Tipps zu '50% der Deutschen würden Steuern hinterziehen'

Von: , Frage gestellt am Mi, 27. Okt 1999

habe ich soeben den Radionachrichten entnommen.
Die Steuern seien zu hoch, zu unübersichtlich und würdenm unsinnig ausgegeben.
Das hat wohl eine umfrage ergebn, die im Auftrag des Bundes der Steuerzahler gemacht wurde.
Ich frage mich, wo bleibt der Politker, der endlich einen radikalen Schnitt macht?

18 Antworten zu dieser Frage

            • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
              Re^2: och genossen

              der reiche = der ausbeuter der
              gesellschaft?

              man mag reich sein als unmoralisch
              betrachten können, aber ein verbrechen
              ist es nu wirklich nicht.
              DAS hat ja keiner behauptet, min Jong!

              Naja...zwischen reich und arm gibts halt doch einen Zusammenhang. Je mehr Arme eine Gesellschaft hat, desto unmoralischer muss zwangsläufig reich sein sein.

              Sigi

            • Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
              Re^3: och genossen

              Naja...zwischen reich und arm gibts halt
              doch einen Zusammenhang. Je mehr Arme
              eine Gesellschaft hat, desto
              unmoralischer muss zwangsläufig reich
              sein sein.

              Sigi
              Hi roter Bruder :-),
              ich weiss nicht so recht - ich gönne ja jedem seine Milliönchen - ich habe nur ein Problem damit, wenn - wie zur Zeit - von Staats wegen die "normale" arbeitende Klasse mehr und mehr auf's Schamloseste ausgeplündert wird, während die gleichen Herrne sich völlig ungeniert mit warmen Worten die Taschen vollstopfen, während sie unsere Gelder genauso ungeniert mit vollen Händen aus dem Fenster werfen...und dann auch noch plärren, daß die von ihnen geplünderten Kassen leer seien...

              Grüssle

              Hugin

            • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
              Re^6: ...und das mit Recht!!!

              Hi Sigi ! Mir gehts eigentlich darum, diese
              Entsolidarisierung mal anzusprechen. Sie
              ist eine Folge der ständigen Behauptung,
              wir hätten kein Geld.
              Sehe ich auch so. Solidarität wird mittlerweile nur noch einseitig gefordert, nämlich von "Reich" nach "Arm". Wir ergehen uns nur noch in Sozialneid. Tatsache ist, dass
              dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
              weil seit Jahren das Volksvermögen von
              unten nach oben umverteilt wird.
              Das hältst Du für eine Tatsache ?
              Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein sog. "Besserverdienender" und daher steuerliches Freiwild, nur weil jemand mit dem halben Einkommen es als sein staatsbürgerliches Recht empfindet, ein EFH und einen BMW zu besitzen.
              Die wirklich gut verdienenden Leute gehen ins Auslland oder in die Politik. In beiden Fällen entfallen hier Steuerzahlungen.

              Ist das gerecht ? Auf der
              Strecke bleiben dann die sozial
              Schwachen,
              denen geht es hier im europäischen Vergleich mehr als gut. Es kann eben nicht alles umverteilt werden, denn Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar abgedroschen aber deshalb nicht minder wahr). und letzten Endes
              wahrscheinlich auch viele von diesen
              Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
              sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
              viele von ihnen werden ihren Egotrip
              nicht bis ins hohe Alter durchhalten
              können und sind dann froh, wenn die junge
              Generation nicht den gleichen Mist macht
              wie sie heute.
              Das sehe ich anders. Gerade das Abschieben der probleme und Hoffnungen auf die jeweils nächste Generation hat uns all die Probleme beschert, unter denen heute alle zu leiden haben.
              Die junge Generation wird sich noch mehr als die mittlere damit beschäftigen, Ihre persönlichen Dinge ins Lot zu bringen. Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem ungerechten (für die Arbeitenden !!) Steuer- und Rentensystem verpflichtet, sondern sich selbst und seiner Familie. Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
              könnten durchaus funktionieren, wenn die
              die viel haben auch viel einzahlen.
              Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
              mehr stimmen.
              Das stimmt. Aber m.E. diametral entgegengesetzt.
              Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit ist es bereits. Wenn die Steuern für vermögende nicht gesenkt werden, leben die bald woanders und hier gibt es nichts mehr umzuverteilen.
              Wer weniger tut, hat eben auch weniger. Da sehe ich kein Problem.
              Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um die Kreation einer Ellenbogengesellschaft, sondern um eine wirklich gerechte Verteilung der Lasten. Immer nur nach der Schröpfung der sog. "Reichen" zu schreien, ist perfide. Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
              leicht gemacht.
              Das stimmt. Aber in einem fairen System will gar keiner flüchten. Wäre das nicht die bessere Lösung ? Sozialmissbrauch, mit dem
              sich soweit ich weiss noch keiner eine
              goldene Nase verdient hat, gilt als
              schwerstkriminell, während
              Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
              Kavaliersdelikt ist.
              Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst verfolgt. Und die sog. "Goldene Nase" gibt es in vielen Fällen.

              Gruß,

              Mathias

            • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
              Sozialneid ??

              Hi Sigi ! Mir gehts eigentlich darum, diese
              Entsolidarisierung mal anzusprechen. Sie
              ist eine Folge der ständigen Behauptung,
              wir hätten kein Geld.
              Sehe ich auch so. Solidarität wird
              mittlerweile nur noch einseitig
              gefordert, nämlich von "Reich" nach
              "Arm". Wir ergehen uns nur noch in
              Sozialneid.
              Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass Solidarität von den Reichen gefordert wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im Gegensatz zu den unteren sozialen Schichten, denen in den letzen Jahren immer mehr gekürzt wurde.
              Das Schlagwort vom Sozialneid zieht nicht, denn ihm steht die Sozialgier gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid in D um Klassen. Tatsache ist, dass
              dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
              weil seit Jahren das Volksvermögen von
              unten nach oben umverteilt wird.
              Das hältst Du für eine Tatsache ?
              Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
              bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
              sog. "Besserverdienender" und daher
              steuerliches Freiwild, nur weil jemand
              mit dem halben Einkommen es als sein
              staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
              EFH und einen BMW zu besitzen.
              Das klingt schwer nach Stammtischparole. Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
              ins Auslland oder in die Politik. In
              beiden Fällen entfallen hier
              Steuerzahlungen.

