Katze aus Tierheim

Hallo zusammen,

wir haben vor, uns eine Katze zuzulegen. Ich habe da als erstes an ein Tierheim gedacht. Jedoch muss ich vorweg sagen, dass ich keine Ahnung von Katzen bisher habe.

Ist es denn möglich, sich eine 1 bis 2-jährige Katze aus dem Tierheim zu holen und sie quasi zu nem Schmusekater zu erziehen? Oder sind die Tiere dort schon irgendwie anders erzogen? (sorry für die echt dummen fragen *grins*).

Muss ich im Tierheim für eine Katze etwas bezahlen?

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir) ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht, dass das ein Problem darstellt, oder?

Für gute Antworten bin ich jetzt schon dankbar. Falls ihr noch irgendwelche Tipps habt, ich würd sie gern hören :smile:

Besten DAnk!

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir)
ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht,
dass das ein Problem darstellt, oder?

Hi Marcel,
finde ich sehr gut wenn ihr euch eine Katze aus dem Tierheim holt, die Tierheime quellen ja über, vor allem nach den Sommerferien.

Vielleicht als Tipp: wenn es eine reine Wohnungskatze werden soll, holts euch am Besten zwei Stubentiger. Einer alleine wirds schnell langweilig und daraus kann dann schnell eine „Problemkatze“ werden.
Und nicht vergessen nachzufragen, ob die Katze mal Freigänger war, dann bitte nicht nehmen - die wird als Wohnungskatze nur unglücklich.

Fachliteratur lesen, Wohnung katzengerecht umbauen … etc da kommt noch einiges auf euch zu, macht aber viel Spass und bringt Freude ins Leben.

Grüße Karina

Hallo Marcel!

Nachdem wir bereits die 6. Tierheim-Katze bei uns zu Hause haben, bemühe ich mich jetzt mal dir meine Erfahrungen nahe zu bringen. :o)

Ist es denn möglich, sich eine 1 bis 2-jährige Katze aus dem
Tierheim zu holen und sie quasi zu nem Schmusekater zu
erziehen? Oder sind die Tiere dort schon irgendwie anders
erzogen? (sorry für die echt dummen fragen *grins*).

Generell ist es möglich. Ihr solltet euch halt einfach mit den Katzen im Tierheim ein bisschen vertraut machen und sie ein bisschen beobachten (normalerweise darf man zum Streicheln auch gerne rein, aber das ist von Tierheim zu Tierheim verschieden). Jede Katze ist anders und oft zeigen sie im Tierheim nicht ihr „wahres Gesicht“, aber Schmuser sind sie fast alle. :o)
Erzogen im herkömmlichen Sinn werden die Katzen in den wenigsten Tierheimen. Wenn es sich um eine etwas ältere Katze handelt, hat man aber meistens Glück und kann von den Pflegern erfahren welche Geschichte dahintersteckt (Ob sie abgegeben wurde, warum, ob es sich um einen Freigänger handelt, etc.).

Muss ich im Tierheim für eine Katze etwas bezahlen?

Ja. Die Gebühren (oft als Spende oder Schutzgebühr deklariert) schwanken aber von Tierheim zu Tierheim und auch von Tier zu Tier. Rassekatzen sind meistens teurer als Wald-und-Wiesen-Katzen. Einfach mal beim Tierheim eurer Wahl nachfragen.

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir)
ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht,
dass das ein Problem darstellt, oder?

Wenn es sich sowieso um eine reine Wohnungskatze handelt, sollte es kein Problem geben. Ich würde mich allerdings meinem Vorredner anschließen und dann gleich ein Pärchen vorschlagen. Ihr solltet halt darauf achten, dass ihr euch keinen Freigänger aussucht (aber da werden die Leute im Tierheim euch schon etwas zu sagen).

Falls ihr noch irgendwelche Tipps habt, ich würd sie gern hören :smile:

Ich kann immer wieder nur empfehlen wirklich mehrmals ins Tierheim zu gehen und nicht sofort die „Erstbeste“ zu nehmen. Wir waren immer 3 oder 4 Mal dort, wenn wir uns eine (oder zwei) ausgeguckt hatten und haben uns eine halbe Stunde oder so mit ihnen beschäftigt.
Sprecht mit den Pflegern und scheut euch nicht auch Fragen zu stellen, die euch dumm vorkommen.

