gibt es auch 24h-Shops. Kein Problem, es geht alles. Und glaub mir, den Japaner geht es weit besser als den Deutschen.
Kein Mensch redet davon, dass das bekleidunggeschäft um 3.00 offen haben muss oder der Schreibwarenladen oder der Schuhladen. Es geht vor allem um Minisupermärkte, ähnliches, was die Tankstellen heute machen. Und wieviele Tankstellen haben gleich noch mal Einzelhändlern das geschäft verdorben?
Über die Hälfte der Bundesbürger ist gegen Ladenschlusszeiten. Wer sich so massiv dagegen wehrt, sind die Einzelhändler. Sie fürchten Umsatzeinbußen. Wie immer, wie bei jeder Reform. Es scheint so, als bräuchten wir in Deutschland dringend eine Marktbereinigung um uns so von den faulen Früchten der Wirtschaft zu befreien.
Und wenn man dann sowas liest, fasst man sich zurecht an den Kopf:
"Hessens Einzelhandelsverband plant ein Bündnis mit den Kirchen gegen die geplante Liberalisierung des Ladenschlusses"
Was ist am Sonntag so besonders, dass man krmapfhaft daran festhält? Ein christliches relikt aus uralter Zeit? Ist Staat und Kirche doch nicht getrennt?`Was ist daran so schlimm, wenn man Sonntags arbeitet und z.B. Montags oder Dienstags frei hat?
Hi,
wo liegt der grund dafür?
Hat keiner lust sonntags einkaufen zu gehen?
Der Grund liegt in den drei wichtigsten deutschen Betriebs- und auch Politikregeln:
1. Das haben wir schon immer so gemacht.
2. Das haben wir noch nie so gemacht.
3. Da könnte ja jeder kommen.
Da die gesamte Republik so verwaltet/betrieben wird, ist einsehbar, dass da nichts geändert werden darf/kann/sollte. Eigentlich hatte ich gedacht, dass die WM so eine Art Initialzündung für den Aufbruch Deutschlands in eine (maßvolle) Moderne bzw. in die EU-Realität sein könnte, habe mich aber leider getäuscht. Die Beharrungskräfte sind wohl doch zu groß. Deutschland und vor allem seine Politiker und Funktionäre sind flexibel wie Doppel-T-Träger und dynamisch wie eine Wanderdüne.
Zusammengefasst: es kotzt mich an.
Viele Grüße
WoDi
weil keiner dagegen ankaempft.