              Ist das gerecht ?
              Nein, aber genau die meine ich ja und nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du angesprochen hast. Auf der
              Strecke bleiben dann die sozial
              Schwachen,
              denen geht es hier im europäischen
              Vergleich mehr als gut. Es kann eben
              nicht alles umverteilt werden, denn
              Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
              abgedroschen aber deshalb nicht minder
              wahr).
              Abgedroschen und auch nicht immer richtig! Woran wird Leistung gemessen ?? An der Zeit die einer arbeitet ? Am Umsatz ?
              Leistet der Vorstandschef von Chrysler das zigfache des Vorstandes von Daimler ? Die Kohle kriegt er immerhin dafür.
              Ich bin zwar völlig unchristlich, aber weils so gut passt: Hat Mutter Theresa soviel weniger geleistet wie Jürgen Schremp ?
              Sag erst mal wie Leistung definiert ist, dann kann man drüber reden, ob sich diese Art von Leistung lohnen soll. und letzten Endes
              wahrscheinlich auch viele von diesen
              Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
              sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
              viele von ihnen werden ihren Egotrip
              nicht bis ins hohe Alter durchhalten
              können und sind dann froh, wenn die junge
              Generation nicht den gleichen Mist macht
              wie sie heute.
              Das sehe ich anders. Gerade das
              Abschieben der probleme und Hoffnungen
              auf die jeweils nächste Generation hat
              uns all die Probleme beschert, unter
              denen heute alle zu leiden haben.
              Die junge Generation wird sich noch mehr
              als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
              persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
              Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
              ungerechten (für die Arbeitenden !!)
              Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
              sondern sich selbst und seiner Familie.
              Na klar, es bleibt ihr auch nichts anderes übrig, weil die Sozialsysteme politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH gewollt ruiniert werden.
              Das sagt aber überhaupt nichts über die Qualität dieser Systeme als solches aus. Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
              könnten durchaus funktionieren, wenn die
              die viel haben auch viel einzahlen.
              Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
              mehr stimmen.
              Das stimmt. Aber m.E. diametral
              entgegengesetzt.
              Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
              ist es bereits. Wenn die Steuern für
              vermögende nicht gesenkt werden, leben
              die bald woanders und hier gibt es nichts
              mehr umzuverteilen.
              So ? Warum ziehen die "Reichen" dann nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da wären ihre gering versteuerten Einkünfte am allermeisten wert.
              Es gehört eben mehr zur Lebensqualität, als nur die quantitative Höhe des Einkommens. Glaubst du wirklich ein Michael Schumacher hätte es wirklich nötig D zu verlassen, damit von seinen geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70 Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben ? Auch 50 Mio kann er in D nicht ausgeben.

              Sozialgier ? Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
              Da sehe ich kein Problem.
              Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
              die Kreation einer
              Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
              wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
              Immer nur nach der Schröpfung der sog.
              "Reichen" zu schreien, ist perfide.
              Natürlich soll der, der weniger tut auch weniger haben. Aber die Möglichkeiten sollten dann schon vorhanden sein, was zu tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim Besten Willen nicht mehr davon reden, das jeder seines Glückes Schmied ist. Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
              leicht gemacht.
              Das stimmt. Aber in einem fairen System
              will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
              die bessere Lösung ?
              Na klar, aber wie unsere Diskussion unschwer zeigt scheint der Begriff "fair" unterschiedlich deutbar zu sein.
              Fair wäre für mich zB die Arbeit besser zu verteilen. Grossunternehmen stärker an der Steuerlast zu beteiligen.... Sozialmissbrauch, mit dem
              sich soweit ich weiss noch keiner eine
              goldene Nase verdient hat, gilt als
              schwerstkriminell, während
              Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
              Kavaliersdelikt ist.
              Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
              verfolgt. Und die sog. "Goldene Nase"
              gibt es in vielen Fällen.
              Solche Fälle müsstest du mir wirklich nennen. Ich kenne keine, bei denen die erschwindelte Summe über den vier- oder fünfstelligen Bereich gestiegen wäre

              Sigi

            • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
              Re: Sozialneid ??

              Hi Sigi ! Sehe ich auch so. Solidarität wird
              mittlerweile nur noch einseitig
              gefordert, nämlich von "Reich" nach
              "Arm". Wir ergehen uns nur noch in
              Sozialneid.
              Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass
              Solidarität von den Reichen gefordert
              wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im
              Gegensatz zu den unteren sozialen
              Schichten, denen in den letzen Jahren
              immer mehr gekürzt wurde.
              Das Schlagwort vom Sozialneid zieht
              nicht, denn ihm steht die Sozialgier
              gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid
              in D um Klassen.
              Das kommt auf den Standpunkt an. Wenn man das gesamte Steuersystem betrachtet, wurde nennenswert nur bei den vermögenderen Leuten erhöht:
              - höhere MWSt, da diese Leute auch mehr konsumieren
              - höhere Grundsteuern
              - höhere Gewerbesteuern (hier muß der Staat unbedingt eine Obergrenze setzen, denn die Länderfürsten schnappen da teilweise über)
              - Vermögenssteuer (noch gar nicht so lange abgeschafft und bald wieder da)

              u.s.w.

              Das halte ich für ungerecht. Tatsache ist, dass
              dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
              weil seit Jahren das Volksvermögen von
              unten nach oben umverteilt wird.
              Das hältst Du für eine Tatsache ?
              Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
              bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
              sog. "Besserverdienender" und daher
              steuerliches Freiwild, nur weil jemand
              mit dem halben Einkommen es als sein
              staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
              EFH und einen BMW zu besitzen.
              Das klingt schwer nach Stammtischparole.
              Yep !
              Und da stehe ich in diesem Fall absolut zu. Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
              ins Auslland oder in die Politik. In
              beiden Fällen entfallen hier
              Steuerzahlungen.

              Ist das gerecht ?
              Nein, aber genau die meine ich ja und
              nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du
              angesprochen hast.
              Dann nenne doch mal konkrete Zahlen, ab welcher Summe Du jemanden als "schröpfenswert" erachtest. Auf der
              Strecke bleiben dann die sozial
              Schwachen,
              denen geht es hier im europäischen
              Vergleich mehr als gut. Es kann eben
              nicht alles umverteilt werden, denn
              Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
              abgedroschen aber deshalb nicht minder
              wahr).
              Abgedroschen und auch nicht immer
              richtig! Woran wird Leistung gemessen ??
              An der Zeit die einer arbeitet ? Am
              Umsatz ?
              Leistet der Vorstandschef von Chrysler
              das zigfache des Vorstandes von Daimler ?
              Die Kohle kriegt er immerhin dafür.
              Der wird in den USA bezahlt, wo derartige Summen absolut üblich sind. Würde man ihm das nicht bezahlen, wäre er morgen bei Ford. Ich bin zwar völlig unchristlich, aber
              weils so gut passt: Hat Mutter Theresa
              soviel weniger geleistet wie Jürgen
              Schremp ?
              Die wollte kein geld. Sie hätte es haben können. Memoiren zu verkaufen hätte für drei Leben gereicht. Sag erst mal wie Leistung definiert ist,
              dann kann man drüber reden, ob sich diese
              Art von Leistung lohnen soll.
              Jemand leistet etwas, sobald er Verantwortung übernimmt und ein überdurchschnittliches Arbeitspensum mit hohen Entscheidungsbefugnissen absolviert.
              jemand leistet etwas, wenn er zukunftsweisende und zukunftssichernde Ideen in sein Unternehmen einbringt und eine leitende Position mit allen Pflichten gegenüber den unterstellten Mitarbeitern wirklich ausfüllt.

              Diese Leute tun mehr, tragen mehr Verantwortung, also werden sie eben auch besser bezahlt.

              Der Typ, der am Presslufthammer steht, arbeitet bestimmt auch viel und hart, nur trägt er die Verantwortung für sich selbst und höchstens noch für eine familie. Er ist kein Visionär, kein Lenker, der sich auch nachts noch Gedanken um das Weiterlaufen der Firma machen muß.

