Eben solchen ziehe ich mir jetzt seit einigen Wochen in tropischem Klima auf der Veranda. Sonnig bis 12 Uhr, danach Hausschatten.
Jetzt ist mir aufgefallen, am Anfag wuchs er wie verrückt aber jetzt werden die Blätter gelblich und irgendwie „zäh“, also nicht mehr so schön weich wie am Anfang, bzw. wie bei Supermarkbasilikum. Die Stängel sind auch sehr hart.
Geschmack ist immer noch super!
Ist das normal oder fehlem ihm irgendwelche Nährstoffe?
Der Supermarktbasilikum den ich früher kaufen musste hatte nie die Gelegenheit zum „alt“ werden.
Eben solchen ziehe ich mir jetzt seit einigen Wochen in
tropischem Klima auf der Veranda. Sonnig bis 12 Uhr, danach
Hausschatten.
Jetzt ist mir aufgefallen, am Anfag wuchs er wie verrückt aber
jetzt werden die Blätter gelblich und irgendwie „zäh“, also
nicht mehr so schön weich wie am Anfang, bzw. wie bei
Supermarkbasilikum. Die Stängel sind auch sehr hart.
Geschmack ist immer noch super!
Ist das normal oder fehlem ihm irgendwelche Nährstoffe?
Der Supermarktbasilikum den ich früher kaufen musste hatte nie
die Gelegenheit zum „alt“ werden.
wahrscheinlich liegt es an der Kombination tropisches Klima und Halbtags Schatten. Basilikum kann mindestens subtropisches Klima vertragen - es gibt Sorten, die ihren Ursprung in Indien haben. Basilikum braucht aber immer ordentlich Wasser und natürlich auch Dünger.
Gleichzeitig wird Freilandgezogenes Basilikum in den Blättern immer „härter“, als das aus dem Supermarkt. Die härteren Blätter resultieren daraus, dass die Pflanze auf der sonnenzugewandten Oberseite einfach andere Zellen entwickeln. Damit das Blatt nämlich nicht quasi einen Sonnenbrand kriegt.
Hast Du eventuell die Möglichkeit, die Pflanzen irgendwo vollsonnig, aber unter andere Pflanzen zu stellen? Sträucher oder so? Möglicherweise hilft das.
Mein Basilikum wächst weder in subtropischem Klima noch in voller Sonne auf, sondern in der eher kühlen Küche mit Blick nach Norden, ist aber trotzdem zäh und hart; in Töpfen gekaufter hingegen nicht (der geht mir dafür immer nach kürzester Zeit ein, mein selbstgezogener hält sich tapfer).
Hast Du noch 'ne Theorie, weshalb das so sein könnte?
Danke für deine Antwort. Sehr interessant.
Ein paar Pflänzen hatte ich vor einiger Zeit unter die Tomaten gepfanzt, die machen sich besser als die in den Töpfen.
wahrscheinlich liegt es an der Kombination tropisches Klima
und Halbtags Schatten. Basilikum kann mindestens subtropisches
Klima vertragen - es gibt Sorten, die ihren Ursprung in Indien
haben.
Oh, interessant. Leider weiss ich nicht wo meine Sorte herkommt.
Basilikum braucht aber immer ordentlich Wasser und
natürlich auch Dünger.
Gedüngt habe ich tatsächlich noch nie. Was kann man da am besten nehmen? Ich kann Pferde- und Kuhmist bekommen. Wäre das was?
Gleichzeitig wird Freilandgezogenes Basilikum in den Blättern
immer „härter“, als das aus dem Supermarkt. Die härteren
Blätter resultieren daraus, dass die Pflanze auf der
sonnenzugewandten Oberseite einfach andere Zellen entwickeln.
Damit das Blatt nämlich nicht quasi einen Sonnenbrand kriegt.
Klingt logisch.
Hast Du eventuell die Möglichkeit, die Pflanzen irgendwo
vollsonnig, aber unter andere Pflanzen zu stellen? Sträucher
oder so?
Leider nicht. Der „Garten“ hier hat kaum Sträucher und unter denen die da sind liegen die Hunde. Wohl nicht so gut für den zarten Basilikum. Das sie nicht unter den Tomaten liegen dürfen haben sie endlich verstanden. Ich werde den Basilikum wohl unter die Tomaten pflanzen.
