auf einem Pflanzstreifen am Zaun wurden vor ca. 20 Jahren drei Hartriegel-Büsche gesetzt und ca. zwei Jahre später zwei Zuckerahorn-Bäume dazwischen.
Die Bäume haben sich inzwischen prächtig entwickelt; die Hartriegel jedoch kümmern ziemlich (womöglich haben die Bäume ihnen zu viele Nährstoffen weggenommen? Oder die Sträucher sind einfach in die Jahre gekommen?)
Nun haben wir vor, die Hartriegel-Büsche zu beseitigen und stattdessen Kirschlorbeer-Sträucher hinzusetzen.
Könnte das gut gehen? Wie sind die Ansprüche von Kirschlorbeer-Sträuchern im Hinblick auf Nährstoffe und Licht?
auf einem Pflanzstreifen am Zaun wurden vor ca. 20 Jahren drei
Hartriegel-Büsche gesetzt und ca. zwei Jahre später zwei
Zuckerahorn-Bäume dazwischen.
Die Bäume haben sich inzwischen prächtig entwickelt; die
Hartriegel jedoch kümmern ziemlich (womöglich haben die Bäume
ihnen zu viele Nährstoffen weggenommen? Oder die Sträucher
sind einfach in die Jahre gekommen?)
Nun haben wir vor, die Hartriegel-Büsche zu beseitigen und
stattdessen Kirschlorbeer-Sträucher hinzusetzen.
Könnte das gut gehen? Wie sind die Ansprüche von
Kirschlorbeer-Sträuchern im Hinblick auf Nährstoffe und Licht?
„Bäume“ gleich welcher Art haben unterirdisch ein Wurzelwerk, das mindestens so umfangreich ist, wie die oberirdisch ausgeprägte Krone. Meist ist es umfangreicher.
Das wirst Du merken, wenn Du die Hartriegel ausgräbst.
Jedoch:
Hartriegel gilt als ein Strauch, der gut mit "Wurzeldruck"recht gut klarkommt. Schatten mag er auch (wenn auch nicht so ganz)
Wenn Deine Ahorne also schon Hartriegel klein kriegen, wie soll Kirschlorbeer groß werden?
Hartriegel gilt als ein Strauch, der gut mit
"Wurzeldruck"recht gut klarkommt. Schatten mag er auch (wenn
auch nicht so ganz)
Wenn Deine Ahorne also schon Hartriegel klein kriegen, wie
soll Kirschlorbeer groß werden?
viele Grüße
Geli
Hallo Geli,
danke für Dein Posting.
Soll das heißen, dass Kirschlorbeer anspruchsvoller als Hartriegel ist?
So sehr „dunkel“ ist der Standort eigentlich nicht - würde es als höchstens halbschattig bezeichnen.
Geli meinte auch nicht die Lichtverhältnisse, diese können unter Großsträuchern durchaus ideal sein. Vielmehr ist es so, dass die Wurzeln derselben den anderen Pflanzen die nötige Feuchtigkeit und die Nährstoffe entziehen, was dann zum Absterben führt. Und genau dies wird bei deinem Vorhaben der Fall sein. Bestimmte Cornusarten sind extrem widerstandsfähig gegen allerlei Einflüsse, der Kirschlorbeer ist dies sicher nicht, denn er ist nicht zur Unterpflanzung geeignet.
Gruß
Horst
@Geli: Ich wollte dir nicht das Wort aus dem Munde nehmen
Danke, Geli und Horst …
… Eure Postings haben uns doch ein Stück weitergeholfen.
Habt Ihr vielleicht eine Idee, welche Sträucher unterpflanzungs-geeignet sind und dabei relativ „blickdicht“ - die zu bepflanzende Rabatte liegt nämlich gerade an einem Fußweg, und wir hätten gern etwas mehr Sichtschutz als es zwei Ahorn-Baumstämme bieten können
Lieben Gruß
Dantis
PS: Muss noch ergänzen: der Boden ist jetzt total Efeu-bedeckt - empfiehlt es sich, diesen zu entfernen?
ja um Gotteswillen! Sing mir kein Lied über Efeu.
Dass „unter“ einer Efeudecke alles kümmert, braucht Dich nun wirklich nicht zu wundern.
Wenn Du ihn entfernt hast, und ich wünsche Dir nach den 20 und mehr qm, die wir einst in unserem Garten auszurotten hatten, viel Spaß dabei, könnten die Hartriegel durchaus wieder eine Chance haben.
Du solltest ihn nur kräftig zurückstutzen, damit er kräftig von unten durchtreibt.
Ansonsten kannst Du es mit Wildsträuchern versuchen.
Hasel, Hollunder, Schlehe (obwohl - die stacht und treibt Ausläufer), Berberitze, alles das ist bei uns einheimisch und wächst auch schnell hoch.
viele Grüße
Geli
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