              Daher verdienen solche Leute mehr und haben es nicht verdient, schamlos abkassiert zu werden, um ein marodes System mit x Sozialbetrügern zu finanzieren. und letzten Endes
              wahrscheinlich auch viele von diesen
              Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
              sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
              viele von ihnen werden ihren Egotrip
              nicht bis ins hohe Alter durchhalten
              können und sind dann froh, wenn die junge
              Generation nicht den gleichen Mist macht
              wie sie heute.
              Das sehe ich anders. Gerade das
              Abschieben der probleme und Hoffnungen
              auf die jeweils nächste Generation hat
              uns all die Probleme beschert, unter
              denen heute alle zu leiden haben.
              Die junge Generation wird sich noch mehr
              als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
              persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
              Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
              ungerechten (für die Arbeitenden !!)
              Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
              sondern sich selbst und seiner Familie.
              Na klar, es bleibt ihr auch nichts
              anderes übrig, weil die Sozialsysteme
              politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH
              gewollt ruiniert werden.
              Das sagt aber überhaupt nichts über die
              Qualität dieser Systeme als solches aus.
              Nein, aber ändern wird das wohl niemand mehr. Wie gesagt: jeder schiebt es auf die nächste Generation, nur die ist nicht mehr da, um Sozialschmarotzer und fette faule Vorruheständler zu finanzieren.
              Ich jedenfalls verdiene mein Geld ab 04/2000 in den USA.
              Und jeder fette, benzfahrende Rentner hier kann mich mal !

              Sorry, aber das musste raus. Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
              könnten durchaus funktionieren, wenn die
              die viel haben auch viel einzahlen.
              Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
              mehr stimmen.
              Das stimmt. Aber m.E. diametral
              entgegengesetzt.
              Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
              ist es bereits. Wenn die Steuern für
              vermögende nicht gesenkt werden, leben
              die bald woanders und hier gibt es nichts
              mehr umzuverteilen.
              So ? Warum ziehen die "Reichen" dann
              nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da
              wären ihre gering versteuerten Einkünfte
              am allermeisten wert.
              Sie ziehen nach Spanien, in die USA oder nach Canada. Es gehört eben mehr zur Lebensqualität,
              als nur die quantitative Höhe des
              Einkommens. Glaubst du wirklich ein
              Michael Schumacher hätte es wirklich
              nötig D zu verlassen, damit von seinen
              geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70
              Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben
              ? Auch 50 Mio kann er in D nicht
              ausgeben.
              Trotzdem zahlt er seine Steuern in der Schweiz...

              Der hat völlig Recht !
              Sozialgier ? Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
              Da sehe ich kein Problem.
              Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
              die Kreation einer
              Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
              wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
              Immer nur nach der Schröpfung der sog.
              "Reichen" zu schreien, ist perfide.
              Natürlich soll der, der weniger tut auch
              weniger haben. Aber die Möglichkeiten
              sollten dann schon vorhanden sein, was zu
              tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim
              Besten Willen nicht mehr davon reden, das
              jeder seines Glückes Schmied ist.
              Genau wegen unseres unbezahlbaren Sozialsystems haben wir die überhaupt !

              Wer kann es sich denn noch leisten, in Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen ?

              Bei den horrenden Lohnnebenkosten (Arbeitgeberanteil) hier, und das noch mit der Option auf mehr lt. DGB, wird sich jeder ausländische Investor dreimal überlegen, ob die vielgepriesene deutsche Ausbildung das wirklich wert ist. Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
              leicht gemacht.
              Das stimmt. Aber in einem fairen System
              will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
              die bessere Lösung ?
              Na klar, aber wie unsere Diskussion
              unschwer zeigt scheint der Begriff "fair"
              unterschiedlich deutbar zu sein.
              Fair wäre für mich zB die Arbeit besser
              zu verteilen. Grossunternehmen stärker an
              der Steuerlast zu beteiligen....
              Sehr gut !

              Großunternehmen ! Endlich mal nicht die Wirtschaft insgesamt verpönt !

              Siemens zahlt weniger Steuern, als die Firma Subventionen erhält. Das ist falsch und da gebe ich Dir recht ! Sozialmissbrauch, mit dem
              sich soweit ich weiss noch keiner eine
              goldene Nase verdient hat, gilt als
              schwerstkriminell, während
              Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
              Kavaliersdelikt ist.
              Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
              verfolgt. Und die sog. "Goldene Nase"
              gibt es in vielen Fällen.
              Solche Fälle müsstest du mir wirklich
              nennen. Ich kenne keine, bei denen die
              erschwindelte Summe über den vier- oder
              fünfstelligen Bereich gestiegen wäre
              Nachher, muß mal wieder was tun...

              Bis dann,

              Mathias

            • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
              Re^2: Sozialneid ??

              Hi Sigi ! Sehe ich auch so. Solidarität wird
              mittlerweile nur noch einseitig
              gefordert, nämlich von "Reich" nach
              "Arm". Wir ergehen uns nur noch in
              Sozialneid.
              Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass
              Solidarität von den Reichen gefordert
              wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im
              Gegensatz zu den unteren sozialen
              Schichten, denen in den letzen Jahren
              immer mehr gekürzt wurde.
              Das Schlagwort vom Sozialneid zieht
              nicht, denn ihm steht die Sozialgier
              gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid
              in D um Klassen.
              Das kommt auf den Standpunkt an. Wenn man
              das gesamte Steuersystem betrachtet,
              wurde nennenswert nur bei den
              vermögenderen Leuten erhöht:
              - höhere MWSt, da diese Leute auch mehr
              konsumieren
              also bitte! Schliesslich wird niemand zum Konsum gezwungen !
              Das Argument gilt eher andersrum: Die Bezieher von niedrigen Einkommen sind alleine für den Lebenserhalt gezwungen einen wesentlich grösseren Prozentsatz ihres Einkommens als die Grossverdiener zu verkonsumieren. So gesehen ist die Konsumquote und damit die Steuerquote bei den Niedrigverdienern erheblich grösser ! - höhere Grundsteuern
              - höhere Gewerbesteuern (hier muß der
              Staat unbedingt eine Obergrenze setzen,
              denn die Länderfürsten schnappen da
              teilweise über)
              - Vermögenssteuer (noch gar nicht so
              lange abgeschafft und bald wieder da)
              ???? Du rechnest als Belastung, was gar nicht mehr existiert, nur weil es evtl. wieder eingeführt werden könnte ??
              u.s.w.

              Das halte ich für ungerecht. Tatsache ist, dass
              dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
              weil seit Jahren das Volksvermögen von
              unten nach oben umverteilt wird.
              Das hältst Du für eine Tatsache ?
              Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
              bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
              sog. "Besserverdienender" und daher
              steuerliches Freiwild, nur weil jemand
              mit dem halben Einkommen es als sein
              staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
              EFH und einen BMW zu besitzen.
              Das klingt schwer nach Stammtischparole.
              Yep !
              Und da stehe ich in diesem Fall absolut
              zu. Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
              ins Auslland oder in die Politik. In
              beiden Fällen entfallen hier
              Steuerzahlungen.