Ansonsten… viel Spaß und viel Erfolg mit dem neuen Stubentiger. :o)

Vanessa

Hi,

ich schließe mich auch an: Reine Wohnungskatzen lieber zu zweit holen. Allerdings gibt es in den meisten Tierheimen auch „Problemkatzen“, die nur in der Wohnung und nur allein gehalten werden können. Da müsst ihr euch dann aber darüber klar sein, dass die meist schon etwas älter sind und, da sie eben keinen Artgenossen in der Nähe haben, entsprechend mehr Zuwendung und Zeit von euch fordern. Wenn ihr das nicht leisten könnt oder wollt, solltet ihr keine Einzelkatze holen!

Davon abgesehen: Ob eine Katze zum Schmusekater wird oder nicht kann man vorher nicht sagen. Am einfachsten ist es mit Kitten, die von klein an an Menschen gewöhnt sind, aber selbst da kann man nicht 100%ig voraussagen, wie es sich entwickelt.

Gruß
Cess

Hallo,

mg, so ganz blauäugig solltet Ihr da nicht rangehen. Vielleicht würde es Euch helfen im Vorwege einiges an Fachliteratur zu lesen. So erfahrt Ihr mehr über den zukünftigen Mitbewohner und wißt auch was auf Euch zukommt.
Ich persönlich halte von reiner Wohnungshaltung gar nichts, aber es soll ja auch durchaus Tiere/Rassen geben die sich damit arangieren können. Dann aber bitte zwei Tiere, da einer alleine sich wohl schnell langweilen würde und dann druchaus Probleme (Agression, Unsauberkeit) auftreten können.
Das Ihr Euch ein Tier aus dem Heim holen möchtet finde ich gut. Ich habe selber zwei Tiger aus dem hiesigem Heim. Ich hatte mit beiden keine Probleme und beide sind mit den Jahren sehr schmusig geworden.

Aber auch das hängt vom Charakter der Katze ab. Mein früherer Kater (leider verstorben…) mochte sich nie anfassen lassen und hat sich gerade mal dazu herabgelassen um die Beine zu streichen wenn er Hunger hatte. Der Kater meiner Eltern z.B. war auch sein Leben lang scheu. Jedes Tier ist ein Individuum und das schmusen kannst Du sicher nicht anerziehen :wink:

Was die Kosten angeht ist das glaube ich von Heim zu Heim verschieden. Ich habe für meine beiden je 90,- gezahlt. Dafür waren sie dann geimpft und kastriert. Denk daran auch die Folgekosten zu kalkulieren. Mindestens einmal im Jahr zum impfen, Futter, Katzenklo, Wohnung umbauen etc. Was passiert wenn das Tier mal krank wird? Kann unter Umständen auch ganz schön ins Geld gehen.

Also gut überlegen welches Tier zu Euch passt. Ruhig mehrmals ins Heim und die Tiere besuchen.

Viel Spaß und viel Freude mit dem neuen Familienmitglied.
Grüße, Cora

Hallo,

wir haben vor, uns eine Katze zuzulegen. Ich habe da als
erstes an ein Tierheim gedacht. Jedoch muss ich vorweg sagen,
dass ich keine Ahnung von Katzen bisher habe.

Ok, dann schadet es nicht, sich vorab etwas kundig zu machen. Und bitte wirklich vorab, damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn die Katze ein für sie natürliches Verhalten an den Tag legt, mit dem man sich aber absolut nicht arrangieren kann. Damit man weiß, auf was man sich da einlässt.
Dazu hab ich Dir mal ein paar Links herausgesucht:

http://www.welt-der-katzen.de/index2.html

Die Seite zur gleichnamigen Zeitschrift
http://www.geliebte-katze.de/

http://katze.meintier.de/

Zwei ausgesprochene Katzenforen
http://www.mietzmietz.de/
http://www.miau.de

Ein Fachbuch über Katzen kann auch nicht schaden:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b/028-3513305-56037…

Ist es denn möglich, sich eine 1 bis 2-jährige Katze aus dem
Tierheim zu holen und sie quasi zu nem Schmusekater zu
erziehen?

