Meine Einstellung zu Katzen.
Hallo!
Also ich habe inzwischen alles erfahren, was ich wissen wollte,
und bin dankbar dafür.
Auch wurden einige Sachen geschrieben, die ich nicht erwartet habe.
Das mit den 8 Katzen schrieb ich,
weil es ja bekannt sein sollte, dass Katzen 2 x im Jahr Nachwuchs bekommen können,
2 x 4 ist eben 8. Können natürlich auch 10 oder nur 5 sein…
So insgesamt kann ich sagen, dass ich die fast 35 Jahre meines Lebens immer mit Katzen umgeben war.
Wir wohnen in einem ehemaligen Bauerngut,
und da gab es immer Katzen.
Früher hat sich niemand wirklich um die Katzen gekümmert, die waren halt einfach da, haben Mäuse gefangen, manchmal Essensreste bekommen,
und eine liebe Katze wurde auch mal mit in´s Bett genommen.
Wenn es dann mal zuviel wurden, hat man halt die „Heck“ irgendwie tot gemacht.
Niemand kam damals auf die Idee, eine Katze zum Tierarzt zu schaffen,
man war schon froh, wenn das Pferd für die Feldarbeit gesund war.
Später, in meiner Kindheit waren die Katzen auch noch da.
Ohne dass sich irgendjemand darum richtig gekümmert hat.
Mal mehr, mal weniger Katzen,
einfach so, und aus Tradition, und für mich zum Spielen.
Wir haben dann auch immer den Nachwuchs behalten, weil viele an der benachbarten Strasse überfahren wurden.
Das hat sich dann immer von selbst so auf 1-3 Katzen einreguliert.
Meine Lieblingskatze wurde vor 5 Jahren von einem Hund tot gebissen,
im Alter von 22!!! Jahren.
Die war nie beim Tierartzt, und hat sich auch nur von Essensresten und Mäusen / Vögeln ernährt. Etwas Milch hat sie manchmal bekommen.
So, nun Schluss mit der Vergangenheit,
ab in die Gegenwart:
Also ich hab nun 4 Katzenbabys, das wollte ich auch so.
Einfach mal um das mitzuerleben.
Die werden dann an Freunde oder Bekannte verschenkt.
Das ist kein Problem hier auf dem Dorf,
ich habe unsere „2 Alten“ auch von einem Freund bekommen, weil unsere vorherige Katze vermutlich auch wieder von einem Hund gekillt wurde.
Dann wurde noch Tierheim angesprochen:
Ich kenne unser Tierheim in der Nähe,
da würde ich die Katzen lieber selbst behalten oder vergiften,
ehe die dort hin kommen. Als ich gesehen habe, was dort für Zustände herrschen, war ich schockiert. Und das nennt sich Tierschutzverein!!!
Ich werde die Katzenmamma aber dann trotzdem „stillegen“ lassen.
Als letztes mag mir aber noch die Bemerkung gestattet sein,
dass es in Deutschland mit der Tierliebe doch etwas übertrieben wird,
und die Sache doch etwas sehr kommerzialisiert wird.
Wenn sich alle Mensachen so um ihre Kinder kümmern würden, wie einige hier um ihre Katzen, fände ich das besser.
Als letztes noch 2 krasse Beispiele:
In der Kaufhalle kosten 0,2 Ltr. billige Katzenmilch fast so viel wie 1 ltr. normale Milch. Die „gute“ ist sogar einiges teurer.
Ein fast-Nachbar ist Chefarzt im Krankenhaus, in der Chirurgie.
Er selbst hat 2 Rottweiler.
Einer davon hatte mal ein Problem am Knie.
Der „Doc“ ist eigentlich ein ganz normaler Mensch, wenn man den sieht, würde man den ehr als Bauarbeiter einschätzen.
Jedenfalls hat er an einem Wochenende sein Handwerkszeug aus dem Krankenhaus mitgenommen, und wollte seinen Hund selbst zuhause operieren. Der „Doc“ meinte, das ist das selbe wie beim Menschen, eine ganz normale Routinesache und nichts schlimmes.
Allerdings wurde er an dem Wochenende ständig zu Notfällen gerufen, so dass es nicht ging.
Notgedrungen hat er den Hund dann doch beim Tierarzt operieren lasen.
Er meinte später, das wäre sehr viel teurer gewesen, als was das Krankenhaus von der Krankenkasse für die selbe Aktion beim Menschen bekommen hätte.
Das sollte schon zu denken geben…
Grüße, Steffen,
der trotzdem seine Katzen liebt.