              Ist das gerecht ?
              Nein, aber genau die meine ich ja und
              nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du
              angesprochen hast.
              Dann nenne doch mal konkrete Zahlen, ab
              welcher Summe Du jemanden als
              "schröpfenswert" erachtest.
              Zahlen zu nennen wäre wohl etwas vermessen. Ich meine eigentlich gar nicht die "Einzelpersonen" im Besonderen, sondern hauptsächlich Unternehmen. Auf der
              Strecke bleiben dann die sozial
              Schwachen,
              denen geht es hier im europäischen
              Vergleich mehr als gut. Es kann eben
              nicht alles umverteilt werden, denn
              Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
              abgedroschen aber deshalb nicht minder
              wahr).
              Abgedroschen und auch nicht immer
              richtig! Woran wird Leistung gemessen ??
              An der Zeit die einer arbeitet ? Am
              Umsatz ?
              Leistet der Vorstandschef von Chrysler
              das zigfache des Vorstandes von Daimler ?
              Die Kohle kriegt er immerhin dafür.
              Der wird in den USA bezahlt, wo derartige
              Summen absolut üblich sind. Würde man ihm
              das nicht bezahlen, wäre er morgen bei
              Ford.
              Du weichst der Frage aus! Ich wollte wissen, ob der den auch das zigfache von dem leistet, was der Schremp leistet. Die Behauptung Leistung müsse sich wieder lohnen stammt von dir. Allerdings beweist das, dass Leistung und die Bezahlung dafür offensichtlich relativ sind, denn sonst könnte es diesen Unterschied nicht geben. Schliesslich leiten die beiden den gleichen Konzern. Ich bin zwar völlig unchristlich, aber
              weils so gut passt: Hat Mutter Theresa
              soviel weniger geleistet wie Jürgen
              Schremp ?
              Die wollte kein geld. Sie hätte es haben
              können. Memoiren zu verkaufen hätte für
              drei Leben gereicht.
              Woher weisst du das ?? Ich habe nie gehört, dass Mutter Theresa für indische Kinderheime kein Geld genommen hätte. Ausserdem hast du nicht auf die Frage geantwortet: Hat Mutter Theresa weniger geleistet als Jürgen Schremp ?? Sag erst mal wie Leistung definiert ist,
              dann kann man drüber reden, ob sich diese
              Art von Leistung lohnen soll.
              Jemand leistet etwas, sobald er
              Verantwortung übernimmt und ein
              überdurchschnittliches Arbeitspensum mit
              hohen Entscheidungsbefugnissen
              absolviert.
              jemand leistet etwas, wenn er
              zukunftsweisende und zukunftssichernde
              Ideen in sein Unternehmen einbringt und
              eine leitende Position mit allen
              Pflichten gegenüber den unterstellten
              Mitarbeitern wirklich ausfüllt.

              Diese Leute tun mehr, tragen mehr
              Verantwortung, also werden sie eben auch
              besser bezahlt.

              Der Typ, der am Presslufthammer steht,
              arbeitet bestimmt auch viel und hart, nur
              trägt er die Verantwortung für sich
              selbst und höchstens noch für eine
              familie. Er ist kein Visionär, kein
              Lenker, der sich auch nachts noch
              Gedanken um das Weiterlaufen der Firma
              machen muß.

              Daher verdienen solche Leute mehr und
              haben es nicht verdient, schamlos
              abkassiert zu werden, um ein marodes
              System mit x Sozialbetrügern zu
              finanzieren.
              Halt halt halt, jetzt ergehst du dich noch mehr in Stammtischparolen.
              Deine Beschreibung passt auch auf jeden Politiker, verdienen die also zuwenig ?
              Die Art Leistung, die du beschreibst ist zudem abhängig von den Fähigkeiten. Du spricht Leuten mit niedriger Intelligenz oder auch nur mit schlechter Ausbildung die leistungsfähigkeit ab. Das ist ja wohl kompletter Nonsens! Da fällt mir doch gleich wieder Mutter Theresa ein: Sie passt in keinster Weise in deine Kriterien, hat sie also nichts geleistet ? und letzten Endes
              wahrscheinlich auch viele von diesen
              Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
              sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
              viele von ihnen werden ihren Egotrip
              nicht bis ins hohe Alter durchhalten
              können und sind dann froh, wenn die junge
              Generation nicht den gleichen Mist macht
              wie sie heute.
              Das sehe ich anders. Gerade das
              Abschieben der probleme und Hoffnungen
              auf die jeweils nächste Generation hat
              uns all die Probleme beschert, unter
              denen heute alle zu leiden haben.
              Die junge Generation wird sich noch mehr
              als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
              persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
              Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
              ungerechten (für die Arbeitenden !!)
              Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
              sondern sich selbst und seiner Familie.
              Na klar, es bleibt ihr auch nichts
              anderes übrig, weil die Sozialsysteme
              politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH
              gewollt ruiniert werden.
              Das sagt aber überhaupt nichts über die
              Qualität dieser Systeme als solches aus.
              Nein, aber ändern wird das wohl niemand
              mehr. Wie gesagt: jeder schiebt es auf
              die nächste Generation, nur die ist nicht
              mehr da, um Sozialschmarotzer und fette
              faule Vorruheständler zu finanzieren.
              Ich jedenfalls verdiene mein Geld ab
              04/2000 in den USA.
              Und jeder fette, benzfahrende Rentner
              hier kann mich mal !

              Sorry, aber das musste raus.
              Armer Reicher ! Ich hoffe du hältst dem rauen amerikanischen Wind stand bis ins Alter. Solltest du allerdings scheitern und im Alter zurückkommen um bei uns Sozialhilfe zu kassieren.....dann darf ich dich schon als Sozialschmarotzer bezeichnen, oder ? Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
              könnten durchaus funktionieren, wenn die
              die viel haben auch viel einzahlen.
              Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
              mehr stimmen.
              Das stimmt. Aber m.E. diametral
              entgegengesetzt.
              Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
              ist es bereits. Wenn die Steuern für
              vermögende nicht gesenkt werden, leben
              die bald woanders und hier gibt es nichts
              mehr umzuverteilen.
              So ? Warum ziehen die "Reichen" dann
              nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da
              wären ihre gering versteuerten Einkünfte
              am allermeisten wert.
              Sie ziehen nach Spanien, in die USA oder
              nach Canada. Es gehört eben mehr zur Lebensqualität,
              als nur die quantitative Höhe des
              Einkommens. Glaubst du wirklich ein
              Michael Schumacher hätte es wirklich
              nötig D zu verlassen, damit von seinen
              geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70
              Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben
              ? Auch 50 Mio kann er in D nicht
              ausgeben.
              Trotzdem zahlt er seine Steuern in der
              Schweiz...
              Du weichst schon wieder aus! Wer es bei einem Einkommen von 100 Mio jährlich nötig hat 10 oder 20 Mio Steuern zu sparen und deshalb seine Heimat verlässt ist für mich ein gieriger Kleingeist.
              Nötig hätte er es wohl nicht, also kann es nur die Gier sein.
              Der hat völlig Recht !
              Sozialgier ? Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
              Da sehe ich kein Problem.
              Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
              die Kreation einer
              Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
              wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
              Immer nur nach der Schröpfung der sog.
              "Reichen" zu schreien, ist perfide.
              Natürlich soll der, der weniger tut auch
              weniger haben. Aber die Möglichkeiten
              sollten dann schon vorhanden sein, was zu
              tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim
              Besten Willen nicht mehr davon reden, das
              jeder seines Glückes Schmied ist.
              Genau wegen unseres unbezahlbaren
              Sozialsystems haben wir die überhaupt !

              Wer kann es sich denn noch leisten, in
              Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen ?

              Bei den horrenden Lohnnebenkosten
              (Arbeitgeberanteil) hier, und das noch
              mit der Option auf mehr lt. DGB, wird
              sich jeder ausländische Investor dreimal
              überlegen, ob die vielgepriesene deutsche
              Ausbildung das wirklich wert ist. Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
              leicht gemacht.
              Das stimmt. Aber in einem fairen System
              will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
              die bessere Lösung ?
              Na klar, aber wie unsere Diskussion
              unschwer zeigt scheint der Begriff "fair"
              unterschiedlich deutbar zu sein.
              Fair wäre für mich zB die Arbeit besser
              zu verteilen. Grossunternehmen stärker an
              der Steuerlast zu beteiligen....
              Sehr gut !

