Wann wächst der Topinambur?

Hallo!
Habe Mitte März Topinamburknollen gute 10 cm tief gesetzt. Hatten auch schon leichte Triebe (Knospen?) dran. Aber es ist immer noch nix zu sehen! Wann kommt es raus?
Danke für Antworten!

Servus,

je nach Gegend (Bodentemperatur) ist der Topi schon heftig am treiben, wird je nach Witterung in begünstigten Lagen ca. 15.-20. April spitzen.

Und dann hast Du einen Gast, der zwar anspruchslos ist, aber viele Jahre bei Dir bleibt, solange es ihm gefällt, und sich nur mit allergrößter Mühe wieder hinauskomplimentieren lässt.

Schöne Grüße

MM
hat die letzten Tage u.a. genutzt, um ein scheinbar abgeerntetes Topi-Beet gut einen Spaten tief auf übriggebliebene Knollen zu filzen, die man jetzt gut erkennen kann. Auf etwa einem Quadratmeter „leeres“ Beet habe ich ungefähr sechs Kilo „übrigen“ Topi herausgeholt.

Habe Mitte März Topinamburknollen gute 10 cm tief gesetzt.
Hatten auch schon leichte Triebe (Knospen?) dran. Aber es ist
immer noch nix zu sehen! Wann kommt es raus?

Vertraue der Vernunft der Pflanzen. Wenn sie zu früh treiben, riskieren sie abfrieren durch Frosttage. Die Wuchsgeschwindigkeit ist proportional zum Produkt aus Bodentemperatur und Zeit. Also: niedrige Temperatur und lange Zeit erzeugt so viel Wachstum wie hohe Temperatur und kurze Zeit.
Udo Becker

Hallo Majamarla,
hab nur keine Angst, der Topinambur ist bis Mitte des Sommers größer als Du selbst!
Der kömmt schon noch - und verbreitet sich von selbst wie die Pest!
Grüße, Susanne

Auch Servus,

Und dann hast Du einen Gast, der zwar anspruchslos ist, aber
viele Jahre bei Dir bleibt, solange es ihm gefällt, und sich
nur mit allergrößter Mühe wieder hinauskomplimentieren lässt.

Ja, und auch noch einen anderen „Gast“, der Topinambur besonders gern hat - Wühlmäuse. Oder wie ist das in Deinem Garten?
Gruß
Markoliner

Servus,

Wühlmäuse hab ich ab und zu vorübergehend gehabt, geblieben sind sie nie - dabei haben sie sich eher mit Hügelbeeten im ersten Jahr vergnügt als mit dem Topi.

Wer sie im Zaum hält, weiß ich nicht zu sagen - der Garten liegt in einer großen „Kolonie“ mit 800 Parzellen, die direkt an einen Auwald (ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands) angrenzt: Schleiereulen bestreichen das ganze Gelände, einige halb ausgewilderte Katzen sind unterwegs, ein- zwei Füchse wohl auch, und selten auch Störche vom Luisenpark; das Verbot, „Waldbäume“ zu pflanzen, hab ich mit einer Felsenbirne, einer Felsenkirsche und einem Holzapfel umgangen, so dass ggf. auch ein Bussard Ausguck, Start- und Landemöglichkeiten hätte: Trotz aller Rasen- und Rosenödeneien, wies halt bei Kleingärtners üblich ist, wohl allemal noch ein halbwegs ausgeglichener Lebensraum. Habe auch schon Kadaver von gerissenen Ratten gefunden, keine Ahnung wer das macht, aber jedenfalls hab ich ein kleines Vergnügen daran.

Bloß mit den Igeln hapert es noch ziemlich, die mögen keine Maschendrahtzäune, die sie bei ihren ausgedehnten Rumstrolchereien behindern; aber die sind für die Regulierung des Wühlmausbestandes sicher nicht zuständig.

Drück mir dennoch die Daumen, dass ich die obligatorische Lücke im Moaschendroahtzaun von Parzelle zu Parzelle irgendwann in die Gartenordnung reingeboxt kriege!

Schöne Grüße

MM