Ich habe ein Problem. Ich muß in 1,5 Wochen für längere Zeit auf Kur und mein Kater (Einzel-Wohnungs-Katze) kann nicht so lange allein bleiben. Ihn nur in der Wohnung füttern und ansonsten allein zu lassen, dafür werde ich zu lange weg sein. Er mag keine anderen Tiere, ist aber sehr menschenorientiert und braucht sehr viel Zuwendung und Streicheleinheiten. Da ich alleinstehend bin und niemand sonst in meiner Wohnung wohnt, muß also umziehen.
Eine liebevolle Katzensitterin habe ich gefunden, die ihn während meiner Abwesenheit bei sich in der Wohnung aufnimmt. Ich werde ihm natürlich seine gewohnten Freß- und Wassernäpfe, Decken, Körbe, Spielsachen, Futter und Katzenstreu mitgeben. Wie kann ich ihm den gleichzeitigen Wechsel von Wohnung und Bezugsperson sonst noch leichter machen?
Hallo Nena,
vielleicht hilft es deinem Kater ein wenig, wenn er sich an seine neue Aufpasserin bis dahin ein bißchen gewöhnt hat. Sie könnte dich vielleicht in den nächsten Tagen ein paar mal besuchen und sich mit dem Kater anfreunden. Ich denke, es wäre auch gut, wenn du dir ein paar Stunden Zeit nimmst, wenn du deinen Kater zu ihrer Wohnung bringst, so daß du am Anfang dabei sein kannst.
Viel Glück!
Camilla
nö, besuchen kann mich die Frau schlecht vorher, sie wohnt ca. 60 km von mir weg und hat Dienst. Ich bin heileheilefroh, daß sie mir den Kater in Pflege nimmt, daß sie dann auch noch vorher stundenlang durch die Gegend gondelt, um meinen Kater zu besuchen, ist irgendwie zu viel verlangt, fürchte ich.
Schüchtern ist mein Miezi nicht, er geht im Normalfall auf jeden zu. Ich sage immer, er würde bedenkenlos jeden Einbrecher auf der Stelle totschmusen. Aber ich habe bislang keine Erfahrung, wie er es verkraftet, wenn er in eine fremde Wohnung und zu einer fremden Person ausquartiert wird. Seit ich allein lebe, war ich noch nie so lange weg, daß er auswärtig versorgt werden mußte. Allenfalls mal zwei Tage, und da kam dann jemand zum füttern in die Wohnung. Das letzte Mal, als ich länger weg war, da wohnte mein Ex noch bei mir.
Irgendwie habe ich Angst, daß das Katerchen sich ausgesetzt und verraten fühlt, wenn ich ihn einfach wo anders hinbringe, und dann da lasse. Aber ich kann es nicht ändern, es muß sein. Die Alternative wäre Tierheim und das ist keine Alternative. Jemanden, der bei mir wohnen würde in der Zeit, habe ich nicht gefunden, und ich muß weg, es geht nicht anders…
Daß ich mir so viel Zeit nehme, wie es geht und die Katzensitterin akzeptiert (daß ich noch bei ihr in der Wohnung hocke), ist klar. Aber irgendwann muß ich ja in jedem Fall weg. Gibts sonst noch was, um es dem armen Kerlchen leichter zu machen?