              Großunternehmen ! Endlich mal nicht die
              Wirtschaft insgesamt verpönt !

              Siemens zahlt weniger Steuern, als die
              Firma Subventionen erhält. Das ist falsch
              und da gebe ich Dir recht !
              Gut, dass du Siemens als Beispiel nennst: Glaubst du allen Ernstes, die könnten es sich nicht leisten, neue Arbeitsplätze zu schaffen ? Wegen der Tarifverträge, die die Arbeitgeber selber mit abgeschlossen haben? Oft wird vergessen, dass Tarifverträge in beiderseitigem Einvernehmen entstehen. Und die Lohnnebenkosten hat wohl die Kohlregierung erhöht. Sozialmissbrauch, mit dem
              sich soweit ich weiss noch keiner eine
              goldene Nase verdient hat, gilt als
              schwerstkriminell, während
              Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
              Kavaliersdelikt ist.
              Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
              verfolgt. Und die sog. "Goldene Nase"
              gibt es in vielen Fällen.
              Solche Fälle müsstest du mir wirklich
              nennen. Ich kenne keine, bei denen die
              erschwindelte Summe über den vier- oder
              fünfstelligen Bereich gestiegen wäre
              Nachher, muß mal wieder was tun...
              Jajaj,....ich auch

              Ciao Sigi

            • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
              Re^3: Sozialneid ??

              Hi Sigi ! Sehe ich auch so. Solidarität wird
              mittlerweile nur noch einseitig
              gefordert, nämlich von "Reich" nach
              "Arm". Wir ergehen uns nur noch in
              Sozialneid.
              Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass
              Solidarität von den Reichen gefordert
              wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im
              Gegensatz zu den unteren sozialen
              Schichten, denen in den letzen Jahren
              immer mehr gekürzt wurde.
              Das Schlagwort vom Sozialneid zieht
              nicht, denn ihm steht die Sozialgier
              gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid
              in D um Klassen.
              Das kommt auf den Standpunkt an. Wenn man
              das gesamte Steuersystem betrachtet,
              wurde nennenswert nur bei den
              vermögenderen Leuten erhöht:
              - höhere MWSt, da diese Leute auch mehr
              konsumieren
              also bitte! Schliesslich wird niemand zum
              Konsum gezwungen !
              Das Argument gilt eher andersrum: Die
              Bezieher von niedrigen Einkommen sind
              alleine für den Lebenserhalt gezwungen
              einen wesentlich grösseren Prozentsatz
              ihres Einkommens als die Grossverdiener
              zu verkonsumieren. So gesehen ist die
              Konsumquote und damit die Steuerquote bei
              den Niedrigverdienern erheblich grösser !
              Wie gesagt: es kommt auf den Standpunkt an.
              Die Gruppe der sog. "Ultra-Consumer" setzt sich ausschließlich aus "Besserverdienern" zwischen 30 und 40 Jahren zusammen.
              Das sind die Leute, die richtig Steuern abdrücken und dazu noch satt Geld ausgeben. - höhere Grundsteuern
              - höhere Gewerbesteuern (hier muß der
              Staat unbedingt eine Obergrenze setzen,
              denn die Länderfürsten schnappen da
              teilweise über)
              - Vermögenssteuer (noch gar nicht so
              lange abgeschafft und bald wieder da)
              ???? Du rechnest als Belastung, was gar
              nicht mehr existiert, nur weil es evtl.
              wieder eingeführt werden könnte ??
              O.K. Vergiss den Punkt. Aber ich sagte, dass die Abschaffung noch gar nicht so lange her ist.
              u.s.w.

              Das halte ich für ungerecht. Tatsache ist, dass
              dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
              weil seit Jahren das Volksvermögen von
              unten nach oben umverteilt wird.
              Das hältst Du für eine Tatsache ?
              Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
              bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
              sog. "Besserverdienender" und daher
              steuerliches Freiwild, nur weil jemand
              mit dem halben Einkommen es als sein
              staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
              EFH und einen BMW zu besitzen.
              Das klingt schwer nach Stammtischparole.
              Yep !
              Und da stehe ich in diesem Fall absolut
              zu. Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
              ins Auslland oder in die Politik. In
              beiden Fällen entfallen hier
              Steuerzahlungen.

              Ist das gerecht ?
              Nein, aber genau die meine ich ja und
              nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du
              angesprochen hast.
              Dann nenne doch mal konkrete Zahlen, ab
              welcher Summe Du jemanden als
              "schröpfenswert" erachtest.
              Zahlen zu nennen wäre wohl etwas
              vermessen. Ich meine eigentlich gar nicht
              die "Einzelpersonen" im Besonderen,
              sondern hauptsächlich Unternehmen.
              Aha. Nun sind wir zwar abgedriftet, der Punkt ist aber auch interessant.
              Leider hast Du Dich verleiten lassen, alle Unternehmen in einen Topf zu werfen. Schade, weiter unten dachte ich, Du hättest es kapiert.
              Wer hier die Steuerschweinereien dreht und Holdings im Ausland aufmacht, wobei er hier noch Subventionen kassiert, ist die Großindustrie.
              Das Land wird aber nicht von diesen Leuten gefüttert, sondern vom Mittelstand. Und der kann sich solche Eskapaden gar nicht leisten. Vielmehr bezahlen fast alle Mittelständler in D brav Ihre 53% Steuern (insgesamt) und krebseb deswegen aufgrund von Kapitalmangel jahrzehntelang auf einer Stufe herum, während die Großindustrie nichts besseres zu tun hat, als die gesparten Steuern schleunigst ins Ausland zu transferieren.
              Das ist ein Problem und wenn Du es so gemeint hast, pflichte ich Dir bei. Auf der
              Strecke bleiben dann die sozial
              Schwachen,
              denen geht es hier im europäischen
              Vergleich mehr als gut. Es kann eben
              nicht alles umverteilt werden, denn
              Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
              abgedroschen aber deshalb nicht minder
              wahr).
              Abgedroschen und auch nicht immer
              richtig! Woran wird Leistung gemessen ??
              An der Zeit die einer arbeitet ? Am
              Umsatz ?
              Leistet der Vorstandschef von Chrysler
              das zigfache des Vorstandes von Daimler ?
              Die Kohle kriegt er immerhin dafür.
              Der wird in den USA bezahlt, wo derartige
              Summen absolut üblich sind. Würde man ihm
              das nicht bezahlen, wäre er morgen bei
              Ford.
              Du weichst der Frage aus! Ich wollte
              wissen, ob der den auch das zigfache von
              dem leistet, was der Schremp leistet. Die
              Behauptung Leistung müsse sich wieder
              lohnen stammt von dir. Allerdings beweist
              das, dass Leistung und die Bezahlung
              dafür offensichtlich relativ sind, denn
              sonst könnte es diesen Unterschied nicht
              geben. Schliesslich leiten die beiden den
              gleichen Konzern.
              Sprechen wir nun von Deutschland oder von globalen Gehaltsvergleichen ? Ich bin zwar völlig unchristlich, aber
              weils so gut passt: Hat Mutter Theresa
              soviel weniger geleistet wie Jürgen
              Schremp ?
              Die wollte kein geld. Sie hätte es haben
              können. Memoiren zu verkaufen hätte für
              drei Leben gereicht.
              Woher weisst du das ?? Ich habe nie
              gehört, dass Mutter Theresa für indische
              Kinderheime kein Geld genommen hätte.
              Ausserdem hast du nicht auf die Frage
              geantwortet: Hat Mutter Theresa weniger
              geleistet als Jürgen Schremp ??
              Sie hatte etwas anderes geleistet. Nur eben nicht in der Wirtschaft.
              Sie hat sich, kaltschnäuzig ökonomisch gesehen, den Luxus geleistet, anderen zu helfen.
              Natürlich sehe ich das nicht so, nur ist ihre Leistung eben schwer messbar, da sie "nur" für das Unternehmen Menschheit erbracht wurde. Sag erst mal wie Leistung definiert ist,
              dann kann man drüber reden, ob sich diese
              Art von Leistung lohnen soll.
              Jemand leistet etwas, sobald er
              Verantwortung übernimmt und ein
              überdurchschnittliches Arbeitspensum mit
              hohen Entscheidungsbefugnissen
              absolviert.
              jemand leistet etwas, wenn er
              zukunftsweisende und zukunftssichernde
              Ideen in sein Unternehmen einbringt und
              eine leitende Position mit allen
              Pflichten gegenüber den unterstellten
              Mitarbeitern wirklich ausfüllt.