Ganz ehrlich? Nein. Sie wird einen ganz großen Teil ihres bisherigen Charakters behalten. Man kann sich eine Katze nicht zurechtbiegen und auch nur bedingt erziehen im direkten Vergleich zum Hund.
Clickertraining funktioniert aber auch bei Katzen gut, kannst Duich bei Tante Gugel mal umschauen:
http://www.google.de/search?hl=de&q=clickertraining%…

Oder sind die Tiere dort schon irgendwie anders
erzogen? (sorry für die echt dummen fragen *grins*).

Sie sind halt geprägt von der Umgebung aus der sie stammen, das kann man so pauschal nie sagen. Manche zeigen in ihrem neuen Zuhause Verhaltensweisen, die sie im Tierheim nicht an den Tag legten.

Muss ich im Tierheim für eine Katze etwas bezahlen?

Ja, aber das kann von Tierheim zu Tierheim untzerschiedlich sein.

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir)
ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht,
dass das ein Problem darstellt, oder?

Grundsätzlich nicht. Dennoch empfiehlt es sich zwei Katzen zu nehmen, da der Mensch niemals einen Artgenossen ersetzen kann. Das gilt erst recht für Berufstätige, bei denen die Einzelkatze sonst den ganzen Tag alleine Zuhause wäre.
Katzen leben an sich zwar nicht in einem Rudel, aber es gibt eben Dinge bei denen der Mensch nicht mithalten kann.
In Einzelfällen findet man auch Tiere, die aus welchen Gründen auch immer, absolut unverträglich gegenüber Artgenossen sind. Bei diesen wäre ein Zweittier natürlich nicht sehr sinnvoll :wink:

Für gute Antworten bin ich jetzt schon dankbar. Falls ihr noch
irgendwelche Tipps habt, ich würd sie gern hören :smile:

Die Wohnung sollte Katzengerecht eingerichtet sein. Allzu teurer Nippes, wenn möglich ausser Reichweite parken und Giftpflanzen verbannen. Die Katze braucht geeignete Möbel (Kratzbäume) an denen sie sich die Krallen wetzen darf…ansonsten macht sie das an Euren ,-)

Ein Konto auf dem monatlich etwas für Tierarztkosten zurückgelegt wird, lohnt sich auch, denn auch Katzen werden mal krank.

Gruß
Maja

Hallo zusammen,

wir haben vor, uns eine Katze zuzulegen. Ich habe da als
erstes an ein Tierheim gedacht. Jedoch muss ich vorweg sagen,
dass ich keine Ahnung von Katzen bisher habe.

Das mit dem Tierheim ist meiner Meinung nach auch der beste Weg!!!

Ist es denn möglich, sich eine 1 bis 2-jährige Katze aus dem
Tierheim zu holen und sie quasi zu nem Schmusekater zu
erziehen?

Du wirst eine Katze NIEMALS zu einem schmusekater erziehen können!!! Katzen haben von sich aus ihr eigenes Wesen, du kannst Ihnen beibringen nicht im Bett zu schlafen oder ähnliches unter konsequenter und liebevoller „Eriehung“… aber das Wesen, den charakter kannst du ganz sicher nicht zurecht basteln :wink: Klar, holt euch einfach eine Katze aus dem Heim in die Ihr euch verliebt, die zu euch passt(nicht gleich das erst beste und gut überdenken,bitte) und dann wenn ihr in die "Käfige"reingeht, werdet ihr das Wesen schon kennenlernen, ob sehr anhänglich und verschmust oder wie auch immer…dann fragt noch die Pfleger, denn die kennen die Tiere dort am besten.

Oder sind die Tiere dort schon irgendwie anders

erzogen? (sorry für die echt dummen fragen *grins*).

NEIN, sie haben sich mit Sicherheit bloß schon an die Fütterungszeiten gewöhnt, die man entweder bei behalten kann oder in seine eigene Zeitepoche fortsetzt.

Muss ich im Tierheim für eine Katze etwas bezahlen?

Jawohl, von Stadt zu Stadt verschieden. Bei uns sind es um die 60Euro.
Die Katze hat aber denn alle Impfungen. Und ist kastriert und das Geld kommt allen Tieren dort zugute. 60Euro sind ein Klecks, wenn du bedenkst, dass eine Kastration 150Euro bei einer weilblichen Katze kostet(auch wenn die Kastration nur einmal im Katzenleben nötig ist)

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir)
ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht,
dass das ein Problem darstellt, oder?

