Antwort von
nach 33 Tagen
hilfreich
Re^5: Finaler-Todes-Schuss
Hi Bernd !
tut mir leid das meine Antwort so lange
ging, hatte erst Urlaub und dann Stress
ja, ich habe sicherlich schwarz - weiß
gefärbt *mea culpa* mir war die erste
Stellungnahme zu weiß
Kein Problem, habe immer wieder mal reingeschaut in der Hoffnung, daß wir die Diskussion noch zu Ende führen.
Tja Bernd, den Ball muß ich
zurückspielen.
Nachgedacht hast Du nur in eine Richtung.
Du färbst hier schwarz-weiß.
Da Du ja statistisch gut informiert zu
sein scheinst, möchte ich Dich höflich
bitten, uns auch die Zahl der im Dienst
ermordeten Polizisten für den angegebenen
Zeitraum zu nennen.
Das halte ich im Vergleich für äußerst
spannend.
"In den Auseinandersetzungen, die zum
tödlichen Polizeischuß führten, wurden im
vergangenen Jahrzehnt 12 Polizisten
getötet; davon drei durch Schüsse von
KollegInnen. Weitere 24 PolizistInnen
wurden bei den Einsätzen verletzt. Damit
kam es in maximal 36 bzw. 33 der 114
Fälle zu Personenschäden auf
Polizeiseite. Auch dies kann als Indiz
dafür gewertet werden, daß die
Gefährlichkeit der Situation keine
ausreichende Erklärung dafür ist, warum
es zu polizeilichen Todesschüssen kommt."
aus
http://www.infolinks.de/cilip/ausgabe/62/waffen.htm
Wer hat das verfasst ?
Wie kann derjenige beurteilen, wie gefährlich die Situation war ?
Wieviele polizisten in der ausübung ihres
Dienstes im selben Zeitraum erschossen
wurde hab ich leider nicht gefunden, aber
die zahl ist sicherlich deutlich grösser.
Denke ich auch. Die von Dir genannten Zahlen reichen gerade mal für Frankfurt/Main.
Du solltest Dich mal mit einem Polizisten
unterhalten, der bereits die zweifelhafte
Ehre hatte, einen Menschen zu töten.
Der hat nicht nur evtl. eine schwere
Kindheit hinter sich (und ist trotzdem
ein legal handelneder Typ geworden),
1. hab ich schon
Und wie beurteilst Du das ?
2. handelt unsere Polizei leider nicht
immer legal
sondern hat noch dazu eine äußerst
schwere Gegenwart.
stimmt, ich könnte mir keinen härteren
Beruf vorstellen
Polizisten als Mörder von armen,
unschuldigen Menschen hinzustellen, finde
ich, sorry, schlichtweg zum Kotzen !!!!
so leid es mir tut, es kommt vor!
sicherlich nicht im hier vorliegenden
Fall.
Wo gehobelt wird, falleb Späne. Kein Mensch handelt 100% fehlerfrei. Auch Polizisten nicht.
Wir brauchen doch überhaupt nur aus diesem einen Grund Polizisten, weil sich nimmer einige Bösewichte über den allgemeinen Konsens des Zusammenlebens hinwegsetzen.
Diese Leute handeln mit bewußtem Risiko. Wenn dann mal eine Situation vielleicht nur zu 90% so gefährlich ist, daß msie den gebrauch der Waffe rechtfertigt: Pech gehabt.
Ich hoffe dann jedenfalls, dass mich dann
ein couragierter Polizist aus meiner
misslichen Lage rettet. Wenn es sein muß,
auch mit einem finalen Rettungsschuß.
Seinen Anwalt, den er danach dann sicher
braucht, werde ich ihm bezahlen.
Ich würde meinen Teil dazu bei geben!
wirklich, aber genauso würd ich mich
beteiligen bei den Rechtsanwaltskosten
der Familie aus Mannheim dessen 14
jähriger Sohn (unbewaffnet) aus einem
Polizeiauto fliehen wollte und der von
einem Polizeibeamten von hinten
erschossen wurde (Der beamte ist übrigens
schon wieder im Dienst)
Ein traurtiger Einzelfall.
Aber warum bitte saß der Junge im Polizeiwagen ?
Hat er sich nicht auch wissentlich in eine riskante Situation begeben ?
ach scheiße ist das Thema schwierig, was
ist recht? was ist unrecht? Ich stehe zu
unserer Polizei, aber ich sehe auch das
sie Fehler macht (Bsp. der Wanderer der
in der Geschichte Zurwehme erschossen
wurde) und ich glaube die darf man nicht
totschweigen und ich glaube das durch die
Männertümmelei (Wir halten zusammen/eine
Krähe....) nicht unbedingt das Ansehen
der Polizei steigt.
Richtig.
Aber berufsbedingte Fehler passieren jedem. Nur bei Polzisten haben diese eben besonders schwere Folgen und jeder schreit nach harten Strafen. Wer in seiner Firma den Computer zum Absturz führt, was hzalt in seinem Fall das schlimmste ist, was er in seinem Job anrichten kann, bekommt lediglich einen Anschiss.
Man muß eben in der Relation sehen, daß das Risiko eines Polizisten hoch ist, das Gehalt niedrig und die Physische und psychische Belastung ihn ab und an nicht 100%ig perfekt reagiueren lässt. Mir persönlich reichen 90%.
was ich eigentlich sagen will: die
Geschichte ist werder Schwarz noch weiß,
nur in Grau kann man Konturen so schlecht
erkennen!
Das sehe ich auch so.
Gruß,
Mathias