              Diese Leute tun mehr, tragen mehr
              Verantwortung, also werden sie eben auch
              besser bezahlt.

              Der Typ, der am Presslufthammer steht,
              arbeitet bestimmt auch viel und hart, nur
              trägt er die Verantwortung für sich
              selbst und höchstens noch für eine
              familie. Er ist kein Visionär, kein
              Lenker, der sich auch nachts noch
              Gedanken um das Weiterlaufen der Firma
              machen muß.

              Daher verdienen solche Leute mehr und
              haben es nicht verdient, schamlos
              abkassiert zu werden, um ein marodes
              System mit x Sozialbetrügern zu
              finanzieren.
              Halt halt halt, jetzt ergehst du dich
              noch mehr in Stammtischparolen.
              O.K., sorry.
              Richtig, ich sollte sachlich bleiben. Deine Beschreibung passt auch auf jeden
              Politiker, verdienen die also zuwenig ?
              Nein, da sie in den seltensten Fällen wirkliche Visionäre sind und auch seltenst Verantwortung übernehmen.
              Siehe Stoiber und Sautter. Die Art Leistung, die du beschreibst ist
              zudem abhängig von den Fähigkeiten. Du
              spricht Leuten mit niedriger Intelligenz
              oder auch nur mit schlechter Ausbildung
              die leistungsfähigkeit ab. Das ist ja
              wohl kompletter Nonsens! Da fällt mir
              doch gleich wieder Mutter Theresa ein:
              Sie passt in keinster Weise in deine
              Kriterien, hat sie also nichts geleistet
              ?
              Das habe ich oben erklärt.
              Ich sehe das hier in der Diskussion mal vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus, denn ich möchte hier auf keinen Fall ins philosophische abdriften. Das wäre ein anderes Thema. und letzten Endes
              wahrscheinlich auch viele von diesen
              Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
              sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
              viele von ihnen werden ihren Egotrip
              nicht bis ins hohe Alter durchhalten
              können und sind dann froh, wenn die junge
              Generation nicht den gleichen Mist macht
              wie sie heute.
              Das sehe ich anders. Gerade das
              Abschieben der probleme und Hoffnungen
              auf die jeweils nächste Generation hat
              uns all die Probleme beschert, unter
              denen heute alle zu leiden haben.
              Die junge Generation wird sich noch mehr
              als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
              persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
              Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
              ungerechten (für die Arbeitenden !!)
              Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
              sondern sich selbst und seiner Familie.
              Na klar, es bleibt ihr auch nichts
              anderes übrig, weil die Sozialsysteme
              politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH
              gewollt ruiniert werden.
              Das sagt aber überhaupt nichts über die
              Qualität dieser Systeme als solches aus.
              Nein, aber ändern wird das wohl niemand
              mehr. Wie gesagt: jeder schiebt es auf
              die nächste Generation, nur die ist nicht
              mehr da, um Sozialschmarotzer und fette
              faule Vorruheständler zu finanzieren.
              Ich jedenfalls verdiene mein Geld ab
              04/2000 in den USA.
              Und jeder fette, benzfahrende Rentner
              hier kann mich mal !

              Sorry, aber das musste raus.
              Armer Reicher ! Ich hoffe du hältst dem
              rauen amerikanischen Wind stand bis ins
              Alter. Solltest du allerdings scheitern
              und im Alter zurückkommen um bei uns
              Sozialhilfe zu kassieren.....dann darf
              ich dich schon als Sozialschmarotzer
              bezeichnen, oder ?
              Natürlich. Nur erstens bin ich nicht reich und zweitens ist nicht jeder Renzner in den USA ein armer Hund, nur weil er keine staatliche Rente bezieht.
              Vielmehr sind in den USA die Renten über freiwillige Fonds organisiert, die teilweise so reich sind, daß jedes Mitglied theoretisch mit 50 Jahren in rente gehen könnte. Dafür sind hochmotivierte, da hochbezahlte, Fondsmanager verantwortlich.
              Unser System ist damit wohl kaum zu vergleichen, da hier viel zu viele Leute dranhängen, die nichts einbezahlt haben und sich, was ich besonders verwerflich finde, auch noch Leute zweckfremd am Rentensystem bedienen.
              Jeder sollte sich eben selbst darum können und müssen. Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
              könnten durchaus funktionieren, wenn die
              die viel haben auch viel einzahlen.
              Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
              mehr stimmen.
              Das stimmt. Aber m.E. diametral
              entgegengesetzt.
              Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
              ist es bereits. Wenn die Steuern für
              vermögende nicht gesenkt werden, leben
              die bald woanders und hier gibt es nichts
              mehr umzuverteilen.
              So ? Warum ziehen die "Reichen" dann
              nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da
              wären ihre gering versteuerten Einkünfte
              am allermeisten wert.
              Sie ziehen nach Spanien, in die USA oder
              nach Canada. Es gehört eben mehr zur Lebensqualität,
              als nur die quantitative Höhe des
              Einkommens. Glaubst du wirklich ein
              Michael Schumacher hätte es wirklich
              nötig D zu verlassen, damit von seinen
              geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70
              Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben
              ? Auch 50 Mio kann er in D nicht
              ausgeben.
              Trotzdem zahlt er seine Steuern in der
              Schweiz...
              Du weichst schon wieder aus! Wer es bei
              einem Einkommen von 100 Mio jährlich
              nötig hat 10 oder 20 Mio Steuern zu
              sparen und deshalb seine Heimat verlässt
              ist für mich ein gieriger Kleingeist.
              Nötig hätte er es wohl nicht, also kann
              es nur die Gier sein.
              Das stimmt, aber so ist das nun mal.
              Also sollte man sich nicht darüber echauffieren, sondern nach Lösungen suchen.
              Siehe Österreich. Dort bezahlen Spitzensportler, Musiker u.s.w. meines Wissens pauschal 25% ESt. Damit können sie leben und bleiben im Land. So bekommt Österreich wenigstens einen Teil und nicht etwa gar nichts. Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
              Da sehe ich kein Problem.
              Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
              die Kreation einer
              Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
              wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
              Immer nur nach der Schröpfung der sog.
              "Reichen" zu schreien, ist perfide.
              Natürlich soll der, der weniger tut auch
              weniger haben. Aber die Möglichkeiten
              sollten dann schon vorhanden sein, was zu
              tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim
              Besten Willen nicht mehr davon reden, das
              jeder seines Glückes Schmied ist.
              Genau wegen unseres unbezahlbaren
              Sozialsystems haben wir die überhaupt !