Nein, wenn ihr euch mit der katz beschäftigt, immer spielzeug rumliegen lässt und sie überall rumstreunern kann nicht, natürlich brauch sie auch Kratzbäume…es darf dann natürlich keine Katze angeschafft werden, die Auslauf gewohnt ist und ihn benötigt!!!

Für gute Antworten bin ich jetzt schon dankbar. Falls ihr noch
irgendwelche Tipps habt, ich würd sie gern hören :smile: Mein Tip: Das tierheim ist der richtige Ort um sich ein Tier ins haus zu holen :wink:

MfG Sophie

Besten DAnk!

eine etwas abweichende Meinung
Hallo Marcel,

hier im Forum wird das Tierheim wohl als Königsweg verkauft.
Das ist aus moralischer Sicht vielleicht richtig, hat aber mit den Realitäten nur wenig gemein.

Ich habe mich selbst Tit diesem Thema schwer geschäftigt und komme zu dem Schluss, dass im tierheim nur selten eine passende Katze zu finden ist… insbesondere wenn man eine reine Wohungskatze sucht.

Dazuin kennst du die Vorgeschichte der „Biester“ nicht, weisst also nicht welche „unkurierbaren“ Traumata die Tiere schon durchlebt haben, mit denen du immer zu kämpfen haben wirst.

Ich will nicht sagen, dass du es dort nicht versuchen kannst - allerdings solltest du dir bewsst sein, dass es eben nicht so einfach ist wie es sich mit dem Tierheim zunächst anhört. Eventuell wäre man mit „frischen“ Jungtieren weit besser dran.

Gruss Ivo

Hi,

Eventuell wäre man mit „frischen“ Jungtieren weit besser dran.

„frische“ Jungtiere auf Wohnungskatze zu trimmen ist purer Egoismus. Einer Katze, die ohnehin nicht mehr anders kann, ein schönes Zuhause zu geben ist was anderes.

Gruß
Cess

Hallo!

Ich habe mich selbst Tit diesem Thema schwer geschäftigt und
komme zu dem Schluss, dass im tierheim nur selten eine
passende Katze zu finden ist… insbesondere wenn man eine
reine Wohungskatze sucht.

Tierheime sind in vielen Fällen durchaus in der Lage anzugeben woher eine Katze kommt, bzw. ob sie einen gewissen Drang nach Auslauf zeigt. Eine Katze, die es nicht gewohnt ist eingesperrt zu sein, wuselt bei Wind und Wetter im Außengehege rum und beschwert sich auch schon mal bitterlich wenn man ihr die Tür vor der Nase zumacht.
Man muss halt ein bisschen die Katzen beobachten und sich Zeit nehmen.

Dazuin kennst du die Vorgeschichte der „Biester“ nicht, weisst
also nicht welche „unkurierbaren“ Traumata die Tiere schon
durchlebt haben, mit denen du immer zu kämpfen haben wirst.

Ich behaupte einfach mal, dass unkurierbare Traumata relativ selten sind. Wir haben vor ein paar Jahren zwei Katzen gehabt, die aus einem sehr schlechten Zuhause kamen und genau das haben wir erst herausgefunden nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt hatten (und auch nur durch Zufall). Die beiden wurden sehr grob angefasst und waren sehr verwahrlost (Perser), trotzdem haben sie sich bei uns problemlos eingelebt.
Zur Zeit haben wir einen Kater, der scheinbar ohne jeglichen Katzenbezug seine ersten Lebensmonate erlebt hat und das wurde uns auch vom Tierheim mitgeteilt. Mittlerweile ist er ein ganz normaler Kerl, bis auf den Umstand, dass er nicht weiß was er mit anderen Katzen machen soll.
Meine Beispiele sollen einfach zeigen, dass Katzen durchaus auch Probleme haben können, aber durch Zuneigung und ein gewisses Entgegenkommen (wenn die Katze nicht auf dem Schoß liegen mag, dann lässt man sie halt) kriegt man vieles hin. Es gibt kaum hoffnungslose Fälle.

