Wurfkette als Erziehungmassnahme?

Von: , Frage gestellt am Do, 22. Mär 2001

Hallo zusammen!
Uns wurdr eine Wurfkette als Erziehungsgerät für unseren Hund empfohlen. Das soll so laufen, daß das Geräusch der "einschlagenden" Kette den Hund (bei gleichzeitigem Kommando) den Hund daran "erinnert", daß er doch gefälligst zu gehorchen hat.
Meine Frage: Was ist davon zu halten und hat jemand von Euch damit Erfahrung gemacht?
Und um es gleich klar zu machen: Die Kette soll nicht den Hund treffen, sonder neben ihm landen!
Vielen Dank!

Gruß

Weikko

21 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Stelle mir das gerade bildlich vor...



    ...

  2. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Re: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

    nix. erziehung sollte nicht auf terror aufbauen. ein hund kanns auch anders lernen.
    sorry, nicht gegen dich gerichtet. wer hat dir denn den tollen tip gegeben? :o)

    • Antwort von nach 4 Stunden 2 hilfreich
      Re^2: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

      nix. erziehung sollte nicht auf terror aufbauen. ein hund
      kanns auch anders lernen.
      sorry, nicht gegen dich gerichtet. wer hat dir denn den tollen
      tip gegeben? :o)
      Das hat doch nichts mit Terror zu tun!!!!!!!!
      Das ist eine dünne Kette, die man neben den Hund wirft, damit dieser von seinen bösen Gedanken abgelenkt wird, irgendwelche Dummheiten zu machen. Und das klappt immer. Man soll/kann den Hund nicht damit erschlagen. Die Kette könne auch eine handvoll Steine sein oder irgendetwas, was neben ihm ein Geräusch macht.

      Der tolle Tip ist eine sehr wirkungsvolle Maßnahme. Terror erlebt nur der Hundehalter, wenn er die Kette dauernd suchen muß.

      • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
        Re^3: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

        Ich weiß, daß manche Leute ihren Hund mit Hilfe dieser "Schreckmaßnahme" erziehen. Natürlich funktioniert das nur, wenn der Hund an sich begriffen hat, was von ihm erwartet wird (also tatsächlich als "Erinnerung"). Allerdings halte ich nicht so sehr viel davon, das mit einer Wurfkette zu machen, denn vielleicht wirft man sie aus Versehen doch mal dem Hund an den Kopf... Besser finde ich da eine mit Steinchen/Münzen/... gefüllte Blechdose, die man schüttelt, wenn der Hund was Unerlaubtes machen will, da kann man ihn wenigstens nicht verletzen. Allerdings müßte man dann natürlich immer die Dose mitschleppen...

        Ich selber habe solche Maßnahmen noch nicht versucht, weil ich mit Lob und Streicheleinheiten bisher jedem Hund beibringen konnte, was er wissen muß... Ich belohne für gutes Verhalten, damit habe ich es nicht nötig, für schlechtes Verhalten zu strafen... Und ich finde, wenn man schon so weit ist, daß der Hund die "Befehle" verstanden hat, dann kann man mit noch einem kleinen bißchen zusätzlicher Geduld auch auf die Kette oder Dose verzichten.

        Viele Grüße
        Sylvia

        • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
          Re^4: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

          Nu mal langsam. :)

          Ich habe meine Hunde immer so erzogen: Sie mit Liebe, Lob und so weiter dazu gebracht, zu unterscheiden, was verboten ist und was nicht. Wenn er was gut gemacht hat, wurde er ausgiebig gelobt. Wenn er was verbrochen hat, habe ich geschimpft (nicht lange - so ein gutes Erinnerungsvermögen haben Hunde nicht) - einfach nur die Stimmlage verschärft, dazu "Aus" oder "Pfui"...

          und als Unterstützung des Tadels habe ich kurz mit meinem Schlüsselbund gerasselt.