              Wer kann es sich denn noch leisten, in
              Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen ?

              Bei den horrenden Lohnnebenkosten
              (Arbeitgeberanteil) hier, und das noch
              mit der Option auf mehr lt. DGB, wird
              sich jeder ausländische Investor dreimal
              überlegen, ob die vielgepriesene deutsche
              Ausbildung das wirklich wert ist. Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
              leicht gemacht.
              Das stimmt. Aber in einem fairen System
              will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
              die bessere Lösung ?
              Na klar, aber wie unsere Diskussion
              unschwer zeigt scheint der Begriff "fair"
              unterschiedlich deutbar zu sein.
              Fair wäre für mich zB die Arbeit besser
              zu verteilen. Grossunternehmen stärker an
              der Steuerlast zu beteiligen....
              Sehr gut !

              Großunternehmen ! Endlich mal nicht die
              Wirtschaft insgesamt verpönt !

              Siemens zahlt weniger Steuern, als die
              Firma Subventionen erhält. Das ist falsch
              und da gebe ich Dir recht !
              Gut, dass du Siemens als Beispiel nennst:
              Glaubst du allen Ernstes, die könnten es
              sich nicht leisten, neue Arbeitsplätze zu
              schaffen ? Wegen der Tarifverträge, die
              die Arbeitgeber selber mit abgeschlossen
              haben? Oft wird vergessen, dass
              Tarifverträge in beiderseitigem
              Einvernehmen entstehen. Und die
              Lohnnebenkosten hat wohl die
              Kohlregierung erhöht.
              ...und vorher schon die regierung Schmidt u.s.w.
              Was außerdem immer vergessen wird ist, dass die Regierung Kohl mit weitaus schwierigeren Rahmenbedingungen zu kämpfen hatte als die Regierung Schmidt.

              Außerdem sind Tarifverträge nicht frei verhandelbar, denn der DGB hat eine sehr starke Machtposition und ein harter Arbeitskampf ist nicht im Interesse der Industrie. Warum speeren die wohl niemals aus ? Sozialmissbrauch, mit dem
              sich soweit ich weiss noch keiner eine
              goldene Nase verdient hat, gilt als
              schwerstkriminell, während
              Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
              Kavaliersdelikt ist.
              Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
              verfolgt. Und die sog. "Goldene Nase"
              gibt es in vielen Fällen.
              Solche Fälle müsstest du mir wirklich
              nennen. Ich kenne keine, bei denen die
              erschwindelte Summe über den vier- oder
              fünfstelligen Bereich gestiegen wäre
              Nachher, muß mal wieder was tun...
              Also:
              1.) allein drei alleinerziehende Mütter in meinem Bekanntenkreis, deren Kinder alle über 6 Jahre alt sind und die locker wieder arbeiten könnten. Sie tun es nicht, denn die Sozialhilfe ist höher als das, was sie verdienen könnten.

              2.) heute in der AZ München:
              Sozialhilfeempfänger-Pärchen macht bei der Hausratsversicherung nach einem Einbruch Wertgegenstände wie Teppiche, Gemälde, Silberbesteck und elektronische Geräte im Wert von über DM 200.000 geltend.

              3.) Ein Asylbewerber aus Ghana kassiert Essensgeld und wohnt im Asylantenheim. Allerdings besitzt er eine Eigentumswohnung (vermietet) und einen Mercedes Jahreswagen.

              u.s.w.

              Und bitte, komme mir jetzt nicht mit dem Begriff "Einzelfälle".

              Würde man hier hart durchgreifen, könnte man sich angemessen um die wirklich Bedürftigen kümmern.
              Von unseren Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern sind das vielleicht 60%.

              Gruß,

              Mathias

            • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
              Re^4: Sozialneid ??

              Also:
              1.) allein drei alleinerziehende Mütter
              in meinem Bekanntenkreis, deren Kinder
              alle über 6 Jahre alt sind und die locker
              wieder arbeiten könnten. Sie tun es
              nicht, denn die Sozialhilfe ist höher als
              das, was sie verdienen könnten.

              Wenn ein Spitzensportler aus wirtschaftlichen Gründen ins Ausland geht, dann sagst du: "...das ist eben so".
              Warum gelten für diese Mütter keine wirtschaftlichen Gründe?
              Der Spitzensportler geht ins Ausland um mehr Kohle in der Tasche zu haben und bescheisst damit (legal) den Staat um Millionen.
              Die Mütter gehen nicht arbeiten und beziehen weiter Sozialhilfe (auch legal) in Höhe von ein paar Tausend Mark im Jahr.
              Für 4 Mio Menschen in diesem Land gibt es schlicht und ergreifend z.Zt. keine Arbeit!

              Du kommst nun daher und hebst den moralischen Zeigefinger und sagst, das was die Mütter machen ist verwerflicher, obwohl beim Sportler der Schaden ewrheblich höher ist ? 2.) heute in der AZ München:
              Sozialhilfeempfänger-Pärchen macht bei
              der Hausratsversicherung nach einem
              Einbruch Wertgegenstände wie Teppiche,
              Gemälde, Silberbesteck und elektronische
              Geräte im Wert von über DM 200.000
              geltend.
              Abgesehen davon, dass ich die AZ nicht als seriöse Quelle akzeptieren mag, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es solche Fälle gibt. Aber wenn der Deutsche Bank Chef die Schneider Immobilien Pleite mit 50 Mio als Peanuts bezeichnet, dann frag ich mich doch ernsthaft, als was er denn sowas bezeichnen würde.
              3.) Ein Asylbewerber aus Ghana kassiert
              Essensgeld und wohnt im Asylantenheim.
              Allerdings besitzt er eine
              Eigentumswohnung (vermietet) und einen
              Mercedes Jahreswagen.

              u.s.w.

              Waaaahhh.....ich krieg einen Anfall !!
              Sehr wahrscheinlich dealt er auch noch und fixt vormittags auf dem Schulhof nichtsahnende Schulkinder an!
              Mensch, natürlich gibt es kriminelle, aber den gibt es sicher nicht ! Ich kümmere mich bei uns im Ort ab und zu mal um die Asylbewerber. Soll ich dir sagen, was es mit den Asylantenheimen auf sich hat. Da zockt bei uns im Ort ein deutscher Sozialbetrüger und Sozialgierschlund die Behörden ab und vermietet denen ein altes Wirtshaus für 12000,-DM im Monat! Dafür weden bis zu 25 Menschen drin untergebracht, was dieses Haus hoffnungslos überfüllt. Die Lebensumstände und die Hygiene sind entsprechend! Den Asylanten, der freiwillig hier einzieht obwohl er eine Eigentumswohnung hat, den gibt es nur in deiner Fantasie ! Ausserdem erhalten die Asylanten kein Essensgeld, sondern Sachleistungen vom Landratsamt !

              Das Haus ist inzwischen übrigens kaputt, denn er hat über Jahre keinerlei Reparaturen ausgeführt sondern nur kassiert! Die Folge ist, das Landratsamt reisst die Hütte ein und baut ihm ein Neues! Kaum zu glauben, was ??
              Eine weitere Folge ist, dass die Asyslbewerber im entsprechend schlechten Licht erscheinen, weil die Bude durch diese Zweckentfremdung katastrophal ausschaut.

