Alle drei Katzen die ich habe, haben Fürchterliches hinter
sich: Devil habe ich mit 11 Monaten aus dem Tierheim geholt;
Angel mit ungefähr sechs Monaten aus einer Wohnung, in der sie
mit 45 (sic!!!) anderen Katzen eingesperrt war (Angie ist
offenbar geschlagen worden - sie hatte am Anfang panische
Angst vor Händen und sie hat Angst vor Männern; einen Knall
hat sie bis heute, aber die Süße hat ganz schnell gemerkt, wem
sie vertrauen kann; nach drei Tagen ließ sie sich genießerisch
den Bauch kraulen...) und Vinnie wurde einfach während der
Urlaubszeit ausgesetzt. Wir haben wochenlang nach dem Besitzer
gesucht, weil Vinnie eine so wunderschöne Katze ist, daß man
sie einfach gar nicht aussetzen kann (dachte ich). Unter uns
gesagt: ich hätte ihn auch nicht zurückgegeben; ich wollte nur
dieses Arschloch von Besitzer zusammenstauchen...
Komisch, könnte ich sein, alle Tiere, die sich im Laufe meines Lebens bei mir tummelten sind auch mehr oder weniger "über" gewesen.
Sach mal... Welcher Idiot läßt einen Hund 14 Stunden am Tag
allein???
alleinlebende junge Dame, die trotz Kariere einen Hund und reichlich Vergnügen (natürlich ohne Lisa) brauchte. Sie wollte dann doch tatsächlich nach 14 Monaten (erster Kontakt seit Übergabe) den Hund besuchen kommen, was wir aber dankend ablehnten...
Lisa hat fast 1 Jahr gebraucht um zu verstehen, dass sie trinken kann wenn sie durst hat und jederzeit jemand mit ihr rausgeht.
Das ich das Mädel ständig an den Hacken hatte und mich keinen Meter ohne sie bewegen konnte brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen, oder??
sich bei mir jaulend unter den Tisch verkrochen als ich ihre
Bürste auspackte...
Info: Hervorhebung durch mich
Ich will ja nix sagen, aaaaaber... Solche Reaktionen
(Verstecken & Co.) kenne ich von Hunden nur, wenn sie mit dem
Gegenstand Schmerz verbinden. Das hört sich so an, als ob
jemand Deiner Dackel-Dame mit einer Bürste wehgetan hätte (ob
nun geprügelt oder brutales Bürsten, will ich mal dahingstellt
lassen)...
sehe ich auch so, mit einer neuen Bürste (andere Farbe) geht es jetzt nach 4 Jahren einigermaßen.
Also doch mit Stinkefüßen leben!
Dafür aber glücklich!
Es ist immer wieder schön zu sehen wie ein Tier langsam Vertrauen aufbaut. Es ist ein wundervoller kleiner Haustyrann geworden und strotzt (endlich) nur so vor Selbstbewußtsein.
auch Euch alles Liebe Petra + Lisa