Um zum Thema Freigänger noch mal zurückzukommen: Manchmal muss man es einfach ausprobieren. Wir haben schon Katzen aufgenommen, die als Freigänger galten, die sich dann im Endeffekt aber als prima Wohnungskatzen herausgestellt haben - und umgekehrt.

Im Tierheim gibt es übrigens auch immer Jungkatzen. Mir persönlich sind die aber einfach zu anstrengend. Vielleicht bin ich da einfach zu faul, aber ich finde es sehr praktisch, wenn eine Katze bereits weiß was ein Katzenklo ist und ich sie nicht erst dazu kriegen muss nicht auf den Teppich zu pullern.

Liebe Grüße,
Vanessa

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Katze aus Tierheim (sorry,lang…)
Hallo,

ich habe mal ne Zeit lang im Tierheim ausgeholfen…und tatsächlich:
von manchen Tieren weiß man gar nichts! Die wurden vielleicht
irgendwo im Flur von einem Hochhaus gefunden o.ä…Wer sich im Käfig
noch total schüchtern verhält und gar nicht unter der Heizung
vorkommen mag, kann zu Hause schon der größte Rabauke sein…Lasst
euch auf jeden Fall Zeit bei eurem Besuch oder geht da öfter
hin.Nicht immer sind alle Tiere so, wie sie auf den ersten Blick
wirken.
Aber auch im Tierheim gibts Katzen , die abgegeben wurden und man
weiß die ganze Vorgeschichte mit Impfpass und allem drum und dran
(Grund kann ja zum Bsp. auch eine aufkommende Katzenallergie bei
einem Kind oder neuem Partner oder so sein.)Ich habe mir auch schon
Tiere aus dem Tierheim geholt und nur gute Erfahrungen damit
gemacht.Gib auch älteren eine Chance!Auch die gewöhnen sich, wenn man
Geduld hat noch gut an neue Freunde und lernen.
Lest euch auf jeden Fall vorher ein, damit ihr besser wisst, was euch
erwartet. Dafür gibts ja genug Seiten im Netz oder Ratgeber.
Wenn es ok ist für euch holt euch gleich zwei.
Manchmal gibt es Katzen im Heim, die sich gar nicht mit anderen
vertragen wollten (wobei man da nie weiß, ob die Vorgänger das nur
erzählt haben oder ob das stimmen mag…), manchmal gibt es aber auch
Pärchen, die schon immer zusammen waren.Falls ihr arbeiten geht ist
es für das Tier schon besser, zumal ihr sie als Hauskatzen halten
wollt ( ich find das ok, hat ja auch viele Vorteile (kein Tod durch
Autounfallz.B.)…aber dann beschäftigt euch viel mit denen, da sie
schon weniger „input“ bekommen, als draußen…).Eine spätere
Gewöhnung an eine zweite ist meistens schwieriger;im Tierheim kennen
sie sich zumindest mal und haben den gleichen Eingewöhnungsstress. Wo
Platz für eine Katze ist, ist auch Platz für zwei.
Nicht alle Katzen sind Schmusetiger, manche sind richtige kleine
Raufbolde…aber das merkt ihr ja ganz schnell.Außerdem will auch
der größte „Kämpfer“ mal gestreichelt werden…
Die Schutzgebühren sind ganz unterschiedlch (je nach Heim und Zustand
der Katze…ältere oder kränkere sind manchmal günstiger, mancherorts
kann man selbst kastrieren o.ä.), da müsst ihr euch informieren, aber
das sollte ja eigentlich kein Entscheidungsgrund sein (schließlich
hat das Tier Folgekosten wie Tierarzt, Fressen etc.), zumal die
Kosten überschaubar sind.Falls ihr ländlich wohnt, fragt vielleicht
auch mal beim Bauern vor Ort (falls es den noch gibt…) nach
Jungtieren oder schaut in die Zeitung.

Gutes Zusammenleben mit dem neuen Stubentiger/n…
und besorgt auf jeden Fall schon mal vorher ein Katzenklo, einen
Kratzbaum, flache,große Futternäpfe und vielleicht eine Bürste (auf
jeden Fall, wenn das Tier langhaarig ist!), einen Transportkäfig und
die erste Futterration :wink: Ein Spielzeug mit Katzenminze wird
bestimmt auch nicht verachtet…da tuts aber auch alles andere was
raschelt und kaputtgehen darf…Wohnungskatzen sollten auch
Katzengras bekommen.

wir haben vor, uns eine Katze zuzulegen. Ich habe da als
erstes an ein Tierheim gedacht. Jedoch muss ich vorweg sagen,
dass ich keine Ahnung von Katzen bisher habe.