              Der Sozialbetrüger, der die Miete kassiert steht nach aussen hin übrigens als einer dieser Besserverdiener da, denen du die Steuer ersparen willst! Und bitte, komme mir jetzt nicht mit dem
              Begriff "Einzelfälle".
              Ohh doch!
              Würde man hier hart durchgreifen, könnte
              man sich angemessen um die wirklich
              Bedürftigen kümmern.
              Von unseren Arbeitslosen und
              Sozialhilfeempfängern sind das vielleicht
              60%.
              Bist du die eigentlich im Klaren, was du da sagst ? Alleine die Arbeitslosen sind über 4 Mio. Bei 300000 offenen Stellen im Durchschnitt bezeichnest mit solchen Behauptungen wahrscheinlich mehr als 3 Mio Menschen als Betrüger. Das ist starker Tobak und entspringt wohl mal wieder deinem Stammtisch.

              Sigi

            • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
              Re^5: Sozialneid ??

              Hi ! Wenn ein Spitzensportler aus
              wirtschaftlichen Gründen ins Ausland
              geht, dann sagst du: "...das ist eben
              so".
              Warum gelten für diese Mütter keine
              wirtschaftlichen Gründe?
              Der Spitzensportler geht ins Ausland um
              mehr Kohle in der Tasche zu haben und
              bescheisst damit (legal) den Staat um
              Millionen.
              Die Mütter gehen nicht arbeiten und
              beziehen weiter Sozialhilfe (auch legal)
              in Höhe von ein paar Tausend Mark im
              Jahr.
              Für 4 Mio Menschen in diesem Land gibt es
              schlicht und ergreifend z.Zt. keine
              Arbeit!

              Du kommst nun daher und hebst den
              moralischen Zeigefinger und sagst, das
              was die Mütter machen ist verwerflicher,
              obwohl beim Sportler der Schaden
              ewrheblich höher ist ?
              Das ist ein Mißverständnis: ich billige beides nicht. Ich sagte "der hat völlig Recht". Damit meinte ich, daß man es eben so machen sollte, wie die Ösis und die Leute im Land halten sollte, die eigentlich mobil wären, um wenigstens ein bisschen was von den hohen Einkommen zu bekommen.

              Der Sportler ist steuerlich hochmobil und spart wo er kann. Das ist nicht legitim, aber dennoch verständlich. Natürlich ist es auch verständlich, daß jemand das Sozialamt bescheißt, wenn er einen Weg findet. Trotzdem mißbillige ich das. 2.) heute in der AZ München:
              Sozialhilfeempfänger-Pärchen macht bei
              der Hausratsversicherung nach einem
              Einbruch Wertgegenstände wie Teppiche,
              Gemälde, Silberbesteck und elektronische
              Geräte im Wert von über DM 200.000
              geltend.
              Abgesehen davon, dass ich die AZ nicht
              als seriöse Quelle akzeptieren mag,
              Bitte keine Diskussionen über die Qualität von Zeitungen. Ist echt scharf, wie manche Leute hier damit angeben, bestimmte Blätter zu lesen. Für die Kurzinfo am, frühstückstisch sind Blätter wie die AZ für mich völlig legitim. kann
              ich mir durchaus vorstellen, dass es
              solche Fälle gibt. Aber wenn der Deutsche
              Bank Chef die Schneider Immobilien Pleite
              mit 50 Mio als Peanuts bezeichnet, dann
              frag ich mich doch ernsthaft, als was er
              denn sowas bezeichnen würde.
              Kopper hat keine kriminelle Handlung begangen, daher hinkt der Vergleich, welcher ohnehin, sorry, recht perfide ist.
              3.) Ein Asylbewerber aus Ghana kassiert
              Essensgeld und wohnt im Asylantenheim.
              Allerdings besitzt er eine
              Eigentumswohnung (vermietet) und einen
              Mercedes Jahreswagen.

              u.s.w.

              Waaaahhh.....ich krieg einen Anfall !!
              Sehr wahrscheinlich dealt er auch noch
              und fixt vormittags auf dem Schulhof
              nichtsahnende Schulkinder an!
              Mensch, natürlich gibt es kriminelle,
              aber den gibt es sicher nicht ! Ich
              kümmere mich bei uns im Ort ab und zu mal
              um die Asylbewerber. Soll ich dir sagen,
              was es mit den Asylantenheimen auf sich
              hat. Da zockt bei uns im Ort ein
              deutscher Sozialbetrüger und
              Sozialgierschlund die Behörden ab und
              vermietet denen ein altes Wirtshaus für
              12000,-DM im Monat! Dafür weden bis zu 25
              Menschen drin untergebracht, was dieses
              Haus hoffnungslos überfüllt. Die
              Lebensumstände und die Hygiene sind
              entsprechend! Den Asylanten, der
              freiwillig hier einzieht obwohl er eine
              Eigentumswohnung hat, den gibt es nur in
              deiner Fantasie ! Ausserdem erhalten die
              Asylanten kein Essensgeld, sondern
              Sachleistungen vom Landratsamt !
              Naja. Lassen wir das. Meine Info ist fundiert. Ich wollte aber keine Diskussion über Asylbewerber anheizen. Es sei nur angemerkt, daß evtl. Rückschlüsse auf meine Gesinnung aus meinem Artikel heraus nicht angebracht sind.
              Das muß man hier im Forum ja leider immer wieder klar stellen.
              Das Haus ist inzwischen übrigens kaputt,
              denn er hat über Jahre keinerlei
              Reparaturen ausgeführt sondern nur
              kassiert! Die Folge ist, das Landratsamt
              reisst die Hütte ein und baut ihm ein
              Neues! Kaum zu glauben, was ??
              Eine weitere Folge ist, dass die
              Asyslbewerber im entsprechend schlechten
              Licht erscheinen, weil die Bude durch
              diese Zweckentfremdung katastrophal
              ausschaut.
              Ein ärgerlicher Fall, für den die Asylbewerber sicherlich am wenigsten können.

              Darum geht es aber nicht, denn Du hattest lediglich nach Fällen gefragt und ich habe sie Dir geliefert.
              Mehr nicht.
              Der Sozialbetrüger, der die Miete
              kassiert steht nach aussen hin übrigens
              als einer dieser Besserverdiener da,
              denen du die Steuer ersparen willst!+
              Verstehe ich nicht. Und bitte, komme mir jetzt nicht mit dem
              Begriff "Einzelfälle".
              Ohh doch!
              Würde man hier hart durchgreifen, könnte
              man sich angemessen um die wirklich
              Bedürftigen kümmern.
              Von unseren Arbeitslosen und
              Sozialhilfeempfängern sind das vielleicht
              60%.
              Bist du die eigentlich im Klaren, was du
              da sagst ? Alleine die Arbeitslosen sind
              über 4 Mio. Bei 300000 offenen Stellen im
              Durchschnitt bezeichnest mit solchen
              Behauptungen wahrscheinlich mehr als 3
              Mio Menschen als Betrüger. Das ist
              starker Tobak und entspringt wohl mal
              wieder deinem Stammtisch.
              Wenn das so wäre, würde es sich allerdings nur um 2,4 Mio. Menschen handeln :-))

              Mathias



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