Ich habe vor zwei Jahren an einer Laube eine Rotweinrebe gepflanzt.
Der Weinstock treibt auch dieses Jahr wieder schön aus. Nun habe ich mit erschrecken so einen weißen Staub ( ich denke es ist Schimmel) an dem alten Holz des Rebstockes festgestellt.
Was könnte das sein und wie könnte ich es behandeln ???
Bin für jeden Tipp dankbar.
Wo kann ich ev etwas über solche Weikrankheiten finden.#
Habe schon über Google versucht.
gibt dir nützliche infos, die du zur bekämpfung brauchst.
du solltest das ganze jahr über bis etwa september in zwei- bis max. dreiwöchigem abstand (bei starkem wachstum zwei wochen, langsames wachstum drei wochen) mit einem systemischen mittel weiterspritzen, um eine neuinfektion und überwinterung der pilzsporen zu verhindern. ab anfang juli sollte zusätzlich noch ein systemisches peronospora-mittel (falscher mehltau, der auch gerne auf wein ansiedelt) verwendet werden.
die spritzmittel bekommst du in lagerhaus-filialen, eventuell auch gartencenter usw… bitte halte dich genauestens an die anweisungen, zuviel spritzmittel nützt nix, zuwenig hilft nicht. falls du dosierungsprobleme hast, frag nochmals nach.
du kannst mit den erwähnten begriffen (immer mit zusatz „wein“!) googeln, so bekommst du viele biologische (vorbeugende!) tipps, die du dann im nächsten jahr anwenden kannst. in diesem jahr aber musst du „professionelle“ mittel verwenden, um der krankheit herr zu werden. ich kenne kein biologisches mittel, das bei vorhandenem pilzrasen noch helfen könnte.
die frage ist allerdings, ob sich dieser aufwand für einen weinstock lohnt.
Im letzten Jahr war keinerlei dieser Pilze zu finden. Habe vor dem Haus noch 4 große Weißweinrebstöcke . Stehen ein ganzes Stück entfernt und zeigen auch noch keine dieser Symtome.