Die große Koalition war nach der Interpretation vieler Leute
der Wählerwille in 1998.
Ist keine ernstzunehmende Interpretation. Die Wähler der verlorenen Volkspartei (in diesem Fall Union) sind immer mit großer Mehrheit für eine große Koalition als für eine Koalition ohne die von ihnen bevorzugte Partei. Ist doch logisch. Aber nicht die Mehrheit der gewonnenen Volkspartei (in diesem Fall SPD) war für eine große Koalition. Und darauf kommt es an.
Ansonsten kannst Du auch sagen, dass die Wähler auch zwischen 1982-98 (und davor) stets für eine große Koalition waren.
Diese Option wurde nach der Wahl einige Tage stark diskutiert.
Außerdem ist das eine interessante Variante finde ich.
So in die Richtung: "Koalition für den Anstand", sprich gegen
PDS, Grüne, NPD u.ä.
Ääähh, was hat die Union mit
Anstand zu tun? Wenn es etwas gibt, für das die Union nun überhaupt nicht steht, dann ja wohl das.
Die Steuerlast ist so hoch wie nie zuvor
Faktisch falsch
Das kannst Du niemals beweisen.
Ich habe hier 4-5 Beispielrechnungen gepostet, alles Fälle
ganz normaler Bürger, die meine Meinung eindeutig belegen.
Es ist Fakt, daß über Ökosteuer, erhöhte Gesundheitskosten,
erhöhte Rentenbeiträge und erhöhte Verbrauchssteuer die
durchschnittl. Familien ein deutlich geringeres Nettoeinkommen
haben als vor 1998.
Ach weißt, Du, bei dem Unsinn, was Du hier von Dir gibst, nehme ich Beispielrechnungen von Dir eh nicht allzu ernst.
http://www.legamedia.net/legapractice/btr/1999/99-06...
Sieh da mal nach (ist auch nicht von mir).
und wir fahren auf
Sparkurs in eine handfeste Rezession.
Also, Maastricht auf den Müll?
Ja. Das hätte schon längst passieren müssen.
Die Einführung des Euro muß außerdem um ca. 5-10 Jahre
verschoben werden.
LOL - welche Einführung? Wir haben schon längst den Euro, noch nicht gewußt?
Die Probs sind handfest USA-Probs, da dort Recession herrscht
und die deutsche Industrie abhaengig ist.
Das ist faktisch falsch.
Was genau?
1.) die USA beeinflussen zwar unsere Wirtschaft, die aktuellen
Probleme sind jedoch hausgemacht.
Hierzu habe ich, auch an Dich, bereits genug geschrieben.
Genug ist richtig. Aber nur wenig, was richtig war.
Aber gut: hier können wir uns einigen. Es gibt US-Einfluß und hausgemachte Probleme. Nicht einig sind wir uns wohl über den jeweiligen Anteil.
2.) Unsere Probleme sind keine "USA-Probs", sondern 5,7 Mio.
Arbeitslose sind vor allem erst mal unser ureigenstes "Prob".
Da stimme ich Dir zu. Kohl-Erbe