Mal durchspielen:
Hallo Hans,
Katzen sind sehr an Ihr Revier gebunden, danach kommen „Ihre“ Menschen.
Bei den genannten Optionen sieht das so aus:
1) mitnehmen = Revier fremd, Menschen vertraut.
Eher suboptimal, da das wichtigste, das Revier, unvertraut ist. Ob die gewohnten Menschen das aufwiegen können, liegt im Charakter der Katze und ist hier ja schon diskutiert worden.
2) versorgung durch nachbarn = Revier vertraut, Menschen dürften zumindest nicht ganz fremd sein.
Meiner Ansicht nach die beste Lösung, wenn die Nachbarn mitmachen. Laßt die Katze am besten schon vor Eurer langen Abwesenheit ein, zwei Tage durch die Nachbarn betreuen, dann gewöhnt sie sich daran. Optimal: Sie kann ihr Revier weiterhin verteidigen.
3) katzenpension = Revier fremd, Menschen fremd.
Alles ist neu und unvertraut, zusätzlich sind noch fremde Katzen vor Ort. Das verträgt nicht jede Katze gut, vor allem nicht, wenn sie den Umgang mit anderen Katzen nicht gewöhnt ist. U.U. muß sie, wenn sie mit den fremden Katzen nicht auskommt, die 3 Wochen in Einzelhaltung verbringen. Meiner Erfahrung nach nicht die beste Lösung, wenn es andere Möglichkeiten gibt.
4) ausquartieren zu freunden = Revier fremd, Menschen nicht ganz fremd.
Hat sie dort Auslauf? Ist das dortige Revier schon besetzt? Sicherlich keine so gute Lösung wie die Katze vor Ort durch Nachbarn betreuen zu lassen. Auch hier gilt: Die Katze am besten zu den Freunden mitnehmen und vorab schon mal einen oder auch zwei Tage bei den Freunden lassen um zu sehen, ob und wie es klappt.
- Möglichkeit:
Einen Catsitter engagieren (falls die Nachbarn weder Lust noch Zeit haben), de die Katze in ihrem Revier gegen Geld oder gegen wechselseitiges Sitten betreut (also füttert, spielt etc.) http://catsitter.katzenfreund.net/
Viele Grüße
Diana