Danke für deine Antwort. Sehr interessant.
Ein paar Pflänzen hatte ich vor einiger Zeit unter die Tomaten
gepfanzt, die machen sich besser als die in den Töpfen.
es gibt Pflanzen, die sich gegenseitig lieben. Die Kombination Tomate + Basilikum ist eine dieser idealen Paarungen.
wahrscheinlich liegt es an der Kombination tropisches Klima
und Halbtags Schatten. Basilikum kann mindestens subtropisches
Klima vertragen - es gibt Sorten, die ihren Ursprung in Indien
haben.
Oh, interessant. Leider weiss ich nicht wo meine Sorte
herkommt.
das kriegst Du heraus, wenn Du den wissenschaftlichen Sortennamen auf der Packung bei google eingibst. Oder anhand von Bildervergleich.
Sicherlich nicht die beste Seite, aber für den Anfang: http://www.gardenguides.com/seedcatalog/herbs/basil.htm
Basilikum braucht aber immer ordentlich Wasser und
natürlich auch Dünger.
Gedüngt habe ich tatsächlich noch nie. Was kann man da am
besten nehmen? Ich kann Pferde- und Kuhmist bekommen. Wäre das
was?
wenn Du es vor dem Pflanzen unter die Tomaten packst - ja. Aber: Mist muss abgelagert sein, sonst verbrennt er die Wurzeln. Also zuerst auf einen Komposthaufen damit. (Wie schnell das Kompostieren im Tropenklima geht, weiß ich nicht. Mußt Du selbst ausprobieren)
Mein Basilikum wächst weder in subtropischem Klima noch in
voller Sonne auf, sondern in der eher kühlen Küche mit Blick
nach Norden, ist aber trotzdem zäh und hart; in Töpfen
gekaufter hingegen nicht (der geht mir dafür immer nach
kürzester Zeit ein, mein selbstgezogener hält sich tapfer).
Hast Du noch 'ne Theorie, weshalb das so sein könnte?
was Du im Topf kriegst, ist „mit Gewalt“, d.h. viel zu viel Nährstoffen im Substrat im viel zu engen Topf zu dicht gesäht auf Blattmassenwachstum regelrecht getrimmt. Deshalb nimmt der Handel auch so gerne Ocimum basilicum Genovese, weil es diese salatartigen Blätter ausbildet. Außerdem knallen die Gärtner dem Basilikum 10000 Lux auf und optimale Luftfeuchtigkeit. Dann kommt es in ein Plastiktütchen, wird für den Transport gekühlt - was es bereits halb umbringt. Zuletzt landet es bei mir oder Dir auf dem Küchenfenster.
Dort sitzt die Pflanzenversammlung dann und versteht die Welt nicht mehr.
Viel zu dunkel, meistens bitterkalt, durchs offene Fenster zieht es auch noch herein und genug Luftfeuchtigkeit höchstens, wenn Du mal Spaghetti kochst.
Dein selbstgezogenes Basilikum ist das hingegen seit Samenkorn und Keimblatt gewöhnt. Es kennt seine Umwelt, hat sich darauf eingestellt und ist damit zufrieden.
Übrigens kann man gekauftes Topfbasilikum manchmal retten, wenn man es sofort aus dem Topf vereinzelt, in neue Erde setzt und die nächsten Tage und Wochen vorsichtig mit viel Sonne und dosierter Wasserzufuhr päppelt.
Nur - wozu? Wenn ich im Winter Basilikum im Supermarkt kaufe, weiß ich, dass es Verbrauchsmaterial ist. Es überlebt bei mir keine Woche, findet aber ein verdienstvolles Ende im Salat und Kochtopf.
Viel zu dunkel, meistens bitterkalt, durchs offene Fenster
zieht es auch noch herein und genug Luftfeuchtigkeit
höchstens, wenn Du mal Spaghetti kochst.
He, woher kennst du meine Küche und meine Kochkünste?!?
Tatsächlich ist mein Küchenfenster erdenschlecht isoliert (im Winter fabriziere ich Nebel, vornehmlich beim Spaghettikochen), und tatsächlich lasse ich gerne hin und wieder mal mein Nudelwasser anbrennen (als Mama von zwei Zwergen ist man doch leicht mal abgelenkt).