Hallo Marcel,
ich fasse meine Antworten extra kurz, weil vieles hier schon erwähnt wurde,
ich aber hoffe diese Aussagen so noch mehr Gewicht gewinnen…
Kauft Euch zuerst Lektüre über Katzen und informiert Euch ausführlich.
Katzen aus dem Tierheim aufnehmen, ist eine schöne Sache aber gerade hier, solltet Ihr wissen wie man mit diesen sensiblen Tieren umgeht.
Eventuell kommen Probleme und Situationen auf Euch zu, die Ihr jetzt noch nicht
mal erahnen könnt

Ist es denn möglich, sich eine 1 bis 2-jährige Katze aus dem
Tierheim zu holen und sie quasi zu nem Schmusekater zu
erziehen?

Nein, erziehen kann man Katzen grundsätzlich nur, wenn man junge Tiere aufnimmt und über fachliches Wissen verfügt.
Ich habe schon seit vielen Jahren Katzen und stoße bei der Erziehung von meinen Tieren immer wieder auf meine Grenzen.

Oder sind die Tiere dort schon irgendwie anders
erzogen? (sorry für die echt dummen fragen *grins*).

Deine Fragen sind nicht dumm! Sie zeigen nur das Ihr Euch vor der Anschaffung, nochmals mit dem Thema intensiv auseinandersetzen solltet.
Ein gutes Katzenbuch liefert Euch alle nötigen Grundkenntnisse aber es wäre hilfreich sich nochmal persönlich mit einem erfahrenen Katzenbesitzer auszutauschen und hier machst Du schon einen Guten Anfang!

Muss ich im Tierheim für eine Katze etwas bezahlen?

Ja! Es gibt eine Schutzgebühr!
Diese variiert, je nach Katze, zwischen 80 und 180 € (ungefähr).

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir)
ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht,
dass das ein Problem darstellt, oder?

Eine Wohnung muss Katzengrecht gestaltet werden, wenn diese keinen Auslauf erhält.
Eine Wasserstelle, getrennt von der Futterstelle
Ein bis zwei Katzenklos-für eine Katze!
mehrere Kratzgelegenheiten
mehrere Schlaf- und Rückzugsplätze (diese werden von dem Tier aber meist selbst gewählt und können dann mit Decken und Kissen ergänzt werden)
Topf mit Katzengras
ungefährliches Katzenspielzeug

Wohnungskatzen können nicht raus und Kontakte knüpfen, deswegen ist es falsch sie alleine zuhalten.
Nur die wenigsten Katzen haben keine Lust auf Gesellschaft und das sind meistens Freigänger.
Ihr seid keine artgerechte Alternative für eine Zweitkatze.
Es gibt im Tierheim aber Katzen, die man alleine halten kann und sollte.
Wenn das bei einem Tier der Fall ist wird Euch der Tierpfleger, dass aber ausdrücklich mitteilen!
Wenn Ihr ein älteres Tier nehmt, sollte das auch ausdrücklich zur Wohnungshaltung empfohlen sein und keinerlei Freigängererfahrungen haben.
Es gibt auch sehr süße Handicapkatzen die auf eine reine Wohnungshaltung angewiesen sind.

Für gute Antworten bin ich jetzt schon dankbar. Falls ihr noch
irgendwelche Tipps habt, ich würd sie gern hören :smile:

Die Fütterung spielt bei der Katze, im Bezug auf die Erhaltung der Gesundheit, eine sehr wichtige Rolle! Trockenfutter ist nicht empfehlenswert und Feuchtfutter hilft der Katze, ausreichend Feuchtigkeit aufzunehmen.
Wenn Ihr Euch eine Katze anschafft, wird sie eine starke Bedeutung in eurem Leben
einnehmen. Das ist bei diesen bezaubernden Wesen automatisch so und kaum einer kann sich dem entziehen! :smile:
Jetzt habe ich doch ausführlich geantwortet…
Egal- Hauptsache ich konnte Euch weiterhelfen.