          Das hat sich in seinem Kopf verschmolzen. Als der Hund älter war, mußte ich nur mit meinem Schlüsselbund rasseln. Aus das Rasseln anderer Schlüssel hat er übrigens nie reagiert - seine Ohren ware fein genug, um meine Schlüssel von anderen zu unterscheiden. Bestraft habe ich ihn nie, schon gar nicht geschlagen.

          Die Wurdkette basiert wohl auf so einem "typischen Geräusch". Dazu muß man die Kette (oder was auch immer) noch nicht mal werfen.

          Insofern kann man diese Idee abgewandelt durchaus anwenden.

          Liebe Grüße, Nike

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^5: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

            Hallo Nike,

            ich wollte Dir keinesfalls unterstellen, daß Du Deine Hunde nicht mit Liebe erziehst oder daß Du irgendwas falsch machst! Die Bemerkung, daß ich bisher immer ohne Kette oder ähnliche Schreckmaßnahmen gearbeitet habe, sollte nur meine Meinung unterstreichen, daß es auch "ohne" geht... Ich bestärke den Hund gern in seinem "guten" Verhalten und mußte bisher noch nicht für negatives Verhalten strafen. Mehr wollte ich damit nicht sagen!

            Viele Grüße
            Sylvia

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^6: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

              ich wollte Dir keinesfalls unterstellen, daß Du Deine Hunde
              nicht mit Liebe erziehst oder daß Du irgendwas falsch machst!
              Die Bemerkung, daß ich bisher immer ohne Kette oder ähnliche
              Schreckmaßnahmen gearbeitet habe, sollte nur meine Meinung
              unterstreichen, daß es auch "ohne" geht... Ich bestärke den
              Hund gern in seinem "guten" Verhalten und mußte bisher noch
              nicht für negatives Verhalten strafen. Mehr wollte ich damit
              nicht sagen!
              Klar, das habe ich ja auch so verstanden. Was ich nur sagen wollte: Ich habe mit einer zumindest vergleichbaren Methose gearbeitet, und ich habe meinen hund nie bestraft. das war auch nie nötig.
              aber auch du wirst deinen hunden ja wohl auf irgendeine art und weise vermitteln, daß bestimmte dinge verboten sind, oder? :)

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^7: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

              aber auch du wirst deinen hunden ja wohl auf irgendeine art
              und weise vermitteln, daß bestimmte dinge verboten sind, oder?
              Ja, aber ohne Wurfketten, Schlüsselbunde und ähnliches. Ich sage kurz "nein" und gebe dann ein Kommando, das sie "auf andere Gedanken" bringt (Alternative geben). Das führt dann dazu, daß sich der Hund zur Begrüßung freiwillig hinsetzt, weil er gelernt hat, daß auf Hochspringen das Kommando "Sitz" folgt (und er gewissermaßen meinem Kommando zuvorkommt).

              Ich will damit nicht sagen, daß ich Schlüsselbundklirren als Erziehungsmethode schlecht finde (hab's wie gesagt noch nicht ausprobiert). Ich will nur sagen, daß ich ohne auskomme.

              Sylvia

            • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
              Re^8: Wurfkette als Erziehungmassnahme?

              Ja, aber ohne Wurfketten, Schlüsselbunde und ähnliches. Ich
              sage kurz "nein" und gebe dann ein Kommando, das sie "auf
              andere Gedanken" bringt (Alternative geben).
              Ehrlich gesagt sehe ich keinen großen Unterschied zwischen Nein-Sagen und Schlüsselbundklirren. Es sind beides akustische Reize, mit denen Du dem Hund ein Verbot signalisierst. Du könntest auch pfeifen oder krähen, dem Hund ists wahrscheinlich alles eins. :)

              Tja, mit Hunden ist es eben wie mit Kindern... sie werden alle anders erzogen. Und solang man sie mit Liebe und ohne Schläge erzieht, wird es auch meistens ganz gut funktionieren.

              Liebe Grüße, Nike



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