Liebe Grüße
Marah

gutes Katzenbuch liefert Euch alle nötigen Grundkenntnisse
aber es wäre hilfreich sich nochmal persönlich mit einem
erfahrenen Katzenbesitzer auszutauschen und hier machst Du
schon einen Guten Anfang!

Muss ich im Tierheim für eine Katze etwas bezahlen?

Ja! Es gibt eine Schutzgebühr!
Diese variiert, je nach Katze, zwischen 80 und 180 €
(ungefähr).

Die Katze wird bei uns (meiner Freundin und mir)
ausschliesslich in der Wohnung leben (75m²), ich denke nicht,
dass das ein Problem darstellt, oder?

Eine Wohnung muss Katzengrecht gestaltet werden, wenn diese
keinen Auslauf erhält.
Eine Wasserstelle, getrennt von der Futterstelle
Ein bis zwei Katzenklos-für eine Katze!
mehrere Kratzgelegenheiten
mehrere Schlaf- und Rückzugsplätze (diese werden von dem Tier
aber meist selbst gewählt und können dann mit Decken und
Kissen ergänzt werden)
Topf mit Katzengras
ungefährliches Katzenspielzeug

Wohnungskatzen können nicht raus und Kontakte knüpfen,
deswegen ist es falsch sie alleine zuhalten.
Nur die wenigsten Katzen haben keine Lust auf Gesellschaft und
das sind meistens Freigänger.
Ihr seid keine artgerechte Alternative für eine Zweitkatze.
Es gibt im Tierheim aber Katzen, die man alleine halten kann
und sollte.
Wenn das bei einem Tier der Fall ist wird Euch der
Tierpfleger, dass aber ausdrücklich mitteilen!
Wenn Ihr ein älteres Tier nehmt, sollte das auch ausdrücklich
zur Wohnungshaltung empfohlen sein und keinerlei
Freigängererfahrungen haben.
Es gibt auch sehr süße Handicapkatzen die auf eine reine
Wohnungshaltung angewiesen sind.

Für gute Antworten bin ich jetzt schon dankbar. Falls ihr noch
irgendwelche Tipps habt, ich würd sie gern hören :smile:

Die Fütterung spielt bei der Katze, im Bezug auf die Erhaltung
der Gesundheit, eine sehr wichtige Rolle! Trockenfutter ist
nicht empfehlenswert und Feuchtfutter hilft der Katze,
ausreichend Feuchtigkeit aufzunehmen.
Wenn Ihr Euch eine Katze anschafft, wird sie eine starke
Bedeutung in eurem Leben
einnehmen. Das ist bei diesen bezaubernden Wesen automatisch
so und kaum einer kann sich dem entziehen! :smile:
Jetzt habe ich doch ausführlich geantwortet…
Egal- Hauptsache ich konnte Euch weiterhelfen.

Liebe Grüße
Marah

Hallo Marah,

bin in allem mit dir einer Meinung - nur eins: Es ist falsch, Trockenfutter als „nicht empfehlenswert“ zu bezeichnen, richtig ist eine Mischung! Da gehen die Meinungen sehr auseinander, aber mein KLater ist krank geworden, weil er zu wenig Trockenfutter bekommen hat, dass im Übrigen meist wesentlich gehaltvoller ist als auch gutes, und / oder teures Nassfutter!

Liebe Grüße,

Katrin

bin in allem mit dir einer Meinung - nur eins: Es ist falsch,
Trockenfutter als „nicht empfehlenswert“ zu bezeichnen,
richtig ist eine Mischung! Da gehen die Meinungen sehr
auseinander, aber mein KLater ist krank geworden, weil er zu
wenig Trockenfutter bekommen hat, dass im Übrigen meist
wesentlich gehaltvoller ist als auch gutes, und / oder teures
Nassfutter!

Hallo Katrin,
bitte sag mir warum dein Kater krank geworden ist!
Ich bin total neugierig jetzt…hüpfaufgeregthinundher…
Das Problem bei Katzenfutter ist der Feuchtigkeitsgehalt und die Nährstoffzusammensetzung, nicht die Konzentration (die verursacht höchsten Übergewicht bei falscher Dosierung).

Welches Futter hat Dein Kater denn vorher bekommen?

Liebe Grüße
Marah